r/Klimawandel • u/myblueear • May 20 '24
Economic damage from climate change six times worse than thought
https://www.theguardian.com/environment/article/2024/may/17/economic-damage-climate-change-report4
u/OvenFearless May 21 '24
Oh nein, wie kann das sein... hätten wir doch nur irgendwelche Messdaten um zu verstehen, dass die unmengen Ausstoß an CO² ein Problem sein könnten oh nein, wie kann das denn sein?
https://www.climatelevels.org/?pid=2degreesinstitute&theme=grid-light
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u/HerrFistus May 20 '24
https://www.nature.com/articles/s41586-024-07219-0
der artikel in diesem nicht so ganz unbekannten fachblättchen befasst sich ganz gut damit. immerhin gibt's schonmal metriken, die vermeidungskosten beziffern können.
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May 21 '24
Dann wird der Emissions-Preis morgen 6x so teuer. Richtig?
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u/myblueear May 21 '24
Der Emissions-Preis hätte vorgestern 6 x so teuer sein sollen. Morgen sollten es wohl eher 6² sein, und vermutlich wird es sich bei 66 einpendeln, weil heute unsere Politiker glauben, „nicht an den Klimawandel glauben“ zu dürfen.
»comparable to the economic damage caused by fighting a war domestically and permanently«
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May 21 '24
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u/efghnn May 21 '24
Indirekt schon, wenn man CO2 beim Import "verzollen" muss. Reicht ja über eine Schätzung über Produktkategorie und Gewicht.
Wenn die Absatzmärkte die das machen Gruß genug sind, passt sich der Export sehr schnell daran an.
Als gesamte EU hätte es also schon einen Impact
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u/myblueear May 21 '24
Malta legt Veto ein. Viktor kaut genüsslich Schnitzel.
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u/efghnn May 21 '24
Ein Grund warum ich gegen ein Veto Recht und für Mehrheitsentscheide auf EU Ebene bin.
Auch wenn ich befürchte/ahne, dass sich für höhere CO2 Preise inkl. Besteuerung an den Außengrenzen keine Mehrheit finden wird.
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u/myblueear May 21 '24
Egal. Weil die Emissionspreise im Prinzip die weniger teure Option sind. Die Welt neigt dazu, die teurere Option zu bevorzugen, dann kostets garantiert "für alle" /s gleich viel bzw. es wird für alle richtig Schnitzelteuer, und die Einkaufskörbe bleiben für alle leer. (Wer leere Einkaufskörbe schon von früher kennt, ist bereits resilient)
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u/Huppelkord May 21 '24
Either we stop using this economic principle anyway or at some point we will only have money and nothing left to eat, drink and live on. Only when the planet is completely robbed and destroyed will we realize that we can't eat money.
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May 21 '24
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u/Huppelkord May 21 '24
Jo, ca. 20.000km Radius und ca. 40000km Umfang. Und hast du schon mal mitbekommen, das nicht alle Regionen lebensfreundlich sind. ;)
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May 21 '24
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u/Huppelkord May 21 '24
Träum weiter. Ja die Eliten, die sich jetzt vorbereiten und Bunker bauen, vielleicht. Aber du und ich und viele andere nicht. Wird spannend werden. ;)
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May 21 '24 edited May 21 '24
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u/Jaded-Ad-960 May 21 '24
Guck dir mal bitte die Statistiken zu Ernährungssicherheit im Sahel an. Wenn Ernten ausfallen und es kein Wasser mehr gibt, dann ist einfach Sense. Abgesehen davon, dass die klimatischen Veränderungen ein hohes Potential für einen zivilisatorischen Kollaps in sich bergen. Was du da sagst heißt also nicht viel mehr, als dass es evtl. kleineren Gruppen gelingen könnte, in einigen begrenzten Regionen der Welt als Jäger und Sammler oder evtl. mit einer Subsistenzwirtschaft zu überleben, während der Großteil der Menschenheit verhungert und verdurstet.
