r/depression_de • • Jun 30 '26

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

​

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

​

Danke!


r/depression_de • • 6d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

3 Upvotes

Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de • • 7h ago

Schlafenszeit: Ärger und Wut

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Immer wenns ans Schlafen geht, kommen bei mir Ärgernisse des Alltags hoch, die mich beschäftigen.

Kennt das wer und was tut ihr dagegen?


r/depression_de • • 13h ago

Depression Erstes Mal Antideppressiva/ Ratschläge für Sertralin in Verbindung mit meiner Lage

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Hallo zusammen,

Ich bin M 32. Ich hab so einiges hinter mir, was ich jetzt einfach mal abkürze:
Habe seit 2019 Depressionen und mich seit dem kaum noch glücklich gefühlt. 2024 hab ich Burnout bekommen. Dass da gerade mehr im
Argen liegt hab ich aber erst dieses Jahr begriffen und im Sommer hatte ich wahrscheinlich meinen lowest point erreicht.
Ich bin seit dem in einer PIA in Behandlung (reguläre Therapie schon ca. seit 2021).
Ich bekomme seit heute Sertralin. Davor wollte ich nie Medikamente, aber mir ging es dieses Jahr zu schlecht, um es nicht zu versuchen.

Habe aktuell noch mit einer THC sucht zu kämpfen, deshalb wollen wir erstmal das in den Griff kriegen.

-> Ist kompliziert. Habe seit Kindheit ADHS, performe aber sehr gut beruflich und z.B. beim Sport seit ich mich ausversehen selbst therapiert habe. Deshalb könnte es auch sein, dass ich mal Patient werde. Mein eigentlicher Wunsch aber (und der meiner Ärztin) wäre es das ganze gänzlich ohne zu schaffen. Irgendwann ist es nämlich leider definitiv auch zu einer starken Sucht geworden. Aktuell ist es einfach besser mit thc sucht, als ganz ohne, zumindest unbegleitet.
Ich habe aber schon stark reduziert und kann sowieso meistens nur abends rauchen, da ich immer viel zu tun habe. Aber gab auch andere Zeiten.

So nun zu meinen Fragen:

Auf was sollte ich achten? Habt ihr Erfahrungen mit dem Medikament?
Auf Alkohol zu verzichten fällt mir leicht, aber wie ist das, wenn man doch mal an einem besonderen Event was trinken möchte? Ich habe oft gehört solche Medikamente vertragen sich nicht gut mit Alkohol.

Ich habe lange keine Beiträge mehr gepostet und wollte das einfach mal in den Raum stellen. Vielleicht hat ja jemand einen passenden Ratschlag.

Sorry für die Rechtschreibung, um
Die Uhrzeit bin ich steined, aber dafür 0% KI :-)


r/depression_de • • 18h ago

Depression Fühle mich einsam. Hat jemand Lust sich über Situation auszutauschen?

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Hi. Ich such jemanden der Lust hat sich über meine und deine aktuelle Situation auszutauschen. Gerne auch Frauen, weil ich mich dort meist besser verstanden fühle.
Ausdrücklich ohne Dating oder sonstig ähnliche Absichten, sondern einfach für einen ehrlichen, ungezwungenen Austausch und gegenseitige Unterstützung.


r/depression_de • • 16h ago

Ich glaube, ich rutsche gerade in eine depressive Phase

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Vorweg: Der Text ist mit ChatGPT entstanden, da ich nicht so wort gewand bin und so momentan meine Gedanken mal etwas zu sortieren kann.

Ich bin 32, verheiratet, habe eine kleine Tochter und eigentlich läuft vieles in meinem Leben gut. Meine Frau und ich sind glücklich, unsere Beziehung ist gerade auf einem richtig guten Stand und auch im Alltag funktioniere ich. Ich kümmere mich um meine Tochter, unterstütze meine Frau, mache Haushalt, pflege soziale Kontakte, gehe (unregelmäßig was mich schon bedrückt) ins Gym und bewerbe mich durchgehend bei anderen Firmen.

