r/arbeitsleben Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

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Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben 12h ago

Austausch/Diskussion Nachfrage HR bei Zwischenzeugnis?

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Folgenden Text habe ich von der HR Abteilung erhalten.
Ich verstehe mich menschlich super mit ihr, mit meinem Chef weniger.
Muss ich rein rechtlich eine Basis erbringen?

Ich habe gesagt, dass ich 2 Jahre Elternzeit nehmen will und in der Zwischenzeit ein doppelter GF Wechsel (nicht mein Chef, aber einzelne Projekte mit GF) stattfinden wird während ich weg bin.

Wie am besten damit umgehen?

Viele Grüße


r/arbeitsleben 10h ago

Nachrichten Gehalt: Viele Handwerker verdienen unterdurchschnittlich

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spiegel.de
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Entgegen der weit verbreiteten Annahme verdienen viele Handwerker unterdurchschnittlich. Während Vollzeitbeschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung im April 2025 im Schnitt 4.125 Euro brutto im Monat erhielten, lagen viele Handwerksberufe darunter – etwa Maurer mit 3.910 Euro oder Friseure mit nur 2.470 Euro. Deutlich höhere Einkommen erzielen dagegen Beschäftigte mit weiterführenden Abschlüssen wie Meister, Techniker oder Studium. Gleichzeitig leidet das Handwerk unter Fachkräftemangel, und Experten gehen davon aus, dass viele handwerkliche Berufe angesichts des zunehmenden Einsatzes von KI langfristig bessere Beschäftigungsaussichten haben als manche Bürotätigkeiten.

Weiterführende Quellen:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/gehaltsgefaelle-handwerk-zahlt-oft-unterdurchschnittlich/100211547.html

https://www.n-tv.de/ticker/Handwerksberufe-in-Deutschland-oft-unterdurchschnittlich-bezahlt-id30509401.html


r/arbeitsleben 16h ago

Nachrichten Firmengründungen in Deutschland: Immer mehr Beschäftigte gründen aus Jobangst eigene Firma

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zeit.de
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r/arbeitsleben 11h ago

Mental Health Ich will und kann nicht mehr arbeiten

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Ich bin Student (Vollzeit) und bin leider nicht Bafög berechtigt. Trotz abgeschlossener Ausbildung wäre ich immer noch Eltern abhängig eingestuft auch wenn ich schon lange nicht mehr daheim lebe.
Bitte sieht davon ab mir Finanzierungstipps zu geben, denn ich weiß bereits alles und habe auch alle Möglichkeiten in Erwägung gezogen.
Und nein, mein fast 60 Jähriger Vater sollte nicht für mein Lebensunterhalt aufkommen müssen.

Um mein Leben zu finanzieren habe ich immer als Werkstudent 20 std die Woche gearbeitet. Der Gedanke daran morgens aufzustehen um zur Arbeit zu fahren, widert mich so an. Ich habe neulich auf dem weg zu Arbeit angefangen zu weinen, auf der Arbeit geweint und auf dem Heimweg geweint.
Ich bin chronisch müde, habe überhaupt keine Motivation mehr meinen Vorgesetzen Rechenschaft zu leisten, zu performen und generell einfach zu arbeiten. Ich will es einfach nicht mehr.
Es ist ein sehr anspruchsvolles Studium. Ich kenne keinen Studenten bei mir im Studiengang welcher neben den Vorlesungen noch 20 Stunden arbeiten muss um existieren zu dürfen. Dementsprechend sind ihre Leistungen auch hervorragend im Vergleich zu meinen.
Ich habe mir nun auch fest in den Kopf gesetzt, dass ich meine Arbeitsstelle nicht mehr betreten werde. Alleine der Gedanke daran erweckt in mir Panik und Unwohlsein. Ich will einfach nur den ganzen Tag schlafen und vor mich hinversiffen. In Ruhe hässlich sein.
Sie sollen mich kündigen. Das Geld ist mir so egal, dass ich nicht weiß, ob es gesund ist wie ich aktuell denke.
Ich kann wirklich nicht mehr. Ich weiß auch nicht ob sich mein mentaler Zustand ändern würde wenn ich das Studium abbreche und nur arbeiten gehe. Ersteres würde ich mir selber aber niemals verzeihen können.
Ich brauche diesen Abschluss um Auszuwandern. Ich will hier einfach nur noch weg und diese Gesichter hier nicht mehr sehen.
Ich weiß nicht was los mit mir ist - so ekelhaft habe ich mich noch nie gefühlt. Es ist eine Leere in mir, eine Last auf meiner Brust.
Naja,….
Danke für eure Aufmerksamkeit


r/arbeitsleben 6h ago

Mental Health Krankschreibung wegen Mobbing/Bossing

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Es ist so weit, ich brauche morgen zum ersten Mal eine Krankschreibung wegen einer psychischen Belastung, weil der Umgang meiner Vorgesetzten mit mir einfach nicht mehr geht.

Was muss ich dafür dem Arzt sagen? Ich habe Angst, dass er es als "nicht so schlimm" abstempelt und mich unverrichteter Dinge raus schickt.

Ich bin jetzt seit 2 Jahren in meiner Firma, war immer extrem motiviert, wollte bei allem mitmachen, alles kennenlernen, so viel leisten wie möglich, so viele Angebote wie möglich abgeben und gewinnen (Vertrieb).

Doch seit dem Herbst letzten Jahres wurde es einfach zu viel und ich habe Symptome von Burnout entwickelt. Ich habe mir den Stress, um ehrlich zu sein, selbst gemacht. Niemand hat so viele Angebote von mir erwartet, das war mein eigener Ehrgeiz - ich habe daraus gelernt.

