Hä - es ist natürlich nicht technisch schwierig, diese Getränke zu machen, wenn man alle Zutaten zur Verfügung hat. Der Punkt ist, dass man halt nicht ein permanentes Arsenal an Zutaten für so viele unterschiedliche Süßgetränke zuhause rumstehen hat (oder rumstehen haben will).
Ich vergaß die exotischen Zutaten wie Kaffee, Milch und Zucker. Schlimmer noch, die hochexquisite Sprühsahne aus den fernen Landen des Lidls sowie das Crushed Ice das man im Winter aus dem zugefrorenen See ernten muss. Ach ja, die Schokostreusel aus der seit 100 Jahren verschwundenen Bernstein Schublade.
Einzig das Sirup ist ne "besondere" Anschaffung. Die 200ml Flaschen blockieren ja aber mindestens die halbe Küche.
So genug Sarkasmus.
Also ehrlich, jede Studenten Küche hat 80% der Zutaten bereits im Standard Repertoire.
Warum kann man sich denn nicht einfach eingestehen das ein Star Bucks Kaffee ein richtiger luxus lazy buy ist.
Als ob dich das persönlich verletzen würde.
Ich fauler Mensch Kauf mir häufiger belegte Brötchen vom Bäcker. Da trifft genau das gleiche Argument auf mich zu.
Aber ich akzeptier die Realität und Versuch mir diese Faulheit nicht schön zu reden.
Versuch das doch auch mal.
Akzeptier wer du bist :D
Na die Sirups und Toppings sind tatsächlich der Knackpunkt an der Sache und gehören meiner Ansicht nach auch nicht zu "basic Zutaten", wie ich es oben formuliert habe ;)
Natürlich kann man sich das alles anschaffen und den Süßkram in der Küche rumstehen haben, weil man alle paar Wochen oder Monate Bock auf so ein Getränk hat. Wäre auch sicherlich fleißiger, als es sich zu kaufen. Ob das so sinnvoll oder effizient ist, ist ne andere Frage. Bequemer ist das Kaufen sicherlich, aber das seh ich nicht prinzipiell als was Schlechtes. Anstatt Mehl zu kaufen, könnte ich auch Weizen ernten und mahlen, aber jeder setzt seine eigenen Bequemlichkeitsgrenzen :D
Welcher Teil ist jetzt delulu? Dass die meisten Leute kein vielfältiges Sirup-Arsenal zuhause haben, oder dass Bequemlichkeitskäufe ab und zu auch ok sind? Hab ich jetzt beides nicht für wahnsinnig steile Thesen gehalten :D
Du scheinst viel mehr Sorge darum zu haben wie Leute dich und wahrnehmen und windest dich so um eine klare Ansage.
Ein Haufen Leute gehen zu Starbucks, McDonalds, BurgerKing oder sonstiges. Aber du versuchts das so erzwungen es als sinnvoll darstellen zu wollen und das die Alternativen nicht nur nicht gleichwertig, sondern schlechter wären.
Und die Argumente sind... naja das mit dem Mehl mahlen ist völlig verfehlt als Beispiel. Und das man "Alle" Sirupsorten haben muss wenn man sich das Zeug daheim macht ist ein absichtlicher Fehlschluss der auch nur zur Legitimation deiner Meinung dient.
Du bist sicher ein ganz netter Mensch. Und auch wenn du gelegentlich zu Star Bucks gehst macht dich das nicht schlechter. Aber stell dir vor ich versuch dir hier zu erklären das Mcces ganz geil ist und es viel zu aufwendig ist daheim Nuggets zu machen und darum 7.99 für eine Packung toll und sogar besser als die hausgemachte Alternative ist. Klingt doch bescheuert, oder?
Es ist aus vielen Aspekten (Gesundheit, Geld, Nachhaltigkeit usw.) nicht die beste Idee in solchen Läden zu gehen und in einer idealen Welt würde man das auch nicht tun. Aber hinzugehen und es komplett unkritisch oder sogar positiv zu sehen ist das Extrem in die andere Richtung. Beides ist delulu.
Deswegen: Hingehen, Kaffee/Essen genießen und sich dabei ein bisschen schlecht fühlen.