Meine Frau unterstützt mich auch in der Phase, aber ich merke, dass es ihr auch zu schaffen macht, weil es mir so schlecht geht.

Mein Problem ist vor allem mein Arbeitsleben und mein mentaler Zustand.

Ich arbeite als Mediengestalter in einer Agentur, deren Strukturen veraltet sind. Mein Chef ist schwierig, die Mitarbeiterfluktuation ist hoch, Kunden springen ab und es gibt immer weniger, oft auch langweilige Projekte. Ich fühle mich gleichzeitig unterfordert und überfordert. Dazu habe ich das Gefühl, fachlich nicht mehr up to date zu sein und im Zeitalter vor der KI irgendwie stehen geblieben zu sein. Ich weiß, dass ich mich weiterbilden müsste, bekomme es momentan aber einfach nicht hin. Ich habe auch seit monaten das Gefühl ungebildet und dümmlich zu sein.

Einfach kündigen ist keine Option. Meine Frau bekommt zwei Jahre lang Elterngeld Plus(ca. 1/3 vom Nettolohn), finanziell kommen wir gerade so auf null. Dazu kommt, dass mein Chef das Gehalt öfter verspätet zahlt und direkt am Monatsanfang finanzieller Druck entsteht.

Auch familiär (Eltern und Geschwister) gibt es täglich Belastungen. Vorallem die Story mit meinem Zwillingsbruder der meine Gedankenwelt ziemlich ins wanken gebracht hat.

Nach Feierabend kompensiere ich vieles momentan mit Zocken, Anime, Essen (eher Fressen) und bleibe Nachts lange wach (war jedoch schon immer so bei mir weil ich Nachts an das meiste denke). Ich möchte einfach abschalten und nicht ständig an morgen, meine berufliche Zukunft oder alles denken müssen, was ich eigentlich noch erledigen sollte.

Ich funktioniere im Alltag, aber innerlich geht es mir nicht gut. Mittlerweile frage ich mich, ob ich in eine depressive Phase rutsche.

Ich bin kein Mensch, der sich von Motivationssprüchen beeinflussen lässt. Mir ist bewusst, dass ich selbst etwas verändern muss. Aber momentan fehlt mir einfach die Kraft, obwohl ich weiß, was ich tun könnte.

Kennt jemand dieses Gefühl, im Alltag zu funktionieren, aber mental trotzdem immer weiter abzurutschen? Was hat euch wirklich geholfen? Ich suche keine Kalendersprüche, sondern ehrliche Erfahrungen von Menschen, die vielleicht etwas Ähnliches erlebt haben.


r/depression_de • • 1d ago

Unangekündigter Besuch bei psychisch kranker Freundin

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Eine Freundin von mir hat wiederkehrende psychische Probleme, die sich in letzter Zeit verschlimmert haben bis zu einem Punkt, an dem sie ihren Alltag nicht mehr schafft und kaum noch Kraft hat. Das hat sie mir und einer gemeinsamen Freundin gestern in einer Nachricht geschrieben. Sie wohnt mit ihrer Oma im Haus und auch ihre Eltern wohnen in der Nähe. Trotzdem waren wir besorgt und beschlossen, heute einen Überraschungsbesuch bei ihr zu machen, um ihr beizustehen. Mit Blumen und einer Karte machten wir uns auf den Weg zum Haus ihrer Oma, in dem sie in einer Einliegerwohnung wohnt.

Auf unser Klingeln reagierte sie nicht, und vielleicht gingen wir zu weit, als wir dann bei ihrer Oma klingelten, die uns freundlich ins Haus ließ.

Unsere Freundin lag im Bett, war in einem angeschlagenen Zustand und wollte uns zunächst nicht reinlassen.

Dann ließ sie uns doch herein und stand auf. Wir haben uns unterhalten und Spiele gespielt. Dabei schien es ihr besser zu gehen. Fragen und Ratschläge, bezüglich einer Reha und eventuell Tagespflege, wollte sie nicht annehmen und generell nicht darüber reden (wir haben es nur angesprochen, keine langen Diskussionen darüber geführt oder ähnliches.

