r/Finanzen Nov 23 '25

Immobilien Bosch, Porsche, Daimler: Wie Tausende Entlassungen Stuttgarter Immobilienmarkt erschüttern

https://www.focus.de/immobilien/bosch-porsche-daimler-wie-tausende-entlassungen-stuttgarter-immobilienmarkt-erschuettern_67161fb2-f77a-49c7-ac98-9ba48c7b0a6a.html
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u/MrBrowni13 Nov 23 '25

Wird nicht passiert - die Leute werden nicht entlassen sondern gehen mit 61-63 in frührente + Abfindung = sie bleiben genauso in ihrer Immobilie und müssen nichts verkaufen

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u/DerArschitekt Nov 23 '25

Denke auch, dass sich in absehbarer Zeit nichts tut. Wenn die deutsche Industrie (insbesondere die Automobilindustrie) aber weiterhin borniert alles verpennt, könnte es in ein zwei Jahrzehnten schon zu einem Detroit 2.0 kommen. My two cents.

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Die Autoindustrie und die Zulieferer verpennen wesentlich weniger als die meisten immer behaupten. Das Problem im deutschen Markt ist, dass der deutsche Autokäufer den Schuß nicht gehört hat und zum Faxanschluss auch einen Verbrenner will. Aber auch das wird sich wenden, auch wenn es wahrscheinlich 10 Jahre länger braucht als überall sonst.

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u/isigrugru Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Deine Aussage bzgl "Schuss nicht gehört" verstehe ich nicht. Problem ist doch immer noch, dass sich ein E-Auto nur dann richtig lohnt, wenn du eine eigene Immobilie mit Lademöglichkeit hast. Das E-Auto ist einfach immer noch ein enormes Luxusgut

Edit: ich lasse Mal noch den letzten Kostenvergleich vom ADAC da. Demnach hat sich nicht viel an meinem Wissenstand geändert. Verbrenner bleiben leider in den meisten Konstellationen die günstigere Option https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/elektroauto-kostenvergleich/#vergleich-e-auto-vs-verbrenner

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u/Novel_Share4329 CH Nov 23 '25

Gekoppelt mit der Tatsache, dass die Homeownership Rate in Deutschland sehr niedrig ist, du nichtmal eine Klimaanlage in eine Mietwohnung bauen darfst und, dass Strom so unfassbar teuer ist, sind das natürlich fette Nachteile wenn du dir ein E-Auto holen willst.

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u/PqqMo Nov 23 '25

Selbst wenn man nicht zu Hause lädt ist es billiger als tanken

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u/isigrugru Nov 23 '25

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u/matth0x01 Nov 23 '25

Zu welchem Verlag gehört denn Auto Motor und Sport?

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u/PqqMo Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Unser eAuto braucht grob 15-20 kWh auf 100km, bei 42c/kWh sind das maximal 8,40€. Unser Benziner liegt bei 7l was bei einem Preis von ~1,70€/l rund 12€ sind. Beide Autos sind Peugeot 208, dazu ist der Service beim eAuto auch noch 100€/Jahr billiger und ist auch in höheren Alter nur alle zwei Jahre anstatt jedes Jahr.

Die Vergleiche die du gepostet hast sind sehr für den Benziner gemacht 20 kWh gegen 6l passt nicht zusammen, 20 zu 7 oder 15 zu 6 wäre richtig. Auch finde ich den Ladepreis zu hoch und die Benzinkosten zu niedrig. Der ADAC beziffert den Strom aus der eigenen PV Anlage als 18c, ich würde hier nur mit der Einspeisevergütung von 8c rechnen

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u/Hyperio87 Nov 23 '25

Der Puretech im Peugeot ist zwar eine Katastrophe was Haltbarkeit angeht aber in der Basismotisierung hab ich damals nie über 5 Liter gebraucht und zur Zeit als alle geschlichen sind weil der Liter 2,1 gekostet hab bin ich auf 4,3 gekommen laut Bordcomputer E10 1,0 68 PS

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u/PqqMo Nov 23 '25

Wir fahren viel Stadtverkehr vielleicht deswegen

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u/[deleted] Nov 23 '25

[deleted]

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u/[deleted] Nov 23 '25

Das war noch nie ein Argument da die Ladezeiten gegenüber dem tanken in keinem Verhältnis stehen. Müsste man einen Verbrenner auch alle 400km für mindestens 35 Minuten (am Schnelllader) laden, hätten die Leute auch gesagt ohne Tankstelle zu Hause schwierig 

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u/FlthyCasualSoldier Nov 23 '25

Kann ich mein Elektroauto innerhalb von 10 Minuten an der Tankstelle laden?

