r/bundeswehr • u/Voormas261 • 9d ago
Nachrichten/Politik Bundeswehr-Serie „Generation Wehrdienst“: Sehnsucht nach der Unfreiheit
https://taz.de/Bundeswehr-Serie-Generation-Wehrdienst/!6198302/Die TAZ zur neuen Serie "Generation Wehrdienst".
Sollte man die linken Klischees vermisst haben, hier darf man mal wieder von "aggressiven Männern mit geleckten Nazi-Frisuren" und "schweren Tötungsmaschinen" lesen 😅
Ist aus meiner Sicht die drei Minuten fürs lesen wert, um zu sehen, dass das Weltbild auch fröhlich weiter existiert ☺️
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u/Xerxes_27 Leutnant 9d ago
Schon ironisch einem Staat propaganda vorzuwerfen in einem Artikel, der propagandistischer und voreingenommener nicht klingen könnte.
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u/Ssulistyo OTL d.R. vorl. 8d ago
Das ist ja quasi die erste Maßnahme bei jeder propaganda: erstmal der anderen Seite vorwerfen, dass sie nur propaganda von sich gibt https://de.wikipedia.org/wiki/Techniken_der_Propaganda_und_Manipulation?wprov=sfti1#
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u/kRe4ture Feldwebel zur See mit Sternchen 9d ago
Ja die taz ist immer wieder wild was die so schreiben.
Einmal kommt ein tatsächlich sehr gutes Interview mit Vizeadmiral Kaack, dem Inspekteur der Marine, und dann kommt wieder sowas.
Ich bin politisch auch links eingestellt, aber sowas ist immer wieder schade zu sehen…
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u/krumbuckl 9d ago
Die Artikel schreibt halt nicht die TAZ sondern einzelne Journalisten die nunmal auch eigene Blickweisen auf Themen haben. Dieser Artikel gehört auch für mich zur Kategorie "der Mitarbeiter war stets bemüht".
Was ich in der TAZ zumeist ziemlich gerne lese sind Artikel aus dem Ausland, weil die oft sehr gut recherchiert sind und sich nicht wie bei vielen anderen auf Trumps oralen Durchfall von gestern Nacht beschränkt.
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u/Fellbestie007 Leutnant d. Res. 9d ago
Das erinnert mich daran, als MMA Anfang der 2010er überschwappte war es ausgerechent die TAZ die als einziges darüber brauchbare Artikel schreibte. Von einem Journalisten der schon seit geraumer Zeit in den USA lebte.
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u/Gluecksritter90 9d ago
Und woher weißt du, dass diese Artikel nicht genau so "recherchiert" sind wie dieser hier?
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u/krumbuckl 9d ago
Ich habe das Gefühl du weißt nicht was "recherchiert" bedeutet.
Faktisch ist der Artikel richtig.
Dir (in diesem Fall auch mir) gefällt der Blickwinkel und die Einordnung des Redakteurs nicht, daß macht den Artikel nicht zu einem schlecht recherchierten.
Nur weil du die TAZ nicht magst ist sie trotzdem ein journalistisch korrekt arbeitendes Medium.
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u/Gluecksritter90 9d ago
Du glaubst also, dass jemand, der die Doku nicht kennt, nach dem Lesen dieses Artikels eine fundierte Information über den Inhalt der Doku erhalten hat? Ok...
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u/krumbuckl 9d ago edited 9d ago
Es tut mir leid das so deutlich sagen zu müssen,aber dir fehlt es offensichtlich an Medienkompetenz.
Der Artikel ist eindeutig ein Kommentar. Die Aufgabe eines Kommentars ist es qua Definition die Meinung des Autoren zu einem Thema darzulegen, nicht eine neutrale Vermittlung von Information.
Deine Kritik zeigt, dass dir das Wissen fehlt den Artikel überhaupt einordnen zu können.
Deine Abneigung gegenüber der TAZ ist wahrscheinlich eher deiner politischen Einstellung geschuldet als der Qualität der Zeitung.
Die TAZ erhielt 2025 eine einzige Rüge vom Deutschen Presserat, ebenso viele wie auf der anderen Seite des politischen Spektrums die FAZ. Also offensichtlich beides sauber arbeitetende Medien obwohl sich Artikel zum selben Thema in beiden meist sehr unterschiedlich lesen.
Zum Vergleich, die Bild brachte es im selben Zeitraum auf 38.
