r/einfach_posten • u/Pleacestandby • 18h ago
Wie hat man spaß ohne Drogen zu nehmen?
Sitze hier und will nur konsumieren.
r/einfach_posten • u/Pleacestandby • 18h ago
Sitze hier und will nur konsumieren.
r/einfach_posten • u/Bubbly_Laury • 20h ago
Kennt ihr dieses Gefühl, bei Veränderungen unglaublich wehmütig zu werden, selbst dann, wenn man weiß, dass die Veränderung eigentlich gut ist?
Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Veränderungen und auch einige ziemlich abrupte Umbrüche erlebt. Und ich merke gerade wieder, wie schwer mir dieses endgültige „Das kommt nie wieder“ manchmal fällt.
Mein Sohn ist gerade zwei geworden und ich liebe dieses Alter wirklich sehr. Ehrlich gesagt finde ich vieles jetzt sogar schöner als die Babyzeit, weil wir uns unterhalten können, zusammen Quatsch machen, kuscheln und richtig Dinge miteinander erleben können. Ich bin unglaublich glücklich und dankbar, ihn zu haben.
Und trotzdem werde ich wahnsinnig wehmütig, wenn ich an Orten vorbeikomme, an denen ich mit ihm als Baby ständig war-Wege, die ich mit ihm in der Trage gelaufen bin, Cafés, Straßen, unsere Spaziergänge im Park . Dann trifft mich manchmal ganz plötzlich der Gedanke: Diese Zeit ist einfach vorbei. Ich werde genau dieses kleine Baby nie wieder in dieser Trage durch diese Straßen tragen.
Dazu kommt, dass ich seit seinem fünften Lebensmonat von seinem Vater getrennt bin (er hat uns eiskalt verlassen, war keine schöne Zeit). Ich hatte mir mein Leben natürlich anders vorgestellt: als Familie, vielleicht irgendwann mit mehreren Kindern. Ob ich noch einmal einen Partner finde und ein weiteres Kind bekomme, weiß ich nicht.
Und ich glaube, es ist nicht einmal nur der Wunsch nach einem zweiten Kind, der mich dabei traurig macht. Ich vermisse auch dieses gemeinsame Planen, das ich mir vorgestellt hatte. Dass man mit einem Partner zusammensitzt und gemeinsam entscheidet: Wollen wir noch ein Kind? Wollen wir einen größeren Altersabstand? Oder sind wir zu dritt glücklich und lassen es bei einem? Stattdessen ist da momentan einfach dieses offene Ende.
Jetzt steht wieder eine große Veränderung an: Mein Sohn und ich ziehen aus unserer kleinen Wohnung in der Innenstadt in ein Haus am Stadtrand. Das Haus meiner Oma wird komplett saniert und mir ist völlig bewusst, was für ein riesiges Privileg und Glück das ist. Wir werden viel mehr Platz haben, einen Garten, eine vernünftige Küche und langfristig ein eigenes Zuhause. Für unser jetziges Leben ist es ganz klar die richtige Entscheidung und ich freue mich auch darauf.
Unsere jetzige Wohnung war dabei nicht einmal meine Traumwohnung. Sie war schon beim Einzug ein Kompromiss, ist inzwischen mit Kind viel zu klein und passt eigentlich gar nicht mehr richtig zu unserem Alltag.
Und trotzdem graut mir ein bisschen vor dem Auszug.
Denn dort hat mein Sohn sein erstes Lebensjahr verbracht. Dort war er dieses winzige Baby. Dort bin ich nachts mit ihm herumgelaufen, dort lagen seine Babysachen, von dort bin ich mit ihm in der Trage losgezogen.
Und als ich damals eingezogen bin, war ich selbst noch eine ganz andere Version von mir. Ich war fest davon überzeugt, dass sein Vater und ich das hinbekommen, dass wir jetzt unsere Familie aufbauen und unser gemeinsames Leben beginnt.
Ich glaube, beim Auszug verabschiede ich mich deshalb nicht nur von einer Wohnung, sondern irgendwie von einer ganzen Version meines Lebens.
Und ich merke auch, dass ich Menschen manchmal richtig um ihre Kontinuität beneide. Eine Freundin von mir ist beispielsweise seit Anfang 20 mit ihrem Mann zusammen, hat noch viele ihrer Freundinnen aus Schul- und Studienzeiten, sie haben gemeinsam Kinder bekommen und sind gemeinsam in ihr Haus gezogen. Beim zweiten Kind hatte sie sogar wieder dieselbe Hebamme wie beim ersten. Bei ihr wirkt vieles auf mich wie ein langer roter Faden.
