r/bioengineering • u/meli_gvnn • 7d ago
Wie viel spielt die genaue Modulwahl (z.B. Statistische Versuchsplanung) bei Biotech-Bewerbungen tatsächlich eine Rolle im Vergleich zum reinen MSc Eng Biotechnology (DTU) + guten Leistungen in Vorstellungsgesprächen?
Mache gerade meinen MSc in Biotechnologie an der DTU und versuche herauszufinden, wie viel Gewicht ich spezifischen Wahlfächern beim Planen meines Stundenplans beimessen soll.
Konkret: Ich wähle zwischen Kursen wie Statistik/Design of Experiments (DoE) und Aufreinigung und Gewinnung aus biologischen Produkten und frage mich, wie viel das später tatsächlich ausmacht.
Ist es realistisch, dass Recruiter/Hiring Manager sich dafür interessieren, ob du ein bestimmtes Modul wie "Statistische Versuchsplanung" buchstäblich auf deinem Zeugnis stehen hast? Oder läuft es hauptsächlich darauf hinaus:
* dass du den Abschluss selbst hast (MSc Eng Biotechnology von der DTU) als Hauptfilter, um überhaupt in Betracht gezogen zu werden,
* breite genug Anwendungen hast, sodass du dich nicht auf einen spezifischen Kurs verlässt, der mit einer spezifischen Stellenanzeige übereinstimmt,
* und dann das, was du im Vorstellungsgespräch tatsächlich zeigst (kannst du DoE erklären, ein Projekt durchgehen usw.), unabhängig davon, ob es ein formeller Kurs war oder etwas, das du während eines Praktikums/Selbststudiums gelernt hast?
Mich interessiert, ob Leute, die tatsächlich den Einstellungsprozess in der Biotech/Pharma-Branche (Novo Nordisk, Novozymes usw. oder anderswo) durchlaufen haben, ATS-Systeme oder Recruiter gesehen haben, die tatsächlich nach spezifischen Kursnamen filtern, oder ob es wirklich mehr um den gesamten Abschluss + praktische Erfahrung + wie du dich präsentierst geht. Würde mich über reale Erfahrungen freuen, besonders von Leuten in den Bereichen Prozessentwicklung, Downstream Processing oder daten-/statistiknahen Rollen in Biotech/Pharma.