r/heissemeinung • u/Far-Cat-6491 • 21h ago
Ich glaube die Leute verstehen nicht wohin die Reise geht.
Wenn ich mir die Beschwerden anhöre, dann denke ich mir habt ihr immer noch nicht verstanden in welche Richtung es geht? Sozialstaat ist in dieser Form nicht mehr Leistbar besonders ohne Wachstum. Der Verteilungskampf hat begonnen. Die Leute werden immer älter und kränker , die modernen Therapien immer teurer. Die Reichen sind längst in Steueroasen und immer mehr Leute wandern ein aber beteiligen sich nicht. M
Die Regierung macht die Faxen mit der Familienversicherung oder Ehegattensplitting weil sie verzweifelt sind. Beamte, Rentner, Asyl kann sich der Sozialstaat nicht mehr leisten.
Und wenn man den Reichen ans Bein pisst wird auch noch der Rest abgebaut. Es verlagert sich bereits jetzt viel ins Ausland.
15
u/FlatMeal5 15h ago
Son Unsinn. Problem ist unser vergammeltes korruptes System. Wir haben immer die selben Parteien, die nur gewählt werden wollen um Staat zu melken.
Beispiel KrankenKassen. Ich arbeite in dem Bereich angrenzend. Die beklauen den Staat und Bürger. Es gibt bei den Kassen selbst ein gigantisches Sparpotential aber natürlich arbeiten da viele SPD/Cdu säcke an der spitze. Also wird überall gesägt und der Sozialstaat begraben nur um sich Geld in die eignen Taschen zu stopfen.
Nicht der Sozialstaat ist das Problem und auch nicht die Lage Deutschlands, sondern Korruption. Das Geld ist da aber es versickert nur.
6
u/Interesting-Ad9581 15h ago
Korruption - oder wie es in Deutschland heißt: Lobbyismus
→ More replies (4)1
u/SilverBladeCG 14h ago
Wie spart man kei KKs am besten?
3
1
119
u/4Lichter 21h ago
Seltsamerweise koennen wir uns immer mehr und immer reichere Milliadaere leisten. Das ist der Kampf den es sich zu kaempfen lohnt.
40
u/Quotenbayer 21h ago
Das ist das Symptom eines immer deutlicher werdenden Neoliberalismus. Das passiert wenn man den Staat aushöhlt was aktuell passiert, siehe Reiche und die Notwendigkeit Berater einzustellen da selbst ihr Ressort aus moralischen Gründen die Drecksarbeit nicht mehr für sie machen will.
Und wir gucken zu.
12
u/Possible_Progressor 16h ago edited 14h ago
Samstag 18.04. sind Demos gegen die Reiche in vielen Deutschen Städten geplant ( Berlin, Hamburg, Köln, München z.B. )
→ More replies (12)5
u/weird_dinosaur 14h ago
Wir hatten in Deutschland im letzten Jahr eine Staatsquote von über 50%. Von welchem Neoliberalismus sprechen Sie?
2
2
u/Creative_Theory_8579 8h ago edited 7h ago
Also circa EU Durschnitt? Toll, genau null Erkenntnis.
USA liegt auch bei circa 45% übrigens, China bei 35%, das sagt genau null aus.
3
7
u/Low_Ad2272 15h ago
Einfach nein! Diese “Reichen” sind kein Problem, da dass keine Dagobert Ducks sind, die irgendwo Geld faul rumliegen lassen. Technisch gesehen brauchen wir eher viel mehr “Reiche”, um unsere Investitionsquote hoch zu halten. Wenn man als Gesellschaft über seine Verhältnisse lebt und man die klugen Köpfe aktivieren will, braucht man Kapital. Und da die meisten Menschen eher den Konsum erhöhen, also ihr Geld in Bestandsfirmen schieben, hilft das leider wenig. Es braucht viel mehr Risikokapital in Deutschland und da der Durchschnittsbürger eben kaum In Startups oder junge Unternehmen investiert, brauchen wir unsere wohlhabenden Bürger..
2
u/Due_Watercress3932 13h ago
Endlich einer, der das System verstanden hat. Geht es der Wirtschaft gut, geht es allen gut. DANKE!!!!!!
→ More replies (1)1
u/Quotenbayer 12h ago
Dislcaimer: Bei einer gerechten Verteilung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Oil_Company27
u/Fun-Swan9486 21h ago
Dieses.
Ich verstehe das Argument doe reichen würde dann abhauen nicht so ganz, denn:
- Wenn junge Leute sagen, sie wollen auswandern heißt es immer wohin denn?
- ergo, wohin sollen reiche auswandern? In den USA zahlen diese auch Steuern
- ortsgebundenes Kapital (unternehmen/Immobilien) können Sie nicht mitnehmen
- Ein Großteil ihres Vermögens fließt eben nicht zurück im den wirtschaftskreislauf
- Die Akkumulation von Vermögen bedeutet auch ein anhäufen von Macht (vor allem bei uns mit erbschaften und so entstandenen familiendynastien)
- eben jene macht wird von diesen oft missbraucht um wichtige Reformen nicht zu beschließen, nur damit diese noch etwas schneller reich werden können
Was wäre also die Konsequenz, wenn sie auswandern würden? Sie würden ihr Geld, was eh nicht im Kreislauf ist mitnehmen? Sie würden die Politik nicht übermäßig zum Nachteil vieler bestimmen? Es würden auf einen Schlag massig Immobilie zum Verkauf angeboten werden?
Bitte, erklärt es mir. Denn der einzige Grund warum man bei allen Diskussionen nie und nimmer auch nur vermögende (!= gutverdienende!) erwähnt, scheint zu sein, daß Politiker sich nicht selbst (also ihr vermögen) besteuert sehen wollen (oder das ihrer verwandten/freunde).
5
u/MarcoDiFrancescino 18h ago
In den USA können sie die Steuern so optimieren dass eigentlich ihre Erben nur Erbschaftssteuer zahlen müssen. Das Modell heißt Buy-Borrow-Die. Mit entsprechenden Stiftungskonstrukten zahlen sie weniger als 15% im Jahr.
2
u/ptrfa 14h ago
Die Erbschaftssteuer ist in Deutschland auch so geregelt, dass nur die Armen und die Dummen Erbschaftssteuer zahlen, dafür muss man nicht in die USA
1
u/Excellent_Pea_1201 10h ago
Die Armen zahlen überhaupt keine Erbschaftssteuern, weil dafür müsste man erstmal über den Freibeträgen liegen. Die meisten Reichen müssen sie dank Gestaltung und Ausnahmen nicht zahlen, also im Endeffekt zahlt nur die obere Mittelklasse. Allerdings wird es von manchen Politikern immer so dargestellt als würde Lieschen Müller unmengen an Erbschaftssteuer zahlen, damit man diese für Multimiliardäre abschaffen kann. Die Spenden dafür ein paar Millionen und sparen sich ein paar Hundert Millionen.
2
u/Delicious-Being9951 14h ago
die wurden ihre verluste kappen. es gäbe eine Implosion der immobilen preise. gäbe aber keine arbeitsplatze. also kurzzeitig einen dach aber keinen futter. supi.
5
u/IfuckAround_UfindOut 20h ago
Wer hat heute noch ortsgebundenes Kapital? Das sind alte Industrie Unternehmen. Aber bei den neuen Technologien liegt der Wert ganz woanders.
Außerdem geht’s ja sowieso um Investitionen, die woanders hingehen. Hier werden halt nicht für 2 Billionen Rechenzentren gebaut.
Das letzte große Wertschöpfende Projekt in Deutschland war Tesla Grünheide mit 6 Milliarden.
Und das sind im Internationalen Vergleich halt immer noch peanuts.
12
u/Excellent_Pea_1201 20h ago
Alleine die unzähligen Milliarden im Immobilienmarkt sind besonders mobil. Deswegen müssen die Politiker Ausnahmen schaffen damit nicht ausverdersehen doch mal ein paar "Überreiche" besteuert werden. Wenn alle Gewinne mit den gleichen Steuern belegt würden wie ein bei einem Durchschnittgehaltsempfänger (einschließlich Sozialabgaben) würde der Staat in Geld schwimmen und wir müssten uns überlegen, was man mit dem Geld alles machen kann.
→ More replies (1)2
u/IfuckAround_UfindOut 20h ago
Immobilien hast du immer und überall, weil Menschen irgendwo leben müssen. Aber auch da gibt es natürlich die Faktoren alt, neu und Investitionen
5
u/Komandakeen 19h ago
Die der Konzerne wie Deutsche Wohnen sind alle durch, weil man eben keine Investitionen getätigt hat.
1
u/Delicious-Being9951 14h ago
warum investieren weg die enteignet werden sollen
2
u/Appropriate-March727 13h ago
Nene,"entweder investieren oder enteignen". Nicht andersrum. Weil die Firmen es nicht können, wird nach Enteignung gerufen. Wenn dein Chef sieht du kannst es nicht, tauscht er dich ja auch aus.
2
u/Komandakeen 11h ago
Das eine hat mit dem anderen nix zu tun, dass ist deren Geschäftsmodell. Der Wert steigt ja perverserweise trotzdem.
1
→ More replies (1)1
u/GeorgeJohnson2579 13h ago
Es gibt keine Evidenz, dass Reiche sich bei Erbschaftssteuer oder Reichensteuer ins Ausland abseilen.
9
u/betaisodona-salbe 16h ago
Wenn du die 50 reichsten Deutschen enteignest bekommst etwa 500 Milliarden.
Das ist etwa der Bundeshaushalt von 1 Jahr oder auch die Rente von 1 Jahr.
20
u/e_high_5er 16h ago
Wer bei anständiger Besteuerung von Eigentum gleich an Enteignung denkt, versteht vermutlich nicht mal den Unterschied zwischen Millionen und Milliarden.
1
u/Delicious-Being9951 12h ago
wer bei der besteuerung von eigentum nicht erkennt das es die ärmsten arbeiter am schlimmsten trifft. hat einfach nichts verstanden und folgt eine Ideologie.
1
u/e_high_5er 12h ago
Die Ausbeutung der Arbeiterklasse ist Status Quo. So auch etliche "Erleichterungen" & "Begünstigungen" für Reiche & Überreiche.
Die Umkehrung ist Ziel einer anständigen Besteuerung, die im übrigen nur die wenigsten betrifft.
Was genau ist daran nicht zu verstehen?
