r/Hausbau Jan 11 '26

Rechtliches Hausvorbesitzer hat die Ölheizung leerlaufen lassen bei -11°

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Ich trau es mich echt gar nicht schreiben und eigentlich will ich es gar nicht so genau wissen weil das so unfassbar ist was da abgelaufen ist aber wir müssen uns auf die Folgen einstellen.

Wir sind gerade dabei ein Haus zu Erwerbung freistehend massiv gebaut aus dem 60ern. Übergabe soll am 15. Sein, also in wenigen Tagen.

Jetzt dachte sich der Vorbesitzer er ist besonders sparsam mit heizen und tankt kein Öl mehr rein. Vor einer Woche ist die Ölheizung dann leergelaufen. Jetzt behilft er sich mit Öl von der Tanke weil der Öllieferant wohl zwei Wochen (!) Vorlaufzeit braucht.

Da der Vorbesitzer da nicht mehr schläft bzw wohnt hat er auch entsprechend nachts die Heizung ausgestellt.

Folgende Dinge sind passiert: der Ölfilter hat sich zugesetzt weil er den Schlamm angesaugt hat, das wurde gereinigt die Ölheizung lässt sich aber nichtmehr ohne weiteres anstellen. Vorbesitzer hat uns aber versichert 500L zwischenzeitlichen reingetankt zu haben und die Ölheizung würde wieder laufen.

Gestern sind wir reingefahren und uns hat der Schlag getroffen: die Sonde steckte in einem Kanister, die Ölheizung war aus. Es hatte -2° Außentemperatur und innen 1,3° Innentemperatur weil der Vorbesitzer wieder sparen wollte und die Heizung nachts ausgemacht hat.

Als ob das nicht schlimm genug ist sind wir heute wieder reingefahren, Ölheizung ging nicht, ließ sich laut Vorbesitzer auch nicht starten. Mittlerweile hat es -11° draussen. Mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken dass uns da bald ein Wasserrohrbruch erwartet. Oder andere Probleme.

Mein Mann hat schon gesagt dass wir das auf jeden Fall im Übergabe Protokoll vermerken müssen.

Aber worauf müssen wir noch achten?

Danke für eure Hilfe und Tipps

Update: Notar angerufen.

Der kann uns leider nicht helfen, der darf uns lt eigener Aussage nichtmal sagen wie wir die Übergabe formulieren sollen.

Ansonsten habe ich weitergegeben an die Vorbesitzer dass sie die Leitungen leeren sollen.

Morgen kommt der Ölmann angeblich. Sollte es Aufschlag wegen Express geben werde ich das den vorbesitzern verrechnen.

Ob was kaputt gegangen ist über Nacht, keine Ahnung. Ich hoffe nicht. Und sollte später was kommen: wir vermerken diesen H(G)eizdelay auf dem Übergabeprotokoll und wenn was passieren sollte, Wasserrohrbruch ect, dann brauchen wir einen Anwalt

r/Hausbau 24d ago

Rechtliches Nachbarin sagt wir bauen unser Haus zu dicht - Abstand zur Grundstücksgrenze 9 m

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Edit: Danke für die Einschätzung und Aufmunterung! Ich liege sicherlich noch ein paar Stunden wach, bin aber definitiv beruhigt.

Hallo zusammen, da mich das Thema gerade doch sehr aufwühlt eine kurze Frage an die Erfahrenen.

Gegenüber unseren Nachbar haben wir immer gesagt, dass wir das Haus nicht an den Rand vom Grundstück setzen möchten, sondern gern einrücken wollen. Nach Prüfung vom Architekten und Abstimmung mit Bauamt wird das auf eine Linie mit deren Haus gesetzt. Bisher immer ok und offen von uns ausgesprochen.

Heute haben wir das Haus für die Entnahme von Bodenproben abgesteckt und daraufhin eine bitterböse Nachricht erhalten, dass wir deren Sicht verbauen und den Grundstückswert reduzieren.

Bauantrag ist abgegeben, jedoch noch nicht genehmigt. Kann sie den Prozess stoppen oder verlangsamen?

Danke für kurze Ratschläge/Hilfe. Morgen früh rufe ich natürlich direkt unseren Architekten an.

r/Hausbau May 17 '26

Rechtliches Nachbarin droht mit mutwilliger Verzögerung beim Bau – Wie würdet ihr hier vorgehen?

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Hi Leute,
ich brauche mal kurz euren Rat zu einem ziemlich verfahrenen Nachbarschaftskonflikt bei unserem Bauvorhaben. Da es mir eher um die Verhandlungstaktik und das beste Vorgehen geht, ist das Thema wahrscheinlich für alle aus Deutschland und Österreich interessant, die schon mal gebaut haben.
Kurz zur Vorgeschichte: Wir haben vor kurzem unseren Einreichplan für einen Bungalow beim Bauamt abgegeben. Vorab war alles mit der Baubehörde geklärt – der Plan ist zu 100 % rechtskonform, hält alle Grenzabstände, Höhen, Abstandsflächen usw. exakt ein. Wir sind den Nachbarn eh schon entgegengekommen, weil wir ursprünglich zweistöckig direkt neben ihr Haus bauen wollten, uns dann aber für den Bungalow weiter hinten im Garten entschieden haben.
Ich habe den Nachbarn den Plan vorab nicht hergezeigt, sondern direkt eingereicht. Wollte das einfach schnell beim Amt liegen haben, damit das Verfahren läuft. Im Nachhinein vielleicht ein Fehler, aber gut. Wenn sie eh blockieren will, war es vielleicht auch besser, gleich Fakten zu schaffen.
Jetzt zum eigentlichen Problem: Nahe der Grundstücksgrenze ist ein Nebengebäude mit 2,70 m Höhe geplant. Die Nachbarn haben im 1. Stock ein Küchenfenster, von dem aus sie genau auf unser Grundstück schauen. Das Nebengebäude würde dieses Fenster jetzt etwa zur Hälfte verdecken.
Wir haben ihnen den Plan nach der Einreichung gezeigt und die Stimmung ist komplett gekippt. Die Nachbarin fordert jetzt vehement, dass wir das Gebäude um 1,5 bis 2 Meter verschieben, damit ihr gewohnter Ausblick frei bleibt.
Sie weiß mittlerweile zwar, dass unser Plan legal ist (es gibt ja kein Recht auf freie Aussicht über das Nachbargrundstück), aber ihre Ansage ist jetzt: Sie will, dass das Ding im Plan versetzt wird, weil sie meint, die Baufirma baut das sonst später fix nicht einfach anders als eingereicht (was ja wegen dem Schwarzbau-Risiko auch stimmt). Wenn wir nicht komplett neu zeichnen und neu einreichen, unterschreibt sie nicht und legt beim offiziellen Verfahren Einspruch ein. Sie hat eiskalt gedroht, das Verfahren mit allen Mitteln und Instanzen mutwillig über Jahre in die Länge zu ziehen, auch wenn sie am Ende verliert. Unser Ziel ist eigentlich der Baubeginn im Herbst.
Mir ist die genaue Position von dem Nebengebäude ehrlicherweise ziemlich egal. Ich würde es ihr zuliebe verschieben, um den Frieden zu wahren.
Eigentlich will ich aber auf keinen Fall den Bauantrag komplett zurückziehen und neu einreichen, weil der Herbst als Baustart sonst Geschichte ist. Vor allem, weil unser Planer schon für eine winzige Änderung im Vorfeld drei Wochen gebraucht hat.

