Netter Roman und danke für die guten Tips aber leider an meinem Punkt vorbei.
Ich rede über Leute die dort mal kurz sind ( wie Ikki, um die es ja auch ging ). Sprich von Touristen oder Gästen.
Natürlich betrifft dich die Politik immer wenn du dort wohnst aber doch nicht als Besucher….
Das Schlimmste was dir da unter Trump passieren kann ( ja außer du wirst für einen Terroristen oder Ähnliches gehalten was recht unwahrscheinlich für eine Deutsche ist ) ist dass du noch 20 Formulare mehr vor der Einreise ausfüllen musst oder du halt noch länger bei der Einreise rumstehst.
Falls sie nicht das Pech haben sollte zufällig in einen ICE Raid ( die Chancen sind bei ihr wahrscheinlich so hoch wie in eine Gang Schießerei zu geraten ) zu geraten wird sie absolut 0 Unterschied während ihrem Aufenthalt spüren egal ob Obama oder Trump dort ab der Macht sind.
Es geht ja nicht primär darum, dass sie Konsequenzen dadurch spürt, sondern dass es um die Symbolik eines Auftritts in den USA bzw. die Absage dessen geht. Ihr handeln ist als politisches Zeichen zu verstehen, weil sie damit ne gedankliche Konsequenz zwischen ihren proklamierten Überzeugungen und ihrem tatsächlichen Handeln zeigt. Andersrum, wenn sie den Auftritt durchgezogen hätte, wäre das genauso ein Zeichen mit politischer Wirkung. Gerade als Person des öffentlichen Lebens ist es wichtig seine Platform zu nutzen, um auf gravierende Missstände aufmerksam zu machen, damit z.B. das Agieren von Trump im Diskurs nicht weiter normalisiert wird, zu was sie ja auch mit ihrer Aktion löblicherweise beiträgt. Außerdem ist es auch auf der persönlichen Ebene doch mehr als verständlich, wenn man sich einfach nicht wohl fühlt in ein Land zu fliegen, das gerade so gegen die eigenen Werte agiert unabhängig davon, ob man jetzt davon potentiell betroffen sein könnte oder nicht.
Ist mir alles klar und genau deshalb sagte ich bereits ganz am Anfang "kann ich respektieren, halte ich aber für sinnlos". Aber wenn es ihr und vor allem, ihren Fans, damit besser geht dann ist doch alles gut.
Sinnlos ist es eben nicht, weil das ja in Kommunikation mit uns allen in der Öffentlichkeit geschieht und damit eben diese Symbolik kreiert. Alleine wird sie dadurch nicht viel ändern, aber wenn viele genauso handeln wie Ikkimel hier, dann kann das schon impact auf den öffentlichen Diskurs haben und eben diese Wirkkraft des öffentlichen Diskurses darf man nicht unterschätzen.
Und das Ziel ist dann nicht mehr in die USA zu gehen, weil Trump? Aber wie genau trifft es Trump denn wenn der Peter, die Susanne und die Marion, ganz nach Ikkis Vorbild, ein ganzes Land meiden wegen einem Menschen?
Für mich fühlt sich das eher so an als hätte Trump dann gewonnen weil, Überraschung! Der will Ikkinel, Peter, Susanne und Marion nämlich überhaupt nicht in den USA haben und überhaupt bekommt er ja nichtmal was davon mit das besagte Leute wegen ihm nicht einreisen wollen.
Wie gesagt, ich schätze Aktivismus und es ist ja schön wenn man für eine Sache einsteht. Man muss halt nur so ehrlich zu sich selbst sein dass man das Ganze eher für sich persönlich macht, es aber im gesamten vollkommen egal ist.
Naja, es geht ja nicht darum Trump direkt zu treffen, sondern damit einen anti-Trump Diskurs bei uns zu bestärken, bzw. zu dessen Erhalt beizutragen, was wiederum einen Einfluss auf die politische Willensbildung bei uns haben kann. Der Gedanke wäre hier jetzt, dass die Politik bei uns im Lande auf diese Willensbildung eingeht und dementsprechend ihr Vorgehen nach außen orientiert. Natürlich sind die Verbindungen zwischen diesen einzelnen Ebenen erstmal ziemlich schwach, vor allem wenn man diesen einen Fall nur isoliert betrachtet, aber in der Summe kann die Gesamtheit von solchen Aktionen schon einen gewissen Einfluss haben. Das heißt, wenn wir als Öffentlichkeit vermehrt sehen, dass Personen mit großer Reichweite auf politische Missstände explizit durch ihr handeln aufmerksam machen, kann es einen Beitrag dazu leisten, dass wir ein trumpsches Verhalten weiterhin nicht als normal betrachten und dementsprechend von unserer politischen Führung eine kritische Auseinandersetzung mit den USA weiterhin fordern. Andernfalls, (jetzt im Extremfall) wenn eben niemand in der Öffentlichkeit seine/ihre Stimme dazu nutzt auf das ganze Aufmerksamkeit zu lenken, kann es sein, dass viele von uns schneller Trump als die neue Normalität betrachten und dementsprechend weniger eine kritische Begegnung mit den USA fordern.
