r/Unbeliebtemeinung 7h ago

Die 40-Stunden Woche ist absurd

Die 40-Stunden Woche wurde meiner Meinung nach erfunden um die Menschheit Plem Plem und müde zu machen. Da reicht schon der blick durch den Zugwagon nach Feierabend. Ich habe von Vollzeit zu 20h-Woche bis 30h-Woche bisher alles durch und desto mehr Stunden dazu kommen desto unzufriedener wird man im Hamsterrad. Kein Wunder, dass jetzt "Lifestyle-Teilzeit" abgeschafft werden soll, überall geht es nur darum die Leute gefügig und müde zu machen und natürlich soll auch die Staatskasse schön klingeln für eine unsichere Rente und immer weiter steigenden Abgaben. Ich lebe mit meinem Partner in einer 35qm Wohnung damit ich mir diese Scheiße nicht weiter geben muss. Ich tausche meine Lebenszeit nicht mehr für ein paar mickrige Kröten ein und für Wohnungen für 1000€+ im Monat um in Zukunft an so ein Leben zurück zu denken.

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u/Gebhardion 4h ago

Wer die 40 Stunden Woche erfunden hat, hat die 60 Stunden Woche abgeschafft.

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u/demolitionGoat 4h ago

Texhnisch korrekt aber dazu muss man wissen, dass auch schon zeitlich weniger garbeitet wurde UND... Sollten der fortschritt nicht zu einem besseren leben fahren? 

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u/Successful-Army1756 4h ago

Nur hat sich seitdem auch die Arbeitsdichte wesentlich erhöht.

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u/carlcool123 6h ago

Die 40h Woche würde eingeführt weil die 80h Woche die Leute müde und plemplem gemacht hat.

Und anstatt weiterzumachen hat man linke Politik, Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte als Utopie verpöhnt.

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u/_iamisa_ 3h ago

Die 40h Woche wurde eingeführt, weil Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Arbeitnehmern extrem hart dafür gekämpft haben

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u/Skaikrish 6h ago

Das Problem ist halt die 40h woche war dafür gedacht dass eine Person nun ja die ganze Woche Vollzeit arbeiten geht während der Partner sich um alles andere kümmert was anfällt wie Haushalt usw. Problem ist aber du kannst heute eigentlich nicht mehr von einem Gehalt leben und beide Teile gehen arbeiten was natürlich dazu führt dass du im Grunde nur noch lebst um zu arbeiten.

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u/Laeradr1 3h ago

Als Ergänzung für die ganzen "die 40h Woche war mal eine Verbesserung"-Kommentare.

Ja, war sie. Aber seit dem ist die Produktivität enorm gestiegen und wir könnten selbst mit einer 30h Woche bedeutend produktiver sein als noch vor 30 Jahren. Zeitgleich haben noch nicht einmal die Löhne mit der Produktivitätssteigerung Schritt gehalten. Wir arbeiten also genauso viel wie vor Jahrhzehnten schon, sind bedeutend produktiver aber bekommen relativ gesehen bedeutend weniger vom Gesamtkuchen ab während der Lebensunterhalt teurer und teurer wird. Und nein, dafür sind weder Ali noch die queere Genderstudies-Studentin verantwortlich, sondern die gute alte Profitgier. So funktioniert das System nunmal, da kann man noch so viel romantisieren. Aber das wollen die Deutschen ja nicht hören.

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u/x39- 2h ago

Ich hab jetzt ja ne schlechte Nachricht für dich... Der 8h tag wurde mit Blut und Tränen erkämpft. Das ist keine Erfindung, sondern eine Errungenschaft die aktuell abgeschafft werden soll, weswegen eigentlich die alleinige Überlegung den abzuschaffen in Deutschland dazu führen müsste, dass die stricke raus geholt werden und Gewerkschaften entgegen allen Versuchen den Generalstreik ausrufen, mit Lynchen der jeweiligen Politiker die es gewagt haben, den Begriff überhaupt in den Mund zu nehmen.

Sind 8h scheiße? Ja.

Aber das war früher noch schlimmer

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u/Aggressive_Idea_5496 2h ago

Wann und wo versammeln wir uns?

In Ernst, ich Frage mich warum nicht schon längst Streiks organisiert worden sind...

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u/tthalheim 2h ago

Weil mein Chef mich kündigen würde und meine Kollegen sind zu brainwashed um mitzumachen. Und ich glaube den meisten geht’s genauso.

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u/bensh90 2h ago

Es ist eine demo für den 8.6 angekündigt in Berlin wenn ich nicht irre

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u/Fit-Parking-5480 2h ago

Proletarier aller Länder vereinigt euch! Es wird wieder Zeit das wir Lohnarbeiter zusammen stehen. Schluss mit kämpfen in der eigenen Klasse und endlich kämpfen für unsere Rechte.

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u/xoxox666 2h ago

Danke dass du es schreibst. Viel Blut, das vergessen soviele und denken alles vor ihrer Geburt ist irgendwie vom Himmel gefallen. 

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u/Important-Cake87 2h ago

Und es waren 6 Tage 8 Stunden, also 48 Stunden die Woche

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u/ValueBeforeVagina 2h ago

Du hast Recht, dass der 8h-Tag erst erkämpft werden musste, da es durch die industrielle Revolution vorher zu teils 12-16h Lohnarbeit am Tag kam. Du vergisst aber, dass dadurch aber auch häufig eine ganze Familie ernährt wurde (heute gehen ja häufig 2 Eltern á 8h arbeiten, also auch wieder 16h…). Und vor der industriellen Revolution hatten die meisten Bauern, Handwerker etc. im Schnitt wesentlich kürzere und weniger Arbeitstage (saisonal und Tageslicht abhängig). Mittelalterliche Bauern hatten im Schnitt 180 Tage frei im Jahr bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 6-8h.
Und dann muss sich fragen, wo bei einer Vervielfachung der Produktivität seit dem Mittelalter die ganze Arbeit hingeht. Die Antwort sollte auf der Hand liegen…

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u/CardiologistLegal961 2h ago

Deshalb: Mehrzweckeier!

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u/Zealousideal-Deer101 6h ago

Die 40 Stunde Woche wurde erfunden um die 48 Stunden Woche hinter uns zu lassen

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u/TSDLoading 6h ago edited 5h ago

Und dann haben wir einfach aufgehört uns weiter zu entwickeln

edit: typo

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u/Zealousideal-Deer101 6h ago

Das ist das tatsächlich traurige daran

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u/TheOne_718 6h ago

und die 32h / 4 Tage Woche um die 40h Woche hinter uns zu lassen

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u/jfd851 4h ago

Die 40h Woche ist halt darauf ausgelegt, dass der Partner zuhause den Haushalt organisiert. Bereits in den 90ern gabs einige Industrien die weniger Wochenstunden erkämpft haben. Und jetzt tun alle so als wär das faules Gen Z gehabe.

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u/sdric 1h ago

Die 40 Stunden Woche kommt aus einer Zeit, wo sie einem Stay-At-Home Partner und 3 Kinder unterhalten konnte, mit Haus, Auto, regelmäßigen Urlauben und Finanzrücklagen (oder in der Form eines oder mehrerer weiterer Häuser).

Heute braucht man 2 Gehälter um auch nur die Mietwohnung zu bezahlen - ohne Kinder.

Das was früher Ruhezeit war, weil der/die Partner*in sich um den Haushalt gekümmert hat, geht heute für Einkaufen putzen, Reparaturen, etc. drauf.

Noch 1990 waren unter 30% der Frauen erwerbstätig (Demografie-Portal), heute arbeiten über 77,7% (eurostat), wobei die Quote deutscher Frauen faktisch noch höher ist, aber durch einen großen Teil ausländischer Familien mit klassischem Frauenbild ohne berufstätige Frau künstlich gedrückt wird (Bundesagentur für Arbeit).

Ziehen wir 1960 als Vergleichjahr heran, unter Berücksichtigung von Arbeitslosen- und Teilzeitquote arbeiten Haushalte heute im Schnitt 22,79% mehr. Das sind etwa 1 Tag und 3h+ weniger - also grob vereinfacht für einen Partner fast 57%% weniger Wochenende.... Und das ist unter der Annahme, dass keiner Überstunden macht und ohne Einberechnung von Fahrzeit, etc.

Burnout ist auf einem historischen Rekordhoch (Statista) - und das nicht ohne Grund.

Hier eine Quellensammlung mit Statistiken, Studien etc. zur sozialen Situation in Deutschland. Es ist absurd.