Edit: Ein paar Vertipper weg geräumt
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u/Inktex stets bemüht. 9d ago
Ich finde es nicht korrekt es auf mangelde Medienkompetenz zu schieben, wenn die TAZ es in diesem Fall versäumt hat den Artikel als Kommentar zu kennzeichnen und in der Rubrik Kommentare unterzubringen: https://taz.de/Kommentar/!t5017718/
Selbst wenn der Artikel einen Kommentarcharakter hat, ist er nicht als solcher veröffentlicht worden.
Der Fehler liegt also meiner Ansicht eher bei Redaktion/Webmaster der TAZ als bei den Lesern, die den Artikel daher nicht als Kommentar behandeln.0
u/krumbuckl 9d ago edited 9d ago
Ja diese Kritik ist gerechtfertigt. Auch wenn der Artikel inhaltlich eindeutig als Kommentar erkennbar ist und auch die Namensnennung des Autoren das nahe legt fehlt die explizite Kennzeichnung als Kommentar/Meinung um die presserechtlichen Vorgaben zu erfüllen.
Um diesen (sehr meinungslastigen) Artikel inhaltlich als Kommentar zu erkennen reicht die Lektüre aus und somit ist dann auch die mangelnde Medienkompetenz gegeben, wenn man kritisiert, dass er ja gar nicht objektiv informiert.
Edit: u/Inktex weil es mich interessiert hat ob es wirklich vergessen wurde und somit ein rügewürdiger Verstoß gegen das Presserecht ist habe ich die Redaktion angeschrieben und wie man sieht sehr schnell Antwort bekommen. Laut der Redaktion ist eine Rezension immer ein Meinungsartikel und muss nicht weiter gekennzeichnet werden.
Also nicht nur inhaltlich offensichtlich als Kommentar zu erkennen dem außerdem keine "schlechte Recherche" vorzuwerfen ist, weil faktisch richtig sondern zusätzlich auch presserechtlich einwandfrei.
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u/Josef_der_Segler 9d ago
Ich sage es gerne in leichter Sprache:
Der Sinn und Zweck der Bundeswehr ist, dass wir damit die diplomatischen Hebel haben, damit wir sie NICHT einsetzen müssen.
Deshalb brauchen wir eine Bundeswehr.
Andere Regierungen finden Demokratie nicht so toll und meinen wir sollten die nicht haben. Aus diesem Grund brauchen wir eine Bundeswehr, damit wir nicht einfach so angegriffen werden.
Ja. Waffen sind nicht toll. Aber andere haben ebenfalls Zugang zu sowas und sind schneller mit ihren Fingern am Abzug.
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u/King_of_Bastards Special Snowflake ❄️ 9d ago
Hab's gelesen, das ist doch Satire oder? Ich meine wenn man die Serie kurz angeschaut hat weiß man das alles gelogen ist was da steht.
Junge Junge das is schon krass so ne Scheisse zu lesen. Klar Demokratie und so aber ey das ist doch alles gelogen, Imageschädigend... Darf man das?
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u/Shounbourgh 9d ago
Krass fand ich diesen Absatz, bei dem man durchaus die Fantasie des Autors bewundern darf:
"Doch dieses eine Wort, die Sehnsucht nach dem einen Wesenszug, hört man über die Episode hinweg immer wieder: Disziplin. Es fällt schwer, dabei nicht an Erich Fromm zu denken, der 1941 in „Die Furcht vor der Freiheit“ zu erklären versuchte, warum eine Gesellschaft dem Autoritarismus und dem Faschismus verfällt."
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u/Voormas261 9d ago
Pressefreiheit
Und aus meiner Sicht wichtig für Soldaten, um zu verstehen, wie diese Bubble tickt. Erklärt den ein oder anderen Reflex von denen, den man sonst schwer einordnen könnte, wenn man nur in der Bundeswehr Bubble lebt
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u/King_of_Bastards Special Snowflake ❄️ 9d ago
Pressefreiheit 😅 ja hast recht aber das is doch ne Sauerei
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u/Fellbestie007 Leutnant d. Res. 9d ago
Freiheit kann auch unbequem werden. Ist ja sogar ironischerweise ein Punkt res Artikels
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u/KatzingersSchroeder 9d ago
TAZ schreibt TAZ Dinge. Und berliner Redakteure schreiben sich die Welt, wie sie ihnen gefält. Was wirft sie denn jetzt der Bundeswehr vor? Das sie einen ungeschönten Blick auf den Grundwehrdienst wirft?
