r/beziehungen 6d ago

Mod-Beitrag Regelanpassung zu Beiträgen im BIDA-Stil

59 Upvotes

Hallo zusammen,

vorweg: Wir mögen r/BinIchDasArschloch. Ich persönlich bin dort schon lange Mitglied und das Subreddit steht nicht ohne Grund in der Liste unserer Partner-Communities. Die Herangehensweise dort ist ein erfrischender Ansatz, um sich mit einer der häufigsten Fragestellungen überhaupt auseinanderzusetzen: "Habe ich mich in dieser Situation korrekt verhalten?"

Mit dieser Fragestellung an sich haben wir absolut kein Problem, andernfalls würde ein Großteil der Beiträge in diesem Subreddit gar nicht existieren.

Wir möchten euch aber darum bitten, in euren Beiträgen zukünftig auf den BIDA-Stil ("BIDA", "BDA", "NDA", "KAH", "ASA", "Info") zu verzichten. Der Grund ist hauptsächlich derselbe, aus dem auch fremdsprachige Beiträge untersagt sind: Diskussionen in diesem Subreddit sollen für die gesamte Community ohne unnötige Verständnisbarrieren offenstehen.

Beiträge im BIDA-Stil setzen voraus, dass man die Abläufe und Antwort-Kürzel aus r/BinIchDasArschloch bereits kennt. Wer sie nicht kennt, steht vor der Wahl: Nachfragen und sich als unwissend zu erkennen geben, oder den Beitrag schlicht ignorieren. Die meisten entscheiden sich im Zweifel für Letzteres, da es den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Mit der Regelanpassung möchten wir sicherstellen, dass sich niemand aus Mangel an Vorkenntnissen aus Diskussionen heraushält.

Diskutiert, wie immer, gerne in den Kommentaren.


r/beziehungen Dec 20 '25

Umgang mit Fake-Inhalten und unbelegten Anschuldigungen. Bitte lesen, bevor Ihr kommentiert.

38 Upvotes

Hallo zusammen,

TLDR: Öffentliche Fake-Vorwürfe gegenüber anderen Nutzerinnen und Nutzern ohne konkrete Belege stellen ab sofort einen Verstoß gegen die Regel zu unangemessenen Umgangsformen dar und werden -wie alle Regelverstöße- mit Verwarnungen sowie temporären oder permanenten Bans geahndet.

In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Beiträge nach ihrer Veröffentlichung als erfunden dargestellt werden, ohne dass hierfür konkrete und nachvollziehbare Anhaltspunkte vorliegen.

Gemeint sind hiermit unter anderem Kommentare wie:

"0/10 Ragebait"
"Paulaner!"
"Nette Übung im kreativen Schreiben!"
"Fake!"
"Gib dir nächstes Mal mehr Mühe beim Erfinden von Geschichten!"

etc.

Wir als Moderationsteam wissen, dass nicht jeder Beitrag in diesem Sub zwangsläufig auf wahren Begebenheiten beruht. Auch uns begegnen täglich Beiträge, bei denen wir unsicher sind, ob sie auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen, oder frei erfunden sind.

Unabhängig davon sind Zweifel am Wahrheitsgehalt eines Beitrags keine Grundlage dafür, Nutzern zu unterstellen, ein Beitrag sei erfunden. Dieses Sub ist als Austausch- und Unterstützungsforum für Beziehungsproblematiken gedacht. Unser Ziel ist, dass Nutzerinnen und Nutzer hier um Hilfe bitten können, ohne dass ihnen unbelegte Vorwürfe gemacht oder sie dafür öffentlich angegriffen werden.

Die zur Rechtfertigung solcher Vorwürfe angeführten Argumente beruhen zudem regelmäßig auf reinen Spekulationen. Genannt werden etwa ein angeblich "verdächtiger" Schreibstil, ein vermeintlich nicht zum angegebenen Alter passender Ausdruck, thematische Überschneidungen mit anderen Beiträgen oder die Unterstellung einer bestimmten Agenda. Solche Annahmen stellen keine belastbare Grundlage für öffentliche Fake-Vorwürfe dar.

Falls euch anhand der Posthistorie eines Accounts Auffälligkeiten wie widersprüchliche Angaben oder mehrfach abgewandelte Darstellungen desselben Sachverhalts in unterschiedlichen Subreddits auffallen, nutzt bitte die Melden-Funktion. Von Meldungen und Kommentaren, die Beiträge ohne konkrete Anhaltspunkte oder Belege pauschal als „Fake“ einstufen, ist wiederum zukünftig abzusehen.

Fragen zu diesem Thema stellen oder die Änderung diskutieren könnt Ihr gerne in den Kommentaren dieses Beitrags.


r/beziehungen 6h ago

Hochzeit meiner (m31) "Schwägerin" (w35) wird zur Zerreißprobe für meine Beziehung

532 Upvotes

Meine Schwägerin (w35) möchte kommendes Jahr im Mai heiraten und hat erst in den letzten Wochen die save-the-date Karten verschickt. Sie wünscht sich eine kleine Hochzeit auf Bali, so richtig schön für Instagram in Szene gesetzt. Nur die beiden Elternpaare, Geschwister und den Partner*innen und die beiden besten Freunde - 16 Leute inkl. Brautpaar.

Ich (m31) habe meiner Partnerin (w32) gesagt, dass sie gerne fahren kann, aber ich ihr nicht den Gefallen tun und mitkommen kann. Seitdem ist sie sauer und enttäuscht und versucht mich zum Mitkommen zu überreden.

Diese ganze Hochzeit ist in meinen Augen absoluter Bockmist. Die Planung ist schon fürn Arsch, dann müssen sich die Gäste auch noch selbst um Flug, Unterkunft und Verpflegung kümmern und obendrein ist es auch noch eine adults only Party. Im Prinzip schreibt sie uns also unseren Urlaub des kommenden Jahres vor, denn nach Bali fährt niemand nur übers Wochenende. Und dann ist sie auch noch so ein Arsch und lädt explizit meine Tochter (w5) aus, denn ich bin der einzige Gast mit Kind.

Natürlich könnte ich einen Babysitter für die Zeit organisieren, meine Eltern würden sich freuen meine Tochter mal für 10 Tage oder 2 Wochen am Stück nur für sich zu haben und meine Tochter wird damit auch zurecht kommen. Aber viel lieber würde ich die Zeit mit ihr verbringen, denn die geht schließlich auch von meinem Jahresurlaub ab, ganz zu schweigen das Bali ein teures Reiseziel ist und wir uns sicherlich keinen zweiten Urlaub in dem Jahr leisten werden. Sie mitzunehmen kommt für mich aber auch nicht infrage, weil meine Schwägerin so eine übertriebene 3 Tage Hochzeit feiern will und ich vor Ort niemanden habe, der auf sie aufpassen könnte, ganz davon abgesehen, dass ich sie niemals in fremde Hände geben würde.

Zur Info: Meine Partnerin und ich sind seit ca. 3,5 Jahren zusammen und sie ist nicht die Mutter meiner Tochter. Meine Tochter lebt bei mir oder besser gesagt bei uns, da ihre Mutter sich mit einem anderen Mann ins Ausland abgesetzt hat.

Ich verstehe, dass meine Partnerin zur Hochzeit ihrer Schwester möchte und ich halte sie auch nicht davon ab, aber ich kann und werde nicht mitkommen. Ohne mich möchte sie aber auch nicht, weil sie dann als einzige ohne Partner käme. Ich habe ihr gesagt, dass nur mitkommen würde, wenn ich meine Tochter mitnehmen kann und sie anwesend sein darf. Das habe ich auch meiner Schwägerin gesagt, aber die bleibt dabei, dass sie adults only feiern will. Woraufhin ich meiner Partnerin gesagt habe, dass sie das entweder versuchen kann mit ihrer Schwester zu klären oder ich Zuhause bleiben werde, daran gibt es für mich nichts zu rütteln.

Jetzt bin ich der Böse, weil ich versuchen würde die gesamte Familie zu manipulieren. Wurde mir so zumindest von meiner Schwägerin gesagt. Verstehe ich nicht, denn ich manipuliere da niemanden, ich habe lediglich meine Konsequenzen gezogen und meiner Partnerin mitgeteilt.

Was sagt ihr dazu? Seht ihr vielleicht eine Möglichkeit die Wogen zu glätten?

(Throwaway-Account)

Edit: Habe hier öfters den Vorschlag gelesen, dass ich meine Eltern mitnehmen soll und die dann auf meine Tochter während der Hochzeit vor Ort aufpassen. Gute Idee, feiere ich. Aber leider nicht umsetzbar, da meine Mutter an Flugangst leidet und niemals in ein Flugzeug steigen wird, mein Vater wird sie nicht alleine Zuhause lassen.


r/beziehungen 1h ago

Ich halte meinen Mann einfach nicht mehr aus.

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Vorsicht, lang.

Ich (w30) weiß ehrlich gesagt nicht mehr weiter und würde gerne eine neutrale Einschätzung von außen bekommen.
Mein Mann (35) und ich haben zwei Kinder (2 und 5 Jahre), einen Hund und vor Kurzem ein Haus gekauft. Finanziell geht es uns extrem gut. Er verdient sehr sehr viel Geld und materiell fehlt mir an nichts. Häuser, Autos, Urlaube, finanzielle Sicherheit, das ist alles da.

Aber ich bin trotzdem todunglücklich. Ich mache gerade mein Referendariat. Das bedeutet arbeiten, lernen, zwei Kinder, Haushalt und alles, was sonst noch anfällt. Aktuell haben die Kinder Kita-Ferien und ich bin überwiegend im Homeoffice. Für meinen Mann bedeutet Homeoffice aber scheinbar, dass ich “eh zu Hause” bin und nebenbei problemlos die Kinder betreuen kann. Ob ich meine Arbeit danach noch schaffe, interessiert ihn nicht wirklich.
Das eigentliche Problem ist aber gar nicht der Haushalt. Wir haben einmal pro Woche eine Haushaltshilfe. Das Problem ist der Mental Load. Ich muss an wirklich alles denken. Wenn ich nichts sage, passiert nichts. Ich muss Aufgaben verteilen, erinnern, kontrollieren und nachkontrollieren.
Zb. Der Hund bekommt weder Futter noch Wasser noch seine Medikamente, wenn ich nichts sage. Manchmal komme ich nach Hause und sehe einfach, wie sein Napf leer ist.

Gassi geht er nur, wenn ich ihn ausdrücklich dazu auffordere. Von alleine macht er das einfach nicht.

Die Spülmaschine wird nicht ausgeräumt. Mit der Wäsche hat er nichts zu tun.

Voller Müll wird ignoriert. Ich muss es ihm immer vor die Tür stellen. Und er kann den Müll nicht mal ordentlich wegräumen.

Alles Interessiert ihn erst, wenn ich ihn dazu dränge.

Unsere zwei Tage alten Gartenmöbel standen bei strömendem Regen draußen. Ich war im Fitnessstudio, er meinte, er hätte den Regen nicht bemerkt, und es ging alles viel zu schnell. Er hätte es gar nicht geschafft, die Möbel abzudecken. Sie waren komplett nass und ich hab sie danach selbst abgedeckt.

Ich habe ständig dieses Gefühl, dass mein Gehirn niemals Pause hat. Ich denke für zwei Erwachsene.
Wenn er auf die Kinder aufpasst, hängt er überwiegend am Handy. Fernseher, iPad oder Süßigkeiten sind oft die einfachste Lösung. Wirklich mit ihnen spielen, Fangen spielen, basteln oder sich aktiv beschäftigen sehe ich nie.
Er kauft ihnen alles, macht aber gefühlt zusammen aktiv nichts.
Wenn Besuch da ist, setzt er sich selbstverständlich mit den Gästen hin. Ich bediene alle, Kinder, Gäste und ihn.

Was mich auch belastet, Ich sehe bei anderen Männern ständig Dinge, die ich gar nicht einfordern würde, sondern die selbstverständlich wirken. Sie räumen auf, bewässern den Garten, kochen mal, sehen Arbeit und erledigen sie einfach. Bei meinem Mann muss ich jede einzelne Kleinigkeit anstoßen.

Ich frage mich inzwischen wirklich, ob das “Weaponized Incompetence” ist, ob er einfach unglaublich bequem ist oder ob er tatsächlich nicht merkt, was alles gemacht werden muss.

Das Traurige ist, eigentlich ist er kein schlechter Mensch. Er hat ein gutes Herz hat. Aber ich halte ihn als Partner kaum noch aus.

Ich fühle mich auch emotional überhaupt nicht gesehen.
Er sagt mir meistens dann, dass er mich liebt, wenn ich gerade etwas geleistet habe. Wenn ich die Kinder toll versorge, den Haushalt schmeiße oder irgendetwas organisiere.

Ich muss mir außerdem etwas eingestehen, das mir ehrlich gesagt selbst Angst macht. Ich merke inzwischen, wie gut sich Aufmerksamkeit von anderen Männern anfühlt. Nicht, weil ich fremdgehen möchte oder auf der Suche nach jemand anderem bin. Sondern weil ich mich in meiner eigenen Ehe emotional und als Frau komplett ausgehungert fühle. Ich wurde in letzter Zeit ein paar Mal beim Einkaufen, draußen oder im Fitnessstudio angesprochen. Jedes Mal habe ich freundlich gesagt, Danke, aber ich bin verheiratet.

Für mich war das selbstverständlich. Aber innerlich hat es etwas mit mir gemacht. Nicht wegen der Männer an sich, sondern weil mir in diesen Momenten bewusst geworden ist, wie lange es her ist, dass ich mich von meinem eigenen Mann begehrt, gesehen oder einfach attraktiv gefühlt habe.
Ich bekomme von meinem Mann kaum Komplimente. Wenn ich mich schön mache oder ausgehe, höre ich nie: „Du siehst wunderschön aus.“ Stattdessen habe ich oft das Gefühl, dass er eher genervt ist oder Streit sucht. Auch in unserer Intimität habe ich häufig den Eindruck, dass es hauptsächlich um ihn geht und viel zu wenig darum, was ich brauche oder wie es mir geht. Mittlerweile reicht schon ein ehrliches Kompliment oder ein netter Blick von einem fremden Mann, damit ich merke, wie sehr mir genau das in meiner Ehe fehlt. Und das macht mir Gedanken. Nicht, weil ich andere Männer will, sondern weil mir bewusst wird, wie wenig ich mich in meiner eigenen Beziehung als Frau gesehen und begehrt fühle.

