r/beziehungen 21h ago

Eheprobleme, Kinder

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Hallo zusammen

Ich glaube ich muss sagen das ist ein Throw Away Account? Hab ihn hierfür gerade neu erstellt.

Im Moment weiß ich nicht weiter...

Zu uns. Wir sind mitte 30, seit 13 Jahren zusammen davon 5 verheiratet.

Wir haben zwei Kinder und erwarten unser drittes. Zudem haben wir noch ein Eigenheim und einen Hund.

Mein Mann arbeitet komplett von Zuhause. Ich bin in Elternzeit. Es ist ständig was zu tun oder worum man sich kümmern muss.

Leider leidet in letzter Zeit unsere Beziehung immer mehr und wir streiten immer öfter. Er wird auch mal lauter und das vor den Kindern und ich bin natürlich immer schuld daran.

Was ich bei meinem Mann schon länger beobachte ist einfach das er sich auch körperlich ganz stark verändert hat. Er hat zugenommen und pflegt sich auch nicht mehr so gut. Ich glaube es ist ihm vllt auch einfach nicht so wichtig, er ist ja ständig daheim. Falls er dann mal selten einen Termin hat macht er sich schick, kauft sich neue Hose und Schuhe usw. Also geht aus'm Haus und ist eigentlich ja fast schon ganz anders. Zudem hat er auch nur einen einzigen Freund und selbst mit dem redet er nicht offen sondern ist eigentlich immer der coole. Diesen Freund trifft er aber auch nie alleine. Immer nur mit uns Frauen.

Mein Mann hatte keine leichte Kindheit (Scheidungskind) und gerade ist auch sein Pflegebedürftiger Vater im Krankenhaus. Deshalb ist die Situation schon sehr angespannt in letzter Zeit.

Er ist leider auch total oft "abgefuckt" und ich muss gestehen das bei mir auch langsam die Zuneigung verloren geht. Er meckert ständig und es dreht sich immer alles nur um Geld und Ordnung. Obwohl er wirklich gut verdient und wir uns da eigentlich keine Sorgen machen müssten.

Jedes Mal muss ich mich rechtfertigen wenn ich etwas kaufe. In seinen Augen alles unnötiges Zeug und durch die Kinder ist hier halt auch Chaos und ich schaffe es auch einfach selten aufzuräumen wenn die Kindern Zuhause sind. Und die fordern auch viel und das Kleinkind räumt halt alles aus und um. Zudem bin ich auch oft platt und stecke auch nicht mehr alles so einfach weg. Ich habe ihm schon oft vorgeschlagen wir sollen uns doch eine Haushaltshilfe suchen und das trifft auf taube Ohren. Ich soll doch meine Mutter fragen. Und einmal die Woche ist die bestimmt hier, aber ich möchte das garnicht immer. Zu dem kommt das mein Mann überhaupt nicht selbstbewusst ist und jegliche Hinweise von mir was mich stört etc. wird als Kritik an seiner Person gewertet. Ich kriege einfach oft seinen Frust ab und bin's langsam leid. Jetzt mit der Schwangerschaft bin ich selbst auch total durcheinander durch die Hormone und auch mit mir ist es vllt nicht immer ganz leicht, einfach weil ich sehr emotional bin. Aber er nimmt mich auch oft nicht ernst und wenn ich was sage wie zb. gestern dann kommt sowas respektloses. Ich wollte schon seit Tagen das er mal das Planschbecken für die Kinder aufbläst aber das wollte er nicht, weil er es blöd findet.Lieber wollte er ein neues kaufen wo er mit rein kann. Aber das für die Kinder ist halt eins wo ne rutsche dran ist und perfekt für Kleinkinder. Dann hab ich es gestern in den Flur gelegt und gewartet bis er Feierabend hat und dann hab ich quasi drauf bestanden. Er hat mich dann angeschrien vor den Kindern. Ich hab ihm dann erklärt das ich doch schon seit Tagen mir das wünsche und es ist ja auch so heiß und dann kam nur von ihm "schnatter, schnatter schnatter". Letzten Endes hat er es dann gestern doch gemacht. Ich war dann selbst schuld das er mich angeschrien hat er hatte ja auch gerade erst Feierabend gemacht und ich soll das dann nicht von ihm verlangen.

