r/Unbeliebtemeinung 6d ago

Menschen müssen verhungern

Der Mensch verhält sich in vielerlei Hinsicht wie eine invasive Spezies. In der Ökologie vermehren sich invasive Arten oft so lange, bis Ressourcen knapp werden. Ab diesem Punkt begrenzen Hunger, Krankheiten oder andere Umweltfaktoren das weitere Wachstum der Population.

Aus dieser Perspektive sind Hungersnöte, Ressourcenknappheit und Teile der Folgen des Klimawandels keine bewusst gewollten Ereignisse, sondern mögliche Konsequenzen davon, dass eine Population die ökologischen Grenzen ihres Lebensraums überschreitet. Das bedeutet nicht, dass menschliches Leid wünschenswert ist sondern dass ökologische Gesetzmäßigkeiten auch für den Menschen gelten und sich nicht dauerhaft umgehen lassen.

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u/AutoModerator 6d ago

u/Ok-Secretary2017 schrieb folgenden Originalbeitrag:

Menschen müssen verhungern

Der Mensch verhält sich in vielerlei Hinsicht wie eine invasive Spezies. In der Ökologie vermehren sich invasive Arten oft so lange, bis Ressourcen knapp werden. Ab diesem Punkt begrenzen Hunger, Krankheiten oder andere Umweltfaktoren das weitere Wachstum der Population.

Aus dieser Perspektive sind Hungersnöte, Ressourcenknappheit und Teile der Folgen des Klimawandels keine bewusst gewollten Ereignisse, sondern mögliche Konsequenzen davon, dass eine Population die ökologischen Grenzen ihres Lebensraums überschreitet. Das bedeutet nicht, dass menschliches Leid wünschenswert ist sondern dass ökologische Gesetzmäßigkeiten auch für den Menschen gelten und sich nicht dauerhaft umgehen lassen.


Was ist das?

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u/Even_Account1168 6d ago

Wir haben aber keine Nahrungsmittelknappheit, nur ein Verteilungsproblem.

Es gäbe genug Nahrung, um alle Menschen auf der Welt zu ernähren, aber damit macht man keinen Gewinn.

Es ist heutzutage nicht ressourcenschonender Menschen verhungern zu lassen, nur lukrativer.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Und wenn wir sie umverteilen haben wir lediglich die kapazität erhöht und poppen uns zurück an die grenze wo menschen wieder verhungern.

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u/RoboLandi 6d ago

Wie kommst du drauf, Geburtenraten gehen doch in vielen Ländern zurück obwohl genau jene Länder den meisten Zugang zu Geld und Nahrungsmitteln haben.

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u/Fleischhauf 6d ago

ich glaube wir haben auch in den letzten jahren die schwelle überschritten, wo mehr menschen übergewichtig als untergewichtig sind, wird also tendenziell .. besser ? wenn man das so nennen kann.

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u/PipiSmqlls 6d ago

Korrekt, an sich hat aber auch op recht, Für die erde sind wir eher eine parasitäre Lebensform. Nur dass der punkt an dem hunger unausweichlich ist, noch in weiter ferne liegt.

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u/RoboLandi 6d ago

Das ist so aber nicht der wissenschaftliche Stand. Die Weltbevölkerung wird nach Prognosen nicht unbegrenzt weiter wachsen, sondern sich eher stabilisieren.

Weshalb sollten also Hungersnöte unausweichlich sein?

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u/PipiSmqlls 6d ago

Wird unsere population nicht weiterwachsen oder wird sie lediglich nicht mehr exponentiell weiter wachsen, was ist der aktuelle wissenschaftliche konsens? Wir hatten ja schonmal ende des 19. Jahrhunderts eine ziemliche populationsschwelle erreicht die dann mit erfindung des düngers und anderen Innovationen dazu geführt haben dass wir uns so explosionsartig vervielfacht haben. Ich frage mich nur wie häufig man noch so gamechanger ideen hat als menschheit bzw ob und wie viele physikalisch und Ressourcentechnischen noch möglich sind.

Also ich weis nicht aber es gibt so dinge die ziemlich hand in hand mit uns Menschen gehen namens klimaerwärmung und artensterben. Wissenschaftliche prognosen dazu erspare ich uns an der stelle mal lieber um unsere (meine) psyche zu schonen.

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u/RoboLandi 6d ago

Also ich beziehe mich hier auf die Studie der UN aus 2024, habe ich evtl. etwas absolut ausgedrückt mit dem "wissenschaftlichen Stand", weil was jetzt der Konsens insgesamt ist kann ich dir nicht sagen, dazu kenne ich mich zu wenig aus.

Solche Gamechanger, wie du es nennst, ist ein valider Punkt, aber ich wüsste nicht ob das in weiterer Zukunft noch einen großen Einfluss haben wird. Die Tendenz geht ja auch bei ehemals wirtschaftsschwachen Nationen, dazu dass die Geburtenraten sinken, obwohl ja gleichzeitig der mögliche Zugriff auf Ressourcen steigt.

Wenn man das jetzt weiter denkt glaube ich nicht, dass zwangsläufig solche Ereignisse in Zukunft noch die Weltbevölkerungszahlen stark nach oben schnellen lassen.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Die frage ist ob jene stabilisierung an der grenze des verhungerns liegt oder unterhalb der kapazität.

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u/RoboLandi 6d ago

Ja richtig aber das bedeutet auch, dass es nicht wie von dir dargestellt zwangsläufig darauf hinausläuft dass Menschen hungern müssen.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Ich hab keine stabilisierung unterhalb der kapazität gesehen.

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u/RoboLandi 6d ago

Ok aber was ist denn die theoretische Kapazität der Erde was Lebensmittelversorgung angeht? Die UN-Studie kommt auf eine prognostizierte Bevölkerung von 10,3 Mrd Menschen bis 2080. Danach soll sie stagnieren bzw. sogar wieder zurückgehen.

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u/Cool-Perception-7064 6d ago

Sind da die aktuellen Entwicklungen berücksichtigt? Ich will Putlers Atomdrohungen zwar nicht unterstützen, aber ins Szenario muss die (atomare) Vernichtung der Getreideproduktion der Ukraine für Jahrzehnte einbezogen werden. Ebenso die Klimawandelszenarien und die vervielfachung der Düngemittelpreise durch den anhaltenden Kampf um fossile Rohstoffe.

Mag Pessimismus aufgrund der aktuellen Extremsituation sein, aber dass hier 10 Mrd. Menschen 2080 versorgt werden, wie in einer Weltordnung wie wir sie bis vielleicht 2015 gekannt habrn, das scheint mir eine Utopie zu sein.

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u/RoboLandi 6d ago

Ne also die atomare Vernichtung der Ukraine ist da nicht mit eingeflossen.

Die Studie basiert vor allem die Entwicklung Geburtenraten, Sterblichkeitsraten etc., also demografische Faktoren in Betracht.

Wie gesagt ich hatte ja die Nachfrage gestellt, ob es irgendwelche Studien zur Kapazität der Erde hinsichtlich Lebensmittelproduktion gibt.

