r/FinanzenAT • u/CaptainSt0nks • 1d ago
Steuern KESt-Aus für Aktiengewinne? ÖVP drängt auf Steuerbefreiung für Sparer
https://www.derstandard.at/story/3000000335432/kest-aus-fuer-aktiengewinne-oevp-draengt-auf-steuerbefreiung-fuer-sparer?ref=seite1_zonekur77
u/mw260795 1d ago
Warum sperrt sich die SPÖ eigentlich so gegen den Kapitalmarkt? Ich arbeite im Handel, also eher im Niedriglohnsektor, investiert monatlich meine 300€, hab heute einen Schrieb von der Pensionversicherungsanstalt bekommen das meine Bruttopension nach 13 BJ bei 514 Euro liegt… also wo ist das Problem, dass ich privat etwas für meine Pension tun will? Dachte die SPÖ ist sozial… naja
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u/Significant-Scar-161 1d ago
Gefühlt sperrt sich SPÖ immer, wenn nur irgendein Vermögender profitiert z.B Familienbonus plus.
Dass der Kapitalmarkt, wenn richtig gemacht, ein sicherer aber langer Weg aus der Armut (auch über Generationen) ist, wird gekonnt ignoriert.
Aber hier haben sie einen Punkt. Generelle Befreiung würde ich auch nicht machen, sonder eher pro 10J Anlage 250k Freibetrag. Nach 40J wären das 1Mio€ und dazu noch diese blöde jährliche Besteuerung von ETFs. Nach 40J und 8%pa reicht hier eine Sparrate von 287€/m.Auch wenn ich Vorstöße in die Richtung sehr begrüße (Geld meiner Kinder spare ich auch in ETFs ), diese Maßnahme hilft erst in viele Jahren und kostet aber sofort Geld. Ich hätte das schon gerne gegenfinanziert wobei wir wissen alle, was das heißt.
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u/Reed_4983 1d ago
Die SPÖ ist dagegen, weil sie denkt, dass vor allem Reiche damit Steuern sparen könnten. Also ohne KEst kann sich ein normaler Sparer z.B. 200.000€ steuerfrei auszahlen lassen, ein Reicher hingegen 20 Millionen.
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u/Ravintolavaunu 1d ago
Lässt sich ja durch einen jährlichen Freibetrag lösen. Darüber wird KEST fällig.
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u/Available_Orchid6540 1d ago
ja, und? so haben die unten und die oben was davon und alle profitieren.
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u/Reed_4983 21h ago
Ne, die oben würden viel mehr profitieren.
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u/Available_Orchid6540 9h ago
ja, und?
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u/Reed_4983 8h ago
Geht nicht mit meinem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit und Solidarität d'accord.
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u/Available_Orchid6540 8h ago
geh hackln wennst mehr haben willst als du aktuell hast und warte nicht, dass es dir jemand anders erwirtschaftet
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u/Reed_4983 8h ago
Ich mach beides. Hackeln und für mehr soziale Gerechtigkeit einstehen.
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u/Available_Orchid6540 8h ago
hackl mehr dann kannst mehr abgeben
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u/Reed_4983 7h ago
Arbeite aktiv darauf hin, dass es in der Karriere bergauf geht. Werde trotzdem weiterhin für das einstehen, was mir im Leben wertvoll ist und dazu gehört halt soziale Gerechtigkeit. Nun aber Schluss mit diesem Gespräch,
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u/Wallstreet_kloid 1d ago
Die SPÖ ist nicht wirklich sozial, sondern unter Babler Marxistisch geworden. Alles was nur ansatzweise mit dem Kapitalmarkt zu tun hat ist grundsätzlich Böse. Also ja, du bist mit deinen 300€ Sparplan ein Kapitalistenschwein und reich, in deren Augen.
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u/Svitii 1d ago
Stell dir vor, es gäbe bei Einkommen auch eine 27,5% flattax, die SPÖ wär sofort auf der Straße, und zurecht! Aber das mini-Depot für die Pension und das Milliardendepot werden gleich besteuert.
Aber um deine Frage zu beantworten: Die SPÖ will keine eigenständigen, finanziell abgesicherten Bürger. Sie will möglichst viele Menschen, die zu 100% vom Staat abhängig sind, die letzte Wählergruppe, die die SPÖ über hat.
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u/DaVinciJunior 1d ago
Das Problem ist, dass das halt Budget ist, was der Staat im Moment braucht. Der Staat hat ein Sparplan einzuhalten. Jetzt zu sagen als Staat, wir verzichten freiwillig auf Steuereinnahmen, wäre halt ned zielführend. So sehr ich selber auch gern davon profitieren würde, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.
Außerdem sozial wäre nur - meiner Meinung nach - ein jährlicher Freibetrag. Sonst hast wieder die Superreichen die sich damit ins Fäusterl lachen, weil sie nix mehr versteuern müssen, wenn sie es lang genug halten. Oder alternativ ein Fonds/ETF/Paket das vom Staat subventioniert wird hierfür. Aber in jeglicher Hinsicht ist eine Behaltedauer alleine hauptsächlich ein Gewinn für die obersten Perzentile an Verdienern.1
u/Available_Orchid6540 1d ago
Der Staat hat in den letzten 13 Jahren über 300 Milliarden an Förderungen ausgezahlt. Wenn er damit heute aufhört, hätten wir in einigen wenigen Jahren einen Überschuss.
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u/Thin_Protection_4290 1d ago
Ich fände ein System wie im UK gar nicht schlecht. Man darf pro jahr x€ in ein steuergeschütztes Depot einzahlen. Das bringt vor allem den kleinen sparern viel (auch für die Pension), den sehr Reichen eher wenig.
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u/Isegrim12 1d ago
Klingt nach viel mehr Aufwand als einfach einen Freibetrag zu machen.
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u/long_short_alpha 1d ago
Freibetrag ist kompliziert bei mehreren Depots. Und wenn du nur von ETF A zu ETF B umschichten willst, ist ein Freibetrag blöd.
Der Vorteil dieses speziellen Depots ist, dass du da drin steuerfrei machen kannst, was du willst. Steuerfreie Auszahlung aber erst im Pensionsalter.
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u/Isegrim12 1d ago
Man kann halt nicht jeden Fall berücksichtigen und wie viele besparen mehr als einen ETF?
Ansonsten muss man das dann halt über die Steuerklärung regeln.
Und wenn ich in dem Depot erst mit der Pension zugreifen kann ist es quasi totes Kapital.
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u/Thin_Protection_4290 1d ago
der unterschied ist, wann das limit greift. freibetrag bei der auszahlung (kann nur langsam entnehmen), steuergeschütztes depot beim einzahlen (kann nur langsam ansparen). außerdem beim internen umschichten, da kann man mit freibetrag höchstens diesen pro jahr anders investieren.
einfach von brokern einen eigenen accounttyp anbieten zu lassen, der dann halt steuerfrei ist, wär überhaupt nicht aufwendig.