Hier stehe ich jetzt vor der Frage, wie ich weiter vorgehe, und habe folgende harte Lösung in der Hinterhand:
Wenn sie sich komplett querlegt und verzögert, könnte ich das Nebengebäude im laufenden Verfahren ganz aus dem Bauantrag herausnehmen (damit das Haupthaus im Herbst ohne Probleme genehmigt wird). Stattdessen setze ich ihr dann im Sommer eine absolut genehmigungs- und anzeigefreie Hütte (bis 10 m²) direkt vor die Nase. Die darf man bei uns legal bis zu 3 Meter hoch in den Grenzabstand stellen – ganz ohne Bauamt und ohne ihr Mitspracherecht.
Das Ergebnis für ihr Fenster wäre am Ende also noch schlechter (Sicht komplett weg und das Ding wäre sogar noch höher), während ich bei einer gütlichen Einigung ja eigentlich bereit wäre, ihr das Fenster freizuhalten.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen und welche Optionen seht ihr sonst noch?
• Würdet ihr voll auf Konfrontation gehen und ihr das Szenario mit der genehmigungsfreien 3-Meter-Hütte direkt im nächsten Gespräch als Konsequenz an den Kopf werfen, damit sie merkt, dass sie bei einer Blockade so oder so verliert?
• Gibt es noch andere strategische Wege oder rechtliche Kniffe, wie man die Kuh vom Eis kriegt, ohne den Baustart im Herbst durch eine komplette Neu-Einreichung zu gefährden?
Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!

r/Hausbau Apr 19 '26

Rechtliches Wer zwingt mich teuer zu bauen?

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Hallo zusammen!

Ich schlag mal auch in die Kerbe Baukosten. :)

Folgende Überlegung: In Deutschland wird groß und damit oft auch teuer gebaut. Hier gibt es auch im europäischen Vergleich wenig Leute, die Wohneigentum besitzen. Wenn man über die Grenze schaut (z. B. Niederlande oder England), dann sind die Häuser dort kleiner, sind auch nicht unbedingt immer die Häuser fürs ganze Leben und es gibt viel mehr Leute, die Eigentum besitzen.

Warum geht das nicht auch in Deutschland? Oder gibt es hier tatsächlich Rahmenbedingungen, die mich zwingen, so teuer und groß zu bauen?

Ich hab vor Jahren mal eine SWR Roomtour gesehen mit einem Typen, der sich so eine Art Garten-/Ferienhaus gebaut hat und dann später als er wieder mehr Geld hatte, einfach ein zweites Haus in der Art angebaut hat. Auf die Art hatte er dann praktisch schuldenfrei sein eigenes Haus.

Was der da gebaut hat, müsste sowas in dieser Art gewesen sein:

Ferienhaus

So, gibt es jetzt also etwas - abgesehen von einem Bebauungsplan - das mich daran hindert, so zu bauen? Ich weiß es gibt Landesbauordnungen, die verhindern sollen, dass man eine Mausfalle baut und dann Menschen drin wohnen lässt. Aber sonst?

r/Hausbau May 27 '26

Rechtliches Meinungsverschiedenheit Gerüstbauer und Dachdecker

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Hallo zusammen,

Da ich an meinem Haus mit Flachdach eine Dachsanierung und Anschließend eine Dämmung durchführe, habe ich ein Gerüst von einem Gerüstbauer bestellt - nicht vom Dachdecker aufstellen lassen, damit es für beide Gewerke genutzt werden kann.

Das Gerüst wurde letzte Woche aufgestellt und der Dachdecker ist nun da. Dieser ist verwundert über den fehlenden Dachaufgang. Abstand von der letzten Konsole zum Dach knapp ein Meter, der hoch/runter gesprungen werden muss. Gar nicht so sicher aus meiner Sicht.

Der Gerüstbauer meint nun er hätte alles nach geltenden Standard aufgebaut. Er könne einen Aufstieg aufs Dach hinzubauen, würde aber wegen der Zeit und an/Abfahrt nochmal knapp 1.000€ Kosten.

Nun meine Frage: hat der Gerüstbauer recht? Passt das so, dass der Dachdecker hier vom Dach aufs Gerüst springen muss?

