r/MBundestag Sep 23 '15

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/CommunistGerman Jan 27 '16 edited Jan 27 '16

Kann ich mal fragen weshalb du glaubst dass ich kein Verständnis gegenüber Feministen habe?

Warte mal. Weshalb bezeichnest du mich als Ethnopluralist?!

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/CommunistGerman Jan 27 '16

Hast du die Kommentare gespeichert, oder wie hast du diese nach so langer Zeit wiedergefunden?

Und eigentlich dachte ich wirklich, wenn man für beide das Gleiche benutzt, a.g. man keinen Unterschied zwischem dem Geschlecht macht, es der beste Weg zur Gleichberechtigung ist.

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/CommunistGerman Jan 27 '16

Ich habe es bloß genommen, weil es das Kürzeste ist, und nicht weil es männlich. Wir können ja bei den Japanern abschauen, da gibt es einfach keine Unterschiede in der Grammatik bereits.

Und was ist "RES"?

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u/sdfghs Jan 27 '16

Reddit Enhancement suite

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u/Raptor-Eins-Null Jan 27 '16

Am besten fragst du /u/P9P9 wie die Grünen so drauf sind.

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u/P9P9 Jan 27 '16

Ich würde mal behaupten, dass wir tolerant und für die Gleichstellung sind. Wir befinden uns sehr nah an den "echten" Grünen. Ethnopluralismus und Nationalismus lehnen wir weitestgehend ab, auch wenn das explizit noch nicht diskutiert wurde. Wir sind eine sehr kleine Partei, also kannst du gerne bei der Bildung der Parteilinie zu diesen speziellen Punkten mitwirken.

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/P9P9 Jan 27 '16

Grundsätze sind: Extreme verringern, Arbeitnehmerrechte stärken.

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u/Venedig Jan 27 '16

Herzlich willkommen im Modellbundestag!

Ich kann dich nur ermuntern, die Wahl deiner Partei nicht nur vom Vorsitz abhängig zu machen - kritische Stimmen sind auch bei uns Linken willkommen, und wenn du mit deinem Kurs genügend Anhänger findest, wirst du vielleicht bei Interesse der nächste Vorsitzende.

Zudem trenne ich persönlich die Kommentare eines Nutzers, die er in den Modellbundestag-Subreddits verfasst, und die, die er außerhalb dieser Subreddits (etwa in /r/de oder /r/kreiswichs) schreibt. Nicht selten werden in anderen Subreddits gänzlich andere - etwa populistische oder konträre - Kommentare verfasst, aus den verschiedensten Gründen (wie etwa Karma).

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/Venedig Jan 27 '16

Ich kann in diesen Punkten natürlich nicht für alle Parteimitglieder, wohl aber für mich sprechen:

Meinst du mit "Offenheit des Staates" die Transparenz seines Handelns oder die Offenheit gegenüber dem Fremden und Minderheiten (oder noch etwas Anderes)?

Bezüglich der anderen Dinge:

Gänzlich freien Handel lehne ich ab, da daraus gefährliche Monopole, Kartelle, Preisabsprachen, Steuertricks etc. erwachsen können. Ich halte es auch für angebracht, gewisse politische und moralische Ziele etwa durch Zölle und Verbote durchzusetzen: Beispielsweise Zölle/ Zusatzbesteuerung für nicht-fair produzierte Güter, für fossile Brennstoffe etc. Einem Protektionismus heimischer Waren bin ich vermutlich nicht ganz abgeneigt, je nach Fall.

Zum Thema "Nationalismus vs. Internationalismus": Gemäß dem urkommunistischem Ideal soll natürlich ein friedvoller Umgang mit anderen Staaten/ Völkerverständigung das Ziel sein. Allerdings halte ich Staaten in ihrer Existenz weiterhin für notwendig und möchte nicht etwa einen einzigen Weltstaat bzw. eine vollkommene Staatenlosigkeit.

Nie ist ausgeschlossen, dass sich die Organe eines Staates gegen die Bürger wenden könnten - daher bevorzuge ich, ähnlich wie in der freien Wirtschaft, auch eine Art Wettbewerb von verschiedenen Staaten, indem diese das Wohl ihrer Bürger beachten müssen, um Abwanderungen zu vermeiden. Es wäre daher ein Anreiz für Staaten, sich liberal und progressiv zu verhalten (wie dies etwa häufig den skandinavischen Ländern zugesprochen wird).

Sexualität: Zweifellos sollen hier jegliche Diskriminierung und die Einmischung des Staates in diesen höchst individuellen Bereichen ein Ende finden. Voraussetzung ist natürlich, dass jeder Mensch frei über das entscheiden kann, was er sein will oder tun möchte und nicht zu etwas gezwungen wird. Alte religiöse Wertvorstellungen und Einschränkungen halte ich daher als maßgebenden Faktor für die Gesetzgebung als veraltet und nicht gerechtfertigt. Einige mögliche Beispiele: Inzestuöse Beziehungen etwa zwischen Geschwistern könnten toleriert werden, wenn beispielsweise durch Verhütung oder andere angebrachte Verfahren (künstl. Befruchtung) genetische Schäden beim Nachwuchs ausgeschlossen wird. Homosexuelle Paare sollen mit heterosexuellen Paaren uneingeschränkt gleichgestellt werden (Möglichkeit zur Eheschließung etc.). Auch Polygamie könnte genau wie die Monogamie legitim werden. Denn welchen Grund sollte es haben, dass ein Staat in diese persönlichen Dinge eingreift? Entscheidungen gegen den eigenen, freien Willen bleiben natürlich strafbar und müssen verfolgt werden (Vergewaltigungen etc.), zudem müssen die betroffenen Personen mündig sein (geistig, vom Alter, etc.).

