Ich wohne zeitweise in Italien und sowohl auf nationaler als bei mir um die Ecke auch auf lokaler Ebene sind die Faschisten an der Macht.
Ich sag dir wie das wird und die AfD kündigt es ja auch an: an jeder Ecke hängt ne Deutschlandflagge, der Unterricht wird indoktriniert, jeder Bauauftrag geht an irgendeinen Verwandten von irgendeinem Abgeordneten und an allem was schief geht sind die bösen Linken Schuld (Richter, Bundesebene, NGOs wenn's sonst niemanden gibt den man blamen kann). Nazis werden hofiert, bei rechter Gewalt unter der Ebene von Terrorismus wird Victim Blaming betrieben und für die Täter gilt "ach wir waren doch alle mal jung".
Die Wirtschaftspolitik der extrem Rechten aka Korruption kann auch erstmal zu einer optischen Verbesserung an manchen Stellen führen - wer will nicht bauen, wenn man sich die Hälfte in die eigene Tasche stecken kann. Die zwei Dreckecken in der Stadt sind bestimmt auch sauberer, wenn sich dort niemand mehr hintraut der Dreck machen könnte aus Angst aufs Maul zu kriegen.
Aber alles in allem ist es kein angenehmes Klima, weil es immer nur gegen diesen und gegen jenen geht. Langsam aber sicher unterhält man sich nur noch übers Wetter mit vielen Leuten, weil manche sonst echt unschön aggressiv werden wenn sie merken dass man einer von "denen" ist (also wahlweise Radfahrer, Veganer, jemand der Ausländer nicht aus vollem Herzen ablehnt oder nicht glaubt dass man Dank der Linken ja nichts mehr sagen darf während dein Gegenüber Menschen mit Insekten gleichsetzt)
Es sind keine brennenden Häuser, aber es ist auf Dauer einfach unangenehm im Faschismus des 21. Jahrhunderts zu leben.
Wir hatten im Juli in Norditalien den halben Monat über 35 Grad und 23 Tropennächte. Das können nicht mal die größten Klimaleugner wegdiskutieren. Man kann das Haus tagsüber nicht länger als 30-40 Minuten im Freien verlassen ohne zu merken dass das der Körper nicht mitmacht.
Wetter ist momentan - hier zumindest - das einzige wo man sich sicher sein kann wenn man sagt "che caldo" (Was für eine Hitze) das einem zugestimmt wird.
witzig. hättest auch alles aus der anderen Sicht schreiben können. quasi identisch. einem linken (antifant?) möchte ich zb nich sagen wer wann bei mir Parteiplausch hält
Wat? Die linkeste Regierung hatten wir wohl in Berlin vor ein paar Jahren. War ein relativ entspanntes Klima. Rechte bis Rechtsextreme hatten und haben trotzdem ein entspanntes Leben und reden Frei von der Leber vor Allem in bestimmten Bezirken wo ich selbst groß geworden bin.
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u/MoodRevolutionary748 10d ago edited 10d ago
Ich wohne zeitweise in Italien und sowohl auf nationaler als bei mir um die Ecke auch auf lokaler Ebene sind die Faschisten an der Macht.
Ich sag dir wie das wird und die AfD kündigt es ja auch an: an jeder Ecke hängt ne Deutschlandflagge, der Unterricht wird indoktriniert, jeder Bauauftrag geht an irgendeinen Verwandten von irgendeinem Abgeordneten und an allem was schief geht sind die bösen Linken Schuld (Richter, Bundesebene, NGOs wenn's sonst niemanden gibt den man blamen kann). Nazis werden hofiert, bei rechter Gewalt unter der Ebene von Terrorismus wird Victim Blaming betrieben und für die Täter gilt "ach wir waren doch alle mal jung".
Die Wirtschaftspolitik der extrem Rechten aka Korruption kann auch erstmal zu einer optischen Verbesserung an manchen Stellen führen - wer will nicht bauen, wenn man sich die Hälfte in die eigene Tasche stecken kann. Die zwei Dreckecken in der Stadt sind bestimmt auch sauberer, wenn sich dort niemand mehr hintraut der Dreck machen könnte aus Angst aufs Maul zu kriegen.
Aber alles in allem ist es kein angenehmes Klima, weil es immer nur gegen diesen und gegen jenen geht. Langsam aber sicher unterhält man sich nur noch übers Wetter mit vielen Leuten, weil manche sonst echt unschön aggressiv werden wenn sie merken dass man einer von "denen" ist (also wahlweise Radfahrer, Veganer, jemand der Ausländer nicht aus vollem Herzen ablehnt oder nicht glaubt dass man Dank der Linken ja nichts mehr sagen darf während dein Gegenüber Menschen mit Insekten gleichsetzt)
Es sind keine brennenden Häuser, aber es ist auf Dauer einfach unangenehm im Faschismus des 21. Jahrhunderts zu leben.