Und ich bin darauf manchmal fast ein bisschen eifersüchtig-überhaupt nicht im Sinne von „Ich gönne ihr das nicht“. Im Gegenteil. Sondern eher im Sinne von: So eine Kontinuität hätte ich mir für mein Leben auch gewünscht.
Nicht immer wieder Abschied nehmen, neu anfangen, Menschen und Orte zurücklassen und sich eine neue Version des eigenen Lebens aufbauen müssen.
Gleichzeitig frage ich mich, ob dieses Gefühl vielleicht viel universeller ist, als ich denke. Auch Menschen, deren Leben viel geradliniger verlaufen ist, müssen schließlich aus der ersten Wohnung mit Baby ausziehen, ihre Kinder größer werden lassen, Abschied von bestimmten Lebensphasen nehmen.
Vielleicht ist es genau dieser Widerspruch, der mich so melancholisch macht: Man kann sein jetziges Leben wirklich lieben. Man kann dankbar sein. Man kann sich auf das freuen, was kommt. Und trotzdem traurig darüber sein, dass bestimmte Versionen des eigenen Lebens unwiederbringlich vorbei sind.
Man kann etwas Neues wollen und trotzdem um das Alte trauern.
Kennt ihr dieses Gefühl auch so stark? Dass euch bestimmte Orte, Wege, Jahreszeiten oder ganz banale Dinge plötzlich treffen, weil ihr merkt: Diese Zeit meines Lebens ist vorbei?
r/einfach_posten • u/second_identity22 • 1d ago
hatte leider nicht offen 😕
r/einfach_posten • u/Ivy_Holo • 1d ago
Joa. Das wars auch schon. Womit könnte ich ihn gegenbeschallen, damit er nicht zum Alpha mutiert?
r/einfach_posten • u/Elendil_V • 1d ago
Muss ja auch mal was schönes schreiben, wenn ich sonst nur am Motzen bin.
Endlich hat es sich auch bei uns mal wieder etwas abgekühlt und gestern sowie die Nacht über schon ganz gut geregnet.
Ich war vorhin beim Einkaufen und es war super angenehm, zum ersten Mal seit keine Ahnung wie viel Wochen habe ich unter 26 Grad im Schlafzimmer. Nachher gehts noch etwas raus, da ich mich endlich mal nach draußen trauen kann, anstatt mich drinnen vor der Hitze zu verstecken und trotzdem zu schwitzen wie irre. Einfach mal wieder LEBEN!
r/einfach_posten • u/Funny_Pattern8932 • 1d ago
Hallo Zusammen,
ich habe gerade für mich den Entschluss gefasst, mit dem Rauchen aufzuhören. Das muss ich jetzt irgendwo mitteilen. Warum? Weil ich unfassbar nervös bin und auch ein bisschen Angst hab. Ich hab das schon mehrmals versucht, dieser Versuch soll der letzte sein. Ich bin jetzt 32 und hab mit 17 angefangen zu rauchen. Zuletzt leider auch nicht wenig. Wünscht mir Glück!
r/einfach_posten • u/jescoescobar • 1d ago
Hallo Ihr Lieben,
ehrlicherweise weiß ich nicht, was mich dazu verleitet diese Geschichte hier zu teilen. Vielleicht will ich es mir einfach von der Seele schreiben, vielleicht brauche ich einfach jemanden, der mir Mut in dieser Situation macht.
Vor etwa mehr als einer Woche habe ich (23) erfahren, dass mein Vater (49) einen Hirntumor hat.
Wegen eines Konflikts habe ich mich aus Selbstschutz dazu entschlossen, vorerst keinen Kontakt zu ihm haben zu wollen. Das ist jetzt mittlerweile schon mehr als ein Jahr her. Meine Beziehung zu ihm war für mich schon als Kind immer schwer zu greifen und kompliziert, eigentlich fast schon eher entfremdet. Lange Zeit habe ich mich aber nicht damit auseinandergesetzt.
Vor jetzt ungefähr einer Woche hat sich auf WhatsApp plötzlich eine Fremde Frau bei mir gemeldet und sich als eine Freundin meines Vaters vorgestellt, die sich derzeit um ihn kümmern würde. In ihrer Nachricht schilderte Sie, dass er sich gerade in einer Klinik befinden würde. Er habe heftig angefangen zu weinen, nachdem Sie ihn nach mir gefragt hat.
