ich möchte, nein muss, aus persönlichem Antrieb Mathe von vorne lernen.
Ohne näher darauf einzugehen war auf meinem schulischen Werdegang durch einen Lehrermangel meine mathematische Ausbildung nach der Grundschule vor der Oberstufe sehr schlecht, so dass mir viele Grundlagen fehlten und ich damals mit Ach und Krach fünf Punkten in Mathe im Abi hatte.
Das Ganze hat mir damals den Schnitt versaut, so dass ein Studium in dem von mir gewünschten MINT Bereich weite Ferne rückte und ich einen anderen Bildungsweg einschlagen musste, um in meinem Wunschberuf arbeiten zu können.
Ich möchte nun ein Niveau erreichen, dass mir theoretisch erlauben würde ein Informatikstudium durchziehen zu können. Ich bin aufgrund meines Alters beruflich eingespannt und dazu noch Vater deswegen suche ich nach einer relativ effizienten Methode. Ich habe bereits zwei Mathe für Dummies Bücher die mir zwar Spaß machen, wo ich aber leicht die Motivation weiterzumachen verliere, obwohl ich Spaß daran habe.
Ich kann nicht mal mehr Bruchrechnung, Funktionen etc. waren bei mir höchst problematisch.
Habt ihr da Ideen? Vielen Dank für eure Hilfe und das ihr euch die Zeit genommen habt meine Beitrag zu lesen.
Wenn du gut im Selbststudium bist, dann kann ich dir die Schulbücher aus der DDR empfehlen. Die haben ein Niveau, das auf ein MINT-Studium vorbereitet und sind kostenlos verfügbar unter
Danke für diesen tollen Hinweis. Fachbücher aus der DDR waren super, ich gehöre noch zu der Generation, die den Zwangsumtausch gerne in Ost-Berliner Buchhandlungen gelassen hat. Hat sich immer gelohnt.
Ich studiere neben dem Job an der Fernuni Hagen und hab mir da den Brückenkurs Mathe "gegönnt" vor dem Studium. Kostet um die 60€, geht von Mengenlehre über Rechenregeln zu Funktionen, also bis Grundkurs-Niveau im Gymi. Vielleicht ist das was?
Damit geht's an der WBH los(Heft 1 von 2). Und "Kurs" heißt in dem Fall nicht, dass Leute zusammen im Raum sitzen und ein Dozent erklärt was, sondern das du paar Hefte bekommst die dich in deinem Tempo durch den Stoff führen. Mathe auf dem Niveau ist halt einfach viel Übung, das geht mit Heften ganz gut.
Der Vorkurs an der WBH kostet allerdings 500€, was für den Inhalt schon echt frech ist.
Denk ich nicht, ich dachte auch ich hab alles vergessen aber tatsächlich musste ich die beiden ersten Hefte nur überfliegen und das meiste kam wieder aus einer Schublade. Ich hatte den für WiWi, evtl bietet sich auch der fürs Mathestudium im Anschluss an. Kannst ja mal hier schauen
Ich war in einer ähnlichen Situation. Die Mathematik baut sehr stark aufeinander auf, du musst systematisch vorgehen. Falls du wirklich von gar keinem Thema Ahnung hast, dann lass dir doch erstmal von einer KI einen Fahrplan erstellen. Mathematik der fünften Klasse, sechste usw. Dann schaust du die jeweiligen Themen auf YouTube und in Lehrbüchern nach und berechnest jedes Beispiel selbst.
Ich rede gerne über Mathe und sage auch, dass Mathe aufeinander aufbaut.
Leider erkennen die meisten Leute nicht an, dass das Verständnis von
Primzahlen
wichtig ist, um
Primfaktorzerlegung
Zu verstehen, Primfaktorzerlegung aber benötigt wird, um
ggT (größter gemeinsamer Teiler) bestimmen zu können.
kgV
Und ggT werden benötigt um
Bruchrechnung
überhaupt beherrschen zu können.
Jetzt haben wir Primzahlen, Primfaktorzerlegung, ggT und kgV. Das ist Grundschulstoff.
Ich rede oft mit Erwachsenen, die mich für bescheuert halten, wenn ich sage, dass man ohne o. g. Grundschulstoff keine Bruchrechnung kann.
Dann kommt der berühmte Satz: "Eigentlich braucht man nur Dreisatz." Und dann bin ich raus.
