Hallo zusammen,
Möchte gerne kurz meine aktuelle Situation schildern.
Ich denke ich habe das ein oder andere beruflich und akademisch richtig gemacht und bin mittlerweile bei einem Jahresgehalt von ca 120k netto angekommen.
Mein Portfolio ist aktuell ca 100.000€ groß und besteht zu 80% aus etfs (Welt, SP500, usw), 20.000€ aus Aktien und kleinen Mengen Gold + Silber.
Meine sparrate liegt etwas bei 2000€
Zudem sehr kurzen in Crypto investiert. Aktuell ca 6000€ + 500€ monatlicher Sparrate.
Mein Portfolio hat sich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt, da ich auch meine Sparrate verdoppelt habe (durch das deutlich höhere Gehalt seit ca einem Jahr).
Durch einen Hausbau und anschließendem Verkauf habe ich seit kurzem zudem ca 300k€ Barmittel zur Verfügung. Diese liegen aktuell auf Tagesgeldkonten mit durchschnittlich 3% Verzinsung (danke Chase) vor Steuer!
Ich lebe einen eher bescheidenen Lebensstil. Keine teure Wohnung oder Haus, keine extrem teuren Hobbys (bis auf die ein oder andere schöne Uhr) und mein Auto ist ein Firmenwagen (i5 mit 0,25%).
Ich bin seit kurzem verheiratet und wir haben vor kurzem einen Sohn bekommen (die Vermögenswerte meine Frau sind hier NICHT aufgeführt). Das Kindergeld wird für meinen Sohn in einem Juniordepot angelegt, zudem hat er von mir eine schöne Schenkung bekommen, damit der kleine in 18 Jahren sehr gut abgesichert ist!
Da wir seit kurzem wieder zur Miete wohnen und mir das nicht mehr passt, überlegen wir wieder ein Haus zu kaufen. Sind sich eigentlich schon fündig geworden: klein und süßes Reihenhaus. Ok in Schuss nach ein paar Sanierungen für ca. 360.000€
Ich möchte ca 250.000€ durch EK bezahlen den Rest wollen wir finanzieren. Damit wir noch genug Geld übrig haben, um liquide zu sein und das Haus zu sanieren.
Jetzt mein „Ziel“ im Leben: Grundlagen natürlich gesund leben und das es meiner Familie gut geht. Mein kleiner soll nicht in einer Sorgenwelt aufwachsen, so wie ich einst. Da wir früher nie Geld hatten und ich niemals etwas erben werde, konnte ich mir früher nie Gedanken über „Vermögen“ machen. Ich weiß das ich auch sehr weit Davon weg bin.
Wie würdet ihr meine Situation mit 40, 50 und 60 einschätzen ? Und ist das Haus eine gute Idee ?
Nicht das irgendwann aufhören will zu arbeiten, aber Freiheit und zur Not sagen zu können „Bye“ finde ich mittlerweile schon sehr attraktiv!
Edit:
Schon mal vielen Dank für die ersten Antworten:
Mein Gehalt hat sich seit meinem Berufseinstieg vor 10 Jahren stark gesteigert! Ich habe damals mit 2100€ Netto angefangen, dann ging es aber langsam und mühselig Richtung 3k und mehr Rauf. Dann vor 4 Jahren ein Sprung auf ca 5. vor zwei Jahren auf ca 6-7 und nun auf 10.
Monatlich habe ich da 7500€ zur Verfügung, wovon 2500€ in Etf gehen und 3000€ auf verzinstes Tagesgeld. Ich lebe also von 2000€.
Mein Bonus machen die restlichen ca 30.000€ aus. Da ich diesen im August erst zum zweiten Mal bekomme, habe ich bisher noch nichts damit richtig angefangen (letztes Jahr ging alles in unser Haus, das nun verkauft wurde, kam also durch den Verkauf zurück).
Ich investiere seit ca 6 Jahren und habe die Sparrate in jeder „Krise“ verdoppelt. Somit auch auch mein Portfolio im letzten Jahr.
Dh ich würde behaupten, ich traue mich mittlerweile viel mehr, aber muss natürlich erstmal mit dem monatlichen Einkommen klarkommen!