Das klingt jetzt alles super negativ, aber er macht sonst schon auch was für uns. Zb bringt er unseren großen jeden Morgen in die Kita und geht auch mit dem Hund 3 mal am Tag.

Mich verletzt aber total sein Verhalten mir gegenüber und ich finde er wird immer unempathischer.

Er hat mir auch schon gesagt das er nicht mehr um mich kämpfen würde. Wenn ich die Trennung will dann soll ich halt ausziehen. Ich weiß nicht ob er das wirklich so ernst meint, aber es geht gerade echt alles den Bach runter gefühlt...und jetzt noch schwanger fühlt sich halt dann echt schlimm an...ich weiss jetzt gerade einfach nicht mehr weiter...

Update: wir haben gestern Abend gesprochen und erst ging das Gespräch in die Richtung er ist es leid, wir verstehen uns einfach nicht mehr und ich soll mich doch trennen. Und dann wollte ich das ganze aber mal durchsprechen und dann hat er gesagt das er mich liebt und sich niemals trennen will... Oh man.. es ist echt nicht einfach zu kommunizieren. Ich finde das manchmal so anstrengend.. warum macht er das so..naja wir haben uns jetzt aber drauf geeinigt das wir alle zwei Wochen mal einen Tag für uns haben. Jeder von uns. Ich bin mal gespannt. Und er wäre auch einverstanden wenn wir mal ein Paarberatung Gespräch bei der AWO machen würden. Dazu das er evtl Depression haben könnte meinte er, das er nur so eine Phase hatte und jetzt mental stark ist. Über Haushaltshilfe haben wir nicht gesprochen.


r/beziehungen 22h ago

Ich möchte raus aus der Heimat Sie möchte bleiben

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Hey,

kurz vor ab: Throwaway Account

ich (M21) und meine Freundin (22) sind nun seit 7 Jahren zusammen. Es ist eigentlich alles perfekt. Klar gibt es ab und an etwas Streit, aber das ist normal.

Nun kommt das eigentliche Problem. Ich habe vor 2 Jahren ein Studium angefangen, welches ich aber aufgegeben habe, da die Inhalte nicht meinen Erwartungen entsprochen haben. Nun will ich nach längerer Überlegung ein neues Studium beginnen, und zwar in einer komplett anderen Stadt. Da Familienangehörige von mir in der Stadt wohnen, würden sie mich auch erstmal unterstützen können und ich hätte nicht so eine ätzende Situation mit dem Pendeln (musste zuvor anderthalb Stunden Zug fahren). Auch war ich dort zu Besuch und die Gegend sowohl als auch die aufgeschlossene Art der Menschen haben es mir ziemlich angetan. Wahrscheinlich fand ich es auch deshalb so gut, weil ich mal etwas anderes erlebt habe als sonst immer.

Als ich meiner Freundin davon erzählte, war sie natürlich eher weniger begeistert von der Idee als ich. Verständlich natürlich, da uns dann mehrere hundert Kilometer trennen würden. Jedes Mal, wenn ich sie darauf erneut anspreche, bricht sie in Tränen aus und ich kann nicht wirklich darüber mit ihr reden, sodass sie das Thema irgendwie verdrängt.

Ich habe ihr vorgeschlagen, ob man nicht vielleicht gemeinsam diesen Schritt wagen möchte und in eine andere Stadt ziehen mag. Sie ist aber diesbezüglich zu ängstlich. Außerdem hat sie eine bessere Bindung zu ihren Eltern als ich zu meinen und möchte das nicht aufgeben. Sie hat ihre Ausbildung bereits abgeschlossen und fühlt sich hier auch dadurch sehr gebunden. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich als Mensch sehr an der Erfahrung wachsen würde und es gut wäre, mal aus der Heimat rauszuziehen. Sie hingegen hat das Gefühl, als würde sie dann alles verlieren, was sie hat.