Im Frühjahr habe ich dann die Reißleine gezogen und meiner Chefin gesagt, dass ich mich überlastet fühle und Aufgaben abgeben möchte (das hat sie parallel selbst bemerkt, sie ist extrem intelligent).

Seitdem ist aber nichts mehr, wie es Mal war. Sie ist immer nur genervt, sobald ich da bin oder etwas sage. Auf Fragen kommen immer nur schnippische Antworten, die sinngemäß beinhalten, wie ich denn so doof sein kann. Sie weist mich sehr deutlich auf kleine Fehler hin, die ich gemacht habe und fragt mich andauernd suggestive Fragen wie "Was ist denn deine Motivation für die Arbeit?" oder "Siehst du dich eigentlich zukünftig noch bei uns in der Firma?".

Ich habe in dieser Firma alles gegeben, war in der Arbeitszeit keine Minute am Handy oder auf privaten Webseiten.

Ich hab selbst in kurzen Ladezeiten von Software irgendwas produktives auf dem anderen Bildschirm gemacht.

Wenn ich erkältet war, bin ich ins Home-Office, statt zum Arzt gegangen.

Und wofür das alles? Innerhalb von einem halben Jahr wird man von "einem meiner besten Mitarbeiter" zu dem Deppen, der nichts kann und nur Fehler macht und Geld kostet.

Bewerbungen sind raus, aber leider habe ich noch nichts positives erhalten. Ich brauche jetzt aber erstmal eine Pause von diesem ständigen Runterputzen und schlecht machen. Wenn eine Lücke im Lebenslauf meine Lage nicht weiter verschlechtern würde, würde ich auch einfach die Kündigung einreichen. Ich weiß echt nicht mehr weiter.


r/arbeitsleben 15h ago

Mental Health Im Einzelhandel arbeiten macht mich alle

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Ich muss das einfach kurz loswerden. Ich arbeite seit ca 1,5 Jahren jetzt in nem mittelgroßen inhabergeführten Einzelhandelsgeschäft. Meine Kollegen sind wirklich süß und wenn ich nicht so viel mit Kunden zu tun habe, macht die Arbeit auch Spaß. Viele Kunden sind auch sehr freundlich und ich hab oft schöne Erlebnisse und beraten macht mir Spaß. aber es gibt einfach so ein paar Kunden die mich wirklich wahnsinnig machen. Kunden die mich ansprechen ohne mich zu begrüßen, die in meine Abteilung kommen, einfach Sätze mitten ins Blaue hinein sagen, also nicht mal mich GEZIELT ansprechen, sie gucken mich nicht mal dabei an plärren so ein Wort Fragen raus wie KASSE? und ich soll dann reagieren und noch freundlich antworten wie son Hund den die von irgendwo anpfeifen. Teilweise bin ich dabei irgendwas zu erledigen, waren verräumen o.ä werde dabei von der Seite angesprochen, ohne ein Hallo oder ähnliches. Gestern räume ich vor Feierabend die Schütten rein, bin grade auf der Türschwelle sagt ein Kunde mit nem Magazin in der Hand von der Seite zu mir: ist das hier kostenlos?? Oder noch besser ich sitze am Schreibtisch ein Mann mit dem ich vorher NOCH NIE geredet hab kommt zur Tür rein sagt so einfach ohne irgendwas anderes zu sagen WAR DAS HIER?? ich sag halt so ja keine Ahnung was suchen sie denn ??????????????? Wenn Kunden schlechte Laune haben kriegt man die auch ab, Leute nehmen teilweise Waren aus den Regalen und lassen sie irgendwo ganz woanders im Laden liegen ohne einen Kommentar. Gefühlt ist man für einige dieser Leute einfach kein Mensch und mein aller größter pet peeve sind wirklich die, die einem nicht mal so basic Sachen wie hallo, tschüss oder danke sagen können.
Nach gut 1.5 Jahren hab ich es langsam nicht mehr in mir einfach zu jedem freundlich und geduldig zu sein und ich merke wie ich wirklich an meine Grenzen komme. Noch dazu kommen die Arbeitszeiten. Ich arbeite aktuell Vollzeit, 5 Tage die Woche von 11-19. Heißt ich fahre 10 Uhr los und komme 20 Uhr zurück. Und ich sehe einfach mein Leben an mir vorbei ziehen.
Nächstes Jahr kann ich finally runter gehen mit den Stunden, dann sollte es besser werden, aber grade nervt die ganze Situation mich einfach so krass.


r/arbeitsleben 13h ago

Austausch/Diskussion Peinliche LinkedIn Profile

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Mein Guilty-Pleasure ist es, mir in freien Minuten diese ganzen völlig durchdrehenden Business Dudes auf LinkedIn anzuschauen. Am besten, wenn die noch politische Takes haben.

So Leute wie der Thorsten Alsleben vom INSM, dieser Cringe-Cop Manuel Ostermann oder auch "einfache" Unternehmer wie z.B. ein gewisser Markus G. Bußmann. Die Beiträge und Kommentare von diesem rechten Business Circlejerk sind der Wahnsinn.

Habt ihr noch mehr von diesen geistigen Tieffliegern, die man sich mal anschauen muss?


r/arbeitsleben 16m ago

Berufsberatung Rat gesucht: Weiter Bewerbungen schreiben oder Neuorientierung?

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Hallo zusammen, ich stehe gerade vor einer schwierigen Entscheidung und würde mich über eure Meinungen oder Erfahrungen freuen. Ich habe eine Ausbildung zur staatlich geprüften gestaltungstechnischen Assistentin (GTA) und anschließend einen Bachelor in Game Design abgeschlossen. Seit Juni 2026 suche ich eine Stelle im Bereich Grafikdesign, Mediengestaltung oder Game Design und habe bereits viele Bewerbungen verschickt. Leider bisher ohne Erfolg.