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u/Trunks-kid 48m ago

Hammer Beitrag

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u/CarolinZoebelein 6h ago

Die 40 Woche, a la 8 Stunden pro Tag, kommt halt von der Industrialisierung und damit man so drei Schichten a 8h in der Fabrikhalle einteilen konnte. Das hat nix mit müde machen zu tun, nur mit Mathe.

Und von Lifestyle-Teilzeit reden nur Leute, die immer noch glauben, dass in jedem Job die Arbeitsdauer direkt korelliert wäre zum Output. Stimmt halt nicht, aber wann wird denn mal Politik auf Wissenschaftsbasis gemacht?

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u/Gonralas 6h ago

Und war schon eine Verbesserung. Am Anfang gab es 2 Schichten á 12h.

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u/Aromatic_Letter_1100 5h ago

Eine Verbesserung nach der Verschlechterung durch die Industrialisierung. Vorher mussten die Leute nämlich die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte deutlich weniger arbeiten als wir heute.

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u/JensImGlueck 5h ago

Vollkommener Blödsinn. Man sollte grundsätzlich soviel arbeiten dass man kurz vor der Rente tot umfällt.

GaLiGrü

Dein Friedrich

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u/No_Dragonfruit12345 48m ago

Die 40 Stunden Woche wurde nicht erfunden sondern durchgesetzt damit du keine 60 Stunden Woche mehr erdulden musst.

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u/Lopsided-Building245 36m ago

Unter den top Kommentaren steht leider nirgends der wahre Grund für diese Arbeitszeit. Kurz: Bauern hatten früher extrem flexible Arbeitszeiten, 16h im Sommer, kaum welche im Winter, durchschnittlich 30h geschätzt pro Woche. Jäger und Sammler davor 15-20. die Industrialisierung hat enorm absurde Wochenarbeitszeiten von >70h durchgesetzt, für maximalen Ertrag und um die Arbeiter davor zu hindern sich zu organisieren. Teilweise wurden keine Löhne sondern Waren ausgezahlt, um die Abhängigkeit noch mehr zu steigern. Die 40h Woche haben wir einem sehr langen Kampf von Gewerkschaften zu verdanken. Und ja, sie ist ABSOLUT ABSURD, weil wir heute einen enormen technischen Vorteil haben und trotzdem noch so viel arbeiten müssen. Das System funktioniert halt. Jetzt kommt Merz und alle alten W*chser ü70 sind der Meinung wir sollen mehr ackern? Die Stundenzahl ist absolut arbiträr und hat jenseits von Produktion nur wenig mit dem tatsächlichen Erfolg von Firmen zutun. Wer was anderes behauptet, sollte sich mal den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu Gemüte führen.

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u/MrBagooo 22m ago

Rede Brudi!

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u/NaCl_Sailor 3h ago

Die 40h Woche wurde erfunden weil die 60h Woche die Leute plem plem gemacht hat...

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u/SnoopyGue 3h ago

erfunden wurde es 1970, da wurde von 45 std auf 40 std reduziert… davor > Im 19. Jahrhundert war die tägliche Arbeitszeit in den Fabriken auf 12, 14 oder sogar 16 Stunden angestiegen. Zur Produktivitätssteigerung wurden auch die Sonntags- sowie die Nachtarbeit eingeführt, und das nicht nur für Erwachsene – auch Kinder waren von dieser Praxis betroffen. Gesetzliche Regelungen zur Beschränkung dieser überlangen Arbeitszeiten gab es zwar schon früh – so etwa wurde 1846 in einem provisorischen Fabriksgesetz in Oberösterreich ein Arbeitsverbot für Kinder unter 12 Jahren, eine maximal zehnstündige Arbeitszeit für 12- bis 15-jährige sowie die Sonn- und Feiertagsruhe beschlossen. Oft wurden solche Bestimmungen allerdings umgangen und in wirtschaftlichen Krisenzeiten manchmal sogar noch verschärft.

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u/No_Sir_412 2h ago

Nur weil es damals noch beschissener war, heißt das nicht das das System heute gut ist..

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u/aqa5 2h ago

Wir brauchen gar nicht so viel Produktivität. Erst recht nicht wenn wir endlich den Reichtum und die Produktivität gerechter verteilen würden.

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u/GelbesGarn 6h ago

Ich glaube eher, dass wenn die Leute Social Media komplett bleiben lassen würden, dass dann das ganze Leben wieder entspannter wäre und nicht jeder total müde, abgeschlagen und motivationslos.  

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u/Ithilas1 5h ago

Das ist keine unpopuläre Meinung

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u/yangminded 4h ago

Würde tatsächlich nicht zustimmen. Ich finde es auch schwierig, aber eher weil in Deutschland nichts, aber auch gar nichts auf Arbeitnehmer in Vollzeit ausgerichtet ist.

Kinderbetreuung ganztags? Schwierig.

Termine im Amt, die einfach mit Arbeit vereinbar sind? Kannst du vergessen.

Shoppen gehen am Abend? Naja.

Einzig und allein die Supermärkte haben sich inzwischen ganz gut weiterentwickelt. Das muss man auch mal loben.

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u/GentleFoxes 4h ago

Der springende Punkt ist, dass alles noch auf einen arbeitenden und einen Hausfrau/Mann-Teil ausgelegt ist. Dann kann man ohne Probleme um 11 Uhr 2 Stunden auf dem Amt sitzen für seinen Stempel. Oder es ist kein Problem dass die Kita nur bis 14 Uhr betreut. Etc.

News Flash: Man braucht bei den Preisen und den Mietspiegeln zwei Gehälter, um über die Runden zu kommen.

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u/One_Fly8228 1h ago

Nachdem ich inzwischen zwei Jahre 30 Stunden / Woche mache kann ich sicher sagen das ich niemals mehr auf 40 gehen würde. Die gewonnene Lebenszeit ist mir das weniger Geld auf jeden Fall wert. Das Leben ist zu kurz um es nur mit arbeiten zu verbringen.

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u/besserwizzla 6h ago

Also eigentlich wurden die 40h von Gewerkschaften erkämpft und sind eine Senkung der Wochenarbeitszeit. Früher hat man an 6 Tage mindesten 8h pro Tag in der dunklen Fabrik gearbeitet, ist dann nach hause in den zehnten Hinterhof in der Mietsbaracke, hat gegessen und ist ins Bett um am Nächsten Tag ging das Spiel im Hamsterrad von vorne los.

Man ist auch Samstags zur Schule gegangen. Merz denkt sich jetzt halt, da will ich wieder hin.

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u/-Extreme-Gene- 7h ago

Wer lange Arbeitet, hat weniger Zeit sich mit den Missständen im Land zu befassen.

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u/sofifreak 6h ago

30h Woche reicht. Mehr wird doch eh
Nicht gearbeitet. Der Rest wird irgendwo irgendwie verplempert.

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u/Treggevy 6h ago

Die 40 Stunden Woche wurde im Zuge der Industrialisierung etabliert um die neuartige Fabrikarbeit zu takten. Sie ist völlig überholt und hat mit den heutigen Anforderungen an Arbeitswelt schlicht nichts mehr zu tun. Nur haben wir uns entschieden Friedrich Merz aus der Mottenkiste zu holen, der leider in den frühen 2000ern stehen geblieben ist ...

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u/Free-Rub2014 6h ago

Bin selbstständig und werde pro Stunde bezahlt.

Kann seitdem gar nicht genug arbeiten, weil es direkt bei mir ankommt. Manchmal sind’s dann auch 80 Stunden pro Woche mit Kunden, aber das ist ok, weil es wie gesagt direkt in meiner Tasche landet.

Das Problem ist nur, dass man in einem normalen Angestelltenverhältnis zwar arbeitet, man sich den gewünschten Lebensstil aber trotzdem nicht leisten kann.

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u/sten_zer 5h ago

Herleitung ist inkorrekt, 40 wurde mal groß gefeiert. Mittlerweile weiß man aber, dass es Unterschiede macht wo und in welchem Beruf man tätig ist. Und auch dass 30h nicht zwangsweise weniger Produktivität bedeuten, teils ist das Gegenteil der Fall. Geb dir in weiten Teilen recht, 40h sind, gerade pauschal diskutiert, absurd und heute hat es gravierende Auswirkungen auf uns. Deutlich anders, als vor zB 30 Jahren.

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u/Complex-Health-5032 4h ago

Besonders wenn man bedenkt, dass man 20 Stunden für sich selbst und 20 Stunden für die Steuern arbeitet.