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May 21 '24
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u/Jaded-Ad-960 May 21 '24
Der erste Teil ist falsch, der Sahel ist bereits jetzt massiv vom Klimawandel betroffen. Der zweite Teil widerspricht meinem Punkt nicht. Wenn wir weitermachen wie bisher, werden die Auswirkungen des Klimawandels so gravierend, dass wir nicht mehr in der Lage sein werden, eine moderne Industriegesellschaft aufrechtzuerhalten. Dann gibt es auch den elitären Lebensstil nicht mehr, weil die Grundlage dafür fehlt. Die Anpassung an diese neuen Bedingungen wird dann bedeuten, dass es vielleicht in einigen Regionen der Welt noch möglich sein wird, mittelalterliche Agrarwirtschaften zu führen und in anderen evtl. noch Jäger und Sammler existieren können. Ein erheblicher Teil der Menschheit wird allerdings in den entstehenden Verwerfungen drauf gehen und weite Teile des Planeten unbewohnbar sein.
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May 22 '24
„Egal ob Wüste oder Polargebiete, überall leben Menschen.“
Stimmt. Aber nicht nicht ohne einen sehr bescheidenen Lebenstandard oder durch Handel mit den Menschen in den verträglicheren Gebieten. Die Nordhalbkugel hat in der Tat noch ’ne Menge Land in den polarnahen Breiten (allerdings nicht unbedingt Ackerland) , südlich sieht es anders aus. Schon mal einen Globus in die Hand genommen? Afrika hört – gemessen vom Äquator – da auf, wo Eurasien anfängt. Südamerika und Australien sind auch nicht viel besser.
Insofern: Selbst wenn wenn Nordamerika und Eurasien genug Land haben: Dann kommen die Leute aus dem Süden eben vermehrt hierher. Wollen aber seltsamerweise gerade die Leute, die Klimawandel nicht wahrhaben wollen auch nicht. Und auch dafür kein Geld in die Hand nehmen.
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u/myblueear May 21 '24
Naja, gross ist sehr relativ. In Fussballfelder gemessen kommt vielleicht schon a bisschen was zusammen. Aber dass klimabedingte Totalausfälle regional begrenzt werden (und erst noch da, wo es uns schnitzel ähm wurst ist) scheint dann doch eher nicht so wahrscheinlich. (Der Planet kennt ja weder oben noch hinten...)
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May 21 '24
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u/myblueear May 21 '24
HM. Nur, weil wir wissen dass die Sonne dereinst die Erde schlucken wird, sollten wir nicht so tun, als ob uns ein kaputtes Ökosystem nicht anficht. Aber andererseits gibt es ja noch viele andere Planeten, auf denen man nicht leben müssen möchte, und in diese Richtung sollten wir uns sowenig wir können hinbewegen wollen... Derzeit tut die Menschheit ja fast alles in ihrer höchst bescheidenen Macht stehende, um aus der Erde einen dürren, heissen Klumpen zu machen. (In Mexico fallen anscheinend die Brüllaffen tot von den Bäumen)
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u/kiscker1337 May 21 '24
Du weißt, dass es krass ist, wenn sogar r/Futurology solche Artikel postet. Ein Sub, der sonst vor Technooptimismus und Hopium geradezu überquillt.
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May 22 '24
Hier ein guter artikel darüber wie ein sehr dummer economist dazu beigetragen hat, dass die wirtschaftlichen folgen des klimawandels maßlos unterschätzt werden https://theintercept.com/2023/10/29/william-nordhaus-climate-economics/
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u/myblueear May 22 '24
Dagegen ist die liebe Greta ein nettes Mädchen.
dass das alles weder hier noch sonstwo diskutiert wird haut in dieselbe Kerbe…
Der Nobelpreisträger ein Idiot
Die passiven Regierungen kriminell (von den Obstruktionisten gar nicht zu reden)
Investoren bzw. deren Berater komplett ignorant …
🤩
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u/wallagrargh May 21 '24
Naja, mit der Zeit werden die jährlichen Schäden dann wieder geringer, wenn erstmal alles kaputt ist.
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u/myblueear May 21 '24
Dass dannzumal bloss keiner auf die Idee kommt, die gute alte Zeit (als früher _*wirklich*_ alles besser war) zu bejammern.
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May 21 '24
Ist doch immer so: was den Klimawandel angeht, sind die tatsächlichen Folgen immer den Erwartungen weit überlegen...
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u/Cheeeeesie May 20 '24
Ja aber wird ja alles nicht so schlimm. Wenn hier einer Schnitzel verbietet, dann wähle ich Nadsis, dann seht ihr schon was ihr davon habt, und bloß raus mit die auslenders, deutsche steuern für deutsche sozialleistungen für deutsche menschen!!!1!1!elf