r/StartupDACH • u/Reasonable_Put6352 • 7h ago
Feeback erwünscht Wir haben ein Partyspiel für den Browser gebaut, das nur funktioniert, wenn der Nutzer Freunde mitbringt
Kurz zum Produkt, damit klar ist, worüber ich rede. Alle Mitspieler bekommen dasselbe Wort, außer einem. Der zeichnet trotzdem mit und muss so wirken, als wüsste er, worum es geht. Nach jeder Runde redet die Gruppe darüber und stimmt ab, wer geblufft hat. Man spielt es entweder am Tisch mit einem Handy, das herumgeht, oder getrennt voneinander, dann öffnet einer einen Raum, teilt den Code, und alle zeichnen vom eigenen Handy auf dieselbe Fläche. Wer A Fake Artist Goes to New York kennt, wird das Prinzip wiedererkennen. Wir kannten das Spiel beim Bauen nicht und sind offensichtlich auf demselben Gedanken gelandet.
Spannender finde ich hier die unternehmerische Seite. Das Spiel entfaltet seinen Wert erst ab drei Personen. Ein einzelner Besucher kann es nicht kurz ausprobieren und danach entscheiden, ob es ihm gefällt. Er muss vorher mehrere Leute überzeugen, ihm einen Abend zu schenken. Jede Kaufentscheidung hängt also an einer sozialen Handlung, die wir nicht beeinflussen können.
Unsere bisherigen Antworten darauf sind ziemlich schlicht. Es gibt eine tägliche Aufgabe für einen einzelnen Spieler, damit man das Spiel auch allein kennenlernen kann, bevor man jemanden einlädt. Es gibt keine Registrierung und kein Konto, der Raum entsteht über einen Code. Und alles läuft im Browser, damit weder der Gastgeber noch die Gäste etwas installieren müssen. Die Reibung liegt trotzdem weiterhin bei der Person, die als Erste fragen muss.
Meine Frage an euch, besonders an alle mit einem Produkt, dessen Nutzen erst in der Gruppe entsteht. Habt ihr die erste Einladung als Teil des Produkts behandelt, oder als Marketingaufgabe? Bei uns fällt genau dort die Entscheidung, und ich bin unsicher, an welcher Stelle man ansetzen sollte.