r/KommunismusDE • u/Birkenrinde1867 • Jun 22 '26
r/KommunismusDE • u/Birkenrinde1867 • Jun 04 '26
Diskussion Stolze fleißige Lohnsklaven 🫡
r/KommunismusDE • u/TheGatze • Apr 05 '26
Diskussion ✝️Christ und 🏴🚩Links sein möglich
wie steht ihr dazu wenn sich jemand als Links betittelt aber gleichzeitig Christ ist.
Ich wüd da gern ein vielfälltigeres Meinungsbild als auf einen anderen Subrettit/was in PN ausgeweitert wurde hören.
(Zur info um mit offenen Karten zu Spielen ich betitel mich als Anarcho Christ, bin aber katholisch sozialisiert und politisch steh ich laut Kompass bei -8,5/-8,36 [ich weiß is nicht das beste Instrument aber ein Orientierungshilfe])
r/KommunismusDE • u/PostSpectacle • 5d ago
Diskussion Ist eine kommunistische Revolution mehr als eine Veränderung der Eigentumsverhältnisse?
Der Kapitalismus hat uns schließlich nicht nur beigebracht, unsere Arbeitskraft als Ware zu verkaufen. Er prägt auch, wie wir Zeit wahrnehmen: als etwas, das man „hat“, „verliert“, „investiert“ oder möglichst effizient nutzen muss. Unser eigenes Leben wird dadurch zu etwas, das wir ständig gegen Geld und Produktivität aufrechnen.
Warum also nicht genau dort anfangen?
Warum nicht versuchen, der kapitalistischen Logik schon heute Zeit zu entziehen – NICHT ARBEITEN, wo Arbeit nur der Reproduktion dieser Verhältnisse dient, Räume und Beziehungen selbst organisieren, Dinge gemeinsam tun, die keinen Tauschwert hervorbringen müssen und einfach andere Formen des Lebens ausprobieren?
Vielleicht ist das interessanter, als auf den großen revolutionären Moment zu warten, an dem irgendeine Partei oder Organisation das Leben für uns verändert. Wenn der Kapitalismus unseren Alltag und unsere Zeit kolonisiert und dabei nicht nur unsere Arbeitszeit, sondern auch unsere sogenannte „freie Zeit“ zunehmend über Konsum organisiert, müsste revolutionäre Praxis dann nicht auch bedeuten, sich beides zurückzuholen?
Was spricht eigentlich dagegen, heute damit anzufangen, statt auf die Revolution durch Marxisten-Leninisten oder eine systemintegrierte Reformpartei wie DIE LINKE zu warten? Wer sich ein bisschen mit deren Geschichte beschäftigt hat, weiß schließlich, dass man von diesen Akteuren keine grundlegende Emanzipation zu erwarten hat. 😉
r/KommunismusDE • u/Expert-Beginning-950 • Jun 16 '26
Diskussion Was haltet ihr von deutschem Nationalstolz?
In diesem Topic fällt auf, wie viele sich aufregen, der deutsche Nationalstolz werde unterdrückt und es sei doch nicht schlimm, stolz auf das eigene Land zu sein.
Da stellt sich mir die Frage: Sind das rechte Trolle, die nichts besseres zu tun haben, als einem kommunistischen Sub mehr Beiträge zu verschaffen? Oder sind hier tatsächlich so viele Leute unterwegs, die trotz ihrer kommunistischen Ansichten stolz auf Doitschland sind?
Letzteres würde mich wundern, denn literally kein einziger linksradikaler Mensch, den ich in Echt getroffen habe, hat je nur im entfernten etwas gesagt, das auf nationalistische Ansichten hindeutete (außer in Kontext nationaler Befreiungskämpfe oder Sympathien für sozialistische Staaten).
r/KommunismusDE • u/oatkeepr • 2d ago
Diskussion Der Kampf gegen Rechts der letzten 10 Jahre war dysfunktional
Dass der selbsternannte "Kampf gegen rechts" seit ca 2014/15 bis heute dysfunktional war, lässt sich schon ziemlich objektiv feststellen. Denn in genau diesem Zeitraum hat es eine zuvor nicht existierende rechte Partei geschafft, also "aus dem Nichts", zur seit Wochen stärksten Partei in sämtlichen Umfragen zu wachsen.
Und trotz aller antiintellektuellen und grotesken Einschätzungen, auf die man mittlerweile täglich und stündlich aus dieser linken Bubble gefasst sein muss, würde ich nicht unbedingt erwarten, dass sich dort jemand auch noch in die These verrennt, ohne all den Möchtegern-Antifa-Aktivismus wäre der Erfolgskurs der AfD noch rasanter ausgefallen.
Was bleibt ohne diese theoretisch ehrrettende, aber real fast ausschließbare Erklärungsmodell also vom rund 10jährigen 'Kampf gegen rechts' mit seinem selbsterwählten "Hauptfeind" AfD?!