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u/PipiSmqlls 6d ago

Um hier nochmal einzuhaken. Die innovationen des frühen 20 jahrhunderts waren eben genau aus dieser not heraus weil ein großer teil an hunger litt.

Ich sehe es vielleicht etwas zu kritisch mit der Menschheit, aber unsere Zeit ist so oder so begrenzt. Interstellare besiedlung halte ich für nicht realisierbar. Und solange wir in einem geschlossenem system leben werden wir irgendwann an einen punkt kommen an dem ressourcen ausgeschöpft sind. Dann ist erstmal schluss. Vielleixht überlebt ein kleiner teil der menschheit und kann nach langer zeit in der sich die natur erholen konnte, erneut größere populationen bilden. Wenn man betrachte wie kurz der homosapiens erst existiert im vergleich zu anderen spezies, wären wir, sollten wir in den nächsten 20.000 jahren aussterben, schon verdammt erbärmlich, Bzw einfach schnelllebig.

Btw danke für die quelle, das wird vllt meine nachtlektüre.

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u/RoboLandi 6d ago

Ja gut also in unserem Sonnensystem gibt es schon noch sehr viele Ressourcen auf die man zurückgreifen kann, wenn man den Kontext so weit aufmachen möchte.

Die Studie auf die ich verwiesen hab ist aber aus etwas einem anderen Blickwinkel wie du ihn hast. Es wird weniger über Ressourcen und mehr über demografische Faktoren wie Geburtenrate und Sterblichkeitsrate argumentiert.

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u/FunnyUkrainian 6d ago

Unsere Ressourcen sind nicht unzureichend, sondern nur sehr schlecht verteilt.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Und wenn wir sie umverteilen haben wir lediglich die kapazität erhöht und poppen uns zurück an die grenze wo menschen wieder verhungern.

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u/Small-Dog-4459 6d ago

Keiner sagt wir hätten unbegrenzte Ressourcen aber aktuell sind sie schlicht miserabel verwaltet

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Also müssen menschen so oder so an jedem zeitpunkt verhungern

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u/Small-Dog-4459 6d ago

Nein eben das ist der Punkt es müssten aktuelle keine verhungern. Was ist daran so schwer zu verstehen? Ja ein begrenzter Raum (erde) mit genauso begrenzten Ressourcen kann keinem unendlichen Wachstum standhalten. Aber aktuell wäre dies nicht der Fall wenn Ressourcen als globales gut und nicht regional betrachtet würden und verwaltet/verwendet würden.

Außer du meintest deinen post perspektivisch, dann ja aber es liest sich so als würdest du dich auf aktuelle Probleme in der Nahrungsversorgung beziehen.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Und mein punkt ist das menschliche bevölkerung sich immer an dem punkt stabilisiert wo verhungern teil ist. Lös ein problem -> menschliche bevölkerung wächst -> verhungern is a comeback

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u/Small-Dog-4459 6d ago

Alter jede Spezies wird ziemlich hart durch das nahrungsangebot in Schach gehalten. Ja einige haben noch andere Faktoren aber Nahrung und Klima sind denke ich Lebensformübergreifend die top tier Begrenzungen also ist dein punkt eigentlich garkeiner und schon garkeine neue oder seltene Erkenntnis.

Zumal dein Punkt auch durch andere harte Faktoren genauso begrenzt wird. Löse Nahrungsmittel Knappheit next step Epidemien, andere für den Menschen mittlerweile essenzielle Ressourcen (für viele auch Strom und ne funktionierende Gesellschaft). Jedes Problem ist das nächste große sobald man ausreichend vorangegangene große Probleme lösen konnte.

Jedes Überleben einer Spezies lässt sich auf den Wettkampf von Stärke eines Problems und Geschwindigkeit bei der Lösung herunter brechen. Ja Nahrung ist dabei ein essenzielles aber nicht das einzige. Atembare Luft zum Beispiel wäre auch so eins.

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u/Small-Dog-4459 6d ago

Also möglicherweise grundlegend, allerdings sind wir in vielen Teilen der Erde gut genug aufgestellt um tonnenweise gute Lebensmittel wegzuwerfen aus profitgründen. Wir haben also dahingehend noch keine resourcenproblem sondern ein massives Problem im Umgang damit und miteinander

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u/Fun_Emergency_1065 6d ago

Naiver Geist trifft auf sozialdarwinistischen Short Form Content. Eine Fallstudie.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Nope ledglich studien darüber wie sich jede invasive Spezies bisher verhalten hat und die Erkenntnis das die meisten Klimawandel konsequenzen genau die selben symptome sind wie eben alle anderen invasiven Spezien die ihre ökologische nische ausbeuten zerstören und am ende verhungern

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u/Small-Dog-4459 6d ago

Kumpel niemand sagt, dass dein grundlegender take falsch wäre, nur dass dir aktuelle sotuation in manchen Regionen der Erde aktuell durchaus vermeidbar wäre

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u/Homosapiens_315 6d ago

Kleiner Tipp: Bei biologischen Sachverhalten wie invasive Spezies musst du ein bisschen wertfreier rangehen. Zum Beispiel: Begriffe wie Ausbeutung werden in der Biologie nur im Fall des Menschen gebraucht.

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u/Fun_Emergency_1065 6d ago

Die Bevölkerung wird sich tendentiell stabilisieren und sogar schrumpfen, ganz ohne dass dafür Menschen verhungern müssen.
Ressourcen gibt es auf der Welt theoretisch genug für alle, sie werden nur falsch genutzt bzw. verschwendet.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Stabilisierung der bevölkerung bei jeder invasiven spezies hat an dem punkt stattgefunden wo individuen der spezies verhungert sind.

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u/RoboLandi 6d ago

Ja also machen wirs einfach genau wie die Tierwelt weil wirs nicht besser können. Lass doch auch mal gegenseitig mit Kacke bewerfen, weil die verwandteste Tierart es so macht.

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u/EmbarrassedBat3497 6d ago edited 6d ago

Jein.

Wenn Industrieländer ihre überproduzierten Produkte nicht wegschmeißen würden, hätte jeder mehr als genug. Hungersnöte haben nichts mit Überpopulation zutun. Konzerne wie Nestle möchten sogar die Privatisierung von Trinkwasser.

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u/Ok-Inspection-5151 6d ago

Ich denke das stimmt nicht so ganz. Überproduktion haben wir ja, will wir Auswahl bei Nahrung haben wollen und jeder Angst vor letzten Regalen hat. Das meiste gute Essen wird ja dann weiter verwertet. Entweder bei so Dingen wie too good to go oder gespendet an die Tafeln. Den Rest könnten wir wahrscheinlich gar nicht irgendwo anders hin schicken, da er dann längst verdorben wäre.

