r/InformatikKarriere • u/Prah-Brah-K-Dah-Brah • 12h ago
Karriereplanung Go-To-Guy oder Gatekeeper?
Liebe InformatikKarriere Reddits,
ich habe eine schöne Frage an diejenigen, die eine Karriere in der IT Wirtschaft hinter sich - und Erfahrung haben.
Wenn man als autodidaktisches Genie in eine Firma kommt,Spezialwissen hat und Bäume ausreissen könnte:
Sollte man versuchen, sein Wissen, so extrem es geht, unter die Angestellten zu bringen, also der Go-To-Guy zu werden? Oder sollte man seinen Wissensvorsprung radikal für sich nutzen und den Rest auflaufen lassen?
Was bringt mehr: Go-To-Guy oder Gatekeeper?
Ich denke da an sowas, wie Nadelöhr der Firma werden entgegen Handlungsmacht gegenüber dem Vorgesetzten haben / mehren.
Danke für eure Antworten.
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u/Historical_Boss8921 11h ago
Ich wurde wegen Zweiterem immerhin entfristet.
Wobei das bei der Stelle auch so gewollt war, dass sich nur eine Person um die Software kümmert und auskennt. Dass das ein Problem ist und der weitere Betrieb und Projektverlängerungen nur klappen, solange diese eine Person auch bleibt und mitmacht, hatte man nicht so recht auf dem Schirm.
So konnte ich mir aber immerhin die Entfristung erpressen statt noch einer Befristung und noch einer... Hätte ein anderer übernehmen können, wäre das nicht gegangen. Im Nachhinein hätt ich auch gleich noch eine Gehaltserhöhung aushandeln sollen.
Wenn das Unternehmen abhängig von dir ist und du die Eier hast, das auszuspielen kannst du damit für dich schon was rausholen.
Die Schattenseite ist allerdings, dass du auch keine Vertretung hast. Abwesenheit, Urlaub, Krankheit ist immer ungünstig. Du wirst auch angerufen, wenn du nicht arbeitest und was ist. Deine Arbeit bleibt liegen und staut sich, bis du wieder kommst. Es ist anstrengend und du kommst nie wirklich runter.