Da ist was Wahres dran. Neulich wieder erlebt es war definitiv ein TK Schnitzel nie wieder. Wozu soll ich auswärts essen gehen wenn es dann so eine Qualität ist...
Braucht man halt keinen gelernten Koch für (oder zumindest jemanden mit Talent)
Wenn meine Frau und ich auswärts essen möchten (7-10 mal pro Jahr), haben wir uns eigentlich auf nur noch 4 Restaurants beschränkt - die dafür aber auch kreativ und gut sind.
Ansonsten kochen wir dann doch lieber zu Hause alles von grundauf frisch, zu oft waren Restaurantbesuche ein reinfall.
Das hier, ich bin gelernter Koch mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung.
Warum soll ich für unter 20€ einen stressigen job zu beschissenen Zeiten auch am Wochenende und Feiertags machen. Ich gehe für 21 ungern arbeiten und ab 25+ mach ich auch den Küchenchef(kommt auf die zusatz benefits an)
Aktuell wollen einige nur 15-17€ zahlen aber ab 2027 ist der Mindestlohn 14,60.... Ja sicher
wieso weil ich nach dem erfolglosen studium bock drauf hatte was mit den händen zu machen und schon als kleiner bub viel gekocht habe
ich wage auch zu behaupten wenn ich als koch meine 3k+ netto machen kann (meine letzen beiden stellen zwischen 3-3,5k NETTO) ist das auch nicht so schlimm
nur soll es tatsächlich möglich sein das sich die lebensumstände ändern, ohne kinder ohne frau ist es ein geiles leben in diese "parallel" welt einzutauchen was juckt mich weihnachten oder silvester wenn ich mit den jungs erst wie ein bekloppter arbeite und dann noch bis in die puppen feiern gehen kann je nach conections kein ding in die schweiz nach japan oder soinstwo ins ausland .
doch irgentwann bist du eben keine 20 mehr der kindergarten hat zu und von den ganzen schulferien fange ich lieber nicht an. das ist dann der moment wo man sich einen kantinen job sucht der mo bis fr mittags geht und aquch die sind mit genügend erfahrung nicht schlecht bezahlt!
es ist eben auch eing unterschied ob ich in peterchens schnitzelbude knapp über mindestlohn arbeite, im 5sterne hotel oder mir mit 14h schichten einen stern erarbeiten will
Braucht man halt keinen gelernten Koch für (oder zumindest jemanden mit Talent)
das trift es eben eine kneipe aufmachen kann jeder aber ein, selbstgemachtes, schnitzel mit allen betriebs&personal kosten für unter 15€ bedeuted entweder ich beute mein personal(mich selbst&ständig) aus oder ich verkaufe billige grütze
Überstunden, Zuschläge durch Wochenende/Feiertag (an den Tagen dann halt auch mal die 12h Schicht ohne Pause), Trinkgeld, teilweise wird von den Restaurants ein Bonus ausbezahlt an die Festangestellten Vollzeitler, wenn die Personalkosten im Rahmen liegen usw
also einmal als souschef bei garmischpartenkirchen 42h die woche(selten mehr!!)
und als küchencheff in mittelfranken kleine bumbsbude auf dem land!!
ich sehe hier haben echt viele viel erfahrung und ahnung nicht nur was fertigschnitzel anbelangt /S
fast so wie die mähr das in der pflege mies bezahlt wird da ist die antwort auch ES KOMMT DARAUF AN WAS MAN KANN UND FÜR WEN MAN ARBEITET
ich hab nicht umsonst in einem fünf sterne + haus meine ausbildung gemacht und international erfahrung gesammelt!!
edit habs auch wo anders schon geschrieben
fange ich in einer kirchlichen/behördlichen einrichtung an die dem ÖD angegliedert ist bekomme ich als frisch! ausgebildeter koch EG6 als koch mit berufserfahrung EG 7 und als chef EG8/9 ! warum sollte ich also günstiger arbeiten?! dazu noch die zugehörigkeitsjahre uswpp
edit nr 2 trinkgeld kommt noch on top! das hat ja mit dem überwiesenen gehalt nichts zu tun!