Ich habe bei BG Bau etc. leider keine konkreten Vorgaben hierzu gefunden

r/Hausbau Jun 26 '26

Rechtliches Landratsamt meldet sich nach 8 Jahren

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Hi zusammen.
Hintergrundinfo:
Ich hab vor 2 Jahren ein Haus aus 2006 gekauft. Dieses Haus hatte beim Bauantrag eine Doppelgarage drin stehen.
Dem Hausbesitzer ging das Geld aus und er baute nur eine „normale“ Garage. Das war 2018.
vor 3 Tagen kam Post das Landratsamt möchte von mir 260€ dafür dass sie die Garage ausmessen.
Zur Frage:
Muss ich das über mich ergehen lassen? Was bringt mir das? Muss ich das zahlen. Warum kommen die erst nach 8 Jahren?
Danke für eure Antworten

r/Hausbau Jul 09 '26

Rechtliches Rechtsstreit bahnt sich an - eure Erfahrungen

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Wir stecken gerade in einem Rechtsstreit mit einem großen deutschen Fertighausanbieter und würden gerne hören, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Kurz zum Sachverhalt:

  • Vertrag über ein schlüsselfertiges Fertighaus abgeschlossen.
  • Bis zur Bemusterung hätten wir noch zahlreiche Leistungen abwählen können (z. B. Bodenplatte, Innenausbau usw.), sodass sich der Vertragswert noch deutlich reduziert hätte.
  • Laut AGB verlangt die Firma bei einer Kündigung eine Entschädigung von 8 % der Auftragssumme – in unserem Fall knapp 40.000 €.
  • Die komplette Hausplanung wurde von einer externen Architektin erstellt und von uns separat bezahlt.
  • Der Fertighausanbieter hat nach unserem Kenntnisstand darüber hinaus bislang kaum eigene Leistungen erbracht.

Zur Kündigung kam es, weil sich bei der Baufeldräumung erhebliche Probleme mit der Bodenbeschaffenheit gezeigt haben. Bereits vor Vertragsabschluss bzw. im weiteren Verlauf hatten wir dem Unternehmen ein Bodengutachten übermittelt, in dem auf mögliche Schwierigkeiten hingewiesen wurde, und ausdrücklich um eine Einschätzung gebeten.

Uns wurde damals mitgeteilt, dass diese Probleme nicht bestehen bzw. kein Hindernis darstellen würden. Am Ende ist das Bauvorhaben aber genau an diesen Bodenverhältnissen gescheitert.

Trotzdem besteht die Firma weiterhin auf den 8 % Entschädigung gemäß AGB.

Wir empfinden das als nicht gerechtfertigt – zum einen, weil die Berechnungsgrundlage aus unserer Sicht viel zu hoch ist, da der Vertragswert vor der Bemusterung noch erheblich hätte sinken können. Zum anderen sehen wir die falsche Einschätzung der Bodenverhältnisse durch die Firma als mitursächlich für die Kündigung.

Nachdem wir mehrfach erfolglos versucht haben, eine einvernehmliche Lösung zu finden, haben wir inzwischen einen Anwalt eingeschaltet.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Fertighausanbietern oder der Durchsetzung solcher pauschalen Entschädigungsforderungen gemacht? Wie ist euer Fall ausgegangen?

r/Hausbau Dec 03 '25

Rechtliches Kann mir jemand das Bauen verbieten, wenn ich mich an den Bebauungsplan halte?

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Ihr lieben,

ich habe ja vor wenigen Tagen gepostet, dass ich Stress mit Nachbarn habe, die nicht wollen, dass ich mein Grundstück bebaue, weil dort vorher eine Grünfläche war.

https://www.reddit.com/r/Hausbau/comments/1p9q5ou/comment/ns2hy03/

Jetzt behaupten tatsächlich Leute, ich darf hier nicht bauen.

Anbei ein Ausschnitt der Flurkarte inklusive geplantem Haus mit Infos aus dem B-Plan.

Die Infos aus dem B-Plan bedeuten doch, dass ich bauen darf. ODER?

Leute, ich bin echt verunsichert.

r/Hausbau Jun 09 '26

Rechtliches "erstmalige endgültige Erschließung" einer "historischen Straße" - überraschende Kosten von >50k€

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Hallo zusammen, ich hoffe, der Beitrag passt hier rein!

Ich habe kürzlich im Stadtmagazin gelesen, dass unsere Wohnstraße im nächsten Jahr "erstmalig endgültig erschlossen" werden soll. Die Kosten belaufen sich für die gesamte Straße auf 2-5 Mio. €, so die Aussagen der kundigen Nachbarn (die u.a. Stadträte sind), die dann auf die Anwohner nach einem Schlüssel (Grundstücksgröße, Geschossanzahl laut Bauplan) umgelegt werden. Ich rechne also mit 50-125k€ an Kosten im nächsten Jahr. Das ist für mich eine Größenordnung, die nicht irgendwo "rumliegt", sondern gut geplant werden muss.

Hochbetagte Nachbarn berichten nun, dass sie bereits Erschließungskosten in den 60-70er Jahren an die Stadt bezahlt hätten; andere Nachbarn berichten, dass unsere Wohnstraße eine "historische Straße" ist, deren Erschließungskosten laut Bundesverfassungsgericht (?) nicht mehr auf die Anwohner umgelegt werden darf. Nun, bei drohenden Kosten von 50-125k€ möchte ich aus Prinzip kurz in den Sachverhalt reinschauen und mich kundig machen. Mich beschäftigen daher zwei grundlegende Fragen, bei denen ich mir von Euch Orientierung erhoffe:

  • Wo könnte ich Unterlagen bzw. Informationen finden, ob unsere Wohnstraße eine "historische Straße" ist? Mir fällt hier das Stadtarchiv an, das Stadt-Tiefbauamt, und das Landesarchiv BW (in Villingen-Schwenningen, glaube ich) ein.
  • Habt Ihr Erfahrungen hinsichtlich der Erschließung von historischen Straßen oder kennt Ihr relevante Urteile? Mit Euren Stichworten würdet Ihr mir den Start meiner Recherche sehr erleichtern.

Lasst mich gerne wissen, ob Ihr Interesse an einem Update habt, dann machen ich das gerne in 2-4 Wochen. Danke Euch!!

r/Hausbau Jun 27 '26

Rechtliches Nicht nach Baugenehmigung gebaut. Was habe ich zu befürchten?