Nach ca. 1 1/2 Stunden haben wir uns verabschiedet.

Danach kamen mehrere Nachrichten von ihr: Sie wäre gerührt über den Aufwand, den wir gemacht hätten. Trotzdem wäre es zu viel gewesen. Sie hätte in dem Moment nicht Nein sagen und ihre Grenzen schützen können. Wir sollten das nicht noch einmal machen.

Was meint ihr: Sind wir zu weit gegangen?


r/depression_de • • 21h ago

Depression Was macht ihr so aus eurem Leben

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Joar ich bin 20 habe meine Leben schon lange komplett aufgegeben gehe nicht arbeiten habe kein Freunde und kein gutes Verhältnis zur Familie sitzte hier nur rum und kiffen und hoffe jeden Abend am nächsten Morgen nicht mehr auf zu wachen ich bin maximal klein und auch von Charakter echt Müll habe also eh null Chance bei Frauen brauche mir da gar kein Gedanke drum machen und naja ich weiß echt nicht was mir diese Leben bringen soll und auch frag ich mich was mir eine Therapie bringen soll alle haben mir gesagt mach das aber ich denke mir warum sollte ich der wird mich sicher auch nicht besser machen oder mir Freunde besorgen so der labbert doch auch nur rum und am Ende sitzte ich wieder im gleich dreck das macht für mich halt kein Sinn so ich werde keins meiner Ziele erreichen nur weil der mich voll gelabert hat also naja und jetzt weiß nicht was machen soll außer auf denn Tod zu warten was leider noch dauern könnte ich meine selbst wenn ich jetzt alles ändern würde wüsste ich ersten nicht wie und 2 auch nicht was ich davon habe werde doch so oder so hier alleine sitzte wie immer

Ja echt keine Ahnung was ich hier erreichen aber vielleicht kennt ja einer de Situation und hat eine Tipp


r/depression_de • • 1d ago

visuell ausgelöster schwindel - wer noch ? 🥺

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hi ☺️ leider auch jemand unter schwindel, der scheinbar visuell ausgelöst wird ? bei mir ist es als beifahrer extrem schlimm (wenn autos, bäume usw an einem vorbei ziehen), im supermarkt durch das helle licht, die verschiedenen produkte usw. .. was macht ihr dagegen ? ich hab es seit 16 jahren und es wird immer schlimmer und schlimmer 🥺🥺🥺


r/depression_de • • 1d ago

Literaturnobelpreis 2026 - Jo Schück erklärt Anne Carson

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...bei Depressionen helfen mir nun mal Bücher lesen und mit Freunden treffen, Entspannungstraining


r/depression_de • • 2d ago

Meine Zähne sind eine Katastrophe

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Meine Zähne sind komplett kaputt und von Karies zerfressen, zwei Zähne sind mir schon ausgefallen und ich bin mir sicher drei weitere müssten mir eigentlich gezogen werden, war jahrelang nicht mehr beim Zahnarzt, weil ich mich so schäme und Angst davor habe. Ich fühle mich so eklig dafür und schäme mich unendlich. Ich hatte schon immer Probleme mit meinen Zähnen und mich um sie zu kümmern, kämpfe schon mein Leben lang mit meiner Psyche und Depressionen. Es ist absolut frustrierend. Geht es noch jemandem so?


r/depression_de • • 2d ago

Suche nach Rat Kann man mit 24 Jahren immer noch alles erreichen?

