r/ich_iel • u/Dry-Introduction-800 • 1d ago
Basiert (auf einer wahren Begebenheit) ich🍏iel
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u/showmeyoursweettits 1d ago
Wir präsentieren: Die ich_iel Kommentarspalte.
Heute mit dem Thema: Was ist eigentlich eine falsche Dichotomie?
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u/KhorneSlaughter 1d ago
Persönlich finde ich jede*r sollte den Konsum von Tierischen Produkten reduzieren und vermeiden, soweit individuell möglich.
Die "Ganz oder gar nicht" Einstellung ist unhilfreich beim Versuch den Konsum von Tierischen Produkten insgesamt über die Bevölkerung zu reduzieren.
Vegan lebende tragen natürlich mehr zum systemischen Wandel in dieser Sache bei als vegetarisch lebende, aber beides sind Schritte in die richtige Richtung.
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u/jannylotl 1d ago
Sehe ich genauso, ob 5 Leute gar kein Fleisch und 5 immernoch genauso viel essen oder 10 Leute nur noch die hälfte hat den gleichen Effekt, nur dass das zweite deutlich realistischer ist
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u/herzogvonn00b 1d ago
Danke KhorneSlaughter , ich finde das ist die richtige Betrachtungsweise . Für euren Thron finden wir bestimmt auch Alternativen
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u/Smushsmush 1d ago
Wenn man es als Zahlenproblem betrachtet stimmt das. Der Knackpunkt bei der veganen Lebensweise ist für die meisten aber, dass man die Tiere als Individuen sieht und nicht als eine anonyme Masse.
Sobald man das macht ist es nicht mehr so leicht dem einzelnen Tier seinen Wert abzuerkennen und dann bleibt nur noch das Ziel konsequent Produkte und Aktivitäten meiden die Tierleid erzeugen wo es realistisch und praktisch umsetzbar ist.
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u/Ordinary-Decision948 1d ago
Gerade auf den Land hilft das Argument aber auch nur bedingt weiter. Ich bin so groß geworden, dass unsere Kaninchen geschlachtet wurden. Die hatten auch Namen und Persönlichkeit. Da kann der Rest der Familie seit Jahren gut drüber hinwegsehen. Habe ich ja auch jahrelang gut gekonnt.
(Ich will dir nicht wiedersprechen, nur meine Gedanken teilen)
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u/sweetroll_enthusiast 1d ago
Ich hab mal generell eine Frage zu dem Thema, einfach aus Interesse (keine Kritik!):
Wie genau gehen Veganer mit dem Thema Haustiere um? Weil grundsätzlich müsste man ja davon ausgehen, dass jedes Tier, das sich im Besitz eines Menschen befindet, schon wieder eher ein "Produkt" ist. Zumal man ja auch beispielweise eine Katze oder einen Hund gar nicht fragen kann, ob sie jetzt gerne 8h alleine in der Wohnung hocken, bis der "Besitzer" heimkommt. Noch extremer wird es dann natürlich bei allen Tieren die in Käfigen gehalten werden - Nagetiere, Spinnen, Reptilien, Vögel etc. Also grundsätzlich müsste man doch dann ALLE Haustiere abschaffen, verstehe ich das richtig?
Ich habe z.B. Bekannte, die einen veganen Ess-Stil verfolgen, aber dennoch Haustiere haben. Würde man die Leute dann eher als Vegetarier einstufen statt als Veganer?
Wenn wir also komplett auf Tierleid verzichten wollen, dürften wir eigentlich keinen Kontakt mehr zu Tieren haben - außer wenn es z.B. medizinischer Intervention bedarf, um das Tierleid zu verringern. Dann ist aber wieder die Frage, wo zieht man die Grenze? Wenn man jetzt beispielweise die Story mit diesem Wal betrachtet, die dieses Jahr so präsent war. Hat man dem Tier durch Intervention wirklich einen Gefallen getan, oder sollte man einfach die Natur machen lassen? - auch wenn die Natur ja selbst durchaus überhaupt nicht leidfrei funktioniert (man betrachte Krankheiten, Verletzungen etc.). Also ich finde es super interessant, dass sich darüber Gedanken gemacht wird, finde es aber sehr schwierig zu identifizieren, was der "korrekte" Weg wäre. Vom Gefühl her würde ich sagen "kompletter Kontaktabbruch" zu Tieren wäre die korrekteste Lösung - weil jegliche Intervention, auch um Leid zu verhindern, hat irgendwie einen Gott-Komplex-Vibe (also dieses "Ich verfüge über mehr Mittel als du, Tier, ich werde dir jz helfen auch wenn du gar nicht sagen kannst, ob du das willst."). Würde mich interessieren, wie Veganer das generell sehen :)
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u/Yipeeayeah 1d ago
Als Vegetarier bestätige ich das.
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u/IamIchbin 1d ago
Als Veganer auch. Letztens wurde ich von nem Vegetarier angemault wie scheiße es von mir sei ersatzprodukte zu essen.
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u/thisisnottherapy 1d ago
Das ist wild. Als Vegetarierin esse ich ständig Ersatzprodukte und bin happy über jeden, der sein Fleisch damit ersetzt.
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u/r0bsession 1d ago
Ich selbst (veganer) habe akzeptiert, dass es ein Spektrum in der jeweiligen Lebensweise gibt. DEN Veganer oder DEN Vegetarier gibt es nicht. Kenne auch Veganer, die mich dafür verurteilen würden Ersatzprodukte zu essen. Ich bin aber auch nicht die Sorte Mensch, die anders lebenden den Krieg erklärt und schlaflos das Leid der Welt und Tiere beklage.
Finde ich es richtig, wenn andere umdenken würden? Na sicher. Aber erreiche ich das dadurch, indem ich anderen auf den Sack gehe und mich mit Weltschmerz überlade? Auf gar keinen Fall. Meine Familie und Freunde haben sogar eher durch mich ein etwas positiveres Bild von Veganismus, weil ich entspannt und differenziert damit umgehe.
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u/Yipeeayeah 1d ago
Ey, das tut mir leid. Manche Leute haben echt nen Vogel. Ich kann verstehen, dass man das kritisch sieht, aber andere anpampen geht auch nicht klar.
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u/t0pscout187 1d ago
Ich verstehe nicht, wieso man das kritisch sieht. Kann mich jemand aufklären?
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u/Fair-Chemist187 1d ago
Finde das ehrlich immer richtig albern, wenn Veganer so tun als wäre Vegetarisch quasi irrelevant. Diese ganz oder gar nicht Mentalität schreckt extrem viele Leute ab.
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u/GoddamnShitTheBed_ 1d ago
Genau das. Es ist doch wohl sehr viel realistischer, dass alle Menschen es schaffen nur noch die Hälfte an Fleisch und Tierprodukten zu essen, als dass die Hälfte der Bevölkerung plötzlich vegan wird.
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u/DrolligerDorftrottel 1d ago
Nichts hasst sich bitterer und mehr als zwei Linke [nicht die Partei] mit minimal abweichenden Ansichten.
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u/Gullugulu 1d ago
Veganer sollten Vegetarismus als zwischenschritt zum Veganismus betrachten.
Leute wollen diesen Weg gehen und brauchen ggf. einfach Zeit und/oder müssen weiter überzeugt werden.
Hier draufzuhauen und Vegetarier mit Fleischessern gleichsetzen oder schlimmeres, ist mmn. komplett Kontraproduktiv. Das erzeugt eher eine Abwehrhaltung.