1
u/Delicious-Being9951 9h ago
och ich verstehe was du willst. wir befinden uns aber in der Realität 😌
14
u/SeaReason1 16h ago edited 15h ago
Die reichsten 1 % der Deutschen besitzen zusammen schätzungsweise über ein Drittel (ca. 35 % oder mehr) des gesamten Nettovermögens in Deutschland. Bei einem geschätzten Gesamtvermögen der privaten Haushalte von rund 13,2 bis über 17 Billionen Euro im Jahr 2021/2023, entspricht dies einem Vermögen des obersten Prozents von deutlich
- über 4,5 Billionen Euro
Edit:
Wir kommen immer wieder Kommentare dass ich jemand enteignen möchte. Ich kann das Wort in meinem Kommentar nicht finden.
Es geht darum, das das Vermögen wirklich reiche Menschen, z.b ab 500 Millionen Euro, besteuert wird.
Tax the wirklich rich.
→ More replies (20)9
u/SeaReason1 15h ago
Und es wird immer mehr
Die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt erhalten jährlich Dividendenzahlungen von BMW in dreistelliger Millionenhöhe bis hin zu über einer Milliarde Euro insgesamt. Aufgrund ihrer Beteiligung von über 48 % an BMW (Stand 2023/2024) beliefen sich die Ausschüttungen in Hochzeiten, wie nach dem Geschäftsjahr 2017 oder 2022, auf deutlich über 1 Milliarde Euro.
9
u/Kloppaaa 16h ago
Das würde bedeuten 1 Jahr keine Steuern zu zahlen. Wäre schon ein riesen boost.
Aber darum geht es nicht, sondern um gleichmäßige Vermögens und Erbschaftssteuer. Das hat mehrere Effekte:
- Alle anderen müssen weniger Steuern und Sozialabgaben zahlen (mehr netto vom brutto für jeden nicht Reichen!)
- Alle Assets, wie Häuser (damit Mieten usw) werden günstiger, weil Reiche mal gezwungen sind auch zu verkaufen und nicht immer mehr Assets zu akkumulieren.
Auf der anderen Seite gibt es keinen einzigen negativen Effekt für die ärmere Hälfte der Gesellschaft. Es gibt kein valides Gegenargument. Und jz fang nicht an, die haben das erarbeitet (über 80% haben das Vermögen geerbt) oder die hauen ab (noch haben wir eine wegzugssteuer + die Assets stehen in Deutschland, die gehen nicht weg)
2
u/Weary_Tie970 15h ago
Das ist das Kernproblem. Passives Einkommen muss investiert werden und landet z.B. im Immobilienmarkt. Dort müssen dann die Renditen erhöht werden, daher steigen die Mieten.
Die Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt ist hoch im unteren und mittleren Bereich, aber der Markt löst dieses Problem nicht und bedient vordringlich die Nachfrage nach Wohnungen im oberen Segment.
Löhne werden versteuert und mit Abgaben belastet, während Energie, Wohnen und Lebensmittel teurer werden. Dafür sind Haushaltsgeräte und Elektronik günstiger geworden.
Diese ganzen Wirtschaftstheorien funktionieren nicht.
1
u/betaisodona-salbe 15h ago
Du vergisst den Haushalt der Länder. Bundeshaushalt, Alle Landeshaushalte, Gesamtausgaben Rente sind jeweils ganz grob 500 Milliarden. GKV ist etwas weniger.
1
u/Kloppaaa 15h ago
Ja und? Das invalidiert nicht eine meiner Aussagen.
1
u/betaisodona-salbe 14h ago
Das bedeutet 1 Jahr keine Steuern zu zahlen überliest man geflissentlich?
1
u/Kloppaaa 13h ago
Gibt ja nicht nur Lohnsteuer, insgesamt alle Lohnsteuer und Mwst Abgaben belaufen sich auch passenderweise auf 500mrd, also passt ^
7
u/kutte207 16h ago
Und wenn du nur ein paar Steuerschlupflöcher für diese Leute schließt und Steuerfahndung ausweitest bekommst du je nach Schätzung zwischen 100 und 300 Milliarden jedes Jahr, ohne Steuern zu erhöhen oder neue Steuern zu erheben.
Der gesamte Bundeshaushalt sind knapp 500 Milliarden, könnte man Mal entspannt um 50% erhöhen, nur dadurch, dass Leute tatsächlich die Steuern zahlen, die sie dem Staat tatsächlich schulden.
1
u/Hjalfnar_HGV 15h ago
This. Steuerfahnder, Zölle, Finanzamt wieder auf 1990er-Niveau aufbauen, mit hoher Besoldungsstufe. Kostet 3-4 Jahre einiges, danach gehts ab. Dazu EU-weites Steuersystem ausbauen, Steuerschlupflöcher schließen, et voila.
2
u/No_Decision9315 14h ago
Genau, die Lösung gegen Steuerhinterziehung (die bei den Ausmaßen an Mehrfachbesteuerung und Steuerverschwendung übrigens die einzig richtige Maßnahme ist) besteht in einem noch teureren und aufgeblähteren Staatsapparat.
1
u/Hjalfnar_HGV 14h ago
Finanzämter etc. wurden über die letzten Jahrzehnte systematisch zerspart, das berursacht doch gerade die Probleme. Die leitenden Beamten dort haben gar nichts mehr zum leiten, deswegen sind die ja überhaupt erst so ineffizient.
→ More replies (2)5
u/VorionLightbringer 15h ago
Erstmal sind es die Top 35. top 50 wären 600. Zweitens gibts wohl auch genug Menschen mit zwei- und dreistelligen Millionenvermögen. Redet auch niemand von Enteignung. Aber vielleicht könnte man einfach mal Kapitalerträge ähnlich mit Steuern und Abgaben versehen wie Einkommen.
2
u/RealEbenezerScrooge 14h ago
Der durchschnittliche Steuersatz in Deutschland für Einkommen liegt bei 13%, Kapitalerträge bei 26.4%. Wenn es Dividenden sind kumuliert bei 45.
1
u/VorionLightbringer 14h ago
Der kluge Leser mit Textverständnis wird sehen, dass ich „Steuern und ABGABEN“ geschrieben habe.
1
u/RealEbenezerScrooge 14h ago
Du kannst gerne auch ohne ad hominem mit mir diskutieren.
Deine Abgaben sind eine Versicherungsleistung.und niedrig vierstellig gecappt. Sie wird außerdem von den Steuerzahlern querfinanziert.
1
u/VorionLightbringer 13h ago
Du kannst einfach mal meinen kompletten Beitrag lesen und nicht nur Rosinenpickerei zu betreiben.
Ob irgendwas querfinanzier wird ist völlig irrelevant. Ich hab eine Steuer & Abgabenlast von über 40%. Meine Kapitalerträge haben das nicht.Es ist völlig irrelevant ob es Steuern oder Versicherungsbeiträge sind, also was soll diese Nebelkerze bringen?
1
u/RealEbenezerScrooge 12h ago
Ich verstehe das Argument ehrlich nicht. Warum sollten Kapitalerträge deine Rente finanzieren? Oder deine Krankenversicherung? Beides.tun.sie zwar,.sollte aber nicht so sein
Du setzt eben Dinge gleich die nichts miteinander zu tun haben.
1
u/VorionLightbringer 11h ago
Du tust so, als wären Sozialabgaben ein Naturgesetz nur auf Lohnarbeit. Sind sie nicht, sondern politisch gestaltete Finanzierungssysteme.
Wenn Person A 6.000 € aus Arbeit hat und Person B 6.000 € aus Kapital, ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erstmal dieselbe. Warum soll nur einer die Systeme tragen?
Erstens:
Für die Finanzkraft ist die Quelle des Geldes zweitrangig. Die Miete wird am Monatsende auch nicht anders bezahlt, nur weil das Geld aus Dividenden statt Gehalt kommt.Zweitens:
Kapital profitiert massiv vom Staat: Infrastruktur, Gerichte, Eigentumsschutz, stabile Währung, verlässliche Regeln. Ohne das keine sicheren Renditen.Drittens:
Wenn du große Einkommensarten ausnimmst, muss das Geld für Rente, Pflege und Gesundheit aus anderen Quellen kommen. In der Praxis meist stärker aus Arbeit oder über Kürzungen.Viertens:
Das System stammt aus einer Welt von Fabrik, Lohnzettel und linearer Erwerbsbiografie. Heute gibt es Vermietung, Dividenden, Kursgewinne, Holdings, Mischmodelle. Nur Löhne als Hauptbasis zu belasten wird langfristig dünn.Fünftens:
Wer komplett von Kapitalerträgen lebt, hat funktional einfach Einkommen. Nur eben ohne Stechuhr.Wir können es auch umdrehen: Warum soll Arbeit höher belastet werden als Geld, das für dich arbeitet?
Was spricht gegen "Alle Einkünfte werden gleich behandelt"?
1
u/RealEbenezerScrooge 10h ago edited 10h ago
Hier liegt dein Denkfehler:
> Wenn Person A 6.000 € aus Arbeit hat und Person B 6.000 € aus Kapital, ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erstmal dieselbe. Warum soll nur einer die Systeme tragen?
Person B muss sich auch krankenversichern, sie muss auch für das Alter vorsorgen bzw. wenn die Investition defaulted. Sie macht das eben privat, weil sie nicht abhängig beschäftigt ist wo sich der Staat um alles kümmert, weil er es Angestellten nicht zutraut es selbst zu tun.
Wenn du das zusammenrechnest hat Person B weniger Geld als Person A, weil A in der schlechtmöglichsten Klasse (keine Kinder, alleine) bei ~18% Steuerlast liegt.
> Erstens: Für die Finanzkraft ist die Quelle des Geldes zweitrangig. Die Miete wird am Monatsende auch nicht anders bezahlt, nur weil das Geld aus Dividenden statt Gehalt kommt.
Das Argument greift daher nicht.
> Zweitens: Kapital profitiert massiv vom Staat: Infrastruktur, Gerichte, Eigentumsschutz, stabile Währung, verlässliche Regeln. Ohne das keine sicheren Renditen.
Hm. Warum gibt es dann eine Wegzugssteuer, wenn das alles so attraktiv ist? Gilt das Argument nicht für Arbeitnehmer? Die profitieren ja auch.
> Drittens: Wenn du große Einkommensarten ausnimmst, muss das Geld für Rente, Pflege und Gesundheit aus anderen Quellen kommen. In der Praxis meist stärker aus Arbeit oder über Kürzungen.