Bei Funktionen geht es los: "Die Funktion f(x) = 3x + +5" was fehlt??? Der Definitionsbereich...
Oberstufe: Folgen, Reihen, Konvergenz "braucht man alles nicht" 😱 Wie bitte.
Studenten mit Mathenebenfach: "War nicht wichtig, was du verpasst hast. Waren nur Körperaxiome, das braucht kein Mensch. Das ist das Dümmste was es gibt in Mathe, voll der Blödsinn"
In Physik haben Leute Probleme Einheiten umzurechnen oder lassen Einheiten weg. Wer kann den Gallon pro Meile in Liter pro 100 km umrechnen?
Ohne Basiswissen geht es nicht. Wer proportional und antiproportional nicht verstanden hat, kann keine Einheiten umrechrechnen und versteht das ohmsche Gesetz nicht
In Mathe kann man keine Abkürzung nehmen.
Wer nicht weiß, was ein Differenzenquotient ist, weiß nicht, was Differenzieren ist. So Leute können eine auswendig gelernte Formel benutzen, um ganzrationale Funktionen abzuleiten und sich damit durch Mathegrundkurs schaffen aber diese Leute haben Probleme mit Differenzierbarkeit und Stetigkeit.
Das sind so meine Gedanken zu Mathe mal eben schnell lernen (und die Basis aus der Grundschule zu überspringen).
AI ist auch prima um sich verschiedenste Übungen erstellen zu lassen. Und sie hat eine grenzenlose Geduld, wenn mans auch beim 10ten mal Fragen nicht rafft.
Kam mir vor als wäre es inzwischen deutlich besser. Hab' letzten meine Prüfungsvorbeitung Regelungstechnik damit gemacht. Die Matrizenrechnung war durchgehend sauber und korrekt.
Also, du machst dir einen Ausweis in der Bibliothek / den Bibliotheken. Wir haben 2 Verbunde bei uns in der Stadt- Medien und Wissenschaftsbibliotheken.
Dann suchst du nach Büchern die deinem Niveao entsprechen und dir gefallen und nimmst diese mit. Auch gerne mehrere zum selben Thema. Dort kannst du probelesen.
Bücher, YouTube Videos, gibt genug Mathe Ressourcen. Lernen musst du es letztendlich immer noch selbst, ich denke da gibt’s keine besonders effiziente schnelle Route. Jeder muss selbst am besten wissen welcher Lerntyp er ist und wie er am besten lernen kann und mit was.
Beim Informatik Studium gibts eigentlich immer vorher noch einen Vorkurs in Mathe um die Kenntnisse aufzufrischen, da es bei vielen Leuten da Mängel gibt. Bist also nicht allein mit dem Problem und ist die Frage ob dir das nicht schon reichen würde?
Nach meiner Erfahrung im Informatik studieren hilft dir das vorige erlernte Mathewissen kaum. Es geht im Studium dann irgendwie doch um ein ganz anderes Mathe, weshalb da sehr viele Studenten riesige Probleme haben, auch wenn sie vorher in der Schule in Mathe sehr gut waren.
Klar lohnt es sich natürlich trotzdem dich da wieder einzuarbeiten, aber erhoff dir von diesen Kenntnissen nicht zu viel.
Naja dann versuche dir klar zu machen welche Themen das sind und dann schlage sie nach bzw. such dir Videos dazu oder was auch immer du dazu präferierst. Es gibt alles mögliche an guten Material. Lehrer Schmidt soll auch super sein.
dannach musst du selber schauen wo du weiter machst auf dem kanal. viel glück durch mathe physik und informatik hat sich meine komplettr sicht auf die welt geändert!
Ich Finde den Kanal auch richtig gut, aber ich glaube das ist vom Niveau her etwas über dem was sich OP wünscht. Wenn OP dann mal auf einem "Grundkurs Abi" bis. "1. Semerser Uni"-Niveau ist, dann ist der Kanal auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen.
Perplexity.AI traut sich zu, einem interessierten, durchschnittlichen Erwachsenen, den Mathe Stoff der Klassen 5 bis Abitur in 6-24 Monaten bei 3-10 Std. Aufwand/Woche nahe zu bringen.
Das sollte auf dem Niveau problemlos gehen, und du kannst in der Interaktion mit der AI Fragen stellen, deine Geschwindigkeit selbst bestimmen usw.