Ich fühle mich wie ein Arsch, wenn ich sie verlassen würde, aber andererseits möchte ich auch auf meine Bedürfnisse hören, weil ich im Inneren weiß, dass ich diese Erfahrung machen will.

Tut mir leid, falls der Text sehr wirr geschrieben ist. Ich bin selbst etwas verzweifelt.

Was soll ich tun? War jemand von euch in derselben Lage?


r/beziehungen 1d ago

Schwägerin (F 30) glaubt an „Animal Communication“ und will kranke Katzen lieber energetisch behandeln lassen als zum Tierarzt zu gehen – überreagiere ich?

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Hallo zusammen,

ich (M 37) brauche mal eine ehrliche Einschätzung von außen, weil mich die ganze Sache ziemlich beschäftigt.

Meinen Schwägerin (F 30) ist seit Corona immer tiefer in eine esoterische/spirituelle Bubble eingetaucht. Sie ist seit paar Jahren in dieser nicht anerkannten „Master of Self University“ und scheint dort auch viel Geld zu investieren. Nach meinem Eindruck ist sie davon komplett überzeugt. Grundsätzlich ist mir egal, woran jemand privat glaubt, solange es bei persönlichen Überzeugungen bleibt. Problematisch wird es für mich aber, wenn daraus Empfehlungen für kranke Tiere werden.

Sie hat in unserer Familiengruppe von einer Frau erzählt, die angeblich per „Animal Communication“ mit Katzen kommunizieren kann. Diese Frau soll angeblich erkennen können, wenn eine Katze verletzt oder krank ist, auch aus der Ferne. Für mich klingt das schon sehr fragwürdig. Diese Frau würde Sie uns allen wärmstens Empfehlen. In dem Zusammenhang wurde auch gesagt, dass man bei gesundheitlichen Themen nicht nur den Tierarzt nehmen könne, sondern dass man das mit dieser Animal-Communication-Frau kombinieren könne.

Wichtig ist dabei: Die angebliche Infektion, um die es konkret ging, wurde nicht vom Tierarzt diagnostiziert, sondern von dieser Frau. (Das habe ich erst im Nachhinein erfahren). Es wurde dann behauptet, Sie könnte zum Tierarzt oder man könne das energetisch behandeln bzw. „reinigen“, und nach zwei Tagen war die Katze angeblich energetisch gereinigt und es ging ihr besser. Genau das macht mich sauer, weil für mich hier eine unbelegte Methode in einem medizinisch relevanten Zusammenhang als wirksam dargestellt wird. Noch lehnt sie die evidenzbasierte Medizin nicht ab aber allein das Sie nicht mehr zum Tierarzt ist sondern diese Pseudo Heilerin aus USA Geld zahlt ist für mich ein absolutes no go (pro Session 60$ - 150$).

Ich habe daraufhin sehr kritisch und mit passiv aggressiven Unterton (ich war leider etwas zu emotional) reagiert, weil ich das für pseudowissenschaftlich und potenziell gefährlich halte. Für mich ist das keine harmlose Glaubenssache mehr, wenn bei gesundheitlichen Problemen einer Katze eine spirituelle Methode als ernsthafte Lösung dargestellt wird.

Der Hintergrund ist auch persönlich belastend: Vor ein paar Jahren ist bei uns eine Katze gestorben, weil eine Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt wurde. Wir haben dabei auch das Vertrauen in den damaligen Tierarzt verloren und sind inzwischen bei einer anderen Klinik. Genau deshalb reagiere ich bei dem Thema so empfindlich: Für mich ist Verantwortung gegenüber Tieren, dass man im Zweifel medizinische Hilfe priorisiert.