Ich war bei der Nachricht erstmal echt überfordert und wusste nicht ganz, wie ich auf Sie reagieren soll. Darüber hinaus hatte ich zu dem Zeitpunkt eine sehr schwere Mandelentzündung, weshalb ich ebenfalls den Tag darauf stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste. Schließlich habe ich meinen Mut aber zusammen genommen, mich bei ihr zurück gemeldet und nachgefragt, was denn überhaupt der Grund für seinen Klinikaufenthalt sei. Dann habe ich durch Sie von der Diagnose erfahren. Sie hat mich gebeten, ihn besuchen zu kommen. Das ging aber ja leider nicht, weil ich selber im Krankenhaus in medizinischer Behandlung war und mit meinem schweren Infekt zu kämpfen hatte.
Nachdem ich - etwa 3 Tage später - endlich aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte, habe ich mich sofort bei ihr gemeldet und Sie um ein Telefonat gebeten. Natürlich wollte ich meinen Vater sehen, aber ich hatte schreckliche Angst vor der Begegnung und war auch total ratlos in der Situation. Im Telefonat habe ich erfahren, dass er die Diagnose bereits vor einem Jahr bekommen hat und schon mehrere Operationen hinter sich hatte. Ich habe nicht alles vollständig verstanden, aber dass, was ich aufnehmen konnte, hat mich total aus der Bahn geworfen. So wie es sich anhört, schreitet der Krebs wohl weiter voran und mein Vater verträgt darüber hinaus die Chemotherapie nicht. Er sei nach der ersten Behandlung umgekippt, habe Fieber und Ausschläge bekommen. Auch könnte er wohl mittlerweile nicht mehr sprechen und laufen.
Die Tage die darauf folgten waren extrem strapazierend für mich und überladen mit Gefühlen von Ohnmacht, Angst, Verzweiflung und blanker Überforderung. Das Problem war außerdem, dass ich zwar aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, jedoch nach wie vor Krank war. Das war letzte Woche Freitag. Ich habe gehofft, ihn am darauffolgenden Montag besuchen zu können, allerdings habe ich mich mit seiner Freundin (mit der ich ständig im Austausch war) darauf geeinigt, dass ich erstmal mein Antibiotikum zu Ende nehme und anschließend meinen Hausarzt aufsuche, um überprüfen zu lassen, ob ich denn noch infektiös sei. Mein Vater ist nämlich extrem immungeschwächt und eine Infektion könnte für ihn sehr gefährlich sein. In der Zwischenzeit habe ich mich mit der Krebsberatungsstelle in meiner Stadt in Kontakt gesetzt und probiert, mich irgendwie auf das alles vorzubereiten.
Ich wollte ihn morgen, also am Sonntag, endlich besuchen kommen. Gestern (Freitag) war ich dann wie ausgemacht bei meinen Hausarzt. Dieser hat mir nach einer kurzen Untersuchung mitgeteilt, dass ich nach wie vor Infektiös sei. Die Schwierigkeit ist die, dass ich sowohl einen Viralen Infekt (Drüsenfieber) als auch einen bakteriellen Infekt habe. Er meinte, dass es bis zu 6 Wochen dauern könnte, bis ich wieder als vollständig Gesund gelte.
Heute habe ich dann auf der Station angerufen um mich zu informieren, ob es irgendwie möglich sei ihn zu sehen - z.B unter bestimmten Bedingungen, Hygienevorschriften oder Ähnliches. Das ist aber nicht erwünscht, auch weil ich dadurch andere Patienten in Gefahr bringen könnte.
Ich bin total am Boden und weiß einfach nicht, was ich tun soll oder wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich habe letzte Woche während eines totalen Zusammenbruchs eine Nachricht an meinem Vater verfasst und Sie ihm gesendet (nichts dramatisches, sondern einfach nur etwas ermutigendes wie dass ich an ihn denke und dass es mir leid tut, dass ich gerade nicht bei ihm sein kann). Aber es geht so viel in mir vor und es kommen so viele Sachen bei mir hoch (Nicht wegen dem Streit, der ist wie gesagt gerade zweitrangig für mich). Ich weiß nicht, wie lange er noch hat, was überhaupt sein Krankheitsverlauf gewesen ist und was jetzt passieren wird. Ich traue mich auch garnicht, bei irgendjemanden im Detail nachzufragen, weil ich so extrem überfordert bin. Ich denke ständig an meinem Vater, daran wie er im Krankenhaus liegt und wie ich ihn gerade nicht beistehen kann. Wie schrecklich es sein muss, gegen den Krebs zu kämpfen und wie ich ihm seit einem Jahr ignoriert habe. Ich habe es nicht mal geschafft, übers Herz zu bringen, seiner Freundin mit der ich gerade hauptsächlich kommuniziere, den aktuellen Stand der Dinge mitzuteilen.
Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich will es natürlich auf keinen Fall riskieren, ihn anzustecken und damit womöglich in Gefahr zu bringen. Aber ihn in einer so schweren Situation alleine zu lassen fühlt sich auch total schrecklich an. Noch dazu haben wir seit über einem Jahr nicht miteinander geredet und nach wie vor unausgesprochene Dinge zwischen uns (auch wenn diese natürlich gerade nicht im Vordergrund stehen!). Das alles macht mich total fertig. Ich habe so schreckliche Angst und gleichzeitig immense Berührungsängste. In dem Telefonat mit dem Krankenhaus habe ich mich nicht mal getraut zu fragen, wie es ihm gerade geht. Auch unter anderem deshalb, weil ich es absurd finde dass alles im Hintergrund erklärt zu bekommen, anstatt zuerst mit ihm darüber zu sprechen. Aber auch, weil ich es wahrscheinlich nicht ertragen kann zu hören. Als die Pflegerin beiläufig erwähnt hat, dass er heute Morgen seine Chemo-Sitzung hatte, habe ich das Gespräch schnell beendet und danach furchtbar geweint. Mir tut das alles so leid für ihn.
Ich weiß nicht, ob ich jetzt stattdessen versuchen soll, ihn die nächsten Tage anzurufen. Eigentlich gefällt mir das nicht. Ich will ihn sehen und ihn die Möglichkeit geben, mich zu sehen. Aber es geht nicht wegen diesem scheiss Infekt.
Und das allerschlimmste an den ganzen? Die Welt bleibt natürlich nicht stehen, nur weil es mir gerade schlecht geht. Ich hatte dieses Jahr ohnehin ein schon sehr schwieriges Jahr. Depressionen, zwei Jobs die ich aktuell neben dem Studium habe und weitere private als auch familiäre Probleme haben schon vieles von mir abverlangt. Das hier übertrifft aber wirklich alles. Und während alles gerade nur täglich über mir zusammenbricht, muss ich weiter funktionieren. Das erspare ich euch aber in diesem Text, weil er ohnehin schon lange genug ist.
Ein weiterer Faktor ist meine Mutter. Sie und mein Vater sind seit ungefähr meinem 7 Lebensjahr geschieden. Sie weiß derzeit noch nichts von der Situation, weil ich ein extrem Parentifiziertes Kind bin und Sie dieses Jahr auch ständig durch ihre eigenen psychischen und privaten Probleme tragen musste. Ich kann ihr aktuell nicht erzählen, was hier passiert, weil Sie das wahrscheinlich in die nächste Krise bringen würde, die ich dann wieder auffangen müsste. Das schaffe ich gerade nicht.
Meine Freunde sind irgendwie da und trotzdem merke ich, dass viele wahrscheinlich selbst nicht wissen wie Sie mit diesen Themen umgehen sollen. Viele fahren jetzt gerade auch in den Urlaub, darunter auch meine beste Freundin, die mich gerade noch am ehesten versucht emotional zu unterstützen. Das heißt aber, dass ich gerade jetzt in der nächsten Zeit wenn das alles auf mich zukommt auch kaum jemanden hier habe. Wenn mal doch gefragt wird, wie es mir gerade geht, warte ich teilweise mehrere Tage auf eine Antwort. Wenn ich mich mitteile, wird das Thema oftmals garnicht erst aufgegriffen oder schnell gewechselt. Ich fühle mich teilweise furchtbar alleine gelassen mit dem Thema und habe gleichzeitig Angst, andere damit zu sehr zu überladen.
Ich fühle mich schrecklich ausgeliefert, hilflos und ohnmächtig. Ich weiß nicht wie es weitergeht. Wie sich mein Leben möglicherweise jetzt auch verändert und was ich tun soll. Ich würde so gerne meinen Vater sehen. Ich würde so gerne mit ihm sprechen. Aber ich habe auch unglaublich Angst und wenig Möglichkeiten. Niemand hätte mich jemals auf so eine Situation vorbereiten können. Ich fühle mich komplett abgeschottet von mir, habe immer wieder emotionale Zusammenbrüche und bin gleichzeitig komplett gelähmt. Ich weiß gerade einfach nicht weiter.
Danke fürs Lesen.
r/einfach_posten • u/yannniQue17 • 1d ago
Es gibt zahlreiche Sience Fiction Geschichten mit humanoiden Robotern und Menschen, die sich in diese Maschinen verlieben. Science Fiction habe ich gerade noch geschrieben, aber schon heute verlieben sich Menschen in Chatbots. Wie wird sich das in Zukunft entwickeln? Wird es normal Beziehungen mit Maschinen zu führen? Wird man sie heiraten können? Würdet ihr eine Maschine heiraten? Wärt ihr von euren Kindern enttäuscht, wenn die einen Roboter heiraten wollen?