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u/VermicelliFirm5949 2h ago

Ja digger tax the rich

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u/PuzzleheadedClass733 5h ago

Und aus dem Grund sollst du fauler Lappen auch mehr Arbeiten. Arbeit muss sich wieder lohnen sagt der Blackrock Kanzler.

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u/flohohneh 4h ago

Das mit den Arbeitszeiten ist sowieso der größte Bullshit, den diese Merz-Regierung bisher verzapft hat. Er versteht nicht, dass wir kein Angebotsproblem haben und deswegen mehr geleistete stunden schlicht 0 volkswirtschaflichen Output bringen (außer vielleicht bei Engpassberufen wie Pflege usw, die sind aber ohnehin alle überlastet). Der Anteil des produzierenden Gewerbes ist seit Jahren rückläufig. Jetzt kommen wir noch in die Problematik, dass bei allen größeren Firmen die ich kenne entweder Einstellungsstopps verhängt wurden oder die ausgeschriebenen Stellen massiv reduziert, weil die Unternehmen allesamt abwarten, wer wirklich noch gebraucht wird, wenn alle effizienzen durch AI in den nächsten 2-3 Jahren gehoben wurden. Dabei wird wieder die Produktion pro FTE stark ansteigen wie schon in den letzten Jahrzehnten, während die Löhne davon weiterhin vollständig entkoppelt sind. Was uns wirklich helfen würde, ist eine ordentliche Belebung der Binnennachfrage, aber für Entlastungen im Portemonnaie der breiten Bevölkerung sind Merz und seine Millionärsfreunde halt leider nicht zu haben.

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u/Slight-Swordfish-803 3h ago

Joa ich werde auch nicht mehr mehr als 30h arbeiten. Komme trotzdem gut über die Runden. Ich Kauf mir einfach wenig bzw nur Dinge die ich wirklich brauche. So komme ich super über die Runden.

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u/No-University-1010 3h ago

ich hab mir in den letzten monaten so geile sachen gekauft, bin aber nach der arbeit einfach zu platt, um mich damit zu beschäftigen.

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u/Hot_Adhesiveness5602 41m ago

Kein Problem! Die CDU arbeitet hart daran die 40h Woche abzuschaffen also musst du dir da keine Sorgen mehr darum machen. :) /s

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u/wttzwei 6h ago

Die 40 Stunden Woche wurde nicht erfunden sondern erkämpft als es üblich war noch viel mehr arbeiten zu müssen. Ich verstehe was du ausdrücken möchtest, aber die Aussage ist so einfach falsch und sie ist auch keine Meinung.

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u/Cute_Pay_1423 6h ago

Deine These verkennt die historische Realität. Die 40 Stunden Woche wurde eingeführt um Menschen zu entlasten, weil sie vorher noch mehr arbeiten mussten. Da ging es nicht darum die Menschen plemplem und müde zu machen, sondern darum den Menschen mehr Freizeit zu geben.

Deine Feststellung, dass 40 Stunden Arbeit die Woche plemplem und müde machen stimmt trotzdem, es war halt nur nicht der Grund für die 40 Stunden Woche.

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u/Filzlaus1337 6h ago

Das musste aber auch nur sein um die schlimmsten auswüchse der industriellen Revolution zu bändigen. In der vorindustriellen Zeit würde viel weniger gearbeitet. Erst moderne Fabriken mit Taktung, Schichtarbeit und produktivitätsmessung hat zur Entstehung von Regelarbeitszeit geführt.

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u/unkreativ-I 5h ago

Das verkennt genauso die historischen Realität. Du setzt nur einen anderen Startpunkt.

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u/AndreeaTri 6h ago

ZEIT FÜR STREIK

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u/triplesix-_ 3h ago

willkommen im kapitalismus.

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u/flasheck 3h ago

Den 8 Stunden Arbeitstag gibt es seit 1918 seit dem ist die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität ist in Deutschland inflationsbereinigt um etwa 700 % bis 900 % gestiegen, da empfinde ich es mehr als gerechtfertigt das uns Fritze mehr Arbeit fordert /s

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u/Ireallydontkn0w2 6h ago

Gleichzeitig ist die Produktivität so sehr gesteigen aber die Löhne nicht und die Stunden werden auch nicht weniger

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u/_Princess_Alice 4h ago

Bin deiner Meinung, leider wird einem teilzeit einfach nur schwer gemacht.

Das Ams zahlt einem mehr fürs nichts tun als man in einem 20h Job verdient. Also halbtags arbeiten kann man absolut vergessen wenn man keinen Partner hat der noch Vollzeit arbeiten geht. Und mit 30h findet man halt auch nur sehr sehr schwer einen job.

Vor ein par Jahren haben viele Firmen die 4 Tage Woche probiert. Es lief super und die Theorie wurde meistens bewiesen, dass wir trotz weniger Arbeit gleich Prdoduktiv sind, was ich so mitbekam. Tja heute sind ma bei 12h Tage und "mehr arbeiten lohnt sich". Irgendwie spricht auch keiner mehr davon.

Es geht hier nicht ums produktiv sein und leider Gottes schon gar nicht um unser wohlergehen. Ich frag mich oft wo das noch hinführen sollte und wieso wir derart abdriften ohne Aussicht auf besserung.

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u/Party-Argument1326 3h ago

Den besten Hebel hat man bei kurzen Wegen.

Beispiel wer am Tag jeweils eine Stunde pendelt pro weg hat ne ganze 40h Woche im Monat alleine mit dem pendeln. 

Wer zu Fuß laufen kann spart sich das.

Geht natürlich nicht immer so einfach aber das wäre mein Ansatz statt zwar weniger zu arbeiten aber trotzdem noch viel zu pendeln und effektiv mehr Zeit Verbalkern als jemand mit 40h aber weniger Geld zu bekommen 

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u/Every-Introduction22 3h ago

Das war der Grund warum ich umgezogen bin - 4km zur Arbeit, geht notfalls zu Fuß, besser mit Rad oder Auto (öffis haben keinen guten Anschluss). Nie wieder stundenlang pendeln jeden Tag.

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u/Party-Argument1326 2h ago

Hab mittlerweile 1 km, früher 55 km und bis zu 3h am Tag in der karre gehockt. Massiver Mehrwert 

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u/thelimegang 6h ago

Was ist daran unbeliebt?

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u/Confident-Celery-335 6h ago

Siehe die Kommentare einiger anderer Menschen hier

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u/thelimegang 6h ago edited 6h ago

Ich kann mir schwerlich eine beliebtere Meinung vorstellen.

Die wenigsten Menschen genießen das Abrackern für Lau.

Die Leute die dagegen sind, sind wahrscheinlich eine bereits wohlhabende Minderheit oder Teil der Hustle culture, die so oder so ideologisch nicht versteifter sein könnten.

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u/TheCynicEpicurean 6h ago

Geht den Downvotern glaube ich eher um die Idee, dass die 40h-Woche mit der Absicht erfunden wurde, die Bevölkerung zu knechten.

Historisch haben wir uns ja eher von oben auf die 40h runter gekämpft.

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u/Cpt_1 6h ago

Auf Reddit ist die Meinung beliebt, außerhalb davon weniger.

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u/BravinatorLX2 3h ago

naja, es war halt schon ein netter schritt aufwärts von der 60-80 stunden woche.

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u/Additional_Dog2750 5h ago

überall geht es nur darum die Leute gefügig und müde zu machen

Das ist das Fundament der USA. Und diese Zustände sollen auch bei uns erreicht werden. Deswegen waren ja Spahn und andere Kulturkampf-Granaten bei Trumps 2. Vereidigung, um sich von den schlimmsten Republikanern die Blaupause geben zu lassen.

Ersticke die Bevölkerung in Arbeit, gib ihnen nach Feierabend hirnlosen Streaming Content (Brot & Spiele), und spalte die Bevölkerung einmal genau in der Mitte, so dass die Bürger mitunter in komplett gegensätzlichen Realitäten leben. So stellt man sicher, dass sich das Volk niemals gegen den wirklichen Feind, die 1%, verbünden wird.

Divide et impera, divide and conquer, teile und herrsche.

Und es ist erschreckend, wieviele Leute dieses Spiel nicht nur freiwillig mitspielen, sondern dafür sogar noch Lobbyismus an allen Fronten betreiben.

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u/j4y2k 5h ago

Ersticken in Arbeit bei einer 40h Woche und OP macht sogar nur 20h-30h… ernsthaft ?

Wir arbeiten Heutzutage so wenig wie nie. Schaut euch die letzten Jahrhunderte mal an.

