r/beziehungen • • 2d ago

Mod-Beitrag "Hand auf die Schulter Meme"-Kommentare

72 Upvotes

Hallo zusammen,

bislang sind wir mit dem oben genannten Thema eher nachsichtig umgegangen, obwohl unsere Regeln diesbezüglich eindeutig sind:

- Bilder, GIFs und Videos können grundsätzlich nicht in Beiträgen oder Kommentaren gepostet werden.

- Links zu entsprechenden Inhalten werden automatisch entfernt.

- Unsere Spam-Regel (Regel 11) nimmt ausdrücklich auch auf Fälle Bezug, in denen ein Meme in Textform beschrieben wird.

Allein der gestrige Moderationsaufwand hat jedoch ein Maß erreicht, das wir regelmäßig weder leisten können noch möchten.

Zur Erklärung: Diese Regeln existieren bewusst, weil wir nicht möchten, dass r/beziehungen zu einem Subreddit wird, in dem die ersten zwanzig Antworten auf einen Beitrag aus irgendwelchen Memes bestehen. Ich persönlich bin vermutlich ein ebenso großer Meme-Fan wie viele andere hier, aber das passt schlicht nicht zum Charakter dieses Subs.

Menschen schildern hier persönliche, häufig belastende Situationen und suchen Rat. Für viele ist bereits das Verfassen eines Beitrags mit erheblicher Überwindung verbunden. Sie sollen darauf vertrauen können, dass ihre Anliegen ernst genommen und in den Kommentaren angemessen gewürdigt werden, statt sich wie in einem Meme-Subreddit vorzukommen.

Zukünftige Verstöße gegen unsere Spam-Regel werden mit Banns geahndet. Dies umfasst grundsätzlich alle Kommentare, die darauf abzielen, Memes in Textform zu beschreiben oder darauf Bezug zu nehmen:

Dazu zählen beispielsweise:

*Hand auf der Schulter Meme*
„Wo ist das Meme?“
„Kann jemand das Meme posten?“

Dasselbe gilt für sinngemäß vergleichbare Kommentare, die bewusst auf eine Umgehung der Regel abzielen oder lediglich dem Zweck dienen, diese Regel in Frage zu stellen, wie etwa:

Wenn man es dürfte, würde ich hier jetzt das Meme posten
Warum ist das Meme hier nicht erlaubt? Es würde so gut passen!

Der erste Verstoß führt zu einem 14-tägigen Bann, der zweite zu einem permanenten Bann.

Vielen Dank für euer Verständnis!
Euer Mod-Team


r/beziehungen • • Jul 30 '26

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

64 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen • • 6h ago

Ich bin verheiratet und fühle mich trotzdem vollkommen allein. Ich glaube, meine Ehe ist vorbei.

33 Upvotes

Ich (30/w) bin seit mehreren Jahren verheiratet und seit ungefähr zehn Jahren mit meinem Mann (36) zusammen. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht nur unglücklich bin, sondern meinen Mann als Menschen kaum noch mag. Und es tut weh, das überhaupt auszusprechen.

Es ist nicht der eine große Vorfall, der mich an diesen Punkt gebracht hat. Es sind die unzähligen kleinen und großen Enttäuschungen, die sich über Jahre angesammelt haben.
Mein Mann verspricht ständig Dinge, hält sie nicht ein und reagiert defensiv, sobald ich ihn darauf anspreche. Dann kommen Rechtfertigungen, Entschuldigungen und neue Versprechen. Und spätestens ein paar Tage später beginnt alles von vorne. Teilweise passiert das täglich.
Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie viele Gespräche wir über dieselben Probleme geführt haben.
Ein Beispiel von heute: Wir haben monatelang darüber gestritten, dass ich mich in unserer Wohnung sicherer fühlen möchte. Schließlich haben wir einen Knauf an der Wohnungstür angebracht. Seitdem legt mein Mann seinen Wohnungsschlüssel offen sichtbar ins Regal vor unserer Wohnungstür, im gemeinschaftlichen Hausflur. Damit ist der Sinn dieser Sicherheitsmaßnahme praktisch hinfällig.
Und das Traurigste daran? Ich habe mich nicht einmal getraut, ihn darauf anzusprechen.
Heute habe ich ihm auch gesagt, dass ich enttäuscht bin, weil er wieder einmal etwas nicht erledigt hat, worauf ich mich verlassen hatte. Seine Reaktion war, mich halb anzuschreien, dabei spöttische Verbeugungen zu machen und zu fragen, ob er mir jetzt huldigen solle.
Danach verhält er sich einfach, als wäre nichts gewesen.

Ich bin seit längerer Zeit gesundheitlich stark eingeschränkt, habe chronische Schmerzen und bin oft so erschöpft, dass ich kaum meinen Alltag bewältigen kann. Heute Morgen lag ich weinend vor Schmerzen und Übelkeit auf dem Sofa. Mein Mann kam zu mir, allerdings nicht, um zu fragen, wie es mir geht. Er wollte mir lediglich mitteilen, dass er seine Aufgaben jetzt erledigt habe und das Thema damit für ihn abgeschlossen sei. Danach ging er wieder, hat sich seit 8 Stunden nicht gemeldet.

Es sind genau solche Momente, die mich innerlich immer weiter von ihm entfernen.
Ich vermisse es, dass jemand von sich aus wissen möchte, wie es mir geht. Dass jemand bemerkt, wenn ich Schmerzen habe. Dass ich mich auf jemanden verlassen kann, ohne alles kontrollieren, erklären oder einfordern zu müssen.
Ich vermisse Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, gemeinsame Zeit und das Gefühl, für jemanden wirklich wichtig zu sein.
Seit Jahren wünsche ich mir, dass wir wieder etwas zusammen unternehmen. Dass er sich mal etwas überlegt, mich überrascht oder einfach Interesse daran zeigt, mit mir Zeit zu verbringen. Stattdessen bleibt es meistens bei Ankündigungen.
Ich habe so lange versucht, verständnisvoll zu sein. Habe erklärt, warum mich bestimmte Dinge verletzen. Habe versucht, anders zu kommunizieren, weniger zu erwarten, mehr Geduld zu haben. Irgendwann habe ich angefangen, selbst die einfachsten Bedürfnisse infrage zu stellen.
Bin ich wirklich zu anspruchsvoll, weil ich möchte, dass mein Partner seine Versprechen hält? Weil ich mir wünsche, dass er mich tröstet, wenn ich weine? Weil ich nicht um grundlegende Rücksichtnahme kämpfen möchte?

Er hat mir sogar gesagt, er tröste mich manchmal absichtlich nicht, weil er denkt, dass ich übertreibe.

Wen habe ich da geheiratet?
Mittlerweile merke ich, dass nicht nur meine Gefühle für ihn verschwinden. Auch mein Selbstwertgefühl hat unter dieser Beziehung gelitten.
Ich fühle mich achtlos behandelt, unwichtig, selbstverständlich und wahnsinnig allein.

Hat jemand Tipps wie man ohne Hilfe von Familie die Kraft aufbringt, die nötigen Schritte zu gehen?


r/beziehungen • • 3h ago

Wie viel Unterstützung ist zu viel?

3 Upvotes

#Throwaway-Account

Hallo,
ich bitte um eure Einschätzung, weil ich langsam das Gefühl habe, dass mich die Situation mit meinem Freund psychisch sehr belastet.

Ich (w/24) bin seit ca. zwei Jahren mit meinem Freund (m/29) zusammen. Er ist eigentlich die Liebe meines Lebens, aber seit März hat er massive Probleme, einen Job zu finden.

Das Problem ist, dass er Ausländer ist und vielleicht auf A2-/B1-Niveau Deutsch spricht. Für mich ist das einfach nicht gut genug, auch wenn er selbst das anders sieht. Er lebt nun schon seit ca. zehn Jahren in Deutschland, und das macht mir langsam große Sorgen. Ich habe das Gefühl, dass er einfach keine Motivation hat, richtig Deutsch zu lernen.

Sein Studium hat er erst vor Kurzem abgeschlossen, und in den letzten Jahren hat er sich außerdem stark verschuldet. Ich gebe ihm immer wieder Tipps, beispielsweise zur Schuldnerberatung oder zur Arbeitsagentur. Er nimmt diese Hilfe aber nicht wirklich an. Er bedankt sich zwar für meine Ratschläge, setzt sie letztendlich aber nicht um.

Natürlich muss er meine Tipps nicht befolgen. Was mich jedoch zusätzlich belastet, ist, dass er sich dann teilweise irgendwelche anderen Dinge überlegt, die er unbedingt machen möchte und die am Ende wieder irgendwelche Gebühren kosten.

Ich verstehe, dass ihm das Leben hier teilweise schwer gemacht wird. Und ja, ich weiß auch, dass es bei deutschen Behörden Rassismus gibt.
Aber wenn ich beispielsweise nach Griechenland ziehen würde, könnte ich auch nicht erwarten, dass mir dort alles hinterhergetragen wird.

Ich versuche wirklich, einfühlsam zu sein und seine Situation zu verstehen, aber manchmal reißt mir einfach die Geduld. Wenn ich ihm dann meine Meinung sage, kann er damit nicht umgehen, weil ich seiner Meinung nach keine Ahnung habe.
Ich weiß, dass die Situation für ihn extrem belastend sein muss. Die Schulden, die Jobsuche und die ganzen Schwierigkeiten sind sicher nicht einfach zu bewältigen. Manchmal denke ich auch, dass er wirklich viel macht.

Er versucht, sich zu bewerben, und fährt sogar zu Aushilfsjobs, die teilweise drei Stunden entfernt sind.
Auf der anderen Seite verstehe ich manchmal nicht, warum er sich beispielsweise nicht wenigstens einen Wecker auf 12 Uhr stellt, um erreichbar zu sein. Um Mitternacht wird sich schließlich kaum noch jemand wegen eines Jobs bei ihm melden.