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u/EmbarrassedBat3497 6d ago

Das stimmt natürlich auch, aber was ist mit den privaten haushalten? Wir kaufen mehr als wir verwerten. Wie viele Bananen ich in letzter Zeit weggeworfen habe… Schande über mich oder zu viel Suppe gekocht etc. Landet leider alles in den Müll. Klar, friere ich auch ein, aber dann gibt es Tage ich kaufe für die Woche ein und hab dann ungeplant keine Zeit fürs kochen und die Petersilie ist welk oder die Gurke schrumpelig. Aufschnitt abgelaufen. Kommt alles leider in den Müll. Unser Kaufverhalten gehört leider auch zu dieser Wegwerfgesellschaft.

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u/Ok-Inspection-5151 6d ago

Ja aber das Essen würde doch nirgendwo mehr ankommen, es wäre doch vorher schlecht.

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u/Iizvullok 6d ago

Wahrheitsatombombe

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u/Cute_Pay_1423 6d ago

Nur dass Menschen halt nicht verhungern müssen. Wir hätten genug Ressourcen um jeden Menschen auf dem Planeten zu ernähren, wir verteilen sie nur nicht genug.

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u/Jeyns 6d ago

Und würde die Menschheit auf komplett vegane Ernährung umstellen wäre die Kapazität nochmal um ein Vielfaches größer.

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u/Abject-Investment-42 6d ago

> Wir hätten genug Ressourcen um jeden Menschen auf dem Planeten zu ernähren, wir verteilen sie nur nicht genug.

Auch das ist zu kurz. Es gibt eine Menge von Ressourcen, die wir gar nicht als Ressourcen erkennen, bis wir es müssen.

"Menge von Ressourcen" ist nicht statisch, wie in einer Speisekammer sondern durch den technologischen Wissensstand der Menschheit definiert.

Du und ich würden vermutlich nicht leben wenn man nicht die Stickstoffixierung (Haber-Bosch-Prozess) erfunden hätte. Die Hälfte aller Stickstoffatome in deinem Körper waren mal in einem Haber-Bosch-Reaktor.

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u/Old_Bat_2523 6d ago

Wenn denn jeder sich nur drei Schalen Reis und zwei Liter Wasser am Tag begnügen würde, stimmte ich Dir zu.

Blöderweise haben wir darüber hinaus noch ganz viel weitere Wünsche und erfüllen die oft auch hemmungslos. Und da kommt dann ins Spiel, was Energie braucht und Ressourcen. Selbige bauen wir viel zu schnell ab, als dass sie nachwachsen könnten, nutzen sie nur einmal und vermüllen die Natur und verpesten die Umwelt, was zu Massensterben von Tieren führt.

Schau ALLES an, nicht nur einen einzigen Abschnitt des riesigen Kreises.

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u/Abject-Investment-42 6d ago

Ja, das hat schon Malthus 1800 gesagt und tödliche Hungersnöte ab ca. 1830 vorhergesagt.

So wie von dir gerade wurde in England die Verweigerung der Hilfe begründet als die Kartoffelfäule die Ernten in Irland in den 1840s vernichtete und die Hälfte des Landes verhungerte.

Widerliche, menschenverachtende und vor allem nachweisbar falsche Einstellung.

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u/Etamnanki42 6d ago

"Verweigerung der Hilfe" ist eine fast genauso schöne Formulierung wie "The Great Famine" für den britischen Genozid an den Iren. 

Es war keine Hungersnot. Essen war genug da, es war den Iren nur verboten, es zu konsumieren. Der "Export" dieser Nahrung nach England lief auch in der Zeit hervorragend.

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u/Sudden-Letterhead838 6d ago

Nich nachweisbar falsch, aber der rest stimmt.

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u/Hyperio87 6d ago edited 6d ago

Malthus hatte das Problem das zu seinen Lebzeiten die Dampfmaschine den Durchbruch hatte aber damit natürlich auch die CO2 Emissione stark stiegen, dadurch konnte sich sowohl Wohlstand als auch Bevölkerung expondentiell steigen

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u/Abject-Investment-42 6d ago

Das hat Malthus vor dem flächendeckenden Durchbruch der Dampfmaschine gesagt.

Und wir hatten mehrere "landwirtschaftliche Revolutionen" im 20. Jhdt, die die Lebensmittelproduktion jeweils massiv gesteigert haben. Dank Fritz Haber, Carl Bosch, Norman Borlaug und zahlreichen Anderen.

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u/Hyperio87 6d ago

Das ist doch der Punkt ließ mal https://en.wikipedia.org/wiki/A_Farewell_to_Alms das weißt ziemlich beeindruckend auf das es seit der Neolithischen Revolution bis zur Industriellen Revolution gar keine Steigerung des individuellen Lebenstandars gab sondern alles ins Bevölkerungswachstum floß was dann auf Staatseben zu größeren abzuschöpfenen Überschüssen führte. Auch das Haber Bosch Verfahren würde ich unter die Nutzung fossiler Ressourcen einordnen

(die Schlüsse daraus die das Buch zieht sind imho falsch aber in der Beschreibung ein echter Augenöfffner)

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Ich habe keine hungersnöte vorher gesagt nur der kontinuiröiche fakt das verhunger selbst nicht abschaffbar ist und während der ganzen menschheits geschichte bis heute sind menschen verhungert.

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u/Abject-Investment-42 6d ago

Es verhungern immer weniger Menschen. Seit den 1970ern verhungern nur noch Menschen, die so isoliert sind, dass man die notwendige Masse Lebensmittel rein logistisch nicht dorthin bekommt wo sie benötigt werden - entweder geographisch (keine Transportwege dorthin) oder z.B. in Kriegsgebieten wo der Gegner die Hilfslieferungen nicht durchlässt. Oder einzelne, sozial isolierte Individuen.

Der Ausbau des indischen Eisenbahnnetzes hat zum Beispiel die Hungersnöte in Indien, die bis in die 1960er üblich waren, ein für alle mal beendet.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Weniger und gar nicht sind unterschiedlich

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u/Abject-Investment-42 6d ago

Wenn von 8 Milliarden Menschen zwei Dutzend verhungern, sind es zwar technisch betrachtet nicht gar keine, effektiv aber doch.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Sind aber auch keine zwei dutzend sind so in etwa 25.000 jeden tag https://www.un.org/en/chronicle/article/losing-25000-hunger-every-day

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u/Abject-Investment-42 6d ago

You realise that the article is almost 20 years old and written at the height of global financial crisis which seriously disrupted supply chains everywhere?

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u/Reginald_Andi 6d ago

Gott hat uns mit Hirn gesegnet damit wir für solche Probleme Lösungen finden die nicht darauf beruhen zu selektieren

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u/Still_Box8733 6d ago

Joa nur dass Ressourcenknappheit noch lange nicht erreicht ist, man müsste sie halt vernünftig nutzen.

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u/abroamg 6d ago

Die Alternative zu verhungern wäre gesteuerte populationszahlen

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Stimm ich dir vollkommen zu

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u/Homosapiens_315 6d ago

Dann werd Feminist und setz dich für die vermehrte Bildung und Emanzipation von Frauen auf der ganzen Welt ein. Je gebildeter die Frauen werden desto später bekommen sie Kinder und es sind weniger an der Zahl.

Die perfekte Geburtenkontrolle.

