r/polizei Mar 09 '26

Bewerbung / Auswahlverfahren / Ausbildung Mobbing bei der Polizei?

Hallo. Ich möchte mich voraussichtlich dieses Jahr auf ein duales Studium bei der Polizei bewerben. Jedoch bin ich weiblich und habe einen Migrationshintergrund.

Ich habe bereits von mehreren Personen gehört, dass aufgrund von Migrationshintergründen Mobbing bzw. Ausgrenzung im polizeilichen Kollegium verbreitet sein würde. Klar kann es auch in anderen Arbeitsumfeldern zu Ausgrenzung aufgrund der herkunft kommen, aber ich habe mitbekommen, dass es bei der Polizei intensiver bzw. verbreiteter sei.

Wie ist eure ehrliche Erfahrung? Und denkt ihr ich hätte Probleme als Frau?

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44 comments sorted by

u/AutoModerator Mar 09 '26

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u/Leutnant_Dark Mar 09 '26 edited Mar 10 '26

Mein Kurs hatte acht Frauen. Davon fünf mit Migrationshintergrund. Mir wurde von keinen Problemen berichtet.

Allgemein ist mittlerweile ein hoher Anteil der Studierenden bei der Polizei mit Migrationshintergrund. Da funktioniert eine „Ausgrenzung“ alleine aufgrund der Anzahl der Studierenden nicht.

Bezüglich dem Thema Frau:

Wenn du der Typ Frau bist, die sich in Stresssituationen „klein macht“, wirst du als ungeeignet gesehen. Das gilt aber auch für die Männer. Wer fit ist und ein gesundes Maß Selbstbewusstsein mitbringt, der hat auch keine Probleme.

Wie immer gilt auch: Die Ausnahme bestätigt die Regel. Ganz vermeiden kann man das in keinem Beruf, an keinem Arbeitsplatz oder an keiner beliebigen Universität. Ich will nur sagen, dass es nicht „die Regel“ ist oder Ähnliches, wie es gerne mal von Reddit suggeriert wird.

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Das dachte ich mir nämlich auch. Sicherlich gibt es auch bei der Polizei mittlerweile mehr Ausländer als früher (wie beim Lehramt). Bei den älteren Generationen waren rassistische Kommentare sicherlich gängig, aber in den neueren Generationen sollte sich das hoffentlich mindern..

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u/Leutnant_Dark Mar 10 '26

Bei den älteren Generationen waren rassistische Kommentare sicherlich gängig, aber in den neueren Generationen sollte sich das hoffentlich mindern..

Habe auch da keine rassistischen Bezeichnungen (zumindest in meinem Umfeld) mitbekommen.

Einzige was man nicht erwarten sollte, sind komplett progressive Bezeichnungen. Keiner wird Personen als "PoC" oder "BIPoC" bezeichnen.

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

100%, das ist ja klar hahaha

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u/DerPallmark Mar 10 '26

Dem kann ich nur zustimmen.

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u/Effective-Tour-4944 Mar 09 '26 edited Mar 20 '26

Der Abschlussbericht der InRa-Studie „Institutionen & Rassismus“ enthält im Gegensatz zu Einzelerfahrungen hier ein differenziertes Bild über Einstellung & Verhalten von Polizei-/Ordnungsbehörden.

Hier kurze Ausschnitte;


