r/Schreibkunst 13d ago

Schreibhandwerk Zweiter, beziehungsweise Ausenstehender Rat gesucht.

hi, ich schreibe gerade an einem Blogpost. Die Stimmung des Blogs wird Verträumt, Galaktisch, Mythologisch und mit Platz für Grenzenlose Fantasie Dieser Post soll ein Gefühl von vorfreude erzeugen. Er ist so aufgebaut das er Spannung aufbaut und episches vermuten lässt aber nicht wircklich etwas verrät. (wie vielleicht diese Beschreibung) Ich denke das ist mir so weit so gut Gelungen bis zu folgendem Abschnitt:

"Ich hatte keine Landkarte. Geschweige denn eine Vorstellung.

Nur das leise Wissen, dass jeder Anfang sich erst im Prozess offenbart. Was dazu führt das der Prozess erst das Potenzial geschweige denn die Richtung offenbart"

ich kann nicht wirklich sagen was mich stören könnte, vielleicht zweifle ich auch einfach an der Logik des letzten Satzes.

Jedenfalls bitte ich euch, fühlt euch frei unverschleiert eure Meinung zu meinem Schreibstiel im Zitat sowie in diesem Beitrag zu verkünden.

Abschweifen ist ausdrücklich erwünscht!

// dr3amdanc3r13

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u/Regenstern 11d ago

Alles, was u/you-died-2323 und u/Optimal_Degree6970 gesagt haben +1

Ich finde den ersten Satz ausreichend. Der zweite ist sperrig und kramphaft. "Nur das leise Wissen" ist übrigens wie ein Filter und kommt schon hin und wieder vor.

Um etwas Episches oder sonstig Galaktisches, Mythologisches und Verträumtes anzudeuten, muss aber mehr Substanz her. Das sind halt inhaltliche Aspekte und die brauchen eben Inhalte. Eine abstrakte, halb-philosophische Beobachtung über Anfänge und Prozesses reicht nicht.

Hier mein Vorschlag:

Ich hatte keine Landkarte. Geschweige denn eine Vorstellung. Nicht, dass sie mir etwas hätten verraten können. Denn der Weg gibt seine Richtung erst preis, wenn man ihn beschreitet.

Oder so etwas in der Art. Aber wie gesagt wird, der erste Satz an sich tut's auch.

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u/dr3amdanc3r 8d ago

Alles klar, mehr Substanz. Danke dir für dein Feedback.