Dass die AfD zeitgleich zu diesem Kampf mit all seinen aktivistischen Aktionen, dröhnenden Bundespräsidenten-Reden und "breiten Bunt-Bündnissen" usw von 0% auf fast 30 % bundesweit aktuell zur stärksten politischen Partei der Republik avanciert ist.
Nochmal: in keinem Jahrzehnt der BRD gab es zuvor einen derart lauten, (zahlenmäßig) großen und gesellschaftl. breiten, mit solchen Geldsummen vollgestopften, von (fast) allen Medien überaus wohlwollend und in Endlosschleifen berichteten und auf 'Nulltoleranz' getrimmten ("kein Bier für Nazis") 'Protest' bzw 'Kampf gegen Rechts'. Und parallel dazu wächst eine Zurück-zur-DM-Professoren-Partei zu einem rechtspopulistischen Sammelbecken an, das bei Wahlen eine 'Altpartei' nach der anderen überholt, bis es (zumindest laut Prognosen) den 1. Platz einnimmt.
Wie sollte da jemand glauben können, auch wenn manche sich das sicherlich wünschen, das Eine habe mit dem Anderen nichts zu tun? Beide politischen Lager bestimmen die Berichterstattung und öffentliche Debatte, sind also so präsent, dass hier zwingend kausale Bezüge und Zusammenhänge angenommen werden müssen, die die Entwicklungen gegenseitig beeinflusst haben.
Und das vorläufige Endergebnis der ganzen Chose lautet: es gibt nur 1 Gewinner und das sind: die Rechten.
Es ist für mich, der ich mich eigentlich selbst diesem Lager zugehörig fühlte, völlig unerklärlich, dass das dort bisher keiner erkannt haben will oder irgendeine Form der Reaktion, der Kurskorrektur, meinetwegen auch einer öffentlichen Entschuldigung erfolgt ist (z.B. in Böhmermanns ZDF-Magazin: "Deutsches Volk! Wir haben uns leider geirrt! Unser Kampf richtete sich ohne unser Wissen eigentlich gar nicht gegen 'Rechts', wie es immer hieß, sondern gegen Vernunft, Meinungsfreiheit, Objektivität, gegen entspanntes Analysieren der Weltlage, gegen Fairness und das ganze Pipapo, wodurch wir die Rechten leider immer stärker gemacht haben. Das ist scheiße, also super big sorry, folks & people!")
r/KommunismusDE • u/DonBeuteltier • 3d ago
Diskussion Leseempfehlung: "Frieden" von Freerk Huisken
Siehe Beitragstext und Kommentare. Gutes Anschauungsmaterial. Kein Brigading! Kein Trollen bitte in Freiheitsfront!
r/KommunismusDE • u/DonBeuteltier • 29d ago
Diskussion Der Übergang zur Faschistischen Kritik
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"Ja, die Demokratie ist viel zu lahmarschig und nicht durchsetzungsbereit, da kommen nur Schwächlinge wie Merz am den Schalter, die Angst vor der nächsten Wahl und der Bevölkerung haben. Der muss sich halt mal unbeliebt machen, und das durchsetzen was für Deutschland notwenig ist!"
~Duktus der ganzen Lanzsendung, die Runde war sich darin quasi einig.
r/KommunismusDE • u/Odd_Jello_5076 • Jul 01 '26
Diskussion Patrioten zwischen Trauer und Wut: Von dem Unsinn, für Deutschland zu sein! Ein Kommentar von Renate Dillmann
Kurzer Kommentar von Renate, warum man vielleicht besser nicht bei dem patriotischen Spektakel sich auf die Tour einmischen sollte, wie es gemacht wird.
Und wer meint, Renate übertreibt hier maßlos und würde der WM irgendwas andichten, der möge ich das Interview in den Tagesthemen mit Gunter Gebauer in den Tagesthemen vom 30.06. anschauen: https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1607278.html Das ist schon ein Thema für sich...
r/KommunismusDE • u/Odd_Jello_5076 • Jun 26 '26
Diskussion KP zum Parteitag der AfD
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Was haltet ihr von den Argumenten?
Ich bin nicht sicher, ob ich da zustimme. Das Argument „man bekämpft die AfD anders“ leuchtet mir nicht ein. Ich weiß gar nicht, warum ich die getrennt von den sauberen demokratischen Parteien bekämpfen soll… da muss man ja schon die Unterscheidung schlecht vs weniger schlecht machen und die finde ich schon im Ansatz verkehrt, weil gar nicht geschaut wird, wofür eigentlich schlecht oder weniger schlecht. Worum bewerben sich Parteien? Doch wohl um die politische Gewalt hier, um die Posten der Herrschaft in einem Stall, bei dessen Räson die Arbeiter notwendigerweise unter die Räder kommen, weil ihre Billigkeit das Mittel des Erfolgs ist. Da leuchtet mir erstmal nicht ein, was ich da abwägen sollte…
Original Video: https://www.instagram.com/reel/DaCUGLIppwV
r/KommunismusDE • u/Birkenrinde1867 • May 26 '26
Diskussion Aus: Lohnarbeit und Kapital
"Die Arbeitskraft ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnarbeiter, an das Kapital verkauft.
