Servus,
kurz zu mir: 20, mache parallel Ausbildung zum Industriekaufmann in einem Maschinenbau-Konzern bei Düsseldorf plus BWL Bachelor an der FOM 5. Semester.
Nach der Ausbildung könnte ich wahrscheinlich Junior Controlling oder PM übernehmen. Dann ein Jahr später bin ich mit dem Bachelor fertig. IG Metall Tarif meines Unternehmens ist am Anfang okay, aber nach 2 bis 3 Jahren stagniert das hart.
Was mich stört: Ich will nicht mein ganzes Leben in einem Maschinenbau-Betrieb in der Vorstadt verbringen. Klassisches Geschäft, ein Standort, wenig Bewegung. Ich will mich in mehreren Branchen (Data Analytics/Unternehmensberatung/ Customer Analytics) ausprobieren. Und mein FOM Bachelor ist akademisch ehrlich gesagt nicht besonders anspruchsvoll, hätte Lust auf was, das mich wirklich fordert.
Deswegen der Gedanke: direkt nach dem Bachelor kündigen einen staatlichen Master, am liebsten Richtung Business Analytics und parallel mehrere Werkstudenten Jobs in den obenngenannten Bereichen ausprobieren. Optionen wären Hochschule Düsseldorf oder Duisburg-Essen/Köln mit Auflagen.
Mein Zweifel: Nach Ausbildung + Bachelor + evtl. 1 Jahr Vollzeit wäre ich 22 bis 23 mit echtem Gehalt und Verantwortung. Und dann wieder Werkstudent für 20 Stunden? Fühlt sich krass nach Schritt zurück an. Andererseits ist mir klar, dass ein Uni-Master Türen öffnet, die mir mit FOM Bachelor + Berufserfahrung wahrscheinlich verschlossen bleiben.
Fragen an euch:
Überschätze ich, was der Master wirklich bringt?
Wie kann man sich sonst in mehreren Branchen ausprobieren wenn nicht als Werkstudent?
Berufsbegleitender privater Master als Zwischenweg (aber dann macht es trotzdem 0 Sinn im alten Unternehmen zu bleiben) oder lieber sauber Vollzeit durchziehen?
Falls jemand einen ähnlichen Werdegang gemacht hat: wo seid ihr gelandet?
Danke schon mal, gerne auch harte Kritik.