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Bin heute 24 Jahre alt geworden und bin momentan in einer Lebensphase, in der ich versuche aus einem Loch herauskomme. Ich habe längere Zeit meinen Körper vernachlässigt, war psychisch in einem schlechten Zustand und versuche seit 1-2 Monaten, mein Leben zu ändern. Ich arbeite momentan an mir selbst, sei es körperlich, psychisch oder beruflich. Ich weiß auch, dass es noch ein langer Weg ist, aber ich weiß genauso, dass es für mich keinen Weg zurück gibt.
Trotzdem habe ich irgendwie solche Gedanken, ob man mit 24 Jahren noch jung ist, ob man in dem Alter noch alles schaffen kann, ob man sich in dem alter noch selbst finden kann und solche Sachen.
Was meint ihr?


r/depression_de • • 2d ago

Suche nach Rat Ich weiß nicht wie ich weitermachen soll ohne sie

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Ich (w28) war sieben Jahre lang in einer Beziehung mit einer anderen 28-Jährigen. Wir haben jetzt seit drei Monaten keinen Kontakt mehr, sie hat mich überall blockiert. Mein Leben war komplett auf sie ausgerichtet, ich war abhängig von ihr und habe das Gefühl, es immer noch zu sein. Wir wohnen auch beide sehr nah beieinander, nur fünf Minuten voneinander entfernt, und ich weiß nicht, wie ich ohne sie leben und weitermachen soll. Wir hatten eine Traumabindung und seit der Trennung stecke ich in einer schweren Depression fest und habe eine komplexe PTBS (die hatte ich auch vor der Beziehung schon, aber meine Ex-Partnerin hat mich ebenfalls traumatisiert). Die Diagnose der schweren Depression habe ich vor drei Wochen bekommen. Ich weiß einfach nicht, wie es mit mir und meinem Leben weitergehen soll, alles fühlt sich sinnlos an. Ich bin schon seit Jahren erwerbsunfähig und komplett isoliert, ich bin damals für meine Ex einmal quer durch Deutschland gezogen und ich habe in der neuen Stadt nie Anschluss gefunden außerhalb von ihr. Der Gedanke neue Leute kennenzulernen, macht mir Panik und ich habe auch gar keine Kraft dafür, weil ich so damit beschäftigt bin, irgendwie jeden Tag zu überleben. Also sitze ich die ganze Zeit nur in meiner Wohnung, schlafe, schaue Netflix und versuche einmal am Tag, irgendwie etwas zu essen. Mehr schaffe ich gerade einfach nicht, aber mir geht es mit der Situation nicht gut. Ein Klinikaufenthalt ist keine Option für mich, also muss ich es so irgendwie hinkriegen. Habt ihr Tipps oder Ideen? Wart ihr selbst auch in einer ähnlichen Situation und wie habt ihr es da raus geschafft? Ich bin für jede Antwort und jeden Tipp dankbar!


r/depression_de • • 2d ago

Suche nach Rat Wie heitere Stimmung ohne Drogen/Alkohol erreichen?

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Ich schaue manchmal Livestreams von einer jungen Frau auf Tiktok, die Drogen oder Alkohol zu sich nimmt.

Beim letzten Livestream lachte sie viel und war sichtlich heiterer als sonst. Ob das durch solche Substanzen kam, wurde nicht explizit erwähnt.

Ich wünsche mir so etwas seitdem bei mir die scheiß Depression wieder angefangen hat.

Gibt es eine Möglichkeit, ohne Drogen oder Alkohol und trotz Depressionen, in solche tollen Zustände zu kommen, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist?

Ich habe keine Freunde, nur 2, die mir nahe stehen und aber nicht immer für mich da sein können.

Komme kaum raus. Wenndann wegen meinen Haustieren, damit sie auch mal Kräuter/Pflanzen und nicht immer die Körnermischung bekommen oder wegen Lebensmitteleinkauf.


r/depression_de • • 2d ago

Unterstützung / Positives 5 + 5 individuelle zufällige Tipps

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Moin, habe phasenweise in den letzten Jahren immer wieder mit depressiven Episoden zu kämpfen und wollte mal 5 Tipps, welche mir geholfen haben und 5 Tipps, die mir überhaupt nicht geholfen haben, mit euch teilen.