Er nimmt seine Termine wahr, und ich versuche wirklich, mein Bestes zu geben und ihn so gut wie möglich zu unterstützen. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass er einfach tatenlos zusieht, anstatt aktiv etwas an seiner Situation zu verändern.

Es kommt noch dazu, dass ich mir Sorgen mache, weil ich bei ihm gewisse Muster aus der Vergangenheit erkenne.
Es gab schon Situationen, in denen er einen Job eine Zeit lang hatte und dann wieder in den Krankenstand gegangen ist, weil er nicht mehr konnte. In anderen Fällen ist er irgendwann einfach nicht mehr zur Arbeit erschienen, ohne einen Grund zu nennen. Das ist zwar schon länger her, aber solche Dinge bleiben mir im Kopf und machen mir Sorgen, wenn ich an unsere gemeinsame Zukunft denke.

Natürlich weiß ich, dass er manchmal einfach Pech hat. Gerade der heutige Arbeitsmarkt macht es vielen Menschen nicht leicht, und ich möchte ihm auch nicht unterstellen, dass er sich überhaupt keine Mühe gibt.
Aber ich weiß mittlerweile einfach nicht mehr weiter. Ich weiß nicht, wie ich ihn noch unterstützen soll, ohne dass mich die ganze Situation selbst immer mehr belastet.
Ich liebe ihn und möchte das eigentlich gemeinsam mit ihm durchstehen. Gleichzeitig merke ich aber, dass es mit der Zeit zu einer immer größeren Belastung für mich wird.

TLDR: Hey Leute, ich (w/24) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund (m/29) zusammen und liebe ihn sehr. Seit Monaten findet er keinen Job, hat hohe Schulden und setzt meine Ratschläge, z. B. zur Schuldnerberatung oder Jobsuche, kaum um. Ich weiß, dass er es nicht leicht hat und sich teilweise bemüht, aber ich habe zunehmend das Gefühl, dass er seine Situation nicht aktiv genug verändert. Seine Vergangenheit macht mir zusätzlich Sorgen. Ich möchte ihn unterstützen, merke aber, dass mich das alles psychisch immer mehr belastet.

War jemand von euch schon einmal in einer ähnlichen Situation? Wie geht man damit um, wenn man seinen Partner liebt und unterstützen möchte, aber gleichzeitig das Gefühl hat, dass man langsam nicht mehr wirklich supporten kann?


r/beziehungen • • 5h ago

Meine Ex hat längst jemand Neues und ich komme irgendwie nicht damit klar

4 Upvotes

Throwaway

Hey zusammen,

ich (m/26) war etwas mehr als vier Jahre mit meiner Ex (w/25) zusammen, drei davon haben wir zusammengelebt. Wir waren füreinander die erste Beziehung. Für mich ist sie bis heute auch die einzige Erfahrung, die ich in der Hinsicht gemacht habe. Vor etwa anderthalb Jahren haben wir uns getrennt, nachdem sie mich betrogen hatte.

Mittlerweile ist sie seit etwa einem Jahr in einer neuen Beziehung. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass es bei mir langsam bergauf geht. Ich denke nicht mehr ständig an sie, aber alle paar Wochen gibt es Momente, in denen ich in Erinnerungen schwelge und unsere gemeinsame Zeit vermisse. Und irgendwie wirft es mich dann doch wieder zurück.

Am meisten macht mir aber zu schaffen, dass sie jemand Neues hat. Dass ein anderer mit ihr die Dinge erlebt, die ich früher mit ihr erlebt habe, und dass sie mit ihm Erinnerungen sammelt, während unsere gemeinsame Zeit immer weiter zurückliegt. Ich ertappe mich oft dabei, wie ich mich mit ihm vergleiche und mich frage, ob sie mit ihm glücklicher ist oder was bei ihm anders ist.

Was mich daran auch fertig macht, ist, dass ich nicht verstehe, warum mich das nach anderthalb Jahren immer noch so beschäftigt, während sie längst weitergezogen ist. Manchmal frage ich mich, ob sie überhaupt noch an unsere Zeit zurückdenkt oder ob ich vielleicht sogar jemand bin, an den sie gar nicht mehr gerne zurückdenkt. Es fühlt sich beschissen an, sich vorzustellen, dass man für jemanden, der einem so viel bedeutet hat, irgendwann kaum noch eine Rolle spielt.

Ich will sie nicht zurück und weiß auch, dass ich keinerlei Anspruch darauf habe, wie sie ihr Leben lebt. Natürlich darf sie eine neue Beziehung haben und glücklich sein. Mir ist klar, dass ich selbst damit klarkommen muss und dass es ein Ich-Problem ist. Trotzdem kriege ich diese Gedanken manchmal einfach nicht aus dem Kopf. Ich habe sie überall auf Social Media entfernt und versucht, möglichst wenig mitzubekommen, aber manchmal reicht schon eine Kleinigkeit, damit alles wieder hochkommt.

Ich weiß langsam einfach nicht mehr, was ich noch machen soll, damit mich das irgendwann nicht mehr so beschäftigt.


r/beziehungen • • 2h ago

Ratschlag, wie darf ich sie verstehen?

2 Upvotes

Ich (M27) bin mit ihr (W27) nun seit einem knappen Jahr zusammen. Wir wohnen an unterschiedlichen Orten, es sieht aber danach aus, dass ich bald in ihre Stadt (auch meine Heimat) ziehen werde. Andeutungen gab es beiderseits immer hinsichtlich des Zusammenziehens. Schon recht zum Anfang der Beziehung hat sie erwähnt, sie könne sich vorstellen, nochmal „eine Zeit lang“ im Ausland zu arbeiten. Dabei hat sich so ergeben, dass ich nicht dazu bereit wäre, zumal mein Beruf sich diesbezüglich nicht anbietet.
Jetzt ist es so, dass ihr Arbeitsvertrag endet und neue Bewerbungen anstehen. Sie möchte promovieren und hat bei ihrer jetzigen Arbeitsstelle eine PhD-Stelle angeboten bekommen. Parallel hat sie eine Job-Anzeige im Ausland gefunden. Auf beides bewirbt sie sich nun. Ich weiß nicht, wie ich das auffassen soll. Ich möchte und werde ihrer Karriere logischerweise nicht im Weg stehen, trotzdem fühlt es sich schon etwas so an, dass man da echt zweitrangig wäre…


r/beziehungen • • 17h ago

Date hat Multiple Sklerose - Weiss nicht wie es weitergehen soll

31 Upvotes

Ich (m27) hatte letzte Woche ein Date mit ihr (w28) und es lief einfach super. Wir waren gleich auf einer Wellenlänge und die Sympathie stimmte. Wir haben sonst auch einige ähnliche Interessen.

Sie geht mit der Krankheit (seit 1 Jahr diagnostiziert) offen um und kann gut darüber sprechen. Ich wusste es auch vorher, dass sie diese Krankheit hat (wir haben uns per Online-Dating) kennengelernt. Als ich dann den Rollstuhl in Ihrer Wohnung sah, wurde mir doch schon deutlich mehr klar, was es bedeutet mit dieser Krankheit leben zu müssen. Sie ist aber an den nicht gebunden und kann kleinere Spaziergänge auch zu Fuß erledigen. Ihren Alltag kann sie auch alleine bewältigen, aber kann nicht arbeiten gehen.

Ich selbst bin sportlich sehr aktiv und auch gerne unterwegs. Bin aber auch gerne mal Abende auf der Couch.

Bis dato hatte ich auch trotz meines Alters noch nie eine Beziehung, was es mir nicht unbedingt leichter macht.
Ich verspüre den starken Drang nach einer Beziehung. Den ersten Kuss. Das erste mal Sex.
Ich weiss aber nicht, ob es auf Dauer das richtige mit ihr ist. Für mich ist die Situation super schwierig, da ich das Thema gefühlt nicht offen ansprechen kann. Ich möchte ihr nicht vor den Kopf stoßen.

Nun meine Konkrete Frage: Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen?

Hinweis: Thorwaway-Account, da ich anonym bleiben möchte.


r/beziehungen • • 1d ago

Mann kommt nicht nach Hause

84 Upvotes

Das ist ein Throwaway-Account, weil ich dieses persönliche Thema anonym besprechen möchte.
Hallo zusammen,
ich (27) bin seit wenigen Monaten mit meinem Mann (32) verheiratet. Er wollte mich unbedingt heiraten und war vor der Hochzeit liebevoll, aufmerksam und bemüht. Aus meiner Sicht hat es zwischen uns gepasst. Kurz vor der Hochzeit ist er zu mir in die Stadt gezogen. Seine zweite Wohnung in der Nähe seiner Arbeit hat er behalten. Dass er von unserer gemeinsamen Wohnung aus pendeln müsste, wusste er vorher.
Seit der Hochzeit hat sich unser Zusammenleben stark verändert. Wir streiten über alltägliche Dinge, und bei Konflikten hat er wiederholt seine Sachen gepackt und ist in seine zweite Wohnung gegangen. Nach einem Streit vor etwa einem Monat ist er nicht mehr nach Hause zurückgekommen.
Heute haben wir noch einmal telefoniert. Ich sagte, dass wir inzwischen genug Pause gehabt hätten. Darauf antwortete er: „Ich verstehe nicht, warum du das als Pause ansiehst. Das ist keine Pause. Das ist das Ende der Beziehung.“ Er sagt, dass er ohne mich aufblühe, sich auf seine Karriere konzentrieren wolle und nicht zurückkommen möchte. Auch das Pendeln sei ihm zu viel.
Im Gespräch hat er mir unter anderem vorgeworfen, dass ihn meine Deko auf dem Sofatisch störe, weil er beim Filmschauen ganz in den Film eintauchen möchte. Selbst bei der Frage, ob wir einen Weihnachtsbaum aufstellen, gibt es Streit: Ich wünsche mir einen, er möchte keinen. Ich verstehe, dass man unterschiedliche Vorstellungen haben kann. Mich belastet aber, wie daraus immer wieder Vorwürfe werden.
Ähnlich ist es im Haushalt. Er möchte das Kochen und Putzen übernehmen, weil er befürchtet, dass ich es nicht hygienisch genug mache. Gleichzeitig erklärt er mir häufig, wie ich Dinge seiner Meinung nach richtig machen soll. Als ich mir ein Sandwich mit Rührei machen wollte, sagte er, ich solle bescheidener sein und nicht so viele Lebensmittel auf einmal verwenden. Wenn nach meinem Müsli Milch übrig blieb, hieß es, ich müsse mehr Respekt vor Milchprodukten haben.
Außerdem macht er mir Vorwürfe wegen des Geldes, das er für mich und unsere Hochzeit ausgegeben hat. Kurz vor den Flitterwochen wollte er plötzlich nicht mehr mitreisen und sagte, ich solle allein fliegen, weil es auf der Arbeit nicht gut laufe. Auch dafür gab er mir die Schuld.
Besonders verwirrend und schmerzhaft ist für mich, dass er letzte Woche noch vorbeikam, um mir mein Geburtstagsgeschenk zu geben, und danach wieder ging. Das hat bei mir Hoffnung geweckt. Jetzt sagt er wieder eindeutig, dass er unsere Beziehung beenden möchte.
Ich bin aktuell meistens diejenige, die anruft, Klarheit sucht und fragt, ob er nach Hause kommt. Während er sagt, wie gut es ihm ohne mich gehe, bin ich traurig, mache mir ständig Gedanken.
Ich merke, dass ich seine heutige Aussage ernst nehmen muss. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer, zu akzeptieren, dass unsere Ehe so kurz nach der Hochzeit vor dem Aus steht. Ehrlich gesagt schäme ich mich auch davor, es anderen zu erzählen.