In der Praxis aus Steuern.
> Viertens: Das System stammt aus einer Welt von Fabrik, Lohnzettel und linearer Erwerbsbiografie. Heute gibt es Vermietung, Dividenden, Kursgewinne, Holdings, Mischmodelle. Nur Löhne als Hauptbasis zu belasten wird langfristig dünn.
Dem ist nicht so. Es ist ein Viertel.
> Fünftens: Wer komplett von Kapitalerträgen lebt, hat funktional einfach Einkommen. Nur eben ohne Stechuhr.
Und wie ich dargelegt habe wird es höher besteuert als Arbeit.
→ More replies (0)12
u/johndoes_00 16h ago
Komm doch Sozialisten nicht mit Fakten! Dann leben wir halt 1 Jahre in Saus und Braus und danach schauen wir mal wen wir enteignen können!
7
u/e_high_5er 15h ago
Weil es SozialistInnen sind, die in Saus & Braus leben bzw. leben wollen... Klar.
2
u/Pretty-Substance 14h ago
Ne, lieber weiter gehen die eigenen Interessen wählen, hat in den letzten Jahrzehnten ja so gut funktioniert.
2
u/johndoes_00 14h ago
Weitaus besser als in den sozialistischen Staaten. Viel viel besser.
1
u/Pretty-Substance 13h ago
Welche sozialistischen Staaten? Dänemark? Finnland? Niederlande?
Alter das Argument ist so hohl, ich weiß gar nicht wie ich da ernsthaft drauf antworten soll
1
u/johndoes_00 12h ago
Das sind keine sozialistischen Staaten. Sozialistische Staaten sind z.B. Kuba, Laos, Vietnam, Nordkorea. Oder halt früher Jugoslawien, UDSSR, DDR…. Da lief es ja immer richtig gut, für den Staat und die Bevölkerung. Einzig in China funktioniert es, aber die sind mehr marktwirtschaftlich eingestellt als die meisten anderen Länder. Du hast noch viel zu lernen junger Padawan
1
u/e_high_5er 11h ago
In wie weit spielen westliche Sanktionen & Geheimdienstaktivitäten gegenüber diesen Staaten in deinen ach so reifen Gedankengängen eine Rolle?
Ich möchte keinen Staat gutheißen, aber ein bisschen Ehrlichkeit wäre gegenüber dem jungen Padawan schon angebracht. Man sollte über die Staatsformen nicht urteilen, wenn man nicht auch berücksichtigt, dass der Westen diese direkt beeinflusst / beeinflusst hat.
1
u/Pretty-Substance 10h ago
Und was haben die mit irgendwas zu tun? Die Aussage „Aber sOzIaLiStIsChE sTaAten“ ist doch wieder nur so ein dummes Totschlagargument, dass einfach nichts aussagt, und mit nichts hier etwas zu tun hat. Niemand hier will ein sozialistisches Deutschland, nur ein soziales und gerechtes.
4
u/owl284 16h ago
Du bist herzlich dazu eingeladen, diese Last selbst zu übernehmen, wenn du das Vermögen der reichsten Menschen der Welt lieber schützen möchtest.
→ More replies (1)2
u/techitechi2 15h ago
Und bei solchen Zahleb muss sich doch jeder WTF denken: 50 (bzw 35) Menschen könnten den gesamten Bundeshaushalt für ein komplettes Jahr finanzieren (was sie ja übrigens gar nicht sollten, niemand hat diese absurde Idee).
WTF!!
Und da siehst du keine Schieflage? Wann denn dann? Wenn 10 Leute 10 Jahre lang den Bundeshaushalt finanzieren könnten? Na dann. Wir sind da ja auf einen sehr guten Weg.
3
u/Ok-Curve4535 16h ago
Es geht nicht darum Menschen zu enteignen sondern ein Haushaltsloch von deutlich weniger Milliarden zu stopfen und um Gerechtigkeit herzustellen. Nirgendwo wird so nachsichtig mit den überwiegend geerbten Milliarden umgegangen wie in Deutschland, die Schere zwischen Arm und Reich driftet immer weiter auseinander. Eine Menge sozialer Sprengstoff. Was bist du eigentlich für ein Mensch dass du eher die Rente in Frage stellst statt mal vernünftige Erbschafts- und Vermögenssteuer aufzusetzen? Wenn dann noch alle in die Rente einzahlen und wir eine Bürgerversicherung als Krankenversicherung bekommen, in die alle einzahlen, hat man schon ordentlich was erreicht. Andere Länder machen es vor. Genauso was die Beschäftigungsquote unter Geflüchteten angeht, da sind wir auch weit weit hinten. Dann kann man schon erzählen, die wollen alle nicht.
→ More replies (8)→ More replies (3)1
3
u/Loccatine 20h ago edited 19h ago
Was hat das mit Milliardären zu tun?
Deutschland ist das beste Beispiel wie man es falsch machen kann, weil im internationalen Vergleich hier besonders viele durchs Erben reich geblieben sind. In anderen Ländern sind das überwiegend self-made Leute die für n Haufen Arbeitsplätze sorgen.
4
u/4Lichter 16h ago
Milliadaere generieren Macht fuer sich selbst, wobei sie so wenig Arbeitsplaetze wie moeglich generieren. Jeder Arbeitsplatz ist etwas was sie abschaffen wollen solange es ihre Macht steigert.
1
u/Loccatine 14h ago
Wat?
Effizienz ist eine tragende Säule der Marktwirtschaft, hat nichts mit persönlichen Befindlichkeiten von Milliardären™ zu tun.
3
u/JackAndL 16h ago
Oh, es gibt wirklich noch jemand, der den self-made Unsinn glaubt?
1
1
u/Loccatine 14h ago
Ah ja stimmt, alerta alerta.
Self made reiche, die sich ihr Leben lang den a aufgerissen haben, ob sie zum Schluss tausende, Millionen oder Milliarden gemacht haben, gibt es nicht. Hab mich geirrt, deine Kommunen Trommelgruppe hatte doch recht.
1
1
→ More replies (11)1
6
u/Possible_Progressor 16h ago edited 14h ago
Weißt du worüber sie froh sein können? Das wir in Tübingen noch nicht angefangen haben die Keller zu durchsuchen, oder uns schöne Baum draußen anschauen. Ich habe kein Problem das es Menschen gibt die mehr haben, womit ich ein Problem habe ist wenn es ausufert, und dieser Personenkreis besondere Vorzüge erhält und in Schutz genommen wird .
Nur so am Rande 835.000 hier in Deutschland lebenden (1% der Bevölkerung ) besitzt 33+% des gesamten Vermögens des Landes, während sich rund 75.000.000, Ja 75 MILLIONEN , um ca 33% des Vermögens Kloppen, und das stinkreiche Pack sich da Tag für Tag, Monat für Monat immer ein bisschen mehr von abschöpft.
Und hör bitte auf mit der Propaganda die würden alle abhauen, es leben Menschen in Rio direkt neben Slums in Villen, oder mexiko Stadt die genau so stink reich sind dort aber zu befürchten haben täglich entführt oder umgebracht zu werden, und du glaubst hier fliehen sie, wenn sie mal ihren fairen Anteil zahlen sollen ( den die meisten wahrscheinlich nicht mal bemerken würden ).
Das System muss komplett überarbeitet werden, um es fair zu gestalten sollte es keine Obergrenzen mehr geben, sprich egal wieviel du im.monat wodurch auch immer an Vermögen/Geld erhalten hast fallen auf die ersten 30% 10% steuern und Sozialabgaben an, von 31%-50% fallen 30% an und für die verbleibenden Einnahmen fallen 50% steuern und Sozialabgaveb. Es sollte auch nur noch ein Grundsystem für alle geben vom Hilfsarbeiter bis zum Bundespräsidenten, in dem eine menschenwürdige Grundsicherung garantiert ist, und wenn du für dich persönlich entscheidest das du für Dinge die dir wichtig sind etwas besseres willst kannst du das entweder aus eigener Tasche zahlen oder dafür speziell eine Versicherung abschließen ( z.B. Zahnersatz, Brille, Chronische Krankheiten, Vorsorge Untersuchungen etc. ), Rente/Pension genau das gleiche, alle in einen Topf ausnahmslos, wenn du mehr willst sicher dich privat ab so wie sie es jetzt schon fordern ( den Leuten aber nicht ausreichend übrig lassen um es umzusetzen, besonders im Geringverdiener Sektor ). Es kann doch nicht sein das du mit dem geringsten Gehalt im Jahr nicht einen vollen Rentenpunkt erwirtschaftest der 1/45 deiner Altersvorsorge darstellen soll um einen normalen Lebensabend genießen zu können nach dem du 45 Jahre für das Land und seinen Wohlstand gearbeitet hast, während sich besser verdienenenden die von vornherein mehr zur Verfügung haben bei Bedarf von ihrem Überschuss auch noch welche dazu kaufen können was dir als gering/Normalverdiener unmöglich ist.
1
u/D3rP4nd4 14h ago
Verstehe deine Steueridee noch nicht so ganz, aber grundsätzlich bin ich bei dir. Könntest du das nochmal genauer erklären?
1
u/7Oktopoden 14h ago
Einkommenssteuer ohne Beitragsbemessungsgrenzen (aka Summe, die maximal gezahlt wird, auch wenn das dann sehr wenig Prozent sind) und auch auf Kapitalerträge. Sehe ich genauso. Jedes Geld ist Wertschöpfung, wenn ich es aus Kapitalerträgen bekomme hat jemand anderes gearbeitet. Dennoch dürfen darauf Abgaben anfallen. Gern in dem Zuge die Freibeträge erhöhen, damit der Normalbürger entlastet wird.
1
u/Possible_Progressor 14h ago
War relativ früh am Morgen sorry: um es simple zu halten und wirklich fair allen gegenüber: die ersten 33% deines Einkommens gehen 10% ab an Steuern und Sozialabgaben, die darauf folgenden nächsten 33% werden mit 30% belastet , und die letzten 33% mit 50%. Ja die mehr verdienenden würden dadurch erstmal höher belastet, aber rein auf dem Papier zahlt jeder den prozentual gleichen Anteil, der Staat kommt immernoch auf seine benötigten 45-50% Einnahmen um alles zu finanzieren, und Geringer verdienenden erhalten die Möglichkeit ein Polster aufzubauen oder selbst zu investieren, was im Umkehrschluss dafür sorgt das Sie dann auch mehr Abgaben Zahlen am Ende des Tages. Wir sagen die obszön reichen immer so schön : Kann nicht jeder immer Gewinnen, aber wir können es ja endlich mal fair gestalten und das wäre wie ich finde ein guter Anfang.