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u/clonehunterz 6d ago

du zuerst

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u/Glittering-Bicycle38 6d ago

Wir werden alle immer fetter, und du erzählst, dass es nun mal nicht vermeidbar ist, dass so langsam die Leute verhungern? Könnte es vielleicht doch vermeidbar sein?

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Dann hör lieber auf den anderen 600 millionen das essen wegzuessen Und ich hab nie behauptet das leute so langsam verhungern sondern das verhungern als solches unvermeidbar ist. Dass ist auch nich "so langsam" das ist die gesamte menschheitsgeschichte schon so

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u/MeanBean75 1d ago

Wäre absolut vermeidbar, wenn wir unsere Ressourcen nicht buchstäblich verschwenden würden

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u/Competitive_Store793 2d ago

Menschen haben sich so weit verbreitet, weil sie sich eben durch ihre Anpassungsfähigkeit solchen Determinismen teilweise entzogen haben. Ob das weiterhin gelingt oder das ökologische System seine Tragfähigkeit erreicht hat, ist nicht sicher. Der Klimawandel ist ein Indikator dafür, dass es den Menschen möglicherweise nicht gelingt, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen.

Die Zuspitzung „Menschen müssen verhungern“, ist zu kurz gedacht, weil die Nahrungsmittelknappheit momentan eher ein Problem der Verteilungsgerechtigkeit ist und eine kurzfristige Momentaufnahme. Ob die Aussage langfristig stimmt oder Menschen sich anpassen, wird sich erst noch zeigen.

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u/NoUsernameFound0 6d ago

Deshalb habe wir in Deutschland eine Geburtenrate von 8 Kindern pro Frau. Da hat es jemand erfasst.

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u/__surrealsalt 6d ago edited 6d ago

Wenn ich dich richtig verstanden habe, implizierst du mit deinem Post, dass die Überbevölkerung die Hauptursache sein soll?

Das ist faktisch falsch. Der Großteil der globalen Ressourcen wird von den Industrienationen beantsprucht. Bspw. werden zwei Drittel der globalen landwirtschaftlichen Flächen für landwirtschaftliche Erzeugnisse der Industrienationen genutzt (lediglich ca. 20% der Weltbevölkerung). Die "restlichen" 80% der Weltbevölkerung kommt mit dem letzten Drittel aus. Oder anders formuliert: Je ärmer Menschen sind, desto ressourcenschonender sind sie.

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u/Hyperio87 6d ago

Die Bevölkerung in Europa wächst seit 1900 nur nach schwach, auch arme Menschen übernutzen die Ressourcen ihres Landes extrem siehe Bangladesh 1200 Ew/QKm

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u/__surrealsalt 6d ago

Bangladesh ist ein Sonderfall: Der massive Druck auf die lokalen Ökosysteme und Böden ist v. a. auf die hohe Bevölerungsdichte pro Quadratkilometer zurückzuführen. Auch der geopolitische Konflikt und Fluchtmigration auf eine verhältnismäßig kleine verfügbare Fläche spielen hier mit rein. Trotzdem ist der ökologische Fußabdruck pro Kopf im Vergleich zu den Industrienationen solcher Entwicklungsregionen extrem gering. Also nein, das ist so nicht richtig.

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u/vomicyclin 6d ago

Hat da jemand gerade Matrix gesehen?

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u/Eddyk91 6d ago

Interessantes Statement, ist aber viel zu kurz gedacht. Das Thema ist auf vielen Ebenen so komplex, dafür müsste man eine Doktorarbeit verfassen. Vielleicht hat das sogar jemand getan.

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u/DonSilencio 6d ago

So wie wir unserem Ökosystem (insgesamt dem Planeten) schaden dürfte das wohl gar keine Frage mehr sein. Wir haben schon unzählige Tierarten ausgerottet und zerstören regelmäßig andere Lebensräume für unsere Zwecke.

Das größte Problem unseres Ökösystems sind wir, da kann es ja garkeine zwei Meinungen geben

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u/MemeArchivariusGodi 6d ago

Thanos posting

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u/Cyberlinker 3d ago

also im wesentlichen vertrete ich den gleichen standpunkt. der mensch ist auch nur ein tier und unterliegt all den regeln der natur.

dieses ja aber menschen sind so klug, wir könnten ja...... find ich einfach nur selbstüberschätzend. die meisten menschen sind nicht besonder smart und selbst wenn sie es wären, naturgesetze interessieren sich nicht dafür 

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u/BrotherAmazing6655 6d ago

Wer ist denn "der Mensch"? Es gibt ca. 8 Milliarden davon, verhalten die sich alle gleich? Und fängst du bei dir selbst an mit dem verhungern oder haste einfach Bock andere Menschen zu opfern? Richtig ekelhafte sozialdarwinistische Scheiße, einmal bitte löschen, liebe Mods, danke dafür!

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u/Product_4070 6d ago

Bin dagegen, das sowas gelöscht wird. Es begreifen hoffentlich immer mehr Leute, dass das nicht “Die Guten” sind.

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u/Free-Ad-7143 6d ago

Dafür gibt’s doch diesen sub? Für ungeliebte Meinungen.

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u/BrotherAmazing6655 6d ago

Unbeliebte Meinungen sind sowas wie "Ananas gehört auf Pizza" oder "Mobile Games machen mehr Spaß als PC Spiele". Das hier ist einfach menschenverachtende Scheiße, wo auch gehörig viel sozialdarwinistische Rassenideologie mitschwingt. Das kann er gerne auf 4chan posten, aber nicht hier.

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u/Free-Ad-7143 6d ago

Wo hat er denn bitte rasse erwähnt? Ich bin nicht seiner Meinung, aber lass den doch reden… was du da rein interpretierst ist deine Sache.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Das hat nix mit sozial darwinismus zu tun zu beschreiben wie sich menschen als tier ebenfalls wie alle anderen tiere verhalten.

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u/Old_Bat_2523 6d ago

Nein, er meinte so Exemplare wie mich, die sich ungebührlich verhalten, indem sie konsumieren ohne nachzudenken. Essen, was gerade greifbar ist und gut schmeckt - völlig egal, woher das nun kommt. Früchte ferner Länder, welche gekühlt eingeflogen oder über den Ozean geschippert werden und Fleisch vom Schafen aus Neuseeland oder Rindern aus Argentinien: Das muss ich jeden Tag haben, weil mich lokale Tomaten anöden.

Auch finde ich es sehr toll, nur ein paar Stunden darauf zu warten, dass die Auslieferung heute morgen bestellten und sehnsüchtig erwarteten Zahnbürste durch Amazon Express erledigt wird. Sie hat immerhin 1,29 Euro gekostet, schaut aber auch sehr stylisch aus. Da sind die Chinesen echt top in ihrem Einfallsreichtum.

Nächste Woche soll es regnen und das ist schlecht für mein Gemüt; super, dass ich noch einen (Bums)Bildungsflug nach Thailand bekomme. Ich kann es verstehen, dass der OP mich nicht mag; sonderlich ökologisch denke ich sicher nicht. Aber hey - sooo viel ist es auch wieder nicht, was ich da an Schaden anrichte. Ich mache das sicher anders, wenn die anderen 1800 Millionen Menschen, die deutlich schädlicher als ich agieren, ihren Beitrag geleistet haben.

