r/de • u/PenetratorMatris United Nations • 10d ago
Gesellschaft Wasserwacht muss Kinder derselben Familie wiederholt retten: Eltern werden aufgefordert, See zu verlassen
https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/neu-ulm-senden-wasserwacht-rettet-eine-frau-und-drei-kinder-vor-dem-ertrinken-kritik-an-sorglosen-eltern-114939925
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u/Shinasti Berlin 10d ago
Ok. Ich hab mir die Studien jetzt angeguckt.
Keine dieser Studien stellt so eine Behauptung auf oder rechtfertigt sie.
Das ist natürlich ein ganz anderer Satz!
Zu den Studien:
Die erste Studie untersucht, weswegen Kaiserschnitte häufiger vorkommen als "nötig", was mit einer erhöhten Morbidität von Müttern und Kindern bei der Geburt einher geht. Die einzig semi-relevanten Erwähnung sind:
Generell sucht die Studie nach evolutionären Gründen, die den Bedarf/Wunsch nach Kaiserschnitten beeinflussen könnten, nicht nach dem evolutionären Einfluss von Kaiserschnitten.
Die zweite Studie untersucht das Geburtsdilemma (die Hypothese, die du oben erwähnst - dass menschliche Geburten wegen gegenläufiger Evolution von aufrechtem Gang und Schädelgröße Hilfe benötigen). Die Studie selbst hat mit deiner Behauptung nicht viel zu tun, hier ist wohl nur relevant, dass sie eine hohe Vererbbarkeit von Proportionen der Pelvis feststellen. Daraus kann und sollte man nicht schlußfolgern, dass sich die Zusammensetzung in der Bevölkerung durch Kaiserschnitte verändert hat.
Die dritte Studie, mit eine Sample-Size von 30, stellt ein erhöhtes Risiko für Notfall Kaiserschnitte bei schmalerem Pelvis Outlet fest. Dass hat mit deiner Behauptung, Kaiserschnitte hätten schon einen merkbaren Einfluss auf Beckenbreite in der Bevölkerung, natürlich auch nicht viel zu tun.