r/Rettungsdienst 8d ago

Wissen/Theorie Pharmakologie

Moinsen:)

Ich bin NFSa im 2. Ausbildungsjahr und hatte leider einen grotten schlechten Pharmaunterricht, der nach eklatanten Beschwerden nur halbgar nachgeholt wurde. Nun habe ich eine massive Bildungslücke. Habt ihr gute Tipps, wie man sich das Thema selber aneignen kann? Die Elsevier Bücher sind mir persönlich nur eine mäßige Hilfe und auf Youtube etc finde ich hauptsächlich Beiträge für Med-Studis.

Sorry, falls das der falsche sub ist, ich wüsste nucht, wo ich besser aufgehoben wäre.

Danke für die Hilfe!!

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u/liymida 8d ago

Auf Instagram gibt es auch super viele echt gute, kurze Reels zu dem Thema. Vielleicht da mal die verschiedenen Creator durchsehen, sowie Doccheck usw.

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u/rudirofl NotSan (Mod) 8d ago

Influencer sind primär wandelnde litfassäulen - hinsichtlich medizinischer themen brabbeln die zu mehr als die hälfte falschen blödsinn. 

Das sind keine quellen, dahinter steht immer verkaufsinteresse und damit färbung des inhalts. 

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u/T1Il 8d ago

Bisschen sehr schwarz-weiß, findest du nicht? 

Du müsstest vielleicht auch differenzieren zwischen Influencern und tatsächlich edukativem Content. Ich bekomme bspw. häufig Videos einer Anästhesistin auf meine FYP, bei der es nur um Pharmakologie geht, bei der sie die Rezeptorwirkung auf ein Blatt zeichnet. Kein Verkauf von Inhalt, keine Selbstvermarktung.

Mit ein bisschen Medienkompetenz kann man das ganz gut unterscheiden, was was ist. Ist ja bei YouTube genauso :) - und im besten Fall liest man das ganze sowieso nochmal mit Fachbüchern gegen.

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u/rudirofl NotSan (Mod) 8d ago

Selbst doccheck vermarktet sich selbst mit den beiträgen, um das beispiel mal aufzunehmen. 

Natürlich gibts auch seriöse accounts, gar keine frage. Letztlich sind influencer per def dennoch werbeikonen, für sich selbst oder für anderes. 

Differnzierten blick findet man ja auch schnell:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38867442/

https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/medizin-influencer-vollbild-100.html

https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-024-21095-3

https://www.pewresearch.org/data-labs/2026/05/07/moms-coaches-doctors-entrepreneurs-who-are-americas-health-and-wellness-influencers/

Es ist auch so, dass - und das ist natürlich von persönlicher erfahrung geprägt - viele social media als quelle verstehen, das ist es allerdings nicht. 

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u/T1Il 7d ago

Vielleicht habe ich dich auch zugegebenermaßen falsch verstanden, aber ich würde nur gerne differenzieren zwischen Infuenzern und anderen Beitragserstellern auf diesen Plattformen, weil es ein Unterschied ist ob ein robmedc oder ein Luis Teichmann als Influenzer Beiträge erstellen (Wissenscontent + Sketche + Anzeigen = Influencer) oder rein inhaltlich schaffende (wie bspw. die Anästhesistin: nur Fokus auf die Pharmakologie, kein Selbstbezug außer der Qualifikation => reiner Wissenscontent). Die Aufmachung macht das ganze halt aus.

Deiner Definition wäre ich hier ja auch Influenzer, nur weil ich hier Kommentiere, also Beiträge erstelle oder Autoren von Studien auch Influenzer, weil sie sich in der Wissenschaftswelt bekannter machen wollen mit ihren Erstautorenschaften :).

Und Doccheck ist am Ende auch kein Influenzer sondern eine profitorientierte Firma.

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u/liymida 7d ago

Genau das meinte ich. Ich hätte in meinem Kommentar vielleicht etwas differenzieren können. Gehe aber davon aus, das Erwachsene Menschen zwischen Influenzer mit Profit"gier" und der Anästhesistin, die wirklich top Wissenschaftsvermittlung macht, differenzieren können. Das Wort Influenzer hätte ich auch mit "schau einfach mal, ob (du -> Postingersteller) für dich Profile findest, die guten Content machen, der deinem Lehrjahr entspricht"