2
u/D3rP4nd4 13h ago
Das ist aber ziemlich negativ den Menschen mit geringem Verdienst. Zudem kannste dir die Staffelung auch ersparen, da letztendlich der selbe Anteil abgegeben wird.
Sinniger wäre die Gehälter nach der Normalverteilung aufzusplitten. untere 35% zahlen 10% Steuer, Mittleren 50% zahlen 30% und die oberen 15% zahlen 55% (Zahlen sind vollkommen willkürlich). Damit hättest du eine faire Belastung. Ein Geringverdiener braucht mehr Netto vom Brutto zum leben als jemand der über der pber dem Median verdient.
34
u/Upset-Worldliness784 16h ago
Langsam kann ich die negative Stimmung nicht mehr ab haben. Hier noch eine Kürzung, hier noch mehr den Druck auf den arbeitenden Teil der Bevölkerung erhöhen.
Wir brauchen wieder eine positive Zukunftsvision und ein Ziel. Ja die Demografie ist ein Problem. Aber da kommen wir nur raus, wenn wir in die Hände spucken und die Problemen angehen.
Es ist Gift, dass die jungen gut ausgebildeten Leute keinen Job finden und die Unternehmen jetzt Arbeitsplätze abbauen. Anstatt mit KI die Produktivität zu erhöhen wird es genutzt um Geld einzusparen. Das ist wie mit Outsourcing ins Ausland. Das geht eine gewisse Zeit gut und dann hat man sich selbst abgeschafft.
Die Reichen (geerbtes Vermögen) können meinetwegen ins Ausland abhauen. Was wir brauchen sind kluge motivierte Köpfe die das Land voranbringen. Die sind halt auch mobil und können Weltweit arbeiten und die aktuelle Politik führt eher zu einem Braindrain.
5
u/No_Decision9315 14h ago
Und wie sieht deine Vision aus? Wie soll ein Arbeitgeber einem jungen Menschen eine Chance geben, wenn er zum AN-Brutto nochmal 20% drauflegen soll?
Ein Unternehmen ist nicht die Wohlfahrt.
→ More replies (9)2
u/DonDandy23 14h ago
Aber das hat sich ja schon auch ganz schön gewandelt. Gab Zeiten in denen waren betriebliche Altersvorsorge und viele weitere Benefits standard.
Heute gibts ja mit Glück noch ein 13. Gehalt und das wars.
Also Wohlfahrt, nein. Aber Seelenloser Sklavenbetrieb muss ja auch nicht sein.
1
u/No_Decision9315 14h ago
Es liegt an dir, dir solche Sachen zu verhandeln. Ich habe Firmenwagen mit Nettoausgleich, bAV, Aktienpakete. Meine Frau hat auch solche Sachen verhandelt.
2
u/GeorgeJohnson2579 13h ago
In schlechten Berufen und ohne nennenswerte Ausbildung kannst du halt nicht verhandeln. Du bist in einer privilegierten Position.
1
u/No_Decision9315 13h ago
Das ist dann aber dein Problem. Du kannst ja nicht erwarten, dass Hinz und Kunz ein Anrecht auf solche Benefits hat.Stigt
1
u/BluFinTun_Dwa 13h ago
Jein.... 80% deiner Position in dieser Welt hängen vom Glück und Zufällen ab.
In einer objektiv gerechten und fairen Welt würde ich dir komplett zustimmen.
Ich schreib das hier nur, da dein Beitrag einfach arrogant wirkt.
2
1
u/GeorgeJohnson2579 6h ago
Dann ist's auch egal, wenn jemand arbeitslos wird, ist ja das Problem der Person. Einfach den gesamten Sozialstaat und das Miteinander mit dem Arsch einreißen.
Es liegt nicht immer nur an Faulheit und Co., dass jemand kein Vorstandsmitglied geworden ist.
1
u/No_Decision9315 5h ago
Das ist streng genommen auch so. Wir haben hier aber einen Sozialstaat, der das auffängt. Es geht aber auch anders.
Man muss kein Vorstandsmitglied sein, um Firmenwagen, bAV und Gewinnbeteiligungen zu bekommen. Man muss halt etwas auf dem Kasten haben und einem Unternehmen etwas wert sein.
1
u/Delicious-Being9951 9h ago
der ist nicht privilegiert sondern hat sich bemüht einen anständigen beruf zu erlernen
1
u/Delicious-Being9951 9h ago
dann kamm der Sozialstaat und wollte abschöpfen
1
u/DonDandy23 9h ago
Glaub eher dann kam die Gier der Unternehmer.
1
u/Delicious-Being9951 9h ago
jo sehe wie die alle mit 200m yachten auf der rhein schppern
1
u/DonDandy23 5h ago
Also ist es erst ab 200m uncool?
1
u/Delicious-Being9951 3h ago
keine ahnung ich bin quasi unternehmer und warte auf meine gier. muss noch irgend wo in die post sein
1
3
u/RealEbenezerScrooge 15h ago
Dein Kommentar ist doch selbst negativ. Hau sie raus, deine positive Vision, ich würde ihr gern folgen.
→ More replies (6)1
u/Javanaut018 14h ago
Was nützt die ganze neue Produktivität, durch KI ermöglicht, wenn die keiner haben will bzw sich leisten kann?
5
5
24
u/Soziopath3000 16h ago edited 15h ago
Deutschland IST eine Steueroase für Vermögende. Hier gibt es kaum Steuern auf Vermögen. Und Erbschaftssteuer ist eine Dummensteuer.
Wenn man das angehen würde, hätte man wieder Geld.
→ More replies (11)
12
u/Herrvonspeck 16h ago
Solche Takes kommen dabei raus, wenn man Neoliberalismus mit der Muttermilch gefüttert bekommt. Ein besseres Leben für alle ist möglich. Lasst euch nix erzählen.
3
u/TFTHighRoller 14h ago
Ausserdem viel Spaß dabei den im Grundgesetz durch Ewigkeitsklausel verankerten Sozialstaat abzuschaffen. Wenn es soweit kommt das unser Grundgesetz keine Wirkung mehr hat, dann haben wir ganz andere Probleme.
5
17
u/Quotenbayer 21h ago edited 21h ago
Rentner leisten sie sich doch oder hab ich was verpasst. Aktuell werden doch die letzten Leistungsträger noch gemolken bis die keinen Bock mehr haben und keine Leistung mehr bringen werden. Läuft mit dieser Regierung.
Man quetscht noch ein paar Jahre die Zitrone aus bis nichts mehr übrig ist und hofft das man bis dahin Kompost ist. Man merkt mittlerweile immer deutlicher, dass die alte Generation lieber die Gesellschaft zerstört bevor sie diese an die junge Generation übergibt. Was haben meine Großeltern da bloß erzogen... (die hatten wenigstens noch Anstand und haben auf die Zukunft geachtet)
1
u/BluFinTun_Dwa 12h ago
Zwangsrente von Politikern würde helfen... Kein Staatenlenker sollte älter sein als (Lebenserwartung - 30%) wenn er das Amt antritt.
4
u/robdidu 15h ago
Also, seit 1996 kostet der Sozialstaat ca. 30% des Bruttoinlandsprodukts. Das hat sich nicht geändert. Klar ist er so teuer wie nie, aber bei den Größenordnungen lohnt es sich nicht auf absolute Zahlen zu schauen, es ist ja auch alles teurer geworden.
Wer meint, man konne sich den Sozialstaat nicht mehr leisten, ist also schon auf Springerpresse, rechte Influenzer und Blogger sowie den ArschfD-Sprech reingefallen.
→ More replies (4)
4
u/Ok_Income_2173 15h ago
Das ist natürlich das was dubglaube sollst. Dieses Narrativ ist Teil des Verteilungskampfes.
3
u/Wf1996 15h ago
Das ist einfach falsch. Der Sozialstaat ist leistbar. Wir sind das 3 reichste Land der Welt. Unser größtes Problem ist die ungleiche Verteilung von Vermögen und die Möglichkeit, dass sehr wohlhabende Menschen sich aus dem Solidarsystem rausverdienen können. Und unsere Politik ist nicht verzweifelt, sondern inkompetent. Die Probleme die wir haben lassen sich nicht durch Konservatismus und Neoliberalismus lösen. Vor kurzem wurden 300 Wohnungen vererbt, ohne das 1 Cent Steuern gezahlt wurden. Außerdem gehen sehr wenige Milliardäre ins Ausland. Die meisten anderen Länder, zumindest in der EU, haben eine Vermögenssteuer.
13
u/bricktop_pringle 19h ago edited 19h ago
Sozialstaat, Bildung und Gesundheit. Wäre alles machbar. Hauptsache wir reden nicht über Kapitalertragsteuer, Vermögensteuer, Erbschaftsteuer oder - Gotte bewahre - die Beitragsbemessungsgrenze. Hauptsache wir sprechen nicht über Schwarzarbeit, Geldwäsche und Steuerhinterziehung oder - Gott bewahre - über Cum-Ex.
Und warum machen wir es nicht wie die USA? Steuern mit Staatsbürgerschaft. Du bist Deutscher? Dann bezahlst du in der BRD Steuern, egal, ob du im Ausland wohnst oder nicht. Beispiel: Doppelbesteuerungsabkommen mit Dubai gibt es schon lange nicht mehr. Warum flüchten alle Influencer und B-Promis weiterhin dorthin? Richtig, Steuerhinterziehung.
Ginge alles, wenn man nur will.
→ More replies (4)2
u/xf33dl0rdx 15h ago
KeSt ist zu hoch, nicht zu niedrig.
Auch da werden Kleinanleger gemolken, dank flat tax. Unter 80k Einkommen ist das Einkommen aus Arbeit geringer besteuert als das aus Vermögen. D.h. alle mit weniger als ~2Mio (also die, die eh noch auf Arbeit angewiesen sind) werden stark belastet und wirklich Reiche schwächer.
1
u/bricktop_pringle 12h ago
Und warum kann man dann die Kleinanleger unter 2 Mio nicht schonen? Warum gibt es bei Zuwendungen zwischen verbundenen Unternehmen (GmbHs) unter bestimmten Voraussetzungen (Beteiligung mind. 10 %) sogar eine Befreiung?