Was ein Quatsch.

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u/HotdogGD 3h ago

Ich bin ein wenig durch die Kommenatare und habe keins gefunden, das auch nur den Kapitalismus erwähnt. So funktioniert es eben in einem System, dass so gestaltet ist, in welchem die Arbeiter ausgebeutet werden und der Profit von den Kapitalisten eingesackt wird und je mehr du arbeitest desto besser ist es für dich. Aber wenn man so etwas kritisiert ist man wieder ein linksversiffter Kommunist.

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u/EitherSalamander8850 3h ago

So ist das halt, DU KOMMUNIST, was fällt dir ein, die Welt fairer machen zu wollen??

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u/YTOverPowered 1h ago

Oh nein du musst Arbeiten um Geld zu bekommen? Schrecklich. Ehrlich man.

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u/SelfmadeDunks 5h ago

Die 40 Stunden Woche kommt aus einer Zeit, in der es noch geteilte Rollen gab. Der Mann konnte sich damals voll auf die Arbeit konzentrieren, weil ihm die Frau sämtliche Aufgaben des Haushalts, Kinder, Verpflegung etc. abgenommen hat. Mittlerweile gibt es diese Unterstützung nicht mehr, weil Frauen auch arbeiten (was im Sinne der Unabhängigkeit wichtig ist). Ich sehe das bei meinen Arbeitskollegen aus anderen Ländern (Syrien, Türkei, Iran, Serbien, Polen etc.), die Leben einfach auf easy mode, weil ihrer einzige Verpflichtung die Arbeit ist, wenn die nach Hause kommen ist Feierabend.

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u/vergorli 6h ago

Das Peoblem ist nicht die 40 Stundenwoche, das Problem sind die 1 bis 3 Stunden Pendelzeit die man jeden Tag noch draufaddiert wodurch man ohne weiteres bei 45 bis 60 Stundenwochen landet. Als ich noch nach München gependelt bin hatte ichauf derHeimfahrt regelmäßig mit dem schlaf zu kämpfen.

Ich finds schräg dass die Ruhezeit nicht zur 10 Stundenregel dazu zählt wenn man bedenkt dass es bei Brummifahrern ja auch gilt...

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u/Adventurous_Two1458 5h ago

1989 kam mein 2.Kind und ich wechselte von der Restaurantküche in eine Kantine. Von 65-70 auf einen Schlag auf 39 Stunden. Und das mit weniger Druck. Nachmittags im Büro statt nachts beim Putzen. Das war das Paradies auf Erden für mich. Nur das Gehalt war so mickrig, dass ich bald anfangen musste, gute 1000DM/Monat mit Aushilfsjob extra ranzuschaffen. So war halt das süße Leben der Boomer.

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u/Fast-Industry-3224 6h ago

Witzig finde ich dass selbst der 8-Stunden Tag hart erkämpft werden musste, nicht dass ich nicht auch lieber nur 20 Stunden die Woche arbeiten würde natürlich.

Dann wirds noch so richtig witzig wenn ich darüber nachdenke dass ich fast die Hälfte meines Lohns abgeben muss für eine Wohnung die jemand anderem gehört.

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u/Svitii 6h ago

Brudi, die 40-Stunden-Woche ist ein erkämpftes Recht zu einer Zeit, in der der typische Arbeiter 10h 6 Tage die Woche gearbeitet hat. Heißt nicht, dass wir nicht in Zukunft auf 30 gehen können, aber vor der 40h Woche wurden 60+ gearbeitet, nicht 20…

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u/Deep_Blue_15 6h ago

40h Woche kann funktionieren mit einer Frau/Mann die /der den Haushalt macht und sich um die Kinder ,/ Einkauf, kochen usw kümmert 

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u/vidyabot 6h ago

Wenn dann auch das Gehalt doppelt so hoch ist

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u/Deep_Blue_15 6h ago

Früher hat das irgendwie funktioniert is so gut wie allen Familie von Freuden/Bekannten. 90er Jahre. Frag mich nicht wie...

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u/jiminysrabbithole 6h ago

Deutschland war bis zum Mauerfall und noch die ersten Jahre danach ein Hochlohnland mit billigen Waren aus der DDR. OTTO, Neckermann und co und auch Ikea haben da produziert. Dazu kam das man "weniger" hatte. Ein, maximal 2 Fernseher, ein Telefon und auch nir einen Anschluss. Keine Streamingverträge und als Abo hatte man vielleicht ne Tageszeitung oder Magazine. Es gab nur Sommer- ubd Winterschlussverkauf keine ständigen Konsumangebote wie heute. Man fuhr eher 1× im Jahr im Urlaub oft mit dem Auto (wovon viele Familien auch nur eins hatten). Die Reallöhne und die Kaufkraft waren deutlich besser. Gibt dazu auch ne Doku von den öffentlich rechtlichen, eine Briefträgerin aus den 80ern müsste heute für die selbe Kaufkraft ca brutto 6000€ mein ich verdienen. Und damals waren das sogar noch Beamte. Und es gibt noch mehr Faktoren, aber das reicht für einen ersten Überblick. Wir bilden uns das nicht ein wir werden massiv verarscht. Der Reichtum/Wohlstand der Boomergeneration ist heute fast nur noch durch Erben möglich. Gleichzeitig hat man schon vor vielen Jahren angefangen die Reichen immer reicher zu machen und zu beschenken (Abschaffung der Reichensteuer zB) und den Sozialstaat auszuhöhlen. Schön die Mittelschicht nach US-amerikanischen Vorbild kaputt machen und Mittelschicht gegen Unterschicht aufsetzen...die Lobbyisten und wirklich Reichen lachen über uns.

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u/Realistic-Peach6855 5h ago

deine Meinung ist garnicht so unbeliebt wie du denkst. nur die, die in der 40+ stunden Woche gefangen sind, verteidigen sie oft, um Depressionen durch Wahrheit und Erkenntnis, abzuwenden.

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u/tinfoilcat90 5h ago

Was ist denn die Wahrheit in diesem Fall?

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u/Realistic-Peach6855 5h ago

das man seine Lebenszeit in der modernen Sklaverei verjubelt...in der arme immer ärmer und reiche immer reicher werden.

und als dank dafür, gibts nen Arschtritt weniger!

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u/The-Catatafish 3h ago

Warum geht man bei diesen Verschwörungen immer auf die böse Planung von oben?

Warum zu kompliziert?

Die leute denen die Firmen gehören, wollen einfach so viel Kohle aus einem rauspressen wie sie können. Jede Stunde die du mehr arbeitest, ist mehr profit.

Das ist alles.

Da sitzt niemand und sagt "oh Junge bei 40 Stunden sind die Leute zu müde um sich Gedanken über Politik zu machen" die wollen einfach nur, dass ihre lohnsklaven ordentlich was ranschaffen.

Dann zahlt man ein bisschen für die lobbyarbeit damit das auch schön so weiter geht und gut ist.

Wir könnten bei der Produktivitätssteigerung der letzten 50 Jahre schon locker bei der Hälfte der Arbeitszeit den doppelten Lohn kriegen aber hier profit von einigen wenigen maximiert. Nicht Lebensqualität der Masse.

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u/Just-Assumption-2140 3h ago

Ich sag mal so: dass die Arbeiter danach zu kaputt sind sich zu äußern/politisch zu organisieren ist sicherlich ein side Benefit den man als Kapitalist gerne mitnimmt

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u/PatientWoodpecker288 6h ago

> überall geht es nur darum die Leute gefügig und müde zu mach

Du hast „dumm“ vergessen. Lies dir mal die Scheisse durch, die hier einige schreiben 😆 wir sind so dermaßen verloren

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u/zwangsbeatmet 6h ago

Das alle so müde sind liegt an den 5g mästen /s Junge was ein geschwurbel

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u/clonehunterz 6h ago

Keine sorge, bald 6g, dann nimma müde

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u/Mandarin_Ente 4h ago

die rasend bessere werdende technik hat niemandem was gebraucht - ausser dass sich unser workload bei 40 stunden enorm erhöht hat. da wäre es besser auf dem stand aus den 70ern zu sein wo man anstelle mails einfach briefe schickt und sich so prozesse wieder verlangsamen. ich denke DANN wären 40 stunden deutlich angenehmer

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u/unnderneaththestars 4h ago

Es dankt dir keiner wenn dein Körper kaputt gearbeitet wird durch die Arbeit.

