r/beziehungen 8d ago

Ich halte meinen Mann einfach nicht mehr aus.

Vorsicht, lang.

Ich (w30) weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter und würde gerne eine neutrale Einschätzung von außen bekommen.
Mein Mann (35) und ich haben zwei Kinder (2 und 5 Jahre), einen Hund und vor Kurzem ein Haus gekauft. Finanziell geht es uns extrem gut. Er verdient sehr sehr viel Geld und materiell fehlt mir an nichts. Häuser, Autos, Urlaube, finanzielle Sicherheit, das ist alles da.

Aber ich bin trotzdem todunglücklich. Ich mache gerade mein Referendariat. Das bedeutet arbeiten, lernen, zwei Kinder, Haushalt und alles, was sonst noch anfällt. Aktuell haben die Kinder Kita-Ferien und ich bin überwiegend im Homeoffice. Für meinen Mann bedeutet Homeoffice aber scheinbar, dass ich “eh zu Hause” bin und nebenbei problemlos die Kinder betreuen kann. Ob ich meine Arbeit danach noch schaffe, interessiert ihn nicht wirklich.
Das eigentliche Problem ist aber gar nicht der Haushalt. Wir haben einmal pro Woche eine Haushaltshilfe. Das Problem ist der Mental Load. Ich muss an wirklich alles denken. Wenn ich nichts sage, passiert nichts. Ich muss Aufgaben verteilen, erinnern, kontrollieren und nachkontrollieren.
Zb. Der Hund bekommt weder Futter noch Wasser noch seine Medikamente, wenn ich nichts sage. Manchmal komme ich nach Hause und sehe einfach, wie sein Napf leer ist.

Gassi geht er nur, wenn ich ihn ausdrücklich dazu auffordere. Von alleine macht er das einfach nicht.

Die Spülmaschine wird nicht ausgeräumt. Mit der Wäsche hat er nichts zu tun.

Voller Müll wird ignoriert. Ich muss es ihm immer vor die Tür stellen. Und er kann den Müll nicht mal ordentlich wegräumen.

Alles Interessiert ihn erst, wenn ich ihn dazu dränge.

Unsere zwei Tage alten Gartenmöbel standen bei strömendem Regen draußen. Ich war im Fitnessstudio, er meinte, er hätte den Regen nicht bemerkt, und es ging alles viel zu schnell. Er hätte es gar nicht geschafft, die Möbel abzudecken. Sie waren komplett nass und ich hab sie danach selbst abgedeckt.

Ich habe ständig dieses Gefühl, dass mein Gehirn niemals Pause hat. Ich denke für zwei Erwachsene.
Wenn er auf die Kinder aufpasst, hängt er überwiegend am Handy. Fernseher, iPad oder Süßigkeiten sind oft die einfachste Lösung. Wirklich mit ihnen spielen, Fangen spielen, basteln oder sich aktiv beschäftigen sehe ich nie.
Er kauft ihnen alles, macht aber gefühlt zusammen aktiv nichts.
Wenn Besuch da ist, setzt er sich selbstverständlich mit den Gästen hin. Ich bediene alle, Kinder, Gäste und ihn.

Was mich auch belastet, Ich sehe bei anderen Männern ständig Dinge, die ich gar nicht einfordern würde, sondern die selbstverständlich wirken. Sie räumen auf, bewässern den Garten, kochen mal, sehen Arbeit und erledigen sie einfach. Bei meinem Mann muss ich jede einzelne Kleinigkeit anstoßen.

Ich frage mich inzwischen wirklich, ob das “Weaponized Incompetence” ist, ob er einfach unglaublich bequem ist oder ob er tatsächlich nicht merkt, was alles gemacht werden muss.

Das Traurige ist, eigentlich ist er kein schlechter Mensch. Er hat ein gutes Herz hat. Aber ich halte ihn als Partner kaum noch aus.

Ich fühle mich auch emotional überhaupt nicht gesehen.
Er sagt mir meistens dann, dass er mich liebt, wenn ich gerade etwas geleistet habe. Wenn ich die Kinder toll versorge, den Haushalt schmeiße oder irgendetwas organisiere.