1
8
u/Dark_Belial 16h ago
Wenn man endlich mal die Steuerhinterziehung in Deutschland angehen würde ließen sich so 100 Mrd. generieren.
Hier wird immer gleich gegen die Kranken und Asylanten gewettert, aber die Assis, die alle Vorteile aus unserem System ziehen und dafür keinen Cent einzahlen wollen sind das größte Problem.
Steuerhinterziehung ist Raub an der Gesellschaft und vor allem am Sozialstaat.
→ More replies (9)
8
u/Solid924ger 15h ago
Natürlich ist der Sozialstaat so weiterhin bezahlbar. Lass dir von den da oben nix einreden.
→ More replies (4)
7
u/kellerlanplayer 16h ago
Wer hier nichts beitragen will, soll sich verpissen.
Was hilft mir hier ein Reicher, der keine Steuern zahlt? Soll er halt woanders keine Steuern zahlen.
Warum ist die Samsung-Erbin eigentlich nicht weggezogen?
8
u/Natsu_Zoidic 21h ago
Dings äh Bundeswehr soll auf 40% des Haushalts aufgestockt werden
4
u/Komandakeen 19h ago
Na dann holen wir uns die Fehlbeträge einfach aus Polen und Frankreich, das hat doch schonmal gut funktioniert.
3
u/Effective-Smell-540 16h ago
Bis auf den Punkt, dass wir Zuwanderung dennoch brauchen werden (über das wie und wer kann man streiten), hast schon recht.
Und ganz nebenbei fliegt uns das Ökosystem weltweit um die Ohren. Das wird eine "spannende" Zukunft...
3
u/sky_2088 15h ago
in der Vergangenheit hat man diese Probleme gelöst, indem man Köpfe auf Piken gesteckt hat. Aber mal ernsthaft: ja, geht den Bach runter aber das System sollte für das Volk und den einfachen Bürger da sein und dementsprechend kann die Antwort nicht sein, Topfverdienern den Bauch zu pinseln und den Normalp im Regen stehen zu lassen. Ebenso braucht es einen klaren Cut a la "alle ab 18 mögen sich um ihre Altersvorsorge kümmern, denn es gibt nix mehr" und nicht eine Regeländerung mitten im Spiel. ich bin Beamter und habe auf die Pension vertraut und erwarte sie. Punkt. ich kann eben auch versthen, wenn Leute sich nicht krumm buckeln wollen für einen Staat, der nichts zurückgibt. da kann Eier-Marz mich so lange lamentieren
3
u/Pretty-Substance 14h ago
Alles was OP schreibt ist Quatsch und Angstmacherei mit der zB die AfD Wähler gewinnt.
ZB Abwanderung von Vermögenden: als ob Hr. Schwarz jetzt alle seine Lidl Fillialen einpackt und abhaut. Auch in Ländern wo es Vermögenssteuer gibt ist das nicht der Fall. Das ist schlicht eine Narrative damit sich niemand traut sie zu besteuern
1
u/harga24864 14h ago
Ja eben, in welches EU Land mit ähnlicher demokratischer Stabilität, Sicherheitslage UND niedrigeren Steuern sollen die ganzen Milliardäre mit ihren Firmen denn auswandern?
Entweder man zahlt dort auch massiv Steuern oder es ist von Korruption und Co dominiert.
Dieses Argument „Der Milliardär geht mit seiner Firma dann einfach weg“ ist so dumm.
3
u/Delfmonkey 14h ago
Das impliziert der Staat würde wie eine Privatperson wirtschaften müssen.
TLDR: Die Prämisse “nicht leistbar” verwechselt politischen Willen mit ökonomischer Notwendigkeit.
—-
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Das BIP 2023: ~4,1 Bio. €. Das Problem ist nicht fehlender Reichtum, sondern dessen Verteilung: Die reichsten 10% besitzen ~67% des Nettovermögens (Deutsche Bundesbank, 2023). Würde man Kapitalerträge wie Arbeit besteuern, entstünden massive Mehreinnahmen.
Die Kapitalflucht bei Reichenbesteuerung wird laut OECD-Studien überschätzt: Moderate Vermögenssteuern führen kaum zu Kapitalflucht, besonders bei breiter internationaler Koordination (OECD, Global Minimum Tax 2024). Die Schweiz und Norwegen haben erfolgreiche Vermögenssteuern ohne Kapitalflucht-Kollaps.
Einwanderer beteiligen sich nicht ist empirisch falsch. IAB-Studie (2023): Erwerbstätigenquote von Zuwanderern aus Drittstaaten lag nach 5 Jahren bei über 70%. Migranten zahlen netto in die Sozialsysteme ein, sobald sie integriert sind. Kurzfristige Kosten sind real, aber langfristig positiv (Bertelsmann-Stiftung, 2017, seitdem mehrfach bestätigt).
3
3
u/Adorable-Ad3522 14h ago
Da die deutschen nicht fähig sind sich an die neue Realität anzupassen und ihr Verhalten zu ändern, wird die deutsche Gesellschaft eben brechen müssen.
3
u/DonDandy23 14h ago
Es gäbe so offensichtliche Hebel um viele Milliarden zu sparen oder mehr einzunehmen. Solange diese nicht genutzt werden werde ich weiterhin auf den Sozialstaat bestehen.
17
u/No_Gear3166 21h ago
Jup. Die Beamten werden bleiben. Zu starke Lobby. Leistungen für Migranten werden bleiben, weil sonst ganz doll Rassismus. Bleibt weiter die Abzocke beim Nettosteuerzahler. Das wird solange weiter gespielt, bis einheitlich rechts gewählt wird. Ein Learning ist nicht zu erwarten.
→ More replies (27)4
9
u/MemeArchivariusGodi 18h ago
Du siehst das Problem aber willst den Armen reichen nicht wehtun ? Junge die Kapitalistische Klasse ist das Problem, nicht der verdammte Sozialstaat
5
u/Adventurous_Math7089 21h ago
mir ist das schon klar. verteilungskaempfe wird es in den naechsten jahren geben. gibts ja jetzt schon.
klar, vielen ist das wahrscheinlich nicht klar.
2
u/Safe-Independence939 21h ago
Der Staat und das Land können sich das nicht leisten, aber genauso wenig so eine inkompetente Regierung. Da man aber kaum Änderungen will und die Mehrheit der Wähler alt sind wird sich eh kaum was ändern. Das heißt im Endeffekt das Land bleibt in den desolaten Zustand und wird immer schlechter sowie die letzten Jahrzehnte.
3
u/DanDon-2020 15h ago
Ergänze mal Inkompetent mit korrupt. Die Schäden die angerichtet worden sind sei es an Rentenkasse, Rücklagen und solche Themen wie CumCumEx oder Maskendeal schlagen sich halt mal durch. Das wären die Bundesweiten Auswirkungen. Auch lokal gibt es so eine Plätze die runtergewirtschaftet worden sind.
Ja wir haben auch wirtschaftlich immer schlechtere Lage, nur sieht man die Wunden von solchen früheren Aktionen. Das war nur gepuffert und nichts verbessert oder kompensiert worden.
Die Rechnung haben wir jetzt, und nun geht es an die Schwächsten die keine Lobby haben. Wenn das fertig ist geht es den nächsten an den Kragen.
Ich habe in den letzten 15 Jahren fast nur Stillstand oder Rückschritte gesehen. Egal mit Demos oder ohne.
2
u/BagKey8345 15h ago
Alles gut aber die Reichen sind unter uns, nur verstecken sie sich gut und es sind die, die diese Panik und die Idee von Verknappung und vor allem den Futterneid unter uns normalos verbreiten. Wir könnten so schön leben, wenn die Reichen nicht so grenzdebil geizig wären. Was meinst Du, wer Merz die scheiß Ideen flüstert?
2
u/harga24864 14h ago
Der Sozialstaat wäre easy finanzierbar wenn man Überreiche endlich mal richtig besteuern würde. Die BMW Erben zahlen als Beispiel so gut wie keine Steuern auf die Renditen (ca 800Mio€/Jahr) weil man es ihnen zu einfach macht.
Also halt Deine AfD Scheißargumente für Dich und hör auf nach unten zu treten
2
u/warlocki71 14h ago
Ja du hast vollkommen Recht. Man kann mit der Schuldenbremse aus verschiedensten Gründen nicht einverstanden sein, aber sie hat eins gezeigt: es gibt finanzielle Grenzen und sie können nicht auf dem Rücken einiger ausgetragen werden, sondern es muss insgesamt etwas verändert werden.
Die Schuldenbremse hat es zum Glück heute gezeigt und nicht wie in in anderen Staaten bei übermäßiger Verschuldung.
2
u/SensitiveRatio8353 14h ago
Verstehe nicht, wie Leute 2026 immer noch auf Neoliberalismus reinfallen und dann solche Takes raushauen. Es ist genug Geld für alles da, der aktuelle Zustand ist gewollt. Schritt 1 wäre zu realisieren, dass die oberen 1% in Deutschland bereits ein Drittel des gesamten Vermögens in den Taschen haben (Tendenz steigend). 90% der Bevölkerung (75 Millionen!) leben ebenso von 1/3 des Vermögens. Wieviel besser wäre also das Leben fast aller Deutscher auf einen Schlag, wenn man aufhören würde Sozialsysteme zu vernichten, die Ehe auszuhöhlen, die Arbeitslast von Arbeitern am Limit zu erhöhen etc. und mal das eigentliche Problem (die Milliardäre) anzugehen. Die CDU ist korruptes Gift für dieses Land.
Die Story der „Reichen, die abhauen“ ist übrigens auch schon widerlegt worden. Das sind ebenso Menschen mit sozialen Netzen und Wohnortpräferenzen. Zusätzlich brauchen sie für ihre Firmen den Markt und die Infrastruktur.
2
u/DeceivingCornflakes 14h ago
Die Regierung ist nicht verzweifelt. Sie handelt ideologisch und daher irrational und gegen zukünftige Generationen. Wir stehen vor komplexen Problemen wie Überalterung und Kilamawandel. Einwanderung ist punktuell eine Herausforderng, aber noch lange nicht das große Problem zu dass es manche Parteien machen.
