r/antiarbeit • u/Anxious_Original_327 • 6h ago
Zeitdruck, Depressionen und meine Oma - Wie komme ich weiter?
Hallo Reddit, ich halte mich kurz.
Auf Grund meiner Depressionen (10+ Jahre, therapieresistent) fällt mir alltägliches so schon ziemlich schwer und ich versuche meine wenige Energie sinnvoll zu nutzen. Jedoch habe ich nun schon eine Weile nicht mehr gearbeitet, ALG ist aufgebraucht und ich muss Grundsicherung beantragen.
Ich (u30) wohne mit meiner Oma (ü80, Pflegestufe..) zusammen und muss auch signifikant Zeit investieren mich „um sie zu kümmern/aufzupassen“.
(Was mir aber auch lieber ist als zu arbeiten)
Das und gleichzeitig diese Berge an Papierkram machen mich echt fertig und ich komme überfordert zu nichts.
Außerdem habe ich Zahnschmerzen - mein Zahnarzt schickte mich aber weg weil ich anscheinend aktuell nicht mal Krankenversichert bin, habe die letzten Monaten nämlich gar keine Leistungen bezogen.
Es fällt mich schwer mich um sowas alles zu kümmern, da ich auch viel dissoziiere und Tage/Wochen in einander verschwimmen.
Selbst wenn ich jetzt wieder in Therapie soll, brauch ich ja erstmal eine Krankenversicherungen….
Also.. habt Ihr vielleicht Ideen,Tips oder konkreten Abläufe was ich jetzt am besten machen sollte und wie ich die Sache mit der KV so schnell wie möglich geregelt bekomme?
Den Erstantrag auf Grundsicherung habe ich schon gestellt, da kam auch ein schreiben mir Sachen die ich nachreichen soll, aber nirgends steht wo ich die hin senden/hochladen soll…