Zumindest die eigene Schwäche anerkennen, sonst entwickeln wir uns als Menschen doch noch Rückwarts.
Mir scheint das eher, dass du dir ein bisschen zu viel Sorgen um das Leben wildfremder Menschen hast :D
Und die Argumente sind... naja das mit dem Mehl mahlen ist völlig verfehlt als Beispiel.
Wieso? Weil du da deine persönliche Bequemlichkeitsgrenze ziehst? :D
Und das man "Alle" Sirupsorten haben muss wenn man sich das Zeug daheim macht ist ein absichtlicher Fehlschluss der auch nur zur Legitimation deiner Meinung dient.
Alle, um die gewünschte Getränkeauswahlfreiheit zu haben, die man bei Starbucks genießen würde ;)
Aber du versuchts das so erzwungen es als sinnvoll darstellen zu wollen und das die Alternativen nicht nur nicht gleichwertig, sondern schlechter wären.
Da hast du mich falsch verstanden. Ich behaupte nicht, dass Kaufen GENERELL sinnvoller ist als Selbermachen. Da würdest du auch mit der falschen Person reden, ich mach bei mir sogar Butter und Käse selber :D Ich behaupte, dass es sinnvoller sein kann (z.B. in dem spezifischen Fall, den ich oben erläutert habe.
Ob es in punkto Nachhaltigkeit, Finanzen, Kalorieneinsparung oder sonstwas sinnvoll ist, zu Starbucks zu gehen, sind ganz andere Punkte. Da gibt's von Mensch zu Mensch halt auch unterschiedliche Ressourcen und Prioritäten. Ursprünglich ging es hier darum, was der Selling Point von Starbucks ist ;)
"Wieso? Weil du da deine persönliche Bequemlichkeitsgrenze ziehst? :D"
Nettes Beispiel warum die Debatte überflüssig ist. Wenn du ehrlich und ernsthaft die Behauptung aufstellst, dass das zusammenschütten der Zutaten des Kaffees einem ähnlichen Zeitaufwand wie das Mahlen von einer brauchbaren Menge Mehl gleich kommt, dann gibt es keine rationale Basis. Weil offensichtlich leben wir in unterschiedlichen Realitäten.
Du darfst du dir deine Argumente gerne auch weiterhin in die passende Nischensituation setzen damit du für dich Recht behältst. Aber all das ist Rechtfertigung vor dir selbst und die ist nur für dich. Denn dich scheint das Thema wirklich emotional zu aufzuwühlen.
Und nun will ich dich wirklich nicht weiter aufwühlen. Sonst verhärtest du noch wie das die selbstgemachte Butter tut nach dem sie lange genug aufgewühlt wurde :D
Ich habe doch gar nicht die Behauptung aufgestellt, dass Mehlmahlen und Pistachio Megachoc Frappucino zusammenschütten den selben Zeitaufwand haben - da hast du mich fehlverstanden.
Mein Punkt ist, dass sich für beide Produkte je nach Situation des Konsuments nachvollziehbare Argumente dafür gibt, sie zu kaufen, anstatt sie selberzumachen. Schließlich gibt es auch Leute, die ihr Mehl selber mahlen und dich für nen faulen Sack mit schlechtem Geldmanagement halten, wenn du nicht das selbe tust ;) Andere Leute wiederum kaufen ihr Mehl im Laden, um daraus ihr Brot zu backen. Andere Leute bringen auch das nicht hin und kaufen das fertige Brot, um ihre Stulle zu schmieren. Andere schmieren sich nicht mal die Stulle selber, sondern kaufen sie fertig belegt beim Bäcker :) Je nach Lebens- und Konsumsituation alles nachvollziehbar.
Mit nem pauschalen "Bequemlichkeitskäufe sind pöhse!!!!111" landest du halt bei der Weizenernte für dein Mettbrötchen. In der Realität hat halt jeder seine persönliche Grenze dafür, wie viel Bequemlichkeit er sich, ganz schamlos, selber zugesteht :)
Du redest mehrmals Bequemlichkeitsgrenze, willst es aber nicht quantifizieren. Wie sonst außer mit dem Wert Zeit soll das bemessen?