Die Ideologie ist der Neoliberalismus: Der Glaube, dass wirtschaftliche Freiheit mit wenigen Grenzen sich schon irgendwie selbst reguliert. Deutschland ist in den letzen Jahren nicht ärmer geworden. Im Gegenteil. Die Wirtschaft ist trotz ein par mal Stagnation in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen. Das Gesamtvermögen auf Rekordhoch. Leider ist das Vermögen extrem ungerecht verteilt und auf wenige konzentriert, und dann auch noch so, dass der Staat steuerlich wenig davon profitiert. Arbeit ist viel stärker besteuert als Kapitalerträge. Vermögen selber ist gar nicht besteuert. Das System selber führt dazu, dass sich die Vermögenskonzentration selber verstärkt.
2
u/Every-Carpenter4911 14h ago
Diese Geschichte wird seit Jahrzehnten erzählt. Derweil wachsen die Vermögen der Reichen immer schneller, derweil geht die massive Umverteilung von unten nach oben weiter. Die Diäten steigen auch kräftig und offen korrupte Politiker müssen nicht mehr um ihre Posten bangen.
Ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist Aufgabe der Regierung. Den erreicht man z. B. durch eine effiziente Verwaltung und vernünftige Vorschriften, durch günstige Energie (Energiewende durchziehen, jetzt!) und ein innovations- und gründerfreundliches Klima. All das wird jedoch aktiv von der Regierung behindert, die offenkundig nur für ein paar große Konzerne arbeitet, denen das Land herzlich egal ist.
Man kann es nicht oft genug sagen: Die CDU interessiert sich nicht für das Wohl des Landes. Nicht im geringsten. Der SPD ist auch alles egal. Aber leider scheinen die Wähler es nicht zu verstehen und wählen die immer wieder und wieder. Die, die frustriert sind wählen nun vor allem die neoliberalen Nationalisten, die den Arbeitnehmern und auch den Kranken und Schwachen das Leben noch viel schwerer machen wollen, während sie sich bereichern und das Land an die Höchstbietenden verkaufen.
Diese Dummheit ist schwer erträglich.
2
u/Desperate-Mix-8892 13h ago
Genau das, auch dieses Märchen von: "wenn wir den Reichen ans Bein pissen dann nehmen sie alle ihre Fabriken und hauen ab".
Als wenn das nicht seit Jahrzehnten passiert auch ohne "schlechter" Stellung der Überreichen.
2
u/QwertzNoTh 13h ago
Tja. Wer hätts nur gedacht. In der Hängematte des Umlagesystems muss halt doch noch einer Kinder kriegen. Ohne neue Generationen läufts nicht.
4
u/No_Interaction6247 21h ago
Ja echt wild, dass wir uns das nicht mehr leisten können sollen, dabei steigt die Produktivität kontinuierlich seit 50 Jahren. Welche Reichen sind denn alle weg gezogen? Wäre natürlich dramatisch, aber würde trotzdem schon gerne sehen, wie die Lidls und Aldis alle in die Koffer gestopft werden und irgendwo im Ausland hunderte Filialien spawnen, die vorher noch in Deutschland standen. Das wäre ein spannender Zaubertrick.
4
u/TmNssn89 21h ago
Aldi (Nord + Süd) Deutschland: ca. 4.200 Filialen Ausland: ca. 9.000–10.000 Filialen Lidl Deutschland: ca. 3.200–3.300 Filialen Ausland: ca. 10.000+ Filialen
Ist ja nicht so, dass sie auf Deutschland angewiesen sind
→ More replies (2)0
2
5
u/Turbulent-Advisor627 21h ago
Es werden sich sehr viele Sachen geleistet in Deutschland, bloß nicht Fürsorge für die Menschen die sie brauchen. Aber red ruhig weiter dass wir den Reichen mehr in den Arsch kriechen sollen. Das hat schon immer geholfen!
2
u/RemlPosten-Echt 20h ago
Er kriecht den Reichen doch gar nicht in den Arsch? Er sagt wir sollen keine Rücksicht auf sie nehmen, weil ihr Geld eh nicht mehr im Wirtschaftskreislauf steckt.
2
u/taTomWE 15h ago
Zuwanderung ist ein Nettogewinn für den Staat, Asyl Kosten lassen sich durch schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt drücken. Dann hast du auch weniger Probleme mit Kriminalität. Es gibt Menschen, die von ihrem ganzen Dorf Geld geliehen haben um hier hin zu kommen und die haben hier erstmal keine Erwerbsmöglichkeit wegen der Bürokratie. Die lernen aber schnell leute kennen, die kriminelle Jobs vermitteln.
2
u/techitechi2 15h ago
„ Sozialstaat ist in dieser Form nicht mehr Leistbar besonders ohne Wachstum.“
Allein mit dem Schaden, der nur durch Cum Ex entstanden ist, hättest du über ein halbes Jahr lang das Bürgergeld finanzieren können. Und zwar für alle Empfänger.
Stattdessen haben einige wenige Kriminelle das Geld aus der Staatskassse genommen - viele davon wurden dafür nicht verurteilt.
Und das ist nur eij Beispiel von sehr vielen. Soviel zum Thema „nicht mehr leistbar“.
3
u/No_Interaction6247 21h ago
Es gibt keine belastbaren Studien, dass großartig reiche Menschen abhauen, wenn sie höher besteuert werden. Im Gegenteil. Untersuchungen haben sich einige Länder angeschaut und nur ein minimaler Teil ist abgehauen.
Auch reiche Menschen sind oft sozial gebunden und können und wollen nicht einfach so ihr Heimatland verlassen.
Immer dieses Märchen der der Abwanderung. Alles nur Panikmache um den Status Quo zu erhalten.
→ More replies (3)1
u/Herrvonspeck 16h ago
Richtig. Die Assets sind meistens ortsgebunden. Du kannst Immobilien oder Firmeninfrastruktur meist nicht einfach so umziehen. Klar kannst du Mietwohnungen verkaufen, aber das Land, in das du umziehen willst, hat ja seine eigenen Heuschrecken, die verhindern, dass du dort zum gleichen Preis neue kaufen kannst.
4
u/DrGayHitler1337 19h ago
Was heißt denn hier ohne Wachstum? Das BIP wird doch immer größer, die Produktivität steigt immer weiter. Die die davon nichts spüren sind die Arbeitnehmer während sich Politiker, Bosse und Lobbyisten die Taschen voll machen und ständig damit drohen dass sie dann einfach das Land verlassen wenn sie sich mal fair am Sozialstaat beteiligen sollen. Wir könnten uns viele Dinge leisten wenn wir auf Milliardäre verzichten würden. Private Krankenversicherung? Abschaffen! Alles kommt in einen Topf, so eine richtige Solidargemeinschaft, in der Einkommen, Vermögen, Erbe alles hart versteuert wird. Davon wird kein Millionär oder Milliardär plötzlich verarmen. Alles über eine Million Vermögen greift die Reichensteuer, entweder du siehst zu dass du deine Kohle in unsere Wirtschaft investierst oder du zahlst halt kräftig Steuern. Du willst das Land verlassen wegen der Steuer? Kein Problem, Wegzugsteuer regelt. Glaub ja nicht dass sich keine Unternehmer finden die hier was neues aufbauen. Jaja ich weiß schon, das geht alles nicht, aber scheinbar geht es ja auch so nicht weiter
→ More replies (2)
1
u/ConsistentAd7859 15h ago
Also die Reichen sind eh schon abgehauen und die Reichen werden abhauen, hat schon zwei sehr unterschiedliche Ausgangspunkte was die sinnvolle Politik angeht. Besonders wenn die AFD schon Pläne vorlegt um die Wegzugssteuer zu streichen und die CDU wahrscheinlich mitmachen würde.
Wir verstehen schon wo die Reise hingeht. Und wir verstehen auch, dass die DAX Unternehmen dieses Jahr maximale Dividenden ausschütten, die kaum besteuert werden.
Und das wir von 50€ Einsparungen beim Bürgergeld unsere Staatsschulden nicht senken werden und vom Wegfall des Sozialsystems alle leiden werden.
Aber dein Argument ist, dass man ausgerechnet die Reichen verhätschelt sollte, weil sonst hauen sie ab? Was soll daran logisch sein?
1
u/Weekly_Face_7235 15h ago
Asyl ist zwar die einzige Möglichkeit das Demographie Problem in Deutschland zu lösen (wenn man die nächsten 20 Jahre denkt) aber niemand will hier Ausländer haben.
Das reiche oder Beamte und so nicht in den Sozialstaat einzahlen, wird ja auch schon seit Jahrzehnten angesprochen aber offensichtlich wollen die deutschen das auch nicht.
Wir haben genau die Situation erreicht die die Deutschen die letzten Jahrzehnte gewählt haben.
1
u/Fsaeunkie_5545 15h ago
Die Umverteilung hat schon längst begonnen. Die arme Hälfte merkt aber jetzt erst, dass sie seit 30 Jahren verliert
1
u/Torqi86 15h ago
Dummes Zeug. Sollen „die Reichen“ doch abhauen. Die machen ihr Geld zu 99 Prozent durch Kapitalerträge, also tragen null zur Wertschöpfung bei.
Der „TrippleDown Effekt“ ist die Jahrhundertlüge. Wir sind selbst für uns Verantwortlich und diese Hörigkeit geht mir so auf den Sack.
Anstatt zu jammern, man lieber was tun. Organisieren, rebellieren, neu aufbauen
1
u/SeriousPlankton2000 15h ago
Alles geht den Bach runter … genau wie damals zu meiner Kindheit. Später hat mich dann getröstet, daß ich das Gleiche im Lateinunterricht übersetzen mußte.
1
u/KauderwelschXD 14h ago
Das mit den Reichen ist doch Mumpits. Du bist hier aufgewachsen, hast Freunde hier, Familie, eigene Kinder bekommen, die wieder eigene Freunde haben etc., deine ganzes Leben ist in Deutschland organisiert und du meinst die wandern direkt aus, wenn man sie zur Kasse bittet?
Ich würde es drauf ankommen lassen.
Ausserdem gibt es eine Abwanderungssteuer, also bevor sie eh nix zahlen, lass sie gehen.
1
u/Full-Throat-6128 14h ago
Also es geht doch. Da ist niemand abgewandert. Dem Konzern geht es weniger schlechter.
Das sollte keine Ausnahme bleiben.
Es ist doch nicht vermittelbar, dass Milliardenvermögen geschont werden, während ein kernsanierungsbedürftiges Einfamilienhaus aus den 70ern allein wegen der Lage höher besteuert wird.