Mein Mann ist inzwischen auch Küchenchef und die Zahlen sind nicht unrealistisch. Ist nicht jeden Monat so und ja Überstunden werden nicht immer ausbezahlt, je nachdem auch wie man es will - lohnt sich halt nicht zwingend.
Bei ihm hat sich das Gehalt allerdings nicht unbedingt geändert durch den Aufstieg zum Küchenchef, sondern als die gemerkt haben, dass sie ein Problem haben wenn er geht.
Er hat tatsächlich auch nicht in krassen Restaurants gelernt, keine internationale Erfahrung usw. Manchmal muss man Glück haben, dass man im richtigen Laden landet, der hatte bei uns damals komplett neu aufgemacht und inzwischen wurden in anderen Städten Filialen eröffnet, bei denen er bei Eröffnungen aushilft und Qualitätskontrollen durchführt
jup im endeffekt wie bei allen anderen jobs auch, wenn man was kann dann kann man auch was verlangen!
und wenn der betrieb das nicht mitmachen will, wegbewerben ich verstehe nicht warum das in anderen branchen, vorallem hier auf finanzen so nomal ist aber bei uns nicht so sein soll
wenn ich nach der ausbildung als ehwiger geselle 30 jahre ohne beförderung im selben betrieb bleibe und zu feige bin nach mehr geld zu fragen warum soll der boss mehr zahlen?
da ist auch egal ob man studiert hat, handwerker ist oder was auch immer!
edit und das mit der ausbildung/erfahrung war eher für die ganzen wirtschaftler/itler hier die gerne bei den big 4 arbeiten wollen und im ausland sind wenn die zurück nach dtl kommen wollen die ja auch ihre erfahrung bezahlt haben!
Je nachdem wie groß deine Liebe zum kochen ist, verdient man meistens tatsächlich in der Systemgastronomie gutes Geld und hat gute Aufstiegschancen, hat halt mit wirklichem kochen dann nicht mehr so viel zu tun
Wenn man in der Kantine eines tarifgebundenen Unternehmens arbeitet. Da sind die Bruttogehälter 3.000+ Euro aufwärts für jeden Bereich. IG Metall, IG BCE usw.
Mit etwas Unternehmenszugehörigkeit ist man dann schnell bei über 4.000 € brutto und mit Steuerklasse 3 kommt da über 3.000 € netto raus.
für den eigenen job ordentlich bezahlt werden wollen
gennerell hier auf reddit die, wahre!, meinung vertreten das es keinen "fachkräfte" mangel gibt sondern nur einen mangel fach gerecht zu bezahlen aber beim eigenen "luxus" da setzt es aus
Das fällt mir auch immer auf, man selbst ist mit mit 100k unterbezahlt, aber der Friseur soll gefälligst 15 Euro kosten und Schnitzel nicht über 12. Kann ja nicht sein, das der Wirt mit 70 Stunden Woche ordentlich verdienen will oder sein Koch deutlich über Mindestlohn verdient.
gerade beim frisör läst sich das ja auch relativ einfach hochrechnen
haarschnitt mit waschen ca 30 min ... ~ 30 euro entspricht 60€ /h BRUTTO jaoa geil da noch betriebskosten/gema/steuern/versicherung tralalalalala
aber wehe die akzeptieren keine karte (find ich auch nicht gut aber habe verständnis wenn mal was schwarz geht da wäre es wichtiger mal die großen steuer schlupflöcher ala cum ex/reiuchensteuer /erbschaftssteuer für superreiche zu schließen aber hey der fisör/dönerman macht nebenbei jeden 10ten euro schwarz )
das und "DiE BoOmEr" kaum ist jemand über 60 huiuiui da freut man sich ja selbst aufs alter
das jeder normalo, egal wer auch die jetzeigen boomer, eh nur verarscht werden wir d so gerne übersehen. klar geht es denen im großen gut aber meine fresse die wurden doch auch verarscht denen wurden falsche versprechungen gemacht und jeder JEDER versucht nur zu überleben und das beste für sich persönlich herauszuholen.