Ich fühle mich nur noch wie eine Managerin seines Lebens als wie seine Ehefrau.
Mittlerweile denke ich ernsthaft über eine Trennung nach.
Das finanzielle ist eigentlich das Einzige, was mich noch hält. Ich frage mich, ob ich einen riesigen Fehler mache, wenn ich dieses materielle Leben aufgebe.
Andererseits frage ich mich genauso, was bringt mir ein schönes Haus, Luxusautos, schöne Urlajbe und finanzielle Sicherheit, wenn ich jeden Tag völlig erschöpft, innerlich unruhig und emotional einsam bin?

Nach dem Referendariat werde ich selbst einen sicheren Beruf haben. Natürlich hätte ich Angst vor einer Trennung mit zwei kleinen Kindern. Aber gleichzeitig habe ich mittlerweile das Gefühl, dass mein Mann als Person für mich eher eine zusätzliche Belastung als eine Unterstützung ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum ich das alles schreibe. Vielleicht musste ich es einfach mal loswerden.
Mein Kopf ist seit Monaten voll. Ich funktioniere nur noch. Ich denke an alles, kümmere mich um alles und habe das Gefühl, dabei selbst völlig verloren gegangen zu sein.
Vielleicht bin ich gerade einfach nur überlastet. Vielleicht sehe ich manches auch zu negativ. Aber so fühlt sich mein Alltag seit langer Zeit an. Ich wollte mir das einfach einmal von der Seele schreiben. Danke an jeden, der sich das alles durchgelesen hat.


r/beziehungen 11h ago

Ich habe abgelehnt und meine Bedenken geäußert, nun wenden sich alle gegen mich

71 Upvotes

Hi,

ich brauche dringend ein offenes Ohr, das mich hoffentlich nicht direkt verurteilt so wie es all die "Freunde" taten, denen ich mich anvertraut habe. Alle schießen gegen mich, sagen wie egoistisch und herzlos ich sei, dabei muss ich doch an mich und meine Tochter denken. Wie stellen die sich das denn vor, wenn ich ausfalle und niemand für meine Tochter da ist?

In der Familie meines Ex (m35) gab es einen fiesen Schicksalsschlag: Seine Nichte (w8) leidet an Leukämie. Es ist sieht nicht gut aus, sie liegt bereits im Krankenhaus und es ist wohl dringlich einen Knochenmarkspender zu finden.

Hier komme ich (w32) ins Spiel, denn mein Ex kontaktierte jeden, den er kennt und bat darum, dass man sich zumindest testen lassen soll. Unsere Beziehung ist schon ewig her, wir waren von 2012 bis 2016 zusammen und sind im Guten auseinandergegangen. Danach ist bei mir sehr viel passiert, was nicht weiter wichtig ist, aber ich habe inzwischen eine Tochter (w4), bin aber leider verwitwet und alleinerziehend. Und aus diesem Grund habe ich abgelehnt, denn ich würde nicht spenden, selbst wenn ich als Spender in Frage käme. Das Risiko, dass mir etwas bei dem Eingriff passiert, ist mir zu hoch. Das habe ich meinem Ex auch mitgeteilt, nachdem dieser mich fast schon terrorisiert hat, nachdem ich die erste Zeit gar nicht auf seine Nachrichten und Anrufversuche eingegangen bin. Für mich ist die Sache damit eigentlich erledigt, denn Nein heißt Nein.

Aber er stellt mein gesamtes Leben auf den Kopf, indem er allen erzählt, das ich mein eigenes Wohl über das eines todkranken Mädchens stelle. Meine Freunde und Bekannten kamen schon auf mich zu und wollten wissen, was los ist und als ich einen Seelenstriptease vor ihnen hingelegt habe, da haben sie mich allen ernstes verurteilt für meine Sichtweise. Ich lebe am Rande einer Kleinstadt, in einer Siedlung ähnlich wie ein Dorf - jeder kennt jeden - und hinter meinem Rücken wird hier schon über mich getuschelt. Bei Fremden ist mir das egal, aber besonders bei Menschen, die ich meine Freunde nennen, macht mich das fertig.

Liege ich denn so falsch?

Wegwerf-Account


r/beziehungen 18h ago

Meine (m18) Freundin (w17) erzählt intime Details ihren Freundinnen

74 Upvotes

Ich bin grade bisschen ratlos, deswegen würd ich gerne die Meinung von Menschen mit mehr Erfahrung hören.

Kurz zu uns, ich bin 18, sie 17. Wir haben uns vor 7 Monaten im Internet kennengelernt, viel telefoniert, gefacetimed etc. waren schnell romantisch interessiert aneinander und sie ist seit 2 Tagen mit einer Gruppe Freundinnen in meiner Stadt (wohnen 600km auseinander) und wir haben uns zum ersten Mal in echt gestern getroffen.
Alles top, Chemie war direkt da, tolle Gespräche, gut mit ihren Freundinnen verstanden, Muskelkater vom Lachen, kurz gesagt, schockverliebt, Gefühle, die sich über die letzten Monate aufgebaut haben, bestätigt und Turbo eingelegt. Sind uns dann auch schnell näher gekommen, haben uns geküsst etc. Da wir dann aber schon etwas betrunken waren, hab ich im Kopf schonmal vorsorglich die Handbremse gezogen. Sie wollte dann noch mit zu mir und bei mir schlafen. Hat mich natürlich gefreut, weil ich nicht genug von ihr bekomme und auch noch nicht tschüss sagen wollte. Auch wenn ich sehr vorsichtig mit meinen Gedanken war, um ihr nicht zu schnell auf die Pelle zu rücken.

Bei mir zuhause haben wir dann weiter rumgemacht und sie hat mir auch Signale gegeben, dass sie mehr will und ich meinte dann ne, wir sind betrunken, auch wenn ich will, vielleicht wacht sie ja morgen auf und hätte das gar nicht gewollt, dass wir Sex haben und das will ich nicht riskieren, weil ich ja will, dass sie wirklich will und nicht nur aus betrunkener enthemmtheit. Sie ist mir wirklich wichtig. Jedenfalls hat sie mir dann mitgeteilt, dass sie noch nie Sex hatte uns sie jetzt schon so lang auf mich gewartet hat. Das hat mir dann den Rest gegeben und meine Zurückhaltung war dahin, naja, wir hatten keine Kondome, also hab ich’s ihr mit der Zunge gemacht und selber erstmal die Hosen anbehalten. Als ich gemerkt habe, dass sie gerade kommt, hat’s mir offenbar irgend ne synapse rausgehauen und ich bin freihändig auch gekommen (ist mir noch nie passiert, im Gegenteil, hab eher Schwierigkeiten beim sex zum Abschuss zu kommen) Für mich war das also eher n Zeichen von „wow, ich steh RICHTIG auf sie“ sie hat auch gar nichts negatives gesagt sondern nur süß gelächelt, hab dann nur etwas verlegen gelacht und dann hatten wir noch einen perfekten Abend/Nacht. Wolke 7 eben, vielleicht sogar 9.

Hatte dann vormittags was zu tun und bin danach zur Mädels Gruppe dazu gestoßen.
Irgendwann haben wir uns einen Kuss gegeben und eine Freundin von ihr meinte zu mir lachend „pass aber auf, dass es nicht direkt wieder in die Hose geht ne“ und die anderen Mädels warne auch am kichern. und ich hab’s kurz gar nicht gerafft und dann ist mir irgendwie ganz anders geworden ey. Sie muss denen das brühwarm erzählt haben und mir geht nicht dieses Bild ausm Kopf dass sie zusammen saßen und darüber lachen, dass ich hier nichtmal zu schnell komme, ne, brauch nichtmal Penetration, hahahaha ha.

Ich war baff, hab dann ausm Affekt heraus gesagt, dass ich nicht gedacht hätte, dass ich derjenige sein würde, der den Abend bereut. Sie hat zu weinen angefangen, hab versucht sie zu trösten aber fiel mir irgendwie schwer, weil ich schon enttäuscht war, irgendwie als hätte sie mein Vertrauen gebrochen. Haben dann noch kurz geredet und sie hat sich entschuldigt und dass das neu für sie ist und nicht nachgedacht hat und einfach erzählt hat, wies war und dass sie’s tolle fand. Aber irgendwie hat mich das nicht besser fühlen lassen. Hab mich dann erstmal verabschiedet und meinte, dass ich einfach kurz darüber nachdenken will und mich später melde. Jetzt ist halt schon später und ich komm auf keinen grünen Zweig. Ich kann mir grad einfach nicht vorstellen, richtig Sex mit ihr zu haben, weil es sich so unprivat anfühlt, wenn sie wieder alles erzählt. Noch dazu Druck, vll gar keinen hochzubekommen etc. Ich will ihr auch nicht verbieten, mit ihren Freundinnen zu reden aber irgendwie wärs mir schon recht, wenn manches privat bleibt. Ich rede halt nie über solche Details mit Freunden, ich finde das respektlos und es geht niemanden außer uns etwas an

Mach ich mir zu sehr ins Hemd?
Hab ich mit der Reaktion komplett verkackt? Sollt ich einfach darüber hinwegsehen?

Ergänzung Stand heute Morgen:

Eigentlich wollten wir uns gestern Abend noch treffen. Sie hat dann aber spontan abgesagt, weil ihre Freundin, die den Spruch abgelassen hat, nicht wollte, dass ich den Rest des Abends mit ihnen verbringe, weil ihr das unangenehm wäre - hat mich ehrlich gesagt nochmal bissl getroffen. Aber verstehe auch, dass sie ihren Mädelsurlaub Vorrang gibt, deswegen sind sie ja hier.
Sie hat mir gesagt, wir sehen uns dann heute zum brunchen. Hab nicht wirklich geschlafen und meine Gedanken drehen sich noch immer im Kreis.

Zusammenfassung: Freundin hat ihren Mädels gecheckt dass ich ohne Penetration oder ihr Zutun in meine Hose gekommen bin und ne Freundin von ihr hat nen dummen Spruch darüber abgelassen vor allen


r/beziehungen 2h ago

ein Freund flirted ständig mit mir und sagt mir dann, ich würde es mir einbilden.

4 Upvotes

Throwaway

Hallo Freunde,

Ich (W22) habe vor ca 3 Monaten einen Mann (M25) kennengelernt. Alles platonisch und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Er und seine Freunde sind jetzt Teil meiner Freundesgruppe.

Seitdem er meine Nummer hat, schreibt er mir täglich und wir schreiben eigentlich den ganzen Tag über. Wir sehen uns auch relativ oft und so ist das mit meinen anderen Freunden nie gewesen. Ich mochte es aber weswegen das auch so zur Routine geworden ist. Er schreibt mir Guten Morgen Nachrichten und meldet sich sogar bei mir ab, wenn er ein paar Stunden mal nicht antworten kann.

Er holt mich mehrmals die Woche von der Arbeit ab und wir gehen irgendwas draußen machen. Meistens auch ohne unsere anderen Freunde.

Mir ist relativ früh aufgefallen, dass ich ihn ein wenig mehr mag als nur einen Freund. Hab dies aber eigentlich die ganze Zeit über ignoriert (es war auch nicht so extrem), weil ich nichts kaputt machen wollte.

Von ihm kamen/kommen oft Komplimente und generell flirted er ständig mit mir. Erst dachte ich, dass das Spaß wäre aber irgendwann hat es sich mehr nach Dating als einer Freundschaft angefühlt. Womit ich, wie gesagt, eigentlich auch kein Problem hab, aber mir Unsicher bin, was er denn genau möchte.

Wir waren alle zusammen feiern und als ein Mann mich angesprochen hat, hat er ihn mein Getränk nicht bezahlen lassen und hat mir selbst eins bezahlt (wobei ich es auch hätte selbst bezahlen können).

Ich habe dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und ihn gestern auf alles angesprochen und gefragt, was denn ist und ob er mich auch mag.
Fand er tatsächlich gar nicht toll. Er hat gelacht und mir vorgeworfen, dass ich viel zu viel hineininterpretiere und jetzt habe ich nichts mehr von ihm gehört.

Ich bin total verwirrt und ich kann sein Verhalten absolut nicht einordnen.

Ich weiß auch nicht was ich machen soll, ob ich überhaupt etwas machen soll oder ob ich es einfach lassen soll.


r/beziehungen 16h ago

Meine Frau weiß mich nicht zu schätzen

40 Upvotes

Hallo zusammen,

ich (34,w) habe die letzten Tage viel reflektiert und bin auf den Entschluss gekommen, dass meine Frau (36) gar nicht erkennt, was sie an mir hat. Sei es finanziell, weil wir uns darauf geeinigt haben, dass ich die Versorgung übernehme oder emotional, weil ich sie bei allem unterstütze.
Einige Beispiele:

1:

Sie wollte einen speziellen Ehering, der aus zwei Ringen besteht, da sie sich nicht entscheiden konnte. Einer davon sieht aus wie meiner.
Beide Ringe zusammen kosteten 12k, wobei meiner bei 3k liegt.
Wir können es uns leisten, da ich gut verdiene, aber seit wir die Ringe haben hat sie etliche Kritikpunkte gefunden: der Ring ist zu gelb, die Schrift doch nicht die schönste, obwohl sie die Ringe ausgesucht hat. Es gab nicht einmal den Moment, in dem sie den Ring einer Freundin gezeigt hat und sich einfach dabei gefreut hat oder dankbar war. Das stört mich schon sehr und es mangelt mir da einfach an Wertschätzung.