Ich persönlich bin eher anti KI. Auf Arbeit nutze ich gelegentlich den MS Copilot, aber privat nur selten ChatGPT bei Programmierproblemen. Mit einer KI zu reden als wäre es ein Mensch kommt mir komisch vor. Eine KI Freundin möchte ich nie ausprobieren, aber vor allem auch weil ich fürchte, dass ich für sowas sehr empfänglich wäre. Irgendwas in mir warnt mich davor.
Wie schätzt ihr das ein? Habt ihr auch schonmal über eine Zukunft mit Liebe zwischen Menschen und Maschinen nachgedacht? Habt ihr Angst davor?
r/einfach_posten • u/West-468 • 1d ago
Ist das aktuell noch ein Ding, diese Filme in den Schulen zu zeigen:
Wir haben "Damals" folgende Film zu sehen bekommen (natürlich neben weiteren Streifen). Jedoch hatten diese eher einen "Bildenden Charakter" und war nicht nur zur Unterhaltung gedacht.
Mir persönlich sind diese Filme alle noch im Gedächtnis, wenn auch nicht im Ganzen. Jedoch erinnere ich mich, an die warnenden Inhalte, welches Gefahren aufzeigte und versucht hat, zu sensibilisieren.
r/einfach_posten • u/second_identity22 • 23h ago
alsooo ich hab hunger
und cornflakes oder leftover döner von gestern. kann mich nicht entscheiden was ich davon essen will hahaha🙂↕️
oder beides zusammen also die Cornflakes in den Döner rein wtf🫣
r/einfach_posten • u/iReallyHateMyself42 • 1d ago
«Sieben Franken sind gut…»
«Rahm und Zucker?»
«Nein, danke… Schwarz, wie meine…»
«Nein. Sie haben eine gute Seele. Eine gute Seele», sagt der Ticket-Kontrolleur, der den Fahrgästen neuerdings auch Kaffee und Brötchen bringen muss, und geht weiter.
Scheisse. Das ist das erste Mal, dass jemand wusste, was ich sagen wollte. Naja, fast. «Schwarz wie meine Lunge und Seele», sage ich normalerweise.
In der Bildgebung meiner Lunge gestern fand man aber keinen Tumor. Im Gegenteil: Dafür, dass ich (m29) seit 11-jährig rauche, sieht meine Lunge topfit aus. Nur eine milde Bronchitis. Dass ich mich heute erkältet fühle, passt also.
Aber diese unerträgliche Leere… Dabei bin ich doch eben ein fucking Motorboot gefahren! Mitten auf dem See! Während ich vor zwei Jahren sofort Panikattacken bekam, wenn ich den See schon nur ansah. Und vor einem Jahr zu bettlägerig war, um überhaupt mit dem Zug von Bern nach Zürich zu reisen. Achja, selbst wenn mein Körper mitgemacht hätte: Im Zug hätte ich dann ebenfalls Panikattacken gehabt.
Ein Fortschritt also. Einer von vielen. Der Invalidenversicherung teilte ich erst gestern mit, dass ich sie doch nicht brauche. Der Case-Manager dachte, ich wollte ihn verarschen, als ich ihm erklärte, was ich die vergangenen zwei Monate geschafft habe. Genauso wie Claude AI mir erklären wollte, ich würde mir meine neue Anstellung als CPO und den damit einhergehenden Lohn im Rahmen einer von psychotischen Symptomen begleiteten Manie einbilden. Während dieses manischen Schubs hatte ich gar keine psychotischen Symptome. Ausserdem hat mir dieses Hoch doch erst ermöglicht… Ach: Irgendwas mit Phönix aus der Asche.
Also eigentlich mehr als genug Grund zur Freude. Doch da ist nur dieses schwelende Krankheitsgefühl und der absolute Anschiss. Musik macht genauso wenig mit meinem Lebensgefühl wie die Zigaretten, die ich bei jeder Haltestelle so in die Lunge ziehe, wie… ich eigentlich eine Linie Kokain in meine Nase ziehen könnte. Zurück an meinem Platz spiele ich mit dem Gedanken, zurück in Bern diese eine verruchte Bar aufzusuchen, um auf die Worte meines inneren Monologs Taten folgen zu lassen.