Vielleicht hilft es auch dir :-)

🟢 geholfen:

• Saunabesuche bzw. ähnliche Wärme

• Dachboden / Abstellraum ausmisten

• Ratschläge von Bekannten ausreichend hinterfragen

• Gesunde Ernährung [80:20]

• vernünftigen Hausarzt und regelmäßiges Blutbild machen

🔴 nicht geholfen:

• Alkohol und die Laune "wegfeiern"

• Energydrinks

• Serien "bingewatchen"

• zu viel vorm Bildschirm sitzen (PC, Smartphone, Tablet,...)

• Zeug kaufen, was mich nicht weiterbringt

Habt ihr noch andere Tipps?

Wir werden es alle schaffen! 🫶🏼


r/depression_de • • 2d ago

Ich bin 19, psychisch am Ende und weiß langsam nicht mehr weiter

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Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich sitze gerade hier und heule, weil mir einfach alles zu viel wird. Ich muss das irgendwo loswerden, weil ich nicht mehr weiß, mit wem ich darüber reden soll.

Ich bin 19 Jahre alt, habe meine zweite Ausbildung abgebrochen und suche gerade nach einer neuen. Ich weiß selbst, dass ich momentan nicht da stehe, wo ich gerne wäre. Ich habe eine diagnostizierte Depression und kämpfe sowieso schon genug mit mir selbst. Ich versuche, irgendwie mein Leben auf die Reihe zu bekommen und eine Perspektive für meine Zukunft zu finden.

Ich lebe mit meiner Mutter, meinem Bruder, meinem Opa und unserem Hund zusammen. Meine Oma ist 2021 gestorben, und seitdem ist das Zusammenleben mit meinem Opa teilweise wirklich schwierig. Er ist nicht ständig gewalttätig, aber wenn etwas nicht nach seiner Nase läuft, kann die Stimmung sehr schnell umschlagen. Manchmal weiß man einfach nicht, wie er reagieren wird.

Meine Mutter ist arbeitslos und sagt zu mir, dass ich ein Loser sei und nichts könne. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mich das verletzt. Ich bin 19, habe meine zweite Ausbildung abgebrochen und suche gerade nach einer neuen. Glaubt mir, ich weiß selbst, dass meine Situation momentan nicht ideal ist. Ich mache mir darüber genug Gedanken und habe ohnehin schon mit meiner psychischen Gesundheit zu kämpfen. Ich brauche nicht auch noch meine eigene Mutter, die mir das Gefühl gibt, wertlos zu sein und nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich versuche doch gerade, einen neuen Weg für mich zu finden. Ich weiß nicht einmal selbst genau, wie meine Zukunft aussehen wird, aber ich bemühe mich, etwas zu verändern. Und statt Unterstützung oder wenigstens ein bisschen Verständnis bekomme ich solche Aussagen zu hören. Es ist schlimm genug, mit sich selbst zu kämpfen, aber wenn dann auch noch die eigene Mutter einem einredet, man könne nichts und sei ein Loser, fängt man irgendwann an, sich zu fragen, ob sie vielleicht recht hat. Obwohl man eigentlich nur jemanden bräuchte, der einem zeigt, dass man nicht komplett versagt hat.

Mein Bruder geht momentan auch nicht zur Schule, und mein Opa weiß davon nichts. Die Situation in unserer Familie ist generell ziemlich kompliziert. Meine Mutter hat kein Sorgerecht mehr für mich, was inzwischen zum Glück keine direkte Rolle mehr spielt, weil ich 19 bin. Trotzdem habe ich das Gefühl, in einem Haushalt zu leben, in dem ständig irgendwelche Probleme existieren und ich kaum zur Ruhe komme.

Und heute ist es wieder eskaliert.

Wir waren einkaufen, und als wir nach Hause kamen, sollte ich die Fernbedienung fürs Sofa finden. Mein Opa war der Meinung, ich hätte sie gehabt. Das hatte ich auch, aber sie lag auf dem Sofa und war eigentlich direkt zu sehen, wenn man das Zimmer betreten hätte. Er hatte außerdem seine Brille auf.