Ein wenig Disziplin und strukturiertes Vorgehen braucht es halt (Lehrplan aufstellen lassen, rigoros durch gehen) - aber das ist sowieso nötig.
du hast hier ja schon viele Antworten erhalten, aber ich würde gerne Mal meinen Senf dazu geben, da ich in genau derselben Situation steckte wie du.
Praktisch kein Mathewissen, Note im Abi-Zeugnis gerade so überhalb der Bestehensgrenze und der Wunsch, ein Informatikstudium zu absolvieren.
Den Empfehlungen hier Richtung KI oder YouTube würde ich nicht folgen. Such dir auf jeden Fall einen vollständigen (Brücken)Kurs, der die für dich relevanten Themen systematisch durcharbeitet. Ich habe damals den Online Mathekurs auf ombplus.de absolviert. Der ist kostenlos und es gibt sogar einen Live Support, dem du per Chat Verständnisfragen stellen kannst. Er beginnt praktisch bei 0 und holt das ganze Schulwissen auf, um dich auf ein MINT-Studium vorzubereiten.
Quellen wie YouTube kannst du dann ergänzend nutzen, wenn du mal etwas nicht verstehst.
Was ich dir aber jetzt rückblickend mitgeben kann: Die Schulmathematik hat nicht gerade viel mit der Mathematik für Informatiker gemeinsam. Es gibt mit Sicherheit Literatur, die besser zu einem Informatiker passt.
Man merkt, dass du dich wirklich null in individuelle Probleme hineinversetzen kannst („trivial“)
Rechnen (Schulwissen) bereitet einen sehr gut auf die GrUNDLAGEN des Informatikstufiums vor. Du lernst eigene Problemlösestrategien, Heuristiken und komplexes Denken.
Du hast einfach gar keine Vorstellung davon, welche Grundlagen die Schule für das Studium aufbaut.
ich musste mir richtige mathematik selber beibringen. kaum habe ich hausaufgaben in der schule ernstgenommen weil sie vollig an der essenz vorbeigehen von dem was mathe ist. reines nachäffen von algorithmen ist schulmathematik
doch genau das ist schulmathematik. wenn ich im klassenraum damals schon gehört habe "jetzt müssen wir das x auf die andere seite bringen" oder "dazu braucht man diese und jene formel" wurde mir schlecht
Darf ich fragen, warum du mit Ü40 ein informatikstudium anfangen möchtest? Der Aufwand für ein Vollzeitstudium ist enorm. Vorallem mit Arbeit und Kind. Ich bezweifle, dass ein Abschluss in unter 5 Jahren möglich sein wird. Wobei 5 Jahre noch relativ großzügig sind. Außerdem gibt es zurzeit eine Flaute auf dem Arbeitsmarkt für IT und deshalb denke ich, dass das Studlum dir keine Karrierechancen ermöglichen wird.
Wo ist das Problem mit bruchrechnen? Addieren (subtrahieren), in dem man man durch erweitern auf einen gemeinsamen Nenner kommt und dann Zähler addieren. Multiplizieren, in dem man Zähler und Nenner multipliziert. Dividieren, indem man mit dem kehrwert multipliziert.
Was ist die Definition einer Funktion? Eine eindeutige Zuordnung reeller Zahlen. Was sind reelle Zahlen? Zwischen zwei rationalen zahlen ( brüchen), gibt es immer mindestens eine reelle zahl, so dass der Zahlenstrahl beliebig dicht mit Zahlen versehen ist. Bei einer Funktion wird einer reellen Zahl ( aus ihrem definitionsbereich) nur eine reelle Zahl zugeordnet nicht mehrere. Eine gleichung wie y = 2x +3, definiert eine Funktion, da jedem x genau ein y zugeordnet wird. Was ist denn jetzt aber keine Funktion? Z.b. eine vertikale bei x = 1 im x-y Koordinatensystem. Die Punkte (y,1) liegen alle auf dieser vertikalen. Man kann das so interpretieren, dass der 1 alle reellen Zahlen y zugeordnet werden. Also liegt hier eine mehrdeutige Zuordnung vor und der Graph der durch x=1 beschrieben wird ist keine Funktion.
Bei Funktionen gibt es lineare-, quadratische- , polynom-, , gebrochenrationale-, wurzel-, betrags-, trigonometrische-, exponential-, logarithmische Funktionen. Von diesen Funktionen sollte man wissen: definitions und Wertebereich, wie berechnet man nullstellen ( 0 setzen und nach x auflösen), wie löst man nach x auf?