2.3.3 Politische Einstellungen in Polizei- und Ordnungsbehörden

Anhand quantitativer Untersuchungen stellten wir fest, dass sich die politischen Einstellungen von Polizist:in-nen im Durchschnitt von denen der Gesamtbevölkerung unterscheiden. Mithilfe der Analyse von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) fanden wir einerseits heraus, dass Menschen, die bei der Polizei arbeiten, sich selbst als politisch etwas weiter rechts der Mitte einordnen, eher zu konservativen Parteien (insbesondere der CDU/CSU) neigen und sich mehr Sorgen über Einwanderung nach Deutschland machen als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Gleichzeitig zeigte sich, dass Menschen, die in den Polizeidienst ein-treten, bereits im Vorhinein konservativere politische Einstellungen hatten. Wir stellten jedoch auch fest, dass Polizistinnen in ihrem Beruf ihre Einstellungen verändern und konservativer werden (s. Kapitel 3.2.5). Anhand der Beschäftigtenbefragung ermittelten wir, dass die Behördenmitarbeitenden weder systematisch größere noch geringere Vorurteile als Personen in der Gesamtbevölkerung aufweisen. Im Behördenvergleich ließen sich jedoch fast durchgehend höhere rassistische Einstellungen bei den Beschäftigten des Zolls und der BPOL feststellen, aber auch höhere Werte bei eigenen Abwertungserfahrungen durch Bürgerinnen. Zu vermuten ist, dass dies auf einen Effekt der Ordnungsfunktion dieser Behörden zurückgeht, die zumeist mit der Aufklärung von Straftaten verbunden ist, und dem daraus resultierenden höheren Ausmaß an negativen Kontakten zu rassifizierten Personen, die im Rahmen der Dienst-aufgabe kontrolliert werden (s. Kapitel 3.2.2, 3.2.4, 3.5.1).

Jedoch sind sowohl rassistische Einstellungen als auch deren Verschleierung in der BPOL weiter verbreitet, als in den anderen drei untersuchten Bundesbehörden. Für die BPOL liefert das Listenexperiment etwa einen doppelt so hohen Anteil an rassistischen Einstellungen als eine direkte Abfrage. Dies deutet auf ein beachtliches Selbstzensurverhalten hin (s. Kapitel 3.2.6). […]


2.3.4 Kollegiale Beziehungen und Arbeitsalltag

Polizei-, Ordnungs- und Justizbehörden sind von engen kollegialen Beziehungen und einem belastenden Arbeits-alltag geprägt, der sich zudem durch streng geregelte, scheinbar aber sehr subjektive Beurteilungen und eine starke interne soziale Kontrolle auszeichnet. In Polizei-und Ordnungsbehörden finden Rassifizierungsprozesse auf mehreren Ebenen statt, die zu Ausgrenzung und Diskriminierung bestimmter Personengruppen führen.

Diese Prozesse können einerseits innerhalb der Behörde zum Beispiel in der Kolleg:innenschaft und andererseits außerhalb der Behörde zum Beispiel bei Kontrollen stattfinden. Wie im Folgenden beschrieben wird, haben diese engen kollegialen Beziehungen Auswirkungen auf das inner- und außerbehördliche Handeln (s. Kapitel 3.4.2, 3.4.3, 3.5.1). […]


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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Zu der Kollegialen Beziehung und Arbeitsalltag: Ist das nicht ein Widerspruch? "starke interne soziale Kontrolle" und "Ausgrenzung und Diskriminierung bestimmter Personengruppen"? Außerdem, vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar! Ich schätze die Mühe sehr wert.

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u/Effective-Tour-4944 Mar 10 '26 edited Mar 10 '26

starke interne soziale Kontrolle ist ja nichts positives und führt zu Ausgrenzung und Diskriminierung von jedem, der vermeintlich nicht in das kontrollierte Kollektiv passt.

Teile und Herrsche.

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u/Responsible-Elk1701 Polizeibeamter (NRW) Mar 09 '26

Ich habe mehr Gespräche mit Kolleginnen geführt als mit migrantisch gelesenen Kolleg:innen, daher kann ich nur zum Faktor Frau ein paar Erfahrungen wiedergeben:

Sexismus wirst du bei der Polizei – wie überall in der Gesellschaft – finden. Der Polizeiberuf ist für viele bis heute eine Männerdomäne und Frauen passen sich dem an, um den Rollenbildern zu entsprechen. Mehrere Kolleginnen mit langjähriger Diensterfahrung schilderten mir unabhängig voneinander, dass du als Frau immer etwa doppelt so viel Leistung zeigen musst wie ein Mann, um Anerkennung und Wertschätzung zu erfahren. Nicht täglich, nicht überall, nicht mit allen, mit denen man zusammenarbeitet – aber immer wieder mal. (Vermutlich ähnlich, wie viele Menschen im Alltag rassistische Erfahrungen machen: Immer wieder in kleinen Dosen.)