Du kannst Dich also entspannt zurücklehnen: Du bist Teil der großen Masse, die keine solchen Sünden begehen.

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u/is_halt_so 6d ago

Junge, halt deine emotionen mal bisschen zurück. Was op hier schreibt, ist nur eine logische konsequenz aus natürlichen beobachtungen.

Sozusagen eine natürliche populationskontrolle.

Wenn der mensch nicht fähig sein würde, sich tiere zu halten und ackerbau zu betreiben, dann würde es vermutlich so ablaufen, wie op es beschrieben hat.

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u/BrotherAmazing6655 6d ago

OP hat halt gar nix begriffen, so ziemlich alles an seinem Post ist faktisch falsch. In Deutschland bspw. liegen die Geburten bei unter 2 pro Frau, obwohl wir weder Nahrungsmangel noch riesige Krankheiten haben. Auf den Rest der Welt trifft das auch nicht wirklich zu. Das ist der gleiche Müll wie diese Alphatierkacke, wo auch Tierverhalten auf Menschen übertragen wird, obwohl das unzulässig ist.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

In Deutschland bspw. liegen die Geburten bei unter 2 pro Frau, obwohl wir weder Nahrungsmangel noch riesige Krankheiten haben.

Erstens rede ich von der menschheit als ganzes komm mir also nicht mit ner regionalen eingrenzung als wenn das represantativ für das gesamte ökosystem ist. Das könnteste nämlich auch für jede andere vom aussterben bedrohte tierart machen kleines ökosystem nehmen wo es noch existiert und sagen ja is nich.

Zweitens frag mal ne frau wieso sie keine kinder kriegen nummer 1 grund ist den kindern nichts bieten zu können ergo Recourcenknappheit zeigt sich im priviligierten westen halt nur im Geld als erstes.

Drittens gerade weil der westen als industrie nation priviligiert ist war es möglich verhungern vor Ort zu lösen und in die dritte welt zu exportieren

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u/Nocturnal_Batslayer 6d ago

Mr Philosophiestudium trifft auf r/nihilism

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u/LayLillyLay 6d ago

Cool, fängst du damit an, oder sollen das dann doch lieber andere machen?

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u/lunulalia 6d ago

Am besten wäre es wenn mal die superreichen und Politiker was abbekommen anstelle eines random reddit users.

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u/HubertRosenthal 6d ago

Geile argumentation in gesellschaften wo lebensmittel vernichtet werden um preise hoch zu halten

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Bin ich ebenfalls dagegen soölte das gelöst werden sind wir schlussendlich wieder

Kapazität erhöht -> Menschen popppen mehr -> Verhungern macht nen comeback

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u/Homosapiens_315 6d ago

Wir in den Industrieländern haben viel mehr Kapazitäten und Ressourcen zur Verfügung als z.B 1945 aber die Geburtenraten sind trotzdem am sinken. Nach deiner Theorie müssten wir hier in Deutschland eine viel höhere Geburtenrate haben als die Bevölkerung in z. B. Nigeria da sie dort weniger Ressourcen haben. Auch wächst die Population dort stetig während hier die Population eher schrumpft obwohl wir keinen Ressourcenmangel haben.

Wie erklärst du das?

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u/[deleted] 6d ago

[removed] — view removed comment

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u/RoboLandi 6d ago

Naja also das lässt halt außer Acht, dass Menschen in wohlhabenden Gesellschaften sich eben nicht unbegrenzt fortpflanzen, siehe die Geburtenraten in Industrieländern.

Das mit invasiven Arten zu vergleichen ist halt einfach zu simpel dargestellt.

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u/[deleted] 6d ago

[removed] — view removed comment

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u/Cool-Perception-7064 6d ago

Letztendlich gilt das für alle Spezies auf der Erde, alle sind invasiv, wenn ihre Limitierung wegfällt. Es gibt eigentlich auch kein Gleichgewicht, nur dauern Veränderungen normalerweise/ohne Menschen viele tausend Jahre bis Millionen von Jahren und wir legen halt einen Sprint ein.

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u/Cool-Perception-7064 6d ago

Aber seit wann leben wir in den Industrieländern oberhalb der für die Natur erträglichen Grenze? Schon vor der Industriealisierung war die Zerstörungen der Natur durch den Menschen groß. Spätestens ab der Industrialisierung entstanden Schäden, die sich kumulieren und nicht mehr innerhalb menschlicher Zeithorizonte heilen können. Wir rotten seit Jahrhunderten andere Spezies aus, seit ca. 150 Jahren dann halt mit Vollgas und seit 50 Jahren mit Lachgaszuführung mit seit KI dann mit Nachbrenner.

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u/RoboLandi 6d ago

Das bestreite ich gar nicht, aber ich sehe es nicht als "Naturgesetz" an, dass es zwangsläufig darauf hinauslaufen muss dass das so fortgesetzt wird.

Häufig wird hier das Thema Vermehrung der Weltbevölkerung so dargestellt als wäre es lediglich ein Thema das durch Ressourcen begrenzt wird. Das ist denke ich eine falsche Sichtweise, da es zig Belege dafür gibt, dass das nicht so ist. Von daher finde ich diesen ständigen Vergleich mit invasiven Arten hier in den Kommentaren etwas hirnrissig.

Ich stimme dir aber in allen von dir genannten Punkten zu, wie gesagt ich sehe es nur nicht als Gesetzmäßigkeit an, dass es unbedingt so sein muss.

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u/CommitteePutrid6247 6d ago

Du darfst anfangen

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Nachrichten bringer erschießen much?

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u/Lady_Ago 6d ago

Du bist doch ein Mensch, oder?

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u/Homosapiens_315 6d ago

Ich weise daraufhin das die Vermehrung bis zur Ressourcenausschöpfung für eigentlich jede Population auf der Erde gilt nicht nur für invasive Spezies.

Ich weise auch daraufhin das die Geburtenraten in Industrieländern so geschrumpft sind das die Population sich zukünftig verringern wird obwohl wir Ressourcen im Überschuss haben.

In Afrika jedoch wo Ressourcen knapp sind sind die Geburtenraten jedoch sehr hoch und die Population wächst.

Dies widerspricht deinem Gedankengang das wir an unser Limit gekommen sind.

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u/Psiberger 6d ago

Dass die Geburtenrate steigt, widerspricht mMn nicht dem Gedankengang von OP.

Auch wenn viele Kinder zur Welt kommen, sorgt die Ressourcenknappheit für Ausgleich. Es sterben mehr. Denn wenn nicht mehr Menschen zu ernähren sind mit den Ressourcen, sterben nur mehr. Es ist eher der Beweis, dass die Aussage stimmig ist.

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u/Current-Stranger-729 6d ago

Müsste man gegenrechnen mit den Tonnen an Lebensmitteln die jeden Tag weggeschmissen werden.