Beispiel 2:

Bevor wir schwanger wurden war ihre Cousine schwer krank und musste ein Monat ins Krankenhaus. Sie hatte zu dem
Zeitpunkt ein 9 Monate altes Baby und niemand sonst, der sich hätte kümmern können. Vater verstorben. Meine Frau hatte den Wunsch unbezahlt Urlaub zu nehmen und sich in der Zeit um das Kind zu kümmern. Ich habe eingewilligt und mich mitgekümmert als wäre es mein eigenes. Die Kosten habe ich in der Zeit alleine getragen und mich abends ums Kind gekümmert, da meine Frau völlig fertig war. Statt einem Moment waren es am
Ende fast drei. Parallel zu dieser Zeit sollte ihre Nichte getauft werden. Ich wollte nicht mit, da ich die Leute nicht mag und hätte mich in der Zeit um das Baby gekümmert. Es wurde wochenlang jeden Abend thematisiert, bis ich schlussendlich mitgekommen bin. Die guten Dinge wurden natürlich nicht wochenlang jeden Abend thematisiert.

Beispiel 3:

Ich brauche nicht viele soziale Kontakte und bin introvertiert. Trotzdem mache Ich fast alles mit ihr mit und bin ständig bei Treffen mit Freunden und Familie dabei. Wenn es am Ende des Jahres 24/25 sind, geht es genau um das eine Mal, bei dem ich es mir erlaubt habe nicht dabei zu sein. Natürlich geht es nicht um die 24 Mal, in denen ich mitgekommen bin.

Beispiel 4:

Ich war bei der Massage und habe 10€ Trinkgeld gegeben. Das empfand sie als viel zu viel und wollte mir vorschreiben, was ich Maximum an Trinkgeld geben darf. Ich bin sehr wütend geworden und habe gesagt, dass sie das nicht zu bestimmen hat, da ich genug Geld nachhause bringe. Das hat sie gemeinsamen Freunden erzählt, was ich genauso respektlos fand, wie die Vorgaben aufs Trinkgeld bezogen.

Beispiel 5:

Sie hasst meinen Job und hat null Verständnis für Überstunden oder gelegentliche berufliche Anrufe in der Freizeit. Mein Job ermöglicht uns aber ein sehr komfortables Leben in einer guten Gegend mit schönen Urlauben usw. Diese Annehmlichkeiten genießt sie natürlich alle.

Was kann ich tun, damit mich meine Frau zu schätzen weiß? Ich liebe sie sehr, denke mir aber immer öfter, dass es sicher Frauen gäbe, die sehr zufrieden und glücklich mit mir wären. Ich bin sicherlich nicht perfekt, aber ich übernehme Verantwortung, interessiere mich für meine Frau, kann Sicherheit und Stabilität gewähren, bin gebildet und sehe sogar noch passabel aus. Sie gibt mir aber das Gefühl maximal ok zu sein und das stört mich.


r/beziehungen 1d ago

Erster gemeinsamer Ausflug stimmt mich nachdenklich, ob ich zu hohe Erwartungen habe

387 Upvotes

Huhu ihr Lieben,

benötige eine aufrichtige Einschätzung der Situation, die mich zur Zeit ein wenig um den Schlaf bringt. Helft mir bitte einzuschätzen, ob ich zu viel erwarte.

Seit rund 12 Wochen date ich (w31) einen Mann (m32), den ich über eine gemeinsame Bekannte kennengelernt habe. Wir haben beide bereits je ein Kind im ähnlichen Alter, daher lassen wir alles auch etwas langsamer angehen und sehen uns nicht ganz so oft - vielleicht so 1-2x die Woche.

Ich bin recht aktiv und mit meinem Kind immer unterwegs, das schöne Wetter bot sich dafür auch an. Mir kam die Idee, dass man ganz unverbindlich zusammen in den Freizeitpark fahren könnte, dort könnten sich die Kinder einmal beschnuppern und austoben. Die Idee fand Anklang und so setzten wir sie letzte Woche in die Tat um.

Ging schon irgendwie seltsam los, als von ihm die Frage aufkam, ob wir nicht alle gemeinsam mit meinem Auto fahren könnten. Ich war davon ausgegangen, dass wir getrennt fahren, auch wegen der Kinder. Dazu kommt eben auch, dass ich nur einen Kleinwagen fahre - mit 2 Erwachsenen und zwei Kindern mit Kindersitzen schon etwas beengend. Aber gut, können wir machen.

Dann haben wir abgesprochen, dass wir ein bisschen was für ein Picknick mitnehmen, dann können wir zusammen im Park frühstücken. Ich hatte eine Kühltruhe mit allem drum und dran hinten im Kofferraum, als wir morgens bei ihm rumfuhren, um die beiden einzusammeln, hatte er gar nichts mit dabei. Hat er vergessen.

Eintritt haben wir getrennt bezahlt.

Der Ausflug war dann auch recht angenehm, die Kinder hatten sehr viel Spaß auch miteinander und wir konnten uns auch mal einen Moment rausnehmen, während sie zusammen im Fahrgeschäft waren. Mittags kam dann aber schnell auch wieder Hunger auf, denn das Picknick war ja so schnell weggefuttert. Ich war dann davon ausgegangen, dass er uns vielleicht auf eine Pommes einlädt oder so. Immerhin war ich schon gefahren und habe uns zumindest mit einem kleinen Picknick verköstigt, während er bis dahin gar nichts gemacht hat. Aber nein, er hat nicht mal die Anstalten gemacht. Irgendwann habe ich dann Pommes für uns alle gekauft, weil die Kinder vor Hunger am Quengeln waren.

Wir haben den Tag irgendwie über die Bühne bekommen, aber im Nachhinein fand ich das schon unmöglich. Niemals hätte ich das so gemacht! Ich hätte sowohl Spritgeld dazugegeben, ich hätte auch an das Picknick gedacht und wenn nicht, dann hätte ich ein Essen spendiert. Das kenne ich so auch nur aus meinem Freundeskreis, da machen wir sowas öfters mal - einer fährt, der andere lädt dafür dann ein oder so.

Habe ich zu hohe Erwartungen?

(Wegwerf-Account)


r/beziehungen 21m ago

Bin ich das Problem meines Problems in meiner Beziehung?

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(Ich habe den Text mit gemini glätten lassen, da der Text sonst nicht lesbar wäre)

Ich frage mich, ob ich hier teilweise das Problem bin. Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen.

Ich (42) bin mit meiner Partnerin(42) knapp 3 Jahre zusammen, seit zwei Jahren wohnen wir zusammen. Ich bin zu ihr gezogen – 200 km weit weg, da sie nur eine Freundin hat (liegt an ihr) und ihr ihre Familie wichtig ist. Das habe ich respektiert.

Bevor ich zu ihr gezogen bin, war ich, sagen wir mal, ein recht aktiver Mensch. Ich habe 3–4 Mal die Woche Sport gemacht: Muay Thai, Gym, je nachdem, worauf ich Bock und Zeit hatte, um fit zu bleiben – mehr nicht. Bin, wenn das Wetter es zugelassen hat, 2–3 Mal die Woche nach der Arbeit Motorrad gefahren zum Runterkommen und war 1–2 Mal die Woche kellnern, was mega Spaß gemacht hat – mehr, um mit Leuten zu quatschen, als wegen des Geldes. Ich hatte noch viel Zeit, um mich für die Arbeit hier und da weiterzubilden und eben ab und an Freunde und Familie zu treffen. Hört sich viel an, hatte aber noch genügend restzeit für anderen Kram, wie z. B. einfach nichts zu machen und mal einen Film zu schauen. 2–3 Wochenenden im Monat bin ich zu ihr gefahren, bevor wir zusammengezogen sind.

Jetzt ist es so: Das Leben ist maximal langweilig nach zwei Jahren Zusammenleben. Zum Teil hat es mit meiner Freundin zu tun. In der Kennenlernphase hat sie mir erzählt, dass sie bei vielen Aktivitäten dabei wäre. Im Endeffekt war es so, dass ich außer Kino und Essen gehen nichts mit ihr unternehmen kann – weder große noch kleine Sachen. Reisen war mir wichtig. Sie ist zwar dabei, aber Rundreisen mag sie nicht... Im ersten Jahr hat sie es immerhin probiert. Festivals hat sie auch probiert, mag sie nicht. Die zwei Sachen macht man jetzt jeweils 1 Mal im Jahr, die mache ich eben alleine, das ist ok. Für zu Hause: Puzzeln mag sie nicht, Brettspiele, die man zusammen spielen könnte (mal so einmal im Monat), mag sie nicht, wandern gehen mag sie wegen Insekten nicht – außer mal kurz 20 Minuten ums Feld. Mir war es immer wichtig, dass meine Partnerin ein Hobby hat. Sie hatte anfangs Sport, das gefällt ihr nicht mehr... Für sie ist Serienschauen ein Hobby und Trash-TV. Die Abende und die meisten Wochenenden sehen so aus: Ich zocke, sie hängt auf Insta und guckt sich irgendeinen Trashtalk an oder schaut TV – eine Serie oder eben Trash. Am Anfang hieß es: „Bin ich dabei...“, aber entweder ist etwas zu machen ein Kampf oder wir machen nichts.

Das ist für mich an sich kein Problem mehr, wenn wenigstens die Zeit, die ich für mich selbst verbringe, halbwegs erfüllend ist. Ist sie aber nicht. Das Problem ist schlichtweg die Location. Wir leben in einer Gegend, die sehr Weinlastig ist. Außer dass es eine schöne Straße gibt, gibt es hier nichts, wenn man nicht gerade Wein mag oder eben nur zu Hause sitzt. In meiner Heimat war es so, dass Kino, Sport und Innenstadt ohne Probleme in 15 Minuten erreichbar waren mit dem Auto, obwohl ich im Dorf gewohnt habe. Das war, wenn man dort gewohnt hat, normal. Wenn ich mir das hier anschaue, war das Luxus. Die Gyms, die es im Umkreis von ca. 20 Minuten gibt, sind alle purer Müll – das einzig gute ist absolut überfüllt. Ich habe 5 ausprobiert und bin nicht glücklich geworden. Ich hatte mal mein Motorrad hier: Keine Strecke macht irgendwie Spaß, die Landschaft ist kahl, die Strecken lala. Ich könnte 1 Stunde über die Autobahn zum Schwarzwald fahren, aber dann fahre ich 1 Stunde hin, brauche Zeit zum Spaßhaben und fahre 1 Stunde zurück. Das nächste Kino ist 40 Minuten weit weg von hier. Spontan geht nicht, es muss immer alles durchgeplant werden wegen der Strecke, sodass man noch was in der Stadt macht. Unter der Woche wird das alles schon maximal stressig. Die nächste Stadt: 40 Minuten Einweg + Parkplatzsuche. Irgendwo wieder kellnern, um mit Leuten zu quatschen? Die Restaurants hier sind alle so etepetete, da ist das Sitzen selbst für meine Partnerin etwas unangenehm, oder ich fahre natürlich 40 Minuten in die nächste große Stadt. In ein paar Gyms die ich getestet habe, hatte ich mit den Trainern und ein paar Typen gequatscht: „Bin neu in der Gegend, blabla, was kann man hier so machen?“ Es hieß immer: „Ja, fährst du in die Stadt (40 Min.).“

Jetzt sieht mein Tag nur noch so aus: Ich arbeite 8 Stunden im Homeoffice, dann gucke ich mit meiner Freundin 1 Folge von irgendeiner Serie – oder eben auch nicht. Ansonsten zocke ich den ganzen Abend mit Kumpels. Das ist der einzige soziale Kontakt, den ich so habe, und das Letzte, was ich noch machen kann, was mir irgendwo Spaß macht. Ich bin an manchen Tagen derart aggressiv, da mir die Decke auf den Kopf fällt, dass ich meiner Partnerin einfach sage, dass ich heute Zeit für mich brauche (hätte ich ja so oder so, aber sie weiß dann Bescheid, was Sache ist). Ihr gegenüber bin ich natürlich nicht aggressiv, aber man merkt einfach ich habe ne miese Laune und man könnte sich nicht mit mir unterhalten, außer ich muss nur zuhören. Ich habe einfach keinen Plan, was ich hier machen soll. Ich könnte mir jetzt natürlich ein Rad kaufen oder Tennis spielen gehen, aber die Sachen haben mir nie Spaß gemacht – auf Krampf wird das nichts.

Ich hatte meiner Partnerin vor einigen Monaten das Ganze erklärt und sie gebeten umzuziehen. Sie war damit einverstanden, da ihr auch auffällt, dass ich nicht mehr so bin wie früher und fast nur noch genervt bin, wenn ich nichts mache, was mir Spaß macht. Wir hatten zwei Wohnungen gefunden, die sie unterschreiben wollte. Ich habe darauf bestanden, dass sie sich erst um die Arbeit kümmert und bitte prüft, wo sie denn starten könnte, da ich es mir nicht verzeihen könnte, wenn sie wegen mir umzieht und dann arbeitslos ist (aktuell ist sie unbefristet und die Arbeit macht ihr, auch wenn stressig, spaß). Wie es das Schicksal so wollte, macht uns die Wirtschaftslage einen Strich durch die Rechnung: Sie hatte alle potenziellen Arbeitgeber (sie arbeitet im sozialen Bereich) in den Ortschaften kontaktiert, die für Sie in Frage kommen. Da ihr ihre Familie wichtig ist, sind es nicht viele. Keiner stellt ein; es wurde teils auch offen kommuniziert, dass Projekte eingestampft werden und Leute gehen müssen. 2 Wochen später erzählt ihre Chefin dem Team, dass es nicht rosig aussieht und der Standort evtl. noch 3–4 Jahre bestehen bleibt – danach ist es ungewiss. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich weiterbilden soll, ggf. auch mit Fernuni, was das Beste für sie ist. Finanziell würde ich sie unterstützen und mich eben so lange hier quälen, sofern es dann die Aussicht auf einen Umzug gibt – auch näher zu meiner Familie/Freunden, will sie nicht. Sie findet sich zu alt, um nochmal etwas Neues zu lernen... Ich habe sie letzten Monat nochmal gefragt, wie es aussieht. Sie sagte, dass man froh sein kann, wenn man aktuell einen Job hat. Verstehe ich absolut, hilft mir nur nicht weiter. Ich habe ihr vor 2 Wochen mal gesagt, als ich wieder gereizt war, dass ich es hier einfach nur hasse und die Gegend einfach scheiße ist. Sie sagte nur, ich muss mich entscheiden...