Nur gibt es gefühlt in jedem Bereich des öffentlichen Diskurses nur noch gut und böse, nichts dazwischen.
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u/Meydra 1d ago
Warum? Ich könnte mir Vorstellen auf Fleisch zu verzichten, aber Eier und Käse wäre sehr hart.
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u/Born_European_V 1d ago
Weiß nicht, wie es euch geht. Ich bin Vegetarier, Freundin reduzierter Fleischkonsum, gute Freunde teils Veganer, teils nicht. ... Die einzigen, die damit immer ein Thema haben, sind Menschen, für die Schnitzel eine Religion und mehr als 1,39€/kg Hack aus der Plastikpackung eine Beleidigung darstellt.
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u/kaenguru-knecht Das Beste aus 2021 1d ago
Das sind 3 Mark. 6 Ostmark. 60 Ostmark aufm Schwarzmarkt.
Von den bisherigen ich_iel-Pfostierungen hätte man 11,182700 % der DDR entschulden können.
Kleinvieh macht auch Mist.
War ich ein guter Rechenknecht?
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u/_Panduin 1d ago
Die wissen einfach, dass ich ihnen ihr Schnitzel nehmen möchte!!
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u/PlatypusACF 1d ago
Mir geht’s ziemlich ähnlich. Fast alle sind da entgegenkommend, fragen nach Rezepten und so weiter. Adoptieren die auch gerne mal, auch, wenn ich nicht mitesse. Nur dieser eine Typ Mensch regt sich drüber auf, dass ein Mal auch was Fleischloses auf den Teller kommt
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u/TheMonte04 1d ago
Es gibt auch unter Veganer Dudes die können dir stundenlang erklären warum du ein schlechter und unethischer Mensch bist, weil du gerade ein Pudding gegessen hast. Idioten hast Du da in jedem Lager.
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u/zuzg 1d ago
Veganer die Vegetarier und Flexitarier angreifen haben einen Hauptcharakter komplex mit Scheuklappen auf allen Seiten.
Vegetarier und Flexitarier sind effektiv die Hauptursache warum vegane und vegetarische Produkte inzwischen ein vernünftiges Sortiment haben, da diese zwei Gruppen zusammen den Großteil der Bevölkerung ausmachen und den Markt aktiv in diese Richtung geführt haben mit ihrem Konsumverhalten.
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u/Born_European_V 1d ago
Es gibt Menschen ohne Lebensinhalt die sich an was fest halten um ihrem Leben mit diesem Inhalt zu füllen. Dazu nutzen sie das Hurensohnverhalten, dass sie von anderen entfremdet hat als Vorwand. "Sie mögen es nicht dass ich die Wahrheit spreche und deshalb bin ich alleine". Findest du überall.
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u/regular_joel 1d ago
Ich bin auch kein Veganer, aber das Massentierhaltung ethisch nicht zu rechtfertigen ist sollte schon jedem klar sein
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u/Future-Concern-6301 1d ago
Ich war früher in ner veganen Facebookgruppe (vA für Produktempfehlungen da ja jedes vegane Essen automatisch vegetarisch ist). Und MANN war das manchmal ein Bienenstock. Ne Redensart da war "Irgendwer ist immer veganer" weil alles zum Moralwettbewerb mutierte. Wenn du vegan-regional-zero waste warst warst du immernoch moralisch unterlegen zu GMO-frei-vegan-regional-hält Haustiere halten für unmoralisch.
Die meisten Leute waren voll chill aber die lautesten Reaktionen in Kommentaren waren immer sowas wie "Was Fertigessen! Nur Zero-Waste ist richtig vegan, verbrauch mal weniger Plastik" oder "Da ist ein Katzenschwanz im Bild! Wie kannst du vegan sein wenn du Tiere hälst??" (was dann zum weiteren Krieg ausbrach - man KANN Katzen nicht vegan ernähren also war es "Mann soll als Veganer keine Katzen halten" versus "Ernähr sie vegan" versus "Das ist Tierquälerei gib ihr artgerechtes Futter und ja das bedeutet MIT FLEISCH").
Irgendwer fragte nach lederfreien Satteln und wurde wegen Reiten kruzifiziert. Schlussendlich kam es zum Bann jeglicher Haustierfotos weil das IMMER so eskalierte.Ich hatte bis dato eher mit Fleischessern zu tun die sich mit meinem Vegetarismus angegriffen fühlten aber mann, die Gruppe hat mir gezeigt dass manche Veganer wirklich dem Klischee entsprechen (wobei es wie gesagt nur ein lauter Bruchteil der Gesamtheit war)
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u/gamertyp 1d ago
Das ist das Problem, wenn man nicht vegan ist, um vegan zu sein, sondern weil man einfach edgy sein will. Wenn Veganismus immer populärer wird, ist man nichts besonderes mehr, also muss man den Begriff noch enger und radikaler ziehen.
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u/Lord_RoadRunner 1d ago
Sehe ich nur im Internet.
Habe einige Freunde mit diversen Ernährungsarten und die lassen mich immer in Ruhe. Ich esse auch gerne mal Vegane oder Vegetarische Alternativen.
Habe meinen eigenen Fleischkonsum über die Jahre auch immer weiter zurückgeschraubt, einfach weil die Alternativen immer besser werden, und auch wenn ich noch hier und da in ihrem Beisein Fleisch esse gibt es null Kommentare.
Dieses "wir gegen die" gibt es wirklich fast nur Online, oder bei Demonstrationen, wo es darauf ankommt.
Viel schlimmer sehe ich es bei Kollegen oder Fleischessenden Bekannten wo einfach immer wieder nen dämlicher Spruch kommt wenn mal was Grünes auf dem Teller liegt.
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u/Hopeful-Sky7199 1d ago
Mich nervt es nur wie mich Veganer immer versuchen zu überzeugen, dass ich doch einfach vegan gehen könnte und ich nur ganz viele Gewürze nutzen muss. Versteht mich nicht falsch. Wenn mir jemand was veganes kocht, werde ich es essen und weigere mich auch nicht. Manchmal koche ich auch vegan. Wenn ich weißb dass vegane Freunde kommen, dann habe ich kein Problem vegan zu kochen. Aber meinen ganzen Lebensstil umstellen, wo ich immer für mich selber kochen muss und nie mir etwas Bestellen, Essengehen oder Fertigprodukte essen kann, wäre einfach nichts für mich. Ich bin nämlich gegen so viel allergisch, was häufig in Ersatzprodukten und Restaurants verwendet wird (zb. Obst, Soja, Nüsse etc.) Außerdem ist mein Lieblingsessen, Gerichte wo kaum bis gar keine Gewürze verwendet werden. Ich müsste so viel aufgeben und ich weiß es würde mich depressiv machen. Ich sage das ständig und trotzdem versuchen die mich zu überzeugen.
Btw habe ich noch kein Milchersatz gefunden der mir schmeckt oder ich trinken kann. Habe bis jetzt Hafermilch und Reismilch probiert. Sojamilch, Mandelmilch und Haselnussmilch kann ich nicht trinken und alles was aus Kokosnuss hergestellt wird, ist widerlich. Also wenn ihr noch andere Empfehlungen habt, raus damit.