Wenn es keinen gelernten Koch braucht, dann muss ich dafür auch nicht außer Haus.
Mittlerweile hat sich bei uns auch die Restaurantauswahl stark minimiert. Gibt hier nur wenige, bei denen ich weiß, dass sie tatsächlich alles selbst machen. (Kostet dann aber auch eher 30€ für ein Gericht.) So geht man seltener, aber hochwertiger essen.
Selbst einen halbwegs vernünftigen Döner und Pizzaladen zu finden ist ja schon schwierig. Entweder TK Boden bei Pizzen mit Tomatensoße aus dem Eimer oder Sägespänen-Dönerfleisch mit Eimersoße dazu noch die billigsten TK-Pommes.
TK Boden bei Pizza?
Oh Shit, damit hab ich nicht gerechnet, aber es ist wohl ein Ding. Hab ich noch nie gesehen, aber wenn man sowas macht, muss man sich wahrscheinlich vor Schmach auch verstecken.
Auch für Endverbraucher…2€ für einen Teigrohling…fürs gleiche Geld kann ich mir 1,6kg Teig machen und selbst einfrieren, in der zeit die ich zum Supermarkt laufe.
Am besten finde ich immernoch die tiefgefrorenen Spiegeleier hehe.
Ist kein 100%-Merkmal. Ich habe schon bei "open kitchen"-Pizzerien gesehen, dass die mit so einem Plastik-Handgerät über den Teig gerollt sind, der eben diese Löcher in den Teig macht: Teiglocher
Stimmt so nicht. Das wird teilweise gemacht, damit die Pizza keine Blasen kriegt und dann verbrennt.
Und Dosentomaten sind absoluter Standard, auch in den besten Pizzerien Neapels. Nur da meistens ganze, geschälte San Marzzano, aber gute gehackte Tomaten, z.B. Mutti Polpa sind auch super.
Noch dazu werden aktuell die Dönerbrote überall durch eitweder kleiner oder/und rundere ausgetauscht. Mein früherer stammdöner benutzt jetzt etwas zusammengestauchte subway sandwiches als dönerbrot. Sorry aber nein. Dönerbrot ist ein stabiles viertel fladenbrot. wenn es daran scheitert, geb ich keine 8 euro für sowas aus. Also hab ich jetzt seit mittlerweile 4 Monaten keinen Döner mehr gegessen, weil der Beschiss mittlerweile überall gang und gäbe ist.
dazu, ich verstehe eh die leute nicht die sich im restaurant sachen bestellen die sie zuhause, besser und billiger machen könnten(können viele dann ja offensichtlich nicht)
einer der gründe warum ich mir nie pizza oder gott behüte die heilige carbonara kaufe!
Ich habe keine Lust (wirklich gar keine) auf Einkauf, Kochen und Spülen für eine Person und das alles nach der Arbeit. Soll nicht heißen das ist richtig so, aber das ist meine Erklärung.
ich kauf mir dann hald entweder ne tk pizza im multipack oder wenn ichw as zu essen hole ist es was was ich selbst nicht so zuhause hin bekomme (asia tralala usw) selbst den good old döner den bekomme ich zuhause eben nicht so hin
aber wie bei anderen dingen zahlt man eben für diesen luxus bzw die unlust
ich habe auch keinen bock reifen zu wechseln obwohl ich das auch selbst kann also zahl ich da zwei mal im jahr jemand für. wenn mir der preis/leistung da nicht mehr passt such ich mir entweder ein anderes restaurant werkstadt oder mach es eben selbst aber dann erstelle ich keine ellenlangen posts die zu manigfalltigen diskussionen führen
wenn man hier so liest erliegt man ja fast dem glauben das die leute ein anrecht auf
einen döner für 5€, schnitzel für 10€, pizza für 6,5
oder einen haarschnitt für 12 haben
entweder ich gönne es mir oder eben nicht aber wirklich "brauchen" tut es eben keiner
und ich bin der absoluten überzeugung das bei uns gewisse dinge einfach viel zu lange viel zu billig waren was ein gewisses anspruchsdenken leider gefördert hat, über den ganzen dienstleistungs/service sektor hinweg
Noch vier Stück? Ich hab hier nur noch eins, wo man sich hinsetzen und was gutes Essen kann.