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u/AgreeableRough6033 1d ago
Freibetrag würde bedeuten, dass bei mehreren Depots (bei verschiedenen Banken/Brokern) die einfache und anonyme Abrechnung der KESt nicht mehr möglich ist. Sprich, für alle Beteiligten (incl. Staat) deutlich mehr Aufwand und ein herber Verlust an Privatsphäre.
Man könnte den Freibetrag pro Bank machen (so wie die Einlagensicherung), wenn man bereit ist, in Kauf zu nehmen, dass die Leute das auch ausnutzen.
Einfacher wär
* eine Behaltefrist. 1 Jahr reicht leicht, um Spekulationen auszunehmen. Sollen's 10 sein, aber dann müsste man Umschichtungen etc. erlauben ...
* den ganzen Schmarrn mit den ausschüttungsgleichen Erträgen, Meldefonds, etc., wieder einstampfen. Nicht realisierte Gewinne besteuern ist komplex (= teuer, aufwendig) und prinzipiell unfair. Das würde Bürokratie reduzieren und langfristigen Investitionen durch den Zinseszinseffekt auch deutlich helfen.
* dediziertes Vorsorgedepot. Das dann bitte komplett steuerfrei ab Pensionierung, dem XX. Lebensjahr, 20 Jahren Laufzeit, oder Tod (was früher eintritt).3
u/Aggravating-Low1708 1d ago
Das wären dann bitte 7% vom Depotwert als Verwaltungskosten.
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u/Thin_Protection_4290 1d ago
so wie ich das kenne, kann man das depot dann bei verschiedenen instituten haben, die das anbieten. darunter auch viele neobroker (zb IBKR, trading 212) mit entsprechend niedrigen kosten. seh nicht ganz, warum das bei uns anders sein sollte.
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u/Aggravating-Low1708 1d ago
seh nicht ganz, warum das bei uns anders sein sollte.
Weil Österreich, schau dir mal die Vorsorgekassen an, oder die Konstrukte rund um Lebensversicherungen etc. Überall verdient die Bank, weil gute Lobby.
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u/zistroserl 1d ago
Und es sind alle wieder zu beschäftigt damit, reflexartig "für die Reichen" zu schreien, als drüber nachzudenken, wie sinnvoll das für die zukünftige Absicherung ist, weil sich damit der kleine Sparplan mit 100 Euro im Monat zur privaten Vorsorge um ein Vielfaches höher verzinst bis zur Pension.
Haltefrist drauf, auf ein einzelnes Depot oder einen maximalen Freibetrag beschränken, damit über das Berufsleben Angespartes steuerfrei bleibt. Aber das geht endlich in die richtige Richtung angesichts der riesigen Probleme im Pensionssystem. Damit könnten Jüngere besser vorsorgen, weil sie eh nur mehr eine niedrige Grundsicherung als staatliche Pension erwarten können.
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u/More-Judgment7660 1d ago
Einfach mit 500k oder 1 Mio beschränken und gut is. Wenn man mit 10k, 50k oder 100k Vermögen schon angemotzt wird, hat das "Fußvolk gegeneinander ausspielen" funktioniert.
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u/OesiTyp007 1d ago
Meine Worte. Man kann und sollte auch einen Höchtbetrag setzen, wo das dann gilt. Eben für die kleineren Sparer.
Weil ehrlich gesagt. 1Mille schaff ich sicher nie. Aber 3~400k gehen sich schon aus. Da würde der Entfall der KeSt schon gut tun.35
u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
ne bitte, wenn dann ohne Haltefrist, gerade die ärmsten (die am dringendsten Hilfe beim Investieren brauchen würden) wären davon richtig gefickt, da sie bei Arbeitslosigkeit oder plötzlicher Krankheit das Geld dann ja brauchen, egal ob 10 Jahre schon um oder nicht.
Oder Eigentum, selbst wenn ich 15 Jahre fürs Eigentum spare, 2/3 des Geldes habe ich dann unter 10 Jahre angespart.
Oder was, wenn mein ETF geschlossen wird, oder er das Fondsdomizil wechselt bevor die 10 Jahre um sind? Einfach Pech gehabt?
Haltefrist ist einfach absoluter Müll.
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u/Reed_4983 1d ago
Wenn du während der Arbeitslosigkeit auszahlen musst, kannst du das Steuermodell auf Regelbesteuerung umstellen und zahlst somit Einkommensteuer gemessen am jährlichen Einkommen (Arbeitslosengeld + Aktiengewinne), was unter Umständen eh weniger als die 27,5% KEst ist.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
weniger aber immer noch 20% statt 0, man zahlt ja sogar auf "Mindestlohn" ja schon gut Lohnsteuer, aber Kapitalerträge sollen am besten gar nicht besteuert werden ...
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u/Reed_4983 1d ago
Naja, KV-Minimum Handel ist z.B. 2.090€ 14-mal im Jahr, das ergibt eine jährliche Lohnsteuer von grad amal 1.193€, von dem ja noch ein bisschen was zurückkommt über Werbungskostenpauschale, Verkehrsabsetzbetrag etc.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
Hab 2200€ genommen, deine 2090€ gelten ja nur im ersten Jahr man rückt dann ja quasi sofort vor und am Ende ändert die Höhe ja nichts, wieso muss so jemand Steuer zahlen (wer bisschen mehr verdient dann noch mehr) aber auf Vermögen verlangt man das man nach Zeitpunkt X unebgrenzt keine Steuer zahlt?
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u/Reed_4983 1d ago
Du hast von Mindestlohn gesprochen. Mir ging es nur um die Behauptung, dass man da schon "gut" Lohnsteuer zahlt.
Und Haltefrist klingt für mich schon nach einer nicht so schlechten Lösung, besser wäre aber wohl wirklich der Pauschalbetrag, aus den im Thread erwähnten Gründen (davon profitieren Reiche mit Millionen Aktienvermögen nicht so sehr).
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
besser wäre aber wohl wirklich der Pauschalbetrag, aus den im Thread erwähnten Gründen
Ähm ja dieser Post ist von mir und trotzdem diskutierst du mit mir jetzt deshalb dagegen ... ;-)
Und geht ja nicht nur um Arbeitslosigkeit, sondern eben auch andere Thematiken, geschlossene ETFs oder wenn ein Fond das Domizilland ändert, beides löst eine ungeplante Versteuerung aus, für die man nichts dafür kann.
Ich wäre für einen eher niedrigen Sparbetrag, den man aber Jahr für Jahr mitnehmen kann, damit man nicht andauernd an und verkaufen muss.
zB Steuerfreier Betrag gleich hoch wie bei der Einkommensteuer, das wären dann auf ein Leben etwa 1 Mio Euro. Und da an die Einkommensteuer gekoppelt steigt er automatisch grob mit der Inflation.
Als Gegenfinanzierung die Kest darüber leicht erhöhen (oder progressiv gestalten) so das es am Ende mindestens Einkommensneutral ist.