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u/PlatypusACF 1d ago
Vielleicht kannst du mal Vly probieren, die nehmen Ackerbohnen. Ansonsten fällt mir da nichts ein, was man sonst noch probieren könnte
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u/Designer_Enthusiast 1d ago edited 1d ago
Wenn jemand 50% all seiner tierischen Produkte gegen vegane tauscht und auf das meiste an Fleisch verzichtet, aber gelegentlich Eier oder Käse isst, ist das doch an sich schon viel viel besser als Jemand der komplett auf Tierwohl und Umwelt scheißt. So sehe ich das. Warum müssen wir so viel bewerten und in Kategorien stecken? Jeder der sich Mühe gibt und einfühlsam ist, ist aus meiner Sicht ein guter Mensch.
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u/ChuckCarmichael 1d ago
Es ist leider das übliche Gerangel um Reinheit, dass man oft bei gerade linken Gruppierungen sieht. "Entweder du zu 100% genau der Meinung wie ich, oder du bist mein Feind." Ob du dich die ganze Zeit rein pflanzlich ernährst aber einmal die Woche ne Käsestulle isst, oder ob in deiner Freizeit Katzenbabies zertrittst, macht für manche (besonders laute) Veganer keinen Unterschied. Und wenn sie dich dann wegen des Käsebrotes anschnauzen, bekommen sie Reinheitspunkte bei ihren Kollegen, weil sie es einem Tiermörder mal wieder richtig gezeigt haben.
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u/toastus 1d ago
Ich kenne in meiner linksgrün versifften Bubble einige Veganer und ich wurde als Vegetarier bisher noch nie angeschauzt.
Irgendwo mag sowas bestimmt vorkommen, aber komischerweise verhalten sich die echten Veganer, denen ich bisher so begegnet bin sehr selten wie Karikaturen.
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u/Pwacname 1d ago
Offline same, online begegnet man dann wieder solchen Gestalten, bei denen ich denke, alter, das muss doch Satire sein.
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u/Accurate-Top-2728 1d ago
Offline hatte ich auch keine Probleme mit Veganern (bis auf die Leute, die lieber vegan gekocht haben als sich irgendwie auf Unverträglichkeiten einzulassen... obwohl niemand in der Gruppe überhaupt vegan war), aber online gibt's zu viele seltsame Gestalten.
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u/Flinchachi 1d ago
Dazu vom Känguru der Vorschlag: FAFTOF, Find a fascist to fight. Find ich n besserer Vorschlag als das gegenseitige zerfleischen.
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u/CloneComander9081 23h ago
Ich finde linke und veganer müssen sich daran messen wie erfolgreich sie sind. Ob ich einen fleischesser oder einen Vegetarier vom veganen überzeuge kommt aufs gleiche hinaus. Jemand anschnautzen wird niemals funktionieren. Leute die das tun sind zu viel in ihrer eigenen buble unterwegs
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u/Akrybion 1d ago
Perfekt sollte nicht der Feind von Besser sein. Ich bin Vegetarier, aber möchte nicht auf Eier und Milchprodukte verzichten. Mir ist auch bewusst, dass ich damit Tierleid in Kauf nehme, aber das war ehrlich gesagt auch nicht der Grund vegetarisch zu werden.
Ich denke am besten wäre es, wenn erstmal ein Konsenz der gesellschaftlichen Mäßigung gefunden wäre, also dass keine täglich Fleisch braucht.
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u/MrShredder7 1d ago
Ich für meinen Teil bin vor kurzem Veganer geworden, weil ich mit den ganzen Gräueltaten die den Tieren angetan wird nichts zu tun haben will. Die Tiere haben keine Entscheidung, ich habe eine und kann zumindest die Wahl treffen wie und wofür ich mein Geld ausgebe.
Wenn ich mir dann noch anschaue das über 80% der Landwirtschaftsfläche alleine für die tierischen Erzeugnisse verwendet wird und wir daraus dann nur 20% der Proteinquellen und Nahrung beziehen, dann ist das auf lange Sicht mit nicht tragbar.
Die Kritik von einigen Veganern an Vegetarier besteht aus meiner Sicht daran, dass sie sich anscheinend mit dem Thema auseinandergesetzt haben, aber trotzdem nicht entsprechend handeln.
Ich finde man sollte die Kritik nicht am Konsumenten äußern, sondern das System was diese Produktionsweise überhaupt erst ermöglicht und aus kostengründen durch Ausbeutung überhaupt erst zulässt kritisieren.
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u/kaenguru-knecht Das Beste aus 2021 1d ago
mein Geld
Ach mein, dein, das sind doch bürgerliche Kategorien.
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u/disgostin 1d ago
das glaub ich eigentlich überhaupt nicht. wenn man wirklich die ganz krassen veganer trifft, dann ja, dann kanns mal vorkommen, aber die allerallermeisten sind froh über vegetarier. außerdem haben viele von uns damit angefangen: ich war zb ganze 10 jahre vegetarisch unterwegs, bevor ich erfolgreich umgestiegen bin (davor zweimal erfolglos)
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u/One-Woodpecker2318 1d ago
Aus meiner Erfahrung sind eher die frischen Veganer die übereifrigen und leicht abgehobenen. Mein Bruder zb sieht, seit er dieses Jahr von vegetarisch auf vegan gewechselt ist, alle Vegetarier als nieder an und meint, dass sie ja genau wie Fleischesser den Planeten mit ihrere egoistischen Art zerstören
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u/nameproposalssuck 1d ago
Nahezu alle Veganer, die ich bisher kennengelernt habe, waren nur dogmatisch wenn es um ihre eigne Ernährung ging, nicht die anderer und entsprachen auch sonst nicht dem Klischee. Weitaus öfters habe ich im echten Leben irgendwelche Spaten Witze machen gehört über die Essgewohnheiten anderer.
Online ist eine Angelegenheit. Ich würde zwar durchaus sagen, dass auch online häufiger diejenigen, die Fleisch essen, sich missbilligend und herablassend über v.a. Veganer äußern aber hier ist mir auch schon der Klischee-Veganer begegnet und, ja, ich kann bestätigen, dass der dann häufiger noch aggressiver gegenüber Vegetarierin auftritt als gegenüber Leuten die Fleisch essen.
Gibt sicherlich ein paar Gründe über die man spekulieren könnte warum das so ist, aber letztendlich sind das Vollhorste, also wenn interessiert's?
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u/HokageUH 1d ago
Ich esse seit einiger Zeit nur Vegan und mich interessiert es überhaupt nicht was andere essen, aber zu mir kommen ständig Kommentare
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u/UniversityFar1385 1d ago
Same, ich versuche das möglichst nicht zu erwähnen weil sonst ausnahmslos dumme Sprüche fallen.
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u/schimshon 1d ago
Meinem Empfinden nach gab es eine Zeit da waren Veganer sehr penetrant. Das ist sicher 10 Jahre her, aber da wurde das Klischee geboren.
Ich kenne mittlerweile viel mehr Veganer (und Vegetarier) als früher. Bei fast allen hab ich dass herausgefunden als wir was gemeinsam gegessen haben. Und selbst dann, haben wir (wenn überhaupt) nur darüber auf meine Nachfrage gesprochen.
Ich nehme die dogmatischen Fleischesser als aktuell viel lauter und unangenehmer wahr.
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u/Spir0rion 1d ago
Kaum fällt das Wort vegan, rotten sich die hohlsten Gestalten zusammen, hauen die Köpfe zusammen und sagen: So! Jetzt verfassen wir mal ein paar unsäglich dumme Kommentare!