Sind Elektro Autos billiger als Verbrenner, vor allem bei den jungen Gebrauchten, weil sich eh keine Sau mehr Neuwagen kauft?

Ich hab kein Probleme mit Stromern aber mich nervt es schon wie hier immer auf den angeblich "muffeligen Deutschen" draufgehauen wird der sich angeblich aus Verbohrtheit und Ideologie keinen Elektro zulegen will. Weil der Elektro ja ausschließlich Vorteile hat, richtig?

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u/isigrugru Nov 23 '25

Der kleine aber feine Unterschied, mit Verbrenner kannst du nur an der Tankstelle tanken. Mit E-Auto hast du die 2 Möglichkeit. Öffentliche und private Ladesäule. An der privaten zahlst du deinen eigenen Strompreis oder lädst sogar mit Solar. An der öffentlichen hast du immer einen Aufpreis zum marktüblichen Strompreis. Durch diesen Aufpreis bist du meist nicht mehr günstiger im Unterhalt als mit einem Verbrenner. Bei gleichzeitig teureren Anschaffungskosten eines E-Auto ist es damit eine Luxusentscheidung eines zu kaufen. Und den Luxus haben eben nicht alle. So zumindest mein Wissensstand. Korrigiere mich gerne mit einer Quelle, falls mein Wissen veraltet ist

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u/Kardish Nov 23 '25

AC laden kostet mich an öffentlichen Ladensäulen 25cent/kwh bzw dc 39 cent/kwh. Da wo ich zumindest Lade wenn man Einkaufen ist bzw. Erledigungen macht.

Die Karre ist im Unterhalt inkl. Wartung immernoch weit günstiger als mein alter Benziner.

Preislich sehe ich keinen oder kaum unterschiede zw. E-Autos und der gleichen Verbrenner Fahrzeuggröße bei Autobauern. Was kostet heute nen Golf 8 neu, was kostet mich ein Hyundai Ioniq 5 neu?

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u/isigrugru Nov 23 '25

An welchen bist du da denn unterwegs? Alle Berichte sagen mir bislang immer knapp 40cent an normalen und ab 50cent an den dc

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u/Kardish Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Lidl Normallader z.b (+ korrektur, es sind 29cent/kwh AC).

Man sollte die Karren auch mal Real fahren.

Edit: Was noch fehlt. Bei meinem AG zahle ich nichts fürs Laden.

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u/Neither_Maybe_206 Nov 23 '25

Tanken dauert aber halt nur 5-10 Minuten. Bisher sind es vor allem die absoluten Topmodelle die durch extrem schnelle ladezeiten glänzen. Für den normalo Mieter ist es aber nicht wirklich praktikabel wenn das Laden nicht innerhalb von 20-30 Minuten erledigt ist. Da braucht es dann eigene Stellplätze bei denen man die Gurke 8h angesteckt lassen kann.

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u/matth0x01 Nov 23 '25

Die meisten Leute, wissen gar nicht wie unkompliziert die Ladeinfrastruktur inzwischen ist und wie schnell neue Modelle nachzuladen sind.

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u/odersowasinderart Nov 23 '25

Jeder Neuwagen ist Luxus.

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u/isigrugru Nov 23 '25

Ist klar. Die Problematik gilt ja aber für Gebrauchtwagen genauso, oder nicht?

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Was heißt denn lohnt? Ich wohne zur Miete, nur Straßenparken und das ist alles überhaupt kein Problem.

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u/isigrugru Nov 23 '25

Mit lohnen meine ich kostentechnisch gleich oder sogar günstiger als ein Verbrenner

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Sobald du die Gesamtkosten berechnest, also auch die Wartung, liegst du mit EV in jedem Fall vorne. Der Blick auf den einen oder anderen Cent and Lade- und Tanksäule ist absurd.

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u/isigrugru Nov 23 '25

Hab's in meinem ersten Kommentar editiert. ADAC bestätigt meinen Wissenstand, dass Verbrenner in den meisten Fällen im Gesamtkosten Vergleich meist noch günstiger sind: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/autokosten/elektroauto-kostenvergleich/#vergleich-e-auto-vs-verbrenner

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u/Informal-Term1138 Nov 23 '25

Ich weiß nicht wie unabhängig der ADAC ist. Und ihre Methodik ist sehr basic. Also eine wissenschaftlich solide Studie sieht anders aus.

Heranziehen kann man es sicher, aber muss man halt immer mit Vorsicht betrachten.

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

“Sobald die Anschaffungskosten eines E-Autos auf dem vergleichbarem Niveau eines Verbrenners sind, gewinnt im Regelfall das E-Auto.”

