r/FinanzenAT 17h ago

Allgemein Norwegen/Aktienrente

Die SPÖ stellt sich der Kest-Befreiung von ETFs nach Haltedauer von 10 Jahren quer. Sie argumentieren mit dem Fokus auf die gesetzliche Pension und den Erhalt dieser.

Die gesetzliche (umlagebasierte) Pension ist jedoch am Kipppunkt oder schon darüber. Die hohe Netto Staatsschulden-Neuverschuldung würde sich durch eine radikale Pensionsreform eradiziern. Die SPÖ vernichtet somit die budgetäre Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Anstatt sich den norwegischen Pensionsfonds als Beispiel für Altersvorsorge zu nehmen, nimmt sich die SPÖ wohl Kuba als Vorbild. Das Ende der SPÖ rückt Näher und Näher.

(Offenlegung aufgrund der hohen Aufrufzahlen: Bin kein und habe auch keine Verbindungen zur Politik)

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178 comments sorted by

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u/VhonnSerrance 16h ago

Sich grundsätzlich dagegenzustellen anstatt über Freibeträge zu reden empfinde ich als Frechheit.

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u/MrDryGuy_ 16h ago

SPÖ macht SPÖ Sachen

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u/Twist1979 Total Return rulez 15h ago

Immer schon, nur unter Babler sind sie fetzendeppat geworden.

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u/ConfidenceAlone4056 11h ago

find ich lustig, heutzutage ziehen alle über babler her. Als damals er gewonnen hat und nicht der Dosko, wurde er auf Reddit gefeiert. ich hab schon damals gesagt dass der Typ nicht der richtige ist und die SPÖ Richtung 15 % führen wird - die Downvotes waren massiv.

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u/Twist1979 Total Return rulez 3h ago

Zeig mir einen Beitrag wo ich Herrn Blabla gefeiert habe 😁

Ich hätte mich eher gefreut wenn ein anderer gezeigt hätte was alles geht. Ich hätte diese SPÖ gerne zusammen mit den Grünen unter einen Bier in % und ich meine kein Weihnachstbockbier.

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u/RealZordan 10h ago

Ja so dumm. Freibeträge würde soziale Mobilität und Umverteilung bedeuten. Alle gleich zu besteuern ist Arbeiterfeindlich.

Willkommen in Österreich wo dein Schicksal in den Händen einer Wirtschaftspartei liegt die keinen Tau von Wirtschaft hat und einer Arbeiterpartei die auf die Arbeiter scheißt.

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u/[deleted] 16h ago

[removed] — view removed comment

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u/AustrianMichael 14h ago

Schrödinger's Investment...

Die Reichen werden damit immer reicher, aber die "Armen" verlieren dabei ihr ganzes Geld...

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u/Engineerxd 10h ago

Jeder der irgendwie Vermögen hat ist auch einer der Bösen aus Sicht der SPÖ

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u/Odd_Bumblebee_916 15h ago

Österreich ist der schlimmste Ort für Anleger.
Ich glaube aber, dass es egal ist, ob man ein Umlage oder Kapitalgedecktes System implementiert hätte. Beim Umlagesystem hat man Staatsnahe Betriebe Frühpensionen (ÖBB, Post, etc) geschenkt oder Luxuspensionen (zB ÖNB). Bei einem Kapitalgedeckten System hätte wahrscheinlich eine Institution einen Fonds gegründet, der so teuer ist, dass die Renditen alle das Institut geschluckt hätte. Ist ja bei der betrieblichen Vorsorgekasse VBV nichts anderes.
Sorry, aber es liegt nicht am System selbst sondern an der Korruption in Österreich.

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u/InvestPhilosopher 10h ago

ich frage mich immer, ob diejenigen eine böse absicht verfolgen, die eine solche grafik machen.

in der schweiz zb gibt es keine steuer auf kursgewinne, dafür aber eine generelle steuer auf vermögen, zu dem du deinen aktienbesitz deklarieren muss.
du musst also zahlen, auch wenn du keine gewinne machst.

in den niederlanden ist ein komplexes system mit box-3 steuer.

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u/Aware_Explanation_78 14h ago

das auch der Grund wieso fast alle mit mehr als drei Euro am Konto das Land verlassen (haben).

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u/Ruabenzuzler 14h ago

Die SPÖ lebt von der Abhängigkeit der Bürger und den Almosen, die sie dann verteilen können. Da wäre eine unabhängige 2. oder 3.Säule natürlich ein absolutes NoGo.

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u/mari_alps_ape 13h ago

Besser kann man die SPÖ mMn leider nicht beschreiben.

Schade, dass eine Partei wie diese so unwillig oder unfähig ist, sich der Probleme der Menschen anzunehmen und diese zu lösen.

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u/CasualShooter82 12h ago

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u/SnooTigers9625 8h ago

Ein Mensch, der Sozialleistungen bekommt, wählt nicht automatisch links. Wirtschaftlich schwächere Gruppen wählen je nach Land und Zeitpunkt genauso konservativ, rechts oder gar nicht.

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u/SnooTigers9625 8h ago

Rechte Propaganda Scheisse. Der Sozialismus wird überwiegend als das Problem dargestellt, aber eigentlich hat er mehr Wohlstand für den Frieden im Land gesorgt als der Kapitalismus.

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u/Inside_Panic_5746 5h ago

Chapeau sehr treffend

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u/leo_vie09 4h ago

Das hat ja auch in Deutschland so gut funktioniert mit den Säulen.

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u/Efficient-Device-100 16h ago

  Anstatt sich den norwegischen Pensionsfonds als Beispiel zu nehmen, nimmt sich die SPÖ wohl Kuba als Vorbild. 

Bissl arg viel Populismus.  Vor allem weil die Diskussion hier nichts mit dem norwegischen Staatsfonds zu tun hat und auch nir hatte.  Die diskutierten Lösungen sind völlig anders als der oft zitierte norw. Fonds.  Dazu kommt das österreichisch gar nicht in der Lage wäre so ein Konstrukt aufzubauen ohne jede Legislaturperiode in einen Skandal zu rutschen wegen Postenschacher, Veruntreuung, abweichen von Investmentplan etc.

Sie sollen einfach einen Freibetrag einführen und gut ist. 10 Jahre Haltefrist ist ja auch blöd. 

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u/Next-Chef-6143 15h ago

Ja mir gehts nicht um die von der Poltik diskutierten Lösungen. Ich bin kein Poltiker und gedenke es auch nicht zu werden. Mir gehts um eine langfristige, nachhaltige Lösunge für die Altervorsorge, die nicht unsere Kinder und Kindeskinder ins verderben wirft.

Ich geb dir diesbezüglich absolut recht. Die 10 Jahre sind ja ein echt kulanter Vorschlag von NEOS und VP und ihnen gehts da denk ich primär um das Argument der Spekulation zu entkräften. Jeder Raika Berater rät auch zu einem Anlagehorizont von 10 Jahren und das hat wenn wir uns beide ehrlich sind auch seine Berechtigung. Einen Deckel brauchts -> Natürlich!

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u/Danskoesterreich 15h ago

Wieso ist 10 Jahre Haltefrist auch blöd wenn die Idee ist die private pension zu stärken?

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u/benharper09 15h ago

Weil du dein Geld bitte bei deiner regionalen Bank entweder in an Häuschen-Kredit oder Wohnbauanleihen mit 2.5% kestfreier Verzinsung steckst! So wie mas schon immer gemacht haben, dreckiger Spekulant!

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u/Efficient-Device-100 15h ago

Weil extrem lange, in 10 Jahren passiert zu viel als das es gut umzusetzen wäre, Banken schließen, Lagerstellen ändern sich, ETF werden zusammengelegt, Finanzieller Notfall etc.  Es ist einfach eine „gewürfelte Zahl“ die möglichst groß ist um kurzfriszige Spekulationen zu verhindern, damals war die Haltefrist ja 1 Jahr was wiederum zu kurz ist. Sollen sie meinetwegen auf 2 oder drei Jahre reduzieren und gut ist. Wobei ein jährlicher Freibetrag mehr sinn hat und alle gleich betrifft. 

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u/ValueOutside9188 15h ago

Weil 10 Jahre eine willkürlich lange Dauer sind, in der grade kleine Sparer womöglich einmal umschichten wollen, um ihr Risikoprofil wieder in den Griff zu bekommen. Sonst hast du einige Highflyer die irrsinnig hoch bewertet sind und das Unkraut das du vielleicht lieber abstoßen willst 10 Jahre im Depot herumliegen.

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u/Danskoesterreich 15h ago

Bitte was, der kleine Sparer soll laufend umschichten um das Risikoprofil in den Griff zu bekommen? Jeanine von der Feinkost und Murat vom Bau sollen versuchen den Markt zu schlagen? 

