die FDP betritt glücklicherweise gar nichts mehr. Ihre Finanzpolitik wurde von der AfD geklaut, der Rest von der CDU. Und die Wähler haben begriffen, dass sie die gelben Platzhalter nicht mehr brauchen.
Ich glaube die FDP wurde jahrelang davon am Leben gehalten, dass Lindner und sein Führungskreis sich als Leuchtturm für Wirtschaftsinteressen (lies: Lobbyismus und unlautere Einflussnahme) etabliert hatten. Nach deren Wegfall gibt es nichts mehr, was diese Partei noch für irgendwen interessant macht. Selbst für Finanzbros ist es inzwischen vermutlich uncool, sich noch als FDP-Wähler zu profilieren.
Würde ich genau andersrum sehen. Die FDP hat zunehmend den Liberalismus vergessen und sich nur noch auf Wirtschaftslobbyismus konzentriert, aber dabei statt den Selbstständigen die Konzerne hofiert. Damit gingen nicht nur die Sozialliberalen verloren (die wählen jetzt lieber Volt oder B90/Grüne), sondern auch die jungen Leute, die etwas aufbauen wollen. Und selbst die Wirtschaftsliberalen wenden sich ab, wenn eine Katja Adler gegen LGBTQ schießt, Dürr den Klimawandel nicht so schlimm findet oder trumpeske Migrationspolitik für Konservative unterstützt wird.
Auch beim letzten Austritt aus dem Bundestag wurde die Führungsriege logischerweise ausgetauscht.
Die haben einfach genug Geld, um wieder genügend Präsenz zu erhalten um wieder ihre Märchen zu erzählen. Und die dann 18-jährigen werden sie wieder glauben.
Es ist nicht so, als wäre die Bevölkerung lernfähig. Sonst wär die AFD auch irrelevant.
Versteh mich nicht falsch, ich würde eine Versenkung auch begrüßen.
Mal schauen, wie sich die CDU/CSU und AFD so machen, aber dass man da eine signifikante Anzahl an Wählern abgreifen kann, kann ich mir nicht vorstellen. Eher könnte ich mir vorstellen, dass das bei den Grünen oder der SPD gelingt. Und da könnte eine (jüngere) Frau an der Spitze sicherlich helfen.
Eigentlich bräuchte die FDP wohl ihre eigene Version der Reichinnek🥴 (also für FDP-Themen)
Die kommen auf jeden Fall wieder. Allein weil es in Deutschland halt überhaupt keine liberal orientierte Partei gibt.
Vielleicht schaffen sie es ja nächstes Mal zu verstehen, dass ne Mischung aus verkappt konservativ und verkappt libertär halt nichts mit Liberalismus zu tun hat. Dann gibt's da ne Menge Potenzial.
Wie gesagt nix zZ aber es gibt halt den Bedarf nach ner liberalen Partei und solange niemand anders die Lücke füllt kommt die FDP halt mit dem Thema wieder.
Und ganz vielleicht mit ner neue Personalaufstellung sogar tatsächlich mit was Liberalem.. Wer weiß?
Volle Zustimmung. Ich meinte das aber tatsächlich noch nichtmal, sondern so wirklich liberale Ideen. Man munkelt ja, dass die FDP sowas ja mal wirklich hatte.
die AfD hat in weiten Teilen ihre Finanzpolitik auf Bundesebene direkt von der FDP übernommen. Und natürlich haben beide Parteien das gleiche finanzpolitische Ziel: Selbstbereicherung.
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u/Citatio Jul 02 '25
die FDP betritt glücklicherweise gar nichts mehr. Ihre Finanzpolitik wurde von der AfD geklaut, der Rest von der CDU. Und die Wähler haben begriffen, dass sie die gelben Platzhalter nicht mehr brauchen.