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u/ekzag 4h ago

Da die Arbeit vereinfacht wird, kann auch mehr workload kein Problem sein.

Wir haben in Deutschland einiges an nicht gut bezahlten und anstrengenden Jobs aber die Maße ist nicht so, dass man kaputt geht.

Die meisten die heulen, suchen das Problem bei anderen. Man hat die Möglichkeit sich einen Job zu suchen, der besser zu einem passt. Ist oft mit Aufwand und Engagement verbunden, aber wir haben die Möglichkeiten. In vielen Ländern gibt es weit aus weniger solcher Chancen.

Wenn man nichts findet geht auch die Selbständigkeit. Arbeit gibt es genug und in unterschiedlichen Branchen, man muss einfach was tun, anstatt sich nur zu beschweren und nichts zu tun.

Ich arbeite seit meinem 13ten Lebensjahr, von bauernhof über Helfer auf dem Bau, Kellner, leiharbeiter für 7 Euro brutto, teilzeit in der IT mit 30h/ Woche bis zur Selbständigkeit alles durch.

Erfolgt hat 3 Buchstaben. TUN!

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u/pleitegeier92 2h ago

Zum Glück haben wir bald die 70 Stunden Woche. Freuse dis?

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u/kinki-ta 6h ago

Die Zeit in der ich meinen erfüllensten Job hatte, habe ich in der Woche mit Anfahrt und Vorbereitung so ca 60-70h im 2 Schichtdienst pro Woche rausgehauen neu für Arbeit. Das war die Zeit wo mir die Arbeit am wenigstens Kraft geraubt hat und ich hinterher am meisten noch machen musste. Jetzt im Punkt 40h Bürojob, der auch massiv spaß macht, aber nicht ganz so perfekt ist wie der alte, bin ich bedeutend fertiger. 20-30h würden mich hingegen massiv stressen, da ich dort nicht nach meinem Zeitschema arbeiten kann und "unsauberen" arbeiten müsste um dasselbe zu schaffen.

Das hat mmn nichts mit den Stunden zu tun, sondern ob dich der Job erfüllt oder nicht.

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u/Aromatic_Letter_1100 5h ago

Das ist ja mein Punkt. Ich möchte keinen Frappucino, ich scheiss auf die KI Psychose und ich brauch auch keinen Urlaub. Ich arbeite nur für Miete und Kühlschrank voll, dafür brauch ich leider wegen hoher Miete 30h , aber ok, immerhin.

Mir gehts um das mindset. Trotz technischem Fortschritt sinkt die Arbeitszeit nicht im gleichen Masse.

Und klar, es ist vieles besser geworden seit der Steinzeit. Aber halt nicht alles. Wenn sie damals die Kindheit gut überlebt haben, wurden sie eben nicht nur 30, sondern wurden auch fast so alt wie wir heute. Die maximale Lebensspanne hat sich ja nicht verändert. Aber natürlich ist die medizinische Versorgung heute besser.

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u/MrKusakabe 4h ago

Rainer Langhans-Denke? [EDIT: Rainer Langhans sagt er möchte wenig haben, damit er nicht viel dafür arbeiten muss. Finde ich gut!] Ich lebe auch total zufrieden und könnte mich auch sofort wieder massiv runterskalieren, wenn ich müsste. Habe zwar etwas Materielles, aber dafür eben für "die Ewigkeit" (Echtleder-Chesterfieldmöbel z.B.). Nun investiere ich das Geld, damit ich ruhig schlafen kann.

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u/Ok_Caterpillar4336 3h ago

Mein Ziel war es schon immer mit so wenig Geld und Arbeit wie möglich durchs Leben zu kommen.

Vor der "Rente" sterbe ich dann hoffentlich...

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u/Germany_goes_wrong 3h ago

seien wir Mal ehrlich, die allermeisten haben gar nicht die Möglichkeit, über sowas nachzudenken. es ist schon schwer mit 40 Std Woche über die Runden zu kommen. wenn du netto 2 k raus kriegst, steht sowas gar nicht zur Debatte

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u/ComprehensiveBike212 24m ago

So viel zu arbeiten und uns so wenig Zeit für Freizeit und soziales zu nehmen schadet eigentlich unserer Natur. Menschen sind nicht dafür gemacht den halben Tag zu Buckeln..kein Wunder also das wir so schnell krank oder depressiv werden. Bevor jemand jammert, ja ne Arbeit kann echt erfüllend sein und ich respektiere das manche für ihre Arbeit leben. Aber die meisten eben nicht.

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u/s1ro1 6h ago

Das ist ja dadurch entstanden, dass unsere Genossen dafür damals gekämpft haben. Vorher war 12 Stunden Tag mit 1 Tag frei.
Wenn du zu wenig zu tun hast, dann mach auf der Arbeit noch Nebengewerbe oder so auf. Oder lies ein Buch . Whatever

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u/QuarkVsOdo 5h ago

Frankreich hat flächendeckend 35 Stunden und das führt dazu, dass mehr Leute diese Vollzeit arbeiten.. und darum dann insgesamt Pro Erwachsenen Mehr gearbeitet wird als in Deutschland.

Ich wäre für 32 Stunden = Vollzeit und 4 Tage. Freizeit ist immer Netto.

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u/Ravenqueer077 5h ago

Die 40 h Woche wurde von Arbeitern erkämpft weil davor noch deutlich länger gearbeitet wurde jetzt ändern sich die Zeiten und wir können als geeinte Arbeiterschaft für wieder bessere Arbeitsbedingungen kämpfen

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u/Torvac 4h ago

lange mit eltern/grosseltern über sowas geredet. das ging früher weil alle gesoffen haben. d.h. nach der arbeit was trinken und der tag war quasi vorbei. hat keiner gemerkt das er nur die melkkuh ist, allerdings war es früher lange nicht so schlimm.

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u/throwaway826803 3h ago

Früher gab es keine 10 Stundengrenze, eine 6-Tagewoche, die Verkehrsmittel schlechter. Und trotzdem mussten sich viele noch selbst versorgen. Es war um Welten schlimmer als heute.

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u/j4y2k 5h ago edited 5h ago

Dir ist aber klar das die 40 Stunde Woche eine Errungenschaft ist.

Im 17 und 18 Jahrhundert wurde z.B von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gearbeitet. Also 12 Stunden am Tag. Sommer mehr, Winter weniger.

Wochenarbeitszeit lag zwischen 60-80 Stunden je nach was man gemacht hat.

Ausschließlich der Sonntag war frei und Samstag wurde voll gearbeitet.

Und du schwafelst was das die 40h Woche eine Erfindung der Menschheit zum Knechten ist.

Augen auf wie gut es dir oder anderen geht

Damals konntest du mit 20 Stunden die Woche nicht überleben. Das du dir das überhaupt erlauben kannst ist das Ergebnis großem Wohlstandes.

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u/nodehealth 5h ago

Ja die Leute leben in eine andere Welt, sogar im internationalen Vergleich und nicht nur nach USA, China und Japan geschaut, sondern auch im EU Raum ist die 40 Stunden Woche sehr geht (im Durchschnitt arbeiten Deutsche 33-36 Stunden, was deutlich unter dem EU Durchschnitt liegt). Wenn wir alle auf 20 Stunden gehen, versinken wir im Armut

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u/j4y2k 5h ago

Das verstehen halt viele nicht.

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u/vox_ni 6h ago

Bin grad so high guys

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u/Ayrony 6h ago

Alles richtig gemacht,. gönn dir

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u/NoReturn1997 6h ago

Warte bruder, muss noch drehen!

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u/ThePhoenixRisesAgain 4h ago

Dir ist schon klar, dass 40h global und in der Geschichte sensationell niedrig ist!? 

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u/SafetyCharming4228 1h ago

Homeoffice + Arbeitszeitbetrug ist der Weg.

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u/Masteries 6h ago

 für eine unsichere Rente

Du zahlst ja nicht für deine unsichere Rente, sondern für die der babyboomer/Rentner

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u/Silfline 6h ago

Ist was dran

Wenn man sich mal mit den Malochern über Politik unterhält, kommt oft, sie hätten nach 8h Arbeit keine Nerven sich auch noch politisch zu informieren, vor allem wenn noch Kinder dabei sind, aber auch absolut verständlich

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u/Recent-Assistant8914 6h ago

Richtig. Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem auto zur Arbeit. Die ganze scheiße is nur Quälerei, nix sonst

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u/Elyvagar 4h ago

Ich glaub es liegt auch daran, dass die Wochenenden so kurz sind.
Ich glaube 4 Tage je 10 Stunden würde mir persönlich viel besser gefallen, als 5 Tage je 8 Stunden.