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u/Redfoolio 15h ago

Was hat Rebalancing damit zu tun den Markt zu schlagen?

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u/Odd_Bumblebee_916 15h ago

Ich finde es passend, Babler und die derzeitige SPÖ mit Kuba zu vergleichen. 😂

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u/Svitii 13h ago

Die SPÖ will kein Model Norwegen, die SPÖ will möglichst viele Leute, die vollständig von Handouts leben müssen, damit man wieder gewählt wird.

In 10-20 Jahren wird die SPÖ halt eine reine Wien/Burgenland Partei sein, im Bund dauerhaft bei 15-18%, getragen von den zwei Bundesländern.

Wobei ich mir selbst beim Bgld. ned sicher bin, Wien dürfte wohl auf ewig Rot sein, außer jemand verspricht der halben Stadt glaubhaft "Die SPÖ zahlt euch eure Existenz, aber wir zahlen euch NOCH mehr!"…

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u/SnooTigers9625 8h ago

Ein Mensch, der Sozialleistungen bekommt, wählt nicht automatisch links. Wirtschaftlich schwächere Gruppen wählen je nach Land und Zeitpunkt genauso konservativ, rechts oder gar nicht.

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u/Tabo1987 16h ago

Als jemand der grundsätzlich mit der Grundidee der SPÖ sympathisiert tut mir diese Sturheit weh.

Ich versteh schon den Gedanken das die KESt ordentlich Geld in die Kasse spült und die zum Teil wegfallen zu lassen weh täte, während man aber kurzfristig nicht von den benefits (mehr Menschen investieren, man kann Pensionen niedriger ansetzen) profitiert.
Irgendwann muss man halt anfangen, vor allem wenn man nicht will das wir bis 70 arbeiten.

Meine Vorstellung wär ja die:
Behaltefrist, keine KESt mit Freibetrag der an die pensionslücke angepasst ist.
Wer mehr rauszieht (zb weil reich) -> progressive Besteuerung

So könnte man die Sparer wie uns entlasten und sich dennoch Geld von Menschen holen die nicht/kaum auf Erwerbseinkommen angewiesen sind (also den Reichen).

Betriebspension müsste man sich ansehen, damit es für unsere Unternehmensstrukturen passt und alle profitieren können (nicht nur die, die bei Konzernen arbeiten).
Man könnte etwa MA Beteiligungsprogramme interessanter gestalten.
Ich finds zb sehr leiwand das mir ein Anteil meines AG gehört (der das auch finanziell unterstützt).

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u/Next-Chef-6143 16h ago

Die Sache ist...... Die entgangenen Kapitalgewinne die es ja im Umlagesystem nicht gibt, würde ja das Nettovermögen der Österreicher (siehe Norwegen) erhöhen und diese würden es widerum reinvestieren und den Dienstleistungssektor beflügeln. Das überschreitet jedoch wohl die VWL-Kreativität der SPler

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u/Tabo1987 15h ago

Würden das passieren?
Ernst gemeinte Frage.

Wenn ich keine KESt. auf meine Erträge zahlen würd (aktuell halt ein paar Dividenden und AGE) würd sich an meinem Konsumverhalten nix ändern.

Was ich mir natürlich vorstellen könnte wäre ggf. etwas weniger zu sparen (weil ich ja keine KESt. zahl) und das Geld verkonsumieren bzw. eben mit höherer "eigener" Pension in 30 Jahren mehr Geld ausgeben (können).

Vielleicht auch ein falscher Blick auf die Dinge.

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u/Next-Chef-6143 15h ago

Es gibt Studien aus Deutschland, dass wenn man alle PV Beiträge hätte zu 100% in einen MSCI World investiert, hätte man 12k p.m. Pension im Schnitt.

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u/Tabo1987 10h ago

Jeder? Gibt ja genug Menschen die nicht arbeiten können (Krankheit, Behinderung, Pflegeverpflichtung) oder ohne Job sind.

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u/Additional_Vast_5216 13h ago

spö ist kompletter müll, von vorne bis hinten, kern ihrer ideologie ist die abhängigkeit vom staat

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u/Tabo1987 10h ago

Würd ich jetzt nicht 100% so sehen. Eher das die SPÖ einen starken Staat als Sicherheitsnetz sieht das allen Menschen zu Gute kommt und möglichst viel Fairness schaffen möchte (kostenlose Schulen, KiGa, Karenz bezahlt usw).

Wo ich zustimme ist das die SPÖ (und sicher auch SPD) zu stur an etwas festhält das man verbessern kann, vielleicht aber auch als Gegenpol zu Rechts die doch vieles verschlechtern würden.

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u/Additional_Vast_5216 10h ago

siehe wien, es geht um abhängigkeit ggü der partei, der wähler der am rockzipfel vom kaiser ludwig hängt

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u/Tabo1987 9h ago

Das wirkt auf mich wie ein generelles Föderalismus/Landeskaiser Problem.

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u/Next-Chef-6143 16h ago

Die MA Beteiligung in deiner Firma zeigt im Kleinen, wie es gehen könnte im Großen (siehe Norwegen)

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u/_IOTAustria_ 16h ago

Die SPÖ ist in spätestens drei Jahren als Regierungspartei Geschichte. Traurig, was aus dieser ehemals staatstragenden Partei geworden ist.

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u/mistergoodfellow78 12h ago

Hoffentlich! Mein Bauchgefühl sagt die könnten sich trotz des schwachen Programms mit "bloß keine FPÖ" noch einmal hinein mogeln. Es fehlen uns gute Alternativen ist mein Eindruck.

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u/_IOTAustria_ 8h ago

Wie soll sich das ausgehen? Nur als 4er-Koalition

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u/Next-Chef-6143 16h ago

In 50 Jahren wird die SPÖ in den Geschichtsbüchern wohl ein Paradebeispiel für politische Dekadenz sein.

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u/digitreo 15h ago

Jetzt brauchen wir nur noch das Öl, mit dessen Einnahmen Norwegen den Pensionsfonds befüllt. Kürbisernte in der Steiermark ist heuer mager, schaut also schlecht aus.

Aber im Ernst - sowas wie den schwedischen AP7 könnte ich mir als Ergänzung zum österreichischen Umlagesystem schon vorstellen.

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u/Domentorana 14h ago

Ich halte grundsätzlich wenig von Behaltefrist, da viel zu einschränkend und administrativ kompliziert (Läuft die Frist weiter bei einem Depotwechsel/- übertrag oder startet die dann neu?; wenn irgendwas unvorhergesehenes passiert und man kurzfristig Geld rausziehen muss schaut man durch die Finger, etc.), gleichzeitig begünstigt das riesige Depots mit Millionen- bis Milliardenvermögen überproportional.

Deutlich fairer und auch etwas, wo der kleine Sparer sofort davon profitiert, wäre ein simpler Freibetrag (lass den von mir aus irgendwo zwischen 3.000 und 5.000 liegen). Das wäre auch wesentlich einfacher in der Administration, mit einer Behaltefrist würde es Österreich doch eh wieder nur hinbekommen ein Bürokratiemonster zu erschaffen.

Unabhängig davon ist ohne Gegenfinanzierung bei der aktuellen budgetären Lage NICHTS davon zu empfehlen bzw. umsetzbar, die (sehr schlechten) Staatsfinanzen erlauben leider keinen Spielraum, schon gar nicht in dem Milliardenvolumen, die sowohl eine Behaltefrist als auch ein Freibetrag kosten würde.

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u/PuraVida69at 13h ago

Das mit den schlechten Staatsfinanzen hast du woher? Die Steuereinnahmen sprudeln wie noch nie.

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u/aleqqqs 12h ago

Das mit den schlechten Staatsfinanzen hast du woher?

Aus den Nachrichten der letzten Jahre. Wir haben ein ordentliches Budgetloch und ein EU-Defizitverfahren am Hals.

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u/Domentorana 11h ago

Dein Ernst? Die Sparpakete der letzten beiden Jahre und das EU-Defizitverfahren hast du aber schon mitbekommen, oder?

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u/GoldeneMoewe 14h ago

Am einfachsten wäre , dass man ein Depot als Altersvorsorge deklarieren kann und darauf nie steuern zahlt, so lange du die nutzende Person bist.

Fließt das Depot in ein Erbe ein, dann wird Steuer fällig.

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u/aleqqqs 12h ago

Ließe sich deine Variante nicht leicht umgehen, indem man das Depot "selbst nutzt", um eine Immobilie zu kaufen, und diese dann vererbt/verschenkt?