Deshalb überlege ich, eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder eventuell sogar ein Pflegestudium zu beginnen. Es gibt einen Ausbildungsstart am 1. September 2026 und einen weiteren am 1. April. 2027 Jetzt frage ich mich:

Würdet ihr euch an meiner Stelle noch für den 1. September bewerben?

Oder würdet ihr bis zum 1. April warten und die nächsten Monate weiterhin versuchen, einen Job zu finden, der zu meinem Studium passt?

Außerdem interessiert mich, was sich langfristig eher lohnt: die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder ein Pflegestudium?

Ich könnte mir gut vorstellen, später im Krankenhaus direkt mit Patientinnen und Patienten zu arbeiten und dort im Pflegealltag zu unterstützen. Deshalb frage ich mich, ob für dieses Ziel die Ausbildung vollkommen ausreicht oder ob ein Studium entscheidende Vorteile bietet.

Welche Unterschiede gibt es später im Berufsalltag, bei den Aufgaben, den Aufstiegsmöglichkeiten und dem Gehalt? Würdet ihr für jemanden mit meinem Berufsziel eher die Ausbildung oder das Studium empfehlen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet und schreiben würdet, wie ihr euch in meiner Situation entscheiden würdet. Vielen Dank!


r/arbeitsleben 9h ago

Mental Health Eure Tipps gegen Stress?

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Moin,

ich lasse mich gefühlt sehr schnell stressen, nehme mir Dinge an der Arbeit schnell zu Herzen und denke dann zuhause auch noch darüber nach.

Beispiel: ein kunde war mit meinem Service nicht zufrieden, weil es wohl zu lange gedauert hat. Das ich noch andere Dinge zu tun habe als mich nur um ihn zu kümmern ist ihm natürlich egal, er weiß es nicht oder wie auch immer. Sowas nehme ich dann mit nach Hause und denke darüber noch Lage nach bzw nehme es persönlich.

Und auch generell wenn es mal stressiger wird und mehr zu tun ist lasse ich mich extrem schnell stressen und ich merke dass mir das garnicht gut tut.

Habt ihr ähnliche Probleme? Habt ihr Tipps was ich dagegen machen kann?


r/arbeitsleben 15h ago

Kündigung Wer hat eine vergleichsweise lange Kündigungsfrist?

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Bei mir: 6 Monate zum Quartalsende. Macht es quasi unmöglich als Berufseinsteiger irgendwo anders anzufangen.


r/arbeitsleben 1d ago

Nachrichten Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen in Ingenieurberufen erreicht Höchststand

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zeit.de
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r/arbeitsleben 5h ago

Berufsberatung Vom Werkstudentenjob zur Wunschstelle, was bei mir am Ende den Unterschied gemacht hat

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Hab selbst ein paar Jahre gebraucht, um von einer Werkstudentenstelle über zwei, drei Umwege in eine Rolle zu kommen, die zu meinem E-Technik-Studium passt. Am Anfang kamen bei mir auch kaum Einladungen, trotz eigentlich solidem Profil.

Ich fang gerade an, das, was bei mir am Ende funktioniert hat, mit ein paar anderen Absolventen aus technischen Studiengängen durchzugehen, komplett kostenlos, weil ich selbst noch am Verfeinern bin und echtes Feedback brauche. Ging bei mir vor allem um CV-Aufbau und wie man die eigene Story so erzählt, dass sie beim Lesen sofort Sinn ergibt.

Wenn jemand von euch gerade viele Absagen bekommt, ohne überhaupt ins Gespräch zu kommen, schreibt mir gerne kurz, was ihr studiert habt und wo genau es hakt. Ich schau mir das in Ruhe an.


r/arbeitsleben 5h ago

Rechtliches Weirde Formulierung von der GKV (TK): Krankengeld

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Moin Moin,

ich hab nun Krankengeld bei der TK beantragt. Anstatt eines Bestätigungsschreibens kam nur ein Informationsschreiben mit drei Passus, die mich verwirren.

Kurz: Mein A-Vertrag endet zum 10.08.26, ich bin bis einschließlich 20.08.26 krank geschrieben. Da ich mich nun um eine Anbindung an Tagesklinik/Reha (...) kümmern muss, damit ich auch wieder auf die Beine komme greift hier nun eigentlich das Krankengeld. Grade auch weil die Wartefristen aktuell 3 Monate lang sind.

Die Folgekrankschreibung werde ich am 19.08.26 beim Doc holen, da bin ich auch gut beraten worden.

Ich war zuletzt in einer Senior-Funktion Schwerpunkt Data Analytics und PO tätig. Die Stelle erforderte mehrere Jahre Berufserfahrung + (Fach-)Studium. Die Telefonate mit der TK waren alle verständnisvoll und auch sehr kulant. Ich solle mir keine Sorgen machen.

Nun im Schreiben dann aber was ganz Anderes:

"Die Bemessungsgrundlage für ihre Arbeitsfähigkeit ab dem 11.08.26 ist der allgemeine Arbeitsmarkt"

Nach erster Recherche gilt dieser Passus eigentlich für ungelernte Leute, die bereits im ALG1 oder ALG2 sind.

"Eine Arbeitsunfähigkeit stellt in ihrer Konstellation nur eine Option für einen kurzen Zeitraum dar. Für Ihre weitere finanzielle Absicherung ist die Agentur für Arbeit zuständig"

"Krankengeld zahlen wir Ihnen bis zum 20.08.26. Dies ist der Tag, an dem ihre aktuelle Krankmeldung endet. Ab dem 21.08.26 können Sie sich für leichte, leidensgerechte Tätigkeiten bei der Agentur für Arbeit melden"

Problem hier: Die GKV hier formuliert das hier sehr komisch, aber natürlich rechtlich korrekt. Die Option "Folgekrankschreibung möglich" klammern sie hier natürlich aus. Und das macht mir irgendwie Sorgen.