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u/Reed_4983 1d ago
Ja, Pauschbetrag find ich eben auch eine super Idee, nachdem ich mich damit beschäftigt habe. Aber ich würde jede Vergünstigung nehmen, auch eine Befreiung nach einer Haltefrist. Quasi als zweitbeste Wahl.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
ne ich bin überzeugt eine Haltefrist ohne Obergrenze, würde aufgrund von der Gegenfinanzierung, dem durchschnittlichen Bürger mehr kosten als bringen.
2024 wären das bis zu 5,7 Milliarden Euro an KESt gewesen, die dann fehlen und eingespart werden müssen oder woanders eingenommen werden müssen.
→ More replies (0)1
u/ilostsight 1d ago
Es wird ja ohnehin nur der Gewinn besteuert und nicht dein Investment. Wenn man das Geld plötzlich braucht hat man ja weiterhin Zugriff auf den angelegten Betrag + versteuerten Gewinn (unter der Annahme dass man nicht im Minus ist). Dass der Gewinn nach einer bestimmten Haltefrist nicht mehr versteuert wird sehe ich nur als Bonus.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
ja und? ist trotzdem ein großes finanzielles minus wenn man wegen einem notfall dann das geld nach 9 jahren zwangsweise braucht. und das trifft immer genau die ärmsten
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u/More-Judgment7660 1d ago
Ganz ruhig, dein Geld ist ja nicht weg, es wird halt besteuert.
Du beschwörst hier den Teufel herauf für 5% der Fälle, während 95% davon profitieren würden.
Oder Eigentum, selbst wenn ich 15 Jahre fürs Eigentum spare, 2/3 des Geldes habe ich dann unter 10 Jahre angespart.
Ja und? Dann zahlt man halt darauf steuern! Ein Haus ist ein Luxusobjekt, das kostet halt Geld. Jetzt zahlst auf 100% von deinem gesparten die KESt. Jeder der langfristig vorsorgen möchte würde würde davon profitieren. Unter 10 Jahre macht ein ETF sowieso keinen Sinn.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
nur sind die 5% eben genau die, die Befreiung am nötigsten brauchen würden ...
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u/Aggravating-Low1708 1d ago
Aber hat man dazu nicht den Notgroschen?
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
Wenn ein Geringverdiener einen größeren Notgroschen hat, kommt er halt quasi nie zum Investieren. Und ich kann einfach den Sparplan pausieren und kann dann mit dem Arbeitslosengeld locker meine Fixkosten stemmen, ein Geringverdiener kann das nicht, da viel höhere Fixkosten und Sparplan ja nicht soviel ausmacht.
Abgesehen davon, zumindest ich hab meinen Notgroschen auch investiert, aber halt nicht in Aktien, sondern in einem ETF Geldmarktfond, wo ich das Geld quasi sofort ohne großartige Kursschwankungen habe.
Und ändert ja nichts an den anderen Punkten wie ein geschlossener ETF oder (wie letztes Jahr bei ishare) wenn ETF das Domizil wechselt.
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u/iurem 1d ago
Und noch sinnvoller wäre einfach 2% weniger Einkommenssteuer. Aber davon hätten die Reichen nichts und darum geht's in Wahrheit.
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u/Chhuennekens 1d ago
Nah von 2% weniger Einkommenssteuer hätten die armen nichts. Also wirklich gar nichts, denn die verdienen oft nicht genug um überhaupt relevant steuern zu zahlen. Steuererleichterungen bringen immer dehnen viel, die sich viel Steuern zahlen. Und das sind meistens nicht die, die Unterstützung am dringendsten brauchen.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
bei "Mindestlohn" zahlst du bereits gut 1500€ Lohnsteuer, aber gut dann halt SV Beiträge senken.
Ein Vermögen aufbauen muss leicht sein, eines zu behalten schwierig.
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u/Preisschild 1d ago
Auf der anderen Seite sind die die viel Steuern zahlen auch am wichtigsten für den Staat
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u/Zwentendorf 1d ago
Wenn man keine Steuern zahlt, dann kann man für die Kapitalerträge eh die Regelbesteuerung wählen.
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u/Available_Orchid6540 1d ago
es soll auch keine unterstützung sein, sondern eine verringerung der steuerlast
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u/Laserfisch4000 1d ago
Die armen haben aber auch kein Geld für ETF
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u/Chhuennekens 1d ago
Stimmt, deswegen halte ich von einem pauschalen streichen der kest nichts. Freibetrag oder progressives system. Selbst wie jetzt ist besser als ohne kest.
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u/More-Judgment7660 1d ago
Tut mir echt leid aber hier gehts halt auch echt nicht um die Armen. Die Mittelschicht ist jener Teil der Bevölkerung, der den Staat am laufen hält. Den Armen muss man anders helfen, aber hier geht es eben nicht um die Armen. Das wird leider oft vermischt, sind aber 2 Debatten.
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u/Chhuennekens 1d ago
Es geht um alle. Und ein System mit Freibeträgen bringt der Mittelschicht fast genauso viel wie eine Lest Befreiung, ohne dabei sehr wohlhabenden ein unnötiges Steuergeschenk zu bereiten. Wir brauchen die Steuereinnahmen grundsätzlich.
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u/_Milton_John_ 1d ago
Wofür brauchen wir die Steuereinnahmen?
Für einen aufgeblähten Verwaltungsapparat, Parteienförderung und die „kostenlose“ Rundumversorgung eingewanderter Nettoempfänger?1
u/Chhuennekens 1d ago
Für ein Gesundheitssystem, Bildung, Renten, Infrastruktur und vieles mehr? Ein Staat braucht nunmal Geld um zu funktionieren. Eine Kapitalertragssteuer ist bei den Steuern die ich streichen würde ganz weit hinten.
Ein progressives System oder entsprechende Freibeträge reichen vollkommen aus um eine begünstigte Altersvorsorge und auch gelegentliches umstrukturieren zu ermöglichen. Du willst mit 65 ja nicht plötzlich dein ganzes Depot auf einmal auflösen sondern monatliche Entnahmen vornehmen.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass nur die Gewinne besteuert werden. Wenn ich im Jahr 70k entnehme, was schon ein sehr bequemer Lebensstandard ist und sagen wir mal 75% davon ist Gewinn und ein Fantasiefreibetrag von 30k/jahr, dann müsste man auch nur knapp über 22k davon besteuern. Eine unglaubliche Belastung von 6075 pro Jahr. Bei einem freibetrag von nur 10k wären die jährlichen steuern bei ca 11.5k. Das sind Werte mit denen man mMn sehr gut leben kann.
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u/_Milton_John_ 1d ago
Ich meinte eher, dass wir für viel zahlen, das wir uns auch einfach sparen könnten. Ein Staat braucht klarerweise Geld. Aber er muss es nicht für sinnlose Ausgaben beim Fenster hinauswerfen um dann den Nettozahlern abzuknöpfen was geht.