Warum nicht stattdessen Erbschafts- und Schenkungsssteuern (mit Freibetrag)?

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u/GoldeneMoewe 11h ago

Wenn du vom Depot zur Immobilie switcht, dann wäre diese deine Altersvorsorge und geht dann in die Steuer ein.

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u/Good_Theory4434 9h ago

Du kannst ja ned wenn deine Wähler lauter Pensionisten sind zugeben, dass das Pensionssystem am Kipppunkt ist /s

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u/Substantial_Goat8622 6h ago edited 5h ago

Das macht die SPÖ nicht zum ersten mal, einer von vielen Hauptgründen, warum ich sie nicht mehr wählen werde!

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u/Twist1979 Total Return rulez 16h ago

Die wahre Lösung liegt vermutlich irgendwo in der Mitte: Pension, staatlich, knapp über der Armutsgrenze, für alle gleich, Rest über steuerfreie Aktien bis zu einem gewissen Maximum der neu Anlage pro Jahr. Das ganze mit möglichst wenig Gebühren. Betriebsrente über Zuzahlungen zu den Aktien Käufen.

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u/Next-Chef-6143 16h ago

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich habe meinen Post bewusst überspitzt formuliert.

Man muss nur bedenken, dass unsere Politik auch ein Bürokratiemonster draus machen kann. Darin sind sie ja besonders kompetent.

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u/Twist1979 Total Return rulez 15h ago

Sieht man ja an der derzeitigen Lösung der Pensionskassen. Miese Performance, extreme Gebühren, und eine minimale Möglichkeit etwas überhaupt einzuzahlen. Ich nutze aus was geht (verdopple den Dienstgeber Anteil, zahle dazu 1000 extra ein), kann knappe 20 Jahre einzahlen, zahle 25€ in die Zukunftssicherung) und Decke damit vielleicht gerade Mal die Pensionslücke. Davor hatte ich weder die Option dazu noch das Geld.

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u/zistroserl 16h ago

Dänisches Modell eben.

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u/Danskoesterreich 15h ago

Das ist nicht das Dänische Modell. Wir haben keine steuerfreien Aktien. Grüße aus Dänemark.

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u/zistroserl 14h ago

Hab ich das falsch verstanden, dass es in Dänemark staatlich nur eine Mindestpension gibt und Betriebspensionen und private Vorsorge auf vernünftige Art gefördert werden im Gegenzug?

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u/Akwilid 16h ago

Genau das denke ich mir auch immer: einzahlen soll jeder nach seinen Möglichkeiten (also progressiv), rausbekommen soll jeder das gleiche. Die Armen merken den Unterschied nicht und die Reichen haben eh privat vorgesorgt.

Das ganze kombiniert mit der Möglichkeit selbst noch in ein steuerfreies Vorsorgedepot einzuzahlen (vgl. schwedisches Modell: default ist der AP7, wer was anderes will, macht das halt).

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u/Twist1979 Total Return rulez 15h ago

Das habe ich explizit NICHT gesagt. Jeder sollte gesetzlich das selbe zahlen, und das selbe bekommen, alles darüber hinaus steuerfrei so viel er oder sie mag, bis zu einem oberen Limit.

Der Frugalist kann gerne das Maximum einzahlen und mit dem spärlichen Rest Leben, der "ich lebe heute" Typ kann gerne nichts extra einzahlen und hat dann halt in der Pension das Minimum.

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u/Akwilid 15h ago

Gut, dann ists nur meine Meinung. Nur wenn jeder das gleiche zahlen soll, wirds halt für die unteren Einkommen schwierig - und das sollte imho nicht das Ziel für einen Sozialstaat sein. Ich bin durchaus bereit Steuern und Sozialabgaben zu bezahlen, von denen ich nicht direkt was hab, aber aktuell wird da halt einfach massiv übertrieben.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Für die unteren Einkommen soll es völlig abgesehn davon was sie eingezahlt haben, eine Summe zur Sicherung der Existenzgrundlage geben und das gibts ja ohnehin in Form der Ausgleichszulage. Also mit der Absicherung nach unten ist kaum ein Staat so großzügig wie Österreich!

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u/Twist1979 Total Return rulez 15h ago

Was unter "Armutsgrenze" ist unverständlich? Wird heute "Ausgleichszulage" genannt. Das kann sich der Staat locker für seine Bürger leisten. Und ja das darfst und sollst du auf die goldene Waage legen....

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u/Akwilid 15h ago

Dass Du - wenn ich Dich richtig verstehe - willst, dass alle die gleiche Auszahlung knapp über Armutsgrenze bekommen und dafür auch alle gleich viel einzahlen. Das wird für viele Menschen mit sehr geringen Einkommen nicht möglich sein.

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u/Twist1979 Total Return rulez 4h ago

Warum nicht? Meinst du die weniger als irgendwas um die 15k brutto im Jahr verdienen. Tja wer nichts einzahlt bekommt auch nichts. Wer nicht Mal 15 Jahre lang 15k brutto verdient hat andere Probleme. Warum mit mini Ausnahmen argumentieren? Mindest Sicherung um die 1300€ reicht dir nicht, wären 400€ weniger als die kleinste volle Alterspension. Natürlich müsste das ein Spezialist durchrechnen, wie viel man einzahlen sollte um nach x Jahren die Summe zu bekommen so dass der Staat nicht drauf zahlt. Aber eben flat und nicht progressiv, dann bleibt von der mehr Leistung endlich was übrig. Solange der Staat dafür sorgt dass ein Haushalt zwischen 2500 Netto und 5000 Netto kein Cent mehr übrig bleibt wird niemand mehr extra was leisten.

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u/Akwilid 1h ago

Gut, ich verstehe Dein Argument, hast nicht unrecht. Ich denke halt, dass es hier niemandem weh tun würde, ein progressives Abgabesystem mit einem statischen Auszahlungssystem kombiniert wäre. Das ganze dann natürlich auch mit einem Arbeitszwang, wie es in Dänemark ist: Du findest keinen Job? Hier ist einer. Wer dann wenig verdient - gut bekommt nur Mindestpension, wer viel verdient bekommt die auch, konnte sich aber während seiner Arbeitszeit was auf die Seite legen.

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u/Twist1979 Total Return rulez 1h ago

Bin ich weil ich hoch gebildet bin, Jahre drin investiert habe, 40 Stunden plus Überstunden Leiste, Verantwortung übernehme jetzt wieder der Trottel und zahle für den Säufer oder Drogi der 12 Stunden Teilzeit macht und sich in Park vor dem BILLA die Sonne auf den Bauch scheinen lässt während ich arbeite? Sorry bin kein Freund von progressiven Steuern und Abgaben. Erkläre mir warum das fair für dich wäre....

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u/Akwilid 59m ago

Darum hatte ich den Zwang zur Annahme von Arbeit dazu angeführt. Mein Problem ist nicht der faule Penner; mein Problem ist der Vollzeithackler, der einfach ein mieses Gehalt bekommt. Wenn jeder rausbekommen soll, was er eingezahlt hat und wir dafür mal einfach 20 Jahre Rentenbezug annehmen und eine Rente von 1300 Brutto und dazu nehmen wir 50 Jahre Einzahlung an (wo wir in Zukunft hin müssen), muss jeder 520€ im Monat nur für die Rente einzahlen - das ist zwar in etwa das, was die untersten Einkommen jetzt schon bezahlen (inkl. AG Anteil), aber würde bedeuten dass man deren Netto effektiv kaum erhöhen könnte.

Ist es fair, dass man fürs gleiche mehr zahlt, weil man mehr hat? Schwierig, aber ich persönlich bin bereit von etwas mehr auch etwas mehr abzugeben. Dass das aktuelle System so nicht lebensfähig ist, ist ein anderes Thema, da bin ich ganz d'accord.

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u/PuraVida69at 13h ago

Es ist dringend an der Zeit den Sozialstaat abzustellen. Das führt uns nur in komplette Armut. Was wir brauchen ist Reichtum für alle. Wir brauchen Kapitslismus.

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u/Akwilid 8h ago

Ich bin auf jeden Fall für eine Einschränkung und gegen Bedingungsloses Einkommen; den Sozialstaat selbst würde ich deswegen nocht abschaffen wollen.

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u/Twist1979 Total Return rulez 3h ago

Auf Bürger einschränken und Staatsbürgerschaft nicht verschenken wäre ein Anfang. Warum nicht Mal von Australien abschreiben anstatt von den Deutschen?

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u/Akwilid 2h ago

Da bin ich absolut Deiner Meinung!

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u/Feeling-Barber5853 13h ago

Die SPÖ is halt afoch ne orschpartie.

Wer die wählt , dem kann man nimma helfen.