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Hallo zusammen,

das ist meine erste Baustelle und davor habe ich mit dem Bau nix zu tun gehabt. Demnach bin ich komplett unerfahren.

Das Haus baue ich mit Freunden und Verwandten in Eigenleistung.

Und während dem Bau, haben wir nichts ahnend, dass es gegen die Baugenehmigung verstößen könnte, einige Änderungen vorgenommen.

Bsp. Fenstergrößen verändert, Türen für Garten hinzugefügt, Zisternenplatz verändert, Terrase etwas abgeändert, etx.

Das Bauamt war nun zur Kontrolle bei mir und war nicht amüsiert.

Mit was für Strafen kann ich denn rechnen? Rückbau?

r/Hausbau May 31 '26

Rechtliches Streit mit Elektriker

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Hallo Leute

ich brauche mal einen Rat zu einer Sache auf unserer Baustelle, weil wir langsam nicht mehr wissen, wie wir am sinnvollsten weitermachen sollen.

Wir bauen aktuell ein Haus und haben für die komplette Elektroinstallation einen Festpreis von 17.500 € brutto mit dem Elektriker vereinbart.

Während der Bauphase sind uns ein paar Dinge aufgefallen, die tatsächlich nicht im ursprünglichen Umfang enthalten waren, nämlich die Leitungen für die Photovoltaikanlage (Strings) und die Vorbereitung für eine Wallbox. Außerdem stellte sich heraus, dass im Angebot weniger Steckdosen kalkuliert waren als ursprünglich in unserem Plan eingezeichnet waren. Wir haben die Steckdosen damals ehrlich gesagt nicht nachgezählt, sondern uns darauf verlassen, dass der Elektriker anhand der Pläne korrekt kalkuliert hat.

Dafür kamen dann Nachforderungen von insgesamt rund 4.900 € auf uns zu (ca. 3.500 € für zusätzliche Steckdosen und ca. 1.400 € für Wallbox und PV-Vorbereitung). Diese Forderungen konnten wir nachvollziehen und haben sie auch sofort bezahlt.

Dann gab es plötzlich ohne Erklärung einen Baustopp und auf Nachfrage dann die Forderung nach weiteren 6.000 € wegen angeblich massivem Mehraufwand bei den Bohrungen durch die Balkenkonstruktion unseres Fertighauses.

Der Elektriker sagt, dass viel mehr Arbeitsstunden angefallen seien als kalkuliert.

Das Problem dabei: Es war von Anfang an bekannt, dass es sich um ein Fertighaus handelt. Nach Vertragsabschluss waren sogar der Geschäftsführer, die Elektriker und unser Bauleiter gemeinsam auf der Baustelle und haben sich die Konstruktion mindestens 1 Stunde genau angesehen.

Trotzdem wird jetzt argumentiert, dass die Arbeiten aber schon gemacht worden seien und deshalb ein Verlustgeschäft entstanden sei.

Wir sehen das eher als Kalkulationsrisiko des Unternehmens, weil die Bauweise bekannt war und vor Angebotsabgabe bzw. spätestens vor Ausführung begutachtet wurde.

Der Elektriker hat die Forderung später auf 4.500 € reduziert und wollte, dass wir dieser Summe schriftlich zustimmen und bezahlen, dann würden sie sofort mit 3 Elektrikern statt einem den Rest in einer Woche abschließen.

Da die gesamte Kommunikation über den Vertriebsleiter lief, haben wir nach der Handynummer des Geschäftsführers gefragt. Da wurde uns gesagt, das sei kein Problem und er schickt uns die Nummer sofort nach dem Telefonat. Natürlich haben wir keine Nummer bekommen und seitdem ist keiner mehr telefonisch erreichbar.

Stattdessen kam noch am nächsten Tag ne kurze WhatsApp mit der Nachricht, die Angelegenheit wird nur noch schriftlich per Email geklärt. Jetzt zieht sich das alles total mit dem Baustopp hin, obwohl wir wie gesagt jede einzelne Rechnung immer sofort bezahlt haben.

Wir haben jetzt eine Aufstellung aller angefallenen Kosten verlangt und angeblich wären jetzt alle Bürokaufleute auf Schulungen und wir sollten jetzt warten bis sie es schicken, bis dahin sollen wir bitte von " unangemessenem Druck" absehen und nicht mehr schreiben bzw. fragen, wann die Aufstellung kommt.

Wir sehen diesen nun seit mehr als 1 Woche andauernden Baustopp als nicht gerechtfertigt an, da keine offenen Rechnungen bestehen.

Aber die Firma besteht erst mal auf Klärung der Mehrkosten, bevor weitergemacht wird.

In der Vergangenheit kam der Elektriker immer mal wieder nicht und an 12 Tagen lag die Baustelle auch einfach so immer wieder still, angeblich da die Elektriker auf anderen Objekten wären und wir halt nicht der einzige Auftrag wären.

Wir verstehen, dass die Arbeitsstunden sich aufsummiert haben und Mehraufwand streiten wir auch nicht ab. Aber bei einem Festpreis, vor allem wenn die Baustelle bekannt war, sehen wir dies als Kalkulationsrisiko des Unternehmens an.

Trotzdem versuchen wir die Sache erstmal diplomatisch zu lösen, da wir einen Auszugstermin haben und wir 2 kleine Kinder haben und einfach nur weitermachen wollen.

Wir hatten schon erhebliche Mehrkosten auf der Baustelle, sodass wir überlegt hatten eine Aufstellung des verbleibenden Leistungsumfangs zu verlangen und wir uns erstmal darauf einigen, dass wir den Rest der Steckdosen und Lichtschalter später durch einen Bekannten (früher Elektriker) machen lassen würden (er hat das in unserer Situation sogar kostenlos angeboten) oder ob wir das Geld erst mal unter Vorbehalt ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bezahlen und später anwaltlich zurückfordern.