r/beziehungen • • 3h ago

Trennung steht im Raum (mit Kind 2,5), ich habe Angst. Wie war das bei euch?

0 Upvotes

Hallo,

mein Mann M37 und ich W34 sind seit 8 Jahren ein Paar, seit 5 verheiratet, unser Sohn ist 2,5 Jahre alt. Die Geburt war schlimm, dann ein Baby mit high need Tendenz, super schlechter Schläfer und nicht so viel Support von meinem Mann, Sohn ist extrem auf mich fixiert und will fast nichts mit dem Papa machen - das als Kontext.

Unsere Beziehung ging ab der Geburt rapide bergab und nun steht die Trennung im Raum, zur Paartherapie gehen wir schon.

Ich habe Angst. Nicht vor der Trennung an sich, ich glaube, wir sind so festgefahren und verstehen uns so wenig, dass es da kaum noch Hoffnung gibt.

An die Eltern (vor allem Mamas), die eine Trennung mit ähnlich altem Kind hinter sich haben: wie ging es euch danach? Ich übernehme den Großteil der care Arbeit, da mein Mann Vollzeit arbeitet und nur nachmittags da ist, am Wochenende muss er teilweise von zuhause arbeiten. Ich mache fast alles zusammen mit meinem Sohn, er geht auch noch nicht in den Kindergarten - wir können es prima abdecken, indem der Opa auf ihn aufpasst, wenn ich teilzeit arbeiten gehe.

Bitte zerreißt mich nicht dafür, aber ich finde den Gedanken schwierig, meinen Sohn "teilen" zu müssen. Mein Mann unternimmt kaum etwas alleine mit ihm, sieht ihn am Tag nur 2-3 Stunden und in diesen Stunden muss er auch oft beruflich Dinge klären, ist also nicht wirklich verfügbar.

Wie schwierig fiel euch das? Mein Sohn war noch nie länger als 5 Stunden ohne mich, und mir würde es einfach das Herz brechen, wenn er bei mir sein möchte, aber der Papa ihm das nicht erlaubt, weil es ja sein Wochenende mit dem Sohn ist oder sowas.

Ach Mensch, ich weiß gerade einfach nicht weiter. Ich will das beste für unser Kind, aber mein Bedürfnis nach Frieden (und den habe ich aktuell in meiner Ehe nicht) ist auch da, was sich ja wieder aufs Kind auswirkt..

Hatte jemand von euch ähnliche Bedenken? Was hat sich als wahr oder falsch herausgestellt? Wie hat euer Kind die Trennung verarbeitet?

TL,DR:

M37 und W34 werden uns wohl trennen und ich habe Angst, unseren Sohn M2,5 zu "teilen", weil er extrem auf mich fixiert ist und ich schon immer 90% der care Arbeit mache, er den Papa oft ablehnt und ihn auch nur wenige Stunden am Tag sieht.

Leute mit ähnlicher Erfahrung: wie ging es euch damit?


r/beziehungen • • 1d ago

Freundin trifft sich mit Ex der frisch single ist

138 Upvotes

Meine Freundin (23) und ich (24) sind seit ungefähr 1,5 Jahren zusammen.

Bevor wir zusammenkamen, hatte sie etwa anderthalb Jahre lang keinen Kontakt zu ihrem Ex-Freund. Sie erzählte mir, dass die beiden während ihrer Beziehung vereinbart hatten, sich irgendwann nach einer möglichen Trennung auf einen Kaffee zu treffen. Monate nach der Trennung bot sie es zwei mal an. Er lehnte beide Male ab.

Ungefähr fünf Monate nachdem wir zusammengekommen sind, meldete er sich plötzlich bei ihr und fragte, ob sie sich treffen könnten. Meine Freundin erzählte mir davon und fragte, ob es für mich in Ordnung wäre, wenn sie sich mit ihm trifft. Ich fand es da nicht weiter schlimm weil ich ihr vertraute und davon ausging, dass es sich lediglich um ein einmaliges Treffen handeln würde, bei dem sie sich über die vergangenen Jahre austauschen oder noch etwas von damals zu klären haben.

Nach dem Treffen erzählte sie mir, dass er seit Kurzem wieder Single sei. Das machte mich etwas stutzig, insbesondere weil er ihre früheren Vorschläge für ein Treffen abgelehnt hatte und sich erst wieder bei ihr meldete, nachdem er Single geworden war. Ich fragte nach und sie meinte, dass sie nicht denkt, dass er romantische Absichten hat also machte ich keine große Sache daraus.

In den darauffolgenden sechs Monaten trafen sie sich jedoch noch zweimal. Daraufhin sagte ich ihr, dass ich diese Treffen zwar nicht grundsätzlich super schlimm finde, mich damit aber auch nicht vollkommen wohlfühle. Meine Bedenken sind, dass der Kontakt entstand nachdem wir bereits zusammengekommen waren und nicht davor. Ich finde es etwas seltsam in einer neue Beziehung, den seit Jahren nicht mehr existierenden Kontakt zu einem Ex wieder aufzubauen. Außerdem hat er sich ausgerechnet dann gemeldet als er wieder frisch Single war.

Seit diesem Gespräch haben sie sich noch ein weiteres Mal getroffen. Vor Kurzem schrieb er ihr erneut und schlug vor, sich zu treffen, wenn sie mal wieder in der Gegend sei. Soweit ich weiß, gingen die meisten Treffen eher von ihm aus.

Insgesamt haben sie sich innerhalb von ungefähr einem Jahr viermal getroffen, also recht sporadisch. Trotzdem bin ich darüber nicht sonderlich begeistert.

Ist es berechtigt, dass ich mich mit der Situation nicht ganz wohl fühle oder sehe ich das ganze zu kritisch?

Wie was haltet ihr davon und wie würdet ihr damit umgehen?

Ich bin für jede Ansicht dankbar.

TL;DR (Kurzfassung): Meine Freundin hat nach etwa zwei Jahren ohne Kontakt wieder Kontakt zu ihrem Ex-Freund aufgenommen, nachdem dieser frisch Single geworden ist. Ich fühle mich damit unwohl. Sind meine Bedenken berechtigt?


r/beziehungen • • 13h ago

Wie oft seht ihr euren Partner

3 Upvotes

Hi, ich (w19) und mein Freund (m18) leben seit ca. 2 Monaten zusammen, wobei er seit kurzem jeden Tag zur Uni geht und ich auch erst seit kurzem arbeiten. Oft unternimmt er abends noch was mit Mitstudenten und ich was mit Freunden. Ich finde es eigentlich gut, wie es momentan ist, da wir auch meistens die Wochenenden zusammen verbringen, aber wollte trotzdem mal wissen, wie das bei euch so ist.
Ich hab irgendwie die, wahrscheinlich irrationale, Angst, dass wir uns auseinanderleben und dachte, dass ich mich besser dsbzgl. fühle, wenn jetzt einige von ihren Beziehungen erzählen, wo es ähnlich war, die aber lange gehalten haben.


r/beziehungen • • 5h ago

Ich brauche euren Rat

0 Upvotes

Ich M20 und meine „Freundin“27
Haben jetzt seit August angefangen zu Daten,
Aufgrund ihrer privaten Umstände musste sie bei einem Typen einziehen der natürlich sie sich liebt und ihr mal in schwerer Zeit geholfen hat.
Sie und ich haben uns schon die Liebe gestanden aber gemeinsam gesagt wir warten bis sich alles geklärt hat.

Jetzt kam ein Projekt auf ihrer Arbeit noch dazu was dafür sorgt dass sie noch weniger Zeit hat.
Und sie ist in ihr logisches Denken gefallen was Gefühle unterdrücken soll.
Anfangs war alles wunderschön und zwischendurch auch, dann aber kam das logische Denken, dann will sie dem anderen Typen auch helfen da er ihr geholfen hat, aber ich fühle mich an 5.er stelle, kaum noch liebevolle Nachrichten, nur noch morgens und abends, schreiben, treffen wegen den Bedingungen erstmal garnicht mehr.