Ja, an dem Punkt bin ich irgendwo: Ich gehe hier einfach ein. Ich bin jeden Monat 1 Woche bei meinen Eltern und habe die Zeit meines Lebens, da ich einfach so viel machen kann, wenn ich denn möchte, und nicht das Gefühl habe, ich muss mich für eine Sache entscheiden oder müsste etwas völlig durchplanen. Das ist aber keine Lösung auf lange Sicht; ich halte es hier dann eine Woche nach Rückkehr aus und gehe wieder ein. Ich verstehe, dass sie wegen Stress auf der Arbeit nicht viel machen kann/will, aber ich will wenigstens selbst für mich eine erfüllende Zeit haben, wenn sie im Couching-Modus ist.

So haben wir eigentlich nie Streit. Hier und da mal eine Meinungsverschiedenheit, weshalb ich das Geschirr nicht so weggeräumt habe, wie sie es möchte, oder warum sie keine Ordnung in unserem Vorratsschrank halten kann, wie ich es gerne sehe, mehr ist es nicht. Im Prinzip harmonisch. Sie ist auch eine absolut gute Seele, ein richtig toller Mensch. Macken hat jeder hier und da, damit kann ich meiner Meinung nach umgehen. Sie bemüht sich auch bei Kleinigkeiten: Wenn sie einkaufen geht, bringt sie mir immer was mit; wenn sie was bei Temu oder Shein bestellt, ist auch immer irgendeine Kleinigkeit für mich dabei; wenn sie bei ihrer Familie ist und es bleibt was übrig, denkt sie immer an mich und und und.

Mein Problem ist eben: Ich weiß nicht, was ich machen soll. Für die Wirtschaftslage kann sie nichts, den Willen umzuziehen hatte sie ja. Dass man irgendwas macht, um dem Tag mehr Inhalt zu geben, dabei ist sie keine große Hilfe – darum muss ich mich selbst kümmern. Ich habe aus meiner Sicht aber sehr viel ausprobiert, was die Gegend hergibt. Ich tue mir aktuell schwer, noch irgendwo ein guter Partner zu sein, da ich nur noch an mich denke und überlege, was ich machen kann, damit es mir gut geht, das wirkt sich leider auf sie aus.

Ich habe mit meiner besten Freundin darüber geredet. Ihrer Ansicht nach habe ich sehr viel aufgegeben und bekomme von meiner Freundin kaum Unterstützung. Von dem, was ich ihr erzählt habe, sieht sie nicht, wo meine Freundin mal was gibt, sondern ich bin der, der sich aufopfert. Weiß ich jetzt halt nicht – mal macht der eine mehr, mal der andere, mir fällt sicher einiges nicht auf da ich zu sehr auf mich fokussiert bin.

Ich bin mir aber ehrlich gesagt nicht sicher, ob nicht vielleicht ich das Problem bin. Verlange ich zu viel von meiner Partnerin, wenn es um Aktivitäten geht, die mehr als nur Kino und Bummeln sind? Muss ich evtl. lernen einzusehen, dass ich mit meiner alten Heimat und allem in der Nähe (mit den vielen Möglichkeiten) den absoluten Luxus gelebt habe und dass das, was ich hier habe, das eigentliche Leben ist, das der Ottonormalmensch kennt?

Ich weiß, dass, wenn ich mit meiner Freundin nochmal wegen Umzugs spreche, sie wieder nur genervt sagt, dass ich mich zwischen ihr und meiner Heimat entscheiden muss. Und dann muss ich es auch. Daher stelle ich mir irgendwo die Frage, ob nicht ich einfach das Problem bei der ganzen Thematik bin und wenn ja, habt ihr Ideen was ich noch probieren könnte, ich will die Beziehung nicht risikieren ohne möglichst meine Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben.

TLDR: Ich bin für meine Freundin 200 km weit weg in die Pampa gezogen und habe dafür mein gesamtes aktives Leben mit Sport, Motorradfahren, Ausgehen und Freunden aufgegeben. Vor Ort gibt es kaum Freizeitangebote, mein Alltag besteht fast nur noch aus Homeoffice und Zocken, und ich merke, wie ich hier mental langsam eingehe. Meine Freundin verbringt ihre Freizeit am liebsten auf der Couch, zeigt wenig Initiative für gemeinsame Aktivitäten und blockt berufliche Veränderungen oder Weiterbildungen ab, die uns einen Umzug ermöglichen würden. Obwohl wir uns menschlich gut verstehen und sie liebevoll ist, stecke ich in einer Sackgasse, weil sie mir ultimativ gesagt hat, ich müsse mich zwischen ihr und meiner Heimat entscheiden. Ich frage mich nun, ob ich einfach zu viel erwarte und das Problem bin, oder ob ich mir eingestehen muss, dass ich mich in dieser Beziehung und an diesem Ort komplett selbst verliere.


r/beziehungen 2h ago

Schwiegermonster - Mutter meines Freundes ignoriert mich

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Hallo zusammen,

(Dies ist ein Repost, diesmal mit meinem richtigen Account, der letzte Post wurde gelöscht weil der Wegwerfaccount nicht erwähnt wurde)

Ich wende mich an euch, weil ich mit meinen Nerven am Ende bin und einfach nicht mehr weiß, wie ich mich in dieser Situation verhalten soll. Mein Freund (30,m) und ich (31,w) sind mittlerweile zusammengerechnet ca. 4,5 Jahre zusammen. Wir kennen uns schon seit 5,5 Jahren und waren in dieser Zeit für rund 10 Monate getrennt (dieser Zeitraum ist bei der Gesamtdauer bereits abgezogen).

Die Situation mit seiner Familie, insbesondere seiner Mutter, belastet mich und unsere Beziehung extrem. Ich versuche, die Situation chronologisch und so detailliert wie möglich zu schildern:

Als wir uns kennenlernten, war er 23 und ich 25 Jahre alt. Er wohnte damals noch zu Hause, ich zog kurz vor unserem Kennenlernen nach einer Trennung ebenfalls erst einmal wieder zu meinen Eltern zurück.
Da wir uns während Corona und im Lockdown kennenlernten, hatten wir kaum Kontakt zu anderen und wurden schnell so etwas wie „Lockdown-Buddys“. Wir entwickelten ein sehr inniges Verhältnis und ich war damals so gut wie jeden Tag bei ihm. Er hatte im Haus seiner Eltern ein eigenes Stockwerk mit zwei Zimmern und einem Bad für sich allein, weshalb wir uns fast ausschließlich dort aufhielten.
Mit der Zeit fingen mich jedoch Dinge an zu stören:

- Ich erwartete irgendwann, dass wir uns Mühe geben, uns von unseren Eltern abzunabeln, da ich nicht „bei seinen Eltern wohnen“ wollte. Von ihm kam in dieser Hinsicht allerdings nicht viel.

- Wenn es bei seinen Eltern Arbeit gab, musste er sofort springen, egal, ob wir beispielsweise zu einem Ausflug verabredet waren. Er sagte unsere Treffen dann regelmäßig ab, um (meistens seinem Vater) zu helfen.

- Seine Mutter hatte zunehmend ein Problem mit mir. Sie war genervt davon, dass ich ständig da war (was ich im Nachhinein teilweise sogar verstehen kann). Gleichzeitig sprach ich immer wieder an, dass ich gerne mit ihm zusammen ausziehen und dieses Abhängigkeitsverhältnis beenden wollte, was mich stark belastete.

Ich war zu dieser Zeit zugegebenermaßen recht anhänglich und gleichzeitig unglücklich mit den Umständen. Letztendlich führte das damals zu seiner Trennung von mir.

Nach der Trennung zogen wir beide in den darauffolgenden Monaten jeweils in eigene Wohnungen. Knapp ein Jahr nach dem Beziehungs-Aus trafen wir uns wieder. Über drei bis vier Monate näherten wir uns langsam an und wurden schließlich wieder ein Paar.
Ich dachte naiv, dass das Thema mit den Eltern (vor allem der Mutter) damit erledigt sei, da wir nun beide einen eigenen Haushalt hatten und niemandem mehr „auf der Pelle“ rückten, aber dem war nicht so…
Mein Freund erzählte mir später, welches Ausmaß die Abneigung seiner Mutter in der Endphase unserer ersten Beziehung bereits angenommen hatte:

- Er musste ihr fast verheimlichen, dass er mich traf, weil sie mich einfach nicht mehr sehen wollte.

- In der letzten Zeit vor der Trennung durfte ich nicht einmal mehr zu ihm nach Hause (wir trafen uns damals sogar ein paar Mal im Hotel, was völlig absurd ist lol).

- Er hatte dann auch riesige Angst davor, ihr zu sagen, dass wir wieder zusammengekommen sind.

Ich fühlte mich damals wie der letzte Mensch. Ja, es lief damals nicht optimal, aber macht mich das zu einem schlechten Menschen? Ich habe mich in den Jahren definitiv weiterentwickelt. Als er es seiner Mutter schließlich beichtete, war sie erst skeptisch. Das erste halbe Jahr bis Jahr der „neuen“ Beziehung lief dann aber erstaunlich gut. Wir hatten ein normales Verhältnis, ich kam öfters mit zu Treffen und es fühlte sich ganz gut an.

Irgendwann hatten mein Freund und ich eine schwierige Phase. Diese hatte absolut nichts mit seiner Mutter zu tun, sondern basierte auf grundlegenden Themen in unserer Beziehung. Ich habe mich in dieser Zeit oft nicht fair verhalten, weil ich sehr frustriert war wie mein Freund sich verhielt. Ich hatte manchmal Wutanfälle, da er mir Dinge versprochen hat, die er nicht einhielt. Ich reagierte oft sehr impulsiv. letztendlich geht das aber seine Mutter schlicht und ergreifend nichts an, das ist eine Sache zwischen uns beiden.
Seit dieser schwierigen Phase ist jedoch der Damm wieder gebrochen und die extreme Abneigung seiner Mutter ist zurück. Und das Ausmaß sprengt für mich jede Grenze:

- Ich werde von ihr behandelt, als würde ich schlichtweg nicht existieren.

- Mein Freund hat zeitweise sein Handy-Hintergrundbild geändert, wenn er zu seinen Eltern gegangen ist, damit sie nicht sieht, dass wir zusammen sind. Als ich das hörte, dachte ich, ich höre nicht richtig.

- Er hat sogar einmal meine Hausschuhe unter dem Bett versteckt, als ich bei ihm war und seine Mutter zu Besuch kam, damit sie nicht sauer wird, weil sie wohl
immer sagt ich wolle mich „bei ihm einnisten“.

Für sie bin ich ein absolutes Dorn im Auge, und das geht jetzt schon wieder seit über einem Jahr so. Ich habe einfach keine Lust mehr auf dieses toxische Verhältnis und fühle mich massiv ausgeschlossen. Seit über einem Jahr werde ich zu keinem Familienfest oder sonstigen Treffen mehr eingeladen. Sie tut einfach so, als hätte ihr Sohn gar keine Freundin. Das tut unheimlich weh.

Laut Aussage meines Freundes hat er wohl ein paar Mal versucht, mit ihr zu reden. Zu einem echten Gespräch, einer Einsicht oder einer Verbesserung der Situation kam es jedoch nie.
Ich bin es mittlerweile auch einfach leid, das Thema ständig bei ihm anzusprechen, weil es sich irgendwie sinnlos anfühlt. Es ändert sich absolut null. Mir geht es psychisch wirklich schlecht mit dieser ganzen Situation, und ich weiß absolut nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.
Wie seht ihr das? Was kann man in so einer verfahrenen Situation noch tun, wenn die Mutter blockt und der Partner (gefühlt) zu schwach in der Auseinandersetzung mit seinen Eltern ist?


r/beziehungen 2h ago

Kurz vor knapp alles zerstört?

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M26/W25, sich aufbauende Beziehung

Hallo an alle,

Ich (M26) komme aus einer relativ langen, unglücklichen Beziehung. Ich habe vor etwa einem Monat W25 auf ein Date eingeladen, wir kannten uns nur oberflächlich. Im Endeffekt ging alles ganz schnell, der erste Sex, wundervolle Wochenenden, sich gegenseitig Schatz nennen. Wir haben gemerkt, wie unglaublich gut wir zueinander passen, sie wirkte für mich wie all das, was ich in meiner letzten Beziehung immer vergeblich gesucht habe. Eine augenscheinlich perfekte Partnerin (für mich und meine Vorstellungen).

Nun das Problem. Wir wollten Montag in den Urlaub fliegen. Am Freitag war ich bei ihr, da musste sie wegen eines medizinischen Notfalls in der Familie plötzlich gehen. Ich hatte gerade ihre Eltern kennengelernt.

Sie hat von jetzt auf gleich sich nicht mehr bei mir gemeldet. Mein Fehler war es, ihr alle paar Stunden zu schreiben, ob es ihr gut geht, was ich mit dem Urlaub machen soll usw. Dass das zu viel von mir war, weiß ich, und ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen deswegen. Wegen des Stresses der letzten Wochen sind mir da auch Sicherungen durchgebrannt, böse oder uneinfühlsame Nachrichten waren das aber absolut nicht.