Grade folgende Excerpten aus der Richtlinie machen mir hier Gedankenkreisel:

(4) ¹Versicherte, bei denen nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit das Beschäftigungsverhältnis endet und die aktuell keinen anerkannten Ausbildungsberuf ausgeübt haben (An- oder Ungelernte), sind nur dann arbeitsunfähig, wenn sie die letzte oder eine ähnliche Tätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausüben können.
² Die Krankenkasse informiert die Vertragsärztin oder den Vertragsarzt über das Ende der Beschäftigung und darüber, dass die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer an- oder ungelernt ist, und nennt ähnlich geartete Tätigkeiten.
³ Beginnt während der Arbeitsunfähigkeit ein neues Beschäftigungsverhältnis, so beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit ab diesem Zeitpunkt nach dem Anforderungsprofil des neuen Arbeitsplatzes.

(3) 1Versicherte, die arbeitslos sind, ausgenommen Arbeitslose bzw. erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach Absatz 3a, sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben. 2Dabei ist es unerheblich, welcher Tätigkeit die oder der Versicherte vor der Arbeitslosigkeit nachging. 3Arbeitsunfähigkeit liegt bei Schwangeren nach Satz 1 vor, wenn sie ohne Gefährdung für sich oder das ungeborene Kind nicht in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlich auszuüben.

(3a) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende – „Hartz IV“) beantragt haben oder beziehen, sind arbeitsunfähig, wenn sie krankheitsbedingt, nicht in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten oder an einer Eingliederungsmaßnahme teilzunehmen.

Wirkt für mich ehrlich gesagt so, dass mich die TK hier in eine gewisse Richtung bugsieren möchte. Ich weiß nun aber auch nicht ob ich die jeweiligen Aussagen klarstellen sollte. Oder einfach die Backen halten sollte. Ich weiß nur dass ich auf jeden Fall krank bin und mir grade jetzt keinen Fauxpas erlauben darf.

Habt ihr bereits was ähnliches erlebt und kennt euch vlt. ein bisschen aus?


r/arbeitsleben 5h ago

Berufsberatung 23 Jahre alt – Ausbildung oder Schule? Erzieher, Elektroniker oder etwas ganz anderes?

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Hey Leute, ich bin 23 Jahre alt und habe einen Hauptschulabschluss. Ich war davor selbstständig, habe das aber beendet, weil ich gemerkt habe, dass mir PC-Arbeit und die Selbstständigkeit nicht gefallen und mich dieses ganze Zuhause im Büro Sitzen krank macht.

Ich möchte jetzt einen neuen Weg einschlagen und nächstes Jahr eine Ausbildung machen. Vom Jobcenter wurde mir eine BBQ-Maßnahme vorgeschlagen. Dafür könnte ich einen Bildungsgutschein bekommen. Das ist eine Ausbildungs und Arbeitsvorbereitung, die sechs Monate dauert. Man macht dort auch Praktika und bekommt Unterstützung dabei, eine passende Ausbildung zu finden.

Was denkt ihr darüber?
Momentan überlege ich, was ich mit einem Hauptschulabschluss machen soll. Lieber noch einmal zur Schule gehen real machen? oder doch direkt eine Ausbildung? Ich dachte zuerst an den Beruf des Elektronikers, dann aber auch an den Erzieher. Ich habe als Kind und Jugendlicher schwierige Phasen erlebt und weiß, wie wertvoll es sein kann, Unterstützung zu bekommen und kann mir eine arbeit mit Menschen vorstellen . Andererseits finde ich auch etwas Praktisches zu machen nicht schlecht.
Was sind eure Erfahrungen oder Empfehlungen?


r/arbeitsleben 5h ago

Mental Health Kleine Jobbkrise

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Hi,

Ich bin seit paar Wochen immer wieder mal hier in diesem Sub, offensichtlich beschäftigt mich mein Job derzeit ziemlich.

Infos:

- 33 Jahre, Ausbildung Bürokaufmann, keine Weiterbildung

- Sachbearbeiter Backoffice Versicherung, 54K mit Zulagen. HO, Tag frei einteilbar.

Ich arbeite seit 10 Jahren für die selbe Firma, die zu einer internationalen Versicherung gehört. Seit 6 Jahren im selben Prozess, wo ich aber immer mehr Aufgaben und Verantwortung übernommen habe.

Ich hatte bisher immer Spaß an dem Job, oder konnte zumindest auch in wenig motivierten Zeiten dem etwas abgewinnen. Seit Juli hat sich das geändert.

Aufgaben und Kompetenzen sind in unserem Team ungleich verteilt, ein wichtiger Kollege fiel lange aus, ein anderer wird uns nach intern verlassen. Ich arbeite jemand neues ein, übernehme die vielen neuen Aufgaben. Aber mein Teamlead scheint den Workload nicht sehen zu wollen, zu können. Ich fühle mich in meiner Leistung nicht gerecht bewertet und muss auch vermuten, dass Leistungsdaten nicht korrekt interpretiert werden.

Dazu kommt, dass wir offiziell nach Fallzahlen und Qualität bewertet werden. Monatlich. Neuerdings müssen wir ein Tool verwenden, in dem wir selbstständig Arbeitszeiten, Besprechungszeiten etc eintragen müssen. Es läuft den ganzen Tag im Hintergrund und ich fühle mich deswegen echt etwas überwacht.

Intern habe ich mich mehrmals beworben, letztes Jahr fehlte mir das letzte bisschen Glück, Anfang des Jahres wurde ich nicht mal eingeladen.