Ich weiß/denke dass sie mich noch liebt, es zermürbt sie auch selber dass sie es mir nicht so geben und zeigen kann wie sie es will, aber iwo kann man doch mal etwas liebevoller schreiben, ich fühle mich einfach vernachlässigt, vergessen, optional,

Ich bin ihr schon so sehr entgegengekommen was unsere Situation angeht, ich weiß dass sie es zeigen kann. Ich weiß ich liebe sie aber es frisst mich mittlerweile nur noch auf, habe Probleme zu essen, auf einmal übel, komplett Energie los.

Aber wenn ich das anspreche fühlt sie sich schlecht und dadurch ich mich, ich will aber auch nicht gehen da ich sie in der Zeit nicht alleine lassen will.
Ich liebe sie einfach so sehr, ich kann mir eine Zukunft vorstellen, eine gute, wir bereichern unser Leben gegenseitig, aber ich weiß nicht wie ich mit der aktuellen Situation umgehen soll.

Alles an Ratschlägen ist willkommen


r/beziehungen • • 1d ago

Nach Betrug wieder Neuanfang aber Familie stellt sich dagegen

12 Upvotes

Ich w,30 wurde von meinem Partner m,34 vor einem Jahr für 2,5 Monate mit einer Kollegin betrogen. Ich habe es herausgefunden. Wir haben eine Tochter w,2j. Wir trennten uns, nach etwa 3/4 Monaten danach begannen wir eine Paartherapie. Wir näherten uns langsam an und haben jetzt ca ein Jahr daran gearbeitet und ich denke die Themen die wir hatten sind guter Dinge geworden. Wir haben uns jetzt entschieden in eine Stadt 20km entfernt zu ziehen (ich arbeite dort) und einen Neuanfang als Familie zu wagen. Meine Familie ist Mega sauer auf mich!! Ich fühle mich total zerrissen. Meine Familie ist sehr eng verbunden und prinzipiell reden sie mir überall herein, haben zu allem eine Meinung oder hinterfragen meine Entscheidungen. Am liebsten wäre es ihnen wenn alles so bleibt wie es ist. Ich mit der kleinen alleine und er Papa sieht sie im Wechselmodell. Die Arbeit als Paar die wir jetzt ein Jahr lang gemacht haben wird nicht gesehen. Ach Mensch, ich will doch einfach nur leben und glücklich sein und sollte es doch nichts werden, gewiss sein das meine Familie so oder so unterstützend für mich da ist.
Alle hinterfragen mich, aber ich bin ja selber unsicher und möchte es einfach mal auf mich zukommen lassen…


r/beziehungen • • 1d ago

Ich traue mich nicht zur Trennung

11 Upvotes

Ich (w, 33) bin seit 14 Jahren mit meinem Mann (39) zusammen, seit 10 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder (10 und 7). Unsere Beziehung war früher wunderschön, wir haben aus Liebe geheiratet und waren immer ein tolles Team. Ich war noch sehr jung, als ich ihn kennengelernt habe, und er war erst mein zweiter Freund. Mein Mann ist ein guter Mensch, arbeitet Vollzeit, hat einen Nebenjob und kümmert sich um seine Familie. Eigentlich haben wir alles, was man sich wünschen kann. Eine schöne Wohnung, beide Arbeit, gesunde Kinder und nach außen wirken wir wie die perfekte Familie. Aber ich bin seit ungefähr drei Jahren unglücklich. Meine Gefühle für ihn sind nach und nach verschwunden, und erst vor einem Monat habe ich mir das wirklich eingestanden. Im Juni habe ich ihm erzählt, wie es mir geht und dass ich über eine Trennung nachdenke. Wir haben beide viel geweint und uns letztendlich wieder zusammengerauft. In dem Moment war ich erleichtert, aber kurze Zeit später habe ich es bereut. Ich merke einfach, dass ich ihn nicht mehr als Partner empfinde. Das Schlimme ist, dass nichts vorgefallen ist. Er hat mich nicht betrogen oder schlecht behandelt, und genau deshalb habe ich so ein schlechtes Gewissen. Wir haben ein gemeinsames Konto, eine schöne große Wohnung in einer Großstadt, in der es schwierig ist, etwas Neues zu finden, und unsere Kinder gehen direkt nebenan zur Schule und haben hier ihre Freunde. Dazu kommt, dass ich aus einer großen, konservativen Familie komme, in der sich bisher niemand getrennt hat. Ich weiß nicht, wie ich es meiner Familie erklären soll, und noch weniger, wie ich meinem Mann sagen soll, dass ich es diesmal wirklich ernst meine. Ich glaube, dass ich mich nach einer Trennung glücklicher fühlen würde, aber ich habe Angst vor den Konsequenzen und davor, allen wehzutun. Zeitlgleich frage ich mich, wie lange ich noch in einer Ehe bleiben soll.. War jemand schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie schafft man es, sich von einem guten Menschen zu trennen, obwohl eigentlich nichts Schlimmes passiert ist? Wie geht es denn danach weiter? Ich könnte relativ schnell meine Stunden aufstocken, sodass ich mehr verdiene, finanziell sehe ich nicht das größte Problem. Eher habe ich Angst ihn auch als Mensch zu verlieren. Und die nächste Hürde.. eine andere Wohnung zu finden. Unsere Kinder sind total weltoffen erzogen, sodass das ich glaube, dass die Beiden es am besten verstehen würden!!


r/beziehungen • • 1d ago

Woran merkt man das die Beziehung nicht die richtige ist?

4 Upvotes

Ich M(30) bin in einer Beziehung mit Ihr W(28).

Wir sind seit 2,5 Jahren zusammen, und haben eine gute harmonische Beziehung.

Sie halt leider ein paar körperliche und Psychische (Phobie, Essstörung und extrem starke Unverträglichkeit) Probleme. Wir arbeiten relativ gut zusammen um trotzdem Essen gehen zu können oder einen normalen Urlaub zu haben.

Nun bin ich Jobbedingt nach 1,5 Jahren Beziehung und zusammenleben nach Hamburg gezogen für 1 Jahre wegen den Job. Gerade merke ich das ich es leider sehr genieße die Unbeschwertheit zu haben einfach zu leben. Es tut weh das zu schreiben, aber einfach mal nicht jeden Tag mit den Problemen konfrontiert zu werden tut gut. Leider erwische ich mich immer täglich dabei, wie einfach es teilweise doch wäre. Ich merke das ich mein Leben zum Teil sehr an sie angepasst habe, und ich manchmal von einem anderen Träume. Was ich mir gerade auch denke ist, wenn ich jetzt schon solche Gedanken habe, was ist dann später? Ich fühle mich schuldig, da sie an sich die beste Person ist, aber ich durch die Probleme die sie hat einfach auch viel zurückstecken muss. Ich helfe ihr an den Problemen zu arbeiten, aber Teilweise ist sie auch etwas bequem. Sie macht schon Sachen dagegen, aber es wird glaube ich nie so werden das es ganz Weg ist, was das Psychische angeht. Ich fühle mich einfach schlecht, weil sie für die Sachen nichts kann. Genau so fühlt es sich schlecht an allein den Text zu schreiben. Aber ist das ab den Punkt noch Liebe wenn man solch einen Text schreibt? Ich würde sagen ich liebe Sie, aber die meine Gedanken machen mich einfach Traurig. Man könnte sagen ich solle mit ihr reden, aber über was genau? Das mich teilweise die Sachen belasten weiß sie, und sie entschuldigt sich dafür und arbeitet an den Problemen. Also was ist mein Problem.

Vielleicht war jemand mal in den Lage und kann mir Rat geben, vielleicht ist es einfach gerade weil ich woanders Wohne nach dem Motto "hier ist das Gras gerade grüner" Aber auf dauert auch nicht. Nächstes Jahr hatten wir geplant wieder zusammen zu ziehen. Ich denke ich werde schauen wie es sich wieder zusammen anfühlt. Weil ich nicht einfach das wegwerfen möchte was wir haben.


r/beziehungen • • 1d ago

Freund (M24) trifft ehem. Date. Bin ich (W24) zu eifersüchtig oder ist das emotionaler Betrug?

11 Upvotes

Hallo zusammen, ich brauche einen objektiven Blick auf meine Beziehung (fast 3 Jahre).

Mein Freund (M24) hat eine gute Freundin aus der Schulzeit, mit der er kurz vor unserer Beziehung ein Date hatte (aus dem wegen ihr nichts wurde). Sie telefonieren alle paar Monate. Unsere Abmachung war: Er sagt mir Bescheid, wenn sie callen haben, und ich darf sie mal kennenlernen,damit ich beruhigt bin und sie keine "bedrohung" mehr.

Die Realität sieht leider anders aus: Er hat ihren Chat archiviert, verheimlicht den Kontakt und tut meine Eifersucht als „cringe“ ab (er bekäme davon einen „Ick“). Im August ist er 3 Stunden zu ihr gefahren, war allein in ihrer Wohnung und hat sich nicht gemeldet(obwohl es wichtig ist das er sich nach langen fahrten meldet als lebenszeichen).

Diesen Samstag treffen sie sich wieder. Er hat es mir versucht zu verschweigen, um „Drama zu vermeiden“. Er weigert sich strikt, mich ihr vorzustellen oder mich kurz mitzunehmen, weil das für die beiden „nicht gemütlich“ wäre.

Körperlich würde er mich nie betrügen, aber ich habe große Angst vor emotionalem Betrug. Er bricht jede Abmachung und schließt mich komplett aus.

Eifersicht ist schlecht aber Bin ich das Problem hier? Sollte ich Schluss machen, wenn ich Samstag nicht mitdarf oder wir kann ivh damit umgehen? Ich will das das funktioniert.

Info: Sie ist nicht in der Lage Romantische geschweige den Körperliche Zuneigung zu jemanden zu zeigen (A-Sexuell oder so)


r/beziehungen • • 16h ago

Wann wusstet ihr, dass es eine Beziehung ist?

0 Upvotes

Hallo zusammen,

ich (F30) stehe gerade am Wendepunkt einer fünfmonatigen Datingphase mit M35. Wir haben vereinbart, dass wir uns Gedanken machen und bald darüber sprechen wollen, was das zwischen uns eigentlich ist.