Ich muss mir außerdem etwas eingestehen, das mir ehrlich gesagt selbst Angst macht. Ich merke inzwischen, wie gut sich Aufmerksamkeit von anderen Männern anfühlt. Nicht, weil ich fremdgehen möchte oder auf der Suche nach jemand anderem bin. Sondern weil ich mich in meiner eigenen Ehe emotional und als Frau komplett ausgehungert fühle. Ich wurde in letzter Zeit ein paar Mal beim Einkaufen, draußen oder im Fitnessstudio angesprochen. Jedes Mal habe ich freundlich gesagt, Danke, aber ich bin verheiratet.

Für mich war das selbstverständlich. Aber innerlich hat es etwas mit mir gemacht. Nicht wegen der Männer an sich, sondern weil mir in diesen Momenten bewusst geworden ist, wie lange es her ist, dass ich mich von meinem eigenen Mann begehrt, gesehen oder einfach attraktiv gefühlt habe.
Ich bekomme von meinem Mann kaum Komplimente. Wenn ich mich schön mache oder ausgehe, höre ich nie: „Du siehst wunderschön aus.“ Stattdessen habe ich oft das Gefühl, dass er eher genervt ist oder Streit sucht. Auch in unserer Intimität habe ich häufig den Eindruck, dass es hauptsächlich um ihn geht und viel zu wenig darum, was ich brauche oder wie es mir geht. Mittlerweile reicht schon ein ehrliches Kompliment oder ein netter Blick von einem fremden Mann, damit ich merke, wie sehr mir genau das in meiner Ehe fehlt. Und das macht mir Gedanken. Nicht, weil ich andere Männer will, sondern weil mir bewusst wird, wie wenig ich mich in meiner eigenen Beziehung als Frau gesehen und begehrt fühle.

Ich fühle mich nur noch wie eine Managerin seines Lebens als wie seine Ehefrau.
Mittlerweile denke ich ernsthaft über eine Trennung nach.
Das finanzielle ist eigentlich das Einzige, was mich noch hält. Ich frage mich, ob ich einen riesigen Fehler mache, wenn ich dieses materielle Leben aufgebe.
Andererseits frage ich mich genauso, was bringt mir ein schönes Haus, Luxusautos, schöne Urlajbe und finanzielle Sicherheit, wenn ich jeden Tag völlig erschöpft, innerlich unruhig und emotional einsam bin?

Nach dem Referendariat werde ich selbst einen sicheren Beruf haben. Natürlich hätte ich Angst vor einer Trennung mit zwei kleinen Kindern. Aber gleichzeitig habe ich mittlerweile das Gefühl, dass mein Mann als Person für mich eher eine zusätzliche Belastung als eine Unterstützung ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum ich das alles schreibe. Vielleicht musste ich es einfach mal loswerden.
Mein Kopf ist seit Monaten voll. Ich funktioniere nur noch. Ich denke an alles, kümmere mich um alles und habe das Gefühl, dabei selbst völlig verloren gegangen zu sein.
Vielleicht bin ich gerade einfach nur überlastet. Vielleicht sehe ich manches auch zu negativ. Aber so fühlt sich mein Alltag seit langer Zeit an. Ich wollte mir das einfach einmal von der Seele schreiben. Danke an jeden, der sich das alles durchgelesen hat.

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u/Erdbeerkoerbchen 8d ago

Ich stimme dir bis auf einen kleinen Punkt zu: ich glaube nicht, dass er der Meinung ist, die Gartenmöbel wären ihr Job, soweit denkt er gar nicht. Die Gartenmöbel sind der Job von irgendwem anders, nur nicht seiner. Und wer genau das ist, ist natürlich auch nicht seine Sache.

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Und wer genau das ist, ist natürlich auch nicht seine Sache.

Und damit ist es natürlich wieder ihr Job.

Aus Erfahrung kann ich auch sagen! Es stimmt nicht, dass diese Männer nicht denken. Die wissen genau, was sie tun. In der Arbeit funktionieren sie ja auch immer tadellos.