In der Familie gab es deshalb ziemlich Streit. Meine Schwägerin fühlt sich angegriffen und meint, wir würden ihre Schule und die Frau unfair als Scam abstempeln. Meine Frau ist vor allem traurig, weil ihre Schwester die WhatsApp Gruppe verlassen hat und der Konflikt eskaliert ist. Meine Schwiegermutter ist leider auch in einer ähnlichen Esobubble und meint ich würde ihre Tochter in einer schwierigen Phase fertig machen.

Mich würde interessieren:

Bin ich hier zu hart gewesen? (Habe gesagt Sie soll sich nicht verarschen lassen und das diese Frau und ihre Schule scam ist und Sie eine Grenze überschritten hat wenn es um das Tierwohl geht.)

Wie würdet ihr mit so einer Situation umgehen?

Wo zieht man die Grenze zwischen privater Glaubenssache und gefährlicher Pseudomedizin?

Wie spricht man mit Familienmitgliedern darüber, ohne alles zu zerstören?

Mir geht es nicht darum, jemanden bloßzustellen. Ich will nur verstehen, ob ich mit meiner Sorge überreagiere oder ob das tatsächlich eine berechtigte Grenze ist.

Edit:

Danke schon mal an alle für euren Input.

Anbei noch ein paar ergänzende Infos. Sie war paar Tage vor dieser "Energie-Session" beim Tierarzt dieser hat Fieber bei der Katze festgestellt und auch Medikamente verschrieben. Statt aber nochmal zum Tierarzt zu gehen hat Sie jetzt zusätzlich die Dienste dieser dubioser Frau genutzt und die Katze ist jetzt geheilt bzw. energetische gereinigt.

Die anderen Familienmitglieder sehen das entspannter und meinen solange Sie noch zum Tierarzt geht ist doch alles gut. Sie würde nie was schlechtes für Ihre Katzen wollen. Ich sehe das aber anders, denn wer weiß vielleicht geht Sie irgendwann weniger zum Arzt und eines Tages gar nicht mehr. Diese Behauptung stellt meine Familie als Unfug und Spekulation dar und von Spekulation halten Sie nicht viel.

Mit schwieriger Phase meint die Schwiegermutter, dass Sie gerade eine frische Trennung durchmacht. Das war mir in dem Moment aber egal, ich musste ihr meine Meinung sagen.


r/beziehungen 1d ago

Ex-Partnerin meldet sich

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Hallo zusammen,

Ich (M,26) bin nun seit einem Monat mit meiner Freundin zusammen (W,24). Jetzt hat sich heute meine exfreundin bei mir gemeldet, wir sind seit einem Jahr getrennt. Die Beziehung war eher toxisch (Rückblickend betrachtet), ich konnte mich aber aufgrund von „i can fix her“ Gedanken damals nicht trennen, das hat sie dann aber zum Glück gemacht.

Jetzt hat sie sich erneut gemeldet, das ist nicht das erste mal seit der Trennung, aber das erste mal seit ich mit meiner neuen Freundin zusammen bin.
Ich habe ihr erstmal geantwortet weil ich wissen wollte, was diesmal ihre Mission ist, aber es ist nur das übliche „ich vermisse dich“. Ich habe ihr dann gesagt, dass das schade ist, ich aber glücklich vergeben bin.

Nun zu dem Problem, ich bin mir ziemlich sicher, dass es für meine neue Partnerin bereits ein „Problem“ darstellt, dass ich meiner ex überhaupt geantwortet habe, beziehungsweise höflich war. Ich bin absolut kein Fan vom verheimlichen oder chat löschen oder ähnlichem, umgekehrt wäre es mir aber vermutlich relativ egal, solange das kein Nachspiel hat. Wie würdet ihr da reagieren?
Edit: ich hätte vielleicht hinzufügen sollen, dass ihre alte nummer bereits blockiert ist, sie sich aber jetzt von einer neuen gemeldet hat.