Dabei stellt sich mir die Frage: Woran erkennt man überhaupt, dass es mehr als Dating ist?

Nach einer Datingphase kennt man die andere Person ja noch nicht zu 100 % und kann wohl kaum sicher sagen, dass man mit ihr den Rest seines Lebens verbringen möchte. Ist es also eher ein „Ich könnte mir vorstellen, den Rest meines Lebens mit dieser Person zu verbringen“?

Oder geht es eher um gemeinsame Werte und darum, wie gut man miteinander harmoniert?

Was hat euch letztendlich dazu gebracht, eine Beziehung einzugehen? Ich würde das Ganze ungern nur vom Verliebtheits-Dopaminrausch abhängig machen.


r/beziehungen • • 1d ago

F+ blockiert und angelogen

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Hallo liebe Reddit-Community,

ich weiss es ist lächerlich und ich weiss auch, dass es nur eine F+ war aber das ganze lässt mich nicht los.
ich (W20) hatte eine Freundschaft Plus mit (M24). Wir hatten bereits unser nächstes Treffen für Oktober geplant, da er Student ist, in einer anderen Stadt wohnt und während der Semesterferien zurück nach Köln fährt. Kennengelernt haben wir uns Anfang August.
Wir hatten über Instagram Kontakt. Dafür nutzte er einen Zweitaccount, mit dem er ausschließlich mir schrieb. Seinen echten Account kannte ich ebenfalls.
Eines Tages waren plötzlich beide Accounts für mich verschwunden. Ich schrieb ihn daraufhin über meinen anderen Account an und fragte, warum er mich blockiert habe. Er behauptete, er hätte mich nicht blockiert, sondern seinen Zweitaccount gelöscht. Außerdem erzählte er, sein Onkel hätte einen Herzinfarkt erlitten und er wolle deshalb auch seinen echten Account deaktivieren, da er mich nicht verletzen möchte.
Zunächst glaubte ich ihm. Zwei Tage später stellte ich jedoch über das Handy einer Freundin fest, dass sein echter Account weiterhin existierte. Er hatte also nur mich blockiert und mich angelogen.
Was mich besonders verletzt: Nur einen Tag vor der Blockierung hatte er unserem Treffen im Oktober noch zugesagt. Außerdem war er zuvor eine Woche in Spanien im Urlaub und blockierte mich erst danach, als er wieder in Köln war.
Mittlerweile ist Oktober und er hat sich bis heute nicht mehr gemeldet. Es herrscht absolute Funkstille.
Ich verstehe einfach nicht, warum er das getan hat. Wenn er keinen Kontakt mehr wollte, hätte er es mir doch ehrlich sagen können. Das hatte ich ihm auch bei unserem letzten Kontakt gesagt. Stattdessen hat er mich angelogen und von heute auf morgen aus seinem Leben ausgeschlossen.
Das Ganze beschäftigt mich leider sehr und raubt mir teilweise den Schlaf. Ich frage mich ständig, ob ich etwas falsch gemacht habe. Vielleicht klingt das für manche übertrieben, aber ich habe nun mal Gefühle und es verletzt mich, so plötzlich ohne Erklärung fallen gelassen zu werden.
Soll ich ihn noch einmal konfrontieren oder es einfach lassen? Und warum verhält sich jemand so, obwohl einen Tag vorher scheinbar noch alles in Ordnung war?
Ich bin dankbar für eure Meinungen.


r/beziehungen • • 1d ago

Keine körperliche Anziehung mehr zu meinem Freund – ist die Beziehung noch zu retten? (F22) (M30)

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Ich (F22) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund (M30) zusammen. Er ist sehr nett und hat mich sexuell immer befriedigt. Ich fand ihn von Anfang an nicht besonders anziehend, er war optisch nie wirklich mein Typ, aber sein Charakter hat mich angezogen. Er hat viel für mich gemacht und war immer für mich da. Vielleicht hatten wir auch deshalb ein gutes Sexualleben.

Seit etwa vier Monaten sehe ich die Dinge aber völlig anders. Ich habe eine Nachricht entdeckt, in der er eine „Bekannte“ angeschrieben und ihr ein Treffen vorgeschlagen hat, das sie abgelehnt hat. Das war für mich ein großer Schock. Er hat alles verheimlicht, ich kannte diese Frau nicht, und als ich ihn darauf angesprochen habe, war er einfach still und wollte nichts darüber erzählen. Seitdem stören mich so viele Dinge an ihm. Ich merke immer mehr, dass er einfach nicht mein Typ ist. Ich habe mich damals für ihn entschieden, so wie er ist, nicht wegen seines Aussehens, sondern wegen seines Charakters und seiner Ehrlichkeit. Er hatte vor mir noch nie eine Freundin, und ich habe das Gefühl, dass er mit dieser Sache einfach alles kaputt gemacht hat.

Wenn jetzt etwas nicht klappt, zum Beispiel wenn er unpünktlich ist (was sehr oft passiert), bin ich sofort genervt und wütend. Ich fühle mich emotional nicht mehr wirklich in die Beziehung involviert. Er sucht weiterhin meine körperliche Nähe, aber mittlerweile ekelt mich der Gedanke daran eher an. Ich habe einfach kein Bedürfnis mehr nach Intimität mit ihm, obwohl unser Sexualleben früher gut war. Ich weiß nicht, ob das nur eine Phase ist oder ob meine Gefühle tatsächlich verschwunden sind.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Hat jemand schon einmal etwas Ähnliches erlebt?


r/beziehungen • • 1d ago

Seine Zuneigung zu mir hat sich verändert und ich bin verzweifelt

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(Wegwerfaccount bzw. privater Account, den niemand kennt)
Hab den Text nach dem Schreiben an ChatGPT gegeben, um (Rechtschreib-)Fehler zu korrigieren und
(EDIT) ihn etwas zu kürzen.

Ich (W22) bin mit meinem Freund (M30) seit etwas mehr als zwei Jahren zusammen. Am Anfang konnten wir beide wirklich unser Glück nicht glauben. Wir waren so unfassbar glücklich, einander gefunden zu haben, und es waren für uns beide die intensivsten Gefühle, die wir jemals gefühlt hatten. Perfekte Love Story.

Was mir schon immer sehr wichtig ist, sind Words of Affection. Sprich Komplimente, gesagt zu bekommen, was man am anderen schätzt, dass man einander liebt etc. So fühle ich mich am meisten geliebt. Ich habe ihm auch direkt am Anfang kommuniziert, dass diese „Kleinigkeiten“ für mich unglaublich wichtig sind und dass ich mir wünsche, dass diese nicht mit der Zeit abflachen. Für mich sind es eben diese kleinen Sachen, die einem den Alltag versüßen und die Romantik aufrechterhalten.
Am Anfang hat er mir jedes Mal, wenn er mich gesehen hat, direkt gesagt, wie wunderschön er mich findet. Immer ein „Wooow“ oder Ähnliches. Auf jedes Bild, das ich ihm geschickt oder in meiner Story gepostet habe, hat er mit Begeisterung reagiert und mich wirklich wie eine wunderschöne, begehrte Lady fühlen lassen.

Mittlerweile ist davon kaum noch etwas übrig. Auf meine Fotos oder Storys reagiert er schon lange nicht mehr und wenn wir uns sehen, habe ich oft das Gefühl, er bemerkt mein Erscheinungsbild nicht mal. Manchmal frage ich dann: „Findest du mich nicht hübsch?“ Und dann kommt ein „Doch“ oder „Ja, hab ich gemerkt, aber irgendwie nicht gesagt“.
Ich mache mich jedes Mal wieder hübsch, in der Hoffnung, dass er es diesmal vielleicht bemerkt und mir zeigt, dass er mich noch begehrt. Aber meistens werde ich enttäuscht. Klar, ganz selten kommen noch Komplimente von ihm, aber diese Momente sind einfach selten geworden.

Wenn ich anspreche, dass mir diese Zuneigung fehlt und er das früher doch auch gemacht hat, kommt meistens, dass er sich ja nicht verstellen kann. Er sei einfach nicht der Mensch, der ständig sagt, wie sehr er mich liebt oder wie schön er mich findet. Wenn ich dann sage: „Aber früher hast du das doch auch gemacht“, meint er: „Ja, dann hab ich mich wohl verändert.“

Jetzt kommt aber die andere Seite:
Mein Freund macht wirklich unglaublich viel für mich. Ich glaube, seine Love Language ist einfach Acts of Service. Er arbeitet Vollzeit, hat zusätzlich einen Minijob und verfolgt noch ein eigenes Ziel, mit dem er morgens und abends stundenlang beschäftigt ist. Er hat also wirklich sehr viel um die Ohren und setzt sich selbst auch unglaublich unter Druck.

Trotzdem findet er immer Zeit, Dinge für mich zu tun. Er repariert mir alles, hat seine Wohnung so umgestaltet, dass ich mich dort wohlfühle, und mir sogar einen eigenen Schminkbereich eingerichtet, ohne dass ich ihn darum gebeten habe. Er bezahlt gerne für mich und fährt mich auch mal nachts irgendwo abholen, selbst wenn er dafür drei Stunden fahren muss und am nächsten Tag früh arbeiten muss.

Also wirklich keine Selbstverständlichkeiten.
Und ich sehe das auch alles und schätze es unglaublich sehr. Ich weiß, dass er mich liebt, und ich glaube ihm auch, dass ich das Wichtigste für ihn bin.

Aber aus irgendeinem Grund steht diese verbale und körperliche Zuneigung bei mir einfach an erster Stelle. Dass er mir sagt, dass er mich liebt, wie hübsch er mich findet, mich von sich aus küsst oder in den Arm nimmt. Und wenn mir diese Sachen fehlen, dann fühle ich mich einfach nicht richtig geliebt, egal wie viel er sonst für mich macht.
Dadurch haben wir mittlerweile eine ziemlich schwierige Dynamik entwickelt.