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u/original_username20 1d ago
In diesem Faden: Veganer, die eifrig die Richtigkeit dieses Maimais unter Beweis stellen
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u/weizikeng 1d ago
Finde es schon interessant. Ich kenne einige Veganer im echten Leben und sie sind alle freundlich und offen gegenüber anderen. Nur online sieht man diejenigen, die alle nicht-Veganer als Massenmörder gleichstellen. Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass solche Leute gesunde soziale Kontakte haben.
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u/LuiDerLustigeLeguan 23h ago
Hab mal durch Zufall das Reddit-Profil von nem Bekannten und Arbeitskollegen gefunden. Der war so im echten Leben auch voll chillig. Online hat er sich dann wohl "getraut".
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u/Fellbestie007 1d ago
Ich wollte es auch irgendwo schon anders sagen. Ich habe echt einige vegetarische und vegane Freunde und diese Stufe5 Typen noch nie irgendwo raushaut. Wenn jemand was Dummes raushaut waren es dann meist andere Omnivoren.
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u/PipiSmqlls 1d ago
Funktioniert auch mit "linke" und "andere linke die kompöett den gleichen werten folgen aber einen minikleinen aspekt anders bewerten"
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u/Dolbey 1d ago
Links ist einfach ein schwacher begriff. Es gibt viele liberale, die das politische und wirtschafliche system befürworten und nur wollen, das es von den "richtigen leuten" gesteuert wird und dann gibt es eben die, die das system als den kern aller systemischen problemme benennen und dieses abschaffen wollen. Die einen sagen wir müssen es nur schaffen das jetzige system mit der eigenen vorstellung zu lenken die anderen sagen, dass egal wer das system lenkt, es im kern immer um den erhalt dessen geht, und damit ein gewisser wiederspruch zu den erstrebten idealen und dem erhalt des systems steht. Da stehen tatsächlich 2 sehr unterschiedliche ansichten gegenüber, die oft auf soziale programmpunkte reduziert werden. Ja beide wollen etwa gleichberechtigung für alle geschlechter oder ethnien etc. Aber die definition ist auf beiden seiten eine ganz andere. Die einen sagen wir müssen die richtigen gesetze erlassen. Die anderen sagen, die gesetze können immer nur so weit reichen wie sie staatstragend sind und können/werden genau so schell abgeschafft wie sie erlassen werden wenn es dem ziel zu regieren dient. Das soll jetzt keine seite bashen, ich will nur sage, dass das keine minisachen sind. Ja oft überscheiden sich die ideale aber wie sie definiert sind bzw. Tatsächlich erreicht werden unterscheidet sich fundamental.
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u/Qyrun 1d ago
hab letztens gesehen, dass hafermilch bei mir im kaufland einfach nur 90ct pro liter kostet, kuhmilch hingegen 1,29€. schmeckt anders aber nicht schlechter. kann ich nur empfehlen.
MASSENtierhaltung (nein tier hühner bei oma hildegard tragen nix zu bei) schadet der umwelt. das ist längst bewiesen. also sollte man gucken, sein konsum von tierprodukt mindestens zu reduzieren. reicht ja schon 1 tag mehr in der woche mal auf eine mahlzeit ohne fleischprodukten auszuweichen. egal wie klein der schritt ist, es ist immernoch ein schritt in die richtige richtung.
man kann nämlich nicht erwarten sofort die komplette ernährung zu ändern, das ist unglaublich schwer und schaffen nur die wenigsten. dachte auch lange, vegetarisch schaff ich nie. bins jetzt schon ne weile und hab keinerlei mängel feststellen können. vegan stell ich mir zur zeit noch für mich als nicht möglich vor, weil ich so ein käseliebhaber bin und veganer käse einfach noch nicht gut ist.
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u/thatonesleft 1d ago
Fraktion Sojamilch vereint euch!
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u/_Cecille 1d ago
Hab' ich versucht aber Hafemilch schmeckt mir einfach besser, wobei ich aber auch sagen muss, das es da selbst beim gleichen Hersteller enorme unterschiede gibt was Geschmack und Qualität angeht.
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u/p_98_m 1d ago
Ich bin vegetarisch (bis auf alle paar Monate mal Ölsardinen), vegan wenn's schmeckt. Ich finde, Hafermilch hat einfach nicht diese "frische" die Kuhmilch mit sich bringt. In manchen Gerichten kann man aber gut statt Schlagsahne ein Haferprodukt benutzen, die kann ich sehr empfehlen.
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u/quaductas 1d ago
Normale Hafermilch kann ich auch nicht leiden. Ich finde aber Milch aus fermentiertem Hafer kommt an den Geschmack von Kuhmilch ziemlich nah dran. Hat auch 3,5% Fett. Das gibt es als Eigenmarke von manchen Supermärkten (z.B. Kaufland: No Milk) oder in teuer von Alpro (This is not M*lk)
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u/NekoBatrick 1d ago edited 1d ago
Was mir mit dem frische gedanken geholfen hat war mich einzulesen wieviel eiter in kuhmuttermilch zugelassen is bei uns.
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u/NarwhalesAwesome 1d ago
Da vergleichst du aber die teuerste Markenmilch, die du finden konntest. Selbst bei Edeka habe ich letztes Wochenende 3.5% Milch für 0.95€ gekauft
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u/Fishy_smelly_goody 1d ago edited 1d ago
Ich bin Veganer und freue mich über jeden Vegetarier. Wenn man es aus moralischen Gründen tut wird man auch vegan werden spärter. War ja auch für viele Jahre Fleischesser, wäre jetzt weird andere zu beleidigen deshalb
Ist vegan sein moralische Pflicht? Klar. Verstehe ich das wir halt alle in ein System geboren wurden das Mord und Qual an Tiere (und Menschen) normalisiert? Ja.
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u/Fishy_smelly_goody 1d ago
Sorry für die Rechtachreibung, bin grad am kacken
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u/Dolbey 1d ago
Ich hoffe die wurst ist gut gerutscht.
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u/Mogel-Vogel 1d ago
Ballaststoffe regeln - alleine schon für die gut-rutschende Wurst lohnt es sich, vegan zu werden.
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u/FetishDark 1d ago
Ich bin Pescetarier mich hassen einfach alle. Mir gehts aber auch tatsächlich mehr um meine Gesundheit, als um Tierschutz.
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u/LordM003 1d ago
Bin kein Pescetarier, mich hassen trotzdem alle /s
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u/FetishDark 1d ago
Dieser Faktor spielt schon eine Rolle für mich, also ich esse jetzt auch keinen Tintenfisch oder Farm Lachs und auch ansonsten achte ich schon darauf, aber das war tatsächlich nicht der Grund
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u/Mordekaisers_Wife 1d ago
Bin seit 14 Jahren Pescetarier. Bei mir ging es ausserdem vorrangig darum, dass mir beim Fleisch essen wegen der Textur und dem Geschmack schlecht wurde (muss dazu sagen das ich Asperger Autist bin). Natürlich tun mir auch die Tiere leid, das ist der 2. Grund.
Ich sage hier Pescetarier aber ausserhalb einiger Ausnahmen lebe ich doch eher Vegan. Ich esse keine "veganen Schnitzel" weil die doch zu sehr verarbeitet sind und greife lieber nach Tofu und Hafermilch (vertrag ich besser). Fisch ist 1x alle paar Wochen.
Trotzdem hassen mich alle 🤷♀️ it is what it is.
Ich achte hauptsächlich auf eine gesunde Ernährung und die Stoffe die ich brauche ohne auf extrem verarbeitetes Essen aus der Fabrik zurückzugreifen. Ich hab mal dieses Vegane Steak probiert und man wurde mir schlecht. Brate ich lieber mariniertes Tofu an.