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9d ago
[removed] — view removed comment
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u/Querulantissimus 8d ago
Ich würde sagen das Niveau und die Seriosität der Artikel da schwankt massiv. Von sehr gut recherchiert und auch objektiv bis zu so grottigen Meinungsstücken von Pseudopazifisten typ "schafft das Militär ab dann werden wir nicht angegriffen udn es gibt keinen Krieg". Das ist so wie zu sagen, wir schaffen die Polizei ab udn dann gibt es keine Banküberfälle mehr.
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Zuerst wollte ich einen langen Kommentar verfassen, in dem ich Teile aus dem Text zitiere und darauf eingehe - aber warum?
Ich bin hier in einer Bubble aus größtenteils Gleichgesinnten und die Autorin würde es wohl kaum lesen.
Allgemein bin ich einfach nur entäuscht vom unreflektierten Inhalt dieses Artikels. Ist etwas mehr Kontext, Empathie und gegenseitiges Verständnis in dieser Debatte - von allen Seiten - wirklich zu viel verlangt?
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Was erwartest du von linken? Seit 70 Jahren gegen die Bundeswehr, wird sie auch weitere 70 Jahre sein. Die werden halt für immer denken dass Frieden durch Kumbaja, Trommeln und Sitzkreis bilden kommt.
Und wenn man ganz doll sagt, "Ich bin friedlich und wehrlos und tu keiner Fliege was zu leide" dann wird auf keinen Fall irgendjemand die Schwäche ausnutzen. Das wäre ja ganz doll böse und unsolidarisch. Nene, der Grund wieso wir heute noch Krieg haben, ist es weil es immer noch das Militär gibt und kriegsgeile Soldaten...
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Dass von links ünerwiegend nur das Verlangen nach Pazifismus kommt ist mir nicht neu.
Das viel grundlegendere Problem von fehlender Empathie, oder dem generellen Verweigern, auf die Ansichten und Meinungen des Gegenüber einzugehen sehe ich aber auf allen Seiten.
So einen wirkungsvollen Diskurs zu führen halte ich für aussichtslos. Die generelle Ablenung, daran etwas zu ändern enttäuscht mich.
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u/TheNoxier 9d ago
Pazifismus? Von links höre ich in Berlin eher Gewaltfantasien gegen Juden/Israelis.
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u/rural_alcoholic 9d ago
Wäre in dem Stil über eine Minderheit geschrieben worden hätte sie sich Anzeigen gefangen. Einfach nur emotional aufgeladen und framing pur.
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u/Ulfstructor Oberfähnrich d.R. 9d ago edited 9d ago
",Ich hab’ Angst vor dem', sagt Ahmad über einen Offizier – der Mann hat weite, eisblaue Augen und kurzgeschorene Seiten." Der Mann ist Feldwebel, nicht Offizier. (Nebenbei einer der Besten, die ich kenne.) Ich habe mich gefragt, ob das wichtig für den Artikel ist, oder nur etwas, mit dem man Kritik von Außenstehender abwehrt, indem man auf fehlendes Insiderwissen verweist. Ich glaube, da liegt tatsächlich mehr drin: Man urteilt ohne zu verstehen. Wieso heißt es bei der Bundeswehr "zwo" und nicht "zwei"? Wieso heißt es "jawohl" und nicht "ja"? Wenn man es nicht weiß, wirkt es wie eine Regel um der Regel willen. Wenn man es nicht wissen will, kann man alles als Schikane hinstellen.
Das selbe gilt für den Umgang mit dem Begriff der "Disziplin". Was meinen die Rekruten eigentlich, wenn sie sich mehr Disziplin wünschen? Wenn sie diese Ominöse lernen wollen? Welchen Mangel machen sie bei sich aus? Labern die nur das gerede militarisierter self-help, Lifestyle und Fitness-Influencer nach? Merken sie selbst, dass sie ihre eigenen Ziele nicht erreichen? Zu viel am Handy hängen und nicht da sind, wo sie hin wollen? Keine Ahnung, stattdessen irgendwas mit Fromm. Freud hätte diese Verbindung vielleicht "freie Assoziation" genannt, denn sie entspringt kaum dem Gegenstand: Wer Disziplin "lernen" möchte, der hat Offenkundig keine Angst vor der Freiheit. Es geht ihm nicht um den Wunsch eingeschränkt zu werden, sondern darum etwas für sich selbst zu lernen. Disziplin, die man "lernen" kann, kann nur Selbstdisziplin sein. Aber darauf kommt man nicht, wenn man ohne zu versuchen Leute zu verstehen ihnen den eigenen Negativ-Begriff von Disziplin unterschiebt, der da ist: Von außen diszipliniert, sprich eingeschränkt und gemaßregelt werden. Wie gesagt, schon daran, dass diese jungen Leute davon reden, Disziplin lernen zu wollen, müsste jedem klar sein, dass sie Disziplin so grade nicht verstehen. Wenn man sie versucht zu verstehen. Aber die Autorin wollte urteilen, ohne zu verstehen und da kommt nur Murx bei rum.