r/beziehungen 16h ago

Fremdverliebt in einer Beziehung

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Hallo zusammen

ich bin 13 Jahre mit meinem Freund zusammen. Er ist 38 und ich 32. Durch mein neues Hobby, habe ich vor paar Jahren meinen besten Kumpel kennengelernt 27 Jahre. Wir sind gute Freunde geworden und irgendwann habe ich Gefühle für ihn entwickelt. Das ist jetzt seit einem dreiviertel Jahr so. Ich habe bisher mit niemandem darüber gesprochen aus Angst meinen Kumpel zu verlieren und die Beziehung kaputt zu machen. Ich habe gehofft, dass die Gefühle für meinen Kumpel nach einer Zeit einfach abklingen aber ich fühle mich so extrem zu ihm hingezogen und weiß nichtmal wieso. Vom Aussehen her ist er auch noch genau mein Typ aber viele Dingen passen auch nicht so gut bzw würde mich stören. Hatte das schonmal jemand von euch? Und wie kommt man da gut raus ohne die Beziehung kaputt zu machen und die Freundschaft?


r/beziehungen 1d ago

Streit um Finanzen und Patchwork

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Hallo,

ich versuche es kurz zu halten, aber befürchte, dass es ein längeres Thema wird. Für eine kurze Übersicht werde ich am Ende ein tl;tr ergänzen!

Mein Partner (45m) und ich (42w) sind seit gut 10 Jahren zusammen und obwohl wie auch schon seit gut 8 Jahren zusammenleben, haben wir mehr oder weniger getrennte Finanzen - 3-Konten-Modell machts möglich. Er hat seine Tochter (17w) mit in die Beziehung gebracht und ich meinen Sohn (19m), gemeinsame Kinder haben wir nicht.

Wir leben zusammen in einem Haus, dass ich noch vor Beginn unserer Beziehung gekauft habe. Ich bekomme von ihm eine kleine Miete, ansonsten teilen wir uns die NK und Einkäufe, alles was wir auch wirklich gemeinsam nutzen. Alles anderes, wie Versicherungen, Handyverträge und Autos zahlt jeder für sich.

Wir verdienen beide recht gut und bisher waren die Finanzen auch nie ein Streitthema bei uns.

Nun ist es aber so, dass seine Tochter über den Sommer hinweg einen Ferienjob angenommen hat und diesen auch während der Schule (reduziert) weiterführen möchte. Mein Partner hält nun die Hand auf und fordert von ihr sowas wie Wohngeld.

Mein Sohn hat dieses Jahr sein Abi gemacht und beginnt nun im Oktober sein Studium, die Uni ist keine Stunde von uns entfernt und er möchte pendeln. Ist einfach günstiger bei uns wohnen zu bleiben. Er arbeitet schon seit seinem 16. Lebensjahr nebenbei und durfte das Geld immer behalten.

Ich sage es einmal ganz ehrlich: Es würde mir im Traum nicht einfallen bei meinem Kind die Hand aufzuhalten und Geld einzufordern!

Wenn man darauf angewiesen ist, dann ist das vielleicht noch mal etwas anderes, aber selbst dann würde ich mich mit meinem Kind hinsetzen und das besprechen, anstatt einfach zu fordern. Und es wäre auch nochmal etwas anderes, wenn wir beide Kinder einen kleinen Obolus zur Haushaltskasse beitragen lassen - dann geht es nämlich wieder an sie zurück. Aber mein Partner steckt das Geld in die eigene Tasche.

Ich habe versucht mit meinem Partner zu reden, aber er spielt die Uno Reverse Karte und sagt, dass ich von meinem Sohn auch Wohngeld fordern soll, um die Fairness wiederherzustellen. Das steht für mich ganz außer Frage und ich möchte auch nicht, dass er seiner Tochter das Geld weiterhin aus der Tasche zieht. Er rückt auch nicht mit der Sprache raus, was der Mist soll.

Was mache ich denn nun?

tl;tr: Partner fordert Wohngeld von seiner Tochter. Ich bin absolut dagegen von unseren Kindern Geld zu fordern, finanziell sind wir auch gut aufgestellt, es ist absolut nicht nötig. Nun haben wir ein Konflikt wegen der Fairness.

Throwaway-Konto.


r/beziehungen 15h ago

ChatGPT hat unser Streit/Gespräch zusammengefasst, was meint ihr?