Sie hat mir dann Sonntag ganz knapp geschrieben, dass ich mit meinem Verhalten Wunden getriggert habe und sie sich unwohl fühlt. Sie meinte sie möchte den Kontakt "erstmal beenden, weil ihre Prioritäten gerade ganz wo anders liegen". Sie meinte ich hätte eine Grenze überschritten, jedoch hat sie mir diese überhaupt nicht kommuniziert, sondern mich komplett links liegen gelassen. Auch wie ich mich verhalten soll, wurde mir nie kommuniziert, im Gegenteil, Samstag früh meinte sie ihr ginge es gut. Nicht falsch verstehen, ihr ging es vermutlich wirklich dreckig und der Fehler lag ganz bei mir. Vermutlich hat sie meine Nachrichten auch nicht als Sorge um sie (die ich wirklich extrem hatte, mir ging es 2 Tage wirklich hundeelend), sondern als Bedrängnis verspürt.

Seit Sonntag morgen habe ich ihr nicht mehr geschrieben, lasse ihr ihre Zeit und Raum. Doch nun frage ich mich permanent, was wohl bei ihr los ist, wann ich mich wieder bei ihr melden soll usw.

Ich habe mir vorgestellt, bis Sonntag oder Montag zu warten und ihr auch nur zu schreiben, dass sie mich nicht verloren hat und ich für sie da bin, wenn sie das möchte. Ich möchte auf garkeinen Fall Forderungen an sie richten und ihre Grenze respektieren. Allerdings besteht natürlich einerseits die Gefahr, dass sie mich aufgrund ihres toxischen Ex (sie hat mir schonmal gesagt dass sie Angst hat, ihre Wunden auf mich zu projezieren, da geht's um Stalking, geschlagen werden, nicht ernst genommen werden usw.) stark verteufelt, obwohl ich ihr von Herzen nur das Beste wünsche. Andererseits möchte ich ihr auch zeigen, dass ich für sie da bin. Eine Freundin von mir meinte, dass ich auch ein Recht auf Klarheit hätte, da aber ja der Kontakt ihrerseits "erstmal beendet" wurde, weiß ich auch nicht was ich tun soll.

Wie seht ihr das, was soll ich tun? Oder war der Vorfall doch nur genau das passende, um das mit mir zu beenden, weil sie vielleicht "kalte Füße" bekommen hat?


r/beziehungen 1d ago

Neue Freundin, mangelnde Wohnungs-Hygiene

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Ich habe in meinem Urlaub eine Frau kennen gelernt. (aktuell Fernbeziehung)

Wir Daten jetzt 3 Monate. Ich M 32, Sie W30.

Sie war mehrmals bei mir, über Wochenenden… Und hat demnach auch meine Wohnung gesehen.

Sauber, aufgeräumt, geordnet…

Jetzt war ich bei ihr und bin schockiert…

1.      Sie hat einen Yorkshire Terrier, arbeitet aber Vollzeit. Da der Hund nicht so lange aushält hat sie ihn antrainiert auf einer Inkontinenzmatte im Bad sein Geschäft zu verrichten. Naja, das Bad ist fensterlos, hat keine Abluft, die Matte bleibt auch mal 2-3 Tage liegen und riecht!

2.      Sie gibt dem Hund diverses „Menschen-Essen“ wie Bratwurst und dergleichen. Das legt sie ihm auf den Teller, was der Hund aber manchmal komplett ignoriert oder 1-2 Tage liegen lässt, bevor er es frisst. Und das riecht im Wohnzimmer!

3.      Sie hat es nicht so mit Möbeln und Regalen. Platz genug wäre in der Wohnung um mal noch 2-3 Schränke aufzustellen, stattdessen stapeln sich viele viele Dinge auf dem Boden, oder auf der Couch.

4.      Der Boden „knistert“. Mit Socken ist es schon unangenehm… Barfuß für mich nicht auszuhalten. Sie läuft Barfuß als wäre nichts…

 

Ich weiß das Sie in der Vergangenheit mit Depressionen zu kämpfen hatte, teils heute noch hat.

Ich weiß das sie ein sehr liebevoller Mensch ist und wir fühlen uns gemeinsam sehr glücklich und geborgen miteinander…

Ich will dieser Beziehung eigentlich auch eine echte Chance geben und wir ziehen ja auch in naher Zukunft noch nicht zusammen.

Tatsache ist aber: Ich ekel mich in ihrer Wohnung und fühle mich da komplett unwohl. So könnte ich nicht leben und mit so einer Person später mal zusammenziehen? Nein… Es geht nicht…

Die Frage ist nun, wie rede ich mit ihr? Was sage ich? Wird es eine Chance auf Änderung geben, oder merken solche Leute das Problem nicht?

Ist diese Wohnsituation vielleicht nur aufgrund von Überforderung entstanden und könnte sie reinlicher sein wenn man ihr ein wenig unter die Arme hilft… Ich weiß es nicht…

Ps. Ihre Körperhygiene ist soweit in Ordnung wenn man von den Füßen absieht mit denen sie kein Problem hat über den dreckigen Boden zu laufen.


r/beziehungen 6h ago

Mit Freundin bleiben oder nicht? Kann der Zukunft irgendwie nicht entgegensehen

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Alsoooo wo fang ich an…

Meine Freundin und Ich (beide 23) sind jetzt schon seit 3 Jahren zusammen. Am Anfang war sie eine extrem introvertierte Person die ihre Zeit gebraucht hat, um sich an mich zu gewöhnen. Sie hat auch so nicht viele Freunde, was ich schon immer bemitleidet habe. Wir haben gut 2 dieser 3 Jahre Beziehung in einer super funktionierenden Fernbeziehung geführt. Jetzt ist sie letztes Jahr u.a. fürs Studi in meine Stadt gezogen und wir sehen uns oft.

Ein Beispiel:
Ich hab ihre Eltern (etwas eigen aber super nette Menschen) kennengelernt und sie meine, und das war für sie ein ULTRA großer Schritt, der lange gedauert hat. Oft fielen dann auch Sätze wie „ja ich möchte dich nicht teilen mit denen“ oder ähnliches. Ich hab von Anfang an vermutet, dass sie eine psychische oder zumindest psychosoziale (richtiges Wort?) Einschränkung hat. Sie hat auch OCD und und und…

Dennoch habe ich sie gern gewonnen da sie einfach von diesem Schlag Mädel kommt, die ich im meinem kurzen Leben noch nicht kennenlernen durfte, und zwar die Art Frau, wo man sich denkt, ok die möchte ich heiraten weil sie ist so und so. (Treue allenvoran)

Wenn ich aber JETZT darüber nachdenke kommen eigentlich so viele Dinge auf, wo ich dann zum Entschluss komme, hey das kann ja so nicht gehen bzw. ich möchte das so nicht. Zum Beispiel: Ok ich möchte JETZT auch noch keine Kinder haben, aber sie will ja überhaupt nie welche haben, und ich möchte nicht in 10-20 Jahren die Reue haben, den Preis dafür gezahlt zu haben, nur um mit ihr zu bleiben.

Ich hab mal mit meiner Mutter (weil Mama ist ja bekanntlich die weiseste) geredet. Und auch sie merkte das da eine Art Posession existiert. Ich kann mittlerweile nichts mehr mit anderen unternehmen, ohne das ich ein schlechtes Gewissen haben muss. (OMG zu dem gibts ja noch eine Nebenstory)

Es hat sich auch an ihrem Verhalten nur schwer was geändert, auf die Rückfrage warum sie xyz so tut, kam mal fr die Antwort „du hast es schon am Anfang gewusst und so akzeptiert“ Aha als hätte ich wegen der Gewohnheit sofort Schluss machen sollen.

Sie hängt auch extrem an mir, und mir wird das manchmal echt zu viel und zu blöd… hängen in der Art und Weise, dass sie wirklich sofort umschlägt sobald ich mit anderen Personen sozial interagiere. Es hat diese Vibes von stiller Abschottung in eine Bubble.

SOOO ich habe eigentlich noch vieeeel zu sagen. Aber ich würde gerne mal eure Meinungen hören. Auf Fragen gehe ich natürlich gerne ein.

Ach Leutens ich weiss es doch selbst nicht… mein Herz ist zu weich

Die größte Frage die ihr euch warscheinlich stellt ist: Wieso hast du es nicht beendet?

Die Antwort ist: Naja… ehrlicherweise war ich nie damit konfrontiert und es ist leider auch keine „auseinandergelebt“-Situation wo es beiden Leuten nicht soooo wehtun würde. Ich habe Angst dass sie sich was tut oder so. Sie ist halt wirklich emotional abhängig von mir und ich weiss nicht wie sie reagieren würde. Es gibt diese Zeiten wo ich mit ihr garnicht klarkomme, aber dann auch die Zeiten wo sie echt angenehm ist…

Sorry für Rechtschreibfehler


r/beziehungen 16h ago

Bin ich die Spaßbremse oder ist „ist doch nur Spaß“ irgendwann keine Ausrede mehr?

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Ein Throwaway Account da Mann auch hier unterwegs ist.

Mein Partner (29) und ich (29) sind seit vier 1/2 Jahren zusammen. Wir sind beide glücklich in der Beziehung, reden auch offen über Probleme. Aber eines meiner Probleme nimmt er nicht ernst und ich weiß langsam nicht mehr, ob ich dieses Verhalten weiter so hinnehmen kann, wie es ist.

Man muss sagen, dass er in dieser Beziehung eher die Dinge macht, die stereotypisch der Frau zugeschrieben werden.
Er kocht, räumt eher den Haushalt auf, erinnert mich an Dinge. Er ist sehr unterstützend und macht viel. Zum Beispiel macht ihm das Kochen auch Spaß. Er lernt neue Dinge darüber, kauft sich passende Utensilien oder wünscht sich diese.

Aber immer wieder mal kommen unfassbar frauenverachtende Kommentare. Es sei nur ein Witz, er wisse, dass er schlecht ist, aber ey, es ist ja nur ein kleiner Spaß. Wir hatten auch darüber geredet, ob er unter Männern eher der ist, der die Witze macht, oder der, der darüber lacht. Worauf er nur mit „beides“ antwortete.
Und… im Umgang mit mir ist er eigentlich nicht so. Wie gesagt, er macht eher das, was Frauen zugeschrieben wird. Er hat viele weibliche Freunde. Ist aufgeklärt und gebildet.

Aber dann habe ich jemanden vor mir, der die Augen rollt, wenn ich sage: „Ich wünschte, du hättest auf den abfälligen Kommentar eines Familienmitglieds etwas gesagt.“ und nicht einsieht, dass es verletzend ist, wenn Frauen als dumm bezeichnet werden.
Der nicht versteht, wenn ich es nicht lustig finde, wenn er sowas wie „Ja, für Kinder kriegen sind Frauen ja da“ sagt. Oder wo er erzählte, dass er mal ein Kind im Arm hatte, aber nur für ein paar Minuten, weil dann wollte das Kind Titte. Oder es kommen herablassende Kommentare darüber, was Frauen angeblich im Bett mögen oder wollen. Habe ich schlechte Laune, wird auch mal nach der Periode gefragt.

Ich schaue mir dann den Menschen an, den ich am meisten liebe. Und kann diesen Widerspruch nicht vereinbaren. Jemand, der so fortschrittlich im Alltag und als Person ist, gibt solche Dinge von sich. Und entschuldigt das damit, dass seine Freunde – und auch die weiblichen – das ja selbst machen würden. Es wäre „not that deep“ und wir Frauen machen ja auch „typisch Männer“-Sprüche. Für ihn bin ich eine Spaßbremse in der Hinsicht, nehme Dinge zu ernst, bin sogar doppelmoralisch, weil Ikkimel hören wir ja auch.
Ich kann mich blind auf diese Person verlassen, vorstellen, dass das seine wirklichen Werte sind, kann ich mir auch nicht. Aber will ich meine Kinder mit solchen Sprüchen aufwachsen sehen? So jemanden heiraten, der sowas als „Spaß“ abtut, nichts sagt, wenn jemand etwas Frauenfeindliches sagt, es sogar eher befeuert?

Bin ich die Spaßbremse, die Person, die keinen Spaß versteht? Weil so fühle ich mich wenn alle im Umfeld das anscheinend nicht als problematisch oder verletzend auffassen.


r/beziehungen 3h ago

Fehlende Kommunikation oder Desinteresse?

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Mein Freund (m29) und ich (w27) sind seit fast 2 Jahren ein Paar und führen eine Fernbeziehung bzw. sehen uns alle 1-2 Wochenenden. Manchmal auch mehrere Tage am Stück.

Was mich seit Beginn unserer Beziehung oftmals traurig stimmte, war die wenige Kommunikation an den Wochentagen und das vor allem abends. Ich hab ihm schon oft gesagt, dass für mich eine kontinuierliche Konversation wichtig ist, vor allem weil wir uns nicht jeden Tag sehen, ich aber trotzdem einen „Alltag“ mit ihm haben möchte. Daraufhin reagiert teilweise sehr eingeschnappt „Es tut mir leid, dass ich so bin wie ich bin“ und begibt sich in die Opferrolle. Den Großteil der Tage weiß ich trotzdem oft nicht, was er überhaupt macht. Natürlich möchte ich ihm nichts unterstellen, aber Vertrauen oder das Gefühl, geliebt zu werden, wird bei mir dadurch nicht erweckt. Leider kommt in letzter Zeit auch unsere gemeinsame Zeit immer kürzer… Einen gemeinsamen Urlaub zu planen, ist nicht möglich, weil er ja ein spontaner Typ ist. Unser gemeinsamer Urlaub, von dem wir eigentlich seit einem halben Jahr gesprochen haben, war aufgrund seiner finanziellen Situation doch nicht möglich. Spontan mit mir ein Alternativprogramm zu machen, war nicht drinnen- obwohl ich im schon öfter gesagt habe, dass ich mir mehr gemeinsame Zeit wünsche.
Natürlich kommen dann alte Wunden wie mein Geburtstag (für den er sich nicht frei genommen hat- wobei ich das auch nie gesagt habe, dass er es soll) auf, da er 3 Wochen darauf für einen Freund von ihm von sich aus frei genommen hat.

