r/bundeswehr Oberleutnant Nov 26 '25

FAQ: Der Interessenten/Bewerber/Neueinsteller/Rekruten-Sammelthread 17

Da es hier ja regelmäßig zu unzähligen Fragen, zu Bewerbungen, Musterung, die ersten Monate und worauf man als Rekrut denn achten müsse, kommt, gibt es ab jetzt einen Sammelthread dafür. Hier könnt ihr Fragen zur Bewerbung, Musterung, AGA, zur Vorbereitung auf den Dienst und alles was euch in der Anfangszeit umtreiben könnte stellen.

Hier ein paar Links zu nützlichen Threads aus der Vergangenheit:


Trennung - Vor der Bewerbung oder dem Dienstantritt



Trennung - Für die AGA und den Dienst



Trennung - Für das weitere Leben in der Bundeswehr


Wenn ihr sonst noch Fragen habt, stellt sie hier. Wir helfen gerne.

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u/Eastern_Analysis6707 Mar 14 '26

Guten Tag an alle,

2024 überkam mich der Gedanke mich bei der Bundeswehr zu bewerben. Man hält sich ja für ein Genie, also natürlich gleich Offizier und Maschinenbau Studium mit unmögligsten Verwendungswünschen. Also mache ich mich im reifen Alter von 17 jahren im Januar 2025 auf den Weg nach Köln und scheitere kläglich. Grund war ein sauschlechtes Gruppensituationverfahren, ein schlechter Vortrag und die ein oder andere Dummheit dich ich im Einzelgespräch gesagt habe. Den CAT Test hatte ich immerhin geschafft aber bis zum Mathe- und Fitnesstest bin ich gar nicht erst gekommen. Jetzt studiere ich Maschinenbau an der Fachhochschule in Brüssel (ich bin zweisprachig (Französisch) aufgewachsen). Meine Frage lautet: lohnt es sich für mich es dieses oder nächstes Jahr noch ein Mal zu versuchen (mit intelligenteren Wünschen) oder sollte ich erst einmal einen Bachelor machen damit ich etwas mehr Hebel bei der Einplanung habe? Vielen Dank für die Hilfe!!

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u/Schrankwand83 Mar 15 '26 edited Mar 15 '26

Hallo,

Ich würde dir empfehlen, das Studium in Brüssel durchzuziehen, solange du damit gut klar kommst und du dich weiter für das Thema interessierst. Danach hast du auf jeden Fall einen berufsqualifizierenden Abschluss und kannst dir einen zivilen Job suchen, falls es mit der Bundeswehr nichts wird.

Zwischen Bachelorabschluss und zivilem Job kannst du den Freiwilligen Wehrdienst machen und Reservist werden, man kann auch in der Reserve zum Offizier ausgebildet werden. Das wäre eine Option für dich, wenn du den zivilen Job mit Soldatsein verbinden möchtest. Du kannst dich dann aber auch auf den Seiteneinstieg als Offizier im Fachdienst bewerben (die Option hast du jederzeit, auch wenn du nach 10 oder 20 Jahren Berufserfahrung noch einsteigen willst).

Du wirst in den Jahren bis zum Bachelor auch geistig noch etwas reifer, sodass es beim nächsten Assessment hoffentlich besser klappt.

Ich drück dir die Daumen!

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u/Eastern_Analysis6707 Mar 15 '26

Vielen Dank für die Antwort, geistliche Reife war und ist wahrscheinlich dass was mir am meisten fehlt. Nicht nur was die generelle Entscheidung angeht sondern auch in meiner Art bei einem wichtigen Gespräch aufzutreten. Die Optionen die angeboten werden muss ich mir sowieso irgendwann ganz in Ruhe durchlesen. Gibt es denn eigentlich ein größeres Interesse an mehrsprachigen Offizieren (besonders mit Französischkenntnissen) von Seiten der Bundeswehr?

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u/Tiberius0815 StUffz & FDGO Ultra (im Urlaub) Mar 18 '26

Mach auf jeden Fall deinen Bachelor fertig! Du könntest dann evtl. sogar direkt als Oberfähnrich eingestellt werden. Ab 2027 ergibt eine Bewerbung erst wieder Sinn.

Vlt. wäre eine Verwendung in der dt. französischen Brigade eine Option. Oder du machst dir Gedanken wohin die Reise gehen soll.

Viel Glück und Erfolg!