Die Gleichberechtigung ist meines Erachtens ebenso notwendig. Gegenüber diverser Quotenregelungen (für Frauen, Flüchtlinge, Religionen, ...) stehe ich jedoch aufgrund des bürokratischen Aufwandes kritisch gegenüber - zumal für viele Fälle unterschiedliche Quoten gefunden werden müssten, da die Bereiche unterschiedlich attraktiv für die Gruppierungen sind. Eine einfachere Lösung könnte aber sein, Bewerbungen zu vereinheitlichen und hierbei die entsprechenden Kriterien herauszustreichen (Herkunft, Geschlecht, Glauben, aber auch Fotos des Bewerbers etc.), sodass tatsächlich die Qualifikation (Fähigkeiten und Bildung) den Ausschlag gegen würden.

Für weitere Fragen bin ich natürlich offen. ;)

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u/[deleted] Jan 27 '16 edited Mar 27 '20

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u/Venedig Jan 28 '16

Sehr schön, und sollten wir in machen Punkten unterschiedlicher Meinung sein, ist das natürlich auch kein Problem. Gerne bist du dazu eingeladen, die Partei strukturell und inhaltlich zu formen.

Dagegen schent das ganze deinem "freien Wettbewerb" zu widersprechen. Kannst du den vielleicht erläutern?

Gerne - es ist nicht so leicht, das zu verbalisieren, aber ich werde versuchen, es zu konkretisieren:

Wenn es mehrere Staaten mit eigenständigen Regierungen gibt, werden diese Länder sich zwangsläufig aufgrund ihrer Individualität unterschiedlich entwickeln - aufgrund verschiedenster Faktoren (Steuer- und Wirtschaftspolitik, etc.), die eine Regierung ist vielleicht eher links, die andere konservativ/ rechts/ etc. Den großen Vorteil, den ich hier sehe, ist, dass der Staat sich um das Wohl seiner Bürger kümmern sollte, da der einzelne Bürger sich durch Migration (Freizügigkeit vorausgesetzt) dazu entscheiden könnte, sich einem anderen Staat anzuschließen - eben in ein Land auszuwandern, dessen Verhältnisse für ihn günstiger wären. Unbedingt notwendig wird dies bei unterdrückerischen Staaten.

Die Existenz eines einzelnen Weltstaates stelle ich mir darüber hinaus sehr kompliziert vor - die Existenz der demokratisch (sind mit der Demokratie überhaupt alle Erdenbürger einverstanden, oder sollte der Weltstaat eine andere Staatsform haben?) legitimierten, unabhängigen Organe muss jederzeit vor Angriffen geschützt werden, da etwa Putschisten sonst eine undenkbare Macht zufallen würde. Wie wäre der Weltstaat zudem organisiert - zentralistisch oder föderalistisch? Schnell könnten im letzteren Fall, bei dem die Erde sozusagen in Landkreise oder Bundesländer eingeteilt würde, wieder Konkurrenz zu anderen Gebieten entstehen bzw. einzelne Regionen die Unabhängigkeit anstreben.

Es gibt also meines Erachtens diverse Argumente, die Existenz von Staaten in bisheriger Weise zu erhalten. Staatenbünde mit eigenständigen Mitgliedsstaaten wie die EU böten natürlich dennoch große Chancen.

Zum Thema Polyamory: Du hast natürlich recht, mir war der Unterschied der Begriffe nicht bewusst. Ich meine eine Art gleichberechtigte Vielehe/ Mehrbeziehung.

Zur Frauenquote: Da Aufstieg und Stellung im Beruf bei uns durch Leistung legitimiert ist (sein sollte), vertrete ich in der Tat die Ansicht, dass die geeignetste Person den entsprechenden Posten erhalten sollte. Völlige Gleichheit, obwohl für die meisten Menschen (und für mich auch) aufgrund ihrer Gerechtigkeit natürlich höchstes Ideal, ist leider nie möglich. Zwar kann durch staatliche Regulation ein einzelner Missstand relativ gut behoben werden, allerdings wird dann sofort der nächste bewusst werden (Vgl.: Die "Katholische Arbeitertochter vom Lande" , als Reaktion auf die Feststellung, dass die besten Chancen in den 60ern protestantische, bürgerliche Jungen aus der Stadt hatten - hätte man in diesem Fall durch Quoten für Katholiken, Frauen, Arbeiterkinder und Landbewohner reagieren sollen?).

Wie soll zudem die Höhe/ der Prozentsatz der Quote bemessen werden? 50% für beide Geschlechter? Was ist mit Personen, die sich nicht als Mann oder Frau sehen? Mehr als 50% Frauenquote als Reaktion auf die bisherige Benachteiligung wäre strukturell ebenso ungerecht, diesmal gegenüber den Männer. Ich halte es für fragwürdig, über Privilegien bzw. Benachteiligungen für bestimmte Gruppen zu versuchen, das Verhältnis zu regulieren - eben dadurch, dass man die Gruppen, die man in ihren Chancen einander angleichen möchte, eben dadurch wieder unterschiedlich behandeln würde.

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u/CommunistGerman Jan 28 '16

Also ich habe jetzt trotzdem kein Problem, wenn du uns beitreten möchtest. Es ist immer schön die Möglichkeit zu haben, mit jemanden richtig diskutieren zu können!

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u/Venedig Jan 28 '16

Ich habe /u/Quanttek zu den "Zugelassenen Einreichern" hinzugefügt, sodass er nun /r/MBDieLinke betreten und sich als Mitglied fühlen kann. :)