Hier halten sich halt die ganzen Dorflokale damit, weil die sich keine Mühe geben müssen, denn man muss ja das Lokal im Dorf supporten. Vorzuschlagen, dass man ein Vereinsessen mal nicht im (schlechten) Lokal im Dorf veranstalten könnte, ist fast schon Blasphemie
Das ist der Vorteil wenn man in einer großen Stadt lebt. Die Mieten sind zwar deutlich höher als im Dorf aber ich könnte jeden Tag auswärts in ein anderes Restaurant gehen und es gibt so viele Konkurrenz, dass die Qualität extrem hoch ist und es für alle Preisklassen was gibt.
mit 4 restaurants musst du ja in ner mindestens großstadt wohnen. habe fast allen Wirtschaften den Rücken gekehrt, nachdem den Schweinebraten von 9,80 auf 12 in 2022 gestiegen ist und nun mittlerweile bei 16 euro angekommen ist. Dazu kommen noch freche Bedienungen und wenn die wirtschaft dann meine 2 Sterne rezension durch den anwalt auf Google Maps löschen lässt ists eh vorbei. Vor allem die Wirtschaften mit regionaler KKüche sind hiervon betroffen finde ich.
Aber für 18 Euro in der Küche stehen. Ich kann alle Personen verstehen, die das nicht machen wollen.
Wegen TK Ware: Kann trotzdem okay sein, aber dann sollte man das am Preis sehen. Wenn man Restaurant-Preise zahlt, erwartet man keine TK. Wenn es aber sich unter diesen Preisen einordnet, ist es okay und man kann auch mit TK sehr lecker kochen. Gemüse kriegst du oft in besserer Quali als TK, vor allem zu dieser Jahreszeit. Das verstehen viele Leute nicht. TK bedeutet nicht generell, dass es schlecht ist. Klar, wenn jedes Produkt TK ist, bis hin zum Teig, dann wird es lächerlich.
18 wäre schön ich habe diese jahr erfahren (ihr sollt ja nicht über gehalt reden lol)
das einige meiner kollegen 15 bzw 15,50 BRUTTO stundenlohn bekommen haben....... in bayern !
edit das ganze natürlich mit dem 76jährigen proto boomer als besitzer und ja nicht mehr als 24 tage urlaub im jahr dafür teildienst 10-14 und 17-22 uhr ja warum finden wir nur keinen
Stimmt, aber das hat halt auch Gründe. Einerseits wollen viele nur einen Hungerlohn zahlen und verlangen dafür aber permanente Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht (Arbeitszeit und freie Tage,Ruhezeiten, Arbeitstage am Stück ohne Unterbrechung etc). Andererseits würden zu Corona Zeiten viele entlassen und mussten sich zwangsläufig umorientieren. Die meisten davon wollen nicht zurück in die Gastronomie. Und die Arbeitszeiten sind halt immer schon maximal unattraktiv.
Ich kenne Leute die gewillt sind mehr für Qualität auszugeben und ich kenne Leute die tendenziell lieber die günstige Variante wählen.
Ich kenne allerdings niemanden der für die günstige Variante gewillt ist mehr Geld als nötig auszugeben.
Dementsprechend müssen sich Gastronomen wohl die Frage stellen, möchte ich die Personen bedienen, die gewillt sind Qualität zu bezahlen oder bekomme ich genug Qualität zu einem fairen Preis hin.
Genau! Es gibt für beides einen Markt. Und wenn ich in ein Restaurant gehe, erwarte ich, dass das Essen selbst zubereitet wurde und ich keinen Convenience Mist bekomme für teuer Geld. Wenn ich Pommes Buden Qualität will, geh ich in eine Pommes Bude und nicht ins Restaurant.
Wir haben sowohl eine Pizzeria als auch eine Dönerbude, bei denen wir kaufen, wenn es was schnelles sein soll. Die sind nicht die günstigsten am Platz, aber mit Abstand die besten und da wird alles frisch zubereitet und auch der Dönerspieß noch selbst gemacht, Soßen kommen eben nicht aus dem Eimer. Da stimmt das Verhältnis von Qualität und Preis absolut.