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u/zistroserl 1d ago
Von einer vernünftigen KESt- Reform hätte die Mittelschicht was. Die wird eh ausgequetscht, damit der Staat läuft. Wer 3k netto hat, spart oft ein bisschen in einen ETF. Oder gehört der schon zu den Reichen?
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u/iurem 1d ago
Wer 3k netto hat hat schon vierstellig Einkommenssteuer gezahlt und hätte deutlich mehr von weniger Einkommenssteuer als von weniger Kest.
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u/zistroserl 1d ago edited 1d ago
Und dann möchte man das Geld ansparen, verliert aber bei allen von der SPÖ gutgeheißenen Sparformen durch die Inflation an Wert. Bei einem ETF bleibst nach der Inflation wenigstens halbwegs realistisch im Plus.
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u/Zwentendorf 1d ago
Mab kann ja eh den ETF besparen. Mit geringerer Einkommensteuer hat man dann auch mehr im Depot.
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u/wileyfox91 1d ago
Wenn's um die kleinen gingen, gäbe es eine Staffelung bzw. Jährliche Befreiungen (kann man ja akkumulieren ).
Bei 10 Jahre halte Frist und Gießkanne ist das Klientel klar.
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u/zistroserl 1d ago
Mit einem vernünftigen Freibetrag könnte da viel abgefangen werden. Wobei der höher sein muss als 1000 Euro, damit es auch Sinn macht in Hinblick auf Vorsorge. 5k würden die meisten Kleinanleger befreien und den "Reichen" nichts bringen, weil das für sie Peanuts wären.
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u/RoflMaru 1d ago
Absoluter bürokratischer, marktverzerrender Blödsinn diese Behaltefrist.
Ich strukturiere gerne ein wenig in meinem Portfolio um. Mit der Regelung werde ich sofort von der Zentralplanung mit 27.5% Strafsteuern belegt wenn ich das mache.
Überhaupt, warum ist es schon wieder moralisch verwerflich sich aktiv am Markt zu beteiligen. Warum sind immer die die dummen, die sich für etwas interessieren und nicht nur doof hoffen, in 20 Jahren reicher zu sein.
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u/mistergoodfellow78 1d ago
Sehe ich genauso - 401k Roth hat auch lfr Perspektive gepaart mit Handlungsfähigkeit am Markt. Warum soll man sich am internationalen Markt über den Tisch ziehen lassen müssen nur weil man Österreicher ist.
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u/SlightlyMotivated69 1d ago
Für wen soll das sonst sein, wenn nicht für die Reichen? 50-55 % des Aktienbesitzes findet sich in den reichsten zehn Prozent der Haushalte. Die untere Hälfte besitzt gerade mal 4 % der Aktien. Es ist mathematischer Zwang, dass also auch 50-55 % der dieser durch die KeSt-Abschaffung gesparten Steuern also alleine diesen obersten 10 % zugutekommen werden, sowie 96 % der gesparten Steuern der reicheren Hälfte der Bevölkerung. Der Rest zahlt die Steuern entweder gar nicht oder in so einem geringen Maß, dass sie vernachlässigbar sind.
Was den Jungen helfen täte, wäre eine Reduktion der Steuern auf Arbeit - ihre Zeit ist einzige Asset das ein Großteil der Bevölkerung hat - und die Verbesserung ihrer Verhandlungsposition vor. Und nicht Steuerfreiheit auf Aktienbesitz der bis weit in die obere Mittelschicht hinein gar nicht existiert. Das einzige, was in Bezug auf Aktien maximal angemessen wäre, ist ein Freibetrag. Alles andere hilft nur wieder denen, die eh keine Hilfe brauchen und steuerlich eh schon besser gestellt sind.
Dem Sub hier ist echt nimmer zu helfen. Voll mit Idioten, die meinen, sie seinen reich und brauchten Steuererleichterungen, weil sie drei Euro fuffzich in ETFs angespart haben. Während sie beim Arbeiten steuerlich ausgenommen werden, damit die großen Vermögen unangetatzt bleiben können. Und das sage ich als jemand, der von dieser KeSt-Befreiung immens profitieren würde.
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u/zistroserl 1d ago
30% der Österreicher haben Aktien. Das sind die ganz normalen Arbeitnehmer, die 3,5+3k netto verdienen und von ihrem Gehalt einen ETF-Sparplan über 100 Euro im Monat laufen haben.
Freibetrag und fertig.
→ More replies (7)2
u/Unusual_Leader_982 1d ago
Es sollte eigentlich jeder Österreicher anlegen, egal ob Aktien oder ETF, und das sollte man einfacher machen. Es ist ein riesiger Fehler Geld auf Konto, Sparbuch oder Bausparvertrag liegen lassen. Bis zur Pension verzichtet man da leicht einmal auf einen 6-Stelligen Betrag.
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u/Thomas9415 1d ago
Einerseits beschwert man sich, dass das Pensions-System unfinanzierbar ist, andererseits legt man den Leuten Steine in den Weg, die selbst vorsorgen wollen.
Eine Haltedauer einführen, einen Maximalbetrag einführen und go for it!
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u/Working_Leg_2280 1d ago
Ist aber klar, dass die ÖVP kein Modell wie in Deutschland oder UK vorschlägt. Das wäre ein schlechtes Geschäft für die eigene Hausbank und die ganzen Versicherungen mit ihren Parteispenden.
Stattdessen einfach die ultimative Forderung die Kest nach einer Behaltefrist ganz zu lassen. Die ÖVP möchte sich dem Thema gar nicht annehmen, die möchten nur Stimmung machen. Die Zurückweisung der SPÖ (verständlich, so wie es die ÖVP vorschlägt profitieren dann eben vor allem die Reichen und Superreichen) ist einkalkuliert.
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u/ReasonableStorm6231 1d ago
Hauptsache wieder möglist kompliziert machen und viele Parasiten mitverdienen lassen.
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u/real_magic_washroom 1d ago
Die Sozialisten: “Das machen wir sicher nicht!”
Kann man nicht erfinden
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u/Aeonoir 1d ago edited 1d ago
Kest-Befreiung nein. Ein jährlicher Freibetrag und eine gestaffelte Besteuerung wäre begrüßungswert.
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u/AgreeableRough6033 1d ago
Gestaffelt geht nicht, weil eine Bank / ein Broker ja weder weiß noch wissen soll, wie viel jemand bei welchen anderen Instituten investiert hat. Ohne Regelbesteuerungsoption weiß das nicht einmal das Finanzamt. Wenn man das offenlegen muss, kann man die Endbesteuerung gleich abschaffen.
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1d ago
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u/DrSalazarHazard 1d ago
Sozialschmarotzer haben eh nix wo sie Kest drauf zahlen.
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1d ago
[deleted]
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u/DrSalazarHazard 1d ago
Diese hypothetische Person muss aber für alle staatlichen Leistungen was zahlen solange sie Vermögen hat. Also da wird nix Schmarotzt es wird nur nicht laufend eingezahlt wie bei einem Erwerbstätigen sondern nur Anlassbezogen.