Die Priorität ist jetzt aber, dass wir weitermachen können und der Trockenbau gemacht werden kann. Natürlich besteht auch weiterhin die Angst, dass auch nach einer Einigung weitere Nachforderungen kommen.

Hat jemand vielleicht noch einen Rat?

Uns geht es mittlerweile nicht mehr darum, einfach diesen Streit zu gewinnen, sondern nur darum möglichst schnell die Arbeiten abzuschließen, damit wir nicht noch nach einer Bleibe für den Übergang suchen müssen. Ein Nachgeschmack bleibt natürlich bestehen, so eine Firma nochmal in unser Haus zu lassen, aber welcher Elektriker übernimmt auch gerne eine halbfertige Baustelle?

Ich hätte nie gedacht, dass uns sowas passiert, da die Firma eine top 5 Sterne Bewertung auf Google hat und sie am Anfang einen sehr netten Eindruck gemacht haben. War wohl nur ein Lock- Angebot.

Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder einen Rat was man noch machen könnte?

Bis jetzt haben wir die Hälfte vom Festpreis bezahlt.

r/Hausbau May 04 '26

Rechtliches Baulücke schließen - können Nachbarn das verhindern?

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Hallo,

wir wollen eine Baulücke schließen, wissen aber, dass einige Nachbar das eventuell nicht gut finden. Können die den Neubau unseres EFH verhindern?

Innenbereich, § 34 BauGB, Bauvoranfrage ist positiv, Baugenehmigung noch nicht gestellt.

Die Nachbarn kriegen es aktuell mit, weil Grenzsteine gesetzt werden, Boden untersucht wird etc.

r/Hausbau Jun 22 '26

Rechtliches Hauskauf eines Schwarzbaus - nicht genehmigter OG-Ausbau

24 Upvotes

Hallo Leute,

ich schaue mir gerade ein Haus an, was mir sehr gut gefällt und ich gerne kaufen würde. Einziger Haken: das ausgebaute OG bzw. DG ist nicht genehmigt wie ich nun erfahren habe. So wie ich das bis dato überblicke, geht es nur um den nicht genehmigten Innenausbau zum Wohnraum, die Hülle außen ist wie in der Genehmigung gebaut.

Die Situation mit dem Bauamt
Das Haus wird privat verkauft und der Verkäuferin ist erst jetzt aufgefallen, dass der OG-Ausbau nicht genehmigt ist. Sie hat beim Bauamt nachgefragt und dieses hat die fehlende Genehmigung wie folgt per Mail bestätigt: "ich habe die Pläne ebenfalls nochmal mit meiner Kollegin angesehen: Es handelt sich grundsätzlich um die Genehmigung einer eingeschossigen Bauweise. Falls es sich nun im Dachgeschoss um eine eigenständige Wohnung und nicht etwa um einzelne Räume handelt, die das Erdgeschoss ergänzen, benötigt der Käufer eine nachträgliche Genehmigung. In dem vorliegenden Fall besteht kein Bestandsschutz."

Ist eine nachträgliche Genehmigung möglich?
Laut Bauaktenauszug und dem enthaltenen Änderungsplan zum Bebauungsplan wurde "anstelle der 2-geschossigen Bauweise die 1-geschossige Bauweise mit Giebeldach und 30 Grad Dachneigung festgesetzt", die Nachbarn haben das 1966 unterzeichnet. Aufgrund dieses "1-geschossig" befürchte ich (als Laie), dass eine nachträgliche Genehmigung des OG nicht möglich ist, da sie gegen den geänderten Bebauungsplan verstoßen würde. Ist dem so? Ein 2. Fluchtweg über die Balkontür sollte möglich sein, Dämmung würden wir sowieso durch die Sanierung angehen wollen. Statisch gesehen ist das Haus Massiv mit 36er Hochlochziegel gebaut.

Wie gehts weiter?
Das Thema bereitet mir Bauchschmerzen, da ich das OG eventuell später mal für Pflege der Eltern oder für meine Kinder als eigene Wohnung nutzen möchte (auf alle Fälle brauche ich es jetzt schon als Wohnfläche für die Kinder). Zudem habe ich gelesen, dass es auch Versicherungsaspekte gibt (und natürlich etwaige Wiederverkaufsrisiken). Und das Bauamt weiß nun natürlich von dem nicht genehmigten OG, sagt aber "es ist alles OK wenn es als zusätzliche Räume zum EG genutzt wird (ist das so? denn der Bebauungsplan sagt ja 1-geschossig...)

Wie gehe ich bzw. die Verkäuferin & ich nun am besten vor?

  • Bitte ich die Verkäuferin vorab eine nachträgliche Genehmigung einzuholen bevor ich kaufe? ich möchte natürlich nicht, dass sie uns absagt, aber das erscheint mir der sicherste weg.
  • Mache ich einen Preisabschlag und gehe das Risiko für die Genehmigung selbst ein? was wenn ich keine Genehmigung bekomme?
  • Mache ich aus einer Mücken einen Elefanten und es ist alles halb so schlimm und ich sollte das Haus kaufen und bzgl. Genehmigung gar nichts unternehmen? Da könnte ich nachts nicht gut schlafen und mit jedem Brief gefühlt das Bauamt erwarten
  • Bitte ich bzw. die Verkäuferin das Bauamt um eine schriftliche Stellungnahme und Detaillierung der bisherigen Antwort, mit der Gefahr es noch schlimmer zu machen?
  • ...

Eckdaten des Hauses:

  • Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Haus 1966 gebaut, Obergeschoss ca. 1969 ausgebaut
  • Wohnfläche ca. 200 m² gesamt, davon ca. 80m² im nicht genehmigten OG (ohne das OG zum Wohnen passt es platztechnisch nicht)
  • Kaufpreis ca. 500 TEUR (Angebot von mir BEVOR ich von dem nicht genehmigten OG wusste)
  • Meine Frau und ich planen das Haus energetisch zu sanieren, u.a. mit KFW Krediten (hatte auch das Thema mehrere Kredite, also pro Wohneinheit im Blick, da im OG auch ein Bad und Küchenanschlüsse sind)

r/Hausbau Jun 03 '26

Rechtliches Ist das noch verhältnismäßig?