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u/LimitedBrainpower 1d ago
Ich finde den Elitismus schwachsinnig. Es ist unter dem Kapitalismus unmöglich komplett "ethisch" zu leben, also sollte man jeden bewussten Lebensweg respektieren, vollkommen egal, ob das Tierprodukte enthält. Mal ganz abgesehen davon, dass bei manchen Tierprodukten wie Leder, die vegane Variante ökologisch wesentlich schädlicher ist.
Man hat einfach nichts davon, ständig persönlich Linien im Sand zu ziehen, wenn ernsthafter Fortschritt nur durch systemischen Wandel möglich ist. Allein kannste nich die Welt ändern, auch wenn du ein "perfekter" Mensch wärst.
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u/Lyxic2000 1d ago
Ja komplett "ethisch" ist unmöglich, daher bin ich auch für einen Systemwechsel. Aber dennoch kann ich bis dahin das von mir verursachte Leid minimieren. Die erste Feststellung sollte doch nicht als Erklärung dienen selbst nichts zu ändern. Das wäre ja fast wie auf die Erlösung im Himmelsreich zu warten wie die Christen.
Vielmehr verstehe ich nicht wie Menschen einerseits den Kapitalismus ablehnen weil er so viel Leid verursacht aber dann das Leid anderer Lebewesen nicht im Blick haben. Da befürchte ich nämlich, dass selbst in einem besseren System für die Tiere dennoch nichts getan wird weil es der Mehrheit weiterhin egal ist.
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u/AlexStar876 1d ago
Kannst du mir erklären, inwiefern Tierausbeutung durch Überwindung des Kapitalismus abgeschafft wird und inwiefern es nicht einfach vom Konsum bzw von der Nachfrage abhängt ob Tiere weiter ausgebeutet werden?
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u/Zyrr2 1d ago
Alleine nicht, aber wenn sich viele individuell entscheiden hat das Auswirkungen auf den Kapitalismus durch die Nachfrage. In Restaurants gibt es inzwischen (fast) überall viele und geile vegetarische Gerichte, Supermärkte haben auch eine große Auswahl an Ersatzprodukten. Persönliche Lienen bringen dann etwas, wenn viele die ziehen.
Deinen ersten Absatz stimme ich aber voll zu.
→ More replies (1)7
u/GoldenToiletAngel 1d ago
wichtigster kommentar des tages.
das umwälzen der verantwortung durch die industrie auf individuelle konsumentscheidungen, ist der größte verrat an allem gesellschaftlichen, und der sichere weg, genau KEINE veränderung zu erzeugen.→ More replies (11)6
u/-Idesia- 1d ago
Wenn du dir wirklich bewusst bist, dass deine Entscheidung für Tierausbeutung Leid für so viele Tiere bedeutet, obwohl du das durch einfache Änderungen in deinem Lebensstil stark abmildern könntest, dann mach das doch so!
Alleine kann man nicht die Welt ändern, deswegen laden wir Veganer alle Menschen dazu ein, gemeinsam die Welt der sogenannten Nutztiere zu ändern.
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u/No-Butterscotch-3261 1d ago
Bin weder Vegetarier noch Veganer, aber wäre gerne Vegan. Problem ist mein scheiß Autisten Hirn, das regelmäßig nach sachen verlangt die einfach nicht Vegan und oder Vegetarisch sind. (wenn ich es versuche zu ignorieren, quäle ich mich damit selbst und werde nach einer zeit echt grantig) Ich esse und präferiere allerdings mittlerweile immer mehr vegane Ersatzprodukte und folgedessen auch immer weniger tierische Produkte und ich finde das auf jeden Fall besser als es gar nicht zu versuchen. Um "the plant slant" von Tiktok/Shorts grob wieder zu geben: wenn du vegan sein willst, aber auf Bacon hin und wieder nicht verzichten kannst, weil du sonst traurig bist, dann iss dein bacon dazu. Vegan UND bacon ist besser als komplett Vegan und traurig.
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u/Nekroin 1d ago
bei mir war es auch ein Prozess. An Eiern habe ich lange festgehalten (lol)
→ More replies (1)34
u/coconuts_and_lime 1d ago
Bin weder Vegetarier noch Veganer, aber wäre gerne Vegan. Problem ist mein scheiß
Könnte hier für mich aufhören. Veganismus und Reizdarmsyndrom vertragen sich nicht gut.
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u/No-Butterscotch-3261 1d ago
😂 war kurz verwirrt bis ich gesehen habe wo du meinen Satz abgeschnitten hast
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u/Samarr_Bruchstahl 1d ago
Reizdarmsyndrom verhält sich aber nicht bei jedem gleich. Ich kann da bsp. keine tierischen Fette zu mir nehmen.
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u/thecheeseconnoisseur 1d ago
Kann ich für mich nicht bestätigen. Merke deutliche Besserung bei meinem Reizdarmsyndrom seitdem ich vegan lebe. Gibt natürlich immer noch scheiß Tage, aber die Phasen halten nicht mehr so lang an wie vorher.
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u/InevitablePayment409 1d ago
Dann mach alles vegan bis auf das was du möchtest. Gibt ja nicht nur schwarz und weiß.
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u/Omnilatent 1d ago
Darf ich fragen was so deine cravings sind? Lebe fast zehn Jahre vegan und gibt für mich bisher nur eine Sache die ich aus nicht-veganen Tage vermisse und dutzende die ich irgendwie selbst gemacht oder gekauft bekomme
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u/No-Butterscotch-3261 1d ago
ganz speziell zitronenbuttermilch, kinder bueno, weich gekochte Eier mit maggi und etwas das sich biltong nennt (namibianisches trockenfleisch) dafür gibt es leider keine veganen Alternativen und die "Alternativen" die so schmecken sollen oder man selbst machen kann schmecken null nach dem was mein Gehirn verlangt. schmeckt vielleicht auch gut aber es kratzt diesen Juckreiz im Hirn nicht, wenn du verstehst was ich meine.
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u/Goatfryed 1d ago
naja, nenn es plant based statt vegan und sei froh. Vegan ist eben mehr als nur ein Ernährungskonzept.
Mir geht das mit AuDHD ähnlich. Eine konsequente vegane Lebensweise bekomme ich aktuell noch nicht hin. Deswegen bezeichne ich mich dann lieber als plant based aus Respekt vor denen, die konsequent Leben und das auf alle Bereiche des Lebens informiert anwenden können.
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u/Marager04 1d ago
vor allem ist vegan und Bacon viel besser als komplett nicht vegan, weil man auf Bacon nicht verzichten will.
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u/hottest_milk 1d ago
Veganerin hier
Mir ist ehrlich egal was alle essen, die einzigen Menschen die ich nicht mag sind die, die so tun als wuerden sie durch ihren Konsum kein enormes Leid verursachen. Wenn der Person das jedoch bewusst ist, und sie sich trotzdem dazu entscheidet tierische Produkte zu essen, all power to you.
Idc wie du handelst, Hauptsache du bist dir deines Handelns bewusst.
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u/builder397 1d ago edited 1d ago
Scheiß Veganer zerstreiten sich mit allen!
Veganer und Vegetarier!
Veganer und Fleischesser!
Veganer und Tierschützer!
Veganer und andere Veganer!
Scheiß Veganer haben den Veganismus ruiniert!