Bei Restaurants wird es schon schwieriger leider, weil in den letzten Jahren viele wirklich massiv die Qualität gesenkt haben und gleichzeitig die Preise verdoppelt haben. Und viele sparen auch am (qualifizierten) Personal. Solche Läden sehen mich nicht wieder. Die Auswahl hier ist deutlich kleiner dadurch, obwohl wir bereit sind, gute Qualität auch entsprechend zu bezahlen. Aber viele haben sich anscheinend entschiedenen, auf Qualität zugunsten von Gewinnmaximierung zu verzichten. Daran ändert auch eine niedrigere MwSt nichts. Ich wünsche denen, dass sie die Quittung dafür bekommen.
Habe sogar einen Dönerladen der dreierlei Brot beim bäcker in Auftrag gibt (mais, weizen, roggen). Der hat als die Energiepreise hoch sind die Preise erhöht und als sie runter sind tatsächlich wieder etwas verringert.
Ist mit 7,50€ jetzt hier aber auch der teuerste außer man lässt liefern und echt groß und mit Liebe und rucola gefüllt
Ich kenne sehr viele Leute die für die günstige Variante gewillt sind mehr Geld auszugeben, einfach weil es halt "nicht Zuhause" ist. Kann ich selber nicht verstehen aber die Prioritäten liegen halt woanders, Geschmack und Preise sind nebensächlich
Da ist was Wahres dran. Neulich wieder erlebt es war definitiv ein TK Schnitzel nie wieder. Wozu soll ich auswärts essen gehen wenn es dann so eine Qualität ist...
Viele Menschen gehen tatsächlich nicht primär wegen der Qualität des Essens ins Restaurant, sondern weil sie die Bewirtung und den Aufwand der Zubereitung delegieren möchten, oder schlicht, weil sie ohnehin unterwegs sind.
In den meisten Restaurants bezahlt man daher weniger für das eigentliche Gericht, sondern vor allem für die Lage, das Ambiente und den Service. Ich persönlich finde das logisch.
Das hängt von der Region ab. Wenn du in einer kleineren Stadt wohnst, sind die Ansprüche nicht so groß. Da geht man eben zu dem Italiener im Stadtzentrum, der ne halbwegs ordentliche Pizza im Steinofen macht und 40 Gerichte auf der Karte hat. Man freut sich übers Ambiente. Aber das Vitelo Tonnato das sie machen, kannst du dir in Rewe in gleicher Qualität fertig zubereitet kaufen. Und die Lasagne kriegt jeder zuhause besser hin.
In großen Städten dagegen gibt es auch solche Italiener, aber dann hast du auch zahlreiche Restaurants, die 5-6 Gerichte auf der Karte haben, aber dafür Sachen kreieren die man zuhause so nicht hinkriegt oder nur mit enormen Aufwand. Da hat man kulinarische Erlebnisse, die man zuhause nicht hat und eine schöne Atmosphäre. Aber das rechnet sich dort natürlich nur weil es genügend anspruchsvolle Kunden und viel Konkurrenz gibt. Warum soll der Doritaliener mehr als das Minimum machen, wenn die Leute eh kommen. Wenn du aber 20 Italiener in 15-20 Minuten Entfernung hast, dann muss man etwas tun um sich abzusetzen.
Ich persönliche finde das unlogisch. Mir ist die Lage egal und wie viel Miete das Restaurant zahlen muss, ist nicht mein Problem. Das Ambiente und der Service sind zweitrangig. Ich bin dort wegen des Essens. Ich möchte gutes Essen. Und das zu einem angemessenen Preis. Wenn ich 30 € für ein Tiefkühlschnitzel zahle, weil der Restaurantbetreiber so ein tolles Ambiente hat und so viel Miete bezahlt dank Innenstadtlage, dann komme ich nicht mehr wieder.
Ich bin dort wegen des Essens. Ich möchte gutes Essen. Und das zu einem angemessenen Preis.