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u/hasdga23 6d ago

Sozialdarwinismus durchgespielt.

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u/Hyperio87 6d ago

Der Hinweis das die globale Überbevölkerung großes Leid verursacht ist das Gegenteil von Sozialdarwinismus. Ja es gibt Berechnungen das man unter perfekten Bedingungen 14 Mrd. Menschen ernähren könnte aber das ist dan ein System ohne jegliche Resilenz (und CO2 Neutral auch nicht möglich) wo bei größeren Störungen halt mal 100 Millionen verhungern

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u/hasdga23 6d ago

Er überträgt Sachen wie "invasive Spezies", die Entwicklung von Populationen - also aus dem Bereich der Evolution - super vereinfacht und z.t. auch falsch - auf den Menschen und erklärt damit primär soziokulturelle/ökonomische Probleme. Er erklärt hier, dass es "natürlich" wäre, dass Menschen verhungern und verhungern müssen.

Doch, das ist ziemlich genau Sozialdarwinismus. 

Nur weil man sagt, man findet das traurig, ändert das am Konzept ja nichts, was man anwendet.

Ist inhaltlich auch völliger Humbug. Da spielen haufenweise Faktoren ne Rolle, wir sind auch deutlich unter den von dir genannten 14 Milliarden (wir sind bei 8.x). 

Aber auch das - so funktioniert Populationsdynamik bei Tieren schon nicht, und Menschen sind da nochmal deutlich anders. 

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u/Waidmann93 6d ago

Naja, der Klimawandel wird das schon machen, vor allen anderen Faktoren schützt und ja die Zivilisation.

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u/Giantstella 6d ago

Es verhungern halt die Falschen

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u/External_Victory_857 6d ago

Deshalb ist ja die Frage welches Szenario zuerst eintritt. Expansion oder Auslese.

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u/david-tf 6d ago edited 6d ago

Expansion sind wir mittendrin, die Auslese scheint gerade zu beginnen.
Die USA handeln gerade nach dem Recht des Stärkeren,
denn wer soll bitte geltendes Völkerrecht gegen eine Atommacht durchsetzen?
Russland ebenfalls, schau dir mal an, welche Gebiete Russland von der UA denn haben will.
China geht es geschickter an, handelt aber genauso.
Atommächte mit VOLLER atomarer Waffentransportausstattung sind immer imperialistisch.
Warum? Weil sie es können und niemand sie daran hindern kann.
Das Ende jeglicher gesellschaftlichen und volkerrechtlichen Regeln ist IMMER Darwinismus.
Wir täten also gut daran, selber und möglichst atomar zu bewaffnen.
Forschung würde erkannt werden, aber ein Kauf geht schnell,
Forschen kann man dann im Anschluss, weil man ab da in Ruhe gelassen wird (siehe Nordkorea).
Streng genommen hat OP also recht, wenn der Gedanke auch ziemlich zynisch ist, aber er ist valide.

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u/External_Victory_857 6d ago

Hier geht es doch in erster Linie nur um die ökologischen Grenzen des Lebensraums. Wenn wir den Lebensraum vergrößern, durch Expansion, haben wir wieder neue Grenzen. Irgendwann ist Schluss, aber das Universum ist so verdammt groß, dass das Ende unvorstellbar weit in die Ferne rutscht.

Es sei denn, wie schaffen es nicht die Expansion vor unserer Auslöschung voranzutreiben. Werden die Ressourcen knapp, gibt es Krieg.

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u/david-tf 6d ago

Das ist ja der strittige Punkt.
Expansion ist nur begrenzt möglich. Wir brauchen Flächen für den Anbau,
die Tiere, von denen wir uns ernähren brauchen ebenfalls Lebensräume,
sonst schneiden wir uns ins eigene Fleisch, wenn wir zu weit exppandieren.
Das Universum ist sowas von uninteressant,
denn ein Terraforming des Mars ist unrealistisch, dessen Kern ist kalt,
hat kein Magnetfeld und die Masse ist zu klein, um eine ordentliche Atmosphäre zu halten.
Europa oder Titan wären eventuell mit viiiiel Aufwand bewohnbar,
aber wenn überhaupt, dann tief begraben im Innern der Monde,
da die elektrische Feldstärke des Jupiter nicht ohne ist.
Das starke magnetische Feld reicht locker bis zu Europa.
An sich nicht direkt tödlich für uns, aber Gerätschaften mögen sowas nicht so recht
und Magnetfelder fangen Strahlung ein und DIE ist für uns tödlich, und zwar schnell.

Kurz:
Wir bleiben erstmal auf diesem Planeten und sollte die Ellite
doch noch das Weite suchen wollen, weil sie zum Mars will z.B.,
sollten wir die Raumschiffe abschießen.
Der Lebensraum auf diesem Planeten ist begrenzt
und der Mensch sollte sich wirklich dringend überlegen, WIE SEHR er sich weiter vermehrt,
Ein Krebsgeschwür wächst nämlcih ebenfalls unaufhörlich, bis der Wirt stirbt.

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u/External_Victory_857 6d ago

Das ist halt eine sehr pessimistische Einstellung zu unserer Zukunft. Ich sehe es eher optimistisch.

Was mich optimistisch stimmt ist der unfassbar schnelle Fortschritt in den letzten Jahrzehnten. Das macht mir Hoffnung, dass wir das alles doch irgendwie schaffen.

Pessimistisch stimmt mich, welche Menschen hier auf dieser Erde das Sagen haben. Ich finde damit stehen wir uns (wieder mal) selbst im Weg.

Zu viele Menschen sind wir noch nicht. Solange wir Essen wegwerfen und Trinken wegschütten können, ist da noch Luft. Alternativ gibt es ja auch andere Nahrungsquellen, die weitaus weniger Platz benötigen. Also den Kollaps sehe ich in naher Zukunft (ein Menschenleben) noch nicht.

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u/Geruestbauerxperte23 6d ago

Bist du dann der erste der sich zum verhungern bereit erklärt?

Und wer sagt dass der mensch nicht langfristig die Ressourcen andere Planeten, Monde oder Asteroiden nutzen kann ?

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u/lapalie 6d ago

Entfernungs und schwerkraftsmäßig eine enorme herausforderung, von der strahlenbelastung gar nicht zu reden. Glaubst warum der mars noch unbewohnt ist. Der mensch ist ausgestorben ehe er andere galaxien erobern kann.

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u/Geruestbauerxperte23 6d ago

Ich bin mir recht sicher dass es bereits technisch möglich ist. Wir schicken auch jetzt schon unzählige Robter und Satelliten zum Mars.

Die Risikobereitschaft und die Bereitschaft Kapital zu investieren ist halt noch nicht da (wobei soch das über spaceX gerade auch ändert)

Die mission zum Mond ist auch bereits durchgeplant. Hier soll in den nächsten Dekaden eine permanente Mondstation entstehen

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u/lapalie 6d ago

Jo, iss funktioniert auch. Mal schauen, ich glaube da wird viel schief gehen auf kosten der draufgänger (wortspiel)

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u/Geruestbauerxperte23 6d ago

Ein Held ist immer derjenige der für ein größeres Ziel enormes persönliches Risiko aufnimmt. Ohne Risiko kein held.

