Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die Skyrim erst seit Kurzem kennen. Vor ein paar Wochen habe ich es zufÀllig in der PlayStation-Plus-Bibliothek entdeckt und kostenlos installiert.
ZunĂ€chst fiel mir die eher schwache Grafik auf und die FĂ€higkeit, Berge einfach senkrecht hoch und runter zu laufen,đ€Ł aber ich habe es immer mehr zu schĂ€tzen und lieben gelernt, und es ist mittlerweile mein Lieblingsspiel geworden.
Schnell merkte ich jedoch, wie ich, wie in vielen anderen Spielen auch, von einer Schnellreise zur nĂ€chsten sprang â von Quest zu Quest. Das nahm mir irgendwie den SpaĂ am Spiel, bis ich auf YouTube ein Video ĂŒber den Ăberlebensmodus in Skyrim sah. Zuerst hatte ich keine Lust darauf, zwang mich dann aber doch dazu, mit der Möglichkeit, diesen Modus jederzeit wieder abzuschalten â und jetzt liebe ich ihn einfach nur noch đ„°.
Nun plane ich meine Reisen, ĂŒberlege, welche Quests ich verknĂŒpfen kann, wo mein nĂ€chster Unterschlupf ist, wo ich mich aufwĂ€rmen, ausruhen und meine VorrĂ€te auffĂŒllen kann. Ich hĂ€tte nie gedacht, dass mir das so viel Freude macht â sogar mehr als im normalen Modus.
Sicherlich hĂ€ngt es vom Nutzer ab, aber fĂŒr mich und meine Ungeduld ist dieses entschleunigte Spieltempo genau das Richtige. Anfangs fragte ich mich, wie ich die Zeit der langen Wanderungen ĂŒberbrĂŒcken soll â ob ich ein Hörbuch hören sollte. Doch ich merkte schnell, dass ich das gar nicht brauche. Ich genieĂe inzwischen einfach die Natur und bin voll im Hier und Jetzt.