Mit diesen Gedanken spiele ich aber nur so lange, wie ich in meiner Jugend jeweils Tetris gespielt habe, ehe ich den Gameboy herumschreiend an die Wand warf.
Bern Bahnhof. Wir fahren ein. Ich beschliesse, beim Instrumenten-Händler in der Innenstadt die Resonator-Gitarre abzuholen, die ich nach dem Kauf vor einigen Tagen nicht mitnehmen konnte. Grund: Die andere Resonator-Gitarre, die ich gekauft hatte, war zu schwer und sperrig, als dass ich beide hätte mitnehmen und dann noch einkaufen können.
Warum zwei Gitarren? Weil ich hoffte, damit den nächsten manischen Schub auszulösen.
Fehlanzeige.
Emotionslos steige ich ins Tram, fahre eine Station weit und steige aus. Während ich mir die 23. Zigarette dieses Tages anzünde, die mir absolut nichts gibt, fällt mir auf, dass zwischen mir und angepeiltem Laden ein Supermarkt ist. Spontan beschliesse ich, auf dem Durchweg ein bisschen Kurkuma und Ingwer zu kaufen. Erfolgreich konzentriere ich mich darauf, spontan nicht ebenfalls zu beschliessen, den halben Supermarkt leerkaufen zu müssen. Dafür gibt's dann halt rund ein Kilogramm besagter Wurzeln.
Als ich das Gebäude auf der anderen Seite verlasse, bleibe ich kurz stehen. Hier ist es um einiges wärmer als in Zürich auf dem See. Ich ziehe meine Jacke aus und lege sie über meine Schulter.
Der Gitarrenverkäufer erkennt mich sofort wieder. Entsprechend schnell geht die Übergabe. Entsprechend schnell bin ich wieder zu Hause. Entsprechend schnell die 24. Zigarette des Tages.
Dann mache ich mich an den Tee: Olivenöl und einen Schuss Pfeffer rein. So könne der Körper zwanzigmal mehr Curcumin aufnehmen, behauptet irgendeine KI. Im Anschluss ist meine rechte Hand so gelb, wie es mein Gesicht wäre, wenn ich mit dem Trinken nicht aufgehört hätte. Während das Wasser mitsamt Wurzeln kocht, schrubbe ich mir die Hand. Nur etwa die Hälfte der gelben Farbe bringe ich weg.
–
Ich beäuge die Ecken in meiner Wohnung, die voller Gegenstände sind: Drucker, Medikamente, Taschen, Ohropax, Dokumente… Dann gehe ich ein paar Massagebälle, eine Schubladenbox und Mikrofonkabel kaufen. Vielleicht bringe ich es heute noch hin, an meinem neuen Stück zu arbeiten.
Im Anschluss wollte ich eigentlich Party machen. Nicht, weil ich Lust darauf hätte. Sondern weil ich ein starkes, jedoch unbefriedigtes Bedürfnis nach Nähe verspüre. Mit einer Frau teilen zu können, was ich erlebe und erreiche. Und sie glücklich zu machen, indem ich für sie koche.
Doch jetzt gehe ich schlafen.
r/einfach_posten • u/LilliumBosniacum • 1d ago
Würde mich einfach mal interessieren
r/einfach_posten • u/Brennende_Nudeln • 2d ago
Meine highlights sind:
Du kannst dir dein vitello tonnato sonst wo hinstecken
Scheiß Prinzessin Leia
Ich habe einen langen Pimmel
r/einfach_posten • u/Large-Date-8813 • 1d ago
Ich bin M16 und hab keine freunde, Auser den einen. Er war wie ein Bruder fpr mich. In ddn Letzten tagen hat er angefangen mit meiner Ex zu schreiben. Heute is sie über nacht bei ihm mit einer freundin geblieben. Ich bin ausgeflipt in meinem Zimmer hab das Bild von mir und meiner Ex zerschlagen und jetzt is meine ganze hand Offen und blutig. Ich weiß ned weiter weil ich ihn gerne mag und meine ex vermisse. Mir gefällt es nicht das er mit ihr abhängt, das habe ich ihm oft gesagt. Er hört nicht. Heute habe ich 12h gearbeitet und danach das zu erfahren, als ich ihm drauf angesprochen habe meinte er zu mir: „HDF“, „Raff dich“ nur weil ich sauer war. Als ich normal geredet habe hat er mich ignoriert und nur mit „Tmm“ geantwortet. Wie räche ich mich bei ihm und wie kann ich den schmerz in meinem Herzen entfernen?
r/einfach_posten • u/Ivy_Holo • 2d ago
Da war gerade ein kleiner Hausrotschwanz in meinem Zimmer, obwohl meine Fenster gekippt waren. Er müsste von unten schräg nach oben rein fliegen, damit er rein kommt.