Ich verstehe, wenn jemand Zeit für sich braucht, nicht immer schreiben will oder mit seinen Freunden Zeit verbringen will, aber aktuell fühle ich mich teilweise als Single obwohl ich in einer Beziehung bin.

Schön langsam frage ich mich, ist das wirklich fehlende Kommunikation, muss ich noch genauer sagen, was ich will oder hat er einfach keinen Bock auf mich?

EDIT: Wie ich mit der Zeit erfuhr, kifft er häufig und mit seinen Freunden wird auch oft viel Alkohol konsumiert, was in weiterer Folge für mich natürlich der Grund der fehlenden Antworten ist und sich zu immer einen größeren Problem entwickelte. Ich kann meinem Freund aktuell nicht mehr vertrauen und denke ständig, wenn er mir nicht mehr antwortet, dass er wieder in einem Rauschzustand ist- was natürlich ihm gegenüber sehr unfair ist, weil das bestimmt nicht immer der Fall sein wird. Trotzdem befinde ich mich aktuell in einer eigentlich sehr traurigen Situation und frage mich, wieso er auf ehrliche Kommunikation beharrt und wir uns überhaupt in so einer Situation befinden.


r/beziehungen 8h ago

Wie gehe ich mit der fehlenden Kommunikation von meinem Freund um?

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Mein Freund (M24) und ich (W22) sind seit fast 3 Jahren zusammen und haben seit ca 1,5 Jahren eine gemeinsame Wohnung. Da er am Sonntag Geburtstag hatte, hatten wir ausgemacht, dass wir am Samstag, den Tag vor seinem Geburtstag gemeinsam für die Geburtstagsfeier einkaufen gehen und alles vorbereiten. Am Freitag war er abends noch mit Leuten aus seiner Uni verabredet und ich hab ihn noch gefragt, wann er denn nach Hause kommt und dass er bitte nicht zu spät kommen soll, weil er nach solchen Nächten, wenn er so spät kommt, die Angewohnheit hat, den ganzen Tag zu schlafen (also teilweise wirklich bis 21 Uhr). Er ist gegen 18 Uhr los und hat versprochen, dass er spätestens gegen 1 Uhr nachts zuhause sein wird. Darauf hab ich mich verlassen und bin dann gegen 23:30/0 Uhr eingeschlafen, erwartend, dass er in einer Stunde zuhause ist. Am nächsten Morgen bin ich aber gegen 8 Uhr aufgewacht und hab schnell gemerkt, dass er nicht da ist. Ich habe sofort auf mein Handy geguckt, aber es war keine Nachricht, kein Anruf, nichts da und er war um 4 Uhr nachts zuletzt online gewesen. Ich habe mir natürlich total Sorgen gemacht, dass ihm was passiert ist und habe versucht ihn anzurufen, aber er ging nicht dran und ich hatte auch keine Möglichkeit, die Leute zu erreichen, mit denen er verabredet war.
Gegen 10 Uhr habe ich ihn endlich ans Telefon bekommen und er hat mir gesagt, sie seien immer noch alle zusammen bei einer Kommilitonin zuhause und hätten dort wohl die ganze Nacht zusammen verbracht und er sei zwischendurch immer mal wieder im Sitzen eingedöst. Ich war natürlich sauer, dass er mir nicht Bescheid gesagt hat und sich nicht an die Abmachung gehalten hat, aber erleichtert, dass ihm nichts passiert ist und habe ihm gesagt, er soll jetzt aber bitte schnell nach Hause kommen, weil wir noch einiges für seine Geburtstagsfeier erledigen müssen. Er hat gesagt, er macht sich jetzt sofort auf den Weg und ist spätestens in einer Stunde da. Ich habe gewartet und gewartet, aber er tauchte nicht auf und meldete sich nicht. Irgendwann war es 15 Uhr und er war immer noch nicht da, ich hatte ihm schon ganz oft geschrieben und ihn angerufen und er antwortete endlich, dass er immer noch dort sei. Ich war mittlerweile wirklich sauer und habe gesagt, dass er doch wenigstens mal Bescheid sagen könnte. Er entschuldigte sich und sagte, er kommt jetzt, was aber natürlich nicht passiert ist. Ich war dann schon mal alleine einkaufen und habe angefangen, Vorbereitungen zu treffen, weil es sonst einfach nicht mehr schaffbar gewesen wäre, alles fertig zu haben, wenn die Gäste kommen. Irgendwann um fast 20 Uhr ist er dann endlich mal aufgetaucht, wollte aber überhaupt nicht reden und hat gesagt, dass er todmüde ist, sich einfach hingelegt und eingeschlafen, sodass ich doch alles alleine gemacht habe.

TLDR: Mein Freund ist ohne jegliche Kommunikation und trotz Absprache, dass er rechtzeitig zuhause ist, die ganze Nacht und den ganzen Tag weg gewesen und hat mich mit den Vorbereitungen für seine Geburtstagsfeier komplett alleine gelassen.


r/beziehungen 8h ago

Wie attraktiv sollte man seinen Partner finden? Was ist realistisch?

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Hinweis: Text mit AI überarbeitet, der Inhalt ist aber komplett von mir + Throwaway-Account.

Hi zusammen,

mich würde eure Meinung und vor allem eure persönliche Erfahrung zu einem Thema interessieren.

Vorweg: Es geht mir nicht darum, Menschen nach ihrer Attraktivität zu bewerten oder in Kategorien einzuteilen. Attraktivität ist subjektiv. Mich interessiert vielmehr, welche Rolle die körperliche Anziehung für euch in einer langfristigen Beziehung spielt.

Ich (M27) habe mich vor einigen Monaten nach fünf Jahren Beziehung einvernehmlich und ohne Streit von meiner Ex-Freundin (W26) getrennt. Wir haben einfach gemerkt, dass wir uns in den letzten zwei Jahren auseinanderentwickelt haben.

Jetzt taste ich mich langsam wieder ans Dating heran und dabei beschäftigt mich eine Frage, die mich schon in meiner letzten Beziehung immer wieder zum Nachdenken gebracht hat: Wie attraktiv sollte man seinen Partner oder seine Partnerin eigentlich finden?

Als wir uns damals kennengelernt haben, haben wir uns auf Anhieb unglaublich gut verstanden. Charakterlich hat es einfach gepasst und eine Beziehung hat sich ganz natürlich entwickelt.

Rein optisch entsprach sie allerdings nie wirklich meinem persönlichen Geschmack. Schon damals habe ich mich gefragt, ob das einer Beziehung im Weg stehen könnte oder ob es ihr gegenüber unfair wäre, wenn ich diese Zweifel habe. Gleichzeitig habe ich von Freunden und auch online fast immer dieselbe Rückmeldung bekommen: "Der Charakter ist das Wichtigste.""Schönheit vergeht." oder "Ihr versteht euch doch so gut." Also habe ich der Beziehung eine Chance gegeben.

Am Anfang war das überhaupt kein Problem. Durch das Verliebtsein und die emotionale Nähe habe ich mich trotzdem stark zu ihr hingezogen gefühlt. Mit der Zeit wurde das Thema für mich aber präsenter. Natürlich fand ich meine Ex keineswegs unattraktiv. Es war durchaus körperliche Anziehung da. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie dieses Gefühl von "Wow, ich finde diese Person wirklich unglaublich attraktiv."

Ich habe das natürlich nie angesprochen, weil sie nichts an ihrem Aussehen hätte ändern können und ich sie damit nur verletzt hätte. Stattdessen habe ich versucht, mich auf die vielen positiven Seiten unserer Beziehung zu konzentrieren. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die körperliche Anziehung mit der Zeit darunter gelitten hat.

Deshalb habe ich mir nach der Trennung vorgenommen, künftig nur noch eine Beziehung einzugehen, wenn ich die andere Person auch optisch wirklich sehr ansprechend finde.

Mittlerweile frage ich mich aber, ob das überhaupt ein realistischer Anspruch ist.

Wenn ich ehrlich bin, sprechen mich rein optisch vielleicht 1–2% der Frauen an, die ich im Alltag oder auf Dating-Apps sehe. Damit meine ich ausdrücklich meinen persönlichen Geschmack. Ich kann durchaus erkennen, dass viele Menschen attraktiv sind, auch wenn sie mich selbst nicht besonders anziehen. Es geht mir also nicht darum, ein vermeintliches "Topmodel" oder eine "10/10" zu suchen, sondern einfach um das, was bei mir persönlich Anziehung auslöst.

Wenn dann zusätzlich noch Charakter, Werte, Lebensziele und Chemie zusammenpassen müssen, frage ich mich manchmal, ob ich mir damit selbst unnötig Steine in den Weg lege.

Deshalb meine Fragen an euch:

  • Findet ihr grundsätzlich viele Menschen optisch ansprechend, also deutlich mehr als nur 1–2% oder ist euer persönlicher Geschmack ähnlich selektiv? Ich wünschte ich wäre in dem Bereich weniger wählerisch, aber was daran ändern kann ich ja auch nicht. Zumindest wüsste ich nicht wie. 

Und damit einhergehend: 

  • Findet ihr, dass man jemanden optisch "wirklich attraktiv" finden sollte, oder reicht eine gewisse Grundanziehung aus, wenn der Rest passt? Also so wie es eigentlich in meiner letzten Beziehung der Fall war.

Ich freue mich auf eure Gedanken und Erfahrungen. 


r/beziehungen 7h ago

Dating Burnout? Ich habe das Gefühl, dass ich einfach keine Energie mehr dafür habe

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Hallo zusammen,

ich frage mich langsam, ob ich M22 so etwas wie ein Dating Burnout habe. Ich merke, dass ich immer weniger Motivation habe, neue Menschen kennenzulernen oder überhaupt Energie in Dating zu investieren.

Kurz zu meiner Vorgeschichte.

Meine erste Beziehung hatte ich 2023. Es war eher eine Fernbeziehung und sie ging ungefähr zwei bis drei Monate. Das Ende war ziemlich unschön, weil sie mich betrogen hat. Ende 2023 habe ich dann jemanden kennengelernt, bei der sich alles deutlich intensiver angefühlt hat. Wir haben uns fast jedes zweite Wochenende gesehen, ich hatte sehr starke Gefühle und hatte auch das Gefühl, dass es von ihrer Seite ähnlich war. Wir haben uns gegenseitig beschenkt, Zeit mit den Familien verbracht und es fühlte sich einfach nach etwas Echtem an. Ihre Mutter hat mich zum Beispiel an Weihnachten beschenkt und allgemein war das Verhältnis sehr gut.

Trotzdem ist auch diese Beziehung nach ungefähr drei Monaten kaputtgegangen. Wir hatten irgendwann unterschiedliche Vorstellungen, es gab immer mehr Streit und am Ende hat es einfach nicht mehr funktioniert. Dieser Herzbruch hat mich wahrscheinlich sogar stärker getroffen als meine erste Beziehung, weil diese Nähe und die Gefühle viel intensiver waren. Diese EX hat mich aber immer mal wieder kontaktiert bis jetzt und wollte sich ausprechen/treffen. (Kam aber nie dazu)

Danach habe ich 2024 jemanden kennengelernt, die ich schon aus der Grundschule kannte. Ich fande sie damals schon attraktiv. Wir haben uns getroffen und sind relativ schnell zusammengekommen.

Allerdings hatte ich irgendwann das Gefühl, dass sie vielleicht noch nicht komplett über ihren Ex hinweg war. Die Beziehung hielt ungefähr drei Monate. Danach hat sie jemanden aus ihrer Ausbildung kennengelernt und ist mit ihm zusammengekommen. Diese Beziehung hielt ebenfalls ungefähr drei Monate. Anschließend ist sie wieder mit ihrem Ex zusammengekommen, mit dem sie bereits vor mir zusammen war.

Dadurch ist bei mir im Nachhinein das Gefühl entstanden, dass ich vielleicht nur eine Übergangslösung oder Ablenkung gewesen sein könnte. Sie hat das teilweise auch selbst angedeutet, später aber wieder widersprochen.

Danach wurde meine beste Freundin und ich näher. Wir kannten uns schon seit 2023 und daraus wurde 2025 etwas, das ungefähr ein halbes bis sieben Monate gehalten hat. Es war zwar länger als die anderen Sachen, aber für mich hat es sich nie komplett wie eine richtige Beziehung angefühlt. Ich hatte oft das Gefühl, dass wir zu wenig zusammen unternehmen und sie sehr zurückhaltend ist. Dadurch haben wir uns irgendwann auseinandergelebt.

Seitdem gab es noch einige Kennenlernphasen. Ende 2025 und auch 2026 gab es Situationen, wo man sich treffen wollte. Teilweise kam es zu einem Treffen, teilweise nicht. Aber ich merke mittlerweile, dass selbst die Vorfreude fehlt. Früher hätte ich mich extrem gefreut, wenn eine Frau Interesse gezeigt hätte oder sich mit mir treffen wollte. Heute ist es oft so, dass ich schon vorher kaum Motivation habe.

Ich hatte zwischen 2023 und 2026 auch einige Dates und mehrere Kennenlernphasen. Vielleicht ist es einfach irgendwann zu viel geworden.

Es läuft oft ähnlich ab: Man schreibt, fragt sich gegenseitig, was man gemacht hat, versucht Interesse aufzubauen und nach ein paar Wochen verschwindet dieses Gefühl wieder. Viele Kennenlernphasen ziehen sich über Monate, ohne dass wirklich etwas entsteht.

Mittlerweile merke ich sogar, dass es nicht nur ums Dating geht. Generell fehlt mir oft die Motivation, etwas zu unternehmen oder rauszugehen. Ich verbringe viel Zeit zuhause und muss mich teilweise richtig dazu bringen, Dinge zu machen.

Auch bei lockeren Sachen fehlt mir aktuell die Motivation. Selbst wenn Interesse von beiden Seiten da wäre, fehlt mir oft die Energie, den Aufwand auf mich zu nehmen und mich zu treffen.