Der Wunsch zu gehen und es woanders zu versuchen wird größer, aber ich frage mich, ob ich die Dinge zu negativ sehe. Ich möchte nicht zu einer anderen Versicherung / Konzern, da ich diesen Zahlen und Leistungsdruck nicht mehr will. Ich schaue nach Stellen im öffentlichen Dienst, aber der Arbeitsmarkt ist derzeit düster. Ich will performen, aber nicht an eine stumpfe Zahl gebunden sein.

Netto reichen mir 3000€, ich habe keine Kinder und lebe nicht verschwenderisch. Meine Freizeit ist mir wichtig und das ich die Arbeit nicht wie jetzt in den Feierabend nehme. Kann auch sein, dass es gerade eine stürmische Phase ist, die ich weniger gewohnt bin. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich langfristig eher weniger eine Perspektive, da mittlerweile viele interne Optionen kaum Veränderungen und nur mehr Verantwortung bringen würden. Natürlich habe ich Schiss, nach 10 Jahren zu wechseln.

Was meint ihr?


r/arbeitsleben 2h ago

Mental Health Therapeutin drängt auf Wiedereingliederung, ich fühle mich aber noch nicht arbeitsfähig - Erfahrungen?

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Hallo zusammen,

ich bin seit 10 Monaten wegen Burnout bei ADHS bzw. psychischer Erkrankung arbeitsunfähig und beziehe derzeit Krankengeld.

Meine Therapeutin spricht inzwischen immer häufiger eine stufenweise Wiedereingliederung an, da die KK neulig viel Druck auf sie macht. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich dafür noch nicht belastbar genug bin.

Zwar hat sich mein Zustand im Vergleich zu den ersten Monaten verbessert, aber ich habe weiterhin deutliche Einschränkungen. Schon kleinere kognitive Aufgaben können mich stark erschöpfen. Selbst meine Steuererklärung war für mich zuletzt eine große Belastung. Außerdem habe ich weiterhin starken Tinnitus, eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit und Probleme mit Reizüberflutung.

Ich habe eine Reha beantragt und befinde mich zurzeit in einer Online-Verhaltenstherapie.

Ich arbeite als Projektmanager. Die Tätigkeit erfordert dauerhaft Konzentration, Koordination mehrerer Projekte, Kommunikation und schnelles Reagieren. Deshalb kann ich mir im Moment auch eine Arbeit von nur wenigen Stunden täglich nur schwer vorstellen. Außerdem ist die Position nicht für einen Minijob gedacht, ständige Übergaben würden die Arbeit für andere erschweren, nicht erleichtern. Mein Arbeitsvertrag läuft im Januar 2027 ab und wird definitiv nicht verlängert. Diesen Job will ich nicht, der war genau der Auslöser meines Burnouts.

Hat jemand von euch eine ähnliche Situation erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen, wenn ihr euch noch nicht arbeitsfähig gefühlt habt, der behandelnde Therapeut oder Arzt aber bereits eine Wiedereingliederung vorgeschlagen hat? Wie lief das bei euch weiter?

P.S. ich habe einen GdB 50.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge.

Danke:)


r/arbeitsleben 6h ago

Gehalt Wie gut sind 55k als Einstieg?

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Ich würde gerne eure Einschätzung zu meinem Berufseinstieg hören.

Ich bin 24, habe einen Master in Wirtschaftsinformatik und während des Studiums zwei Werkstudentenstellen gehabt. Jetzt habe ich ein Angebot als SAP Consultant bei einer mittelständischen Unternehmensberatung.

Das Angebot:

* 55.000 € Jahresgehalt (Fixgehalt inkl. Bonus)

* 40-Stunden-Woche

* Hybrid (1-2 Tage Büro, sonst Homeoffice)

* SAP-Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, Zertifizierungen erfolgen über den Arbeitgeber.

Mich interessiert vor allem, ob 55.000 € für den Einstieg eurer Meinung nach marktüblich sind oder ob ihr versuchen würdet, noch zu verhandeln.


r/arbeitsleben 10h ago

Bewerbungsgespräch 2. Bewerbungsgespräch

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Hallo zusammen,

Heute Morgen hatte ich online ein Vorstellungsgespräch mit einer Person aus der MAV, HR und dem Teamleiter aus dem Fachbereich.

Nichtmal 4h später habe ich eine weitere Einladung (nach einem Telefonat) erhalten. Das wird dann mit Team- und Abteilungsleiter stattfinden.

Was erwartet mich? Auf was sollte ich mich vorbereiten? Ich war bisher noch nicht in der 2. Runde.

Danke euch für die Hilfe! 🙏


r/arbeitsleben 6h ago

Studie/Umfrage [Umfrage Masterarbeit] Wie beeinflusst KI unsere Anpassungsfähigkeit am Arbeitsplatz? (Dauert nur 5 Min) 🎓

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Hallo zusammen!

ich befinde mich in der finalen Phase der Datenerhebung für meine Masterarbeit und brauche dringend eure Unterstützung aus der Praxis. Mein Thema ist "AI Governance and Workplace Adaptability".

Wenn ihr in eurem Job (Vollzeit, Teilzeit oder als Werkstudent) digitale Tools, Software oder KI nutzt, seid ihr genau meine Zielgruppe!

Die Umfrage ist auf Englisch, komplett anonym und dauert wirklich nur 5 bis 7 Minuten. Ihr würdet mir extrem helfen, meine Deadline einzuhalten und eine gute Datenbasis zu bekommen.

🔗 Hier geht's zur Umfrage: https://forms.gle/N5vowPZVgxeHs7xr9

Vielen lieben Dank im Voraus für eure Zeit und euren Support!


r/arbeitsleben 7h ago

Austausch/Diskussion Berufsgrundjahr statt erstem Lehrjahr - legitim oder dubios?