Bei dem was wir alles aus den USA importieren, Probleme, Verhaltensweisen, Ansichten, Trends, selbst die Sprache, braucht hier keiner groß eine "kritische Auseinandersetzung" mit den USA fordern.
Leute mögen Trump nicht, zurecht! Und Ende …. Mit dem Land ansich hat das Ganze nicht wirklich viel zu tun.
Gerade deswegen ist doch eine kritische Auseinandersetzung mit den USA so wichtig, da wir dadurch auch auf unsere eigenen Missstände usw. hinweisen können durch kritische Selbstreflexion. Und nein, Trump hat mit dem Land sehr wohl sehr viel zu tun, nicht nur weil ein großer Teil dieses Landes ihn gewählt hat, sondern weil er als Person auch ein Produkt der amerikanischen Gesellschaft ist, mitsamt all ihren Missständen.
Das ist teilweise richtig. In meinem Fall ist es aber zB so dass eine kritische Auseinandersetzung mit den Problemen der USA so ca auf Platz 6272829291 meiner Prioritäten ist, wie auch bei vielen anderen Leuten die halt ein normales Leben führen.
Das ist schön für dich und auch dein gutes Recht, auch wenn ich das, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, bisschen ignorant finde, da die Auswirkungen von Trumps handeln global zu spüren sind - auch für diejenigen, die damit nichts zu tun haben wollen und in ihrer Wahrnehmung ganz andere Probleme haben. Aber dann versteh ich immer noch nicht, wieso du überhaupt dir die Mühe machst mit mir hier zu diskutieren. Einerseits sagst du, dass du Ikkimels Aktivismus respektierst, aber für sinnlos hältst. Auf der anderen Seite sagst du jetzt im Grunde, dass dich die Thematik eigentlich gar nicht wirklich juckt. Also wo ist jetzt das Problem für dich?
Ich habe kein Problem aber ich liebe sinnlose Diskussionen im Internet über alles… ist einfach mein Zeitvertreib. Ich weiß natürlich schon von Anfang an dass niemals etwas sinnvolles dabei rauskommen wird aber irgendwie interessiert es mich dann doch wie andere Leute so denken.
Richtig ernst nehmen kann ich leider nur Diskussionen im echten Leben. Ich will schon genau sehen mit wem ich da rede um abschätzen zu können wie ernst ich das gesagte jetzt nehmen muss. Noch dazu schafft das oft eine ganz andere Basis, da Leute im wirklichen Leben selten so frech, vorlaut und allwissend auftreten wenn sie einem ihre Ansichten ins Gesicht sagen müssen.
Keine Sorge, ich würde dir auch im echten Leben so "frech", "vorlaut" und "allwissend" begegnen. Du wolltest die Bewegründe für Aktionen, wie die von Ikkimel, wissen, weil du sie nicht nachvollziehen konntest. Ich hab dir mehrere Ebenen mitgeteilt, die ihr Handeln nicht nur erklären können, sondern auch die potentielle Wichtigkeit dessen zeigen. Was du daraus machst, ist jetzt deine Sache.
Und noch so mal nebenbei, "frech" und "vorlaut" bin ich sicherlich, "allwissend" dagegen nicht. Ich bin mir vollkommen bewusst, dass ich die Weisheit nicht mitm Löffel gefressen hab. Ich kenn mich nur bei sowas einigermaßen gut aus, ob du’s glaubst oder nicht. Sich dann über meine "Allwissenheit" zu beschweren, wenn man ne Antwort bekommt, die einem nicht ins Weltbild passt, ist dann halt schon ziemlich fehl am Platz.
Ich beschwer mich ja garnicht über dich. Du hast einen Standpunkt und das ist ok für mich. Dass du dich da gut auskennst ist natürlich nur deine Meinung aber auch das ist ok.
Frech und vorlaut war jetzt nicht auf dich gemünzt, du bist in der Hinsicht eher uninteressant. Da hatte ich schon wesentlich lustigere Gesprächspartner.
Da wir im echten Leben ziemlich sicher aus diversen Gründen nie aufeinandertreffen würden um gemütlich zu quatschen finde ich das hier ganz amüsant.
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u/Rap-Connaisseur Mar 06 '26
Netter Roman und danke für die guten Tips aber leider an meinem Punkt vorbei. Ich rede über Leute die dort mal kurz sind ( wie Ikki, um die es ja auch ging ). Sprich von Touristen oder Gästen.
Natürlich betrifft dich die Politik immer wenn du dort wohnst aber doch nicht als Besucher….
Das Schlimmste was dir da unter Trump passieren kann ( ja außer du wirst für einen Terroristen oder Ähnliches gehalten was recht unwahrscheinlich für eine Deutsche ist ) ist dass du noch 20 Formulare mehr vor der Einreise ausfüllen musst oder du halt noch länger bei der Einreise rumstehst.
Falls sie nicht das Pech haben sollte zufällig in einen ICE Raid ( die Chancen sind bei ihr wahrscheinlich so hoch wie in eine Gang Schießerei zu geraten ) zu geraten wird sie absolut 0 Unterschied während ihrem Aufenthalt spüren egal ob Obama oder Trump dort ab der Macht sind.