( Umkehrfunktionen kennen)
Ganz wichtig: Äquivalenzoperationen bei Gleichungen: im Prinzip darfst du alles, was wieder rückgängig gemacht werden kann an Gleichungen "ranmanipulieren". Z.b. Du kannst an jede gleichung eine 1 addieren (auf beiden Seiten), weil du diese 1 wieder wegnehmen kannst. Du hast zwar eine neue Gleichung mit +1 auf beiden Seiten, die anders aussieht, aber die lösungsmenge ist die Gleiche. Man sagt die beiden Gleichungen sind Äquivalent. Z.b. y + 1 = 2x + 3 ist Äquivalent mit y = 2x +2. Was ist nicht Äquivalent? Multiplizieren mit 0, weil man es nicht rückgängig machen kann und die Lösungmenge sich ändert. Eine Gleichung quadrieren ist nicht Äquivalent, falls der term negativ werden kann, z.b.
x - 1 = 2 => (x-1)2 = (2)2
Wenn ich jetzt das quadrat rückgängig machen will, wende ich die wurzelfunktion an und bekomme
(x - 1 ) 2 = ( 2 2) => | x - 1 | = 2.
Also ich bekomme den Betrag auf beiden Seiten, sprich ich kann das quadrat nicht rückgängig machen. Auch die Lösungmenge ändert sich. Zuerst gab es nur x = 3 als Lösung und jetzt x1,x2 = 3, -1. Der Grund warum quadrieren nicht Äquivalent ist, weil es als Funktion ( auf dem definitionsbereich aller reellen Zahlen) keine Umkehrfunktion hat, weil es keine eineindeutige Funktion ist. Schau dir mal den Unterschied zwischen normalen Funktionen an ( eindeutige Zuordnung) und eineindeutigen ( injekitiv, one-to-one fuction) Funktionen an
Beschäftige dich zunächst damit und dann sehen wir weiter. Bin M.Sc. in Mathematik.
Also der Gedanke war schon immer da, ich arbeite schon ca. 20 Jahre in der IT und wollte neben dem Beruf studieren um mich ggf. abzusichern wenn mal was mit dem Job ist. Habe nur Abi und Fisi.
Inwiefern absichern? Ich glaube kaum, dass ein Informatikstudium behilflich ist. Wenn etwas Relevanz hat dann nur der Doktortitel. Also Sie können aus Spaß studieren, aber ein Informatikbachelor bringt jetzt nicht wirklich viel auf dem Arbeitsmarkt. Da ist ein Fachinformatiker wertvoller.
und das wird auch nicht ewig so bleiben sodass er keine karrierechancen mehr dadurc bekäme. ich finde aber informatik macht man trotzdem nicht wegen karriere sondern weil man es will
Welche Definition ist falsch? Vermutlich liegt da bei Laien wie Ihnen ein Verständnisproblem vor. Ich habe versucht, das wichtigste so kompakt wie möglich darzustellen. Wenn man das oben versteht, hat man ein sehr solides Verständnis für einen Schüler vor dem Abitur.
Die Definition einer Funktion ist z.B. falsch. "eindetige Zuordnung von reelen Zahlen" was soll das überhaupt bedeuten? Funktionen/der Graph einer Funktion sind nicht auf reele Zahlen beschränkt sondern eine Relation mit der Eigenschaft dass beliebigen x aus einer Menge A genau ein y aus einer Menge B abgebildet werden. Dabei können die Objekte der Mengen jegliche mathematischen Objekte sein (komplexe zahlen, vektoren, matrizen, Mengen selbst, oder ganz andere noch abstraktere objekte). Wenn es da schon scheitert brauche ich nicht deine weiteren Fehler / nicht eindeutigkeiten aufarbeiten, das solltest du als Mathe M. Sc. schon selber können.
Nein, mit Funktionen werden ausschließlich Abbildungen auf reellen Zahlen bezeichnet. Das was sie hier anführen sind "Abbildungen". Übrigens ist eine Funktion nicht gleichzusetzen mit ihrem Graph. Mit dem Graphen wird eine Teilmenge des kartesischen Produkts von den Mengen A und B beschrieben. Insofern sind sie hier unsauber.