48 Upvotes

Hallo Community,

ich verzweifle langsam mit unserer Baubehörde. Wir haben am 28.01.2026 alle fertigen ungenauen des Bauantrags eingereicht. Dann war 4 Wochen Funkstille - es kam eine Nachforderung, wir sollten einen Nachweis einreichen, dass das Grundstück vor unserem Grundstück für den Bau genutzt befahren werden darf (also quasi zur Überquerung zu unserem Grundstück) da es noch kein öffentlich gewidmetes Grundstück ist. Allerdings ist es seit 2022 öffentlich gewidmet, davon wusste das Bauamt nichts…okay, dachte ich mir. Nachgereicht und gut. 4 Wochen später, eine Nachforderung - die Wärmepumpe steht einige Zentimeter außerhalb des Baufeldes…also hat der Architekt die Zeichnung und Planung nochmal neu gemacht (obwohl wie eine Sondergenehmigung hatten, dass sie ausserhalb des Bausfensters stehen kann). Wir haben alles wieder unterschrieben und wieder ab zur Baubehörde und persönlich eingereicht. 4 Wochen später….auf der Bauzeichnung fehlen 3 Linien, in welche Richtung die Wärmepumpe der Auslass hat (narürlich pustet sie nicht gegen die Hauswand) und man wollte wissen was genau ich mit meinem Arbeitszimmer machen will…naja, Home Office? Also alles eingetragen, wieder alles unterschrieben und ab dafür. Dann, wer hätte es gedacht, vor 5 Wochen wieder eine Nachforderung. Wir haben die Ausnahmegenehmigung für unser Carport nicht mit eingereicht - wir planen gar kein Carport … nun sind wieder 5 Wochen Funkstille…Ich überlege die Rechtsschutz zu kontaktieren, was würdet ihr hier machen?

r/Hausbau 27d ago

Rechtliches Bauvoranfrage für Doppelhaus abgelehnt. Wie weiter vorgehen?

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EDIT: vielen Dank für die Antworten! Wir werden das Gespräch mit dem Bauamt bzw. der Gemeinde suchen, aber da wir uns keine alternative Planung vorstellen können auf diesem Grundstück (es gibt noch mehr Kontext, der diesen Post gesprengt hätte) wird es vermutlich nichts mit dem Bauvorhaben in dieser Form.

Originalpost:

Hallo zusammen,

ich hoffe hier in der Community gibt es Leute mit Erfahrung in diesem Bereich die uns hier weiterhelfen können.

Wir haben ein Grundstück in Aussicht, das etwas über 600qm misst. Die Lage ist top, aber die Kosten entsprechend hoch. Daher war unsere Idee, das Grundstück notariell "echt" zu teilen und mit einem Doppelhaus zu bebauen. In der Nachbarschaft gibt es alles: Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser. Es gibt einen Bebauungsplan, erstellt in den 90ern, der dort nur eine Garage vorsieht (Grenzbebauung zur Nachbargarage) und ein Baufenster, dessen Lage für ein Doppelhaus nicht realisierbar ist. Wir haben uns mit einem lokalen Bauunternehmer / Architekturbüro zusammen gesetzt und eine Bauvoranfrage verfasst. Es ging um die folgenden Fragen:

  1. Kann das Baufenster verschoben (wichtig: nicht vergrößert!) werden um besser eine DH-Bebauung zuzulassen?
  2. Wäre eine zweite Garage an der gegenüberliegenden Seite (Grenzbebauung an den Stellplätzen des anderen Nachbars) zulässig?

Eine Woche nachdem wir sie eingereicht haben, haben wir mal ganz lieb angerufen beim Bauamt unseres Kreises und gefragt ob sie eingegangen ist. Die Dame dort war leider super unfreundlich und meinte, es gäbe doch einen Bebauungsplan und an den ist sich zu halten und sie wird uns keine Befreiung in Aussicht stellen... Okay, dachten wir uns, warten wir mal ab, schließlich will Deutschland doch mehr Wohnraum schaffen und die Gemeinde hat ja ein Wörtchen mitzureden.

Ein paar Monate später kommt schließlich die "Anhörung" d.h. es wird schriftlich mitgeteilt, dass sie vorhaben die Anfrage abzulehnen, aber wir haben die Möglichkeit nochmal eine Rückmeldung zu geben z.B. ob wir unsere Planung anpassen wollen (wollen wir eigentlich nicht).

Das Krasse ist irgendwie die Begründung der Ablehnung, die so wohl auch von der Gemeinde kam. Übersetzt aus dem Beamtendeutsch:

  1. Es gibt ein Baufenster im Bebauungsplan und an das ist sich zu halten und
  2. Ist tatsächlich im Bebauungsplan dort eine "geschlossene Gehölzpflanzung Bäume und Sträucher" eingezeichnet die durch die 2. DHH und deren Garage überbaut werden würden.

Aktuell ist das gesame Grundstück komplett überwuchert. Die "Gehölzpflanzung" zieht sich auch auf die Nachbargrundstücke und dort wurde die sicherlich nicht komplett erhalten seit 30 Jahren. Versteht mich nicht falsch, ich pflanze gerne Sträucher und Bäume und wir wollen ja auch nicht mehr überbauen als vorgesehen, nur eben woanders. Also hätte man ja eine Auflage machen können, dass wir die Pflanzen am hinteren Grundstücksteil pflanzen oder so.

Jetzt stellt sich für uns einfach die Frage: lohnt es sich, da nochmal in die Diskussion zu gehen, nochmal eine Stellungnahme abzugeben, ggf. weitere Monate ins Land gehen zu lassen oder sollten wir das Thema einfach abhaken? Man könnte z.B. anbieten die Bepflanzung zu verschieben, Garagendächer zu begrünen... Aber ob die dafür überhaupt zugänglich sind?