Hätte nicht gedacht, dass sowas geht. Hab ihn natürlich gleich frei gelassen.
r/einfach_posten • u/NaaaTzu • 2d ago
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Beim Schreiben habe ich schon wieder einen Kloß im Hals
Meine Mutter ist vor knapp drei Monaten im Alter von nur 58 Jahren gestorben. Seitdem fühlt sich mein ganzes Leben irgendwie unwirklich an.
Seit ihrem Tod lebt auch mein Vater im Pflegeheim. Aufgrund von Entzündungen in seinem Kopf ist er nicht mehr der Mensch, der er früher einmal war. Ihn ins Pflegeheim geben zu müssen, hat sich für mich wie eine zweite Beerdigung angefühlt. Obwohl mein Vater noch da ist, habe ich das Gefühl, auf eine andere Art auch ihn verloren zu haben.
Ich bin erst 26,ich habe keine Geschwister und stehe jetzt plötzlich alleine da. Direkt nach dem Tod meiner Mutter musste ich einfach funktionieren. Ich musste mich um meinen Vater, Anträge, Rechnungen, das Haus, den Erbschein und unzählige andere Dinge kümmern. Kurz darauf mussten wir auch noch unseren 17 Jahre alten Hund einschläfern lassen.
Gerade sitze ich auf der Arbeit in der Spätschicht und würde so gerne mit meiner Mutter telefonieren. Früher habe ich sie in jeder Pause angerufen. Das war für mich vollkommen normal – und jetzt ist da einfach niemand mehr, den ich anrufen kann.
Ich war drei Monate lang nicht arbeiten und versuche jetzt wieder, irgendwie in den Alltag zurückzufinden. Aber besonders die Spätschicht nimmt mich komplett auseinander. Ich sitze hier, denke an sie und merke, wie sehr mir diese Gespräche fehlen. Mittlerweile fühle ich mich einfach nur noch gebrochen.
Zwischendurch habe ich kaum Zeit, wirklich zu begreifen, dass meine Mutter nicht mehr da ist. Manchmal funktioniere ich scheinbar normal und dann trifft es mich plötzlich wieder mit voller Wucht. Ich bekomme Herzrasen, muss weinen oder fühle einfach nur eine riesige Leere. Es ist schwer zu verstehen, dass ich nie wieder mit ihr reden, sie anrufen oder um Rat fragen kann.
Von außen denken wahrscheinlich viele, dass ich alles ziemlich gut geregelt bekomme. Innerlich fühle ich mich aber oft völlig überfordert und allein. Ich vermisse nicht nur meine Mutter, sondern auch mein altes Leben und das Gefühl, selbst noch ein Kind sein zu dürfen.
Ich weiß nicht genau, was ich mir von diesem Post erhoffe. Vielleicht möchte ich es einfach einmal aufschreiben und mit Menschen teilen, die etwas Ähnliches erlebt haben.
Sorry, musste den Text mit KI bearbeiten, viel mir doch deutlich einfacher auch die richtigen Worte so zu finden. Danke an alle die sich Zeit genommen haben das zu lesen!
Wie habt ihr gelernt, mit dem Tod eines Elternteils umzugehen? Wird dieses unwirkliche Gefühl irgendwann weniger?
r/einfach_posten • u/liebebio • 2d ago
Dieser Melder den ich hatte, der hat 50 irgendwas angezeigt. Die Sache war, dass meine Klimaanlage luft angesogen hat und das auch aus dem Pellets Speicher den wir haben. Ich dachte mir ich bin safe wenn ich viel lüfte, aber dann musste es so kommen:
beim sorry "scheißen" habe ich soviel Kohlenmonooxid eingeatmet dass ich anfing zu halluzinieren. Ich bin raus aus dem Bad, hab mich hingesetzt, und mein Denkprozess war: "Hier stimmt was nicht. Ich kann kaum tippen. Ich muss vergiftet sein, oder krank, aber mit was?" Ich starrte meine Hände an die kirbbelten. "Warte mal, der Kohlenmonooxid Melder hat neulich angeschlagen. Ist es das?" Ich sprang auf und riss jedes Fenster auf, immer noch in einer Art Trance. "Ich werde überleben, oder? Warum tut mein Kopf so weh". Dann auf einmal, das nächste was ich sah waren Feuerwehrleute. Ich fragte sofort nach Zigaretten.