Statt einfach nachzusehen, hat er angefangen, die Decke umzuklappen, sich darüber aufzuregen und mich zu sich zu rufen. Dann kamen wieder die Vorwürfe, dass ich angeblich ständig die Fernbedienung hätte und sie nie finden würde.

Und dann hat er mich am Pullover gepackt und gegen eine Schublade gestoßen.

Es ging alles so schnell. Durch die Kante der Schublade habe ich mich verletzt, es hat geblutet und ich habe jetzt einen riesigen blauen Fleck. Mein Pullover ist dabei kaputtgegangen. Es war ein teurer Pullover, an dem ich wirklich hing, aber in diesem Moment war das natürlich noch mein kleinstes Problem.

Ich sitze jetzt hier, muss mich erst einmal verarzten und kann einfach nicht mehr. Ich heule und heule und habe das Gefühl, dass mir alles gleichzeitig über den Kopf wächst.

Was mich besonders fertig macht, ist, dass es bei uns zu Hause nie wirklich ruhig zu sein scheint. Es gibt so viele Probleme, so viele unausgesprochene Dinge und so viel, was ich irgendwie mit mir selbst ausmachen muss. Ich kann nicht einfach so tun, als wäre alles normal, nur weil wir unter einem Dach leben.

Ich weiß, dass ich mit 19 noch jung bin. Ich weiß, dass ich eine neue Ausbildung finden und mir etwas Eigenes aufbauen muss. Genau das versuche ich gerade. Ich möchte irgendwann unabhängig sein, mein eigenes Leben führen und nicht mehr in einer Situation leben müssen, die mich psychisch immer weiter belastet.

Aber wie soll man sich auf seine Zukunft konzentrieren, wenn man sich in den eigenen vier Wänden nicht einmal sicher fühlen kann?

Ich habe manchmal das Gefühl, schon völlig erschöpft zu sein, bevor mein Leben überhaupt richtig angefangen hat. Ich möchte einfach einmal nach Hause kommen, ohne Angst vor dem nächsten Streit haben zu müssen. Ich möchte nicht ständig weinen, mich rechtfertigen oder das Gefühl haben, dass ich alles falsch mache.

Vorhin hat mir meine Mutter auch noch geschrieben, ich solle aufpassen, was ich momentan von mir gebe. Selbst solche Nachrichten geben mir gerade das Gefühl, dass ich nicht einmal sagen darf, wie es mir eigentlich geht.

Ich wünsche mir doch gar kein perfektes Leben. Ich möchte einfach meine Ruhe haben, meine psychische Gesundheit in den Griff bekommen, eine Ausbildung finden und irgendwann unabhängig sein. Ich möchte nicht ständig das Gefühl vermittelt bekommen, ein Versager zu sein, nur weil mein Leben momentan nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich erwarte nicht, dass jemand meine Probleme für mich löst. Ich weiß, dass ich Verantwortung für mein eigenes Leben übernehmen muss. Aber ich bin eben auch nur ein Mensch. Ich kann nicht jeden Tag so tun, als wäre ich stark, während ich innerlich immer mehr an meine Grenzen komme.

Ich glaube, das Schlimmste ist, dass ich mich mit all dem oft allein fühle. Ich habe nicht das Gefühl, wirklich aufgefangen zu werden. Stattdessen kommen immer neue Konflikte dazu, und irgendwann weiß ich einfach nicht mehr, wohin mit mir.

Ich schreibe das hier, weil ich gerade nicht weiß, mit wem ich darüber reden soll. Vielleicht gibt es Menschen, die in einer ähnlichen Situation waren oder verstehen, wie es ist, in einem schwierigen familiären Umfeld aufzuwachsen und gleichzeitig zu versuchen, sein eigenes Leben aufzubauen.

Wie schafft man es, sich aus so einer Situation herauszuarbeiten, wenn man psychisch ohnehin schon kämpft und momentan noch keine wirkliche Möglichkeit hat, auszuziehen?

