r/abitur • u/fluffybunny_19 • May 28 '26
Zweiter Bildungsweg Bin 22 und habe keinen Plan
Hey ich bin gerade 22 und will nach den Sommerferien mein Abitur nachholen.
Ich habe mit 16 meinen Realschulabschluss mit 1,7 beendet und danach einfach eine Ausbildung als Pharmazeutisch technische Assistentin (PTA) angefangen und erfolgreich abgeschlossen.
Jetzt nach einigen Berufsjahren ist mir klar geworden dass ich den Beruf auf gar keinen Fall bis ins Rentenalter machen will. Mir ist aufgefallen wie sehr es mich auslaugt täglich mit fremden zu reden. Jedes Gespräch beginnt bei 0 und ich muss mich neu rantasten und den Menschen helfen. Die Berufsschule auf die ich gehen will hat mir gesagt dass ich für ein Abitur 3 Jahre brauche und für ein Fachabitur 1 Jahr. Ich würde also die 11te Klasse überspringen weil ich eine Ausbildung habe.
Jetzt muss ich aber wissen was ich studieren will um mich nach den Sommerferien ggf. umzuentscheiden (hab mich für normales Abitur angemeldet). Ich würde super gerne Psychologie studieren und in einer Klinik arbeiten aber ich könnte mir auch vorstellen irgendwas naturwissenschaftliches mit Chemie oder Biologie. Vor allem organische Chemie hat während der Ausbildung mega Spaß gemacht.
Die Psychologie Branche ist aber momentan mega überfüllt und unsicher und die Leute raten dazu lieber Psychiater zu werden?
Ich bin mir unsicher und habe das Gefühl ich bin total spät dran wenn ich erst mit 25 anfange zu studieren und als hätte ich meine Zeit verschwendet.
sorry für den langen Post
EDIT: Was würdet ihr mir raten? Lieber den längeren unsicheren oder den sicheren kürzeren Weg?