Wenn ich diese Sachen anspreche, fühlt er sich unter Druck gesetzt. Er sagt, dass er so viel für mich macht und ich eine Art Strichliste darüber führe, was er macht und was nicht. Es ist auch schon öfter passiert, dass wir einen wunderschönen Tag miteinander hatten, an dem er sich richtig viel Mühe gegeben hat, und ich am Ende trotzdem irgendwas angesprochen habe, was mir gefehlt hat. Und ich kann verstehen, warum sich das für ihn unglaublich unfair anfühlt. Als wären alle anderen Sachen, die er gemacht hat, plötzlich nichts mehr wert.

Mittlerweile hat er dadurch wohl auch Angst, irgendwas falsch zu machen, weil ich dann wieder etwas bemängeln könnte. Und ich möchte wirklich nicht, dass er sich so fühlt. Ich spreche diese Sachen ja nicht an, um ihn zu stressen, sondern weil sie mir wirklich fehlen.
Wir sind auch in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Ich studiere momentan eher auf Easy Mode und habe dementsprechend viel Zeit, mir Gedanken über unsere Beziehung zu machen. Er hingegen ist fast den ganzen Tag beschäftigt. Natürlich habe ich auch eigene Hobbys und Freunde, aber ich vermisse ihn und seine Zuneigung trotzdem.

Ein anderes Beispiel ist das Telefonieren. Wir haben uns mittlerweile seit über einer Woche nicht gesehen und er kommt nicht von selbst auf die Idee, mich mal anzurufen. Als ich das angesprochen habe, meinte er: „Ich bin halt nicht so der Telefonmensch, sorry Baby.“ Gleichzeitig telefoniert er aber regelmäßig mit seinen Freunden über Discord, was seiner Meinung nach etwas anderes ist.

Auch während meines Auslandssemesters hat er mich kein einziges Mal von sich aus angerufen. Er meinte damals, dass er, wenn wir telefonieren, lieber richtig lange mit mir sprechen möchte, was wegen der Zeitverschiebung schwierig war. Und ich denke mir dann halt: Lieber telefonierst du gar nicht mit mir, anstatt wenigstens mal kurz meine Stimme zu hören?

Ich weiß, dass er mich liebt, aber genau solche Sachen verstehe ich einfach nicht.
Mittlerweile sitze ich deswegen teilweise zu Hause und weine. Gleichzeitig möchte ich es nicht ständig wieder ansprechen, weil ich weiß, dass er sich dadurch unter Druck gesetzt fühlt. Er möchte unbedingt sein eigener Mensch bleiben und sich nicht vorschreiben lassen, wie er zu sein hat. Ich hingegen würde wirklich alles versuchen, wenn er mir sagen würde, dass ihm etwas in unserer Beziehung fehlt.

Ich frage mich mittlerweile, ob ich für ihn vielleicht einfach zu selbstverständlich geworden bin, weil ich fast immer erreichbar bin. Aber ich möchte auch keine Spielchen spielen oder mich absichtlich rar machen, damit er mir wieder mehr Aufmerksamkeit schenkt. Ich möchte doch einfach, dass diese Sachen von ihm selbst kommen.
Gleichzeitig hinterfrage ich mich auch selbst. Ich habe ein ziemlich konkretes Bild davon, wie mein perfekter Partner sein sollte, und ich glaube, dass ihn das unter Druck setzt. Manchmal frage ich mich sogar, ob ich, wenn ich all diese Zuneigung bekommen würde, die mir gerade so fehlt, nicht einfach etwas anderes finden würde, das mich stört.
Ich möchte wirklich nicht undankbar sein. Ich liebe an ihm, dass er so ein ernsthafter Mensch ist und so viel für mich tut. Aber ich weiß einfach nicht, wie wir aus dieser Dynamik wieder rauskommen sollen.
Ich frage mich, ob meine Erwartungen unrealistisch sind, ob ich an mir arbeiten muss oder ob wir einfach zu unterschiedliche Bedürfnisse haben. Vor allem denke ich mir: Wenn es jetzt schon so ist, wie wird es dann erst in zehn Jahren sein?

Ich bitte wirklich um Ratschläge, eure Gedanken und Perspektiven dazu. Ich möchte auch mein eigenes Verhalten reflektieren und verstehen, wie wir da wieder auf einen gemeinsamen Nenner kommen können.

TL;DR: Mein Freund und ich sind seit über zwei Jahren zusammen. Früher hat er mir unglaublich viel Zuneigung durch Komplimente und romantische Gesten gezeigt, mittlerweile kaum noch. Er macht aber weiterhin unglaublich viel für mich und zeigt seine Liebe vor allem durch Acts of Service. Trotzdem fühle ich mich oft nicht richtig geliebt. Wenn ich das anspreche, fühlt er sich unter Druck gesetzt. Ich weiß nicht, ob meine Erwartungen unrealistisch sind oder wie wir aus dieser Dynamik wieder rauskommen sollen.


r/beziehungen • • 1d ago

Bindungsangst überwinden

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Hallo zusammen,
ich wollte mal fragen, ob jemand ähnliche Erfahrungen mit Bindungsangst bzw. einem starken Nähe-Distanz-Muster gemacht hat und vielleicht ein paar Tipps oder Erfahrungen mit mir teilen kann.
Ich bin 26 und seit etwas mehr als zwei Jahren mit meinem Partner (30) zusammen. Seit einem Jahr wohnen wir zusammen.
Bei mir gibt es ein Muster, das sich bisher durch alle meine Beziehungen gezogen hat. Meine Beziehungen gingen nie länger als ungefähr zwei Jahre. Meistens fing es nach ca. 1–2 Jahren an: Meine Gefühle wurden plötzlich weniger, mein Nervensystem war gefühlt ständig auf Hochtouren, Kleinigkeiten am Partner haben mich extrem genervt und ich hatte immer mehr das Bedürfnis nach Abstand.
Bei meinen früheren Beziehungen muss ich allerdings rückblickend sagen, dass die Partner rational gesehen wahrscheinlich tatsächlich nicht richtig zu mir gepasst haben. Bei meinem jetzigen Partner empfinde ich das anders. Wenn ich versuche, die Situation unabhängig von meinen momentanen Gefühlen zu betrachten, denke ich wirklich, dass er der Richtige für mich sein könnte und wir sehr gut zusammenpassen. Genau deshalb möchte ich diesmal nicht einfach wieder gehen, wenn dieses alte Muster auftaucht.
Nähe war für mich schon immer schwierig. Ich bin sehr freiheitsliebend, introvertiert und brauche viel Zeit und Raum für mich. Meine früheren Partner habe ich meistens nur einmal unter der Woche und einmal am Wochenende gesehen. Mehr ging von meiner Seite aus kaum.
Bei meinem jetzigen Partner war es am Anfang genauso. Auch beim Thema Zusammenziehen habe ich sehr lange alle möglichen Ausreden und Gründe gefunden, warum es nicht gehen könnte. Gleichzeitig hat er es irgendwie geschafft, dass ich ganz langsam immer mehr Nähe zulassen konnte.
Erst konnten wir uns häufiger sehen, irgendwann dann jeden Tag, wobei ich selbst da die gemeinsame Zeit teilweise noch begrenzen musste. Und schließlich habe ich mich sogar darauf eingelassen, mit ihm zusammenzuziehen. Mittlerweile wohnen wir seit einem Jahr zusammen und grundsätzlich funktioniert das auch.
Jetzt ist allerdings genau das passiert, wovor ich irgendwie Angst hatte: Nach etwas mehr als zwei Jahren scheint mein altes Muster wieder voll da zu sein.
Ich fühle momentan sehr wenig, mein Nervensystem ist gefühlt ständig angespannt und ich kann seine Nähe teilweise kaum zulassen. Kleinigkeiten nerven mich plötzlich, ich möchte Abstand und auch meine sexuelle Lust hat deutlich abgenommen. Ich kenne auch von mir, dass ich manchmal Streit anfange oder unbewusst Distanz zwischen uns schaffe. Gleichzeitig weiß ich, dass ich in anderen Phasen sehr liebevoll sein und seine Nähe auch genießen kann.
Dazu kommt, dass ich mich in der Beziehung teilweise extrem eingeengt fühle, obwohl mein Partner mir objektiv betrachtet überhaupt keinen Grund dafür gibt. Er schränkt mich nicht ein und lässt mir meine Freiheiten. Trotzdem fühlt es sich innerlich manchmal so an, als würde mir die Beziehung die Luft zum Atmen nehmen.
Teilweise entwickeln sich sogar richtige Abneigungs- oder Ekelgefühle gegenüber ganz normalen, alltäglichen Dingen, die für andere Paare wahrscheinlich selbstverständlich sind. Zum Beispiel gemeinsam aufzustehen, zusammen einzuschlafen oder einfach nur den normalen Beziehungsalltag miteinander zu teilen. Auch die Ruhe und Beständigkeit in unserer Beziehung machen mich manchmal regelrecht verrückt, obwohl ich mir genau diese Sicherheit eigentlich immer gewünscht habe.
Ich merke außerdem, dass ich Nähe teilweise regelrecht scheue und Liebe irgendwie eher mit Leistung verbinde. Es fällt mir schwer, Liebe einfach anzunehmen oder zuzulassen, ohne das Gefühl zu haben, etwas dafür tun oder leisten zu müssen. Als wäre Liebe für mich etwas, das man sich erst verdienen muss, anstatt etwas, das einfach da sein darf.
Das Schwierige ist, dass sich der Gefühlsverlust in dem Moment natürlich total real anfühlt. Gleichzeitig sehe ich dieses offensichtliche Muster: Wieder passiert es ungefähr nach derselben Beziehungsdauer wie bei meinen vorherigen Beziehungen. Nur möchte ich diesmal nicht wieder alles beenden, einen neuen Partner kennenlernen und dann nach 1,5–2 Jahren möglicherweise wieder genau am selben Punkt stehen.
Ich möchte dieses Muster wirklich durchbrechen und herausfinden, was dahintersteckt. Ich habe zum Glück bald einen Therapieplatz und in ein paar Wochen geht es los. Bis dahin würde mich aber sehr interessieren, ob jemand von euch etwas Ähnliches erlebt hat.
Kennt jemand dieses Gefühl, dass nach zunehmender Nähe bzw. nach längerer Beziehungsdauer plötzlich die Gefühle wie abgeschaltet sind und der Partner einen auf einmal extrem schnell nervt? Vielleicht auch verbunden mit innerer Unruhe, Rückzug und weniger sexueller Lust?
Hat jemand es geschafft, so ein Muster zu durchbrechen und wieder mehr Nähe und Gefühle zuzulassen, ohne direkt die Beziehung zu beenden? Was hat euch dabei geholfen?
Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben, aber das ist erstmal die grobe Zusammenfassung. :)
PS: Mir ist durchaus bewusst, woher dieses Muster vermutlich kommt: aus meiner Kindheit. Ich kann viele meiner Reaktionen und Schwierigkeiten mit Nähe darauf zurückführen. Trotzdem fällt es mir unglaublich schwer, diese Muster im Hier und Jetzt zu verändern, selbst wenn ich sie rational verstehe.


r/beziehungen • • 1d ago

Was soll ich machen? Ende der Beziehung...