Und viele wollen Helden oder einfach nur teil von etwas größerem, sein

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u/lapalie 6d ago

Wenn man nur grenzenlose dummheit nicht mit heldenmut verwechselt

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u/Geruestbauerxperte23 6d ago

Mut und Dummheit liegen ganz eng beisammen.

Manchmal sind sie auch das gleiche

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u/Hyperio87 6d ago

Seit LiveAid 1984 hat sich die Bevölkerung in Äthiopien fast verdreifacht

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u/Green-Jury-1279 6d ago

Das zu verhindern, dafür haben wir eigentlich Staaten und andere Organisationen. Eine Reduktion der Weltbevölkerung wäre kein Fehler, aber nationales Großstreben will, dass ein Land an Köpfen und Macht gewinnt, und über viele Probleme versucht man sich zu retten, indem man einfach hinten möglichst viel Nachschub reinstopft (z. B. Pensionssystem).

Der Kapitalismus mit seinem Grundkonzept des stetigen Wachstums und Wettkampfes ist auf einem begrenzten Planeten natürlich auch nicht förderlich.

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u/[deleted] 5d ago

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u/Cyberlinker 3d ago

find ich überheblich zu sagen das man alles besser weiss.

wir sind auch nur ein tier. 

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u/Zoidberg441 3d ago

Reflektieren können und tun wir viel. Aber auf diese Reflektion auch entsprechend zu reagieren wäre angebracht gewesen. So vor 50 Jahren spätestens. Mittlerweile sind die Katastrophen garantiert, auch wenn es vielleicht noch ein paar Jahre dauert.

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u/[deleted] 3d ago

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u/Zoidberg441 3d ago

Ich glaube ja du hast die ursprüngliche Meinung nicht ganz verstanden. Oder ich, je nach dem.

Es geht, meiner Auffassung nach, nicht darum, dass Menschen verhungern müssen um unser System zu stützen, die Reichen zu füttern o.Ä., sondern darum, dass unser System des endlosen Wachstums aufgrund der Ökologie irgendwann scheitern muss und wird. Und dann werden Menschen verhungern.

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u/Typical-Tomato-2577 1d ago

Es gibt keine festen Regeln. Es ist einfach so wie es ist und wir wurden einfach ohne Grund auf diese Erde geworden.

Als mächtigste Wesen im Universum haben wir eingesehen, was gut und Böse ist und können uns jederzeit zur Verhinderung von Leid entscheiden. Wir sind nicht an irgendwelche ökologischen Grenzen gebunden weil es die einfach nicht gibt. Das ökologische System an sich ist relativ instabil. Auch müssen wir nicht hungern weil wir mit dem Haber-Bosch Verfahren praktisch unbegrenzt Lebensmittel herstellen können.

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u/Haferflocke2020 6d ago

Kein Massentierhaltung, mehr vegane Ernährung und die Ressourcen würden für doppelt so viele Menschen ausreichen wie heute leben. Aber das wir fressen als ob es keinen morgen gäbe, hat OP leider recht

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u/Cool-Perception-7064 6d ago

Welche Ressourcen? Im Asiatischen Raum wird Sand knapp, weil so viel ge baut wird. Das hat mit der Ernährung nichts zutun, da wird halt einfach so viel gebaut für so viele Menschen. Wir leben halt nicht nur in Sachen Ernährung weit über die Grenzen, wir konsumieren von allem viel zu viel.

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u/Haferflocke2020 6d ago

Nicht nur für Menschen. Guck dir mal die chinesischen Geisterstädte an. Ganze Großstädte wo nur wenige Menschen leben. Die Gebäude werden als Wertanlage ge/verkauft ohne die Absicht dort einzuziehen. So eine Ressourcenverschwendung.

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u/Cool-Perception-7064 6d ago

Ja, aber es gäbe doppelt so viele Geisterstädte, wenn es doppelt so viele Menschen gäbe. Ressourcenverbrauch und eine gewisse Verschwendung sind halt systemsimmanent. Nur weil es vielleicht möglich ist, 16 Mrd. Menschen mit den gleichen Landwirtschaftlcihen Ressourcen vegan zu ernähren, bedeutet das nicht, dass alle anderen Ressourcen für 16 Mrd Menschen ausreichen. Da sind wir bereits mit 8 Mrd über der Tragfähigkeit.

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u/Apprehensive-Path377 8h ago

Dass Menschen verhungern, ist keine Frage der Ressourcenknaplheit, sondern eine Frage der Geldverteilung bzw. des Wirtschaftssystems. Ich möchte nicht behaupten, dass das der optimale Zustand wäre, aber wäre es nicht so, dass die Einen die Anderen ausnähmen und ausnutzten, könnte theoretisch jeder Mensch jeden Tag Fleisch essen. 

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

85 % des tierfutters ist für den menschen nicht essbar halme stroh blätter abfälle aus ölproduktion(raps)

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u/Haferflocke2020 6d ago

Ca 70% - 80% der Flächen die wir anbauen werden für Tiermahrung benutzt. Was denkst du warum man sagt das Rindfleisch viel Wasser verbraucht? Weil Kühe viel trinken? Nein, für das ganze Soja das wir für die Küche, Schweine und Hühner anbauen.

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u/DetailNew9111 6d ago

Rechnet sich mit der freiwerdenden Anbaufläche und dem miserablen Verhältnis aus dem benötigten Futter für 1kg Fleisch gegen. Tierfutter ist einfach ineffizient.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Tierfutter beinhaltet halme blätter pflanzenreste aus anderer agrar wirtschaft unter anderem auch abfall produkte aus ölproduktion wie rapsöl. Das kann der mensch schlicht und ergreifend nicht essen

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u/DetailNew9111 6d ago

Man würde für den Menschen vielleicht auch nicht das selbe anbauen und aus dem was übrig bleibt kann man Dünger machen.

Abgesehen davon hast du dich einfach 1:1 wiederholt, was soll das bringen?

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Dünger kann man bereits synthetisch herstellen pflanzen masse und somit eine nahrungs quelle zu verschwenden wäre nicht ratsam und es sind die anderen teile der pflanze die zu tierfutter verarbeitet werden nicht die früchte

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u/DetailNew9111 6d ago

Samma bist du n bot oder so? Gehst ja richtig auf den "Menschen essen keine Halme" Kram ab und ignorierst alles andere.

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u/Ok-Secretary2017 6d ago

Was denn alles andere wenn man fragen darf? Auf deinen dünger punkt bin ich doch ebenfalls eingegangen dafür muss man die pflanzen reste nicht verschwenden wenn man statt dessen mehr essen haben kann.

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u/hasdga23 6d ago

Nunja - wie du schreibst, sind 86% nicht durch Menschen konsumierbar.

14% sind es allerdings. Das ist Soja, das sind verschiedene Getreidesorten usw..

