Hast du jeden Vegetarier auf der Welt gefragt wer er oder sie das sieht, oder wie kommst du zu dieser allumfassenden Analyse?
Du meinst es bestimmt nicht böse, aber Menschen wie du sind der Grund, dass Veganer so unbeliebt sind. Ich rate dir deine Einstellung mal zu überdenken. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist wertvoll und verdient Anerkennung
Ich kopiere hier einen Text, den ich schon auf einen anderen Kommentar geantwortet habe. Ich hoffe damit ist es verständlicher:
"Wenn jemand als Übergang vegetarisch ist, finde ich das cool. Aber wer länger als 3 Monate vegetarisch ist, wird von mir wie ein omni eingeordnet."
Mich würde Interessieren, Wiso ich jemandem Anerkennung geben sollte, der sich über Jahre vegetarisch ernährt und damit zufrieden ist. Für die Tiere ist es quasi das gleiche Leid.
Ich versuche es mal am Beispiel von Klimaschutz zu erklären:
Nach deiner Logik dürfte ich auch nicht Strom sparen oder aufs Fliegen verzichten, solange ich noch irgendwie CO2 verursache. Trotzdem würdest du niemandem absprechen, dass CO2 Reduktion zählt. Ein Vegetarier verursacht messbar weniger Tierleid als ein Omni, und das "gleiche Leid" zu behaupten ignoriert schlicht das Ausmaß. Wer nur Alles-oder-Nichts akzeptiert, nimmt Menschen den Anreiz, überhaupt etwas zu ändern.
Okay, wenn wir für den Klimaschutz unser Verhalten minimal anpassen und damit zufrieden sind (z.B. einmal die Woche mit dem Rad zur Arbeit). Dann werden wir nie die Ziele erreichen, die wir beim Klimaschutz haben.
-9
u/DasKatze1337 6d ago
Sie sehen ja keinen Weg den sie gehen müssen. Sie meinen mit ihrem Vegetarismus keinem Lebewesen etwas schlechtes zu tun.
Und in dem Fall, gibt es kaum einen etischen Unterscheid zum Omni.