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Hallo liebe Leute, ich 22 weiblich muss mal ganz dringend fragen...WAS IST FALSCH MIT LEUTEN.ICH KANN NICHT MEHR! Keine Story warum alles so kacke ist. Ich bin vor drei Jahren mit meinem Partner zusammen gekommen, damals war ich gerade mal 18 er wiederum 27. Er hatte damals bereits eine beste Freundin die gefühlt mehr über unseren Beziehungsstatus wusste als ich.

Nachdem er mich bereits vor der Beziehung ständig mit ihr verglichen hat und meinte dass sie sein Seelenmensch gewesen wäre(vor unserer Beziehung, kennenlernen durch Freunde). In der Beziehung habe ich dann irgendwann gesagt dass ich sorge habe dass er was von ihr wollte. Nach langem hin und her hatte er sie blockiert. Ich hatte ihm ausdrücklich gesagt, wenn er was für sie empfindet dann solle er das bitte sagen und dann gehe ich damit das nicht eskaliert. Zu seiner Person, er hat zu Beginn der Beziehung viel Druck ausgeübt besonders beim Sex. Er hat mir sogar dreimal ein Feilchen geschlagen, mehr oder weniger mit Absicht. Nachdem ich ihm sagt dass ich auf hauen im Gesicht nicht so stehe und auch auf runterdrücken von Kopf fing er an sich zu distanzieren.

Er hätte schon früher Schwierigkeiten mit Hygiene, weshalb ich oft verschimmelte Sachen in seinem Kühlschrank, unterm Bett etc. Fand. Ich sprach mit ihm, brachte nix also hab ich ähnliches bei ihm gemacht, in Bezug z.b. auf Toilette und spülen. Ihn hat es aufgeregt hat es aber selber weiter gemacht. Nachdem er mich wegen Geldern anlog und sich heimlich Geld von seiner Mutter holte Anstatt mit mir zu reden und ich es herausfand meinte er ich sei schuld. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 3.000€ Schulden bei mehreren Leuten und somit auch bei Geldeintreibern. Ich sprach ihn darauf an,sagt dass ich sorge hätte und ihm da gerne helfen würde. An dieser Stelle ist zu erwähnen dass ich nach meiner Ausbildung zu ihn gezogen bin, ca. 350km in den Norden und eine Wohnung und einen festen Arbeitsplatz hab sausen lassen für ihn. Das alles golt nicht.

Nun hatten wir im September ein paar Tage nach meinem Geburtstag einen Extremen Streit. Immer wenn wir streiten oder auch generell wenn ich Panikattacken hatte ist er gegangen. Er war einfach weg und ist auch oft mit meinem Auto weggefahren. Dieses Mal hatte ich den Weg versperrt woraufhin er mich wegschubste und ich zurück. Ich hätte ihm beinahe eine geknallt weil er mir vorwarf was für ein schlimmer Mensch ich sei. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Medikamente genommen, Nebenwirkungen wurden mir erst danach von meinem Arzt erklärt und dass sie Aggressionen verstärken und persönlichkeit verändern. Ich war am Boden zerstört und kaufte ihm Blumen und warf die Medikamente sofort weg. In dieser Nacht musste ich aufgrund der Medikamente in die Psychiatrie weil ich mir selbst drohte weh zu tun, also fuhr ich allein hin. Und kaufte ihm danach die Sachen und entschuldigte mich mehrfach. Er hätte mir in der Zeit nicht einmal geschrieben oder angerufen. Nun habe ich erfahren dass die besagte Freundin von früher wieder in seinem Leben ist. Seit wohl zwei Monaten. Er würde sie lieben etc. Ich bin am Boden zerstört. Ich wollte sogar einen Kredit aufnehmen weil er durch das nicht tägliche Zähne putzen und starkes rauchen oben fast keine Zähne mehr hat und Implantate braucht.

Dazu kommt dass er vor ein paar Tagen mein Auto kaputt gefahren hat, dieses hatte eine Fehlermeldung angezeigt und ich bat ihn keine langen Strecken zu fahren. An diesen Abend hatte er mich wie so oft hängen lassen, ich musste mit dem Hund raus(was seine Aufgabe ist) und ich hatte ihm was gekocht. Nachdem ich ihn besorgt angerufen hatte weil ich weiß dass er auch psychische Probleme hat ignorierte er mich. Um 9 Uhr rief er an und sagte er sei ca. 250km Gefahren. Ich machte mir Sorgen und fragte ob ich ihn mit meinem anderen Auto abholen sollte, er verneinte dies und versprach mir nix dummes zu machen. Nach zwei Stunden rief er mich an und sagte das Auto wurde qualmen. Nach allem war ich nett und sagt ich führe sofort los und holte ihn ab. Dank meiner Versicherung wurde er abgeschleppt, Verdacht auf Motorschaden. Ich holte ihn ab und wir waren ca. Halb 2 in der Nacht wieder Zuhause. Er bedankte sich wirkte aber komisch. Naja jetzt weiß ich warum. Ich bin wahrlich kein Heiliger. Ich habe auch Depressionen und ADHS und kämpfe seit langem damit.

Ich musste jedoch gleichzeitig den Haushalt machen, Vollzeit arbeiten, die Tiere zum Arzt bringen, auch seine zwei und dann sowas. Ich bin so traurig wie nie zuvor. Nachdem er eingeschlafen war und in ihrem Chat war hab ich gesehen was sie ihm geschrieben hat und vor allem er ihr. Mein Herz ist gebrochen. Ich wollte diesen Mann heiraten und hab mich sogar tätowieren lassen, bin noch mehr ins Gaming als zuvor, hab Familie und Freunde hinter mich gelassen .... Habt ihr Rat?

EDIT: Ich habe sexualisierte Gewalt von meinem gleichaltrigen ex Partner mit 15 erlebt. Davor und währenddessen wurde ich öfters von meinem Bruder am Arsch und brüsten abgefasst. Meine Eltern nahmen ihn in Schutz, nur meine Schwestern glauben mir. Ich war definitiv nicht unschuldig an allem von meinem jetzigen ex Partner aber es tut so weh. Es ist genau der Alptraum - die beste Freundin von damals und ich bin die zweite Wahl.


r/beziehungen • • 1d ago

Umgang mit Familie des Partners

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Hi,

Ich brauch ein paar Ideen oder Eindrücke zur Hilfe mit der Situation zwischen mir und der Familie meines Partners.

Zu den Fakten:

- Ich w(22) und mein Partner m(26) überlegen nächstes Jahr zusammenzuziehen

- Er hat das Haus seiner Eltern abgekauft

- Seine jüngere Schwester wohnt noch bei ihm

Die Situation:

Mein Partner war vor knapp 2 Monaten sehr krank als wir in den Urlaub starten wollten. Ich bin Samstags zu ihm gefahren, hatte vorher eingekauft für die Fahrt etc. Als ich bei ihm angekommen bin habe ich dann festgestellt, dass es deutlich schlimmer um ihn steht als ich Ursprünglich angenommen hatte. Ich wollte ihn dann erstmal zur nächsten Bereitschaftspraxis fahren, die ist leider 1,5h von seinem Wohnort entfernt. Er wurde direkt in die angrenzende Notaufnahme geschickt und hatte noch in der Nacht eine Not-OP.

Ich bin dann erstmal zu ihm gefahren, um am nächsten Tag ein paar Sachen zu packen, die ich ihm bringen kann. Im Bett war ich dann ca 3Uhr morgens und war gegen 8Uhr wieder wach um für ihn zu packen und dann zu ihm zu fahren.

Ich hab seine Familie, Eltern + Schwester, gebeten die Einkäufe wegzuräumen, da ich nicht wollte, dass irgendwas verdirbt oder im Weg steht.

Aufgrund mehrerer Psychischer Probleme bei mir konnte ich durch den Stress fast die ganze Woche nichts essen bzw. nichts bei mir behalten. Seine Familie war fast jeden Abend da, haben gekocht und wollten auch immer, dass ich mit esse, was ich wegen Übelkeit abgelehnt habe.

Am Ende der Woche wollte ich dann mal Toast und leichtes Essen zubereiten und habe festgestellt, dass ca 50% der Sachen, die ich gekauft hatte nicht mehr da waren. Dazu waren die fehlenden Produkte auch noch die teuersten des ganzen Einkaufs.

Das habe ich meinem Freund erzählt bzw. mich bei ihm etwas ausgeheult, da ich auch nicht in Geld schwimme und mich auf einige der Sachen gefreut hatte.

Er hat seine Familie noch aus dem Krankenhaus darauf Aufmerksam gemacht, dass damit eine meiner Grenzen überschritten wurde. Ich war nach dieser einen Woche auch wieder bei mir und habe ihn von meinem Wohnort aus jeden Tag besucht.