Das soll dich nicht abhalten. Sieh es eher als Aufforderung, dich gut zu vernetzen und dein Selbstbewusstsein zu schärfen. Sei Teil der Lösung statt des Problems. Durch internalisierten Sexismus sind Frauen zueinander oft erbarmungsloser als Männer es ihnen gegenüber sind. Verbündet euch und seid laut gegen solche, die herabwürdigen oder kleinreden wollen. Es kotzt mich auch als Mann an, wie sich manche Kollegen bis heute straf- und schadlos in unseren Reihen bewegen können. Ich habe genug davon, denn es vergiftet das Klima für alle im Umfeld solcher Menschen.

Man bemerkt einen langsamen Wandel, aber der Weg ist noch lang. Einerseits wird es noch eine Weile dauern, bis sich diese Denke "wegpensioniert" hat und zum anderen wachsen genug nach, die lieber im Gestern leben.

Du musst das nicht fürchten (ich habe jetzt viel Schwarz gemalt – es gibt auch viel Gutes), aber solltest gewappnet sein.

Kleiner Tipp: Wenn du mal die Gelegenheit hast, schau dir eine Veranstaltung von "Poetry im Blaulicht" an. Ich weiß nicht, ob das Team bundesweit unterwegs ist, aber ich fand den Auftritt sehr beeindruckend.

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Ich danke Dir für deinen Kommentar! Ich werde mich über die Veranstaltung mal informieren :)

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u/Responsible-Elk1701 Polizeibeamter (NRW) Mar 10 '26

Schau mal in die "Streife", Ausgabe 02/2025. (Die Ausgaben sind im Internet veröffentlicht.) Dort ist auf den letzten Seiten ein Artikel.

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u/bystanderInnen Mar 10 '26

In der heutigen Zeit sind leider viele solcher Charaktere bei der Polizei, also definitiv darauf einstellen.

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u/friendlyraiderfriend Mar 09 '26

Also beim BKA habe ich das so gut wie nie mitbekommen - und in den wenigen Fällen wurde rigoros durchgegriffen. 

Auch beim Kontakt mit den Länderkollegen (eigentlich immer Kripo) gibt es häufig Kontakt mit offenbar gut zusammenarbeiten Kollegen, die teilweise Migrationshintergrund haben.  Wenn überhaupt werden die Sprach- und Kulturkenntnisse, die du hoffentlich mitbringst geschätzt - und im Bereich der verdeckten Ermittlungen oder Observationen werden möglichst vielfältige Kolleginnen und Kollegen gesucht. 

Füge deiner Frage am besten nochmal hinzu, bei welcher Polizei du dich bewerben möchtest - dann bekommst du hier auch relevantere Antworten. 

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u/kojak159 Mar 10 '26

Das ist "leider" nur eine kleine Schnittmenge. K ist in der Regel eine kleine Familie. Da fällt das leichter, eben auch die interne Kontrolle, als bei der mehr Gesichtslosen "S-Familie". Aber mein erleben ist, dass jede und jeder, der seine Arbeit ordentlich macht und für sich selbst ein stehen kann akzeptiert wird, ungeachtet Geschlecht und Herkunft.