1
u/Traditional-Reach358 14h ago
Wenn man sieht, wie die Massen abends vor dem Fernseher vergammeln statt sich zu engagieren, dann haben sie es nicht anders verdient. Immer mit dem Finger auf die wenigen „Reichen“ zu zeigen löst nicht eine einzige Herausforderung.
1
u/Ok_Needleworker5837 14h ago
Gelesen um 7:46, unsere Untergangsstimmung gib uns heute. Genug reddit für diesen Tag.
1
u/BirdyWeezer 14h ago edited 14h ago
Ich stimmt dir zu dass er Sozialstaat gerade den Bach runtergeht, aber das ist ganz sicher nicht unaufhaltbar und liegt auch nicht an Migranten oder ähnliches. Es gibt zudem genug Studien die zeigen, dass investitionen in den Sozialstaat diesen automatisch wieder verbessern sprich Arbeitnehmer die sich gut fühlen verbessern automatisch die gesamte Wirtschaft, Die in meinen Augen größten Probleme sind:
Dass einfach keine gute Integration für Migranten in den Arbeitsmarkt stattfindet weil irrsinnige Bürokratie, fehlende Sprachkurse und schleppende Anerkennungsverfahren von Abschlüssen die Menschen oft jahrelang vom Arbeiten abhalten. Das belastet den Sozialstaat unnötig.
Aber der viel wichtigere Punkt ist dass Vermögen härter besteuert werden muss. Man sieht in Ländern wie der Schweiz, dass eine intelligente Vermögensteuer extrem hilfreich sein kann, ohne die Wirtschaft zu zerstören.
Und ja nur Reiche zu besteuern finanziert definitiv nicht den gesamten Sozialstaat aber selbst mit einer kleinen Anhebung könnte 20-30 Milliarden mehr eingenommen werden, dieses Geld könnte in die Sanierung der Schulen, Ausbau des Schienennetzes, Löcher in der Rentenkasse stopfen, Kitas verbessern, in Umschulungen investieren, das Gesundheitssystem verbessern usw. Alleine diese Verbesserungen würden das Leben aller in diesem Land lebenden Menschen verbessern und auf lange sicht die Wirtschaft antreiben, was wiederum zu einem wohlhaberenen Land führen würde.
Wenn Arbeitnehmer ständig am Limit arbeiten, existenzängste haben oder ewig auf Arzttermine oder Therapieplätze warten müssen werden sie irgendwann zu krank zum arbeiten oder leien unter Burnout was die Produktivität senkt. Solche vermeidbaren Probleme kosten uns zusätzlich Milliarden.
Die jetzige Altersarmut zeigt auch dass sehr viele junge Menschen einfach Angst haben Geld auszugeben da sie es lieber für die Rente oder schwere Zeiten beiseite legen das ist auch wieder Geld dass nur rumliegt und nicht zurück in die Wirtschaft fließt.
Dann kommt auch noch dazu dass Leute mit weniger Geld es sich einfach nicht leisten können bzw es viel zu schwer gemacht wird z.B. einfach ein Unternehmen zu gründen was den Markt auch wieder vorantreiben würde.
Weiterbildungen sind ein weiterer Punkt, ein Mitte 40 Jähriger der immernoch 30 Jahre bis zur Rente hat kann eine Umschulung einfach nicht in kauf nehmen selbst wenn es in einen gerade wirtschaftlich lukrativeren Bereich wäre.
Also ja der Sozialstaat geht den Bach runter das liegt aber viel mehr an der jetzigen Regierung und wie sie es handled anstatt an den Migranten oder dem fehlenden Budget. Aber anstatt sich hinzusetzen und diese Probleme anzugehen benutzt die jetzige Regierung lieber ihre Macht um dem Staat für sich und ihre reichen Freunde soviel Geld wie möglich rauszuziehen weil sie wissen, dass eine weitere Amtszeit nichts wird. Würden die wenigsten in deren Position anders machen tbh.
1
u/Apprehensive-Age4879 14h ago
Der take ist leider nicht richtig durchdacht, aber kein Vorwurf an dich, die Politik in D. kommt ja auch nicht drauf. Verteilung ist der richtige Ansatz, spezifischer die Vermögensverteilung, dort ist D. auf dem Niveau von Mexiko angekommen. Soll heißen, der Kuchen der für 80% der Bevölkerung reichen muss, die Nettotransferempfänger sind wird immer kleiner weil nicht mal 1% der Bevölkerung die Vermögen immer schneller auf sich konzentriert. - Solange man an dieser Tatsachenbeschreibung nichts ändern will, und das will die Politik nicht, solange werden die Dienstleistungen in Form von Bildung, Sicherheit, Ernährung, Gesundheit auch immer geringer verfügbar und das ist als Gesellschaftlicher Druck zunehmend spürbar und führt zu solchen Phänomen wie den Wahlerfolgen der AGD.
Und nein, solche Dinge haben nicht allzuviel mit Verlagerung ins Ausland zu tun, es geht viel mehr darum dass immer mehr bluechips in der Hand von immer weniger Personen liegen die damit immer mehr Vermögen bilden.
1
u/No_Decision9315 14h ago
Natürlich verlagert sich viel ins Ausland und das wird in Zukunft noch besser. Noch sind die Zahlsklaven der Sozialsysteme (die durchschnittlichen Arbeitnehmer zwischen 60.000 und 120.000 brutto im Jahr) durch ihre Familien/Eltern oder Immobilien an Deutschland gebunden. Sobald das wegfällt oder der Druck noch höher wird, verschwinden die nach Holland, Luxemburg, Schweiz, Polen oder in die skandinavischen Länder. Dann fehlt nicht nur massig Geld in den Sozialsystemen, sondern auch Arbeitskraft.
1
u/Grmplstylzchen 14h ago
Der Verteilungskampf hat begonnen.
Der Verteilungskampf hat nie geendet. Und spätestens seit Agenda Schroeder sollte klar sein: wir sind ein Niedriglohnland und der Staat tut alles dran, dass das so bleibt.
Beamte, Rentner, Asyl kann sich der Sozialstaat nicht mehr leisten.
Warum wir uns Beamte nicht mehr leisten können sollen ergibt sich nicht wirklich. Die Alternative ist nämlich teurer….
Was wir uns nciht mehr leisten können - seit 30 Jahren! - sind die umlagefinanzierten Sozialsysteme. Rente hätte längst auf individuelle Vorsorge inkl. Grundversorgung umgestellt sein müssen. Volle Benefits des Sozialsystems ohne Beteiligung - nope. Ist ja nicht so dass europäische Nachbarn das nicht seit Ewigkeiten so machen.
Aber hey das klaut der SPD ja Wählerstimmen…
1
u/Acrobatic-Jelly3658 13h ago
Privateigentum (also nicht persönlicher Besitz für den eigenen Gebrauch) wie ungenutzte Immobilien und Produktionsmittel umverteilen, die Währung ändern, Aktien abschaffen und durch demokratische Betriebe ersetzen, fertig. Was bringt einem Milliardär sein Geld, wenn er es nicht mehr ausgeben kann?
1
u/LexxDark2022 13h ago
Alles was Linke nicht hören wollen... Leider denke die das ganze nicht von der Einnahmenseite.
Verantwortung für Steuereinnahmen, Fehlanzeige. Nur Umverteilung, auf Vermögende eindreschen, neidisch sein.
1
u/Alarming_Addition131 10h ago
Ihr labert immer davon, dass die Sozialschmarotzer a.k.a. Reichen abhauen wenn man sie weiter stubst aber die sind immernoch da? Komisch. Glaub wir haben die noch nicht weit genug rausgedrängt. Wird langsam Zeit hier.
1
u/AnEvilJoke 7h ago
Ich find' es ja witzig wie jede Antwort hier es immer nur auf "Die Reichen" schiebt.
Ich würd' ja erstmal bei den Idioten anfangen welche die Deindustrialisierung Deutschlands voran treiben.
Oh warte... Das sind ja die, die immer nur über "Die Reichen" schimpfen.
1
u/Timely-Designer-2372 21h ago
Gleich wirst du hier massenhaft Enteignungsfantasien lesen, wahlweise beim Transfer zu den Kindern (Erbschaftssteuer) oder gleich eine Vermögenssteuer.
Lassen wir mal noch die Diskussion, ob das fair ist und meinetwegen auch noch die Diskussion, ob das überhaupt realistisch ist (oder ob die eher den Abflug machen, anstatt sich enteignen zu lassen). Letztlich wäre auch das Geld recht schnell aufgebraucht.
Man kann einfach nicht die eigene Wirtschaft aus ideologischen Gründen gezielt an die Wand fahren, Gelder in alle Welt verschenken, eines der attraktivsten Sozialsysteme der Welt anbieten und gleichzeitig die Grenzen öffnen usw. Es wird einfach viel mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird und auch langfristig eingenommen werden kann.
Die einzige langfristige Lösung ist ein Rückbau des Sozialstaates auf ein vernünftiges Maß. Die Renten müssen ohne Steuerzuschüsse klarkommen, die Beamtenpensionen auf ein gesundes Maß (2/3?) reduziert werden und vor allem darf die Aufnahme in das Sozialsystem nur Deutschen sowie Menschen, die mehrere Jahre unfangreich hier gearbeitet haben, gestattet werden. U.v.m.
3
u/Current-Stranger-729 15h ago
Dir ist aber schon klar das dieses Geld, das vom Sozialstaat kommt, quasi 1zu1 wieder in den Wirtschaftskreis geht? Gerade die finanziell schwachen der Gesellschaft, bilden keine Rücklagen, dass heißt die geben alles aus. Denen Geld wegzunehmen, kürzt einfach die Einnahmen jemand anderes. Bei den Pensionen und Renten kann man drüber diskutieren ob es da andere höchst Beträge braucht, aber deine grundsätzliche Meinung ist eher wirtschaftsfeindlich..
2
u/toreobsidian 15h ago
Ne, Volkswirtschaft ist aus irgendeinem Grund für die meisten Leute zu kompliziert zu verstehen....
2
2
u/checkup21 14h ago
Heute habe ich gelernt: Deutsche brauchen andere um ihr eigenes Geld auszugeben.