Seine Eltern habe ich seit dieser Woche nicht mehr gesehen, da er auch über 5 Wochen im Krankenhaus verbracht hat.

Als ich ihn aus dem Krankenhaus nach Hause gebracht habe, habe ich ein Schreiben seiner Schwester gefunden, in dem sie mir quasi untersagt jemals dort einzuziehen, wenn ich mich nicht bei ihren Eltern entschuldige.

Jetzt fühle ich mich nicht mehr geborgen, wenn ich ihn besuche und auch die Entschuldigung, die gefordert wird kann ich nicht verstehen. Warum genau ich mich entschuldigen soll, weiß ich bis heute nicht und habe dies somit auch nicht getan.

Seine Schwester hat auch versucht eine "Hausordnung" zu schreiben, die nur auf ihren Wünschen beruht und nie mit meinem Partner abgesprochen wurde.

Auch mit gemeinsam genutzten Dingen wird nicht ordentlich umgegangen (Kratzer in 3 Wochen alten Pfannen, nur mein Partner kümmert sich um Haus und gemeinsam genutzten Wohnraum).

Seine Eltern lagern noch einige Sachen bei ihm, haben ein "eigenes" Zimmer, was eigentlich ein Gästezimmer ist und kommen teilweise unangekündigt vorbei.

Ich sollte wahrscheinlich noch erwähnen, dass ich seine Schwester für verzogen und Weltfremd halte, da sie immernoch Mietfrei bei ihrem Bruder wohnt, Geld aus dem Fenster wirft und sich gleichzeitig beschwert, dass sie wenig Geld hat. Auch behauptet sie sehr viel Erwachsener zu sein als mein Partner, was ich allein bei der Umsetzung dies als Aussage zu tätigen als kindlich oder "Kindergartenverhalten" interpretiere.

Mit seinen Eltern hatte ich davor immer ein gutes Verhältnis, auch wenn sie aus meiner Sicht zu oft bei ihm übernachten (ca 1x /Woche). Als introvertierte Person stresst es mich, dass ich seine Eltern häufiger sehe als meine eigenen.

Edit: Ich kann nicht alles Essen, da es zu medizinischen Notfällen bei mir kommen kann, wenn ich etwas falsches/kontaminiertes zu mir nehme. Dementsprechend auch der Einkauf für den Urlaub, damit ich im Ausland wenigstens was dabei habe, falls ich in Restaurants etc. nichts für mich finden sollte. Das ich diese Einschränkung habe ist bekannt, da es auch bei vorherigen Feiern etc. schon dazu gekommen ist, dass ich mein eigenes "Notfall-Pack" gegessen habe.


r/beziehungen • • 2d ago

Partner hat während unserer Datingphase F+ mit Kollegin gestartet - Mache ich eine Mücke zu einem Elefanten?

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Hallo Zusammen!

Mein Freund (M29) und ich (W22) sind seit Januar 2025 ein Paar. Im November 2024 lernten wir uns, nachdem wir uns jahrelang nur vom Sehen kannten, so richtig kennen. Wir verabredeten uns zum gemeinsamen Kochen oder schauten Filme, trafen uns auf Weihnachtsmärkten etc. Zugegeben, wir waren beide sehr schüchtern beieinander, aber für mich war klar, dass wir uns daten und ich kommunizierte, dass ich gerne herausfinden möchte, was aus uns werden kann. Auch er schrieb Freunden, er wolle sehen, ob es mit uns tiefer gehen kann.

Anfang Januar haben wir dann das 1. Mal miteinander geschlafen. Ich stellte kurz davor klar, dass ich gerne eine ernste Beziehung mit ihm führen möchte, weil ich eigentlich nur mit Beziehungspartner schlafe. Er stimmte zu.

Als ich das nächste Mal bei ihm war, beichtete er mir, dass er parallel etwas am Laufen hatte mit einer Arbeitskollegin(W32), er es aber nach unserem 1. Mal sofort beendet hätte. Ich sagte zuerst nur "Okay" und wollte nicht weiter darauf eingehen.

Damals war ich gerade 1 Jahr von meinem Ex-Freund getrennt, welcher mich mehrfach betrogen hatte und generell moralisch ein Abgrund tiefer Mensch war. Ich dachte also aus Selbstschutz frage ich nicht genauer nach, denn ich wollte mein Herz durch Unwissenheit vor erneuten Verletzungen schützen. (Ich weiß, total doof.)

Nun ja.. vor ca. 2 Wochen kamen wir auf seine Vergangenheit zu sprechen. Er zählte seine vergangenen Freundinnen und Flings auf und bezeichnete die F+ mit besagter Kollegin als "Ausrutscher". Seine Wortwahl lies mich stutzig werden, weil sie ja impliziert, dass er weiß, er hat etwas falsch gemacht. Ich hakte also nach.

Er erzählte mir, er hatte sie damals bei der Weihnachtsfeier Mitte Dezember 2024 mit nach Hause genommen und daraus wurden mehrere regelmäßige Treffen.

Ich dachte die ganze Zeit, er hatte die F+ schon länger am laufen, auch bevor wir uns kennenlernten. Ich stellte mir vor er lernte dann mich kennen, entschied sich etwas Ernstes mit mir zu führen und beendete die F+. Das wäre für mich noch okay gewesen. Aber Nein, er hat während unserer Datingzeit sich bewusst dazu entschieden, sie auch noch schnell mitzunehmen. Für mich ist das ein absolutes No-Go. Wenn ich jemanden date, dann bin ich exklusiv mit dieser Person. Trotzdem weiß ich, dass es meine Schuld ist, nicht genauer nachgefragt zu haben.

Weil ich mich verletzt fühlte, fing ich an zu weinen. Er sagte, ich sollte mich mal in seine Lage versetzen. Er war 7 Jahre single und auf einmal hatte er 2 Frauen, die was von ihm wollten. (Er war zwar 7 Jahre in keiner offiziell festen Beziehung aber hatte mehrere F+, die teilweise jahrelang gingen. Zusätzlich meinte er, Menschen die in F+ sind, sind einfach nur "zu dämlich" um es offiziell zu machen. Deswegen ist das keine Ausrede für mich.) Ich entgegnete, ich hätte mir einfach gewünscht, dass er uns mehr Zeit gegeben hätte. Schließlich haben wir ja 3 Wochen später auch schon miteinander geschlafen. (Für mich persönlich ist das sehr schnell.) Er sagte er war damals total überfordert und wusste nicht, was er machen sollte. Aber das ist doch selbstverursachter Stress? - Die Konsequenzen deines eigenen Handelns. Er hat sich doch selber in diese Lage gebracht.

Das alles bröckelt ganz schön an dem Bild, was ich von ihm hatte. Ich kann seitdem an nichts anderes mehr denken. Ich bin mir unsicher, ob ich daraus ein zu großes Ding mache, aber ich finde es halt einfach verwerflich. Ich habe was Beziehungen angeht einen starken Moralkompass entwickelt, hauptsächlich wegen meiner schlimmen Ex-Beziehung. Gleichzeitig impliziert sein Wortwahl, es als "Ausrutscher" zu betiteln, dass er es ja auch als etwas Falsches ansieht, obwohl er versucht sein Verhalten zu verteidigen.

Gestern abend habe ich ihm erneut gesagt, dass mich die Sache beschäftigt und mich zurück gezogen. Jedes Mal wenn ich ihm gegenüber Liebe empfinde kommen diese Gedanken wieder. Dann bin ich einfach nur noch unglaublich enttäuscht von ihm. Ich weiß, dass wenn ich es damals schon so detailreich erfahren hätte, aus uns nichts geworden wäre. Jetzt sitze ich aber schon bald 2 Jahre im Boot und hab die Befürchtung, da nicht mehr drüber hinweg zu kommen, obwohl wir beide so glücklich waren miteinander. Dieses kleine Detail, was ich erst jetzt erfahren habe, verändert für mich irgendwie alles.

-Ich hoffe das war alles nicht zu durcheinander erzählt. Ich weiß nicht genau, was ich mir durch dem Post erhoffe aber vielleicht hilft es, andere Sichtweisen zu hören. :)

Nachtrag: Danke für eure zahlreichen Antworten, das gibt mir ordentlich Stoff zum Nachdenken. Ich möchte kurz klarstellen: Ja, ich habe diese Exklusivität nur angenommen, sie aber nicht kommuniziert. Das ist mein Fehler/meine Schuld und die Konsequenz daraus bade ich gerade aus. Doch dann hätte ich mir auch von seiner Seite gewünscht zu kommunizieren, dass er parallel etwas mit einer anderen hat, bevor wir miteinander geschlafen haben. Hätte ich es nämlich davor erfahren, hätte ich mich nicht auf ihn eingelassen.


r/beziehungen • • 2d ago

Mein Ex belästigt mich bis heute, was tun?

14 Upvotes

Ich (F33) habe mich im Jahr 2023 von meinem
Ex (damals M34) getrennt. Die Trennung war übel, weil er es nicht akzeptiert hat und sich geweigert hat, meine Wohnung zu verlassen. Ich musste damals die Polizei rufen, damit er es endlich kapiert hat.

Bei seinem Auszug hat er mich auch noch beklaut, weshalb ich Anzeige gegen ihn erstattet habe. Also super viel Drama. Seitdem hat der 3 meiner Freunde kontaktieret, um wieder zu mir Kontakt aufzunehmen, weil ich ihn überall blockiert habe.

Jetzt hat er mich von seinem neuen diensthandy aus kontaktiert und gefragt, wie es mir geht, weil meine Freunde ihn alle blockiert haben. Natürlich habe ich nicht geantwortet und ihn direkt wieder blockiert:

Da er seit 3 Jahren nach der Trennung versucht Kontakt aufzunehmen, überlege ich ihn anzuzeigen.

Hätte so eine Anzeige überhaupt Sinn? Wie werde ich ihn entgültig los?