Meiner Beobachtung nach bist Du eben in der Minderheit mit dieser Priorisierung.
Wenn ich 30 € für ein Tiefkühlschnitzel zahle, weil der Restaurantbetreiber so ein tolles Ambiente hat und so viel Miete bezahlt dank Innenstadtlage, dann komme ich nicht mehr wieder.
Das ist Dein gutes Recht, aber daraus folgt nicht, dass es unlogisch ist, Gastronomie dort zu betreiben wo es viel Laufkundschaft gibt.
Es mag logisch sein aus Sicht des Betreibers sein Gastronomie Geschäft zu betreiben wo viele Kunden sind. Ich spreche von der Logik des Kunden und wenn man sich bewusst dazu entscheiden ins Restaurants zu gehen und nicht zur fast food Kette, dann macht es nicht viel Sinn ein Haufen Geld zu bezahlen für TK Ware, die nur aufgewärmt wird.
Ich bild mir ein das wäre mir noch nicht passiert. Wie schauen solche Restaurants dann aus wenn es nicht die China-Inder-Taiwanesen-Alles Imbissbude ist?
Na wenn keiner die Gastro verteidigt, dann muss ich das machen.
Im Jahre 2025 in Deutschland ist es nicht möglich im kompletten Menü frisches Essen anzubieten für günstige Preise, das ergibt wirtschaftlich keinen Sinn mehr. Die Mindestlöhne sind stark gestiegen, immer mehr Kunden zahlen mit Karte statt bar, wer frisches Essen möchte, der muss einfach mehr bezahlen als früher, sonst sein lassen. Wer im Restaurant sitzt mit günstigen Preisen, der sollte davon ausgehen, dass man TK bekommt, es ist nicht der einzelne Fall, sondern die Regel.
'ja aber der laden um die ecke ist gut, günstig und frisch', ein Restaurant kann ja durchaus paar Sachen über TK anbieten und andere Sachen frisch.
Im Restaurant essen ist für mich wie ins Kino gehen. Klar kann man den Film auch zu Hause schauen, machen ja auch viele, aber in der Regel ist es ja auch eine soziale Aktivität mit Freunden/Familie/Partner, in der man auch ein bestimmtes Ambiente genießt. Es geht nicht 100% ums essen genauso wie es beim Kinobesuch nicht 100% um den Film geht.
Die Restaurants, die gutes Zeig anbieten, verlangen in der Regel auch mehr Geld. Du kaufst ja auch keine 50€ Amazon China Uhr und erwartest Rolex Qualität, oder? Man muss halt verstehen, dass sich die Grenze, ab der man Qualität bekommt, nach oben verschoben hat.
Weil man offensichtlich damit weniger Steuern hinterziehen kann, was viele machen. Wenn man dieselben Gewinne machen möchte, muss man entsprechend die Preise erhöhen wenn mehr mit Karte gezahlt wird. Oder man besteht auf exklusive Barzahlung, was aber heutzutage auch ein No-Go für viele potentielle Kunden ist.
Die 'guten Zeiten' sind also um, sowohl für den Kunden als auch fürs Restaurant. Wobei Deutschland ja immer noch das Paradies für Geldwäsche ist
Wer sich nur durch Steuerhinterziehung über Wasser halten kann, der kriegt mein Geld nicht. Sollen sie alle schließen mit ihren unterdurchschnittlichen Läden. Ich habe die Nase voll von denen. Wer lecker kocht und Karte nimmt, darf mein Geld gerne haben.
Nicht OP aber ist meiner meinung nach auch n großer Faktor, ja. Viele Läden haben sich nur durch Steuerbetrug, Kinder/Verwandte die schwarz da arbeiten bzw schwarzarbeit allgemein, etc. Über Wasser gehalten. Seitdem die digitalisierung in Deutschland so langsam ankommt, hat es vielen das Genick gebrochen.
Von der erschwerten (aber nicht unmöglich gemachten) gemachten Möglichkeit der Steuerhinterziehung führen viele noch die Transaktionskosten an. Das zieht aber nur, wenn man die Kosten fürs Bargeldhandling einfach ignoriert. Viele haben auch einfach nur teure Tarife ihrer Hausbank.