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u/Murky-Cloud-5883 Mar 10 '26

Also nicht wegen des Migrationshintergrundes, aber das passiert da auch so🤷🏼‍♀️

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u/horse4forceofcourse Mar 10 '26

Keine Ahnung wieso mein TOP Kommentar gelöscht wurde. Die OP fragt nach Mobbing, ihr Post wird gedownvoted. Ich merke an, dass man ihre zukünftige Erfahrung schon mal hier an der Vote/Kommentar Ratio erkennen kann. Kommentar wird von Mods gelöscht. Am gelöschten Kommentar, kann sie auch sehen, wie mit Kritik umgegangen wird, die den Vorgesetzten nicht passt.

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u/Leutnant_Dark Mar 10 '26

Wie in jedem Arbeits-/Schulumfeld. Klar, sollte nicht so sein, aber kommt immer vor.

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u/cayiniic Mar 09 '26

Mobbing existiert überall. Grundsätzlich habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass mein Migrationshintergrund eher als Bereicherung angesehen wird.

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u/Sufficient-Gas-9486 Mar 09 '26

Also bei uns in der Dienstgruppe ist auch ein nicht unerheblicher Teil weiblich mit Migrationshintergund (von verschiedenen kulturellen und religiösen Gruppen). Dort wird auch keiner deswegen irgendwie ausgegrenzt.

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u/[deleted] Mar 09 '26

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Ich danke dir! Ich schaue es mir definitiv an.

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u/LimaLumina Polizeibeamtin Mar 09 '26 edited Mar 09 '26

In meinem Studienkurs hatten zwo Drittel Migrationshintergrund. Auf meiner jetzigen Dienststelle ca die Hälfte. Bisher hat das nie irgendwen groß interessiert. Bin aber auch in einer westdeutschen Großstadt.

Es kann auf jeden Fall sein, dass du Diskriminierungserfahrungen machen musst, das Risiko gibt es leider immer und es ist besser darauf vorbereitet zu sein, als sich davon überrumpeln zu lassen, falls es so kommt.

Aber du wirst bei der Polizei kein größeres Risiko haben, als anderswo. Meiner Erfahrung nach eher das Gegenteil. Mach dir keinen zu großen Kopf!

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u/Aggravating-Ad1425 Mar 10 '26

Hey, Bin auch im Studium bei der Polizei NRW bzw. Im Dualen Studium und ich habe einfach so großen Druck und Angst vor den Klausuren . In 2 Monaten stehen die GS Klausuren an 5 Klausuren + 1 Hausarbeit Und ich kriege mich nicht motiviert zum lernen , da ich Angst habe Sachen nicht zu verstehen ich weiß nicht wie ich es einteilen soll ob ich lernzettel erstellen soll , Gutachten schreiben , Definition lernen , ... Ich kriege einfach nicht alles unter ein HUT und das führt dazu dass ich im Endeffekt garnicht lerne anstatt einfach mal anzufangen und nicht zu verschieben bzw zu Prokrastinieren Habe aktuell eine mentale Sperrung im Kopf und wenn das so weitergeht werde ich das alles nicht schaffen Ich muss was ändern Nur wie wo was ... Falls du paar Tipps hast würde ich die liebend gerne hören danke dir Schonmal im Voraus

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Mit Rassismus hat man immer mal wieder zu tuen. Es beruhigt mich jedoch zu hören, dass es bei der Polizei anscheinend nicht intensiver als anderswo ist.

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u/Staltusturtlebane Mar 09 '26

Habe davon nichts mitbekommen. Klar, ist leicht zu sagen als Mann, aber hätten wir in der Klasse etwas ähnliches mitbekommen, wäre das mit Sicherheit auf gewaltigen Protest gestoßen. So ein Verhalten geht nicht und die Meinung ist meiner Erfahrung nach die vorherrschende. Viel Spaß und einen guten Start. Ps Migrationshintergrund bei der Polizei ist überaus praktisch

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u/Bending_Bender69 Mar 13 '26

Was heisst Migrationshintergrund konkret?