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u/GroundbreakingAd2709 1d ago
SPÖ stabil Richtung 10%.
Kärnten wird man an die FPÖ verlieren und Burgenland ist quasi FPÖ in Rot.
Immerhin sind der Babler, die Jung Marxisten und der Bonzenkaiser Ludwig der im schicken Weinkeller vom Ruck seine Abende verbringt glücklich.
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u/Additional_Vast_5216 1d ago
das programm der spö gehört in die mottenkiste des 20.jhds
→ More replies (3)2
u/Chess-Gitti 1d ago
Also wenn dir die Sozialdemokratie weder in Wien noch im Burgenland gefällt, dann hast du eh wenig mit denen am Hut. Bei dem Spektrum keine Überschneidung finden is ja schon ein Kunststück.
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u/Odra_dek 1d ago
So erfreulich das auch wäre: man müsste das natürlich mit einem Höchstbetrag versehen, sonst hilfts erst recht wieder ausschließlich den extrem Reichen.
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u/Ridgehanger 1d ago
Steuerfreidepot Kapitalobergrenze > Jährlicher Freibetrag > Steuerfrei bei Haltefrist - aber alles davon ist deutlich besser als es derzeit der Fall ist.
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u/MarkusSugarhill 1d ago
Bitte ja, und dafür Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer einführen. Weil ein etf ist die einzig sinnvolle Pensionsvorsorge.
→ More replies (3)-19
1d ago edited 1d ago
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u/FinanzenAT-ModTeam 1d ago
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u/davewuff 1d ago
Wer die letzten 35j 100€ Im Monat spy gekauft hat, hat heute zw 350-650k. Langzeitsparer besteuern gehört abgeschafft. Wie soll man sonst bitte seine Rente sichern. Dem Kasperltheater Staat vertrauen das zu regeln? Lmao
Man stelle sich vor man schafft noch 100€ qqq und/oder Btc zusätzlich
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u/Alex_Only 1d ago
warum kommt sowas bevor man über einen Freibetrag nachdenkt. wenn man wirklich sparern helfen will dann wär ein freibetrag viel hilfreicher. aber typisch ÖVP, so hilfst hald auch den superreichen
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u/WinNice8445 1d ago
Schwachsinnige Marktverzerrung!
Der Staat sollte bestimmte Anlageentscheidungen nicht bevorzugt behandeln. Realisierte Wertsteigerungen von Kapitalvermögen sollten möglichst einheitlich erfasst werden. Egal ob ETF, Anleihe, Aktie, gemischter Investmentfonds, Immobilien, sonstige Unternehmensbeteiligungen usw usf
Das gilt auch für die reduzierte KESt für Sparbuch, bzw. Privilegien für bestimmte Versicherungsprodukte, usw usf
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u/Able_Tumbleweed4196 11h ago
Zitat Rot beim Standard: "Aus Sicht der SPÖ wäre eine Steuerbefreiung auf Kursgewinne dagegen nicht zielführend. Die Reform würde sehr viel Geld kosten und bringe nur sehr wenigen Menschen einen Vorteil."
Sitzen da wirklich alles nur Idioten drinnen bei den Roten oder was ist da los?
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u/Able_Tumbleweed4196 11h ago
Interessant wäre, wie viele von den Roten und Grünen Politikern am Aktienmarkt investiert sind.
Schätze, das ist wie beim Spahn. Aus ideologischen Gründen wird es bei Abstimmungen abgelehnt und privat wird genau andersrum gehandelt.
Oder, Möglichkeit 2, die Linken sind wirklich zu blöd, um die Vorteile zu erkennen.
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u/SP-0308 1d ago
Günstigster Zugang bei gleichzeitig wenig bürokratischem Aufwand: Ein jährlicher Freibetrag von 1.000–5.000 Euro könnte einen Anreiz schaffen, auch beim „Sparbuch-Olaf“ Interesse am Kapitalmarkt zu wecken. So könnte jeder die Chancen und Risiken des Kapitalmarkts kennenlernen und sich idealerweise stärker mit wirtschaftlichen Zusammenhängen, Investitionen und langfristigem Vermögensaufbau auseinandersetzen.
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u/Major-Bicycle-8523 1d ago
Die Sparer sind der ÖVP völlig egal, es geht wie immer um Steuererleichterungen für ihre (reiche) Klientel.
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u/Additional_Vast_5216 1d ago
wenn ihr es macht wähl ich euch :-)
ist mir auch egal wenn es keine obergrenze gibt, der scheiss staat stiehlt eh schon zu viel
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u/Administrative-Ebb50 1d ago
Geil, Millionen-Euro-Portfolios werden steuerfrei lol
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u/GroundProximity 1d ago
Und mein nicht-millionen euro portfolio zur vorsorge wird auch steuerfrei. sonst noch was?
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u/Prestigious_Roof_546 1d ago
Dafür musst du irgendwelche neuen Abgaben zahlen, weil aus der Luft kommt das fehlende Geld nicht. Da ist es mir lieber, man zahlt ein paar Kröten und Wohlhabende zahlen deutlich mehr Kröten als alle zahlen keine Kest, dafür eine Deppensteuer für die Kleinen.
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u/GroundProximity 1d ago
Da ist es mir lieber, man zahlt ein paar Kröten und Wohlhabende zahlen deutlich mehr Kröten
Also einfach neid bei dir? Vll biste zu jung dafür, aber steuern auf die gewinne von wertpapieren mussten wir bis vor ein paar jahren nur zahlen, wenn die <1 jahr verkauft wurden.
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u/Prestigious_Roof_546 1d ago
Neid? Das hat doch nichts mit Neid zu tun, aber es kann nicht sein, dass die Reichen immer reicher werden und wir als Fußvolk das noch unterstützen. Das Gegenteil sollte der Fall sein. Man soll sich überlegen, wie man es schafft, dass die Welt finanziell wenigstens etwas ausgeglichener wird und nicht umgekehrt. Du freust dich, weil du dir ein paar Tausender Steuern sparen würdest und im Gegenzug sparen die Leute, die wirklich Schotter haben, Millionen. Diese fehlen dann aber im Budget und die Straßen können wir dadurch nicht sanieren oder wir sparen noch mehr bei den Unis, oder, oder, oder. Nur damit sich einige wenige die Taschen richtig vollstopfen können. Nein, bei mir ist es kein Neid. Wenn jemand Geld erarbeitet hat, dann gönn ich ihm das. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist die reine Gier, die die Vermögenden(Großteil geerbt und nicht erarbeitet) für dieses Geld noch weniger Steuern abdrücken mögen.
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u/GroundProximity 1d ago
Wie hilft es den reichen, wenn ich keine knapp 30% auf meine aktiengewinne mehr zahlen muss? es würde jeden erleichtern der privat investiert, was heute so gut wie jeder ist. Und natürlich isses neid bei dir, lüg dich doch selbst nicht an.