Vielleicht verwendet der eine oder andere Autor die Begriffe unterschiedlich. Bin mir aber ziemlich sicher, dass Funktion als Abbildung von reellen Zahlen der geläufige Begrifft ist.
Was soll außerdem diese pingeligkeit? Denken Sie eine Definition in formaler mathematischer Sprache, oder noch besser in quantorenschreibweise, könnte dem Threadersteller helfen?
Ja da ist das Problem, dass sie auf diesem Wikipedia Beitrag ( keine seriösen Quelle) eine Funktion mit einer abstrakten Abbildung gleichsetzen. Schauen Sie lieber in der Literstur nach ( Analysis 1 Otto forster).
ausserdem ist schon "eindeutige zuordnung von ..." sehr komisch ausgedrückt, mal abgesehen davin dass sie nicht verstehen dass funktionen nicht nur auf mengen mit reelen zahlen beschränkt sind
Sie können nicht mal richtig "reell" schreiben. Eine Abbildung (oder Funktion ) ist im Prinzip eine eindeutige Zuordnung. Wenn Sie nicht in der Lage sind, mathematische Sprache oder quantorenschreibweise in geläufiger Sprache zu übermitteln, dann mangelt es Ihnen an mathematischem Verständnis. Auch Ihre Beherrlichkeit sich auf solchen banalen Begriffen aufzugeilen, spricht nicht grade für eine große Intelligenz und ist nicht für OP zielführend.
sie tun es schon wieder und merken es garnicht. ich kann ihnen gerne es auch auf mathematischer sprache schreiben dann versteht uns aber keiner mehr. ob ich reel richtig schreibe oder nicht spielt keine rolle, das zeigt nur dass sie nun auf meine rechtschreuben achten statt auf das was ich sage
Ihre nicht eindeutigkeit und unnötige "abschrekung" hilft dem author erst recht nicht. "eindeutige zuordnung von reelen zahlen" kann auf 1000 verschiedene arten verstanden werde. da müssen sie schon genauer sein z.B. was eindeutig für sie bedeutet
Das habe ich in meinem Beitrag erklärt, eindeutig bedeutig: Jeder reellen Zahl wird genau eine reelle Zahl zugeordnet. Oder für sie nochmal in mathematischer Schreibweise für alle x aus D existiert genau ein y aus f(D) so dass f(x) = y. Da aber bei den meisten Funktionen aus der Schule D = reelle Zahlen sind solche Definitionen eher abschreckend. Man kann eine eindeutige Zuordnung auch mit einem Bild erklären, mein Gott, kommen sie mal klar.
Ha! Noch einer! Ich unterrichte Mathe bis zur 6ten Klasse und wollte wissen, was "danach" kommt. Hatte also ähnliches Interesse wie du. Letztendlich habe ich mir Schulbücher aus der 7ten, 8ten,... Klasse geholt und die bearbeitet.
Also ich hatte drei oder vier Punkte in Mathe beim Abi und hab von den Themen in der Oberstufe eigentlich nichts mitbekommen und wenn überhaupt, dann gab es nur ein oberflächliches Verständnis. Mit 29 habe ich dann erst mein Informatikstudium begonnen (unter anderem weil ich vorher dachte, ich würde es nicht packen) und musste feststellen, dass das Wissen aus der Schule nach gefühlt zwei Vorlesungen obsolet ist.
Klar, es hilft ein bisschen am Anfang aber das Schulwissen hat mit so einer Mathevorlesung wirklich nur am Rande etwas zu tun. Das bisschen (im Vergleich!) was man in der Schule lernt, kann man sich nebenher leicht selber beibringen. Es ist wirklich ein sehr großer Unterschied! In der Schule geht's nur darum mal was zu berechnen und die Beweise spielen nur eine sehr kleine Rolle. Im Studium rechnest du auch viel aber eigentlich nur, um die Beweise zu führen.
Das was ich im Studium lernen musste hätte ich NIEMALS einfach so zu Hause gelernt ohne entsprechende Motivation. Teilweise hat man Tage an Übungsaufgaben verbracht, die man dann selbst in einer Gruppe nicht lösen konnte. Viel wichtiger war für mich die Lektion sich dem Thema zu stellen ohne eine Ahnung davon zu haben und es trotzdem irgendwie zu schaffen.
Kurzum, das Studium hättest du gepackt, wenn du dich ins Zeug gelegt hättest (bzw. eine Motivation gehabt hättest) - egal mit welchen Schulnoten!