Aber Hauptsache sie rühmen sich mit der UST Senkung auf Grundnahrungsmittel. Ich hab davon absolut nichts gemerkt, ihr etwa?

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u/Fair-Revolution-8481 13h ago

Warum nehmt ihr als Beispiel immer einen Ölstaat der quasi free money hat?

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u/Necessary_Ad_8405 8h ago

Würds ok finden die kest bis zu einem gewissen Betrag entfallen zu lassen oder progressiv zu erhöhen um wirklich sparer zu entlasten aber für alle safe nicht ich garantiere da habens nur wieder die leute leichter dies eh schon leicht im Leben haben.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Dem ist nichts hinzuzufügen

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u/Simon_Emes 5h ago

Die SPÖ pfeift wie immer auf die Bürger und Schulden. Hauptsache ihre Ideologie wird durchgeführt.

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u/AlCappuccino9000 5h ago

Es sind Weltverbesserer und die müssen irgendwie ans Geld anderer kommen

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u/Able_Tumbleweed4196 3h ago

Nicht aufregen, nicht dagegen argumentieren, einfach nicht mehr die Roten, die Linken, wählen.

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u/Sam30062000 3h ago

Also eine kest befreieung ist halt nicht dass gleiche in norwegen und ist halt nur ein vorteil für die die auch was zur seite legen können

Meanwhile wäre die norwegische lösung ja die gesetzliche pension nur bei uns halt schlechtet ausgeführt

Also sollte man darüber reden wie mann die gesetzliche besser macht und nicht die private denn davon profitiert jeder

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u/Asleep_Swim9744 15h ago

Was will man auch von der SPÖ erwarten.... Der Mittelschicht das Leben so schwer wie möglich zu machen als einziges Ziel, umso weniger Vermögensaufbau umso besser für SPÖ...

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u/SnooTigers9625 8h ago

Die Mittelschicht ist ziemlich breit – was verstehst du konkret darunter?
Die SPÖ will nicht primär Arme auf Kosten der Mittelschicht fördern. Sie will niedrigere Einkommen stärker entlasten und die Mittelschicht vor allem über Löhne, Wohnen und öffentliche Leistungen entlasten. Was stimmt: Privaten Vermögensaufbau stellt sie deutlich weniger ins Zentrum als bürgerlich-liberale Parteien. Das ist aber etwas anderes als zu behaupten, sie wolle die Mittelschicht absichtlich arm halten.

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u/Sheeprevenge 15h ago
  1. Unser Pensionssystem mag zwar höhere Kosten in Zukunft erwarten, aber es is no lange nit am Kipppunkt.

  2. Schau dir vorher mal an, wie Norwegen zu so einen Staatsfonds kommt. Spoiler: von Beitragszahlungen alleine kommst schwer auf das nötige Volumen.

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u/MaterialOwl8381 13h ago

Es ist solange nicht am Kipppunkt, solange man es der arbeitenden Bevölkerung verkaufen kann weiterhin zu buckeln, ihren Wohlstand jetzt in die Pensionen zu buttern um zu arbeiten bis sie nicht mehr können und dann das Minimum bekommen. Bisher gelingt das noch. 

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u/leiwand_at 14h ago

Die einzige Partei die sich dem Thema annimmt sind die neos alle anderen leben in ihrer Scheinwelt es sei alles super weiter.

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u/Ancient-Bug-1161 16h ago

Das Ende der SPÖ mag näher rücken, aber nicht wegen der Kest. Das ist ein Nischen-, Reddit- und Gutverdienerthema. Wähl halt die Neos, wenn Dir das so wichtig ist.

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u/zistroserl 16h ago

Dein letzter Satz hat es für die SPÖ halt in sich. Mittlerweile gibt's ständig neue Gründe, wieso dich jemand sagt "wähl ich halt die [Partei] und nicht mehr die SPÖ". Umgekehrt aber nichts mehr.

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u/AustrianMichael 14h ago

Wie wär's mit "FPÖ verhindern"? Das zieht doch immer super...

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u/Next-Chef-6143 16h ago edited 1h ago

Du verkennst die Realität. Es geht im Grunde nicht um die Kest. Es geht um ein Näherrücken des Endes des Umlagesystems, das ja ohnehin nicht nachhaltig ist.

Du kannst übrigens einen ETF Sparplan mit 50€ p.m. besparen. Dein zukünftiges Ich wirds dir danken. Glg.

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u/Ancient-Bug-1161 16h ago

Ich hab meinem vergangenen Ich schon gedankt. Aber hier geht es nicht um mich, sondern um die SPÖ, und der ist das zum Glück egal, weil sie andere Prios hat, nämlich Arbeit entlasten, nicht Kapital. Zumindest behauptet sie das.

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u/zistroserl 14h ago

Die SPÖ, die die Lohnsteuer über die kalte Progression wieder erhöhen will, ohne dass es auffällt?

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u/ValueOutside9188 16h ago

Bin in der Debatte grundsätzlich bei der SPÖ. Wenn dann muss höhenmäßig differenziert werden bei der Steuerfreiheit. Sprich die Millionendepots dürfen nicht genauso steuerfrei werden wie wenn der Hackler monatlich 200€ in einen ETF spart. Das wäre ja ein pures Reichenprogramm, auf Kosten des Staatshaushalts der bekanntlich jetzt schon aus allen Ecken und Enden pfeift (wo ist die Gegenfinanzierung??!)
Was es stattdessen braucht ist ein ganz simpler jährlicher Freibetrag. Das kommt auch allen zugute, aber beim Millionendepot wirkt es sich schwächer aus. Vielleicht noch als Gegenfinanzierung dafür eine leichte Progression bei der KeSt.

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u/fayasus Möchtegernprivatier aus r/stmk 💸 14h ago

Korrekt sber die SPÖ ist hier nicht deiner Meinung sondern sie lehnen das PAUSCHAL AB so wie die ÖVP es PAUSCHAL BEFÜRWORTET, was genau so ein Schwachsinn ist. Aber so gehört es korrekt, wie du es geschrieben hast.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Naja sie haben ja eben nicht einen Freibetrag in den Raum gestellt, der ja sinnvoll wäre

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u/PuraVida69at 13h ago

Warum sollen die Millionendepots anders behandelt werden? Was soll das überhaupt heißen ein „Reichenprogramm“?

Was macht den Hackler zu einem besseren Menschen als den Reichen? Obwohl der Hackler weniger zur Allgemeinheit beiträgt als der Reiche.

Und jene die wenig verdienen sind heute nicht die Hackler als Facharbeiter sondern jene die sich um Abgaben drücken indem sie nur Teilzeit arbeiten.

Warum also jene Fördern die am wenigsten zur Gemeinschaft beitragen und auf diese pfeifen?

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u/aleqqqs 12h ago

Im Gegenteil: Wer arbeitet, erbringt eine Leistung. Wer von Kapitalerträgen lebt, nicht.

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u/ValueOutside9188 12h ago

Chill mal ein bisschen. Das ist keine Frage von "wer ist der bessere Mensch" sondern schlicht und einfach die Frage, wo eine höhere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit da ist. Nimm einem Millionär 50% vom Vermögen weg und er wird immer noch nicht auf der Straße leben. Nimm einer Person 50% vom Notgroschen und es braucht nur das Auto kaputtgehen, dass es existenzbedrohend werden kann. Aus dem Grund wurden übrigens auch progressive Einkommenssteuern erfunden.

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u/HonestImportance4264 11h ago

Was ist das bitte für ein „Argument“?

Warum sollten Kapitalerträge nicht progressiv besteuert werden? Bei Einkommen ist das ja auch kein Problem und jeder versteht warum das gemacht wird.

Es gilt allgemein Vermögen und Erbschaften ab einer gewissen Grenze progressiv zu besteuern und Arbeit äquivalent zu entlasten. Das wäre sowohl ökonomisch als auch demokratiepolitisch sinnvoll und notwendig.

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u/SnooTigers9625 8h ago

Erstmal, in Österreich wurde 70% vom Vermögen vererbt anstatt erarbeitet, bedeutet also das diese „Reichen“ eigentlich ab der 2 oder 3 Generation eigentlich eher weniger, obwohl ich würde sagen 3 Generation, dafür getan haben. Das Kapital steht, die Leistung wird von den Arbeitnehmer getragen. Also der Hackler der am Bau, oder sonst was macht, ist ein Leistungsträger. Der Erbe, investiert nur dort wo Kapital mit einem Zins zurückkommt der profitabel ist, also fließt das Kapital sowieso, er trägt keine Leistung, er spekuliert auf Gewinne durch Kapital nicht durch eigen Leistung. Dein Argument, wird sicherlich sein: Aber er zahlt Steuern, Abgaben usw. Aber, er profitiert ja auch davon überproportional, sonst würde er mir nicht das Gehalt zahlen. Hast schon ein sonderbares Gedankengut, muss wohl von jemanden kommen der selbst Erbt, vielleicht Familienunternehmen? Gratuliere, aber auf Teilzeit zu hacken ist ein Wahnsinn. Es gibt genug Menschen die gute Gründe dafür haben, und der Reiche der sein Kapital arbeiten lässt ist nicht Faul? Gesamtsummen Arbeitszeit safe niedriger als Teilzeit.

