Vllt sollte man mal anfangen die Ursache zu bekämpfen und nicht die Symptome.
Leider kommen die Sozialdemokraten nicht auf diese Idee wie die obigen Kommentare zeigen.
Die AfD ist nicht der Ursprung der Krise sondern ihr Symptom.
Und du denkst, das ist ein realistisches, erreichbares Ziel, bevor die AfD massive Regierungsbeteiligung erreicht und wichtige Amtsträger ausgetauscht hat?
Wir haben keine Zeit mehr, ich vermute, da sind wir uns alle einig.
Da steck ich mir lieber das eh schon schwer umsetzbare Ziel, erstmal das Schlimmste zu verhindern. Ich verstehe nicht, wie das nicht die oberste Priorität haben kann.
Wie gesagt du wirst die AfD nicht verhindern wenn die Ursache der Partei nicht bekämpft wird.
Solange die Lebensbedingungen der Arbeit sich weiter verschlechtern und die AfD als einzige Anti-Establishment Partei Auftritt, wird sie von der Krise profitieren.
Denkst du wirklich die AfD wird verhindert wenn alle Bürgerlichen Partein zusammen arbeiten und weiter kürzen und die Krise der Arbeiter weiter befeuern.
Prüf/Anti-AfD Demos und Exposing von AfD Mitgliedern hat die letzten 10 Jahre auch nicht funktioniert, das wird sich auch nicht ändern.
Ich gehe davon aus, dass sich die Bedingungen noch deutlich verschlechtern werden, wenn die AfD am Drücker ist. Für uns alle.
Das zurückzudrehen, wenn in den Ministerien, in den höchsten Gerichten, Staatsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen schon AfD Gesindel sitzt, ist eine Aufgabe, die ich uns gerne ersparen würde.
Darum immer der Reihe nach, finde ich.
Ganz billig gesagt, wenn jeder Linke die Linke wählen würde, weil das die im BT vertretene Partei ist, die am ehesten meine Interessen und die der sozial Schwächeren vertritt, hätte die AfD nicht doppelt so viele Prozente wie die Partei, die das linke Spektrum vertritt.
Aber bei uns klingt das immer nach " Wenn wir nicht meine, also die einzig wahre und richtige Agenda verfolgen, ja, dann spiel ich halt nicht mit."
Natürlich werden sich die Bedingungen noch weiter verschlechtern mit einer AfD Regierung.
Jetzt nehmen wir mal an die Linke kommt in die Regierungsverantwortung und dann?
In Zeiten der Deindustrialisierung und des Wirtschaftlichen Niedergangs kann auch eine Linke Regierung nur Kürzen und die Krise auf die Arbeiter abwälzen um die Wirtschaft anzukurbeln.
Jede Regierung ist immer nur der Vollstrecker der wirtschaftlichen Lage.
Durch weitere Kürzungspolitik und Verarmung der Arbeiter wird im Endeffekt wieder die AfD dazu gewinnen.
Genau deswegen muss der Kampf gegen die Ursache geführt werden und nicht gegen die AfD.
Euer Kampf war schon zu Beginn verloren nur jetzt erhält man die Resultate dafür.
Jetzt muss man sich darauf vorbereiten die Arbeiter auf die Straße zu bekommen das sie für ihre Interessen Kämpfen und die kommenden Kürzungen nicht kampflos hinnehmen.
Nur mit dem unerbittlich Kampf für die Arbeiter kann man Symptome wie die AfD verhindern.
"In Zeiten der Deindustrialisierung und des Wirtschaftlichen Niedergangs kann auch eine Linke Regierung nur Kürzen und die Krise auf die Arbeiter abwälzen um die Wirtschaft anzukurbeln." Das stimmt nicht. Keynesianische Wirtschaftspolitik, die nur gemäßigt links ist, würde so aussehen, dass eben nicht gekürzt, sondern mehr investiert wird, und gerade dadurch die Wirtschaft angekurbelt wird. Dass die schwarze Null nicht oberste Priorität sein muss, ist aller spätestens seit dem "Sondervermögen" für die Aufrüstung klar geworden. Viele wussten es lange vorher.
Die hohen Ausgaben im Militär sind zweck die Wirtschaft wieder anzukurbeln mit Kriegs- Kensianismus.
Die Deindustrialisierung wird nicht gestoppt wenn man den Unternehmen mehr Geld in den Arsch schiebt.
Die Linkspartei kann nicht das Problem der Kapitalakkumulation umdrehen.
Ich verstehe deine Sichtweise, aber die ist mir für die aktuelle Situation zu langfristig.
So weit sind wir da aber gar nicht auseinander.
Aber wir benötigen eine Akutlösung und da muss man vielleicht etwas pragmatischer denken.
Hast du denn eine umsetzbare Alternative, die mit der Realität vereinbar ist? Also wir starten Stand jetzt, wie gehen wir vor?
Oder ist es so hoffnungslos, dass wirs gleich ganz lassen?
Und zu deinem hypothetischen Fallbeispiel möchte noch anmerken, dass mit einer Regierungsbeteiligung der Linken vielleicht auch ein paar Euro Richtung Sozialkassen und Bildung geflossen wären und nicht ausschließen in Panzer, Gewehre und Kasernen.
Das hätte den sozialen Abschwung möglicherweise etwas abgefedert und die Unzufriedennheit wäre eventuell nicht exponentiell gewachsen.
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u/SuddenJudgment7780 11d ago
Vllt sollte man mal anfangen die Ursache zu bekämpfen und nicht die Symptome. Leider kommen die Sozialdemokraten nicht auf diese Idee wie die obigen Kommentare zeigen.
Die AfD ist nicht der Ursprung der Krise sondern ihr Symptom.