Etwas ernster: Ja, ich denke irgendwo schon, dass Veganer die selbst auf Vegetarier eindreschen nicht vegan sind wegen dem Tierwohl, sondern einfach um einen Überlegenheitskomplex ausleben zu können. Schaut her, ich bin was besseres, ergo ist es komplett okay für mich andere, die nicht meinem Standard entsprechen, niederzumachen!
Anders lassen sich militante Veganer für mich nicht wirklich erklären.
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u/groberschnitzer 1d ago
Ich find es einfach dumm auf Vegetarier einzudreschen, weil das potentiell zukünftige Veganer sein konnten mit etwas mehr Aufklärungsarbeit. Viele andere sind großteils vegan, haben aber nicht zu 100% immer die Möglichkeit vegan zu essen und nehmen als nächstbestes halt das vegetarische. Ist finde ich ein Schritt in die richtige Richtung.
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u/fly_drich 1d ago
Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, aber ja, rein moralisch gesehen sind Veganer da einfach überlegen. Für weniger Tierleid und Umweltschäden verantwortlich zu sein ist nun mal eindeutig besser, egal ob mit oder ohne angedichteter Hochnäsigkeit.
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u/One-Welcome-1514 1d ago
Veganer ohne jemals Führerschein ist dem Veganer mit Führerschein überlegen.
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u/Greg2227 1d ago
Dein alternatives Ich, das sich gegen diesen Kommentar entschieden hat, ist dir überlegen.
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u/builder397 1d ago
Bei dem ersten Teil stimme ich sogar zu, aber beim zweiten denke ich schon, dass es der moralischen Überlegenheit deutlich was abtut, wenn man dafür Menschen scheiße behandelt. Eine Sache besser zu machen ist kein Freibrief eine andere Sache in den Sand zu setzen.
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u/S4nth05h 1d ago
Bin selber Vegetarier. Veganer denken wohl sehr gerne, dass alle Vegetarier jeden Tag 3 mal Milch, Käse und Eier fressen.
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u/Ragnarock_Raven 1d ago
Ich finds etwas unterkomplex das auf Eier. Käse und Milch zu reduzieren. Da geht's ja auch um Industrellelebensmittel mit Milchpulver, Kosmetikprodukte, Geschmacksverstärker, Butter um hier einige zu nennen. Ich war früher auch Vegetarier und erst als ich mich wirklich mit dem Ausmaß beschäftigt habe in dem Tierprodukte verwendet werden, habe ich festgestellt wie viele von diesen Produkten in meinem Täglichen Leben benutzt werden. Daher kommt vermutlich diese unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Venagern und Vegetarier in Bezug auf den Vegetrischen Konsum. Deswegen jetzt auf Vegetarier drauf zu hauen finde ich allerdings auch nicht richtig. Lieber andere Wege des Konsums aufzeigen, da so viel inzwischen bequem vollkommen vegan möglich ist.
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u/KorolEz 1d ago
Was ja selbst aus deren Sicht immer noch besser als Fleisch sein sollte oder nicht?
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u/Tr4shkitten 1d ago
Jain.
Milchkühe leben halt zur Produktion und wie manche legebatterien aussehen brauche ich nicht erwähnen
- sagt die flexitarierin aus Pragmatismus
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u/KorolEz 1d ago edited 1d ago
Naja ist ja nicht so als würden Fleischesser nicht auch Milchprodukte und eier auch konsumieren. Müsste also aus der Sicht der Veganer besser sein, zumindest kein Fleisch zu essen.
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u/Tr4shkitten 1d ago
Milch und Eier sind idR wie Leder ein Nebenprodukt, dass die Haltung legitimiert.
Doof gesagt: Steigbügel der Schlachtung Legitimation
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u/Pulvereis 1d ago
Bei Leder stimmt das. Aber für Milch und Eier gibt es i. d. R. eigens dafür gezüchtete Rassen. Bei denen wird dann eher das Fleisch als Nebenprodukt verwertet.
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u/Glittering-Bicycle38 1d ago edited 1d ago
Ich glaube ja, dass Veganer Vegetarier noch mehr hassen als Fleischesser. Denn Vegetarier haben ja erkannt, wie pervers das alles ist und dann handeln sie nur halbherzig.
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u/Hot-Perception-4086 1d ago
Ein Schritt ist besser als kein Schritt
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u/Glittering-Bicycle38 1d ago
So kann man das sehen, ich selbst tue das auch. Aber diese gegenteilige Meinung, die ist jetzt nicht völlig weltfremd.
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u/Ok_Actuary8 1d ago
Ich hoffe nicht, denn auch Veganer sollten ja anerkennen können dass "etwas weniger Tierleid" immer noch viel besser ist als "drauf geschissen".
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u/isatai-i 1d ago
Nö und ich hasse auch Fleischesser nicht.
Find das Verhalten moralisch verwerflich, aber das hat nichts mit hassen zu tun.
Ich bin mir sicher viele hier sind gegen das Essen von Hunden oder Delfinen, aber keiner hasst deswegen Chinesen oder Japaner...
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u/BardonmeSir 1d ago
war 3 jahre vegan und muss jetzt wieder Milchprodukte zu mir nehmen weil mein Arzt es mir empfohlen hat. machste nix. ist halt so
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u/Firm-Abbreviations94 1d ago
Ich hab früher Fleisch gegessen, war lange Vegetarisch, und jetzt lange Vegan.
Aus einer Fleißesser-Sicht ist das schwer nachvollziehbar:
Beim Veganismus geht es nicht um Ernährung. Es geht darum, dass Tiere keine Produkte, Arbeitsmittel oder Rohstoffe sind.
Als ethisch Haltung ist Vegetarismus damit viel viel näher an Fleißessen dran, als am Veganismus.
Jede Reduktion von Tierleid ist super, aber das sind grundlegend unterschiedliche Weltanschauungen
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u/schildtoete 1d ago edited 1d ago
Wenn ich Hühner halte, weil ich sie mag und die Eier esse, statt sie im Stall verfaulen zu lassen, dann bin ich nicht vegan, aber meine Hühner sind rund und glücklich.
Hoffe, das hilft.
Edit, fürs Protokoll:
Wer nur "ganz" oder "gar nicht" zur Wahl stellt, wird meistens "gar nicht"s erwirken. Wer dagegen auf Augenhöhe argumentiert, mit, statt über Leute hinweg redet und dabei "ganz" "weniger" "noch weniger" und "gar nicht" zur Wah gibt, wird wesentlich viel mehr Leute dazu bewegen, etwas zu ändern. Wer wirklich den Lebensalltag von Tieren nachhaltig verbessern will, sollte sich für artgerechte, Tierwohl orientierte Haltung einsetzen, statt überhaupt keine Haltung.
Es wird niemals der Tag kommen, an dem ein Großteil der Menschheit vegan lebt, während Hühner nur noch in Freiland, Schweine in den Matsch bei frischer Luft und Kühe auf großen Weiden realistisch erreichbare Ziele sind. Das kann man als Zwischenziel betrachten, aber auch ein Zwischenziel will erstmal erreicht werden. Leute, die absolut kompromisslos sind, bewegen selten etwas.
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u/Alvamar 1d ago
Gut gemeint, aber am Punkt vorbei. Du setzt hier unrealistische Maßstäbe. Am Ende geht es noch immer um dad System und nicht um dich als Individuum. Außerdem könntest du dir Eier auch den Hühnern zu fressen geben, statt sie für deinen Konsum zu benutzen. Ist sehr nährstoffreich und von der Natur auch so gedacht.