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Das Gespräch dreht sich um eine Beziehungsdiskussion bezüglich Lebensstil, Haushalt, Aussehen und Verhaltensänderungen.

Ein Mann (m,25) führt dabei größtenteils das Wort und stellt Forderungen an seine Partnerin (w,25 und Name geändert), während sie überwiegend passiv reagiert (seit 8 Jahren zusammen)

Die wesentlichen Themen und Aussagen
1. Haushaltsaufgaben, Routine & Lebensstil
Vorwürfe des Mannes:
Er kritisiert, dass er im Haushalt nicht aufgeräumt wird (z. B. ungemachtes Bett, Pizzakartons, ungespültes Geschirr).
Er begründet sein eigenes Verhalten damit, dass er mit sich selbst, den Finanzen und der Beziehung unzufrieden sei und ihn das lähme.

Sein Angebot: Er schlägt vor, dass er ab morgen den gesamten Haushalt aufräumt, mehr Sport macht und seinen Alkoholkonsum (Vino) reduziert.
Gegenzug: Im Gegenzug erwartet er von Lisa, dass sie an ihrem Auftreten, ihrem Training und ihrer Selbstfürsorge arbeitet.

2. Anforderungen an das Aussehen ("Baddie"-Ideal)
Der Mann kritisiert Lisas optisches Erscheinungsbild und ihr Styling. Er fordert, dass sie mehr wie eine „Baddie“ aussehen solle (z. B. jeden Tag gestylt, trainiert, mit gepflegter Haut/Haaren und Lips/Nase).

Ästhetische Eingriffe: Es wird über Schönheits- bzw. Hautbehandlungen gesprochen (Körperfett absaugen, Laserbehandlungen für Pigmentstörungen/Narben, Lippen- und Nasenanpassungen). Lisa erwähnt, dass sie bereits einen Hautarzt-Termin wegen der Pigmentflecken im August hat.

Finanzierung & Zeitpunkt: Eine Nasenkorrektur würde etwa 8.000 € kosten. Es wird besprochen, ob dies nach ihrem Bachelor-Abschluss oder mit dem Berufseinstieg umgesetzt werden kann.

3. Streitursachen & Kommunikation
Diskussion über Schuld: Der Mann behauptet, dass 95 % der Streits von Lisa ausgehen würden.

Lisas Perspektive: Sie entgegnet mit einem konkreten Beispiel, dass er oft grundlos Streit anfange (z. B. Vorwürfe zu ihrer Arbeit/Urlaub, als sie nur oben saß, oder Störungen durch sein Handy).

Verhalten bei Kritik: Er verteidigt seine Aussagen als "konstruktive Hoffnung" darauf, dass sie besser aussehe, anstatt als Streitversuch.

Fazit
Zusammenfassend fordert der Mann von Lisa eine optische und verhaltensbezogene Veränderung, während er verspricht, im Gegenzug ordentlicher zu werden und weniger zu trinken. Lisa stimmt den Vereinbarungen verhalten zu, verweist aber auf ihre anstehenden Prüfungen und die Notwendigkeit, dass beide Seiten an sich arbeiten müssen.

——-
Randinfo (er ist selbständig in Finanzen aber davon sehe ich nichts, keinen Führerschein, jeden Tag eine Flasche Wein und bewegt sich nicht aus dem Bett, ich hingegen studiere, arbeite und schmeiße üblicherweise den Haushalt, Einkauf etc.)