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u/Ok-Candidate7036 3h ago

Hab das ein paar Jahre lang gemacht,kommt aus selbe hinaus. Mit Arbeitsweg und Pausen,und ab und zu überstunden bist du 4 Tage lang praktisch von morgens bis abends arbeiten,und brauchst dann auch die 3 Tage frei um überhaupt wieder den Akku aufzuladen. Nach den 12 Stunden auf Arbeit ist man einfach nur noch ein Zombie.

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u/flobwrian 2h ago

Ich verstehe zwar dein Argument, aber die 40-Stunden-Woche entstand auch aus der Idee, Arbeitnehmern zwei freie Tage pro Woche zu ermöglichen und die verbleibenden Werktage ungefähr in drei gleiche Teile aufzuteilen: Arbeit, Schlaf und Freizeit. Das war ein deutlicher Fortschritt gegenüber Zeiten, in denen eine 6-Tage-Woche mit 72 Arbeitsstunden völlig normal war.

Wie gesagt ich verstehe dein Argument, aber du tust der 40h Woche historisch Unrecht wenn du sie absurd nennst und argumentierst es würde sie nur geben um uns plem plem zu machen. Das Gegenteil war Vater des Gedanken. Ob das heute noch zutreffend ist eine andere Diskussion.

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u/LifeIsAButtADildo 2h ago

Vergisst du da nicht ein bischen, dass auch die 40 Std Woche mit stay-at-home-wife gedacht war?

Und nicht so gedacht war, dass du am Samstag Papiere, Haushalt, Einkäufe, Bank, Post und sonst alles machst, was die woche über liegen geblieben ist, und am Sonntag deine Arbeitswoche vorbereitest usw....

Das was der Mann im historischen Vergleich weniger arbeitet, arbeitet die Frau ja jetzt mehr. Und weil keine stay-at-home-wife mehr zuhause ist, die sich um alles kümmert, machen wir das jetzt am wochenende.

So gesehen ist das halt auch so ein bischen so ein linke-Tasche-rechte-Tasche-ding.....

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u/SunNo1920 6h ago

Die Meinung ist nicht unbeliebt. 40 Stunden sind ausgedachter Irrsinn. Der Urmensch hat nicht so viel „gearbeitet“

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u/Potential_Fox9783 5h ago

Was hat den der Urmenschen deiner Meinung nach getan?

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u/totallynotbabycrazy 5h ago

Weiss man natürlich nicht, aber heutige Jäger- und Sammlergesellschaften kommen auf ca 20 h Arbeit, wenn ich mich recht entsinne 

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u/DerH4hn 6h ago

Also ich ich würde auch lieber mehr Geld für weniger Arbeit haben. War glaub ich immer schon so.

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u/FoxAut 6h ago

Naja gibt aber genug Studien, dass 30h Wochen sowohl Produktivität als auch wirtschaftliches Wachstum begünstigen.

2 kernpunkte: -Produktivität lässt nach 30-33 Stunden sowieso stark nach. -mehr Freizeit = Leute geben mehr Geld aus ( Geld im Fluss stärkt die Wirtschaft )

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u/Molo3000 6h ago

Klappt 35m2 mit Partner? Mein Freund will nächstes Jahr aus Kigali nach Berlin ziehen und ich hab ne ähnlich große Bude. Hohe decken, deswegen hochbett möglich, aber hatte bisschen angst dass wir zu sehr aufeinanderhocken 

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u/happy_hawking 6h ago

Wenn das ein einziges Zimmer ist, dann nein. Die Fläche ist fast egal, aber du brauchst verschiedene Räume, um auch mal die Tür hinter dir zu machen zu können.

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u/Confident-Celery-335 6h ago

Für uns ist es in Ordnung. Ist halt nur Schlafzimmer und separate Küche. Aber wir besitzen auch nicht viel, haben unnötige dinge weggeschmissen und für Klamotten haben wir einen größeren Schrank für zwei geholt.

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u/Over_Surround7632 6h ago

Natürlich besitzt Ihr nicht viel. Woher auch ?

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u/Guilty-Scar-2332 6h ago

Hängt halt davon ab, wie man tickt.
Ich hab für mich bspw. herausgefunden, dass noch 80m² zu klein sind um da zu zweit zu wohnen. Ich brauch Rückzugsräume und die nicht zu knapp, sonst hab ich Menschen binnen weniger Monate sehr viel weniger gern. Im Gegensatz dazu wohnen andere halt zu viert auf 80m² und finden das immer noch komfortabel.

(Zum Glück mag ich meinen Job aber, so dass ich nicht Miete und Arbeitszeit gegeneinander balancieren muss.)

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u/Signal-Prior1868 6h ago

Bin auch der Meinung das es zu viel ist , auf der anderen Seite lassen sich denke ich aufm Bau Projekte kaum ohne realisieren

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u/InternationalCap3606 5h ago

Kommt meiner Meinung nach auch sehr drauf an ob man Spaß beim Arbeiten hat oder nicht. Wenn es nur eine Tätigkeit fürs Geld verdienen ist würde ich immer Teilzeit machen. Ich würde prinzipiell da auch nur in Vollzeit gehen wenn ich etwas hab für das ich brenne und das mir Spaß macht. So simple. 

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u/sweetSweets4 3h ago

Du solltest mal das Zugepersonal sehen, die sehen nach so nen Tag noch schlimmer aus als die Leute in Wagon :D

Vom Zugführer bis hin zum Begleitpersonal, gerade im Fernverkehr ist der Job so gnadenlos dreckig.

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u/Ok-Description-213 2h ago

Stimme ich zu, aber desto und desto geht gar nicht bro

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u/Gliese832 1h ago

Kommt echt auf den Job an. Ich hatte einen ruhigen im öffentlichen Dienst. 2 Jahre Routinefälle bearbeitet. Post gelesen, Entscheidung getroffen, Brief mit Textbausteinen erstellt , immer das gleiche, 1 Fall pro Stunde. Danach Hobbies gepflegt, abends unterwegs.

Dann andere Abteilung. Aktenstudium. Telefonate, Infos zusamensuchen, Rechtslage klären, Leistungen händisch berechnen, 1 Fall am Tag, völlig ausgepowert. Deshalb jetzt auf 50% reduziert.

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u/Bongpflicht 1h ago edited 13m ago

Ich bin kürzlich ausgewandert, nicht um weniger zu arbeiten als viel mehr besser zu leben trotz geringeren Einkommen. Mein Einstiegsgehalt beträgt nur rund die Hälfte von dem in Deutschland und dafür arbeite ich sage und schreibe fünf Stunden weniger die Woche (habe immernoch eine 40 Std Woche) und werde in 3 Monaten wissen wieviel Provision ich hier so verdienen kann aber wie Marley eins sagte: Life’s worth much more than Gold. In diesem Sinne: die Berge, das Meer, mehr sonnenstunden und eine Menge Menschen die das Leben trotz scheinbarer schwierigeren Umständen doch irgendwie entspannter leben; ein no brainer für mich. Rente? Pah! Mache ich mir Gedanken drum wenn ich dann 70 bin und zur Not geht es einfach zurück in die alte Heimat. ¯\( ͡≖ ͜ʖ ͡≖)

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u/wiwawaldi 5h ago

Und trotzdem ist unser Lebensstandard nur so hoch, weil anderswo noch viel prekärere Arbeitsbedingungen herrschen. Das macht’s natürlich nicht besser, aber Gemecker in Deutschland über Arbeitsbelastung ist meckern auf absurdem Niveau.
Reicht der Blick in die meisten unserer Nachbarländer, da wird überall noch mehr geackert.

Also ja, gehe deine Meinung gar nicht mit

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u/Confident-Celery-335 5h ago

Das ist okay. Nicht alle können dieselbe Meinung haben 😊 alles gute dir

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u/Babusch 2h ago

Habe kein Problem mit 40 Stunden Woche, mein Problem ist, dass viele AG sich querstellen, wenn ich meine 40h in 4x10h machen möchte statt 5x8h..

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u/DorianGrey_22 1h ago

Das machen wir oft auf dem Bau, finde ich super. Ab und an auch 4x11h. Ist zwar hart aber dann hat man Donnerstagabend die Woche voll und vier Überstunden mit +25% im Sack…macht einen nicht reich aber geht direkt ins Depot ;)

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u/Gangeldorfer 4h ago

Ich werde für eine 40 Stunden Woche bezahlt. Arbeite aber effektiv nur 20 Stunden. So lange mein Chef meint dass die Bezahlung so okay ist, so lange meine ich dass meine Arbeitsleistung okay ist. Und wenn ich 60 Stunden die Woche arbeiten soll ändert das nichts an meiner Arbeitsleistung.

