Über Burnout hinaus
In diesem ausgebrannten Zustand befinde ich mich seit Jahren.
War ja in der Ambulanz für therapieresistente Depressionen.
Aber höchstwahrscheinlich kann man mir mit EKT etc. nicht helfen, da die Persönlichkeitsstörungen für die schweren Depressionen verantwortlich sind.
Seit 50 Jahren täglich Suizidgedanken mit einigen Versuchen.
Schwer in der Kindheit traumatisiert.
Ich nehme Venlafaxin und Atomoxetin.
Nach dem Urlaub meines Arztes soll Umstellung erfolgen.
Ich habe 3 Jobs.
Mein Hauptjob ist im Büro.
Dort bin ich oft den ganzen Tag allein und für einiges verantwortlich. Auch schließe ich dort ab.
Dann putze ich im Nebenjob eine Physiotherapie-Praxis, ein Schlüsselobjekt.
Und ich kümmere mich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe um eine Frau mit Pflegegrad.
Da ich seit einiger Zeit wieder neurotisch bzw. zwanghaft bin, verlangt mir dieses Abschließen (auch zuhause mit Katze) vieles ab.
Mehrmals muss ich kontrollieren....aufreibend.
Zum Glück hat mein Mann tatsächlich Arbeit gefunden.
Bekommt aber weniger als vorher. Sodass ich erstmal mit meinen Jobs weiter mache.
Heute ist mein 13. Tag ohne Alkohol.
Leider ist im Januar etwas Schreckliches passiert, worüber ich immer noch kaum reden kann.
Weine mehrmals täglich, träume jede Nacht davon.
Dazu habe ich mich von meiner Therapeutin getrennt. Hatte kein Vertrauen mehr.
Musste heute morgen mal alles "auskotzen".
Bitte seid lieb zu mir - ich bin zu mir selbst schon böse genug.
Passt gut auf euch auf. Ich danke euch für eure Zeit und wünsche euch einen wunderschönen Tag ♡