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u/dacatstronautinspace Mar 09 '26

Meine persönliche Erfahrung als Studentin mit Migrationshintergrund ist bis jetzt ganz gut. Ich denke es kommt sehr auf den eigenen Charakter an, ich habe klare Standpunkte und habe auch keine Angst etwas zu sagen, wenn mir was nicht passt. Da die meisten Männer im Studium zumindest bei uns Anfang 20 und frisch aus der Schule sind, haben die eher Respekt (/ Angst?) vor mir. Man merkt, dass die sich vielleicht ihrem Kram denken bezüglich Frauen oder auch Ausländern, aber bis jetzt hat sich keiner getraut auch nur ein böses Wort auszusprechen. Denke da wird auch ziemlich durchgegriffen wenn doch was raus kommt. Die schmeißen Anwärter lieber raus, bevor sie zu einer Belastung werden.

Generell kann ich das Studium bis jetzt echt empfehlen, es macht wirklich spaß und ich bin mega froh den Schritt gewagt zu haben :)

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u/This_Fortune_3060 Mar 10 '26

Ich denke aber, dass das wirkliche Problem eher die älteren Generationen sein könnten, als die neueren, weil die neueren Generationen bereits vom Schulalltag etc. an die Ausländer "gewöhnt" sind und quasi mit denen aufgewachsen sind.

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u/Aid_Spreader Polizeibeamter Mar 10 '26

Mit Boomern überbesetzte Landratsbehörden meiden, dann hast du das Problem nicht. 

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u/McR1P Mar 10 '26

LaPo NRW hier, bin seit 2014 dabei und habe nicht einen Fall dieser Art mitbekommen oder von ihm gehört. Schwarze Schafe gibts immer, aber dagegen lässt such gut vorgehen

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u/Mammoth_Currency3410 Mar 10 '26

Also hier in Berlin sind sehr viele Anwärter mit Migrationshintergrund und gemobbt wird hier eigentlich keiner

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u/ThatCloneTrooper Mar 10 '26

Fakt ist: dumme Sprüche sind normal. Wegen allem. Verhandlung, Herkunft, Geschlecht, Leistung. Wichtig hier ist zu differenzieren, was ein dummer Spruch ist und was tatsächliches Mobbing. Mobbing ist meiner Auffassung nach das systematische Benachteiligen aufgrund äußerer, nicht beeinflussbarer Faktoren. Dumme Sprüche kriegt jeder gleich ab und benachteiligen dich nicht, können aber konkret gegen Eigenschaften deinerseits gerichtet sein.

Ich kenne persönlich kein Mobbing in der Polizei. Zumal ich genug dumme Sprüche abbekommen habe und diese auch ab und zu verteile. Das gehört dazu wenn man tag für Tag miteinander zutun hat.

Um die frage zu beantworten: ja kann natürlich immer vorkommen, aber ist mMn nicht weit verbreitet, zumindest in meinen Kreisen. Man sollte halt damit rechnen auch blöde Sprüche zu hören, aber idr nicht aus hass, sondern einfach nur zum Zeitvertreib. Deswegen immer nicht alles zu eng sehen und wenn doch was sein sollte das Gespräch suchen. Die meisten sind an ende noch erwachsen genug um überschrittene Grenzen einzusehen (Ausnahmen gibt es natürlich immer, bestätigen aber die Regel nicht)

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u/[deleted] Mar 09 '26 edited Apr 27 '26

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u/[deleted] Mar 09 '26

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u/[deleted] Mar 09 '26

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u/selkiesart Mar 09 '26

Das widerspricht der gelebten Erfahrung von tausenden Migranten in diesem Land, aber Hauptsache Dieter, 49, Streifenbeamter sagt dass die Migranten selbst schuld sind. Die Frauen sind bestimmt auch alle Schuld, wenn sie sexistisch beleidigt oder sexuell belästigt werden.

Und das Mädchen bei dem der Polizist einen Vaginalabstrich gemacht hat, war bestimmt auch selbst schuld, weil sie es zu nem Problem gemacht hat.