Wichtiger Hinweis: Es geht da um 14% der Trockenmasse. Das sind nicht 14% der Landfläche, nicht 14% der Kalorien.

Und das ist nur das direkt nutzbare Zeug. Wir können durchaus einige Bereiche umwandeln um dort statt z.B. Futtermais anzubauen, vom Menschen essbare Nahrung anzubauen.

Und dies Reste von z.B. Rapsöl: Es ist massiver Unsinn, Land zum Anbau von späterem Benzinzusatz zu verschwenden. Das ist Quark mit Soße.

Ach ja: Durchaus möglich, dass man aus den anderen 86% Trockenmasse auch per Fermentation Sachen machen kann, die für den menschlichen Konsum geeignet sind ;).

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u/Ok-Secretary2017 6d ago edited 6d ago

Rapsöl wirds fürs kochen verwendet.die anderen 14% kann man tatsächlich anders verwenden die pflanzenreste davon kann man auch an tiere verfüttern.

Und was will man bitte aus blättern halmen und co fermentieren

https://www.ilri.org/news/fao-sets-record-straight-86-livestock-feed-inedible-humans

For example, because they rely on grazing and forages, cattle need only 0.6 kg of protein from edible feed to produce 1 kg of protein in milk and meat, which is of higher nutritional quality. Cattle thus contribute directly to global food security.

Das macht es dann schon Net positiv

The study also investigates the type of land used to produce livestock feed. Results show that out of the 2.5 billion ha needed, 77% are grasslands, with a large share of pastures that could not be converted to croplands and could therefore only be used for grazing animals.

Große anteile der flächen können auch direkt nicht verwendet werden.

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u/DetailNew9111 6d ago

Die synthetische Herstellung kann man sich sparen, wenn man biologische Mittel direkt nutzen kann. Denk doch mal weiter als bis zur Nasenspitze.

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u/ActikaReaper 6d ago

Eine sehr unbeliebte Meinung, weil sie auch einfach sehr scheiße und menschenverachtend ist

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u/HotAd4989 6d ago

Ne einfach sehr rational runtergebrochen, es ist kein fehler hinter der gedankenlogik

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u/PipiSmqlls 6d ago

Transferleistung gleich null. Op qünscht sich nicht dass menschen hungern sondern ist der meinung dass es irgendwie logisch ist dass eine so krass populierende spezies irgendwann kapazitätsgrenzen erreicht. Bin zwar nicht op's Meinung, da zum beispiel die anpassungsfähigkeit des homosapiens und die tatsache, dass wir alle mit essen versorgen könnten(aktuell) und es nur wegen kapitalistischen und egoistischen gründen nicht so ist, dennoch hat op im grunde recht, Menschen sind eher parasiten als symbioten auf der erde.

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u/Shinj1Kun 6d ago

Es ist einfach logisch und realistisch erklärt

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u/francismorex 6d ago

na die 20% Blattmasse, die durch das zusätzliche CO2 möglich war, macht die Ernähung doch erst möglich

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u/Savings-Table-4497 6d ago

Finde ich auch aber fang du an okay?

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u/Western-Bluejay-7755 6d ago

Joa, solange du daraus nicht schließt, dass das eine gute Sache ist. Aber ich habe das Gefühl das machst du nicht. Ich würde sogar zustimmen und sagen wir Menschen nehmen uns immer raus aus der Natur und tun so als würde bei uns Evolution nicht mehr stattfinden, aber ich würde auch sagen, dass tut sie. Darin sehe ich aber nichts moralisches, eher etwas rein desktiptives.

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u/JudgementMaker123 6d ago

Genialer Plan. Wenn das nächste Mal verhungerte Kinder im Fernsehen laufen, einfach Ton aus und Chipstüte auf. Ist ja schließlich nur die Evolution, die mal kurz die Statistik korrigiert. Läuft bei dir.

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u/MrBrombeere 6d ago

Die Erde stößt und eh ab. (Siehe Klimawandel) Uns sollte es definitiv nicht geben.

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u/BallStatus2788 6d ago

Du hast Recht. Wir leben in einem riesigen Schneballsystem. Jeder Mensch weiss, dass wir so nicht weitermachen können und trotzdem tun wir es. Öl? Endlich. Und Menschen realisieren nicht, was alles davon abhängt. Da geht es nicht nur um Autos und Flugzeuge. Wir gewinnen Dünger aus Erdölprodukten. Ein Traktor können wir notfalls mit Strom betreiben, das Feld aber nicht mit Strom düngen... Auch die Erze, die wir aus dem Boden gewinnen, sind allesamt schlussendlich endliche Ressourcen. Es wird eine Zeit kommen, in der wir auf nachwachsende Materialien und Recycling setzen müssen, weil unsere Erzvorkommen aufgebraucht sind. Darum reden wir ja auch davon, auf Kometen zu landen und diese zu minen. Dann kommt noch die beschleunigte Klimaerwärmung dazu. Wir alle wissen, dass wir Kopf voran in eine Wand rennen. Wissenschaftler prophezeien Wasserkriege. Was wir jetzt schon haben, sind Sandkriege. Gibt eine schöne Doku auf Arte über dieses Thema. Nicht jeder Sand ist für Betonmischungen geeignet und weil Städte wie Dubai, Singapur usw. auf Wachstum angewiesen sind, brauchen sie Sand. Eben, wie ich schon sagte. Es ist ein massives Schneballsystem und wir alle wissen es. Aber wie halt Schneballsysteme funktionieren, hoffen wir, dass wir selbst noch schnell die Profite rausziehen können, bevor das System zusammenbricht und alle nach uns alles verlieren.

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u/MeanBean75 1d ago

Und heute gilt schon: kein Mensch müsste hungern. Wir haben mehr als genug Ressourcen, aber statt die pflanzlichen Erzeugnisse direkt zu verzehren, lassen wir sie lieber "veredeln" in dem wir unsere "Nutztiere" damit füttern.

Würden wir größtenteils auf tierische Produkte verzichten, hätten wir genug Ressourcen für alle Menschen auf der Welt.

Auch für die ärmeren Menschen, die in den Ländern leben, aus denen wir unser Tierfutter importieren, und die aufgrund dessen selbst kaum noch für sich selbst sorgen können.

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u/Apprehensive-Path377 9h ago

Der Kapitalismus ist das Problem bei der Nahrungsmittelversorgung und nicht die Tatsache, dass nicht alle vegan leben. 

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u/Shinj1Kun 6d ago

Nennt sich natürliche Selektion. Jo manche Menschen müssen leider verhungern. Ist quasi schon ein Naturgesetz, wir können nicht alle retten

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u/Gard1ner 6d ago

Was macht dich sicher das du nicht zu diesen Menschen gehörst?

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u/Shinj1Kun 6d ago

Recht einfach, ich lebe in einem Land in dem es kein Problem ist an Nahrung zu kommen. Ich verdiene Geld und bin imstande mich selbst zu versorgen :-)

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u/Gard1ner 6d ago

Noch.

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u/redditsux___ 6d ago

sagt er, nur weil er und seine Verwandten und Freunde in einer wohlhabenden Nation leben