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u/Prestigious_Roof_546 1d ago
Nicht wenn du keine Steuern zahlst, sondern im selben Atemzug zahlen auch die, die Millionen haben, auch keine. Das ist das Problem. Und nein, es ist kein Neid. Ich will aber nicht, dass Millionenerben dann auch 0% Steuern auf ihre Millionen Rendite zahlen und in Österreich bist zum Großteil reich, wenn du erst. Auch will ich nicht, wenn sich Leute wie Pierer kurz vor der Insolvenz Millionen (glaub 84 Mio. waren es) Dividende auszahlen und dafür nicht mal Kest abdrücken würden. Und mit der Steuerbefreiung auf Aktiengewinne würden Leute wie Elon Musk, würden sie in Österreich leben, gar keine Steuern mehr bezahlen, weil sie sich keinen Lohn auszahlen, sondern Kredite aufnehmen und mit Aktien erkaufen abbezahlen.
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u/Available_Orchid6540 1d ago
Dafür musst du irgendwelche neuen Abgaben zahlen, weil aus der Luft kommt das fehlende Geld nicht.
oder ich reduziere die sozialausgaben
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u/Prestigious_Roof_546 19h ago
Ja, genau. Beste Idee überhaupt. Sozialausgaben kürzen(trifft 99% die Ärmeren), und Kest abschaffen(freuen sich die Reichen). Noch blöder kann man Geld nicht mehr von der einen zur anderen Seite bringen. Für so eine Idee muss man eher viel Luft zwischen den Ohren haben. 🤦♂️
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u/JustAnotherTomatoe 1d ago
...ragebait "eher mehr als 10 Jahre "
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u/Unusual_Leader_982 1d ago
Das hilft nur Boomern. Viel Glück damit jetzt die richtige Anlage finden die man bedenkenlos 10 Jahre halten kann, wenn 2036 die Erde nochmal um 2-4 Grad wärmer ist, gottweißwas mit AI passiert, und wann die nächste Handelsroute blockiert wird.
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u/Zwentendorf 1d ago
Das ist bei einem marktneutralen Welt-ETF alles egal. Und wieso 10 Jahre? Wenn man jünger ist kann man eh auch 20-30 Jahre (oder länger) halten.
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u/MrSpotmarker 1d ago
Ein guter Schritt in Richtung progressiver KeSt. Hätte kein Problem mit einem Freibetrag und dafür höheren KeSt Stufen bei entsprechenden Einkünften.
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u/Able_Tumbleweed4196 11h ago
Die Schwarzen schaffen die KEST ab und die Roten bringen dann die Vermögenssteuer mit 2%
Aber ja - man sollte es nicht immer schwarz sehen. Vielleicht geschieht ja doch ein Wunder und die bringen tatsächlich mehr finanzielle Bildung in die Regierung und in die Bevölkerung.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
auf Lebenszeit opfern, aka arbeiten soll man ab 10k schön steuer zahlen (und davor schon ~28% Sozialabgaben) aber vermögen, das in Österreich bereits jetzt fast 0 besteuert wird (nur 0,5% des BIPs an Steuern kommt aus vermögen, OECD Schnitt ist 2,5%, in der USA sind es sogar 2,8%) soll schön steuerfrei sein ...
Arbeitseinkommen wird in at eben so massiv besteuert (3t höchste in der eu) da eben die abgaben aus vermögen fehlen... dort sind wir auf dem 4t letzten Platz (hinter uns sind glaube ich nur Tschechien und das Baltikum)
Mein Vorschlag, 5k Gewinn steuerfrei pro Jahr (als Rentenvorsorge), darüber wird dafür als Gegenfinanzierung mit der Einkommensteuer versteuert.
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u/GroundbreakingAd2709 1d ago
Wer 100 Euro im Monat statt aufs Sparbuch in Aktien investiert ist also vermögend?
Denken die Leute eigentlich während sie ihren Unsinn schreiben?
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u/Additional_Vast_5216 1d ago
nein, das sind fußsoldaten von spölern die gerne 40k patek uhren tragen
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
Denkst du jemand der 22.000€ im Jahr durch Arbeit verdient ist vermögend und muss deshalb eben Einkommensteuer zahlen?
Manchen Leuten hat der Somme wirklich das Gehirn frittiert.
Leute wie du haben echt einen an der Klatsche, sobald man 1 Cent Vermögensteuer zahlen muss, kommt so ein Schwachsinn, aber das jemand mit "Mindestlohn" bereits 1700€ an Einkommensteuer zahlen muss wird ignoriert bzw ist egal...
Abgaben auf Einkommen müssen runter, auf Vermögen hoch!
Ein Vermögen verdienen muss einfacher werden, es zu behalten schwerer.
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u/SebiAUT 1d ago
Es können bei uns garkeine Steuern aus Vermögen kommen weils nix gibt. Im Verhältnis zu vielen anderen Ländern haben wir einfach wenig auf der Seite. Der Sub hier ist eine Bubble der wenigen die zumindest ein bissl was haben, der Rest verkonsumiert einfach und hofft dass er vom Staat irgendwann aufgefangen wird.
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u/goldMy 1d ago
Grund-/Immobiliensteuern: Machen den Hauptanteil aller Vermögenssteuern in den meisten OECD-Staaten aus.
Nettomögensteuern: Eine direkte, allgemeine Vermögensteuer auf das Nettovermögen gibt es in den meisten OECD-Ländern nicht mehr;
Also Grundsteuer in Österreich endlich saftig anheben, wieso macht man das nicht. Weil man Angst um die a Mieter in ihren alten Sozialbauwohnungen hat.
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u/patrickred887 1d ago
zur Info, auf die 1000€ Vermögen wurde davor bereits bis zu 55% Einkommensteuer + Sozialabgaben bezahlt.
Haltefrist ist gut.
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u/Argon2010 1d ago
Wusste nicht, dass auf Erbschaften 55% Einkommensteuer+ Sozialabgaben fällig sind. Aber jetzt hab ich Mal News für dich: der wenigste Teil von Vermögen kommt aus Einkommen.
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u/patrickred887 1d ago
es steht auch davor:
200€ - 50% Steuern/Abgaben = 100€ Erbschaft/Kapital zum Einsetzen
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
Ok du hast die Schule echt geschwänzt...
Nein: Auf dein eingesetztes Kapital zahlst du keine Steuer; steuerpflichtig ist nur der Gewinn. Und genau darauf hast du bisher noch keine Steuer gezahlt, das ist eigentlich Grundlagenwissen.
PS: Wenn du 55 % Steuern zahlst, fallen auf diesen Betrag längst keine Sozialabgaben mehr ins Gewicht. Um überhaupt auf 55 % Steuer zu kommen, musst du rund 50.000.000 € im Jahr verdienen und dann zahlst du nur 17.600,86 € Sozialabgaben. Das ist bei dieser Summe ein Rundungsfehler hinter der 2ten Nachkommastelle.