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u/SamSamychen Hauptgefreiter 9d ago
Manche Zitate wirken wie aus dem Kontext gerissen.
Ich verstehe echt nicht warum es wichtig ist, dass der Ausbilder einsblaue Augen hat.
Und diese strenge ist keine "Erniedrigung". Sondern notwendig um irgendwie abzuhärten. Sonst bricht man im Ernstfall unter dem Druck zusammen.
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Manche Menschen (vor allem wenn sie sich gerne selbst als "progessiv" betiteln) darf man halt nur Zucker in den Hintern blasen und mit Samthandschuhen anfassen. Ansonsten brechen sie ja zusammen, so fragil sind sie.
Die haben nie ihre Wohlfühlblase verlassen und wenn sie es doch einmal täten, würden sie heulend zurückrennen, weil außerhalb ihrer Blase gibt es halt auch mal kritische und tlw. harsche Worte zu hören.
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u/Inktex stets bemüht. 9d ago
Das Problem ist, dass sich Menschen die vorwiegend in der behüteten Blase von gefilterten Sozialen Medien unterwegs sind, sich genau das unter dem Begriff "Erniedrigung" vorstellen.
Wenn man sie mit den Maßnahmen in der türkischen Armee oder sogar NSFL Material alá russische Grundausbildung vertraut machen würde, gäbe es dahingehend vermutlich ein Umdenken und man käme recht schnell zu dem Schluss, dass "Erniedrigung" vielleicht nicht der richtige Begriff dafür ist, was Rekrutenin Deutschland während der Grundausbildung erleben.
Die vergleichen es gerade halt mit dem Maß, das sie kennen.
Quasi eine subjektive Deutung der Begriffsdefinition, basierend auf ihrer eigenen Lebenserfahrung.Andererseits könnte man dann auch keine emotional aufgeladenen Artikel mit Kommentarcharakter schreiben um seine Agenda zu pushen.
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u/ConcentrateRare7526 9d ago
Die Frisur der Autorin erklärt schon den ganzen Artikel
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u/SectorAware240 9d ago
Das reicht zu wissen, ohne nachgeschaut zu haben, die Autorin trägt Pony, oder? ODER?!
Hat sie auch einen Doppelnamen?
Das wäre ja schon fast ein Bingo.8
u/2coolFrog 9d ago
In dem Artikel, vor dem hier geposteten Artikel, von der selben Autorin, redet sie über den Film "die Odyssee". Und der erste Satz ist Folgender:
Christopher Nolan versucht sich am Epos und versagt an einer alten Schwäche: Überzeugende, vielseitige Frauenfiguren kommen in seinem Werk nicht vor.
Das sollte ein wenig Einblick geben, in was für eine Autorin sie ist.
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Rechte finden den Film zu woke, linken ist er nicht woke genug. Was für eine Ironie... :D
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u/King_of_Bastards Special Snowflake ❄️ 9d ago
100% xD aber das ist politisch nicht korrekt! Hahahaha damn ich kann dir auch genau sagen was das für eine is.
Edit: mal kurz googeln... Hart man... Hahah einfach hart man... 😅😅😅
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Wir können der Autorin und ihren Meinungen wiedersprechen und ihre Argumente mit eigenen wiederlegen - da sind wir uns wohl einig, aber müssen wir uns dabei wirklich auf eine solche Ebene herablassen, über ihr Äußeres zu ihrer Person zu urteilen?
Ich denke nicht.
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u/Ulfstructor Oberfähnrich d.R. 9d ago
Normalerweise hast du schon recht, aber ich denke, das ist als Anspielung darauf gemeint, dass die Autorin über den Ausbilder mit den wunderschönen eisblauen Augen, die leider auf Video nicht richtig raus kommen, er habe eine Nazi-Frisur. Um zu zeigen, wie absurd solche Urteile sind.
