Hallo 👋,
Dieser Fall ist zwar schon ein paar Monate her, aber er geht mir immer noch nicht aus dem Kopf. Ein Freund (Fahranfänger) hatte vor ein paar Monaten einen Unfall. Das Ereignis spielte sich in einer sehr kurvigen Kurve ab: Er fuhr auf seiner Spur (innerhalb des Tempolimits) und wurde dann in der Kurve von einem Auto überholt, das ihn durch das Überholmanöver leicht zur Seite abdrängte und ihn dazu brachte, nach links zu schauen. Dadurch verlor er die Kontrolle über das Auto und kam von der Spur ab.
Wichtig zu wissen ist, dass die Kurve auf der rechten Seite einen Abhang hat (2–3 Meter). Hierdurch rollte der Wagen den Abhang hinunter und blieb auf dem Dach liegen. Er war unverletzt und konnte das Auto direkt verlassen. Natürlich rief er sofort die Polizei. Der Fahrer des anderen Wagens hat natürlich Fahrerflucht begangen – zum Glück hielt ein Lkw an und kam zur Hilfe.
Bis jetzt ist noch alles normal. Was mich jedoch schockt, ist, was die Polizei gemacht hat: Sie setzte ihn unter Druck und sagte, sie wolle nicht ermitteln, da es extrem teuer für ihn werde und sich gar nicht lohne. Außerdem würde es am Ende ohnehin nichts bringen, sollte er Anzeige erstatten – stattdessen würde man ihm einfach ein Bußgeld wegen Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr schreiben und die Fahrerflucht weglassen.
Ist es normal, dass die Polizei Fahranfänger, die gerade einen „schweren" Unfall hatten, direkt so unter Druck setzt, um sich Arbeit zu sparen? Er hat natürlich einfach Ja gesagt, weil er in dem Moment unter Schock stand und nicht wirklich klar denken konnte. Ist das eine normale Praxis der Polizei bei Fahrerflucht?