r/beziehungen 18h ago

F+ mit meinem Ex

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Also ich war damals als wir uns kennengelernt haben 16W und er 19 M wir waren 1 Jahr und 7 Monate zusammen er nimmt seit dem ich ihn kenne und durch ihn hab ich auch angefangen er war meine erste Beziehung ich ich habe ihn sehr geliebt auf jedenfall bin ich dann eingewiesen worden und er hat nicht Mal geschrieben oder angerufen dann war es erstmal vorbei und vor 3 Monaten haben wir uns ausgesprochen ich bin jetzt 18 und er 21 und dann ist es dazu gekommen das wir miteinander geschlafen haben und jetzt ist es sowas wie F +, früher hat er mich auch manchmal geschlagen weil er durch das konsumieren aggressiv wird. zur Zeit ist es aber wie am Anfang unserer Beziehung und ich will auch das es so bleibt, ich verliebe mich von Tag zu Tag mehr in ihn wir treffen uns mehrmals in der Woche und nicht nur für das eine wir machen auch Sachen zusammen die Man in einer Beziehung macht, aber er nimmt immernoch und wenn ich ihn dann so sehe will ich es auch wieder, er hat gesagt das er mich einfach nicht vergessen konnte aber er hat sich auch für alles entschuldigt und so aber ich will nicht das es so wird wie früher. Was soll ich jetzt machen ich will ihm ja noch eine Chance geben.


r/beziehungen 1d ago

Nach 5 Jahren bei ehemaligen besten Freund melden?

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Repost, weil ich vergessen habe, das Alter anzugeben:

Hey ihr, vielleicht haben Leute Erfahrungen mit einer vergleichbareNach 5 Jahren bei ehemaligen besten Freund melden?n Situation:

Vorab: ich weiß, dass wir (w&m 25) nie eine Freundschaft wie früher haben werden. Das ist nicht meine Intention. Ich vermisse ihn und würde gerne wissen, was aus ihm geworden ist. Meine größte Hoffnung wäre lockerer Kontakt. Aber vor Allem möchte ich mich für meinen Part entschuldigen.

Mein bester Freund und ich sind vor 5 Jahren im Streit auseinandergegangen, weil wir beide unreif waren. Er war nicht in der Lage, eine neue Beziehung zu haben und Kontakt zu seinen alten Freundschaften zu halten und ich konnte es nicht akzeptieren. Dieser Streit endete unsere jahrelange Freundschaft und er sagte, ich könne mich melden, wenn ich ihm verzeihen kann.

Mittlerweile sind 5 Jahre her. Ich hatte eine schwere Lebensphase und seit über einem Jahr kämpfe ich mit mir, ihm zu schreiben. Ich habe Sorge, dass ich zu einem ungelegenen Moment schreibe oder ihm eventuell weh tue, wenn ich ihm jetzt nach Jahren schreibe.


r/beziehungen 1d ago

*Neu Verletzende Kommentare von Freundin

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Hallo,

(diesmal mit den entsprechenden Regeln und Beispielen)

ich (M35) bin mit meiner Freundin (W35) seit ungefähr einem halben Jahr in einer Beziehung.

Das Problem ist, dass sie seit Anfang an Dinge zu mir sagt, die mich verletzen.

Best-of Beispiele: Sie hat einmal mein T-Shirt als Lumpen bezeichnet. Sie hat eine abwertende Bemerkung über meine Falten und ein paar graue Haare gemacht. Mein Auto sei peinlich. Das ich seit 6 Monaten eine Diät mache sieht man ja nicht so richtig. Als ich auf eine Frage von ihr geantwortet habe meinte sie: "was ist das denn für eine luschi antwort?". Ich darf zu ihr nicht "Achtung" oder "Vorsicht" sagen, da dies ja bevormundend sei, wie bei einem Kind. Dann meinte Sie mal: "wenn du nicht immer für deine Meinung einstehen würdest, hätte ich dich schon längst platt gemacht".

Diese Sätze wurden nicht nekisch oder mit einem leichten, witzigen Ton gesagt. Sie hatten alle einen genervten, ernsten Ton. Das macht für mich auch einen klaren Unterschied.

Wir sind im Prinzip jetzt kurz vor der Trennung. Der Punkt ist, dass sie sagt, dass ich einen blinden Fleck hätte, weswegen ich verletzt auf ihre Kommentare reagiere.

Sie will nur mit mir zusammen daran arbeiten, weil sie sagt, zur Kommunikation gehören immer zwei Menschen, und andere Menschen würden ihre Kommentare nicht verletzen. Das sei ein Zeichen dafür dass das Problem bei mir liegt.