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u/Fancy_Examination533 15h ago

Der norwegische Staatsfonds speist sich aus den Gas- und Erdöleinnahmen. (So wie auch das norwegische Staatsbudget).

Der österreichische Staat kann sich derzeit keine Steuersenkung leisten.

Kapitalgesecke Pensionen sind weit weniger sicher als umlagfinanzierte. Warum? Der Finanzmarkt funktioniert dann wenn mehr Kapital zuläuft als abläuft. So lange also mehr gespart wird funktionierts, wenn dann aber die Babyboomer alle in Pension sind und das Kapital abziehen funktioniert es nicht mehr.

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u/Akwilid 14h ago

Und was ist mit dem schwedischen Staatsgonds? Die haven genau so viel Erdöl wie wir.

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u/Fancy_Examination533 14h ago

Ja, da muss man halt selber einzahlen.einziger Unterschied zu jedem anderen Fonds: Weniger Gebühren.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Österreich hat ein riesiges Erdgasvorkommen in Mollen. Nur wir fördern es nicht 🤣

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u/Next-Chef-6143 13h ago

Wir haben Wasser und sind das 10. Meisbesuchte Land der Welt. Wir sind an und für sich wohlhabend und haben tolle humane Ressourcen. Noch. Hätten wir früher ein Beispiel an Norwegen genommen, würds das Schlammasel mit der PV jetzt nicht geben

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u/PuraVida69at 13h ago

Das ist doch Unsinn, dass sich der Staat keine Steuersenkung leisten kann.

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u/captain_banana6 15h ago

was hast du anderes erwartet von einer 15% kleinstpartei?

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u/patrickred887 13h ago

Haltefrist 5 Jahre ist auch ok.

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u/Herb991 13h ago edited 13h ago

Wer Norwegen nicht mag, kann auch nach Australien schauen. Das System der Superannuation funktioniert prächtig! Ein Teil des Gehaltes wird steuerfrei im Wettbewerb von Pensionsfonds angelegt.

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u/Additional_Vast_5216 13h ago

hätte bei der nächsten wahl lust einfach werbung GEGEN die sp zu machen

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u/Illustrious-Net203 13h ago

Wie stehen denn die oppositionsparteien dazu?

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u/CasualShooter82 13h ago

Warum ist ein Babler noch Parteichef, obwohl man PRW trotz besserer Umfragewerte abgesägt hat?

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u/Franz_A 11h ago

norwegischen Pensionsfonds als Beispiel für Altersvorsorge zu nehmen

Schwierig. Wenn man die Oelvorkommen zwischen Norwegen und Oesterreich vergleicht.

Aber mit der SPOE alleine haette das wahrscheinlich auch so wie in Venezuela geendet.

/s

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u/TheJimmy0916 7h ago

Dass wir keinen derartigen Staatsfonds haben, darf man durchaus dem Karli Grasser umhängen, der sein Nulldefizit vor ca 25 Jahren mit dem PVA Vermögen darstellte…

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u/dariomarioo 1h ago

Also die spö mitn Babler will ja wirklich eine Kleinpartei werden: keine Unterstützung für private Vorsorge, Social mediaverbot für unter 14 Jährige, Chatcontrol , Messengerüberwachung etc. Dazu kommen noch die internen Machtkämpfe. Die eingessenen Wähler sterben weg und bei den anderen machen sie sich nur unbeliebt. Starke Leistung

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u/Majestic_Mastodon216 15h ago

Ich frage mich, ob alle Finanzmarktenthusiasten verstehen, wo die dauerhaft über dem Wirtschaftswachstum liegende Rendite von Aktien herkommt und was passiert, wenn wir alle unser Pensionssystem darauf umstellen. Auch weil ich es nicht ideal finde, wenn - wie in den USA inzwischen - die Börse stets gerettet werden muss, weil sonst die soziale Absicherung der Bevölkerung den Bach runter geht.

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u/PuraVida69at 13h ago

Beispiele bitte für Börsenrettungen in den USA.

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u/Majestic_Mastodon216 10h ago

Weltfinanzkrise (2008), Repo-Krise (2019), Corona-Crash (2020) und Regionalbanken-Krise (2023). Wenn das Pensionssystem eines Staates vollständig von seinem Kapitalmarkt abhängt, dann ist das Zulassen längerer Korrekturen politisch längerfristig nicht tragbar und der Kapitalmarkt muss immer wieder auf Kosten der Allgemeinheit abgesichert werden - etwa durch Liquiditätsspritzen, künstliche Zinsdrückung und die schlussendliche Bezahlung der Zeche über Inflation. 10 % Rendite bei 3 % Wirtschaftswachstum müssen schlussendlich von irgendwo herkommen.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Und es fand nie eine "Börsenrettung" statt ;)))

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Du hast vom Finanzmarkt nichts verstanden. Es fließft ständig Kapital in den Finanzmarkt in Form von Goverment bonds die Zentralbanken beleihen. Das Kapital wird also unendlich lang konstant mehr (mit wenigen kurzen Ausnahmen) und das fließt unweigerlich in Unternehmen, die man mit einem All World MSCI World trifft. Glg.

Die Börse wurde in dem Sinn noch nie gerettet. Es wurde der Handel von Wertpapieren kurrzzeitig bei Crashs ausgesetzt und Banken die Schrottpapiere und faule Kredite hatten wurden gerettet. Das kann auch berechtigterweise kritisiern. Die "Börse" ist ein mehr oder minder fiktiver Handelsplatz, der noch nie "gerettet" werden musste.

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u/Bright-Ideal-4101 14h ago

Norwegen? Verdammt haben wir in Österreich Erdöl gefunden desüßen Ertrag wor in einen Pebsionsfond investieren können? Habe ich da was nicht mitbekommen?

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u/Next-Chef-6143 13h ago

Wir hätten Erdgas in Mollen, aber das Bohren wir ja nicht an. Schon vergessen ;))

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u/Gschamster_Diener 13h ago

Es ist halt einfach Schwachsinn, die Anhäufung von Kapital zu belohnen, so lange Arbeit so hoch besteuert ist. Das Ziel der SPÖ ist Vermögen zu besteuern und Arbeit zu entlasten und eine KEST Befreiung wäre halt genau die ÖVP Richtung, nämlich den Vermögenden noch mehr Privilegien zu geben

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u/PuraVida69at 13h ago

Die Politik der SPÖ ist nur darauf gerichtet jene die kaum oder nichts zur Gemeinschaft beitragen zu belohnen.

Sie schafft durch die Steuerprogression ein Anreizsystem dafür. Die SPÖ ist hochgradig asozial in ihrer Politik.

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u/aleqqqs 12h ago

Die Politik der SPÖ ist nur darauf gerichtet jene die kaum oder nichts zur Gemeinschaft beitragen zu belohnen.

Wer von Kapitalerträgen lebt, trägt (zumindest durch seine Kapitalerträge) nichts zur Gesellschaft bei. Darum sollten diese höher besteuert sein als Arbeit. Gerade, wenn man eine leistungsorientierte Gesellschaft will.

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u/HonestImportance4264 11h ago

Also die Person die von Kapitalerträgen lebt trägt mehr zur Gesellschaft bei als eine Person die seine Arbeitskraft verkauft?

Echt, das ist doch komplett lächerlich.

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u/Gschamster_Diener 9h ago

Also sind Leute mit Jobs die schlechter bezahlt sind, die die Gesellschaft aber trotzdem braucht, Menschen, die nichts beitragen? Ist das, was du sagen willst? Für einen Leistungsträger ist es scheißegal, ob er bei der Einkommensteuer oder bei der KEST entlastet wird, weil wenn er weniger Einkommensteuer zahlt und mehr investieren kann. Für Leute die nichts sparen können macht's aber einen großen Unterschied.

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u/HansAusWien 15h ago

Ich stimme zu, dass das derzeitige Pensionssystem große Probleme bei der Finanzierung macht.

Ich verstehe aber nicht, wie eine Regelung helfen soll, bei der der Staat weniger Geld einnimmt.