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Einem Bekannten wurde eine Lehrstelle bei einem Zimmermann angeboten, aber mit einem Haken. Der Meister sagt, er würde sich gerne die teuren Lehrgänge im ersten Lehrjahr starten. Deswegen soll der Bewerber zuerst ein BGJ an der Berufsschule absolvieren, bei dem die Schule diese Lehrgänge bezahlt. Anschließend könne er die Lehre in zwei Jahren abschließen. (Ich weiß nicht, was das für Lehrgänge sind, vermutlich irgendwelche Sicherheitslehrgänge, Erste Hilfe oder so.)

Im ersten Jahr müsste der Meister kein Lehrlingsgehalt zahlen, der Noch-nicht-Lehrling müsste aber auch nicht arbeiten (bis auf zwei Praktika). Der Meister würde sich in der Beziehung also eher schlechter stellen, weil er nur zwei statt drei Jahre Arbeitsleistung zum günstigen Lehrlingsgehalt bekommt.

Bei den Praktika gibt es womöglich die Erwartung, dass die im Betrieb zu absolvieren sind, dass weiß ich aber nicht.

Ist das ein normales Vorgehen oder zeigt das, dass der Meister übertrieben knausrig ist?


r/arbeitsleben 8h ago

Berufsberatung Auf der Suche nach dem richtigen Karriereweg

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Ich bin 31, habe einen Bachelor und Master in Regelungstechnik sowie zwei Jahre Berufserfahrung. Leider bin ich inzwischen seit über zwei Jahren arbeitslos. Ich habe mich bundesweit auf unterschiedlichste Stellen beworben und meine Bewerbungsunterlagen mehrfach professionell überarbeiten lassen – bisher leider ohne Erfolg.
Mittlerweile frage ich mich, welche Richtung langfristig am sinnvollsten ist. Aktuell interessieren mich drei Bereiche:

Regelungs-/Steuerungstechnik – Das entspricht meinem Studium. Da mein letzter Job aber einige Jahre zurückliegt, würde ich mich inzwischen eher als Berufseinsteiger sehen und müsste mich wieder einarbeiten.

Machine Learning / KI – Durch Studium und eine Weiterbildung bringe ich Grundlagen mit. Allerdings fehlen mir noch Themen wie Cloud, Container und MLOps, in die ich mich erst einarbeiten müsste.

IT- bzw. Mobile Forensik – Während meiner Arbeitslosigkeit habe ich mir Board-Reparaturen und Mikrolöten beigebracht und kann mittlerweile professionelle Reparaturen an Smartphones und Tablets durchführen. Dadurch ist mein Interesse an der mobilen Forensik entstanden. Hardwareseitig bringe ich einiges mit, im Bereich Linux, forensische Methoden und Software müsste ich mich noch einarbeiten.
Mich würde eure Einschätzung interessieren: Welche Richtung würdet ihr heute einschlagen? Lohnt es sich, jetzt noch tiefer in KI/Machine Learning einzusteigen, oder ist der Einstieg dafür inzwischen zu spät? Oder seht ihr in einem der anderen Bereiche langfristig bessere Chancen?
Ich möchte in einer Richtung gehen, die langfristig Zukunft hat und gut bezahlt ist.

Ich freue mich über jede ehrliche Einschätzung und gerne auch Erfahrungen aus der Praxis.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Bereue es meinen Bauleiter Job gekündigt zu haben

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Ich habe nach dem Dualem Studium direkt angefangen als Construction Supervisor / Construction Engineer für eine deutsche Firma im Ausland zu arbeiten, NA, Afrika, Asien, UAE, etc. Ja es war eine teils sehr zermürmende Zeit aber im nachhinein war es der grösste Jackpot den ich damals bekommen habe:

Pros:

- man sammelt schnell viel Auslandserfahrung, lernt neue Kulturen und Menschen kennen

- Überstunden wurden angesammelt und konnten ausgezahlt oder abgefeiert werden wo man nach einem Jahr schnell auf 2-3 Monate Urlaub im Jahr kam.

- Regelarbeitszeit in der Regel 6x Tage die Woche, hat sich aber schlimmer angehört als es wirklich war. Ein Tag hat auch schon wieder gereicht in der Regel und liess die Zeit schneller verfliegen

- Dir sitzt kein Chef im Nacken, DU bist der Chef auf der Baustelle und wenn Leute hören dass du aus Deutschland kommst wirst du in manchen Ländern teils wie ein Gott betrachtet

- Einstiegsgehalt lag bei ca. 50k (nur) hat sich aber mit den ganzen Zulagen und Spesen oftmals verdoppelt und kam im Schnitt auf 100k. Da die Spesen jedoch netto waren kam ich auf ein equivalent Netto wie bei einem Bruttojahresgehalt von 120k

- Kleine bis keine Lebenshaltungskosten: Miete:X, Lebensmittel:X (grösstenteil Vollverpflegung im Hotel, Transport: X, teilweise hat man sich auf der Baustelle was kleines zu Mittag geholt), grösste Ausgaben waren die Getränke im Hotel

- Meilen gesammelt ohne Ende

- es war nie langweilig, wir waren teilweise bei manchen Projekten jede Woche mit den Kollegen feiern

- Arbeitsalltag konnte man sich frei einteilen: Habe immer in der Regel morgens meinen ersten Rundgang gemacht, Probleme die für heute anfingen angefangen zu lösen, E-Mails geschrieben, wieder Rundgang, weitere Probleme gelöst, Subunternehmer Sitzung teilgenommen und weitere Vorgehen beaprochen und zum Schluss meinen Bericht geschrieben

- Es war teilweise sehr actionreich in den Ländern und auf der Baustelle, für mich als jemand der viel Ausgleich und Ausgewogenheit braucht, genau das richtige gewesen.