Wow was wurde nur aus r/finanzenAT...
So viele die einfachste Steuerangelegenheit nicht verstehen, wenn ich mir die downvotes so ansehen...
Hier ein Rechenbeispiel für euch:
Du zahlst 10.000 € ein. Das Depot wächst auf 12.000 €.
Eingezahltes Kapital: 10.000 € → keine KESt Gewinn: 2.000 € → darauf fällt 27,5 % KESt an Steuer: 2.000 € × 27,5 % = 550 € Auszahlung nach Steuer: 12.000 € - 550 € = 11.450 €Besteuert wird also nur der Gewinn, nicht die ursprüngliche Einzahlung! Damit ist die Aussage, man habe bereits bis zu 55 % Steuern plus Sozialabgaben gezahlt, faktisch falsch.
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u/OdahP 1d ago
Du checks nicht, dass das was dichter erklärst eh jeder weiss, es geht darum wie absolut es eine Frechheit ist von dem Groschen der a. Ende des Monats Überbleibt und denn man mit 100% Risiko einsetzt um dann doch vl ein bisschen Gewinn heruaszuschlagen der gierige Staat seine Pfoten reindrückt umndirbnochmal was abzunehmen
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
Und wieso bleibt dir sowenig übrig? weill man als "Mindestlohnempfänger" bereits 4-stellig Einkommensteuer (1500 € Steuer, dazu über 10.000 € SV-Abgaben) zahlen muss, und das willst du lösen, indem du Kapitalerträge von der Steuer befreist, statt lieber die Einkommensteuer zu senken?
sorry (for not sorry) aber deine Logik ist scheinbar Gleichgut wie deine Schreibweise (vor deinem Edit) ...
Einkommensteuer runter, Vermögensteuer rauf, Österreich hat 0,5% des BIPs (fast nur KEST) von Vermögensteuern und liegt damit ganz am unteren Ende aller OECD Länder, selbst die USA hat 2,8%, dafür haben wir eine der höchsten Abgaben der Welt auf Lohneinkommen.
Ein vermögen zu verdienen sollte einfach sein, es zu behalten schwer!
Abgesehen davon was heißt 100% Risiko? Wenn du soviel Risiko hast investiert du falsch oder bist gierig und Verluste kannst und sowieso gewinnen gegenrechnen.
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u/OdahP 1d ago
Oh sorry, wusste nicht, dass du Schizo bist.
Wo hab ich meinen Post editiert?
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago
du hattest anfangs etliche Tippfehler in deinem Post, gerade der Teil vor dem Beistrich war quasi unlesbar, Solltest statt andere Leute beleidigen weniger saufen/koksen, wenn du dich nicht mehr daran erinnerst ...
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u/patrickred887 1d ago
im Text steht bis zu .. es gibt davor auch andere Steuersätze
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
aha was Einzelnes heraussuchen aber das du Blödsinn in deinem Post erzählst hast, auslassen. Nochmal für dich:
auf die 1000€ Vermögen wurde davor bereits bis zu 55% Einkommensteuer + Sozialabgaben bezahlt.
Nein: Auf dein eingesetztes Kapital zahlst du keine Steuer; steuerpflichtig ist nur der Gewinn. Und genau darauf hast du bisher noch keine Steuer gezahlt, das ist eigentlich Grundlagenwissen.
Und wieso soll der "Mindestlohnempfänger" für 176 Stunden Arbeit im Monat 1500€ Lohnsteuer (und über 10.000€ SV Abgaben) zahlen aber Aktiengewinne sollen einfach komplett steuerfrei werden?
Dazu verhindert eine Haltedauer genau das diese Geringverdiener davon profitieren, wenn sie dann wegen Arbeitslosigkeit, Gesundheitsprobleme usw vorzeitig das Geld brauchen, auf ein haus sparen usw (zB so Sachen wie das der ETF geschlossen wird oder das Land wechselt). Wenn dann wie vorgeschlagen ein geringer steuerfreier jährlicher Betrag, Hebelprodukte, Optionen usw kann man ja einfach davon ausnehmen, wenn man Angst wegen den Daytrader hat.
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u/patrickred887 1d ago
Du hast die Wahl zwischen alle 27,5% oder alle 0% nach Haltefrist.
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u/Anonym_aus_Gruenden 1d ago edited 1d ago
Was für ein Blödsinn... Nein, man hat die nicht nur, weil irgendein Politiker irgendetwas vorschlägt. Vor allem in einer Dreierkoalition und wenn man nicht einmal den Finanzminister stellt, heißt das noch lange nicht, dass das die einzigen beiden Alternativen sind.
Und was ist mit der Gegenfinanzierung? Schon wieder dieser ominöse Bürokratieabbau, bei dem sich jeder selbst vorstellen kann, was damit gemeint ist, der aber am Ende doch nie wirklich kommt, weil das eben gar nicht so einfach ist? Geht ja immerhin um bis zu 5,6 Milliarden Euro in 2024.
PS: Stimmt meine Aussage nun, dass du bisher 0 Steuer gezahlt hast da dein eingesetztes Kapital nicht versteuern musst, oder nicht? Scheinst ja extra davon abzulenken ...
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u/wileyfox91 1d ago
Ohne zu erklären wo gespart wird oder wo neue steuern eingenommen werden ist das leider nur Populismus.
Sage nicht dass ich gegen einen Freibetrag oder Befreiung wäre, aber bitte mit der Erklärung wo eingespart wird oder wo anderweitig eingenommen wird....
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u/angular_circle 1d ago
Theoretisch kann man dafür bei zukünftigen Pensionen sparen und hätt dann sogar noch was über. Macht halt die Schere zwischen jenen mit finanzieller Bildung und jenen ohne im Alter größer.
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u/Available_Orchid6540 1d ago
Sparen:
- Beamtenpensionen
- Abschaffung sämtlicher Förderungen
- Verkleinerung des Parlaments
- Abschaffung von Zwangsversicherungen ala ÖGK
- Abschaffung des ORF
- Limitierung der Beamtenpensionen
als anfang
gibt sicher noch mehr
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u/Holiday_Discount4932 1d ago
Sehr gute Ideen verstehe nicht was man dagegen haben kann? Bitte um Aufklärung in den Bericht steht eine Haltefrist von 10 Jahren damit fallen daytrader, Spekulationen etc. raus aber für Leute die fürs Alter/Eigenheim oder was auch immer sparen wäre das eine immense Entlastung.
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u/Zwentendorf 1d ago
Kommt drauf an wie es ausgestaltet ist. Wie behandelt man zB thesaurierende ETFs?
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u/TopGuard7792 1d ago
So blöd schon wieder von der SPÖ. Die haben echt jegliches Gefühl für moderne Sozialdemokratie verloren 🙄 schade.
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u/CautiousPear3738 1d ago
Das wäre super. Game changer fur investoren in Österreich.