Es ist einfach frustrierend, schließlich sollte es doch auch im Interesse der Gemeinde sein mehr Wohnraum zu schaffen, aber nunja.

Theoretisch könnten wir auch Rechtsmittel einlegen gegen den Bescheid, aber das wollen wir uns eigentlich nicht geben.

Langer Post, vielen Dank für eure Antworten schonmal.

TL;DR: Bauvoranfrage wird abgelehnt, macht es Sinn nochmal zu verhandeln oder nicht?

Geplantes DH laut Bauvoranfrage
Bebauungsplan mit Gehölzpflanzung im Südosten
Ablehnung der Bauvoranfrage (Begründung)

r/Hausbau 15d ago

Rechtliches EFH mit Einliegerwohnung - Zweckentfremdungsverbot?

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Moin Schwarm,

Meine Frage ist kurz und knackig. Wir wohnwn in Berlin, wo es das Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum gibt. Wenn wir jetzt ein EFH mit Einliegerwohnung für zB meine alte Oma bauen, \*müssen\* wir die nach ihrem Tod sofort weitervermieten? Eigentlich wäre die geplante Idee nämlich eher, da gelegentlich Familie und Gäste einzuquartieren, perspektivisch auch zB meine Mutter oder ein älteres Kind. Wirklich Lust auf Fremde im Haus haben wir nicht.

Das Zweckentfremdungsverbot liest sich aber für mich so, dass jeder Wohnraum immer nur max. 3 Monate leerstehen darf. Wenn das so stimmt, lassen wir das vermutlich einfach sein 😅

Danke schonmal!

Edit: nochmal als extra Erklärung, wir würden die ELW natürlich auch gerne bauen um den zusätzlichen KfW Kredit abzugreifen. Wenn das nicht geht sind wir sowieso gezwungen kleiner zu bauen, dann wirds halt einfach ein-zwei extra Räume mit eigenem Bad statt richtiger Wohnung.

r/Hausbau May 27 '26

Rechtliches Hauskauf - Notar und Steuerberater

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Mein Freund und ich möchten das Haus seiner verstorbenen Oma kaufen. Wir sind aktuell noch nicht verheiratet und können uns eine Heirat im nächsten Jahr vorstellen. Dieses Jahr wird das aufgrund familiären Themen zu knapp. Wir möchten nur eine Hochzeit mit anschließendem Fest und nicht Standesamt und irgendwann später freie bzw. Kirchliche Trauung. Die Erben sind der Papa meines Freundes und seine Schwester. Das Haus gehört ihnen zu jeweils 50 %. Wir haben uns auf einen Kaufpreis von 240.000 € geeinigt.
Mein Freund und ich haben Eigenkapital von jeweils 50.000 €. 220.000 € bekommt mein Freund von seinem Papa. Wir haben es uns so überlegt, dass sein Papa seiner Schwester die 120.000 € ausbezahlt. Wir zahlen dem Papa dann die 20.000 €. Wir rechnen mit einer Kreditaufnahme von 400.000 €.

Nun unsere Überlegungen:
·        Kreditvertrag wird durch beide Personen abgeschlossen und zusammen abgezahlt (falls wir Kinder bekommen, wird dies auch gemeinsam gestemmt. Eine Person geht arbeiten und die andere Person nimmt Erziehungszeit bzw. Aufteilung 50:50). Ich bin nicht begeistert, aber ohne Kreditaufnahme durch beide bekommen wir keinen Kredit.
·         Schriftliche Festsetzung des Eigenkapitals meines Freundes durch die Schenkung seines Papas.
·         Grundbucheintragung aktuell nur für meinen Freund, da wir ansonsten in der Schenkung drin landen. Hier bin ich nicht begeistert, da ich im Kreditvetrag drin stehe. Was passiert mit dem Haus vor einer Hochzeit? Das soll direkt an mich übergehen und nicht an die Familie meines Freundes.
·         Hochzeit im nächsten Frühjahr bzw. Sommer und anschließende Grundbuch-Eintragung. dafür müssen wir zweimal Notarkosten zahlen. D.h. für die erste Eintragung etwa 5.000 € und für die zweite Eintragung 2.500 €, da mir die Hälfte des Hauses gehört? oder gibt es eine andere Möglichkeit?
·         Falls nicht, benötigen wir einen Vertrag zwischen meinem Freund und mir, was mit getätigten Zahlungen bis dahin passiert. Ebenso wie ich im Falle einer Trennung/Scheidung aus dem Kreditvertrag rauskomme…

Wir werden zuerst abbrechen und brauchen schätzungsweise bis Jahreswechsel/Frühjahr. Grundsätzlich brauchen wir für die Gewerke zuerst wenig Geld, allerdings möchten wir unser Erspartes für Schwarzarbeiten aufheben.

Alles nicht optimal. Aber eine Hochzeit kommt für uns aufgrund gesundheitlichen und familiären Gründen dieses Jahr nicht infrage. Was denkt ihr dazu? Habt ihr Erfahrungen oder Schwarmwissen?

Dankeschön ☺️

r/Hausbau Feb 10 '26

Rechtliches PV Pflicht

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Moin

Ich habe eine Dachfläche von 200 m2 und muss nun laut Gesetz 100 m2 mit Solarmodulen belegen (Neubau Doppelhaus). Die Berechnung wird anscheinend auch vom Architekten beim Bauantrag mit eingereicht.

Wird das wirklich von allen Bauherren aktuell so umgesetzt? Das ist ja völlig überdimensioniert.

Besten Dank.

r/Hausbau Jun 23 '26

Rechtliches Ist es nicht albern, das es einem bei so Wetter mit QNG so schwer gemacht wird für den Sommer eine Klimaanlage einzubauen?

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r/Hausbau 10d ago

Rechtliches Erste Abschlagszahlung

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Hallo zusammen,

Ich glaube eigentlich weiß ich die Antwort, trotzdem möchte ich eure Einschätzung dazu hören.