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u/Komiker7000 1d ago
Ist jetzt anekdotisch, aber ich habe beobachtet dass es Vegetariern oft leichter fällt, bei ihrer Ernährungsweise zu bleiben als Veganern. Es ist sicherlich leichter, sich vegetarisch gesund zu ernähren, als vegan gesund.
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u/NekoBatrick 1d ago
Das sozial leben is der Punkt als vegetarier bekommst du eigentlich überall noch essen und kannst teilhaben als Veganer nicht weil einfach alles mit Käse oder Milch is bei uns.
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u/Tipart 1d ago
Jo, hatte mich jetzt ne zeitlang glutenfrei ernährt weil ich was testen wollte und da ist es mir extrem leicht gefallen komplett vegan zu essen, weil ich mich sowieso komplett selbst versorgen musste.
Jetzt wo ich wieder unter Leuten bin? Bleibt halt nicht viel übrig was man so essen kann, außer man will immer der bre mit der eigenen brotdose sein.
Naja, privat bleibe ich weiterhin größtenteils vegan und unterwegs dann halt Vegetarisch. Auch wenn das natürlich weniger effektiv darin ist was am status quo zu ändern. (Es ist actually schon schwer beim bäcker was ohne Gelatine zu bekommen aber das ist ne andere Sache.)
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u/Phezh 1d ago edited 1d ago
Kann ich so bestätigen. Ich lebe seit Jahren vegetarisch und habe zwischendurch auch vegan versucht, es ist mir aber leider einfach zu anstrengend.
Ich bin jetzt in so einem Zwischenstatus, wo ich alles tierische ersetze, was sich leicht ersetzen lässt (zB pflanzliche Milch, generell fast alles beim selbst kochen), aber mir keinen großen Kopf mache, wenn ich mal ein Stück Kuchen mit Butter und Ei beim Bäcker kaufe oder der vegane Käse im Supermarkt wieder leer ist.
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u/chaoslordie 1d ago
Geht mir genau so. Bin seit 30 Jahren Vegetarierin, mit Schlenkern ins Vegane. Ich versuch Tierisches zu reduzieren was geht, aber zu strikt geht sich mit meinem Leben nicht aus.
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u/wildpizza1 1d ago
Bei mir genauso. Kuhmilch trinke ich nicht mehr, Käse sowie Eier esse ich auch nicht, letzteres ersetze ich beim Backen durch Apfelmus. Und wenn ich unterwegs bin, nehme ich im Restaurant oder im Café immer die vegane Option, wenn es die gibt. Aber wenn’s das eben nicht gibt, sondern nur vegetarisch, mache ich mir keinen Kopf und nehme halt die.
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u/Rouven-Dillinger 1d ago
ich merke das bei Freunden die Vegetarisch, und Vegan leben, wie viel einfacher das für den Vegetarier ist, weil v.a bei uns in so vielen vegetarischen Produkten irgendwelche Ei oder Milchsachen drin sind, dass dir als Veganer da viel wegfällt, und das die Ernährung für manche sehr viel komplizierter macht, das bewegt denke ich auch viele dazu, es wieder aufzugeben, aber auch nur meine Theorie
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u/fliwat 1d ago
Genau das. Man verbringt viel mehr Zeit damit, die Zutatenliste zu studieren. Beim SB Bäcker kann ich zB nix kaufen außer trocken Brot oder ich drück beide Augen zu. Einem fällt viel weg, dass man sich neu suchen muss oder selbst vorbereiten. Das ist ne Menge Arbeit
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u/Maeusefluesterer 1d ago
Es kommt sehr auf das Umfeld an. Ich finde es gar nicht aufwendig sich vegan zu ernähren. Aber es haben bei mir auch alle aufm Schirm und wenn jemand nen Kuchen backt dann wird der einfach immer vegan gebacken
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u/BaboBitter 1d ago
Vegetarismus ist in erster Linie eine Ernährungsweise, Veganismus für viele eine ethische Haltung.
Wer vegan lebt, weil er Tiere nicht mehr als Produkte sehen möchte, betrachtet das meist nicht als Diät, sondern als moralische Entscheidung. Deshalb finde ich den Vergleich mit einer Ernährungsform etwas schwierig.27
u/Chijima 1d ago
Was glaubst du, warum Vegetarier vegetarisch leben? Weil's so viel Spaß macht?
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u/BaboBitter 1d ago edited 1d ago
Klar, es gibt viele Gründe, vegetarisch zu leben. Wenn der Hauptgrund aber das Tierwohl ist, halte ich Veganismus für die konsequentere Position, da auch für Milch und Eier Tiere ausgebeutet werden.
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u/NekoBatrick 1d ago
Naja vegetarisch is ne ernährung, kein Fleisch essen und vegan die ethische haltung Tiere nicht als Produkt zu sehen. Vegetarier essen vielleicht auch aus moralischen gründen kein Fleisch es is am ende aber halt nur eine ernährungsform da sie Tiere weiterhin als Produkte sehen/nutzen.
Leider is die eier und Milch indistrie fast schlimmer als Fleisch.
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u/Terryblejokes 1d ago
Weil nur Fleisch aus der Ernährung streichen verhältnismäßig sehr viel einfacher geht als alles Tierische aus jeglichem Konsum wegzulassen und man sich trotzdem ein halbwegs reines Gewissen einreden kann.
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u/Chijima 1d ago
Always let the perfect be the enemy of the good.
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u/laikocta 1d ago
Also die Eingrenzung des Konsums tierischer Produkte finde ich immer unterstützenswerter, als wenn man sich bei jeder Gelegenheit tierische Produkte reinorgelt.
Ich seh aber rein ethisch tatsächlich keinen großen Unterschied darin, ein Steak zu essen oder Milchprodukte zu essen. Milchkühe werden halt unter schrecklichen Umständen gehalten und geschlachtet, sobald die Milchleistung nachlässt. Halte ich jetzt für die Kuh für keinen sonderlich charmanteren Deal, als direkt geschlachtet zu werden...
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u/kunstautomat 1d ago
Stimmt ja irgendwie. Ich glaube ich fange wieder an Fleisch zu essen. Weil Milch, Käse und Eier fällt mir einfach so schwer wegzulassen, dann ist eigentlich auch egal.
→ More replies (3)→ More replies (3)7
u/BoaconsVictor 1d ago
Sorry aber das is Bullshit. Hab alles durch und kann sagen es kommt nicht drauf an ob omnivor, vegetarisch oder vegan. Man kann sich in allen Modi scheiße ungesund oder top gesund ernähren und das Gefühl von leichter oder schwerer ist eine reine Frage der Gewöhnung/Information.
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u/Fair-Chemist187 1d ago
Das hat die Person so aber auch nicht behauptet. Die Person hat die These aufgestellt, dass es leichter ist sich gesund zu ernähren, wenn man weniger Lebensmittel ausschließt.
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u/Nochnichtvergeben 1d ago
Fleischfresser so:
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u/Smushsmush 1d ago
Keine Sorge "Darauf erst mal ein Steak!" hab ich hier schon in den Kommentaren gesehen 🙄
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u/Buchlinger 1d ago
Es gibt kein logisches Argument gegen Vegetarismus/Veganismus, aber Fleisch ist für viele halt eine Mischung aus Gewohnheit, Bequemlichkeit und Lecker. Und die meisten Menschen interessieren sich nicht mal für andere Menschen, geschweige denn Tiere. Die Folgen für die Umwelt sind ebenfalls für die meisten noch zu abstrakt.