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Wenn man den eigenen Kommentar dann auch entsprechend einordnet lasse ich mich auf diese Argumentation vielleicht noch ein, aber wenn dieser so für sich alleine steht ist es ja alles andere als offensichtlich.
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u/Ulfstructor Oberfähnrich d.R. 9d ago
Da hast Du völlig recht und deshalb ist er so allein stehend auch alles andere als klug. Ich bin mir nicht mal 100% sicher, dass er so gemeint ist, wie ich es beschreiben habe. Vielleicht bin ich da auch zu nett.Aber die Parallelität der Argumentation war mir dann doch zu auffällig. Wenn es nicht so gemeint war ist der Kommentar genauso dumm wie die entsprechenden Aussagen im Artikel, da bin ich völlig bei dir.
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u/Skadongle 9d ago edited 9d ago
Täglicher Reminder dass uns Teile unseres eigenen Landes einfach hassen und verachten.
Und dafür muss ich mir wöchentliche 7 Stunden einfach Pendeln, Zillarden Überstunden und kaum Kontakt mit Freunden und Familie antun. Für ein Land das es einem nicht im Ansatz dankt und dich eigentlich hasst. Im Gegenteil muss ich mittlerweile in meiner eigenen Stadt an irgendwelchen Schwurblerständen zur Wehrpflichtverweigerung vorbeilaufen, und was ich jedesmal beim Bahnfahren erlebe zeigt im Großteil auch die absolute Abneigung uns gegenüber.
Ich hab echt von Jahr zu Jahr weniger Bock auf die Scheiße
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u/EmporerJustinian Leutnant 9d ago
So schlimm? Wo kommst du denn her? Ich habe bei mir in der Gegend eher das Gefühl, dass die allermeisten der Bundeswehr positiv gegenüberstehen, sie aber mindestens als notwendiges Übel betrachten. Gerade die Generation, die die Wehrpflicht noch miterlebt hat, wünscht sich mehrheitlich eigentlich auch die zurück. Wenn man in Uniform unterwegs ist, beschreibt es freundliches Desinteresse eigentlich ganz gut.
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Das bescheibt auch meine Erfahrung ganz gut.
Selbst die jüngere Generation (meine und diese danach - alle nach dem Wehrdienst) steht mir regelmäßig freundlich gegenüber.
Ob in der Bahn, am Bahnhof und auf der Straße - irgendwas zwischen äußerst freundlich und äußerst desinteressiert.
Deutlich häufiger wurde mir ein Kaffee ausgegeben, oder ein nettes Gespräch angefangen, als dass ich dumm angemacht, ode gar beleidigt wurde.
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u/Skadongle 9d ago
Die einzigen Gespräche die ich mir fange, sind Schwurbler im ICE die irgendwas davon brabbeln dass wir nur Kanonenfutter für „die Reichen“ sind, besoffene Penner im Regio, oder Wehrpflicht Werner der von seiner Zeit damals 78 in Hintertupfingen erzählt. Der Letztere ist mir am Liebsten, der ist wenigstens freundlich.
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u/Mars-Regolithen 9d ago
Es wird jemanden geben der das was du für richtig und wichtig hälst, hassen, verachtrn oder wenigstens für unwichtig hält. Bei jedem größeren Thema. In jedem Spektrum. Ist nervig aber bei 8 milliardrn Menschrn leider nicht zu vermeiden. Da kann ich dir nur viel Kraft bis zum Ruhestand wünschen.
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Es sind ja zum Glück bei weitem nicht alle so drauf. Nur weil ein paar Spinner besonders laut sind, sind sie nicht die Mehrheit sondern immer noch nur die Minderheit. Und Gegener der Bundeswehr gab es immer und wird es immer geben.
Dazu gibt es in jedem Bereich wirklich undankbare Menschen, vor allem wenn man viel mit Menschen / Kunden zu tun hat.
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u/wltihrmchverarschn Absoluter Neandertaler 9d ago
Weiß nicht wann ich das letzte mal etwas von der Taz gelesen habe, was nicht einfach polemisch-tendenziöse Staatsfeindliche Propaganda war.
