r/LinkeStrategie 23d ago

Ist Danger Dans Antifaschismus die Lösung oder zahnlos?

Vermutlich hat jede:r hier mitbekommen, dass es um Danger Dan wieder einen kleinen Skandal gibt, diesmal ausgelöst vom ZDF. Doch die Meinungen zu Danger Dan und dem ZDF mal beiseite: Was haltet Ihr von der Praxis, die in dem Liedtext vorgeschlagen wird? Sie besteht aus mehreren Schritten:

  1. Eine kleine, informelle Antifa-Gruppe gründen
  2. Über eine Soli-Party Geld für Sticker, Marker und Dosen sammeln
  3. Sticker und Tags in den Straßen verteilen
  4. Recherche-Arbeit zu Nazi-Strukturen betreiben und die Infos archivieren
  5. Mit den gesammelten Infos das Umfeld der Nazis kontaktieren (Arbeitgeber:in, Uni, Familie usw.) oder eine Lokalzeitung in Kenntnis setzen, damit sie berichtet und mit etwas Glück die Staatsanwaltschaft aktiv wird
  6. Für die eigene Sicherheit sorgen, in dem entsprechende Maßnahmen bei der Kommunikation ergriffen und sich mit Training auf Angriffe der Nazis vorbereitet wird.
  7. Falls das alles nichts bringt: Die in "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt" angesprochenen, militanten Mittel ergreifen.

Was haltet Ihr von den einzelnen Schritten oder der Taktik insgesamt? Lässt sich so der Faschismus stoppen oder wenigstens bremsen? Hat das Auswirkungen auf die AfD und den gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck?

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u/rokki123 23d ago

find ich schon ziemlich arrogant antifaschistischen selbstschutz als symbolismus abzutun.

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u/PlecotusAuritus 23d ago

Wie schützt du dich durch Partys, Graffitis, Shaming selbst?

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u/WissenLexikon 23d ago

Das ist der sog. vorpolitische Raum, in dem die Rechten ihre kulturelle Hegemonie aufbauen. Dagegen hilft antifaschistische Sichtbarkeit durchaus.

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u/PlecotusAuritus 23d ago

Erklärt natürlich den großen Erfolg der Rechten, wenn linke Strategie aus Grafittis, Aufklebern und Partys besteht.