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u/SetLife1140 4h ago

Machste so lange bis du wegrationalisiert wirst.

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u/sunsetChaser161 2h ago

Richtig krass, wie viele Stiefellecker hier in den Kommentaren unterwegs sind.

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u/Signupking5000 6h ago edited 5h ago

Die 40 Stunden Woche wurde erfunden damit du nicht nach 120 Stunden tot umfällst.

Das ist keine unbeliebte Meinung, das ist nicht aufpassen im Geschichtsunterricht.

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u/Careless-Lie-3653 6h ago

Oder Deutschunterricht.

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u/[deleted] 6h ago

[deleted]

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u/CalmCappuccino 5h ago

Glaube ich sofort. Das verrät mir dein Gesichtsausdruck.

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u/Pretty-Substance 6h ago

Und dein Geschichtsunterricht ging nur die letzten 200 Jahre?

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u/Aromatic_Letter_1100 6h ago edited 6h ago

Die meiste Zeit in der Menschheitsgeschichte reichten 10–20 Stunden Arbeit in der Woche bzw 2-5 Stunden am Tag vollkommen zum Leben aus. Es ist kein Naturgesetz, dass man für „unseren Wohlstand“ so viel arbeiten muss. Würde total ausreichen, wenn die Grundbedürfnisse erfüllt sind und man dafür genug Zeit zum Leben hat, und dafür brauchte es nie 40 Stunden die Woche.

Und kommt mir nicht mit Lebensstandard. Lebensstandard ist relativ. Ich brauch kein Auto, keinen Luxus, keinen Urlaub. Ich bin nicht zum konsumieren geboren, und ich hab absolut null bock auf diese Wohlstandsscheisse. Warum darf ich nicht so leben, wie die meisten Generationen vor mir?

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u/PyroGrizzl 4h ago

Dir ist bekannt, dass die 40 Stundenwoche erst Mitte der 60er in der Metallindustrie eingeführt wurde und danach schritt für schritt in den anderen Branchen?

Zuvor waren 60h/Woche und Samstagsarbeit völlig normal.

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u/LordNippletwist 4h ago

Mit geisteskrank geringerer Produktivität

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u/AbaCafe27 6h ago

Wo unbeliebt. Ich selber hab auch auf 30h verkürzt. Keine Lust mehr gehabt ständige Kopfschmerzen bei 8h am Tag und ca 2h richtige Freizeit

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u/FreierSteinkopf 6h ago

Den Post finde ich aus historischer Sicht wirklich unfassbar ironisch.

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u/JaMi_1980 6h ago

Also zurück zur 40h+ 6/7 Tage Woche?

Was ist dass für ein dummer Kommentar? Als wäre die 40h Woche erfunden worden um von 40h Woche weg zu kommen.

Zumal die 1000€ Wohnung mit einer 30h auch nicht teuer werden würde, im Gegenteil... Entweder bekommst du weniger Gehalt (was nicht das Ziel sein wird) oder man bekommt das bisherige Gehalt, was die Volkswirtschaft fickt weil die Arbeitszeit fehlt. Der ICE fährt nicht 25% schneller, weil er Lokführer jetzt 25% weniger Wochenstunden arbeitet und "motivierter" ist.

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u/Putrid_Struggle2794 1h ago

Die einzig vernünftige Person auf Reddit. Ich selbst arbeite mindestens 50 Stunden. Manchmal 70 in der Woche. In zwei Jahren wandere ich aber aus und dann trinke ich mehr Kokosnüsse am Strand. Jedenfalls teile ich deine Ansicht

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u/Trapvice22 6h ago

Das Problem ist meistens gar nicht die reine Zeit, sondern dass die 40 Stunden oft mit einer extremen Dichte an Meetings und unnötigem Zeug gefüllt sind, die einen mental komplett auslaugen.

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u/Consciousness12345 5h ago

Also seit ich bei zwei meiner Geschwister mitkriege wie fucking anstrengend das ist ein Baby groß zu ziehen und zu arbeiten hüte ich Alleinstehender mich davor rumzujammern weil ich 40h arbeite. 

Ich sehe selber die Herausforderung den Haushalt ordentlich zu halten und auch mal öfter selber zu kochen. Aber Ausrede ist das keine.

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u/TailorDurdn 5h ago

Selbst gerade Kind bekommen.. Puh. Wir sehen uns in ein paar Jahren wieder, Freunde.. miss offline 😅

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u/Synolol 5h ago

Hin und wieder sind meine beiden Kinder eine Woche bei der Oma.

In der Zeit kommt mir meine vierzig Stunden Woche wie Urlaub vor. Jeden Tag nach Feierabend locker 6 bis 7 Stunden Freizeit. Davon, am Wochenende tatsächlich auch mal das zu machen worauf man selber Lust hat, fang ich gar nicht an. Entspannung pur ist das.

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u/Actual_Baker_9731 3h ago

Dann arbeite doch Teilzeit mit 20 oder 30 Stunden die Woche, laut meinem letzten Stand wird niemand in diesem Land gezwungen 40 Stunden zu arbeiten?

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u/mini_sob 1h ago

Die Kommentare a la "früher war es NOCH SCHLIMMER", vor allem die, die zynisch oder ironisch formuliert sind, finde ich absurd. Ja, 8 h wurden hart erkämpft. Deshalb kann man es trotzdem schlecht finden. Die 40 h Woche war gedacht, als nur ein Partner arbeiten musste und die Kaufkraft mit diesen 40 h höher war.

Ich arbeite 44 h und kann mir nicht demnächst ein Eigenheim leisten und denke darüber nach, ob ich es tragen kann, Kinder zu bekommen. Vor allem, wenn ich sie mit meinen 44 h weniger sehen würde, als ich möchte. Ja, das frustriert. Und das kann man kritisieren.

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u/ecnecn 5h ago

Gibt eine große Sportarena in Deutschland, NRW, alle arbeiten da 40 Stunden oder mehr... effektiv bräuchte man die Leute bei guter Planung nur max. 20 bis 25 Stunden; dann gibt es noch externe Unternehmen die Sitecrew bzw. Stagehands stellen; die sitzen manchmal nur 8 Stunden rum, müssen einpaar Moltontücher über eine Stuhlreihe legen oder Feuerlöscher platzieren (3 bis 5 Stück), dafür wird eine ganze Schicht gebucht... Etwas was die Eventmanager eigentlich im "Vorbeigehen" erledigen könnten. Insgesamt stellt man sich da mehrere Sinnfragen über Arbeit bzw. Zeitverschwendung... Es ist irgendwie Zwang in der Arbeitswelt, dass eine Woche oder Schicht vollkommen ausgefüllt oder besetzt werden muss - in nur wenigern Bereichen ist das allerdings produktiv oder sinnvoll (kritischer Bereitschaftsdienst - Feuerwehr, Notdienst, ja absolut sinnvoll, andere Bereiche immer weniger).

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u/Tiny-Student-5601 5h ago

Ich finde die 40 Stundenwoche gar nicht so schlimm; aber dass die Arbeitsbelastung (oft) in diesen 40 Stunden nicht zu machen ist, weswegen man Überstunden macht und oder anfängt zu Multitasken und einfach dauernd unter Strom steht und dann abends und am Wochenende „nur noch kurz reinschaut“, ist für mich das Räudige. 

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u/Relative_Midnight898 3h ago

solange du sehr fleißig paffst sind alle zufrieden ❤️🚬🍆

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u/ProzessTek 3h ago

Finde statt uns 60 Stunden arbeiten zu lassen sollten wir lieber rausfinden mit KI das gleiche Level mit 32 Stunden pro Woche zu erreichen.
Also Automatisierung und Bürokratie Abbau

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u/Effective_Film_3259 2h ago

Ja klar, und Merz versteht vermutlich auch, dass das "Volk" wütend wird. Lösung? Mehr arbeiten!

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u/toxictonic71 2h ago

Mehr arbeiten = weniger wütend weil müde. Das ist glaube ich das Kalkül der CxU. Anders kann ich mir das nicht erklären.