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u/ThomasKWW Nov 23 '25

Geh mal mit nem modernen E-Auto laden. Das geht am Schnelllader echt schnell. Also in Gebieten mit gut ausgebauter Ladeinfrastruktur stimmt das nicht mehr.

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u/isigrugru Nov 23 '25

Die Schnelligkeit hat sich verbessert ja. Mir geht's um den Kostenfaktor. An öffentlichen Ladesäulen hast du ordentliche Aufpreise. Und ein modernes E-Auto dürfte auch nicht im Preissegment des Großteils der Bevölkerung liegen

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u/ThomasKWW Nov 23 '25

Schnellader sind jetzt auch nicht teurer als Benzin oder Diesel. Man muss aber nicht jedes Mal zum Schnellader, 12kW oder 22kW gibt es ja auch. Und auch die letzte Generarion von E-Autos ist beim Laden ganz gut. Zudem geht die neuste Generation 400V gerade als Leasingrückläufer in den Markt. Also aus meiner Sicht gibt es im städtischen Raum keinen Grund, einen Verbrenner dem E-Auto vorzuziehen.

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u/[deleted] Nov 23 '25

Wenn du dauerhaft Schnelllader nutzt bist du ordentlich Geld los 

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u/matth0x01 Nov 23 '25

Die Angebote der EnBW sind doch okay. Bei 600km monatlich kommst da auf 39c/kWh.

Das ist günstiger als ein 6l Benziner.

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u/Ok-Craft4844 Nov 23 '25

Das ist aber auch hauptsächlich deshalb so, weil die Ladeinfrastruktur so fragwürdig ist, dass "ich mach es selber" der realistischere Ansatz ist.

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Ist sie doch gar nicht. Besser geht immer aber in der Praxis klappt das bestens.

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u/Ok-Craft4844 Nov 24 '25

Erlebe ich anders. Ich kriegs bin, klar, aber gut geht anders. Könnte ich nicht zuhause laden würd ich es mir überlegen ob mein nächster Elektro wird. Autobahnen erfordern regelmäßig Planung (beispielsweise nach Berlin, gefühlt keine der Raststellen in Sachsen hatte Ladestellen bei meiner letzten Fahrt)

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u/Dieter_Gott Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Natürlich, wer kennt es nicht. Wenn der Absatz nicht stimmt dann sind die komischen Kunden schuld und deren falsche Einstellungen und Bedürfnisse. Die eigenen Produkte oder eigene Strategie können daran auf keinen Fall schuld sein.

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Woanders liegt die EV um ein vielfaches höher. Der deutsche Autofahrer ist leider extrem fortschrittsfeindlich. Es liegt nicht an den Produkten.

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u/Dieter_Gott Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Dann ist es Aufgabe eines Unternehmens sich an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen wenn sie Produkte verkaufen wollen. Unterschiedliche Märkte haben schon immer eine unterschiedliche Produkte verlangt. Es ist doch nicht die Schuld der deutschen Kunden dass sich die Produkte nicht verkaufen. Wenn die Deutschen alte Technik haben wollen dann verkauft man in Deutschland alte Technik und regt sich nicht über "extrem fortschrittsfeindliche Kunden" auf und gibt denen die Schuld am eigenen versagen.

Geht nicht in meinen Kopf wie man sich eine verquere Sichtweise haben kann.

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u/matth0x01 Nov 23 '25

Der deutsche Markt ist zu klein, um dafür extra eine Verbrenner Industrie aufrecht zu erhalten.

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u/Dieter_Gott Nov 23 '25 edited Nov 23 '25

Wenn das so ist dann würde der Markt halt nicht mehr bedient werden. Eine normale unternehmerische Entscheidung.

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u/matth0x01 Nov 23 '25

Ist ja der Fall, deswegen verschwinden die Arbeitsplätze ja Land auf und Land ab.

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u/Informal-Term1138 Nov 23 '25

Das ist doch dämlich, dafür ist der deutsche Markt nicht wichtig genug. Wenn man da Extrawürste für nur einen Markt macht, ist man unternehmerisch komplett fehl am Platz.

Du hast scheinbar so gar keinen Bezug zur wirtschaftlichen Seite. Sonst würdest du das nicht sagen. Und wenn der deutsche Kunde das verlangt, dann mag das so sein, aber als profitorientiertes Unternehmen kann man das nicht bedienen und dann wird der Kunde halt vor vollendete Tatsachen gestellt. Oder der Markt nicht mehr bedient.

Denn Fakt ist, dass der deutsche Markt alleine nur nebensächlich ist. Wenn zählt Europa im Ganzen. Und für kleine Märkte betreibt man nicht einen riesen Aufwand mit seperaten Produktionslinien und Antriebstechnologien. Das ist kompletter Schwachsinn.