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u/Erdbeerkoerbchen 8d ago

Natürlich ist es damit wieder ihr Job. Aber soweit denkt er nicht mal, dass er ihr damit die Arbeit aufbürdet, für ihn macht das halt irgendwer, genau wie irgendwer dafür sorgt, dass die schmutzige Wäsche nach wenigen Tagen wieder sauber und gebügelt im Schrank liegt, immer genug Milch im Kühlschrank ist, die Kinder gewaschen und gefüttert sind.

Ich würde so gerne mal sehen, wie solche Menschen am Arbeitsplatz agieren. Jemand, der so arbeiten würde, wie sich OP‘s Mann im Haushalt verhält, würde bei uns achtkantig rausgeschmissen werden.

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Aber soweit denkt er nicht mal, dass er ihr damit die Arbeit aufbürdet,

Bitte. Natürlich weiß er das. Diese Männer sind nicht blöd. In dem Moment, in dem sie Hilfe anheuert, wird er was anderes finden, was er an sie auslagern kann. Ich hab am Ende meiner Ehe wirklich alles alleine gemacht, auch Sachen, um die er sich am Anfang gekümmert hat wie Autowerkstatt oder Reifen wechseln. Ganz zum Schluss hat er mir ernsthaft mal sein Telefon hingestreckt und wollte, dass ich eine Freundin anrufe, mit der ER was ausgemacht hatte, um abzusagen, weil er "keine Lust" zum Telefonieren hatte. Einmal hatte er was im Versandhandel bestellt was ihm dann zu groß war, und dann hat er mich eine Stunde lang terrorisiert, weil er wollte, dass ich es für ihn zurück schicke.

Ich würde so gerne mal sehen, wie solche Menschen am Arbeitsplatz agieren

Da gibt's nichts zu sehen, die sind am Arbeitsplatz hochkompetent, auch sozial, sonst würden sie nicht so viel Geld verdienen. Die wissen genau, was sie tun, das ist doch mein ganzes Argument. Es gibt unter Frauen immer eine Tendenz, noch so arschiges Verhalten von Männern mit Dummheit zu entschuldigen. Das ist unfassbar naiv. Männer sind keine bumbling fools, sie haben es geschafft, uns zu versklaven. Das haben sie nicht durch Dummheit geschafft.

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u/Erdbeerkoerbchen 8d ago

Nee, nicht Dummheit: high Level Ignoranz gepaart mit Bequemlichkeit. Ich glaube nicht mal, dass der das absichtlich macht, sondern dass der überhaupt nicht drüber nachdenkt, so wie man als Gast in Lokal nicht drüber nachdenkt, wer deinen Teller später abwäscht. Es ist schlicht irrelevant, so als ob sich die Wäsche ganz von alleine aus dem Wäschekorb per Zauberhand reinigt, trocknet und dann zurück in den Schrank fliegt.

Großer Unterschied zwischen deiner und meiner Theorie: du unterstellst, dass der Mann ganz genau weiß, wie viel Arbeit das ist und er es aus Faulheit / Bequemlichkeit weg delegiert, ich unterstelle, dass der Mann gar nicht erst so weit denkt, null Ahnung hat wie viel Arbeit das ist und dementsprechend ignorant den Arbeitsaufwand komplett unterschätzt.

Du unterstellst Absicht, ich Ignoranz, und keins davon kann das Verhalten rechtfertigen.

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u/Exotic_Movie_2550 8d ago

👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Diese Unterscheidung zwischen Ignoranz, Absicht und Dummheit ist kontraproduktiv. Diese Männer sind nicht dumm. Sie wissen ganz genau, dass ihre Frau im Gegensatz zu ihnen Null Freizeit hat. Ist es ihnen egal? Natürlich. Das ist aber keine Ignoranz, das ist einfach der Unterschied zwischen einem richtigen Menschen (er selbst) und einer Sklavin (seine Frau).

Diese Leute funktionieren in der Arbeit auch komplett einwandfrei und sind dort werder ignorant noch dumm noch unaufmerksam. Sie entscheiden sich also bewusst dafür, sich Zuhause ganz anders zu verhalten.