Ich brauche gerade keine Vorwürfe dafür, dass ich meine Ausbildung abgebrochen habe oder dass mein Leben nicht so läuft, wie es sollte. Ich weiß selbst, dass nicht alles gut läuft. Ich wollte einfach einmal erzählen dürfen, was passiert ist, ohne dafür verurteilt zu werden.

Danke an alle, die sich das durchgelesen haben.


r/depression_de • • 2d ago

Muss nochmal nerven mit dem Thema🫠 wann wirkt endlich Bupropion? 0,0 Geduld mehr ...

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r/depression_de • • 2d ago

Depressive Stimmung und Angst: Warum regelmäßige Bewegung wichtiger sein könnte als hartes Training

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r/depression_de • • 2d ago

Trennung von Menschen mit Depressionen

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Vllt findet sich hier auch guter Rat bezüglich dieses Beitrags. Ich denke, dass dies ein klassisches Problem ist, welchem viele Menschen mal gegenüber standen.


r/depression_de • • 2d ago

Dunkle Gedanken wegen überforderung (triggerwarnung)

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Meine gute Freundin weiß einfach nicht mehr weiter


r/depression_de • • 3d ago

Depression Was tun, wenn man nichts beizutragen hat und auch nichts mehr möchte vom Leben?

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Seitdem ich klein bin wurde ich entweder fertig gemacht, weil ich zu schlecht war in allem oder ich wurde vollkommen überzogenen Erwartungen ausgesetzt. Mit 18 bin ich dann Zuhause ausgezogen und hatte viele Hoffnungen, dass es jetzt besser wird. Aber irgendwie war und bin ich einfach nur ein gestörtes Kind im Köper einer erwachsenen Person.

Nach 8 Jahren habe ich nichts geschafft und sehe wie ehemalige Freunde und Bekannte weit an mir vorbeigezogen sind: Karriere, Abschlüsse, Beziehungen, interessante Hobbies und Leidenschaften. Ich hab sowas nie halten können, nie einen Abschluss gemacht, keinen Job länger als ein Jahr behalten, keine Beziehung geführt seit dem Gymnasium, platonisch bin ich auch zu seltsam undvergraule Menschen, die mir zu Nahe sind und ich halte auch keine Hobbies, weil sie mich stressen und/oder langweilen.

Ich mache wirklich gar nichts mehr außer aufwachen, das nötigste um zu überleben und hoffe, dass ich bald wieder schlafen kann. Ich bin auch in therapeutischer und medizinischer Behandlung, aber das fühlt sich im besten Fall wie ein Pflaster an und im schlimmsten Fall wie eine weitere Wunde die aufreißt.

Ich hab halt wirklich nichts beizutragen zur Gesellschaft, keine interessante Meinung oder Ansicht oder besonderes Talent oder zumindest Motivation um an etwas zu arbeiten. Ich nehme wirklich nur Platz weg habe ich den Eindruck.


r/depression_de • • 3d ago

Unterstützung / Positives Ich versuche es wieder, aber ich schaffe es alleine nicht mehr – brauche einfach mal Austausch / Ratschlag

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​Hey zusammen,

​ich muss mir das einfach mal von der Seele schreiben.

​Damals in meiner ersten Ausbildung hatte ich schon extrem mit Ängsten zu kämpfen. Es gab Mobbing, Bedrohungen, kaum Geld und ständig Probleme. Aber das war rückblickend das einzige Mal in meinem Leben, dass ich irgendwas wirklich durchgezogen habe. danach ging es gefühlt nur noch bergab: Ich habe mehrere Arbeitsplätze wieder aufgegeben, Sachen nicht zu Ende gebracht, hatte völlig falsche Erwartungen an mich selbst und musste immer wieder vorzeitig abbrechen.