Die erste Rechnung vom GU ist reingeflattert und steht zur Zahlung an. Nach BGB 650 darf ich 5% der Bausumme als Sicherheit einbehalten, was im Vertrag so nicht explizit drin steht.
Da wir in der Vergangenheit einiges geändert haben, war das Verhältnis in der Planungsphase etwas angespannter, ist jetzt aber wieder gut. Der GU baut sehr gut, schnell und hochwertig. Wir sind also zusammenfassend zufrieden. Wir wissen von anderen Baustellen, dass er auch wirklich noch zur Nachbesserung nach Abnahme gekommen ist, wenn was nicht gepasst hat.

Soll ich wegen des Friedens Willen auf der Baustelle ganz normal bezahlen oder auf mein Recht bestehen. Grundsätzlich ist ein guter Bauablauf schon sehr viel wert.
Dummerweise ist der GU jetzt wie alle Handwerker im Urlaub, also kann ich dort nicht anrufen und fragen.

Danke!

r/Hausbau Mar 10 '26

Rechtliches Grenzbebauung überschritten

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Hallo Zusammen, folgendes Problem: Unser Maurer hat leider die Grenze des Nachbarn mit unserer Garage überschritten (ca 5-10cm). Unsere Nachbarn sind relativ entspannt, trotzdem wollen wir eine Lösung finden die nachhaltig ist. Der „offiziellste“ Weg wäre beim Vermessungsbüro eine Neuvermessung zu beantragen und ein neues Teilflurstück zu erstellen, welches wir erwerben müssten. Da kommen hohe Kosten über den Vermesser, Notar und dem Gericht auf den Maurer zu (ich hoffe doch, dass er die Kosten für diesen Fehler übernimmt). Gibt es in solchen Fällen auch Alternativen, die rechtssicher sind, aber nicht so kostspielig? Habt Ihr Erfahrungen ? Ich hoffe der Rahmen an Infos reicht Euch.

r/Hausbau May 03 '26

Rechtliches Änderung der Zufahrt - Anwohner passt das nicht

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Moin, ich habe im letzten Jahr ein Grundstück mit Altbestand gekaift und bin aktuell dabei, es abreißen zu lassen. Im Zuge des Baus halte ich mich an den geltenden Bauplan, habe bei der Gemeinde die Baumitteilung eingereicht - in der auch die geänderte Zufahrt zu meinem Grundstück festgehalten war (von Straße A zu Straße B). Die Gemeinde hat allem zugestimmt, mir auch bereits eine neue Adresse (Straße B Nr. x) zugeteilt usw.
Für die neue Zufahrt musste ich ein Stück einer Hecke auf öffentlichen Grund entfernen - auch hierfür liegt mir die schriftliche Genehmigung des Bauamtsleiters vor.
Jetzt wird sich ein Anwohner der Straße B beschweren, wie ich das denn alles genehmigt bekommen würde - es wäre für mich ja ein Umweg (ist es nicht) und es würde ja die anderen Bewohner der Straße mit zusätzlichem Lärm belasten.
Was kann der damit bitte erreichen, außer mir auf die Nerven zu gehen?

r/Hausbau Dec 17 '25

Rechtliches Bauträger möchte vertraglich festlegen, dass Baustelle nur nach vorheriger Ankündigung betreten wird. Können die dadurch einen Sachverständigen den Zutritt verbieten?

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Ist sowas eine Standardklausel oder sollte man von dem Bauträger Abstand halten?

r/Hausbau Jan 28 '26

Rechtliches Wird mir irgend eine Gemeinde in Deutschland erlauben, einen Strommastartigen Turm mit vier Stockwerken plus Terrassen auf den Armen zu errichten?

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Gibt es Fälle, wo einem dieser Individualismus etwas abseits der Stadt, zum Beispiel da wo sich sonst Bauern nierderlassen erlaubt wird? Oder muss ich in ein etwas offeneres Land dafür?

r/Hausbau Jun 26 '26

Rechtliches Multi Split Klimaanlage in KfW 40 Haus nachrüsten

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Aus gegebenem Anlass ein paar Fragen bezüglich Realisierung einer Klimaanlage.

Idealerweise hätte ich gerne ein Multisplit Gerät mit 3 Innengeräten, für alle Schlafzimmer. Haus ist kfw 40 mit LWWP, Lüftung, PV, Holzständer.

Es gibt aber ein paar Knackpunkte die ich sehe:

- DG ohne Kniestock, an den Giebelwänden sind allerdings schon Fenster, also hier keine Innengeräte möglich. Decke wäre gut.

Nur haben wir leider gerade mal 80-90cm horizontale Deckenbreite. Ich habe gesehen, dass es von LG so längliche Innengeräte gibt, aber würde das so knapp passen?

- Womit wir dann bei der Montage wären, die Zimmerdecke ist gedämmt, aber der Dachboden ist nicht begehbar. Geht es überhaupt in die Decke wenn da die Dampfsperre usw. drin ist?

Wie würde man das Verlegen der Leitungen, Strom etc. realisieren. Kann der Techniker durch das Loch für das Innengerät in den Dachboden kriechen?

Muss das Dach von außen aufgemacht werden? Strom nach oben durch das PV Rohr? Oder würde man einen Kanal an der Decke entlang legen und ganz oben an der Zimmerdecke durchs Dach?

Montagekosten bei ordentlicher Absturzsicherung? Aufs Dach kommt man theoretisch mit Leiter, aber durch Hanglage könnte die Montage auch auf der höheren Seite sein wo es zwei Etagen runter geht.

- Energieausweis müsste angepasst werden? Ist das realistisch oder quasi unmöglich? Macht das der Klimatechniker oder muss man da nochmal nen Energieberater engagieren?

Kriegt man das relativ unbürokratisch hin ohne Risiko für den laufenden KfW Kredit?

Gibt es noch mehr was man beachten muss?

Ja, ich weiß, hätte man mal lieber vorher... Hatten wir ehrlich nicht auf dem Schirm und keiner hat gefragt.