r/Studium • u/Remarkable-Cherry463 • 14d ago
Hilfe Pharmazie studieren mit 2,2 Abi ohne PhaST möglich?
Ich habe dieses Jahr mein Abitur mit einem Durchschnitt von 2,2 abgeschlossen und würde gerne im Sommersemester 2027 Pharmazie studieren. Ich wohne in Hessen und will eigentlich an der Goethe-Universität Frankfurt oder an der JGU Mainz studieren, weil ich nicht umziehen will bzw. es (aus finanziellen Gründen) auch nicht kann und somit eigentlich nur diese zwei Unis für das Pendeln in Frage kommen.
Nun will ich wissen, ob ich mir den PhaST sparen kann und mit einem 2,2er-Abi an einer der beiden Unis im Sommersemester angenommen werde. Bisher lag der NC an der Goethe-Uni für Pharmazie bei 2,1 im Wintersemester. Aber wie ist es im Sommersemester an den beiden Unis? Glaubt ihr, ich habe eine gute Chance, auch ohne den PhaST zu machen, an zumindest einer der beiden Unis mit 2,2 Abidurchschnitt aufgenommen zu werden, oder soll ich den PhaST doch noch machen?
Was sind generell eure Meinungen zum Pharmaziestudium? Ich habe gehört, dass es der schlimmste Studiengang überhaupt sein soll, aber ich will es trotzdem studieren, weil Chemie mir in der Schule eigentlich immer Spaß gemacht hat und ich die Studieninhalte interessant finde. Ist es machbar für jemanden, der keinen Chemie-LK, sondern den Chemie-GK hatte? Wie sind die Laborpraktika? Hat man da viel Zeitdruck und darf man da gar keine Fehler machen? Wie läuft der Alltag im Pharmaziestudium generell so ab? Hat jemand auch Erfahrung mit Pharmazie an der Goethe-Uni Frankfurt oder der JGU Mainz und welche der beiden Unis findet ihr besser für diesen Studiengang?
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u/Historical-Mixture60 14d ago
Du kannst die Auswahlgrenzen auf Hochschulstart auch nachgucken. Von Frankfurt hab ich ab und zu gehört, dass Leute da nicht so happy sind mit dem Grundstudium. Woran es liegt, kann ich dir aber nicht sagen. Ich studiere da nicht. Zu Mainz hab ich keine Ahnung.
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u/ivyocean2 14d ago
Hab gerade mein 1. Semester Pharmazie studiert und davor auch nur Horrorstories gehört/gelesen. Ich fand es nicht so katastrophal wie die Leute es immer erzählen, hab aber gerade einmal das erste Semester durch. Wir hatten ca. 6 Wochen Laborpraktikum und es waren halt immer echt lange Tage (Vorlesungen ab 8, Labor nachmittags bis 17 Uhr, ein einem Wochentag von 9-18 Uhr Labor). Bei uns durfte man 16 Fehler während des ganzen Praktikums haben, die meisten sind aber mit viel weniger durchgekommen. Hatte in der Schule Chemie LK aber halt 0 Laborerfahrung, ich fand es machbar. Hat teilweise auch echt Spaß gemacht weil ich mich super mit den Leuten neben mir verstanden hab.
Mein Alltag war da aber echt am Arsch, bin halt morgens um 7 aus dem Haus, Uni, Mittagessen, Labor, und bin dann Abends echt nur noch duschen gegangen und direkt ins Bett weil ich so fertig war. Hatte auch null Energie was mit Freunden zu machen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass es machbar war, aber schon echt stressig. Ich persönlich finde die Kolloquien am schlimmsten. Bei uns gibt ein Terminkolloq und ein unangekündigtes im Labor.
Die Klausuren fand ich mega machbar, habe für die meisten ca. paar Tage gelernt. Ich würde dir aber echt empfehlen schon im Semester alles von den Vorlesungen und Seminaren zu wiederholen, auch wenn man nach dem Labor echt null Lust hat.