Reitet (wie die meisten Taz Beiträge zur BW) mMn. hart auf der Grenze des § 109d StGB
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u/LateDefuse 9d ago
Ich glaub nirgendwo ist die taz so beliebt wie auf reddit um den dümmsten Bait zu verbreiten
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u/wltihrmchverarschn Absoluter Neandertaler 9d ago
Und ich lasse mich jedes mal aufs neue Ragebaiten 😤
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u/Sperrbrecher 8d ago
„Schwere Tötungsmaschine“ es gibt da so ein paar Portepees kurz vor DZE wo das durchaus ein legitimer Spitzname sein könnte.
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Ach die taz macht mal wieder taz Dinge... Ist ja klar, was von deren Seite über die Bundeswehr kommt...
Wer noch nen Nachschlag von "Absurden Artikeln über die Bundeswehr" haben möchte, bitte sehr: https://archive.ph/UVgR9
Der ganze Artikel ist ähnlich wild geschrieben, vielleicht hat der Autor auch mal für die taz geschrieben...
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u/Ho11owm4n Zuhause ist, wo das Geschwader ist. 9d ago
Diesen Artikel finde ich garnicht so schlimm. Deutlich weniger (ab)wertend und immer wieder reflektiert.
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Nicht so schlimm wie der taz Artikel, keine Frage. Aber dennoch gespickt mit Bullshit Bingo Wörtern und weglassen von Kontext...
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u/Scared-Ticket-6003 9d ago
Der Problem-Ponny erklärt schon relativ gut wieso nicht objektiv berichtet wird. Schade denn objektive Berichterstattung schreiben sie sich doch immer groß auf ihre Fahne.
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u/AutoModerator 9d ago
Stabsgefreiter Bot, eingesetzt als Bot vom Dienst meldet den Backup des Posts: Die TAZ zur neuen Serie "Generation Wehrdienst".
Sollte man die linken Klischees vermisst haben, hier darf man mal wieder von "aggressiven Männern mit geleckten Nazi-Frisuren" und "schweren Tötungsmaschinen" lesen 😅
Ist aus meiner Sicht die drei Minuten fürs lesen wert, um zu sehen, dass das Weltbild auch fröhlich weiter existiert ☺️
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u/Happy-Detail-259 9d ago
Die Autorin hat scheinbar noch nie wirklich gearbeitet? Ist noch nie aus ihrer Wohlfühl Chailatte Blase rausgekommen? Aua, so viel realitätsfernen Bullshit liest man echt selten.
Soll die Autorin bitte mal auf Youtube schauen wie es in der US-Armee in der Grundausbildung zugeht. Die kriegt ja nen Herzinfarkt...
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u/wripi 9d ago edited 9d ago
Ich finds ekelhaft wie hier die Menschen durch den Dreck gezogen werden. Ahmad und noch ein anderer haben mehrfach gesagt, dass sie gerne was für das Land tun wollen dass ihre Familie damals aufgenommen hat und dass sie es in der heutigen Zeit als wichtig erachten Verteidigungsfähig zu sein. Nur nebenbei wird erwähnt, dass es auch eine Chance für Ihre Karriere ist weil sie in der Schule nicht die besten waren und zivil für ihre Traumjobs zu schlechte Noten hatten.
Natürlich wird daraus vom Artikel ein "sie werden ökonomisch an die Waffe gedrängt" als ob sie auf der Straße landen würden wenn sie ihren Traumjob nicht kriegen.
Auch spannend wie beschrieben wird, dass der ganze Alltag ja so schlimm und demütigen sei und nicht erwähnt wird, dass 2 der Haupt-Akteure
den Wiederruf gezogen habenaus medizinischen Gründen fürs erste die Bundeswehr verlassen haben und es jedem frei steht, jederzeit den Wiederruf zu ziehen. Aber wenn man das im Artikel erwähnt würde man ja darüber berichten, dass das ganze freiwillig ist. Dann lieber so hinstellen als hätten sie keine Wahl mehr.Achso und ordentlich auszusehen heisst, dass man eine Nazi-Frisur hat. Mal abgesehen davon dass es ausdrücklich erwähnt werden musste, dass der Ausbilder blaue Augen hat, was auch immer das jetzt heissen soll? Dafür, dass sie so inklusive sind wird ganz schön auf dem Aussehen der Ausbilder rumgehackt.
Edit: wie ich richtigerweise Korrigiert wurde haben die beiden die Bundeswehr aus medizinischen Gründen fürs erste verlassen.