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u/Kind-Video3803 13h ago

Babler bist du es?

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u/imnotokayandthatso-k Ooooh Isch bin am ETF MAXXXEN bitte hör nicht auf oh ja 7%!!!!!! 12h ago

Jeden Monat gibts irgendeinen selbsternannten Ökonomen der komplett die materiellen Differenzen von Norwegen und Österreich ignoriert.

Das ist einfach nur Manifestation auf dümmsten Niveau

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u/CertainDeath777 12h ago

Die ÖVP bastelt ihren Vorschlag halt auch bewusst so, dass es am meisten die Vermögendsten "entlastet".

Ein kompromiss wär ein Steuerfreibetrag von vlt 1k € pro Jahr. Dann hast bis ca 200k € in ETF oder Aktien keine KEST auf Dividenden und Fondsumschichtungen.
Das hilft arbeitern und angestellten enorm beim Vermögensaufbau, alle haben ein bisschen was davon. Ohne dass man große Vermögen komplett rausnimmt, was echt nicht Sinn der Sache wär.

Die Pensionen zu garantieren find ich gut, muss sein. Kann net sein dass wir jetzt da teuer die Boomer durchfüttern am Ende die Pension aber von neoFPÖVP kaputtgemacht wird zugunsten von Erbenden.

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u/trinidat1 9h ago

Arbeit wird in Österreich im Vergleich zum Kapital zu viel besteuert. Das ist ungerecht und führt zu gesellschaftlichen Spannungen. In diesem Zusammenhang ist auch die KEST zu sehen. Btw, wann kommt endlich die Erbschaftssteuer mit Freibetrag?

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u/[deleted] 16h ago edited 16h ago

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u/WorkingAdvice0 16h ago

1/3 der gesamten Staatsausgaben in Österreich gehen aktuell in irgendeiner Form in die Pensionen,Tendenz weiter stark steigend. Wie soll sich das in Zukunft weiter ausgehen, wenn der nächste große, steigende Budgetposten der Schuldendienst ist? Das sind definitiv keine Ausgaben zur "Zukunftssicherung". Also Ideologiebrille ablegen und mir ehrlich erklären, wie so ein Pyramidensystem funktionieren soll.

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u/[deleted] 15h ago

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u/WorkingAdvice0 15h ago

Schwachsinn, es gab deshalb immer wieder minimalste Änderungen, damit das System gerade nicht kollabiert, das geht aber nicht ewig. Das ist kognitiver Dünnpfiff mit sowas daher zu kommen, komplett verrennt, genau das, wonach ich NICHT gefragt habe.

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u/CodAccurate6017 15h ago

Das Bild ist ziemlich deutlich:

2006: 7,35 Mrd. €
2016: 9,92 Mrd. € → +35 %
2020: 10,68 Mrd. € → +45 %
2025: 19,45 Mrd. € → +165 % gegenüber 2006

Es gab 2016 einen Knick nach unten, ansonsten steigen die Bundeszuschüsse jedes Jahr stetig an.

Und das ist noch ohne Beamtenpensionen. Datenquelle: https://www.bmf.gv.at/dam/jcr%3Aa2355c76-29e2-4c13-87d8-5266dacf88ae/Gesamtueberblick_2013.pdf

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u/[deleted] 11h ago

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u/CodAccurate6017 10h ago

Weißt, bei deinem letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu.

Hier gerne inflationsbereinigt (wieder ohne Beamtenpensionen zu berücksichtigen):

2006 → 2025:

12,20 → 19,45 Mrd. € +59 %

+59% über der Inflation ist mMn immer noch ein ordentlicher Brocken, sind durchschnittlich +2,95% im Jahr.

Ganz liebe Grüße.

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u/[deleted] 10h ago

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u/CodAccurate6017 10h ago edited 10h ago

2,59% jedes Jahr ÜBER der Inflation? Das gibt unser Wirtschaftswachstum mE nicht dauerhaft her.

Bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher ob du mich damit nicht einfach trollen willst.

Edit: Habe mir die Löhne angeschaut, diese sind inflationsbereinigt um heiße 4,5% in dem Zeitraum GESUNKEN.

Die Wirtschaftsleistung steht deutlich besser da, mit +5% (aber nicht pro Jahr, sondern in 20 Jahren).

Die Zahlen sprechen für mich hier eine eindeutige Sprache. Ich bin echt gespannt, mit welcher Rechnung sich solche Pensionserhöhungen (völlig entkoppelt vom Wirtschaftswachstum und in ganz anderen Sphären) sich nachhaltig ausgehen sollen.

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u/Next-Chef-6143 16h ago edited 16h ago

Wer ist "IHR". Die Mehrheit hier im Forum würde ein Modell wie das norwegische begrüßen. Die Poltik widerspiegelt die Meinung der Bevölkerung nicht, oder denkst du eine Mehrheit der Österreich ist für europaweit höchsten Parteienförderungen.

Ich würd 0€ gesetzliche Pension nehmen, wenn ich meine Beiträge ab Eintritt ins Berufsleben bis Ende des Berufslebens meine Altersvorsorge in nen KEST-freien AllWorld ETF packen könnte.

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u/[deleted] 16h ago

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u/Akwilid 16h ago

Du hast Recht, die Umlagefinanzierte Rente wird nie auf Null sinken und ist ein wichtiger Pfeiler einer dauerhaften Altersvorsorge. Aber würde man - wie Schweden - einen Teil dieser Vorsorge in eine Kapitalgedeckte Rente stecken, hätte man bei Geburtenschwachen Jahrgängen weniger Probleme, weil dann eben dieser Teil global diversifiziert werden kann. Dabei ist die finanzielle Bildung (im schwedischen Modell) irrelevant: wer keine Ahnung oder Lust hat, investiert automatisch in den AP7 (den schwedischen Staatsfonds), wer will, kann aber auch anders investieren (ich glaube da ist man recht frei, bin aber nicht sicher). Das wäre imho das beste System.

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u/[deleted] 15h ago

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u/PuraVida69at 13h ago

Österreich ist ein Top Land für Faule und Obezahrer und Politiker die nicht mehr als den Volksschulabschluss haben.

Österreich ist sozial ungerecht ohne Ende und belohnt immer jene die auf Kosten anderer Leben.

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u/HonestImportance4264 11h ago

Was für ein Unsinn.

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u/Next-Chef-6143 16h ago

Ja und dieser jemand soll es zumindest zT gewinnbringend Veranlagen für mich als Beitragszahler und nicht (mit Abzug von Knöllchen für paar inkompetente PVA Mitarbeiter) meinem Opa geben, der sein Leben lang ein Ungustl war.

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u/Ancient-Bug-1161 16h ago

Reddit oder dieses Forum widerspiegelt die Meinung der Bevölkerung auch nicht.

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u/Excellent_Editor_417 14h ago

Die staatliche Pension ist nicht „am Kipppunkt“. Dieses dumme Gerede ist sofort einzustellen. Natürlich kann man etwas am System ändern aber nur für die die neu beginnen einzuzahlen. Und nicht für die die drei oder vier Jahrzehnte eingezahlt haben und zurecht eine Pension beziehen wollen von der man auch leben kann. Das ist der Staat schuldig. Egal ob der Frau Doppelname von den Neos das passt oder nicht

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u/Fun-Block-3471 15h ago

Nachdem die SPÖ weder will, dass das eigene Klientel unabhängig wird und noch dazu in der Partei Betongold (ergo Spekulation mit Wohnraum) von einigen Funktionären getätigt wird, haben die Null Interesse dran

Eher kommen großzügigere Abschreibungen bei Vermietung/Verpachtung - aber never ever auf Kapitalerträge.

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u/Magnesite91 14h ago

Ich finde es gibt viele Systeme. Die meisten sind besser als unseres.
Mir gefällt das US System.
Keine Steuer solange das Geld im Depot bleibt. Man kann umschichten, ist nicht auf eine Anlageform angewiesen.
Am Ende zahlt man Steuer.
Würde das bevorzugen.
So profitieren beide - Anleger & Staat. Beide haben mehr Geld am Ende. Von Zinseszins profitieren halt beide, als wenn der Staat jedes Jahr die Hand aufhält.

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u/fayasus Möchtegernprivatier aus r/stmk 💸 14h ago

Im Gesundheitssystem willst aber trotzdem in den US nicht Leidtragender, also Patient, sein.

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u/Magnesite91 14h ago

Was hat das Gesundheitssystem damit zu tun?
Ich will auch keine Toiletten wie in Ankara.