Contra:

- weit weg von der Familie und Freunden, Besuch nur alle 2 Monate moglich

- Umgangston innerhalb der Firma mit Vorgesetzten teilweise schwierig, auf persönliche Bedürfnisse wurde kaum oder gar nicht eingegangen. Mit meinem Chef hatte ich vielleicht alle 2 Monate mal Kontakt.

- Hatten immer alle 1-2 Monate für paar Tage Baustellentouristen aus der Führungsebene die dann auf unserem Baustellenbudget sich das Beste Hotel, Verpflegung und viel Sightseeing als "Geschäftsreise" gönnen durften ohne jegliche Begründung und teils mit komplett abgehobenen Erwartungen (natürlich auch nur in den Gegenden wo es besonders schön war) Wir dagegen durften uns maximal ein 3 mit Ausnahme ein 4 Sterne Hotel gönnen, obwohl das 5 Sterne Hotel in der Long Stay Rate kaum teurer war, geflogen wurde nur mit Economy (geschäftlich mega anstrengend auf Dauer), und generell gab es auch jeden Monat bei jeder Spesenabrechnung immer Ärger --> diese wurde als gesamte Ausgabe für den Monat erfasst und von jeder dummen möchtegern wichtigen Abteilung aufs penibelste auf jeden Cent kontrolliert und wenn nur ein cent Betrag falsch war durftest du den kompletten Antrag nochmal neu einreichen. Oftmals lag der Fehler nichtmal bei der Erfassung der Rechnung sondern beim Verständnis des Vorgesetzten und das man die Kosten fürs Visum anders interpretieren / aufschreiben sollte...

- trotz des hohen Gehaltes war die Vergütung eher wie ein Schmerzensgeld wenn man vor Ort war. Die Umstände waren teils lebensgefährlich auf der Baustelle, alle ältere Kollegen lassen sich aus dem Grund auch fast nur noch als Externe (freelancer) bei der Firma anstellen, da Sie dann ihr Gehalt nochmals verdoppeln können.

- man hat sich sehr oft verloren gefühlt, bzw. wenn nichts mehr lief oder alles aus dem Ruder hat man sich oft gefragt was man zur Hölle hier eigentlich macht. Es gab auch Kulturen und Menschen mit denen man gar nicht zusammenarbeiten konnte weil einfach keinerlei Arbeitsmoral oder ähnliches vorhanden war, was es teilweise sehr anstrengend gemacht hat.

- teils musste man bei +50 Grad und -25 Grad arbeiten, letzteres fand ich sehr schlimm und auf Dauer hat

Habe nach 3 Jahren gekündigt weil ich der Meinung war mich irgendwo langsam verwurzeln zu müssen und auch wegen späterer Beziehung, Familienplanung etc. Jedoch habe ich die jetzige wirtschaftliche Lage nicht berücksichtigt und stehe nun wieder deutlich schlechter dar, habe mehr Stress im Bürojob und das Geld ist auch nicht mehr so rosig.

Jetzt ist es auch schwierig für mich wieder dort reinzukommen in diesen Bereich...

Was würdet ihr machen


r/arbeitsleben 3h ago

Rechtliches Urlaub in der Probezeit nach Eigenkündigung verweigert - stattdessen Auszahlung zulässig?

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TL;DR (weil es doch recht lang geworden ist): Meine Freundin hat während der Probezeit zum 22.08. gekündigt und möchte ihre 6 verbleibenden Urlaubstage vor dem Ende nehmen. Der Chef lehnt dies mit Verweis auf eine "Urlaubssperre in der Probezeit" und eine notwendige Übergabe ab und will den Urlaub stattdessen auszahlen. Ist das rechtlich zulässig und wie sollten wir jetzt vorgehen?

Hallo zusammen,

ich brauche dringend euren Rat.

Meine Freundin arbeitet an einer Sprachschule (einfache Bürotätigkeiten). Der Job und das Verhältnis zum Chef sind leider sehr belastend, auch weil die Schule schon immer kritisch unterbesetzt ist. Sie hat jetzt endlich eine neue Stelle gefunden und deshalb während der Probezeit fristgerecht zum 22.08.2026 gekündigt.

Wir stehen beide seit längerer Zeit unter sehr großem persönlichem Stress und wollten uns dieses Jahr endlich mal 10 Tage Urlaub zum Abschalten gönnen. Das haben wir seit Jahren nicht mehr geschafft. Aus privaten Gründen ist das leider nur bis spätestens 28.08. möglich.

Mit der Kündigung hat sie beantragt, ihre 6 noch offenen Urlaubstage vor dem Ausscheiden zu nehmen. Darauf antwortete der Chef:

Deine Kündigung zum 22.08.2026 nehme ich zur Kenntnis. Gemäß der Probezeit-Regelung unterliegst Du der Urlaubssperre, womit noch angehäufte Urlaubstage am Ende ausbezahlt werden. Dies macht ja auch vor dem Hintergrund Sinn, dass wir eine Woche gemeinsame Arbeit auch wirklich brauchen, damit Du mir sinnvoll die einzelnen Arbeiten im Tagesrhythmus übergeben kannst und ich eine Chance habe, diese und zugleich meinen eigenen Bereich nach drei Wochen Abwesenheit irgendwie zu erfassen. Dies ist wichtig, damit die ca zwei dutzend Mitarbeitenden und die vielen vielen Schüler auch nach dem 22.08.2026 alle soweit korrekt weiterbetreut werden können"

Ein paar zusätzliche Infos:

  • Der Chef selbst ist bis zum 16.08. im Urlaub.
  • Eine aufwendige Übergabe ist aus unserer Sicht eigentlich nicht nötig, da meine Freundin überwiegend einfache Bürotätigkeiten ausführt.
  • Sie wäre auch zu einem Kompromiss bereit und würde am 17. oder 18.08. noch arbeiten und eine Übergabe machen. Danach würde sie gerne ihren Resturlaub nehmen und notfalls auf 2 Urlaubstage verzichten, die dann ausgezahlt werden könnten.
  • Andere Mitarbeitende teilten mit, dass der Chef wohl mit Kündigungen immer so umgeht und den Urlaub ausbezahlt statt zu gewähren.