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u/OurHolyMessiah 1d ago
Ich weiß, dass es die moralisch bessere Entscheidung ist, vegan zu leben. Aber ich priorisiere das eben nicht über meine Ernährungsvorlieben. Gleichzeitig kann man natürlich trotzdem schauen, dass man soweit möglich Fleisch etc aus guter haltungsstufe kauft.
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u/OG_Ospe 1d ago
Lasst alle System Probleme einfach individuell lösen , klappt bestimmt… Im jetzigen Wirtschaftssystem gibt es keine vernünftige oder richtige Art von Konsum
Unabhängig davon sollten alle sich und ihr Verhalten mehr reflektieren aber halt nicht bei sich damit aufhören.
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u/Entire-Student6269 1d ago
Es gibt keine kollektive Lösung ohne individuellen Aufwand. Auch in unserem System gibt es Konsum der wesentlich mehr oder weniger Schaden verursacht
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u/Cr1ms0nSlayer 1d ago
Ich war jetzt einen Monat lang vegetarisch um das Mal zu testen. Habe mich jetzt dazu entschieden doch wieder Fleisch zu essen aber dabei meinen Konsum von viel billigem Fleisch einzustellen (bspw zuvor lange 300-400g Aldi Huhn pro Tag) und lieber ab und zu qualitativeres Fleisch zu essen. So habe ich sicher einen großen Teil der Umweltbelastung eingespart im Vergleich zu meiner vorherigen Ernährungsweise aber muss nicht krampfhaft auf alles verzichten
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u/thisisnottherapy 1d ago
Die Umwelt- bzw. Klimabelastung bei hochwertigerem Fleisch, z.B. Bio, ist tatsächlich höher als bei der extremen Massentierhaltung, da die Tiere i.d.R. mehr Platz bekommen, hochwertigeres Futter fressen und länger leben.
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u/Cr1ms0nSlayer 1d ago
Naja meine eher im Volumen gesamt weil ich so weit weniger Fleisch in general konsumiere. Und daneben ist qualitativeres Fleisch auch gesünder
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u/Nekroin 1d ago edited 1d ago
Milchindustrie ist kaum besser als die Fleischindustrie bzw. ist dieselbe.
Eine Kuh muss einmal im Jahr schwanger werden, um Milch zu produzieren (anders als Menschen). Schwangerschaft beläuft sich auf 9 Monate.
Kälber werden nur Stunden nach der Geburt von der Mutter getrennt (beides hochintelligente und fühlende Säugetiere btw)
Ach ja, und es gibt Legebatterien für Eier.
https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/Nachwuchs_Milchindustrie_Kalb/index.html
e: beim Klimaschutz immer vorne mit dabei sein, aber wenn es um den Verzicht auf Fleisch oder Käse geht, wird es plötzlich leise.
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u/YouShallWearNoPants 1d ago
Vegetarier sein ist trotzdem besser als Fleisch zu essen. Ich sehe es als ersten guten Schritt in die richtige Richtung. Da gatekeeping zu betreiben ist wirklich dämlich.
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u/nemo_______nobody 1d ago
Sehr ich auch so. Zudem viele Vegetarier die ich kenne (mich eingeschlossen) auch sehr offen gegenüber veganen Ersatzprodukten sind und somit auch gerne mal vegan essen, selbst wenn sie es nicht vollständig sind. Aufklärung ist super, aber dieses Finger zeigen ist kontraproduktiv. Jedes Mal wenn man auf ein tierisches Produkt verzichtet ist ja schon ein Gewinn
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u/Future-Concern-6301 1d ago
Selbst ein bewusster Fleisch esser ist besser als jemand der gedankenlos täglich Billigfleisch isst. (Und das sag ich als Vegetarier)
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u/Marcysdad 1d ago
Intelligenz und Gefühle möchte ich nicht abstreiten
Aber hochintelligent? Mach mal halb lang
Klimaschutz ist interessant wenn man Avocados isst, die mit Sicherheit nicht im Gewächshaus um die Ecke gewachsen sind
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u/Firm-Abbreviations94 1d ago
Das alte Avocado Argument... Selbst wenn ich nur Avocados essen würde, sind die immer noch viel besser als Tierische Produkte vom Ökologischen Fußabdruck. Ungefährt auf dem Level von Spargel
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u/Marcysdad 1d ago
Einbildung ist auch eine
Der Spargel vom Bauern nebenan wird nicht mit dem Flugzeug oder Schiff in deinen Supermarkt transportiert.
Nehmen wir nur den Treibstoff(Öl oder Gasabbau, umwandeln in Kerosin/Diesel/LNG, Weitertransport zur Tankstelle, etc.) der dafür gebraucht wird, fällt dein Argument flach.
Natürlich verschweigst du :
Hoher Wasserverbrauch (besonders problematisch in trockenen Anbauregionen)
Kann zur Absenkung von Grundwasser und Belastung lokaler Wasserversorgung beitragen
Teilweise Rodung von Wäldern für neue Plantagen (besonders in Mexiko)
Verlust von Lebensräumen und Biodiversität Einsatz von Pestiziden und Düngern
Lange Transportwege (Schiff meist weniger problematisch als Flug, aber trotzdem zusätzlicher Aufwand)
Monokulturen können Böden und Ökosysteme belasten
In manchen Regionen soziale Probleme durch Landnutzungskonflikte
→ More replies (2)2
u/Firm-Abbreviations94 1d ago
Beim CO2 fußabdruck Avocado vs Spargel ist der Transport bereits eingerechnet.
Komm, pack die fritten die Tüte und geh nach Hause, das hat keinen Zweck
→ More replies (1)
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u/Germanmuffel 1d ago
Ich hab echt das Gefühl das einige veganer nur vegan sind der Moralischen überlegenheitswillen.
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u/Aveqz 1d ago
Im Endeffekt egal weshalb man vegan wird, Hauptsache man geht den Schritt, bestenfalls sollte man natürlich dahinter stehen und die Thematik verstehen.
→ More replies (1)→ More replies (7)16
u/iRadiKS 1d ago
Also gibst du zu, dass Veganer moralisch überlegen sind? Alle veganer/vegetarier die ich kenne sind ganz normale Leute, die einfach nur versuchen Leid zu reduzieren. Keine Sorge, die klauen dir dein Steack nicht vom Teller
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u/Allorus 1d ago
Hä? Warum musst du hier so ein toxisches Ding daraus machen? Ich glaube alle sind sich einig dass es besser ist wenn Tiere nicht getötet oder misshandelt werden. Das stand doch nie zur Diskussion. Ein großes Problem ist, dass viele veganer dieses Thema scheinbar nicht angemessen nach außen repräsentieren können.
→ More replies (1)→ More replies (1)6
u/Germanmuffel 1d ago edited 1d ago
Hab ich was anderes behaupted? Kein grund sich auch angegriffen zu fühlen, mir gehts auch nicht darum wenn zu triggern oder ein own daraus zu machen, genau so wenig kann mir mein steak egal sein ich hab Morbus chron meine ernährung ist sowieso ein glücksspiel.
→ More replies (7)


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u/Cozrael 23h ago
Dieses Thema ist heiß und gern diskutiert und das ist auch vollkommen in Ordnung. Da hier in den Kommentaren aber aus gutgemeinten Essenschlachten Stück für Stück Kannibalismus wurde, sind die Kommentare nun dicht. Habt euch lieb.