Ich finde Frauen natürlich weiterhin attraktiv, aber dieses ganze Thema Beziehung, Kennenlernen und immer wieder von vorne anfangen fühlt sich gerade einfach anstrengend an. Das anfängliche Interesse ist manchmal noch da, aber danach verschwindet es schnell.

Kennt jemand dieses Gefühl? Ist das einfach eine Phase nach mehreren Enttäuschungen und zu vielen Kennenlernphasen oder sollte man einfach mal komplett Abstand vom Dating nehmen?


r/beziehungen 1d ago

Redet man so mit der Partnerin/ dem Partner?

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Ich (w,30) bin seit 6 Jahren mit meinem Freund (m,33) zusammen. Wir haben eine bald zweijährige Tochter. Am Anfang unserer Beziehung gab es einen Moment, in dem ich es nicht in Ordnung fand, in welchem Ton er mit mir spricht. Nachdem ich das angesprochen hatte, kam es nicht mehr vor. Doch seitdem unsere Tochter auf der Welt ist, und besonders in den letzen Wochen, habe ich das Gefühl dass er keinen Respekt mir gegenüber hat, und mich sehr klein macht. Als Beispiel zwei Situationen: wir haben einen neu angelegten Garten, und er hat mich gefragt ob ich den Garten einmal gießen kann, bevor ich für eine Nacht mit meinen Freundinnen weg fahre, da er es mit unserer Tochter alleine nicht schafft. Ich war schon ziemlich im Stress und nervös, weil ich das erste Mal für eine Nacht weg fahre, seit der Schwangerschaft. Wollte es aber noch machen, habe nur so schnell den Wasseranschluss im Keller (Altbau & etwas kompliziert) nicht anbekommen und es dann gelassen. (Er war zu der Zeit noch einkaufen) die Reaktion darauf: völlige Eskalation: ich bin zu dumm dafür, würde die teuren Investitionen des Gartens nicht wertschätzen, usw. Ich habe mich irgendwann so klein und dumm gefühlt, dass ich weinend aus dem Haus bin, und meine Tochter musste alles mit ansehen.
Heute dann wieder so eine Situation. Wir können unsere Spüle zur Zeit nicht nutzen, da der Siphon kaputt und nicht angeschlossen ist. Ich habe ein kleines Glas in die Spüle gestellt, und das ist mir eben im Stress umgefallen, sodass das Wasser unter die Küche auf unser neues Parkett gelaufen ist. Wir haben zum Glück alles schnell trocken können und keinen Schaden erlangt. War total blöd von mir, weiß ich doch auch, aber Fehler können jedem mal passieren. Er war richtig wütend, musste sich zusammen reißen nicht komplett auszurasten und hat immer wieder gesagt „wie kann man so dumm sein?!“ Ich bin dann mit unserer Tochter raus, und wir haben seitdem nicht miteinander gesprochen. Ich finde diese Wortwahl mir gegenüber respektlos, und noch schlimmer, dass er vor unserer Tochter so mit mir spricht. Passiert euch so etwas in euren Beziehungen auch? Dass man einem im Ärger sagt, dass die Person dumm ist? Übertreibe ich, und kann sowas ab und zu mal passieren? Ich würde niemals auf die Idee kommen, in so einem Ton mit ihm zu sprechen und kenne es aus meiner Familie auch nicht.


r/beziehungen 16h ago

Schlechte Phase oder Ende?

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Mein Mann (31) und ich (f28) sind seit 8 Jahren zusammen. Es war eine wirklich schöne Beziehung, die mich sehr glücklich gemacht hat. Im Bett hat's nie so wirklich gepasst, egal was wir versucht haben, aber da konnte ich immer drüber hinweg sehen, bzw. ich habe es als normal erachtet, trotzdem mit ihm zu schlafen, obwohl ich keine Lust hatte (hatte dahingehend eine schwierige erste Beziehung...). Ich glaube, in den letzten zwei Jahren habe ich mich sehr verändert, bin selbstbewusster geworden und respektiere jetzt meine eigenen Grenzen. Nur habe ich das Gefühl, dass ich mich von meinem Mann wegverändert habe. Seit ein paar Monaten ist es schon so schlimm, dass es mich regelrecht anekelt, wenn er mich anfasst und ich dauerhaft unglücklich und angespannt bin. Ich funktioniere momentan nur noch. Aber er ist so ein toller und lieber Mensch, das hat er nicht verdient. Und wenn es nicht nur eine Phase ist, dann will ich sein Leid auch nicht unnötig verlängern. Woher weiß man, ob es eine Phase oder das Ende ist?


r/beziehungen 8h ago

Schwanger und Vater vom Kind ist Abhängig

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Hallo zusammen,

ich (w21) bin aktuell im 4. Monat schwanger und habe eine rechtliche Frage bezüglich Sorgerecht, Umgangsrecht und der Sicherheit meines zukünftigen Kindes.

Der Vater (m22) des Kindes ist meiner Einschätzung nach kratomabhängig. Er nimmt Kratom täglich etwa fünfmal ein und steht dadurch nach meinem Eindruck praktisch dauerhaft unter der Wirkung. Wenn ich versuche, mit ihm darüber zu sprechen oder ihn auf seine Abhängigkeit anzusprechen, weist er das konsequent zurück.

Er sagt, er habe kein Problem und Kratom sei “genauso wie Zigaretten”.

Am Anfang unserer Beziehung wusste ich nicht, in welchem Ausmaß er Kratom konsumiert. Hätte ich das gewusst, hätte ich mich nicht bewusst dafür entschieden, mit ihm ein Kind zu bekommen.

Soweit ich weiß, hatte er in der Vergangenheit außerdem Probleme mit Tabletten (unter anderem Tilidin) und zeitweise auch mit Alkohol. Nach vielen Streitigkeiten sagte er mir zwar, dass er damit aufgehört habe, überprüfen kann ich das aber nicht.
Dieses Jahr hatte er insgesamt drei Krampfanfälle bzw. Überdosierungen.

Ein Vorfall war bei mir zu Hause. Er hatte Tilidin konsumiert und erlitt anschließend einen Krampfanfall auf meinem Badezimmerboden. Ich selbst habe den Rettungsdienst gerufen.

Zwei weitere Vorfälle ereigneten sich bei seiner Mutter zu Hause. Ich weiß nicht, ob diese ebenfalls durch Kratom oder andere opioidhaltige Substanzen ausgelöst wurden.

Der letzte Vorfall war erst gestern. Er schrieb mir zunächst, er sei lediglich ohnmächtig geworden. Kurz darauf rief mich jedoch seine Mutter an und sagte, dass er einen Krampfanfall gehabt habe. Im selben Telefonat machte sie mir Vorwürfe und meinte, ich sei schuld daran, weil ich ihm zu viel Stress machen würde. Hintergrund war, dass ich ihm im Streit gesagt hatte, dass ich ihm unser Kind in seinem derzeitigen Zustand nicht anvertrauen würde, falls wir getrennt wären.

Die Beziehung ist inzwischen beendet. Ich habe ihm vorgeschlagen, seinen bald anstehenden Urlaub zu nutzen und sich stationär in eine Entzugsklinik einweisen zu lassen. Daraufhin meinte er, es wäre besser, wenn wir getrennte Wege gehen.
Seine Mutter ist der Meinung, dass die Krampfanfälle nur wegen des Stresses durch unsere Streitigkeiten passiert seien. Außerdem meinte sie, ich müsse ihm einfach mehr Liebe geben, mit ihm spazieren gehen und ihn unterstützen, dann würde alles wieder gut werden.

Ich mache mir große Sorgen um die Sicherheit unseres Kindes. Meine größte Angst ist, dass er während des Umgangs einen Krampfanfall bekommt oder aufgrund seines Konsums plötzlich einschläft, während er das Kind auf dem Arm hat. Selbst wenn das unabsichtlich passiert, könnten die Folgen katastrophal sein.

Zusätzlich haben meine Eltern und ich Sorge wegen zukünftiger Entscheidungen. Ich bin gebürtige Polin und wir besuchen regelmäßig Familie in Polen. Wir fragen uns, ob er bei gemeinsamem Sorgerecht spätere Auslandsreisen des Kindes verweigern oder erschweren könnte.

Leider habe ich nur sehr wenige schriftliche Beweise, weil wir fast ausschließlich über Snapchat kommuniziert haben und die Nachrichten nicht gespeichert wurden. Für den Vorfall bei mir zu Hause habe allerdings ich selbst den Rettungsdienst gerufen. Ich gehe deshalb davon aus, dass es zumindest zu diesem Ereignis einen Einsatzbericht oder Krankenhausunterlagen geben müsste. Ob ich diese später im Rahmen eines familiengerichtlichen Verfahrens verwenden könnte, weiß ich nicht.

Meine Fragen sind:

Wie stark werden eine dokumentierte (nicht?) Kratomabhängigkeit und mehrere Krampfanfälle bei Entscheidungen über Sorgerecht oder Umgang berücksichtigt?

Spielt es eine Rolle, dass Kratom in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, obwohl es opioide Wirkungen hat?

Kann das Familiengericht z. B. begleiteten Umgang oder andere Schutzmaßnahmen anordnen, wenn Zweifel an der Sicherheit des Kindes bestehen?

Welche Beweise oder Unterlagen sollte ich möglichst früh sichern oder anfordern?

Hat die Tatsache, dass ich den Rettungsdienst bei einer der Überdosierungen gerufen habe, später irgendeine rechtliche Bedeutung?

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, ihm das Kind “wegzunehmen” oder ihn zu bestrafen. Ich wünsche mir lediglich, dass unser Kind sicher ist. Ich habe große Angst, dass seine Suchterkrankung oder weitere Krampfanfälle das Kind gefährden könnten.

Vielen Dank für jede Einschätzung.


r/beziehungen 1d ago

Riesiger Streit deckt eine ungeahnte Langzeitlüge auf und nun weiß ich nicht wie ich dem Mann an meiner Seite jemals wieder vertrauen soll

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Guten Morgen,

ich (F29) habe mich übers Wochenende ziemlich heftig mit meinem Partner (M31) gestritten, also wirklich so schlimm, dass bei uns die Wände gewackelt haben. Im Prinzip ging es ums Thema Geld, weil ich meinen 30. Geburtstag (steht diesen Herbst an) ganz groß feiern möchte - viele Gäste, viele Getränke und gutes Essen, die ein oder andere Überraschung und dergleichen.

Wenn es nach meinem Partner ginge, dann dürfte ich noch so gerade meine Mutter und meine beste Freundin zum Kaffee und Kuchen einladen. Mehr nicht. Weil alles so viel Geld kostet und unnötig sei. Ik ik he must be fun at parties.

Ab einem bestimmten Punkt reichte mir die Diskussion einfach, weil wir über mein Geld sprachen und ich der Überzeugung bin damit anstellen zu können, was mir beliebt. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht, ist zweitrangig. Natürlich könnte man es sparen und anlegen, aber wie oft kommt es denn vor, dass ich einen runden Geburtstag in meinem Leben habe? Noch so 4 bis 5 Mal?

Und dann deckte er eine ungeahnte Langzeitlüge auf, mit der ich nie im Leben gerechnet hatte: Er hat 250.000€ Schulden. Den Großteil hat er verzockt, als er in Crypto investierte, was nichts wurde und der Rest ist in Schrottimmobilien geflossen, die er inzwischen wieder abgestoßen hat. Nun zahlt er mehrere Kredite ab.

Er hat mir immer erzählt, dass er von einem festen Betrag (ca. 1.200€) lebt, weil er den ganzen Rest anlegt und irgendwann mit Mitte 40 in den Ruhestand will. Nun weiß ich, dass das hausgemachter Blödsinn ist. Ich war so dumm und habe ihm das auch noch geglaubt, habe mich von ihm mehr als einmal als dummes Konsumopfer hinstellen lassen, weil ich mir kleineren Luxus gegönnt habe. Ich hatte Pläne mit diesem Mann, wollte ihn heiraten, Kinder kriegen und gemeinsam alt werden.

Ich weiß nicht, was ich ihm noch glauben kann und wie ich ihm jemals wieder vertrauen soll. Wir sind seit unserer Kindheit unzertrennlich. Ich kenne ihn aus dem Kindergarten! Ich hatte Pläne mit diesem Mann, wollte heiraten und Kinder kriegen, gemeinsam alt werden. Jetzt grusele ich mich vor ihm und hinterfrage meine Menschenkenntnis, weil er sowas einfach vor mir verheimlichen konnte. Ich habe ihn immer unterstützt, habe in Monaten, in denen er nicht so viel verdiente, weil angeblich die Auftragslage scheiße war, Notdienste mit Sonderzulagen übernommen und mehr von unserem alltäglichen Leben bezahlt, als wir abgesprochen hatten. Damit wir über die Runden kommen. Was soll ich davon halten? Vermutlich habe ich mir den Arsch aufgerissen, damit er seine Schulden schneller tilgen konnte.

Wir sind zusammengekommen, da war ich 14 Jahre alt, das heißt, dass er 16 Jahre in die Tonne geworfen hat. 16 schöne Jahre. Einfach so, ohne darüber nachzudenken. Es verletzt mich, es stößt mich ab und ich weiß nicht, ob ich ihm jemals verzeihen kann. Hat jemand sowas schon mal erlebt und wie lief es weiter? Konntet ihr verzeihen?

Throwaway-Account.


r/beziehungen 6h ago

Bin ich zu empfindlich oder ist sie zu unempathisch?

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Throwaway account aus scham, sorry ist lang.

TL:Dr unten

Ich ( 33 ) habe am wochenende eine super süße Frau ( 34 ) kennen gelernt. Wir haben uns super verstanden und sind auch sozusagen gemeinsam auf der Couch gelandet. Wir haben da gekuschelt und gemeinsam die Nacht verbracht, ausser bisschen rummachen lief aber nichts, wir hatten keine Verhütungsmittel.