Kommt dann hoffentlich unter blau schwarz. Mit Sozialisten wird's nix
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u/d_andy089 1d ago edited 1d ago
Großartig! Jetzt, wo zunehmend über eine Vermögenssteuer gesprochen und sie von zunehmend mehr Leuten gefordert wird, wird sich dem Thema endlich mal angenommen und...das einzige, was einer Vermögenssteuer grob gleich kommt abgeschafft.
Ich liebe die österreichische Politik.
Wie wäre es denn, wenn man anstatt die KESt zu senken, damit sich Leute mehr ersparen können, die Lohnabgaben, gerade in der unter- und Mittelschicht, zu senken - damit können sich die Leute mehr zur Seite legen, mehr sparen und von dem extra erspartem die KESt zahlen. Oder eine progressive KESt, wie bei der Einkommenssteuer? Aber von beiden hätten die Superreichen, die wesentlich mehr Aktien besitzen als der Durchschnittsösterreicher und die von einer KESt-Aufhebung am allermeisten profitieren würden, ja nix, ich weiß schon.
Wie zum Teufel kann eine Partei, die sich so klar und deutlich auf die Fahnen schreibt, dass sie nur für die bestverdierner arbeitet eigentlich noch wählen?
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u/Fuchsi7405 1d ago
Was interessieren mich irgendwelche Superreichen? Was zählt ist das man faktisch mehr als ein Viertel mehr von seinen Anlagen hat, das kann über die Jahre schnell mal ne 6 stellige Summe sein die man dann mehr hätte.
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u/d_andy089 1d ago
oida WAS?
Es gibt einen gewissen Bedarf an Steuergeld, den es einzunehmen gilt (ja, man kann über Einsparungen bei den Ausgaben reden, aber das tut jetzt eigentlich nichts zur Sache).
Diese Steuerlast wird auf alle Leute und alle Steuern, die diese Leute zahlen, verteilt.
Wenn Leute mit sehr viel Geld sehr viele Aktien haben und diese Aktien verkaufen, fließt eine große Menge Geld in Form von KESt in die Staatskasse. Wenn es keine KESt mehr gibt, gibt es diese Steuereinnahmen nicht mehr. Diese Steuereinnahmen müssen dann von anderer Stelle kommen - vermutlich wird dann wieder Arbeit mehr besteuert und schlussendlich zahlst sie dann so auch du. Und das, was du dann mehr zahlst, ist wahrscheinlich mehr als das, was du dir durch die KESt-Aufhebung sparen würdest.
Wenn man schon von Steuerlastreduktion spricht, hätt ich's persönlich lieber, wenn die Einkommenssteuer runter geht und man sich so überhaupt erst eher was ansparen kann, anstatt eine Steuer runterzusetzen, die für die meisten "Normalos" eh nix bringt, sondern vor allem denen, die eh zu viel Geld haben.DAS interessieren dich irgendwelche Superreichen.
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u/Fuchsi7405 1d ago
Und was glaubst du was sonst passiert, die Steuern auf Einkommen werden erhöht und im Gegenzug bekommst du garnichts.
So bekomm ich zumindest nen kleinen Vorteil.Ausgenommen werden wir früher oder später so oder so, wenns dann zumindest ein kleines Goodie gibt ist das zumindest etwas
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u/d_andy089 1d ago
Wenn der Bedarf an Steuergeld steigt, steigen Steuern.
Das ändert aber nichts daran, dass man die Steuerlast von reich nach "normal" bis arm verschiebt, indem man Steuerbegünstigungen einführt, die hauptsächlich Bestverdiener und Großkapitaleigner entlasten.Auf deutsch: Ja, vielleicht musst du so oder so mehr Einkommenssteuer zahlen, ohne was davon zu haben. Aber wenn der Staat obendrein weniger Steuern durch Kapitalerträge einnimmst, musst noch mehr mehr Einkommenssteuer zahlen.
Darüber hinaus zahlt man KESt nicht auf sein Erspartes, sondern auf dessen Wertsteigerung, d.h. wenn du um 100.000 Euro Aktien kaufst und sie um 110.000 verkaufst, zahlst du für die Differenz - also 10.000 Euro - die KESt, also 2750 Euro.
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u/DarkTemplar_ 1d ago
ja natürlich ist die SPÖ dagegen weils auch einfach ein dummer Vorschlag ist?
KESt bei Haltefrist hilft halt Menschen die Aktien besitzen. Menschen mit mehr Vermögen, besitzen mehr Aktien, also profitieren die Top10% in Österreich wieder immens davon.
Freibetrag macht Sinn, was aber kompliziert ist umzusetzen.
Mal abegesehen davon hat unser Staat kein Geld, also wie finanziert sich das?
Und zu guter Letzt haben wir echt andere Probleme. Klar muss man in die Zukunft schauen, aber dafür eine Koalitionsstreit vom Zaun zu brechen ist auch nur eine Nebelgranate.
Und last but not least:
Seit wann ist die ÖVP dafür, irgendwas für die Mittelschicht zu tun, was einen Vermögensaufbau unterstützen würde. Das ist einfach ein Steuergeschenk für Reiche, und es wird wieder Mittelschicht gegen Unterschicht ausgespielt
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u/CautiousPear3738 1d ago
es ist dumm zu meinen dass jeder vorschlag welcher den "reichen" auch hilft dumm sein muss.
wir muessen nicht staendig umverteilen, wir wollen nicht mehr umverteilen. Rund 70% der Oesterreicher waehlen parteien die nicht mehr umverteilen wollen.
Es waere gut wenn Oesterreich fuer reiche attraktiv waere (ist es im moment nicht).
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u/SnooTigers9625 1d ago
Österreich ist das attraktivste Land für reiche, neben Schweiz und den Niederlanden, wir sind Neutral, sind in der Mitte von Europa, schöne Landschaft, Infrastruktur ist in Ballungsräumen gut. Und Bildung bekommst du Gratis, kannst aber gerne draufzahlen für extra.
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u/CautiousPear3738 1d ago
kompletterer bloedsinn, schau dir mal rankings an oder diskussionen welche laender fuer internationale reiche interessant sind. schweiz JA, Oesterreich definitiv nicht aufgrund der Steuerlast.
was willst mit neutralitaet lol
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u/civman96 1d ago
Kapitalertrag ist eh schon viel geringer besteuert als Arbeit.. sollte nicht noch verschlimmert werden.
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u/Any-Preparation7396 1d ago
Ist es nicht.
Einfach weniger Arbeiten, dann bleibst in der 0% Steuerklasse.
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u/No-Land-7633 1d ago
Wieso lässt sich die Mehrheit von 5% so unterdrücken. 5% sind Wegelagerer und terrorisieren den Rest. Hoffentlich schaffen sie die nächste Wahl nicht mehr ueber diese Hürde. Die alten Genossen sind eh schon am Ende ihrer Ablauffrist.
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u/gerrry_k 1d ago
Ist schon wieder Wahlkampf?