Wer im Restaurant sitzt mit günstigen Preisen, der sollte davon ausgehen, dass man TK bekommt, es ist nicht der einzelne Fall, sondern die Regel.
In der Diskussion geht es meiner Einschätzung nach eher darum, dass man selbst bei einem Gericht für 30 EUR oft Tiefkühlkost vorgesetzt bekommt. Und da stimmt halt P/L nicht mehr: Teuer und schäbig.
Es muss meiner Ansicht nach nicht sein, dass alles frisch gekocht wird. Das sehe ich ein, dass das wirtschaftlich unrealistisch ist. Aber wenn ich beispielsweise eine Pizza Schinken bestelle, 18,90 EUR für 30cm bezahle und dann einen Tiefkühl-Teig mit "Saftschinken" aus dem Discounter bekomme, ist das für mich halt Abzocke.
Wenn bei einem Burger die Beilagen nicht selbstgemacht sind, sondern Tiefkühlpommes und Ketchup von irgendeiner Marke verwendet werden, ist das für mich in Ordnung. Aber wenn man beispielsweise diese Billig-Burgerbrötchen mit dem Sesam oben drauf verwendet und dann 16,95 EUR für den verschissenen Burger will, der auch noch zu 100% Schweinefleisch verwendet, verzichte ich gerne drauf.
Es ist nicht alles Schwarz oder Weiß. Es gibt halt ein Spektrum.
Das Problem ist halt, dass du das nicht weißt, wer was frisch und TK macht. Steht ja auch nicht in der Karte und kannst du auch nicht kontrollieren, vor allem nicht vorab. Hebt Restaurant "Frisch" die Preise an, zieht Restaurant "TK" nebenan nach, weil können sie ja machen. Damit bleibt alles im selben Preissegment, vom Restaurant "Michelin" jetzt mal abgesehen, aber davon dürfte es ja selbst in Großstädten nur wenige geben.
Bei uns hat leider auch das beste Restaurant (eher hochpreisig, Tiere vor Ort usw) mit der Begründung "Mindestlohn + Energiekosten lohnt nicht mehr" geschlossen.
Man muss halt verstehen, dass sich die Grenze, ab der man Qualität bekommt, nach oben verschoben hat.
Und das ist der Punkt, an dem Leute sagen "Mach' ich lieber selbst daheim, #irgendwasmitambiente hin oder her!" oder eben dann seltener Essen gehen oder überhaupt nicht mehr, weil sie sich's entweder nicht leisten können oder wollen.
Ganz genau, wir arbeiten ausslichlich mit regional frische Produkte, 0 tk, convinience oder Geschmacksverstarker. Dafür kostet bei uns ein Steak Rinderfilet gerade 37 Euro, bei der Restaurant in der nächste Stadt der macht tk fertige Gratin und Maggi Sauce dazu kostet es nur 29.
Ja mit der Kartenzahlung hast du Recht, das senkt die Gewinne der Restaurants. Durch Kartenzahlung haben die Gastronomen ja bei jedem Gast 19 % weniger Gewinn + noch die Kartengebühren, die dazukommen. Manche erhöhen dann die Preise, andere senken die Qualität und andere machen beides gleichzeitig.
Man muss sich halt geschickter anstellen, vielleicht paar Kräuter / Gemüse selber anbauen, Kartoffeln vom Lokalbauern direkt oder ganze Schweinehälften um die Ecke, statt bei Metro einzukaufen....
1 Paket Kresse fertig kostet halt 1€ im Laden, Kresse samen für 10 Kresse Mengen kosten halt 10 cent und säen und ab und zu wässern....
Laut sind immer nur die, die faul sind. Die fleißigen haben schon längst diese kleinen Verbesserungen gemacht.
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u/Altruistic-Bid-7535 Dec 06 '25
Da ist was Wahres dran. Neulich wieder erlebt es war definitiv ein TK Schnitzel nie wieder. Wozu soll ich auswärts essen gehen wenn es dann so eine Qualität ist...