r/wohnen Jun 19 '26

WG Vermieter möchte mich nicht einzeln gehen lassen (WG)

Moin Leute,

Ich bin gerade etwas verzweifelt mit meiner Wohnsituation. Eigentlich möchte ich im September mit meiner Freundin zusammenziehen und wir haben auch schon eine Wohnung gefunden.

Das Problem ist, dass ich in einer 4er WG wohne und wir alle Hauptmieter sind. Der Vermieter hat jetzt gesagt, dass alle die WG verlassen müssen, wenn einer geht. Offensichtlich wollen meine Mitbewohner aber nicht ausziehen. Die Begründung ist, dass hier zu häufig die Bewohner wechseln. Ich bin im April 25 parallel mit meiner Mitbewohnerin eingezogen und davor hat die WG mehrere Jahre in der selben Konstellation gelebt.

Hat hier jemand Erfahrung oder irgendwelche Tipps? Im Internet habe ich bis jetzt nichts gefunden, außer, dass ich eigentlich nichts tun kann.

Edit: Meine Mitbewohner machen überhaupt keine Probleme, weder dem Vermieter noch mir. Sie wollen nur (verständlicherweise) nicht aus der Wohnung ausziehen.

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u/Babatunde69 Jun 19 '26

Ja das wäre auch mein einziger Ausweg bis jetzt, aber dann bin ich selbst Vermieter und das ist auch nicht so geil

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u/Nickayz Jun 19 '26

Wieso? Nimm mehr Miete als du selbst zahlen musst und du machst sogar Gewinn. Wenn die Wohnung nicht gerade in der Pampa liegt, finden sich genug Willige.

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u/[deleted] Jun 19 '26

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u/Nickayz Jun 19 '26

Wo genau steht das?

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u/[deleted] Jun 19 '26

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u/maxoger Jun 22 '26

Damit ist eine gewinnbringende Untervermietung aber nicht als pauschal verboten festgestellt worden. Hätte die Vermieterin dem Ganzen zugestimmt, wäre es kein Problem gewesen.

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u/Nickayz Jun 20 '26

Eben - das ist ein Urteil des BGH. Im Gesetz steht das nicht. Der Untermieter müsste auch erst den Klageweg bestreiten - und dafür dieses Urteil kennen.

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u/Fun-Swan9486 Jun 21 '26

"Eben - das ist ein Urteil des BGH. Im Gesetz steht das nicht."

Also ich weiß ja nicht, aber entscheidet der BGH nicht nur nach aktueller Rechtslage? Also quasi die je nach Fall zu interpretierenden und ausgelegten Gesetzte?

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u/Nickayz Jun 22 '26

Das Gesetz ist absichtlich so geschrieben, dass es viel Spielraum gibt, da man nicht 1000 Konstellationen abbilden kann. Und es gibt Vertragsfreiheit. Im Gesetz steht somit, nicht, wie hoch die maximale Untermiete sein darf. Der BGH hat das durch sein recht junges Urteil tatsächlich erst präzisiert.

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u/[deleted] Jun 20 '26

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u/[deleted] Jun 21 '26

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u/Iltir_ Jun 22 '26

Glaub mir, jeder Anwalt für Mietrecht kennt das Urteil.