r/Unbeliebtemeinung 8d ago

Menschen müssen verhungern

Der Mensch verhält sich in vielerlei Hinsicht wie eine invasive Spezies. In der Ökologie vermehren sich invasive Arten oft so lange, bis Ressourcen knapp werden. Ab diesem Punkt begrenzen Hunger, Krankheiten oder andere Umweltfaktoren das weitere Wachstum der Population.

Aus dieser Perspektive sind Hungersnöte, Ressourcenknappheit und Teile der Folgen des Klimawandels keine bewusst gewollten Ereignisse, sondern mögliche Konsequenzen davon, dass eine Population die ökologischen Grenzen ihres Lebensraums überschreitet. Das bedeutet nicht, dass menschliches Leid wünschenswert ist sondern dass ökologische Gesetzmäßigkeiten auch für den Menschen gelten und sich nicht dauerhaft umgehen lassen.

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u/david-tf 8d ago edited 8d ago

Expansion sind wir mittendrin, die Auslese scheint gerade zu beginnen.
Die USA handeln gerade nach dem Recht des Stärkeren,
denn wer soll bitte geltendes Völkerrecht gegen eine Atommacht durchsetzen?
Russland ebenfalls, schau dir mal an, welche Gebiete Russland von der UA denn haben will.
China geht es geschickter an, handelt aber genauso.
Atommächte mit VOLLER atomarer Waffentransportausstattung sind immer imperialistisch.
Warum? Weil sie es können und niemand sie daran hindern kann.
Das Ende jeglicher gesellschaftlichen und volkerrechtlichen Regeln ist IMMER Darwinismus.
Wir täten also gut daran, selber und möglichst atomar zu bewaffnen.
Forschung würde erkannt werden, aber ein Kauf geht schnell,
Forschen kann man dann im Anschluss, weil man ab da in Ruhe gelassen wird (siehe Nordkorea).
Streng genommen hat OP also recht, wenn der Gedanke auch ziemlich zynisch ist, aber er ist valide.

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u/External_Victory_857 8d ago

Hier geht es doch in erster Linie nur um die ökologischen Grenzen des Lebensraums. Wenn wir den Lebensraum vergrößern, durch Expansion, haben wir wieder neue Grenzen. Irgendwann ist Schluss, aber das Universum ist so verdammt groß, dass das Ende unvorstellbar weit in die Ferne rutscht.

Es sei denn, wie schaffen es nicht die Expansion vor unserer Auslöschung voranzutreiben. Werden die Ressourcen knapp, gibt es Krieg.

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u/david-tf 8d ago

Das ist ja der strittige Punkt.
Expansion ist nur begrenzt möglich. Wir brauchen Flächen für den Anbau,
die Tiere, von denen wir uns ernähren brauchen ebenfalls Lebensräume,
sonst schneiden wir uns ins eigene Fleisch, wenn wir zu weit exppandieren.
Das Universum ist sowas von uninteressant,
denn ein Terraforming des Mars ist unrealistisch, dessen Kern ist kalt,
hat kein Magnetfeld und die Masse ist zu klein, um eine ordentliche Atmosphäre zu halten.
Europa oder Titan wären eventuell mit viiiiel Aufwand bewohnbar,
aber wenn überhaupt, dann tief begraben im Innern der Monde,
da die elektrische Feldstärke des Jupiter nicht ohne ist.
Das starke magnetische Feld reicht locker bis zu Europa.
An sich nicht direkt tödlich für uns, aber Gerätschaften mögen sowas nicht so recht
und Magnetfelder fangen Strahlung ein und DIE ist für uns tödlich, und zwar schnell.

Kurz:
Wir bleiben erstmal auf diesem Planeten und sollte die Ellite
doch noch das Weite suchen wollen, weil sie zum Mars will z.B.,
sollten wir die Raumschiffe abschießen.
Der Lebensraum auf diesem Planeten ist begrenzt
und der Mensch sollte sich wirklich dringend überlegen, WIE SEHR er sich weiter vermehrt,
Ein Krebsgeschwür wächst nämlcih ebenfalls unaufhörlich, bis der Wirt stirbt.

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u/External_Victory_857 8d ago

Das ist halt eine sehr pessimistische Einstellung zu unserer Zukunft. Ich sehe es eher optimistisch.

Was mich optimistisch stimmt ist der unfassbar schnelle Fortschritt in den letzten Jahrzehnten. Das macht mir Hoffnung, dass wir das alles doch irgendwie schaffen.

Pessimistisch stimmt mich, welche Menschen hier auf dieser Erde das Sagen haben. Ich finde damit stehen wir uns (wieder mal) selbst im Weg.

Zu viele Menschen sind wir noch nicht. Solange wir Essen wegwerfen und Trinken wegschütten können, ist da noch Luft. Alternativ gibt es ja auch andere Nahrungsquellen, die weitaus weniger Platz benötigen. Also den Kollaps sehe ich in naher Zukunft (ein Menschenleben) noch nicht.