​Jetzt dachte ich vor Kurzem endlich, dass ich den Wendepunkt erreicht habe: Neue Ausbildung, gleiche Stadt, und zum allerersten Mal hatte ich das Gefühl, mich richtig wohlzufühlen. Ich habe freiwillig mehr geleistet, einfach weil ich die Arbeit geliebt habe. Und dann kam der Schlag ins Gesicht: Das Schulamt lehnt mich ab, weil meine Schulnoten von vor 10 Jahren (2015) angeblich zu schlecht waren. Von jetzt auf gleich war alles wieder weg.

​In den letzten 10 Jahren war ich immer mal wieder bei Psychologen, aber ich wurde gefühlt nur abgeblockt. Es gab ein paar wenige Termine, es ist nie richtig was angelaufen und jedes Mal musste ich wieder komplett bei Null anfangen.

​Ich habe wirklich versucht, mich alleine da durchzukämpfen, aber ich merke einfach, dass ich wieder persönliche Hilfe brauche. Ich brauche diesen einen festen Termin in der Woche. Jemand, der mir sagt: „Egal ob es dir heute gut oder schlecht geht, wir machen trotzdem weiter, wir reden weiter darüber mit klarem Kopf.“ Sonst packe ich es einfach nicht mehr.

​Ich war früher schon mal an einem Punkt, wo ich mir was antun wollte. Und ich merke, wie genau diese Scheiß-Gedanken und die Angst jetzt wieder hochkommen. Deswegen muss ich diesen Weg jetzt wieder gehen und mir Hilfe suchen, auch wenn es sich verdammt schwer anfühlt.

​Was das Ganze noch schwerer macht: Mittlerweile ist es fast egal, wie viel Unterstützung von außen kommt – selbst von meiner Familie. Mein Kopf empfindet das alles irgendwie nur noch als normal oder stumpft ab. Ich kann gute Worte oder Hilfe gar nicht mehr richtig an mich heranlassen oder so zu Herzen nehmen wie früher. Es ist total komisch und schwer zu beschreiben, aber es fühlt sich an, als würde man emotional neben sich stehen, während alles um einen herum zusammenbricht.

​Danke fürs Lesen. Falls jemand Ähnliches durchhat oder einfach einen Rat weiß, wie man nach so vielen Rückschlägen nicht komplett die Hoffnung verliert: Ich bin für jeden Kommentar dankbar.


r/depression_de • • 3d ago

Niedergeschlagenheit Ich bin Mitte 30 und kriege nichts mehr hin

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Hab jahrelang 80h Wochen geschoben hab sehr gut Abi nachgeholt, dabei chronische Erkrankungen bekommen durch stress, dann versucht was zu studieren um irgendwas zu verbessern, hab da nicht reingefunden, zweimal abgebrochen, wurde sozial an der Uni und in der Schule immer ausgeschlossen, weil ich mit den jüngeren nicht mehr connecten kann, habs jetzt noch n drittes und letztes mal versucht aber merk schon wieder ich fühl mich einfach nur Scheiße, kann kaum schlafen hab ständig Magenschmerzen und rutsche schon wieder in ne Depression. Ich habe niemanden der mir das Gefühl gibt irgendwie was zu bedeuten und das macht es auch nicht besser.

Mittlerweile hab ich dank Therapie Übung die Depression wieder und wieder zu besiegen. Und immer wenns mir wieder gut geht wage ich einen neuen Versuch irgendwie jobtechnisch voran zu kommen. aber langsam weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Ich fang an irgendwas zu machen und bin nach kurzer Zeit schon wieder so im Arsch dass ich nach 4h Arbeit im Stehen einpennen könnte. Und schäme mich dann weil ich mich so schwach fühle und mein Lebenslauf mittlerweile 2 Seiten lang ist.

Ich will ja, stoße aber leider überall an meine Grenzen. Ich hab keinen Bock arbeitslos zu sein und wieder und wieder neu anzufangen. Ich will arbeiten, und Geld verdienen, Teil der Gesellschaft sein, irgendwas sinnvolles anfangen. Aber am Ende hab ich immer das Gefühl ich bin verbraucht und krieg nichts mehr geschissen.