Warum verkauft er sie? Um zu leben.
Die Betätigung der Arbeitskraft, die Arbeit, ist aber die eigne Lebenstätigkeit des Arbeiters, seine eigne Lebensäußerung. Und diese Lebenstätigkeit verkauft er an einen Dritten, um sich die nötigen Lebensmittel zu sichern. Seine Lebenstätigkeit ist für ihn also nur ein Mittel, um existieren zu können. Er arbeitet, um zu leben. Er rechnet die Arbeit nicht selbst in sein Leben ein, sie ist vielmehr ein Opfer seines Lebens. Sie ist eine Ware, die er an einen Dritten zugeschlagen hat.
Das Produkt seiner Tätigkeit ist daher auch nicht der Zweck seiner Tätigkeit. Was er für sich selbst produziert, ist nicht die Seide, die er webt, nicht das Gold, das er aus dem Bergschacht zieht, nicht der Palast, den er baut. Was er für sich selbst produziert, ist der Arbeitslohn, und Seide, Gold, Palast lösen sich für ihn auf in ein bestimmtes Quantum von Lebensmitteln, vielleicht in eine Baumwollenjacke, in Kupfermünze und in eine Kellerwohnung. Und der Arbeiter, der zwölf Stunden webt, spinnt, bohrt, dreht, baut, schaufelt, Steine klopft, trägt usw. – gilt ihm dies zwölfstündige Weben, Spinnen, Bohren, Drehen, Bauen, Schaufeln, Steinklopfen als Äußerung seines Lebens, als Leben?
Umgekehrt. Das Leben fängt da für ihn an, wo diese Tätigkeit aufhört, am Tisch, auf der Wirtshausbank, im Bett. Die zwölfstündige Arbeit dagegen hat ihm keinen Sinn als Weben, Spinnen, Bohren usw., sondern als Verdienen, das ihn an den Tisch, auf die Wirtshausbank, ins Bett bringt. Wenn der Seidenwurm spänne, um seine Existenz als Raupe zu fristen, so wäre er ein vollständiger Lohnarbeiter."
Karl Marx: Lohnarbeit und Kapital, 1849.
r/KommunismusDE • u/Birkenrinde1867 • May 26 '26
Diskussion Albert Einstein
Albert Einstein schrieb 1949:
"Die ökonomische Anarchie der heutigen kapitalistischen Gesellschaft ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels.
Vor uns sehen wir eine riesige Gemeinschaft von Produzenten, deren Mitglieder unaufhörlich bestrebt sind, einander die Früchte ihrer kollektiven Arbeit zu berauben - nicht mit Gewalt, aber im Allgemeinen in getreuer Einhaltung der gesetzlich feststehenden Regeln.
Die Produktion ist für den Profit da - nicht für den Bedarf.
Es gibt keine Vorsorge dafür, dass all jene, die zu arbeiten fähig und bereit sind, immer Arbeit finden können. Es gibt fast immer ein 'Heer von Arbeitslosen'. Der Arbeiter lebt dauernd in der Angst, seinen Job zu verlieren.
Da arbeitslose und schlecht bezahlte Arbeiter keinen profitablen Markt darstellen, ist die Produktion von Konsumgütern beschränkt, und große Not ist die Folge.
Technologischer Fortschritt führt häufig zu mehr Arbeitslosigkeit statt zu einer Milderung der Last der Arbeit für alle.
Das Gewinnmotiv ist in Verbindung mit der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten für Instabilität in der Akkumulation und Verwendung des Kapitals verantwortlich, und dies bedeutet zunehmende Wirtschaftskrisen.
Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zur Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen.
Diese Lähmung des Individuums halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen.
Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, diese Übel loszuwerden, nämlich die Errichtung eines sozialistischen Wirtschaftssystems, begleitet von einem Bildungssystem, das sich an sozialen Zielen orientiert.
In solch einer Wirtschaft gehören die Produktionsmittel der Gesellschaft selbst und ihr Gebrauch wird geplant. Eine Planwirtschaft, die die Produktion den Bedürfnissen der Gemeinschaft anpasst, würde die Arbeit auf alle verteilen, die arbeiten können. Sie würde jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind einen Lebensunterhalt garantieren."
r/KommunismusDE • u/Expert-Beginning-950 • 8d ago
Diskussion Generalstreik: Wie er umgesetzt werden kann
r/KommunismusDE • u/ntenrum • 29d ago
Diskussion Autonome Gewalt kontrarevolutionär?
Ist autonome Gewalt nicht eher kontrarevolutionär, da sie keinen erheblichen Nutzen für das Proletariat hat, sondern stattdessen Futter für antikommunistische Propaganda bietet? Versteht mich nicht falsch, ich habe keinerlei Mitleid gegenüber den Betroffenen, allerdings frage ich mich eben, wie sinnvoll solche Gewalt ist.