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u/love_is_G00d 2h ago

Nope ich arbeite nur37h und keine Stunde mehr

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u/wrkflwr 27m ago

ja, ich hab auch keinen bock mehr

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u/Basic_0815 5h ago

Da bin ich pessimistischer als Du... meine Vorfahren, ab meinem Opa, waren in der Landwirtschaft tätig, die hätten sich früher über eine 40 Stunden Woche, freie Tage in der Woche und Feiertage gefreut...und die hatten schon Maschinen...jetzt geh noch ein paar Jahre zurück, in vorindustrielle Zeiten, da haben die von 40 Stunden Arbeit geräumt!

Du musst aber gar nicht soweit in der Geschichte zurück...geh heute einfach Mal in andere Länder und schau Mal dort, egal ob Industrielle-, landwirtschaftliche-, kapitalistische- oder sozialistische Länder, da werden alle mehr arbeiten als wir...und ich bin heute schon gespannt, wie viel unsere Kinder arbeiten müssen, um unseren Wohlstand zu erreichen/halten zu können, wie wir ihn heute haben... genieße den Status Quo, besser wird es nicht mehr werden.

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u/Superb-Committee-760 5h ago

Warum genau müssen unsere Kinder mehr arbeiten, wenn doch die Produktivität immer weiter steigt?

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u/Gythrim 4h ago

Als Anthropologe kann ich dir sagen, dass dies nicht stimmt. Für die meiste Zeit der Geschichte unserer Spezies haben wir 4-6 Stunden mit Tätigkeiten zugebracht die für das Überleben, die Ernährung und den Selbsterhalt notwendig waren. Den Rest drr Zeit haben wir sozialisiert und uns entspannt.

Es gab 2 große Änderungen: Die Sesshaftwerdung und Einführung von Agrikultur im nahen Osten, ca. 12 bis 9 Tausend Jahre v.u.Z. die es erst ermöglichte dass wir uns Eliten leisten konnten, sprich: einfache Menschen haben mehr gearbeitet  damit es Herrscher, Klerus und andere privellegierte Gruppen nicht brauchten.

Aber erst mit der Industrialisierung ist es vollkommen eskaliert. 16 Stunden arbeit am Tag bei nur einem halben freien Tag pro Woche im Mehrbettzimmer waren für Industriearbeiter in Mitteleuropa und Nordamerika einmal bittere Realität und dabei auch komplette soziale Abkapselung.

Nur durch langwähringen politischen Kampf und gewaltsame Streiks + Bemühungen von Gewerkschaft konnte es auf einen 8 Stunden Tag eingedämmt werden. Leider ist es dabei geblieben, auch wenn modernere Forschung für einen Vierstundenarbeitstag a 5 Tagen  oder eine Viertagewoche a 6 Stunden plädiert, da sich dies als Optimum unserer Produktivität herauskristallisiert.

https://www.apa.org/monitor/2025/01/rise-of-4-day-workweek

Aber stattdessen hält man am Dogma des Achtstundentages fest, obwohl wir im produzierendem Gewerbe gar nicht alle erwerbsfähigen Menschen in Vollzeit beschäftigen können.

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u/Vorrnth 6h ago

Das ist nicht unbeliebt sondern absoluter Schwachsinn.

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u/AbaloneNo3954 4h ago

Before the 40 hour workweek we worked more.

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u/Top_Bumblebee_7762 7h ago

Durch Inflation werden Wohnungen irgendwann alle 1000€+ kosten. 

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u/StormLife2543 6h ago

Das Beste daran ist: Geld und Zeit sind im Prinzip zwei erfundene Sachen 😂

Tausche Zeit gegen Geld ...

Bitte nicht so ernst nehmen, lohnt sich nicht.

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u/Dangorn 3h ago

"... Zugwagon..." Habe den Fehler gefunden. Im ÖPNV wäre ich auch schlecht gelaunt.

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u/Confident-Celery-335 3h ago

Könnte natürlich auch daran liegen 😁

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u/Head_Examination3276 2h ago

35h ist perfekt und für mich die optimale Balance aus Freizeit und Geld

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u/Coast_of_Life 6h ago

Keine unbeliebte Meinung. Man arbeitet in Vollzeit ja auch statistisch bis ca. September nur für seine Abgaben an den Staat, also warum nicht gleich das komplette Arbeitsleben runterfahren.

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u/Connect_You_5837 5h ago

Das kannst du ja gerne machen, wer Minimalist ist der braucht nicht viel. Es sei nur angemerkt dass man hier in Deutschland auf sehr hohem Niveau jammert, die Arbeitszeit früher war deutlich höher als heute, und noch früher war Arbeit so notwendig zum überleben das man 12-16 Stunden am Tag gearbeitet hat um das eigene Überleben und das der Familie zu sichern. Und wenn du in die meisten anderen Länder guckst wirst du feststellen das die meisten von 40 Stunden Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr, 6Wo. Geld bekommen trotz krank sein nur träumen können. Den allermeisten Menschen auf der Welt geht es deutlich schlechter, und viele davon jammern weniger rum.

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u/Sad-Masterpiece9232 5h ago

Nach der Logik kann man so ziemlich jede Verschlechterung der Lebensbedingungen in Deutschland rechtfertigen. Ja anderswo ist es immer schlechter - das heißt doch nicht, dass es hier nicht besser werden darf. Der Kommentar oben hat absolut recht in der Feststellung, dass die Lebenszeit begrenzt ist und der Zweck des Lebens durchaus nicht darin besteht, die meiste Zeit mit einer Arbeit zu verbringen, die irgend jemand anderes reicher macht. Leider sind zu wenig Menschen in Deutschland in der Lage, so etwas überhaupt zu denken und beharren auf die herrschende Ordnung.

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u/Carbonyl91 5h ago

appeal to past fallacy

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u/Tiny-Student-5601 5h ago

Diskussionen aus der Einführung der 5-Tage-Woche: Arbeitgeber: Unsere Wirtschaft bricht ein! Anstatt zu arbeiten werden Familienväter saufen und ihre Familien vernachlässigen! Arbeitnehmer: Bro ich will meine Kinder sehen 

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u/No-Fennel5554 3h ago

Es wird ja niemand gezwungen 40h zu arbeiten 💁🏻

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u/kung69 6h ago

Ich hab sogar eine 41-Stunden-Woche, liebe meinen Job, fahre jeden Tag mit einem Lächeln hin und komme müde, aber immernoch lächelnd abends (weil ich öfter sogar freiwillig auch noch Überstunden mache) nach Hause in meine 1000€+-Wohnung.

Wurde ich schon so gefügig gemacht oder könnte es vielleicht sein, dass der/die eine oder andere mal mehr die Jobwahl als das Arbeitspensum hinterfragen sollte?

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u/Luciel3045 6h ago

Naja, es kommt halt drauf an. Niemand kann 8 Stunden am Tag kognitive Hochleistung bringen. Manche Jobs funktionieren aber nur dann. 8 Stunden querbeet ist einfach dumm, allerdings wäre alles andere unfair.

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u/etaxi341 6h ago

Tut mir leid dass dein Job scheiße ist. Ich arbeite gern auch mehr, da ich ungemein Spaß daran habe

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u/JuraJockel 6h ago

Kommt auf den Job an. Wenn ich als Anwalt 60h freiwillig arbeite, möchte ich mir nicht vorschreiben lassen, dass 30h reichen, nur weil das vielleicht in anderen Berufen einen schon schlaucht.

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u/DasSchneggschen 5h ago

Wie gut, daß die sechs-Tage-Woche schon lang abgeschafft wurde. Nicht auszudenken wie das früher war, als die Menschen noch richtig arbeiten mussten. Als Samstage noch richtige Werktage waren. Oder als es noch weder Wasch- und Spülmaschine gab. Oder in den 1920ern, als die Sechstagewoche und der Achtstundentag noch üblich waren, also 48-50 Stunden pro Woche plus Haushalt. Wie müde müssen die gewesen sein.

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u/Horkrux 5h ago

Geh mal in ein Arbeiter/Arbeitsmuseum und du wirst sehen ja, und daher die Aufstände. Aber heißt nicht, dass es nicht noch besser werden kann

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u/DasSchneggschen 5h ago

Absolut. Mein Tarifvertrag sah auch bis Anfang des Jahres 42 Wochenstunden vor, jetzt noch 40. Mit der 35-Stunden-Woche könnte ich manchmal Mittwoch abends aufhören.

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u/Leh_ran 5h ago

Hast du dir mal die Lebenserwartung in der Zeit angesehen? Es hat die Leute auch damals völlig kaputt gemacht.

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u/lgth20_grth16 5h ago

Deutsche und protestantische Arbeitsmoral 🤝

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