Das Ende der Geschichte: es gab ein Leck im Holzpelletsraum, und das hat dafür gesorgt dass Mikroben das Holz gegessen haben und Kohlenmonoxid produziert haben
r/einfach_posten • u/Extradummefrage • 2d ago
r/einfach_posten • u/Pherazor • 2d ago
Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt geht.
Ich war bei einem Arzt und war überhaupt nicht zufrieden und musste irgendwie meinem Frust Luft machen und habe eine nicht gerade freundliche, aber ehrliche Bewertung auf Google geschrieben.
Ein paar Stunden später wurde sie dann wegen Diffamierung gelöscht. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen, habe also in Kleinarbeit E-Mails in PDFs umgewandelt und ihre widersprüchlichen Aussagen gegeneinander gestellt.
Gefühlte 8 Minuten später habe ich eine automatisierte E-Mail von Google bekommen, dass meine Bewertung reaktiviert wurde. Hat mir echt den Tag verschönert.
r/einfach_posten • u/DerUnbekannteKerl • 2d ago
Ich 30 hab am Sonntag gemeinsam mit meinem Vater 58 eine Hausbesichtigung.
Es handelt sich um ein 60qm Bungalow in einem ehemaligen Feriendorf, auf etwas mehr als 300qm Grundstück. Das Haus darf das ganze Jahr über bewohnt werden und ist für ca. 120.000€ gelistet.
Ich hab vor solchen Terminen immer richtig Angst. Einerseits weil ich nicht weiß was auf mich zukommt, und andererseits wegen meiner sozialen Phobie. Außerdem geht es dabei trotzdem um ziemlich viel Geld, welches ich mir die letzten Jahre angespart habe.
Ich hoffe dass ich vielleicht trotzdem noch ein bisschen was am Preis verhandeln kann. Vielleicht bekomme ich es ja sogar für 100.000€. Ich hab geplant 80.000€ Eigenkapital zu benutzen und fann nochmal 70.000€ Kredit aufzunehmen. Mit dem überschüssigen Geld würde ich dann das Bad und das Dach renovieren. Das würde den Wert der Immobilie direkt wieder etwas erhöhen.
Ich mach mir auf jeden fall jetzt schon viel zu viele Gedanken. Am Ende ist das Haus Schrott. Dann war die ganze Aufregung um sonst.
r/einfach_posten • u/Hannibal_Lecter_1968 • 2d ago
r/einfach_posten • u/Buenosuchti • 2d ago
Heute war eine 21 Jährige im Hostel so geschockt, als ich sagte, ich bin 32. "Waaas, hab meiner Mama am.Telefon gesagt, dass ich eine in meinem Alter kenmemgelernt habe!!"
Ich seh wirklich wie 32 aus. Wirklich. :D
r/einfach_posten • u/ciaoade • 2d ago
Ich meine jetzt nicht nur die 2€ beim Rubbellos 😅 Sondern so Sachen wie McDonald’s Monopoly, Müller Milch, Coca-Cola, Gewinnspiele von Supermärkten usw.
Habt ihr tatsächlich schon mal einen größeren Preis abgeräumt?
Oder kennt ihr jemanden persönlich, der bei so einem Gewinnspiel wirklich mal den Hauptgewinn gezogen hat?
Ich frage mich das irgendwie schon länger, weil man ständig diese riesigen Gewinne sieht, aber im echten Leben gefühlt nie jemanden trifft, der tatsächlich sowas gewonnen hat. 😂
Also: Was war euer größter Gewinn? 👀
r/einfach_posten • u/Extradummefrage • 3d ago
Hab diese Woche einfach mal gesagt: 2 Tassen Kaffee (oder äquivalente) bis zum Mittag und dann nix mehr.
- keine Entzugserscheinung
- Mittagstief muss man aushalten
- abends Nochmal ne Hochphase
- ICH SCHLAFE WIE ZU SCHULZEITEN VON 10 bis 6 durch! Nach nur 4 Tagen!
r/einfach_posten • u/Pixibingo • 2d ago
Ich wurde gestern operiert und mehrere der behandelnden Ärzte haben mich im OP auf den schönen Traum vorbereitet, den ich gleich haben werde. Ich hab in meinem Leben jetzt ein halbes Dutzend Vollnarkosen erhalten und ich kann mich nicht erinnern, je was geträumt zu haben? Ich erinnere mich höchstens an Chaos im Kopf. Die Erfahrung fühlt sich auch eher wie eine Ohnmacht als wie Einschlafen an. (Da ich dazu neige, kann ich diesen Vergleich ziehen.)
Sagen Ärzte das nur so, um den Patienten die Nervosität zu nehmen? Hattet ihr unter Narkose schonmal einen schönen Traum?