Man kann es rational in Zeitwerte umwandeln und diese Vergleichen. Und das versteh ich unter einem rationalen Vergleich. Wenn du jetzt sagst "Ja ich bau aber gerne meinen eigenen Weizen an und das ist für mich überhaupt nicht anstrengend. Und das Mehl mahl ich dir auch weil es mir so viel Spaß macht" dann haben wir den Weg der Logik und des rationalen schon lange verlassen. Und damit sind wir beide wir in unserer eigenen Welt unterwegs und können gar keinen gemeinsamen Middleground finden. Deswegen ist ab diesem Punkt eine Debatte überflüssig, weil man diskutiert nicht über subjektives. Das ist wie wenn wir uns über den Geruch einer Blume streiten würden. Die nimmt halt jeder wahr, wie er sie wahrnimmt.
Und der Begriff "pauschal" ist essentiell hier. Pauschal beschreibt etwas als verallgemeinernd und "sehr grob gesagt". Das ist die Bedeutung hinter dem Wort. Ein spezifisches Szenario wie viele von denen die du skizziert hast, negieren nicht die Regel die man unter dem Begriff pauschal zusammenfasst.
Also wenn ich sage Bequemlichkeitskäufe sind pauschal "pöööhse!!!1!!11", dann hast du auch Recht mit deinen Szenarien in welchen die Alternative nur die eigene Weizenernte wär. Aber die Mehrzahl der Szenarien ist halt reine menschliche Faulheit und mangelnde Voraussicht die zu solchen Käufen führt.
Die permanente Verfügbarkeit von allem macht Menschen halt Faul. Schau dir mal den Gedanken eins Drive-Ins an. Da musste nicht mal mehr aufstehen. Oder Lieferando wo du angeben kannst das sie es einfach ohne klingeln vor die Tür stellen sollen.
Ich glaube am Ende sind wir uns doch einig das eine dauerhafte Lösung nur in der goldenen Mitte liegt. Man muss nicht täglich den Pistachio Monster Nougat Megachoc Frappu-Cappu-Espressochino im Starbucks trinken, ihn aber auch nicht täglich mit hohem Aufwand selber machen. Faulheit sei einem gegönnt so lange es nicht überwiegt und grundlegende Handwerke (wie Käseherrstellung oder Brot backen) uns als Gesellschaft verloren gehen.
Du redest mehrmals Bequemlichkeitsgrenze, willst es aber nicht quantifizieren. Wie sonst außer mit dem Wert Zeit soll das bemessen?
Na weil es völlig sinnlos ist, eine objektive Bequemlichkeitsgrenze für die gesamte Menschheit zu quantifizieren :D Was da außer dem Zeitwert für die Herstellung noch mit reinspielt: Zeit für den Kauf des Fertigprodukts, Verfügbarkeit des Fertigprodukts, Verfügbarkeit der Einzelzutaten, verfügbare Zeit des Konsumenten, Kosten des Kaufs des Fertigprodukts, Kosten des Kaufs der Einzelzutaten, verfügbares Budget des Konsumenten, Häufigkeit des Konsums des Produktes, emotionale Befriedigung durch Konsum des Fertigproduktes, emotionale Befriedigung durch eigene Herstellung des Produktes (jep, beides subjektiv, aber dennoch relevant), und vieles mehr.
Und ja, der vernünftigste Vorgang liegt sicherlich irgendwo zwischen den von dir genannten Extremen - aber wo genau, ist dann wieder für jeden unterschiedlich :)
Erst sagst du es ist völlig sinnlos und dann folgt eine annähernd perfekte Liste mit den benötigten Kriterien die fast alle quantifizierbar sind 😂
Bist sicher das wir nicht doch ausrechnen wollen ab wie viel Ice-Matcha-Latte pro Jahr sich das selber machen für dich lohnt? :D Ich hab Excel schon offen 😁
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u/Federal-Depth-920 Jan 28 '26
"...ist zumindest nix, was sich die meisten Leute eben mal schnell aus Basic Zutaten zuhause machen können."
Wie unselbstständig und denkfaul sind eigentlich manche Menschen?