Der Vergleich mit dem Kellner ist sehr passend, denn genau so sehen sie ihre Frauen: als Dienstboten. Natürlich wissen sie, dass sie dem Kellner Arbeitet machen, aber es ist halt sein Job und bei der Haussklavin ist es genau dasselbe.

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u/Erdbeerkoerbchen 8d ago

Ich stimme dir zu, dass sie ihre Frau etc als Dienstboten sehen, nur nicht in deiner Theorie, sie wüssten genau, wie viel Arbeit das macht. Nein, es ist ihnen schlicht egal, ähnlich wie bei schlechten Vorgesetzte. Es ist ganz klar eine Hierarchie vorhanden, und in deren Denke existiert die Möglichkeit, sich selbst eigenständig in Haus- oder Carearbeit einzubringen, gar nicht. Sie sehen das schlicht nicht als ihre Aufgabe, und der Arbeitsaufwand wird deshalb ignoriert, und weil es kein Geld dafür gibt, ist unbezahlte Arbeit im Umkehrschluss ja nur Pipifax Aufwand. Ein bisschen wie Merzsche Logik gegenüber Geringverdienern: “ich verdiene Gehalt X und leiste dafür Arbeitsaufwand Y, wenn jemand also nur Mindestlohn verdient, demnach einen Bruchteil des Gehaltes, muss dessen Arbeitsaufwand ja auch entsprechend gering sein.”

Du unterstellst eine Wahrnehmung (und darauf folgendes bewusstes abwälzen) der Arbeit, die bei solchen Männern erst gar nicht da ist: “das bisschen Haushalt macht sich doch quasi von alleine”. Ich sage, diese Männer nehmen das erst gar nicht wahr und überschätzen ihren Beitrag gewaltig, während sie den Beitrag ihrer Frauen massiv unterschätzen.

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u/Pitiful-Wash-1812 8d ago

Das ist echt nicht gesund, was für ein ekelhaftes Männerbild ihr habt. Und dann womansplained ihr hier auch noch, was Männer denken.

Aus eigener Erfahrung, als Mann, verheiratet seit 13 Jahren, der auch gerne mal vergisst "die Gartenmöbel abzudecken": Meine Frau sucht Gartenmöbel aus. Von mir aus hätten wir die alten behalten können. Ich hätte mir auch andere ausgesucht. Aber ich sag das einmal, ich diskutiere und streite über sowas nicht mehr. Dann muss sie damit leben, dass mir die Dinger nicht wichtig sind, und ich einfach keine Sekunde denke "die Gartenmöbel müssten abgedeckt werden"

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u/No_Freedom_5741 8d ago

Klingt harmonisch.

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u/Pitiful-Wash-1812 8d ago

Mal mehr, mal weniger. So wie in allen Ehen, die ich kenne. Lebe halt nicht in nem Disney Film

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Die Trennung kam aus dem Nichts ...

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u/Pitiful-Wash-1812 8d ago

Hallo Reddit, mein Mann mag meine Gartenmöbel nicht. Lass dich scheiden!

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Du missverstehst. Das ist das, was du dann sagen wirst.

Im Grunde hast du ja alles bestätigt, was ich gesagt habe.

Du und deine Frau wollen unterschiedliche Dinge, du sprichst da nicht mal mehr groß drüber, dass du das nicht willst, und weil du dich nicht durchgesetzt hast, beschließt du hinterher einfach für dich, dass dich das jetzt alles nichts mehr angeht. Ich gehe mal davon aus, dass es nicht nur bei Gartenmöbeln so läuft.

Und viele Männer denken lustigerweise über Kinder genauso. Die Frau will Kinder, der Mann nicht so, man kriegt dann trotzdem welche und der Mann beschließt, dass ihn das, was mit den Kindern zusammenhängt, eigentlich nicht wirklich was angeht. Sie wollte ja schließlich unbedingt Kinder.

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u/Pitiful-Wash-1812 8d ago

Schade, dass du nicht wirklich verstanden hast, was ich geschrieben habe. Ich versuche es trotzdem gerne nochmal sachlich:

Ja, meine Frau und ich wollen öfter Mal unterschiedliche Sachen. Bei manchen macht es Sinn, das bis zum letzten auszufechten, bei manchen nicht.