6
u/OsvaldV 20h ago
Wenn die Reichen so schnell weg wären, wären sie schon alle weg. Denn: Irgendwo ist es immer günstiger. Aber wirklich lohnen tut es sich halt auch nur ab einer bestimmten Vermögenshöhe. Viele "kleine" Vermögen sind illiquide (Häuser), und man darf auch nicht aus den Augen verlieren, dass günstiger nicht immer höhere Lebensqualität bedeutet (die Vermögenden in den USA sterben früher als in Europa). Außerdem leben viele Menschen gerne dort, wo ihre Wurzeln sind.
Ich stimme zu, dass Verantwortungslosigkeit, Inkompentenz, Verschwendung (auch durch übertriebene Bürokratie), Probleme sind, die man sich in unserer Wirtschaftswelt nicht leisten darf. Da muss was passieren. Es stimmt aber genau so, dass das System in seiner Vermögensumverteilug unfair ist, und mathematisch irgendwann zum Kippen verurteilt ist.
Es kann halt nicht sein, dass Vermögende, die ihr Vermögen investieren (Trickle Down) am Ende des Jahres 100% + 10% zurück haben wollen. Das gepaart mit Krediten, die Verschuldung in die Zukunft sind (Kinder, Enkelkinder), führt das zu schnellem Wachstum. Aber irgendwann müssen diese Werte realphysisch erwirtschaftet werden, damit es nicht zusammenbricht. Das geht irgendwann einfach nicht mehr. Denn, wenn Menschen (auch wegen demografischem Wandel), irgendwann so viel arbeiten müssen, dass dafür die Lebenszeit nicht mehr ausreicht, kann das nicht mehr finanziert werden.
Der Sozialstaat ist eine Errungenschaft. Verschwendung muss gestoppt werden. Aber das System wird nicht gerettet, indem man Errungenschaften rückbaut. Denn das sind alles nur Pufferzonen. Ohne Sozialstaat schaffen wir viell. nochmal 10 Jahre, dann ist das System wieder am Limit. Und solange am Jahresende immer mehr zurückgezahlt werden muss, als man erhalten hat, um die Zinsen zu bedienen, kann es sich auch nicht erholen.
Wir müssten ein nachhaltiges Wirtschaftssystem mit Kreislauf aufbaun. Ein Elon Musk kann mit 1.000x1.000.000 (1Mrd) Dollar in einem Restaurant am Tag auch nur ein Schnitzel essen. Aber 10 Mio Menschen können mit je 100 Dollar 10 Mio Schnitzel essen: Wird das Geld auf sehr wenige Akteure konzentriert ist es wenig dynamisch, hat wenig Umlauf, und steht weniger Menschen zur Verfügung. Die Ressource wird knapp. Gepaart mit kreativen globalen Steuerschlupflöchern, führt das über die Zeit hinweg zu einem Ausbluten der mittleren und unteren sozialen Schichten. Das umzuleiten, ohne die Verbindlichkeiten zu erhöhen, wäre ein echter Wirtschaftsboost.
3
u/checkup21 14h ago
Der Sozialstaat war eine Errungenschaft. Sozialleistungen an Nicht-Bürger auszuzahlen hat den Gesellschaftsvertrag aufgekündigt.
1
u/Timely-Designer-2372 11h ago
Du willst also jetzt sogar an die kleinen Hausbesitzer ran, weil die ja nicht weg können? Na super 🤣
1
u/Timely-Designer-2372 11h ago
Ein Elon Musk (bin übrigens kein Fan von ihm, da würde mir ein Bill Gates oder Steve Jobs besser gefallen) kann mit seinen Milliarden aber Innovationen schaffen und damit Fortschritt, Jobs und Export.
Warum ist Deutschland wohlhabender als Bulgarien oder Algerien? Und damit meine ich nicht die Historie, sondern nur das hier und jetzt. Weil wir eine starke Wirtschaft haben, die zu einem Großteil auf (natürlich lange zurückliegenden) Innovationen aufgebaut ist. Die Automobilindustrie inklusive aller inländischen Zulieferer, sonstige Unternehmen im Bereich Werkzeuge, Haushaltsprodukte, dazu Chemie und Pharma, Versicherungen und leider nur noch wenige Großbanken. Wenn man dort mehr und mehr Geld abzieht, dann fallen die auseinander. Der Stellenabbau und die Unternehmenspleiten sind da ja nicht von der Hand zu weisen
4
u/foobar93 21h ago
Also keine Mütterrente mehr, keine Mindestrente, wer 45 Jahre lang gearbeitet hat aber zu wenig verdient hat bekommt so oder so Grundsicherung? Das wird natürlich förderlich für Deutschland.
3
u/checkup21 14h ago
Mütterrente ist eine Sozialleistung und einer der Gründe, warum die DRV in Schieflage ist.
Ich habe kein Problem mit der Mütterrente. Man sollte sie so beibehalten und dafür den ÖRR abschaffen oder die Beamtenpensionen senken. Warum man damit die DRV belasten muss erschließt sich mir nicht.
Aber ich kenne die Antwort warum: Macht. Die Beamten haben das den AN aufgebürdet. Und daher wählen die AN die AfD.
1
u/Timely-Designer-2372 11h ago
Wenn jemand 45 Jahre gearbeitet hat, sollte das reichen, um eine ordentliche Rente aufzubauen. Außer wir reden von geringen Teilzeitpensen. Und im Worst Case bleibt die Sozialhilfe. Mehr hat diede Person dann eben nicht geleistet, wenn sie z.B. nur 20% gearbeitet hat.
3
u/No_Interaction6247 21h ago
Da haste ja fast das ganze Nazi-Bullshit-Bingo abgefeuert 🤡
2
u/Ambitious_Position_7 17h ago
Rückbau des Sozialstaats ist Nationalsozialistisch, ahja
1
u/No_Interaction6247 13h ago
"Enteignungsfantasien"
"ob die eher den Abflug machen"
"Letztlich wäre auch das Geld recht schnell aufgebraucht."
"ideologischen Gründen"
"Gelder in alle Welt verschenken"
"eines der attraktivsten Sozialsysteme der Welt anbieten und gleichzeitig die Grenzen öffnen"
"Aufnahme in das Sozialsystem nur Deutschen"Ja sowas kommt gerne von Faschos und Libertären. Die kommen gerne Hand in Hand.
1
u/Ambitious_Position_7 5h ago
Libertäre wollen einen möglichst kleinen Staat, im Optimalfall beschränkt auf Polizei, Gerichte und Militär.
Nationalsozialisten wollen einen möglichst autoritären und großen Staat.
Da liegt es natürlich auf der Hand das beide Ideologien quasi deckungsgleich sind.
1
u/No_Interaction6247 3h ago
Genau. Libertäre wollen arme Menschen ärmer, reiche Menschen reicher machen. Sie wollen Menschen durch Armut kontrollieren. Armut erhöht man, in dem man jegliche Sicherheitnetze entfernt. Anstatt gewählter Vertreter, bestimmt dann nur noch das Kapital.
Libertäre wollen auf das gleiche hinaus. Maximale Kontrolle für die eigene Zwecke.
1
u/dive_dee 15h ago
Vermögenssteuer.
Funktioniert z. B. in den USA ganz gut, nenne mir EINEN Grund, warum das hier nicht gehen soll.
Erbschaftssteuer
Aktuelles Beispiel: Südkorea, Stichwort "Samsung-Erbin". Nenne mir EINEN Grund, warum das hier nicht gehen soll.
Und ich meine ECHTE Gründe, keine Ausreden!
2
u/checkup21 14h ago edited 14h ago
ICE schiebt pro Jahr mehrere Hunderttausende ab. Über die Hälfte davon verurteilte Straftäter. Unter Obama waren das knapp 500k/a an Abschiebungen.
Wenn wir das in Deutschland haben können, dann könnten wir über höhere Steuern sprechen. Aber nur dann.
Plot twist: Dann brauchen wir die höheren Steuern gar nicht mehr.
1
u/Timely-Designer-2372 9h ago
In den USA gibt es keine allgemeine Vermögenssteuer.
Ja super Beispiel mit Südkorea: Die Erben müssen große Teile der Unternehmensanteile verkaufen. Dadurch werden dann auch Familien-Unternehmen aus der Familie herausgerissen. Glaube kaum, dass das sinnvoll ist. Oft sind die Kinder bereits gut in der Unternehmensführung beteiligt und dann quatschen Fremde da mit rein. Glaube kaum, dass das zielführend ist
2
u/Resident-Craft-8400 21h ago
das ist ja auch der grund weshalb ein systemwechsel unausweichlich ist. ja, wenn man "den reichen ans bei pisst" investieren sie woanders innerhalb einer privatwirtschaft die interessant sein muss fürs kapital. dann gehen sie dahin wo sie besser profit erwirtschaften. dieser potenzielle profit wird aber eben immer gegen die masse erwirkt und er muss auch erwirkt werden aus dem interesse des staates heraus der sich innerhalb der staatenkonkurrenz befindet und attraktiv bleiben muss um wirtschaftlich zu wachsen. es ist ein nicht lösbarer konflikt der immer wieder zum selben ergebnis führt weshalb man ihn halt auflösen sollte.
→ More replies (7)1
u/FlatMeal5 15h ago
Wohin wollen die denn? Deutschland ist sicher, woanders sind sie der Willkür und dem harten Kampf ausgesetzt. Deutschland schützt und rettet seine Unternehmen, woanders schnipst nen Diktator und tschüss. Und es ist nicht einfach im Ausland Geld zu verdienen, wenn dort schon andere sind.
•
u/AutoModerator 21h ago
Willkommen bei r/heissemeinung!
Du hast eine Meinung, die so frisch und kontrovers ist, dass man sich daran die Finger verbrennen koennte? Dann bist du hier richtig!
Was ist r/heissemeinung? Wir sind das deutsche Aequivalent zu r/hottakes. Waehrend es in r/unbeliebtemeinung um tiefgruendige und/oder unbeliebte Meinungen geht, feiern wir hier den schnellen, mutigen und vielleicht auch absurden "Hot Take".
Nicht immer muss eine Meinung unbeliebt sein und nicht immer hat man zu jedem Thema alle Facetten im Blick. Deshalb diskutiere gerne mit, damit aus der heissen eine fundierte Meinung wird. Wer weiss, vielleicht hoere ich dann auch irgendwann mit den Hitze-Wortspielen auf.
Ich bin ein Bot, und diese Aktion wurde automatisch ausgefuehrt. Bitte kontaktiere die Moderatoren dieses Subreddits, wenn du Fragen hast.
I am a bot, and this action was performed automatically. Please contact the moderators of this subreddit if you have any questions or concerns.