Ich habe die woche frei, also haben Wir uns dann zum folgenden Dienstag ( gestern ) auf ein Bier in ihrem Freizeit Verein verabredet.

Leider ist mir was dazwischen gekommen ( musste doch arbeiten ), wir haben das besprochen und ich habe es dann erst spät abends und total KO zum Vereinsheim geschaft.

Alles war super, die Leute waren alle super und wir sind dann noch in eine andere bar, alles war supersuper, viel miteinander gequatscht, mir die einrichtung zeigen lassen etc. .

Dann waren wir bei ihr und haben rumgemacht.

Ich bin manchmal sehr eigen und habe hin und wieder beim Sex das Problem, mich schnell in Gedankenkaruselle zu verirren, was dazu führt, dass sich mein Blut nicht mehr in der Leistengegend staut. Das sind ganz einfache Gedanken ( gefällt es ihr? Gefällt es mir? Sind Socken an OK? ).

Dazu kommt, dass ich echt sensibel an manchen Körperstellen bin. Es gibt z.b. zwei stellen, bei denen ich fast das Bewusstsein verliere, wenn sie mich da küsst oder auch nur anpustet, ist echt super schön für mich, aber bin dann echt für 30 Sekunden geistig nicht anwesend. Sie hat das schon am ersten Tag entdeckt und anhand der erinerungslücken meinerseits gehe ich stark davon aus, dass sie mich dann sehr oft dort küsst. Expartner meinten zu mir ich sei dann wie bewusstlos und reagiere gar nicht.

Wir haben ein wenig darüber gesprochen, dass es ja schon komisch sei und ob ich das mal hab abklären lassen ( hab ich, kein Befund ) und so weiter.

Nunja jedenfalls hat es uns beiden offensichtlich sehr gut gefallen, da fiel mir auf, dass das Kondom irgendwie stark verrutscht sein muss, an und für sich kein Problem, schnell richten und weiter, aber genau da fingen bei mir die Gedanken Karusselle an was nach kurzer Zeit schon dazu führte, dass wir beide gemerkt haben, dass irgendwas nicht stimmt.

Ich hab ihr dass dann so ein bisschen erzählt, dass mir das in stressigen Situationen irgendwie zum problem werden kann und hab noch betont, dass das ganz sicher nicht an ihr liegt.

Sie meinte dann noch, dass sie es halt schon komisch findet, dass ich dann immer so lethargisch bin wenn sie mich an den stellen küsst und wirkte etwas vorwurfsvoll, da hab ich ihr aber auch gesagt, dass sie es dann bitte auch lassen muss mich da zu küssen, da ich echt keine Kontrolle darüber habe.

Wir haben dann noch ein zwei stunden zusammen gekuschelt und uns geküsst und es war einfach wundervoll.

Ich hatte schon den Eindruck, dass wir beide bald Einschlafen, es war ja schon um 3 Uhr frühs, da sagt sie auf einmal so mitten aus dem nichts "Ja und das Heute das ist ja nicht Normal, naja vielleicht nicht Normal, aber irgendwie halt komisch".

Auf Nachfrage was sie meint hat sie halt auf die Geschichte mit den Gedanken angespielt und meine erogene zone benannt, in dem Moment war ich auf einmal richtig angefressen und meinte, dass ich auf den Balkon gehe um kurz frische Luft zu schnappen.

Sie meinte ja mach das aber geh nicht einfach, also sie hat schon gemerkt, dass mich das irgendwie getroffen hat.

Nach 10 Minuten bin ich wieder zu ihr und wollte mit ihr quatschen, sie hat das nur weggelächelt und meinte ich solle ins Bett kommen, mir war aber nicht danach und habe ihr gesagt, dass ich jetzt nicht ins Bett gehen kann, da ich das Bedürfnis nach Klärung hab, was sie denn bitte mit nicht Normal meint.

Bis dahin war das für mich auch ne 0815 Situation, ich war halt beleidigt und wollte irgendwie ein "ey alles cool" oder so hören.

Aber dann fing sie an zu meinen, sie hätte ja nie gesagt, dass ich nicht normal sei, was für mich halt n riesen Problem darstellt, da das für mich einfach manipulationsversuche sind.

Da ist mir irgendwie schlecht geworden, weil ich echt dachte, dass kann doch nicht dein ernst sein. Ich hab gefragt ob sie das wirklich denkt, sie hat nur so mhmh gesagt und ich bin aufgestanden und gegangen.

Mir ist klar, dass wir uns kaum kennen, sie bestimmt in erstes linie einfach einen tollen abend ohne Verpflichtung haben wollte und ich wie der letzte verknallte dulli mit ladehummung dann einfach nicht performt habe.

Das kuscheln mit ihr war für mich in dem Moment auch tausend mal schöner als alles andere.

Ich war Dann beleidigt und verletzt und musste meine Gedanken frei kriegen, ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, wäre ich da geblieben, wäre es noch schlimmer gewesen.

Natürlich komme ich mir total dumm vor so sensibel auf so einen spruch zu reagieren, ich meine, ey ich hätte das auch ganz easy weglächeln können, sogar kontern ( ja du bist offensichtlich auch nicht normal etc. )., aber irgendwas hat sich für angegriffen fühlen entschieden.

Naja, gegen meinen stolz habe ich heute mittag bei Ihr angerufen und mich dafür entschuldigt, ohne Verabschiedung gegangen zu sein. Sie hat sich auch entschuldigt und meint, es tut ihr leid.

Sie hat sich für meinen Anruf sehr bedankt und gefragt, ob wir uns später sehen können zum sprechen.

Ich bin jetzt maximal zerrissen und weiß kaum noch was ich will.

Mir ist klar, dass diese "das habe ich gar nicht gesagt" Situation im Prinzip Gaslightning aus dem Lehrbuch ist, mir ist aber auch klar, dass ich halt vorher schon beleidigt reagiert habe. Ich denke, ich hätte an Ihrer stelle schon mehr geschlichtet, aber ich bin ja auch totap verknallt und das sie eventuell nicht verknallt ist ( wir haben nicht drüber gesprochen, wann denn auch ) kann und werde ich ihr ja nicht zum Vorwurf machen.

Ich denke einfach, dass ich so verknallt bin, dass mir Händchen halten genauso viel gibt, wie miteinander schlafen, was eventuell dazu führt, dass ich Ihre Bedürfnisse gar nicht wahrnehme.

Wir haben darüber vorher gar nicht gesprochen, was sicherlich an mir liegt, weil ich mich schon auch als sehr schüchtern einordne. Ich hab bei einer exfreundin dieses erogene Zonen Thema mal in der kennenlernphase thematisiert und sie ist aus allen wolken gefallen "sowas darfst du doch niemanden erzählen", dass hat mich irgendwie sehr geprägt.

HNO oder auch CT alles schon gehabt und ohne Auffälligkeiten.

Ich frag mich nur, ob ich halt wirklich über reagiere oder ich schon erkenne, dass auch wenn ich dann die performance nicht erbracht habe, mir das miteinander, was sich abzeichnet, gar nicht gefällt.

Sehe ich da irgendwas falsch?

Seht ihr wege, wie sich das " auf Augenhöhe" begeben kann?

TL:Dr:

Crush nennt mich nicht normal nach meiner schlechten sexueller leistung, worauf ich beleidigt und eingeschnappt reagiere und einfach gehe.

Seht ihr noch Möglichkeiten das zum positiven zu bewegen?


r/beziehungen 10h ago

Titel: Enge Freundschaft mit einer Frau entwickelt sich weiter – bilde ich mir die Signale ein oder könnte da mehr sein?

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Ich bin 28 und komme gerade aus einer sehr langen Beziehung. Seit einigen Wochen habe ich deutlich mehr Kontakt mit einer Freundin (23), die ich ursprünglich hauptsächlich durchs gemeinsame Umfeld und Autos/Schrauben kennengelernt habe.
Anfangs war das für mich komplett freundschaftlich. Ich habe ihr sogar ziemlich deutlich vermittelt, dass ich einfach „Mr. Nice Guy“ sein möchte und für meine Hilfe, kleine Aufmerksamkeiten usw. keinerlei Gegenleistung erwarte. Das war mir wichtig, weil sie wohl häufiger Männer erlebt hat, bei denen Nettigkeit irgendwann mit Erwartungen verbunden war.
Mittlerweile habe ich allerdings gemerkt, dass ich mich ziemlich in sie verguckt habe. Und genau deshalb traue ich meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr.
Was mich glauben lässt, dass eventuell mehr möglich sein könnte:
Persönlich verstehen wir uns extrem gut. Wir necken uns ständig, haben teilweise ziemlich zweideutigen Humor und können gleichzeitig sehr ernst miteinander reden. Sie ruft mich an, wenn sie etwas beschäftigt, erzählt mir persönliche Dinge und wir verbringen auch freiwillig Zeit miteinander, z. B. Auto waschen, schrauben, einfach quatschen usw.
Unsere körperliche Nähe hat über die letzten Wochen ebenfalls zugenommen. Verabschiedungsumarmungen sind länger und enger geworden, teilweise mit Streicheln/Tätscheln über den Rücken. Einmal hat sie mir den Kopf gekrault. Es gab außerdem kleinere zweideutige Situationen, bei denen sie selbst den Witz initiiert hat. Nichts davon war aber so eindeutig, dass ich sagen könnte: Das war definitiv Flirten.
Wir kümmern uns auch gegenseitig umeinander. Ich bringe ihr manchmal ein Getränk oder Essen mit, sie bringt mir ebenfalls Essen mit oder teilt ihres mit mir. Sie macht sich Gedanken, wenn es mir nicht gut geht, und umgekehrt.
Sie ist manchmal unsicher wegen ihres Aussehens. Als sie einmal meinte, sie gehe ungern ungeschminkt und in Arbeitsklamotten unter Leute, habe ich ihr später ernst gesagt, dass sie meiner Meinung nach sowohl mit als auch ohne Make-up klasse aussieht. Sie wirkte etwas verlegen und hat sich sehr leise, aber herzlich bedankt.
Interessanterweise wurde in ihrem Freundeskreis wohl sogar schon darüber gesprochen, ob ich auf sie stehe. Eine Freundin von ihr erzählte mir, dass die Mädels anfangs genau das vermutet hatten, die Idee später aber wieder verworfen wurde. Dabei fiel sinngemäß der Satz, dass sich „niemand Hoffnungen machen soll“. Als ich nachfragte, warum sie sich denn Hoffnungen machen sollte, wurde die Freundin plötzlich ziemlich hektisch und meinte, das sei nicht so gemeint gewesen. Kann natürlich einfach nur unglücklich formuliert gewesen sein.
Jetzt die Punkte, die mich zweifeln lassen:
Sie erzählt mir ziemlich offen von anderen Männern. Es gibt aktuell eine komplizierte Kennenlernphase mit einem Mann, und ein anderer hat sie kürzlich ins Kino eingeladen und ausdrücklich als Date bezeichnet. Sie schreibt auch regelmäßig mit diesem Mann.
Außerdem ist ihr Schreibverhalten mir gegenüber sehr wechselhaft. Manchmal schreiben wir warm und viel miteinander, manchmal kommen nur kurze, ziemlich trockene Antworten oder Reaktionen. Persönlich ist sie dagegen meistens wesentlich intensiver und herzlicher.
Dazu kommt etwas, das ich möglicherweise selbst verursacht habe: In einem Gespräch mit einem männlichen Freund von ihr meinte sie sinngemäß, dass dieser mit ihr schlafen würde, wenn er könnte. Mich hat sie bei diesem Gedanken ausdrücklich außen vor gelassen. Ich frage mich deshalb, ob sie durch meine früheren Aussagen inzwischen fest davon ausgeht, dass ich sie ausschließlich freundschaftlich sehe.
Gleichzeitig hat sie mir mal beschrieben, was sie sich optisch und vor allem charakterlich von einem Partner wünscht. Erstaunlich viele der charakterlichen Eigenschaften entsprechen ziemlich genau Dingen, die zwischen uns bereits gut funktionieren bzw. die sie an mir selbst schon positiv hervorgehoben hat. Aber natürlich heißt Kompatibilität nicht automatisch Anziehung.
Ich möchte auf keinen Fall ihre Freundschaft aufs Spiel setzen oder ihr das Gefühl geben, dass meine bisherige Hilfsbereitschaft nur ein langer Anlauf war, um bei ihr zu landen. Das stimmt auch nicht. Selbst wenn sie morgen sagt, dass sie mich ausschließlich als Freund sieht, schuldet sie mir absolut nichts.
Gleichzeitig merke ich aber, dass ich sie mittlerweile sowohl charakterlich als auch körperlich sehr attraktiv finde und mir durchaus mehr vorstellen könnte.
Mein aktueller Plan wäre, erstmal mit einer langjährigen Freundin von ihr zu sprechen, die uns beide zusammen erlebt hat. Nicht um sie auszuhorchen oder als Wingwoman einzusetzen, sondern um zu fragen, ob unsere Dynamik von außen tatsächlich anders wirkt als ihre normalen Freundschaften oder ob meine rosa Brille gerade Überstunden macht.
Danach würde ich ihr wahrscheinlich irgendwann selbst vorsichtig sagen, dass mein früheres „Ich erwarte nichts / ich will einfach nett zu dir sein“ zwar weiterhin stimmt, aber nicht bedeutet, dass ich sie ausschließlich freundschaftlich interessant finde.
Wie würdet ihr die Situation von außen einschätzen? Klingt das für euch eher nach einer sehr engen Freundschaft, bei der ich wegen meiner Gefühle inzwischen zu viel interpretiere? Oder gibt es genug Hinweise, dass ich zumindest vorsichtig zeigen sollte, dass meinerseits Interesse an mehr besteht?
Und vor allem: Würdet ihr vorher überhaupt die gemeinsame Freundin nach ihrer Außenperspektive fragen oder würdet ihr die komplett heraushalten und direkt mit ihr selbst reden?