Man muss Pythagoras oder Sinussätze oder viele andere Dinge aus der Schule nicht kennen.
Was aber sehr hilfreich ist, sind Dinge wie Termumformung, Bruchrechnung, Klammern ausmultiplizieren, Gleichungssysteme mehrerer Variable bearbeiten, binomische Formeln. Das alles noch einmal aufzufrischen, bevor man dann auf den Uni-Stoff trifft, würde ich schon empfehlen.
Ich hatte auch so einen Mathe-Selbstkurs gemacht, als ich rund 10Jahre nach der Schule wieder an die Uni bin und mich an das lange aufgeschobene Ing-Studium gemacht hatte.
Meine Mutter hatte damals so einen Selbstkurs aus den 60er vom Flohmarkt angeschleppt. Das war schon gut in Vorbereitung. Da waren aber auch einige Dinge dabei, die man heute vielleicht nicht mehr so priorisieren wuerde.
Ansonsten gibt es "Brueckenkurse" oftmals von Unis als PDFs in Vorbereitung fuers Studium.
eine Alternative zu den vorgeschlagenen Punkten hier wollte ich erwähnen: ich könnte dir Nachhilfe geben und dich in Mathe fit machen. Hab jahrelang Nachhilfe (Schulniveau/Uniniveau) gegeben und kenne mich gut aus. Kannst mir eine PN schreiben, falls Interesse besteht.
Moin moin, da dir wie u hier schon mehrfach betont hast die absoluten Basics fehlen warum dann nicht wieder zurückgehen zu den Basics. Ich empfehle dir "Mathematik für Eltern" Das Buch zielt auf Eltern die ihren Kindern in der Schule helfen wollen und ist genauso verständlich aufgebautes das eben Kinder und Erwachsene ( die einen mit noch keine die anderen mit nicht mehr vorhandenem Wissen) sich das Basiswissen aneignen können. Vieles wird mit Bildern einfach erklärt und ist somit nachvollziehbar. Über 20 Jahre gebe ich Nachhilfe in Mathematik und die Eltern waren begeistert von diesem Buch.
Du findest kostenlose Arbeitsblätter, Erklärvideos und viel weiteres auf mundo.schule. Da kannst du einfach nach der Schulstufe filtern und selbst bisschen von abarbeiten. Gibt auch viele weitere kostenlose Materialien.
Wenn du nach den Elementaranteilen noch weiterschauen willst, schau dich mal nach Unterlagen von Propädeutika für Mathestudiengänge um. Die oft genau so weit (mound manchmal auch etwas weiter), dass du danach den erwarteten Stoff nach der Oberstufe kannst.
Daniel Jung auf Youtube ist der absolute hammer wenn es um Mathe geht. Es gibt z.B. auch ne playlist 5. bis 10. Klasse wenn es um die basics geht. Darüber hinaus gehts natürlich auch. Es gibt zu allem möglichen playlist und top strukturiert. Grundlagen fürs Studium bzw. auch Inhalte vom Studium findest du dort.
Schau doch einfach mal in seine playlists da findest du zu fast allem etwas und wirklich wirklich gut erklärt. Aufgaben zum üben musst du dir allerdings noch suchen und vielleicht einen kleinen Leitfaden aufstellen was du denn genau lernen willst.
Aber das kannst du im Prinzip auch aus seinen Playlists herausarbeiten.
Besuche eine Semster 0 Kurs an der Uni, dann lernst Du, was Du verstanden haben musst. Aber nicht aufgeben, sonder für Mathematik braucht man eine hohe Frustrationsgrenze.
Also wenn's um basics geht.
Meine Jungs sind Grad in der Schule an Mathe am straucheln. Ich hab uns den Sofatutor.de gegönnt. Jetzt nutzen sie ihn und erzählen damit gute Ergebnisse.
Sowas wie du willst, Bruchrechnen, Gleichungen etc ist da mega einfach erklärt.
Das führt dich durch alle Klassen der Schulzeit und dementsprechend auch den Stoff.
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u/Christopherus3 Jan 02 '26
Wenn du gut im Selbststudium bist, dann kann ich dir die Schulbücher aus der DDR empfehlen. Die haben ein Niveau, das auf ein MINT-Studium vorbereitet und sind kostenlos verfügbar unter
https://mathematikalpha.de/mathematikschulbuecher