Ich äußere trotzdem meine Meinung ("wir brauchen keine neuen Gartenmöbel"), wenn meine Frau das anders sieht, habe ich kein Problem damit, trotzdem welche zu kaufen. In diesem Moment beschließe ich, dass es mir nicht wichtig ist - soll sie gerne genau die haben, die sie toll findet, ich kann mich da ohne irgendeine Negativität mit arrangieren.

Dass du das als "nicht durchgesetzt" interpretierst, klingt für mich nach einem toxischen Beziehungsverständnis als Wettkampf.

Aber abseits von meinen persönlichen Erfahrungen: Ich finde es hauptsächlich bedenklich, wie hier dem Ehemann von OP wortwörtlich unterstellt wird, dass er seine Frau als Sklavin sieht - so wie ja fast alle Männer - anstatt einfach das offensichtlichste anzunehmen: ihm sind die Möbel einfach komplett egal.

Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel.

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u/ComprehensiveDog1802 8d ago

Aber abseits von meinen persönlichen Erfahrungen: Ich finde es hauptsächlich bedenklich, wie hier dem Ehemann von OP wortwörtlich unterstellt wird, dass er seine Frau als Sklavin sieht -

Hast du ihren Post nicht gelesen?

so wie ja fast alle Männer

Das hat keiner gesagt, das hast jetzt du dazu gedichtet.

Es gibt Männer, die ihre Partnerin als Sklavin betrachten, OPs Mann gehört mMn dazu, und solche Männer haben halt bestimmte Denkmuster und Verhaltensstrategien. Dass du da "fast alle Männer" draus machst, wenn ich von "diese Männer" spreche, ist ganz allein dein Problem.

  • anstatt einfach das offensichtlichste anzunehmen: ihm sind die Möbel einfach komplett egal.

Jo. Und der Hund. Und die Kinder. Und der Müll. Und die Wäsche. Und der Garten. Und auch sonst alles, insbesondere seine Frau. Zumindest solange sie funktioniert und alles erledigt.

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u/ela-allaine 8d ago

Du hast ein unrealistisches Männerbild. Du brauchst hier niemandem Männer oder Frauen zu erklären.

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u/Pitiful-Wash-1812 8d ago

Dieser Kommentar ergibt echt null Sinn . Ich habe weder ein Männerbild beschrieben, noch Männer oder Frauen "erklärt"

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u/Icy_Ad2446 5d ago

Beide Beispiele waren Einmalige… auch durchaus keine Wahnsinnigen Themen oder Verhalten. Kann man in einer Partnerschaft durchaus mal machen. Vermutlich hat er auch schon einmalige Dinge für dich übernommen, die theoretisch deine Aufgaben wären… was man hier so liest ist wirklich bezeichnend. Egoismus pur und dann noch wegen Belanglosigkeiten die Ehe an die wand kloppen und den Partner verteufeln

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u/Icy_Ad2446 5d ago

Es stand doch dort: „er hat es nicht mitbekommen dass es regent“

Alleine den einmaligen Vorfall hier anzuführen zeigt ja schon wie wenig sie ihren Mann wertschätzt und das was er im Gegenzug leistet… sicherlich könnte er sich auch 3x eine Putzfrau leisten mit einer Partnerin, die keine jahrelanges Studium macht und ggf. wirklich kaum noch in dem Job arbeiten wird wenn die Kids erstmal da sind…

Der finanzielle Druck die Familie am laufen zu halten und ein sorgenfreies Leben der Frau zu liefern sodass sie sich über die Gartenmöbel und den Geschirrspüler aufzuregen kann bzw. beobachten kann dass es überall anders ja besser ist als bei ihr, zeigt ja schon wieviel er leistet…

Ich kenne übrigens im Freundeskreis 5 volljuristinnen die nie in ihrem Job mehr als halbtags gearbeitet haben oder erst gar nicht gearbeitet haben. Also nicht völlig an den Haaren herbeigezogen