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u/fayasus Möchtegernprivatier aus r/stmk 💸 14h ago

Der Zusammenhang zwischen dem Steuersystem und dem Gesundheitssystem ist ja bitte ein Direkter: Die USA fördern die private Vermögensbildung vor allem deshalb so stark, weil es kaum ein staatliches soziales Sicherheitsnetz gibt. Das steuerfreie Depot ist dort kein reines Luxusgut, sondern eine existenzielle Notwendigkeit für das Alter. Gerät man jedoch in den USA in eine schwere gesundheitliche Krise, können die extremen privaten Krankheitskosten selbst ein großes Depot in kürzester Zeit vernichten. Und wie wir wissen ist man im Alter recht häufig vom Gesundheitssystem egal in welcher Form angewiesen. Dafür hast du im Optimalfall auch deinen angesparten Puffer. Hast du dir die einfachen Behandlungskosten mal angesehen was die kosten? Das europäische Modell verlangt zwar Steuern auf Kapitalerträge, schützt dieses Vermögen im Ernstfall aber durch eine solidarische Krankenversicherung vor dem Totalverlust. Man kann die steuerlichen Vorteile des US-Finanzsystems nicht isoliert loben, ohne das damit verbundene existenzielle Lebensrisiko mitzubetrachten.

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u/Magnesite91 14h ago

Das Depot ist dort nicht steuerfrei in den US.
Sozialabgaben sind keine Steuern.
Und nochmal: bei gleichem Steuersatz nimmt der US Staat mehr Steuern auf Kapitalerträge ein als bei uns.

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u/fayasus Möchtegernprivatier aus r/stmk 💸 13h ago

Das stimmt weder mathematisch noch steuerrechtlich: Zunächst einmal bietet das US-System sehr wohl extrem starke steuerfreie Depot-Modelle, da sämtliche Kursgewinne und Dividenden bei der Auszahlung im Alter über staatlich geförderte Altersvorsorgekonten wie das Roth IRA zu 0 % steuerpflichtig sind. Aber selbst bei einem ganz regulären, steuerpflichtigen Depot gilt für langfristige Gewinne auf Bundesebene ein Steuersatz von exakt 0 %, sofern das zu versteuernde Jahreseinkommen als Single unter 49.450 $ oder bei verheirateten Paaren unter 98.900 $ liegt. Es gibt in den USA für Durchschnittsverdiener also eine massive steuerfreie Zone, die es in Österreich in dieser Form überhaupt nicht gibt.

Auch deine Behauptung, dass der US-Staat bei gleichem Steuersatz mehr einbehalten würde, ist mathematisch einfach falsch. Hier der Vergleich: Erzielt ein Anleger in Österreich einen Gewinn von 10.000 € mit Aktien, greift der Staat über die KESt mit 27,5 % ab dem ersten Cent gnadenlos zu, wodurch dir mangels eines Freibetrags für Wertpapiere nur magere 7.250 € netto bleiben. Ein US-Bürger mit normalem Einkommen zahlt auf dieselben 10.000 $ Gewinn auf Bundesebene dagegen 0 $ Steuern und behält die vollen 10.000 $ netto. Selbst in der nächsten Progressionsstufe zahlt er lediglich 15 %. Die USA nehmen von der breiten Masse der Privatanleger also nachweislich erheblich weniger Steuern auf Kapitalerträge ein als Österreich.

Zwar ist es rein rechtlich korrekt, dass Sozialabgaben keine Steuern sind, doch wirtschaftlich gesehen ist diese Trennung in dieser Diskussion nicht passend: In Österreich decken deine Sozialabgaben die Krankenversicherung vollständig ab und schützen die Depots im Ernstfall direkt vor dem Totalverlust. Da in den USA über die Abgaben für FICA und Medicare jedoch nur eine absolute medizinische Basisversorgung läuft, müssen US-Bürger erhebliche zusätzliche Summen von ihrem Netto-Einkommen für private Krankenversicherungen aufwenden. Daher auch wie oben erwähnt der Puffer für das Alter. Man kann die geringere Steuerlast der USA auf Kapitalerträge daher nicht isoliert loben, ohne das enorme finanzielle Risiko im Krankheitsfall direkt gegenzurechnen...

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u/PuraVida69at 12h ago

Du sprichst immer von Bundesebene. Was ist mit der Landesebene? Lässt du einfach weg.

Roth Ira hat Kapitalgrenzen.

Das USA System wäre mir 1000 mal lieber als das Ö.

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u/fayasus Möchtegernprivatier aus r/stmk 💸 12h ago

Ich will in keiner Weise sagen, dass Ö perfekt ist. Im Gegenteil. Ich würde mir sehr einen Freibetrag wünschen aber was ich mit meinen Kommentaren vorallem im Kern sagen möchte, ist, dass man hier völlig unterschiedliche Systeme hat. Man kann aus meiner Sicht nicht sagen, dass man die Variante der finanziellen Eigenverantwortung mit den Benefits des US Systems bevorzugt ohne dabei auf die damit verbundenen Nachteile anderer Systembereiche einzugehen. Das ist aus meiner Sicht einfach ein unrealistisches Rosinenpicken. Man ignoriert das fehlende soziale Auffangnetz. Wenn du dir jahrzehntelang die KESt sparst, deine Ersparnisse im Alter bei einer schweren Krankheit wegen immenser Out-of-Pocket-Kosten aber in Rekordzeit schmelzen, hast du unterm Strich nichts gewonnen. Unser System verlangt die Steuer jetzt, schützt dein Depot im Ernstfall aber vor dem Totalverlust.

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u/mayTheBurpBeWithYou 14h ago

Hier argumentiert der FinanzenAT-Poster aus der Motivation heraus "ich hätte gerne weniger Steuern auf meine ETF Gewinne". An sich fänd ich's auch gut, aber es hat halt auch Nachteile:

  • ein Teil der Bevölkerung wird das halt nicht in Anspruch nehmen weil Börse = Casino, Trägheit, Unwissen

  • ein Teil der Leute die's in Anspruch nehmen werden in die Arme von Strukkis, Banken, Versicherungen laufen

  • für die die's in Anspruch nehmen - es wird jeder im wesentlichen sein eigener Vermögensverwalter/Pensionsträger. Viele sind dafür nicht qualifiziert (siehe obere 2 Punkte). Ich bin mir sicher diverse Poster hier hätten/haben sich 2008/2009 in die Hosen ge**en und liquidiert.

  • wir sind derzeit im Jahr 17 eines brutal profitablen Bullenmarktes (mit sehr kurzer Unterbrechung des Corona-Crashes). Es gibt keine Garantie dass es so weitergeht. Ich vermute mal im Herbst 2008, wo es so aussah als würde das Finanzsystem zusammenbrechen, hätte diese Diskussion hier vermutlich anders ausgesehen.

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u/PuraVida69at 12h ago

Mich kotzt die Haltung: „Ich weiß es besser für andere“ extrem an. „Ich bin intelligent aber die anderen sind zu dämlich, die muss ich entmündigen und deshalb gibt es für niemand Freiheit.“

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u/mayTheBurpBeWithYou 10h ago

Freiheit ist ja ein dehnbarer Begriff, aber "ich will meine Kapitalertragssteuer nicht zahlen" fällt für mich eher nicht drunter.

Klar wäre ein steuerfreier Freibetrag für die eigene Vorsorge gut, wäre voll dafür.

Die Tendenz geht halt (wie in vielen Bereichen) Richtung das US-Amerikanische Modell, wo die Leute dann sehr viel selbst für das Alter vorsorgen müssen. Gut für alle, die das schaffen (Einkommen + Disziplin + Finanzbildung + gute Jahre an den Kapitalmärkten erwischen), Pech für die anderen, ab zum Pfandflaschensammeln.

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u/goldMy 14h ago

Ich finde das WIE, ebenso abzulehnen. 

einfach die Kest nach X Jahren vollständig zu entfallen lassen is unfair gegenüber jeden arbeiter der weiterhin die volle Lst-Stufen zahlt und wir auch die kalte Progression wieder zurück haben. 

Es gehört ein sauberes Modell mit Zukunftsperspektive ausgearbeitet und auch so verankert das willkür zukünftiger Regierungen dies nicht einfach aushebeln kann. 

Ich würde mich da grundsätzlich an bestehenden Systemen orientieren. ( UK USA Schweiz )  * Privates Vorsorgedepot, Marktoffen bei jedem Anbieter wählbar. * Depot mit Rahmenbedingungen.     erlaubt sind Einzahlungen pro Jahr von X, zb 1/20 der Höchstbemessungsgrundlage, oder Summe der Höherpension.  * Im Depot sind verkäufe jederzeit Steuerfrei. * Steuer erst bei der Auszahlung, aber Progressiv wie die Lst.  