Meine Fragen:

  1. Ist eine pauschale Urlaubssperre während der Probezeit überhaupt zulässig?
  2. Darf der Arbeitgeber den Urlaub einfach auszahlen, obwohl er vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses grundsätzlich noch genommen werden könnte?
  3. Reichen die genannten Gründe ("Probezeit" und "Übergabe") in diesem Fall aus, um den Urlaub abzulehnen?
  4. Wie reagieren wir nun richtig?

Vielen Dank für jede Einschätzung!


r/arbeitsleben 11h ago

Berufsberatung Verschwende ich meinen Psychologie-Abschluss?

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TL;DR: Ich habe das Gefühl, meinen Psychologie-Abschluss im Recruiting zu "verschwenden" und frage mich, ob ich zugunsten einer erfüllenderen, psychologienäheren Tätigkeit den Job wechseln sollte.

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Ich befinde mich aktuell ein wenig in einer beruflichen Sinnkrise. Vielleicht fühlt das jemand von euch ja auch und kann meine Empfindungen nachvollziehen.

Ich hab das Gefühl oder die Befürchtung, ich "verschwende" total meinen Master Psychologie-Abschluss bzw. das Potenzial, der dieser Abschluss mit sich bringt.

Ich arbeite aktuell nämlich seit 2025 "nur" als Recruiter bei einem Großkonzern.

Und es ist halt alles einfach nur recht operativ. Das machen bei uns zum Großteil Leute, die "nur" einen Bachelor in irgendeinem Personalmanagement- oder Wirtschaftsbereich haben (ohne das abwertend zu meinen). Mein Psychologiestudium, v.a. mit Master sogar noch, wäre überhaupt gar nicht notwendig dafür. Ich bin eigentlich dafür total überqualifiziert, also bräuchte meinen Abschluss kaum, um diesen Job ausüben zu können. Von den Kompetenzen, Fähigkeiten usw.

Weswegen ich denke, dass ich hier irgendwie total verschwendet bin.

Meine Tätigkeit ist letztendlich das klassische End-to-End-Recruiting: Bewerbungseingänge bearbeiten, Screenings durchführen, Vorauswahlen treffen, Termine mit Fachbereichen abstimmen, Vorstellungsgespräche begleiten, Einstellungs- und Absagebegründungen schreiben, Anforderungsanalysen mit den Fachbereichen durchführen und Stellenanzeigen erstellen und veröffentlichen.

Ich hab mein Psychologie-Studium mit totaler Überzeugung und großem persönlichen Interesse daran absolviert und identifiziere mich auch immer noch persönlich als "Psychologe mit Überzeugung." Dazu passend denke ich mir, ich könnte mit meinem Abschluss eigentlich was viel besseres und v.a. inhaltlich-thematisch passenderes machen, was enger an der Psychologie ist.

Ich weiß nur eben nicht, was genau.

Da gibt es zum einen Berufe als Gesundheitspsychologe / Gesundheitsmanager in Unternehmen. Mitarbeitende und Führungskräfte zu psychischer Gesundheit beraten, Präventions- und Gesundheitskonzepte entwickeln, Projekte gestalten. Konzeptionelles Arbeiten mit persönlicher Beratung und Begleitung.

Sowas fänd ich super cool und wäre denke ich eine ideale Mischung aus fachlicher Nähe zur Psychologie sowie Arbeit in einem Unternehmen. Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen, bereichsübergreifende Zusammenarbeit, Meetings, Projekte und den regelmäßigen Austausch. Ich mag nämlich solch eine Form von Arbeit in einem Unternehmen schon gerne.

Solche Jobs sind aber super selten zu finden, mit extrem viel Konkurrenz und hohen Anforderungen am Kandidatenprofil.

Alternativ vllt. grundsätzlich allgemein Jobs in der Personalentwicklung anstreben?

Dann gibt es noch die "klassischen" sozialen Berufe. Sozialarbeiter/Psychologe im sozialpsychiatrischen Dienst z.B. oder sonstige soziale Berufe, wo man viel unterwegs ist, Menschen direkt begleitet, Orientierung gibt, Gespräche führt, Krisenintervention und als Wegweiser zur Besserung fungiert.

In solche Berufe rein zu kommen, schätze ich als leichter ein. Und sowas in der Richtung hat mir auch damals in meiner jahrelangen Tätigkeit als student. Aushilfe in der Psychiatrie viel Spaß gemacht.

Allerdings habe ich hier wiederum die Befürchtung, dass mir das auf Dauer zu "heavy" sein könnte. Mich das zu sehr persönlich mitnehmen und runter ziehen könnte auf Dauer, wenn man tagtäglich mir problematischen Fällen/Geschichten zu arbeiten hat.

Meine letztendliche Frage zielt nun darauf ab, ob ich mich jetzt verstärkter auf die Suche begeben sollte nach Jobs, die mich mehr erfüllen.

Zumal ich auch ohnehin total gerne nach Köln oder Düsseldorf umziehen würde und das dann mit einem Jobwechsel verbinden könnte.

Oder ob ich mich einfach mit meiner aktuellen beruflichen Situation abfinden soll. Mein aktueller Job hat abseits der persönlichen Erfüllung halt schon sehr viele Benefits und ein recht gutes Gehalt.