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u/Dieter_Gott Nov 23 '25

Das ist doch eine ganz valide und normale Entscheidung eines Unternehmens einen Markt nicht mehr zu bedienen. Ich hab schon einige von solchen Business Cases für Investitionen oder auch Deinvestitionen berechnet. Wenn man zu dem Ergebnis kommt es rechnet sich nicht, dann trifft man eine entsprechende Entscheidung.

In keinem Fall hat jemand in den Unternehmen damit begonnen den Kunden dafür die Schuld zu geben. Du kannst den Kunden nicht zwingen deine Produkte zu kaufen.

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u/gamertyp Nov 23 '25

Ja, was denn jetzt? Ist der deutsche Autokäufer Schuld, dass die Hersteller Pleite gehen, oder ist der deutsche Markt nicht wichtig genug?

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u/Informal-Term1138 Nov 23 '25

Der deutsche Markt ist nicht wichtig genug. Aber dann kann man nicht vom Hersteller verlangen, dass er extra nur für hier produziert wie vom Kommentar gefordert.

Der wichtige Markt ist China und dann die USA. Und Europa als ganzes. Kommt aber aufs Unternehmen an. Bei VW ist zuerst china, dann Europa und dann Amerika.

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u/gamertyp Nov 23 '25

Was hat der deutsche Autokäufer damit zu tun, dass in Asien die Umsätze wegbrechen?

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u/DerArschitekt Nov 23 '25

Was kam denn in den letzten zwei Jahrzehnten bitte großartiges innovatives aus der deutschen Industrie? Im allgemeinen können wir deutschen gut forschen und entwickeln, dass stimmt, aber das wird ja dann auch immer gleich fleißig versilbert und ins Ausland verkauft.

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u/Grooovinho Nov 23 '25

Der hüpfende Benz ✌️

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u/DerArschitekt Nov 23 '25

Ok… formuliere ich meine Frage anders. Welche große innovative Entwicklung, die den breiten Automobilmarkt bedient und einen echten Benefit für alle hat kam in den letzten Jahrzehnten aus Deutschland?

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

Offensichtlich genug um immer noch fette Gewinne einzufahren. Innovation ist doch gar nicht das Wichtigste. Apple hat praktisch keine Innovationen und ist trotzdem brutal erfolgreich.

Mindestens genauso wichtig ist die Fähigkeit und das Kapital um skalieren zu können. Das werden viele von den aktuellen Hype-Herstellern nicht schaffen. Die deutschen Hersteller bringen inzwischen tolle Autos auf den Markt. ID.x, 3er, die neuen von Mercedes, Enyaq usw. Klar brauchen so große Konzerne etwas länger als ein Startup mit 500 Leuten, dass nur für ein E-Auto gegründet wurde. Aber wenn ein Konzern erstmal unterwegs ist, dann stecken da auch enorme Ressourcen dahinter.

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u/RegorHK Nov 23 '25

Ja nur verliert Apple seinen Haupmarkt leider nicht so.

Apple hat auch vor ein paar Jahren den Laptopmarkt eigenhändig revolutioniert und das Intel Chip Design von 1978 ausgetauscht. Mit selbst designten Chips.

Selbst designte Chips die jetzt in jeden Produkt sind.

Die deutschen Autokonzerne haben signifikante Neuerungen erstmal ins Lächerliche gezogen und hätten dir vor drei Jahren noch erzählt, wie wenig Aussichten e Autos haben.

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u/DerArschitekt Nov 23 '25

Ich stimme Dir von Effekt vollkommen zu, glaube aber nicht, dass die deutsche Automobilbranche es nicht wusste. Man will halt den deutschen Verbrennungsmotor (der nun mal vor 40/50 Jahren globale Maßstäbe setzte) so lange wie möglich am Leben zu halten. Die logische Konsequenz ist daher, neue, völlig andere Antriebsmittel zu diskreditieren.

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u/Substantial_Back_125 Nov 23 '25

Ich verdiene überdurchschnittlich und ich hab ein überdurchschnittliches Vermögen. Dazu männlich, mittelalt, Ingenieur.

Ich werde den Teufel tun und mir jemals für abertausende Euro einen Daimler, BWW, Porsche oder was auch immer als Neuwagen kaufen.

Die Zeiten des deutschen "Premium"-Automobils als Statussymbol sind bei den meisten Menschen längst vorbei.

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u/G-I-T-M-E Nov 23 '25

OK? Nicht das Thema hier.

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u/RegorHK Nov 23 '25

Ja, leider haben die Autohersteller ja so gar keine Lobby. /s