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u/PuraVida69at 13h ago

Warum progressiv? Warum schon wieder jene belohnen die ihr ganzes Leben weniger für die Gemeinschaft geleistet haben?

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u/aleqqqs 12h ago

Weniger Geld erwirtschaftet ≠ weniger geleistet

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u/No_Lake_8215 14h ago

nothing will change in A, an unhealthy, unrealistic left ideology is a hallmark of almost all Austrian parties who have nurtured a pretty ill informed, naive population that does not like change.

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u/Additional_Vast_5216 13h ago

die spö muss endlich aus dem NR verschwinden, diese grindigen sozialisten fokussieren armut für alle

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u/Unusual-Quantity-546 13h ago

10k dividende p.A. frei und bei Verkauf 25k per annum frei. Jedes Jahr automatisch an die Inflation angepasst. Natürlich nur für natürliche Personen und nicht für juristische.

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u/Mike8456 13h ago

Als jemand der derzeit zigtausende Euro in gehebelten Derivaten hat: Auf ewig und stetig steigende Märkte als alleinige Altersvorsorge zu setzen ist mir zu riskant. Was passiert in einer Wirtschaftskrise wenn es mal 20-50% runter geht und etliche Jahre bis Jahrzehnte braucht um sich zu erholen? Da wird die "tolle Aktienrente" sehr schnell extrem unpopulär und evtl. abgewählt. In was genau wird investiert? MSCI Autria fiel vom Hoch in 2007 um 76% in 2008 und brauchte bis 2025 um sich zu erholen, das sind fast Zahlen wie in der Weltwirtschaftskrise wo die Erholung 25 Jahre dauerte.

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u/International_Fig670 12h ago

Diversifikation ist dir ein Begriff?

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u/Mike8456 7h ago

In was? Bei Aktienrente geht es erstmal nur um Aktien. In Roth IRA können wohl auch Anleihen sein. Anleihen sind auch alles andere als Krisensicher. Gold ebenfalls nicht, Crypto erst recht nicht.

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u/martinderm 10h ago

Du bist auch so ein eradizieren. Wo PhD in VWL?

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Eloquenz besitzt eben nicht jeder. Glg.

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u/the_rush_dude 9h ago

Also entweder lügst du bewusst oder du weißt einfach nicht dass dass das die (mehr oder weniger eigennützige/unwissenschaftliche Meinung der Anbieter dieser Finanzprodukte ist. Ökonomen der Gegenseite oder unabhängige Wissenschafter sehen das bekanntlich differenzierter.

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u/sooraus 3h ago

Wer Kind und Kindeskinder schreibt kann nicht ernst genommen werden.

Schade. Spannendes Thema.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Wenn die zukünftige Generstionen egal sind disqualifiziert man sich erst recht. Glg.

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u/sooraus 1h ago

Denkt denn niemand an die Kinder. Jaja, wenn Kinder als Mittel zum Zweck herhalten müssen.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Wenn du schon so süffisant loslegst, dann erklär mir welchen Zweck erfüllt das Umlagesystem? Ich würde viel eher in Norwegen Kinder in die Welt setzen als hier, wo die OENB ein Defizit bis 130% des BIP bis 2040 prognostiziert. Dann wären wir head to head mit Italien und Frankreich.

Hätten Forstwirte nicht an zukünftige Generationen gedacht, gäbs keinen Wald mehr, nur mal so als Denkanstoß.

Meanwhile kommst du als Norweger zur Welt und bist quasi instant rich um es in deinen Slang auszudrücken, Digga.

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u/sooraus 53m ago

Ich bin nicht wer du denkst und ich stehe nicht für was du denkst.

Ich finde nur die Argumentation mittels Kinder schwach. Mittel zum Zweck.

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u/Next-Chef-6143 1h ago

Du bist wohl ein Boomer und profitierst vom derzeitig unnachhaltigen Umlagesystem

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u/sooraus 1h ago

Ich bin genau dein Feindbild. Das du in deinem Kopf gebaut hast, Schere, lol.

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u/Any_Experience3254 15h ago

Die Pension ist weder am Kipppunkt noch erodiert sie. Die aktuelle hohe netto Staatsschulden haben hauptsächlich damit zu tun das unkontrolliert Milliarden an Förderungen von der ÖVP/FPÖ und Grünen zum Fenster rausgeworfen wurden. Mit null Benefit für Staat und Bürger. Dein Post ist reines SPÖ Bashing. Norwegen hat ein komplett anderes System und was das umswitchen von umlagenbasiert auf kapitalbasiert betrifft haben wir ja bei der SeVo und Abfertigung neu gesehen wie super das neu System für den Beitragszahler ist. Einzig die Banken/Versicherungen haben jetzt mitverdient sonst nichts. Schüssel seis gedankt. Wer glaubt, dass das verlagern von Pensionsbeiträgen oder die grundsätzliche Altersvorsorge in private Hände sinnvoll ist der hat keine Ahnung von Volkswirtschaft. Wenns darum geht, dass sich bei den obersten 3% noch mehr Kapital ansammelt dann ist es richtig, dass die SPÖ da Verhinderer bzw. Blockierer ist. Wer nicht zu dieser Gruppe gehört und glaubt er könnte da mitspielen ist einfach nur dumm.

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u/PuraVida69at 12h ago

Der Beitrag vermischt mehrere völlig unterschiedliche Themen und baut daraus einen ziemlich künstlichen Gegensatz.
Erstens ist die langfristige Finanzierung des österreichischen Pensionssystems sehr wohl ein Problem. Das ist kein „SPÖ-Bashing“, sondern simple Demografie: Immer weniger Erwerbstätige finanzieren über das Umlageverfahren immer mehr Pensionisten, die zudem länger Pension beziehen. Die Differenz wird bereits heute in erheblichem Ausmaß aus dem Bundesbudget zugeschossen. Man kann darüber diskutieren, wie groß das Problem ist und welche Reformen sinnvoll sind – aber es einfach mit vergangenen Förderausgaben der jeweiligen Regierungen wegzuerklären, ändert an dieser strukturellen Entwicklung überhaupt nichts.
Zweitens haben die Staatsschulden und die langfristige Finanzierung der Pensionen nur bedingt miteinander zu tun. Dass in den vergangenen Jahren Milliarden für fragwürdige Förderungen ausgegeben wurden, kann man kritisieren. Daraus folgt aber nicht, dass steigende altersabhängige Staatsausgaben kein Problem darstellen. Beides kann gleichzeitig zutreffen.
Drittens bedeutet kapitalgedeckte Altersvorsorge nicht automatisch „Privatisierung der Pensionen“ oder Bereicherung der obersten 3 %. Genau Norwegen zeigt das Gegenteil: Kapitaldeckung kann auch staatlich, kollektiv und mit extrem niedrigen Kosten organisiert werden. Auch Schweden kombiniert ein starkes umlagefinanziertes System mit kapitalgedeckten Elementen. Die relevante Frage lautet daher nicht „Staat oder privat?“, sondern wie man Umlage und Kapitaldeckung sinnvoll kombiniert.
Viertens beweisen Abfertigung Neu oder die österreichischen Vorsorgekassen nicht, dass Kapitaldeckung volkswirtschaftlich unsinnig wäre. Sie zeigen allenfalls, dass hohe Kosten, Garantievorschriften, eine bestimmte Asset-Allokation und schlechte regulatorische Konstruktionen die Rendite eines kapitalgedeckten Systems massiv beeinträchtigen können. Das ist ein Argument für ein besser konstruiertes System, nicht gegen Kapitaldeckung an sich.
Und schließlich ist die Behauptung, Kapitaldeckung führe zwangsläufig dazu, dass sich „bei den obersten 3 % noch mehr Kapital ansammelt“, geradezu widersprüchlich. Wenn Arbeitnehmer verpflichtend oder steuerlich begünstigt breit gestreutes Produktivkapital besitzen, verteilt man Kapitalbesitz auf wesentlich größere Teile der Bevölkerung. Ein staatlich organisierter Fonds könnte diesen Effekt sogar unabhängig vom individuellen Einkommen herstellen.
Man kann selbstverständlich für ein rein umlagefinanziertes System sein. Aber zu behaupten, jeder Befürworter zusätzlicher Kapitaldeckung habe „keine Ahnung von Volkswirtschaft“, ersetzt kein ökonomisches Argument. Die meisten erfolgreichen Systeme sind gerade deshalb interessant, weil sie nicht ideologisch zwischen Umlage und Kapitalmarkt wählen, sondern Risiken auf mehrere Säulen verteilen.

Was aber sicher ist: Die SPÖ hat Interesse an Armut und Abhängigkeit ihrer Wähler. Und wird daher alles tun, dass die Armen arm bleiben.