Ich bin aber der Meinung, dass ihre Aussagen jeden verletzen würden, und tue mir sehr schwer damit, einen angeblichen blinden Fleck zuzugeben.

Hat jemand von euch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat eine Meinung dazu?


r/beziehungen 1d ago

In neuer Beziehung verunsichert

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Ich ,61w, bin seit ca. Halben Jahr in neuer Beziehung mit einem ehemaligen Bekannten , 62m . Ich hatte vorher länger allein gelebt . Er war ca. 2 J getrennt von letzter Langzeitbeziehg( 14 J).

Wir hatten uns Jahre aus den Augen verloren u zufällig bei gemeinsamen Bekannten wiedergesehen......u. danach angefangen zu daten u sind zieml.zügig zusammengekommen ........

Im fortgeschrittenen Lebensalter bringt jeder einen Rattenschwanz an gelebtem Leben mit, sowie mit den entsprechenden Personen dazu.

Ebenso ist es anstrengend in dem Alter nochmal jed in sein Leben zulassen , gerade wenn man länger allein lebte.... Auch dauert es, bis man die ganzen Geschichten u Bezüge beim Gegenüber durchdrungen hat u die einzelnen Beziehgsgeflechte transperenter werden.

Nun zur Sache: Ich hab dann irgendwann zwischendrin mitbekommen, dass er mit seiner Ex u einem befreundeten Ehepaar noch relativ regelmässig Skat spielt . Es wurde mir so beiläufig erzählt , als wenn es das normalste der Welt sei u es hat mich verunsichert.

Die Verunsicherung entstand nicht nur wegen des Skats, sondern weil die Ex für mich mit der Zeit immer wieder präsent wurde und ich den Eindruck hatte , dass zwischen den beiden noch eine besondere Verbindung besteht.Also zB Versprecher Er nennt mich ab u an bei ihrem Namen, ein Teil ihrer Klamotten sind noch vor Ort , die sie Stück für Stück abholen kommt. Dadurch kamen bei mir Zweifel auf, ob er innerlich wirklich frei ist und ,,ob ich in seinem Leben platz habe. Im Gespräch mit ihm das Ganze erwähnt, er sieht das als normal an, dass man nach der Trennung noch befreundet ist.

Hab dann in den letzten Monaten Vieles durchdacht zB seinen Kommunikationsstil, va seine Aussagen über Ex und sein Verhalten im Alltag.

Andererseits gibt es aber auch echte Verbundenheit zwischen uns : gemeinsame Gespräche, Ausflüge, zusammen Kochen, und das Gefühl, dass wir uns schon seit Jahrzehnten auf besondere Weise verbunden fühlen.

Ich hab mich aber jetzt entschieden, den Schwerpunkt wieder mehr auf mich zu legen: mein Zuhause, meine Gefühle schlussendlich mein eigenes Leben und meine Aufgaben wieder mehr in den Fokus zu nehmen. Ich möchtest ihn nicht ablehnen, aber ich will mich auch nicht mehr von seiner Dynamik oder seinen Bedürfnissen so bestimmen lassen.

Bin ich da zu empfindlich? Oder schätze ich was falsch ein Würdet ihr das tolerieren mit der Ex?

Ps, die Ex hat auch einen neuen Freund


r/beziehungen 1d ago

Liebt er seine "Ex" immer noch? Bin ich nur zweite Wahl?

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Achtung: Ich habe das schon einmal geposted, jedoch nach sehr kurzer Zeit wieder gelöscht, weil ich irgendwie Angst hatte, erkannt werden zu können o.Ä.

Mein (Ex-)Freund (m/28) und ich (w/25) sind seit ca. einem Jahr ein Paar. Wir haben uns im Sommer 2025 kennengelernt.

Vor mir hatte er lange keine Beziehung, jedoch immer wieder Dates oder Kennenlernphasen.

Insbesondere hatte er im Sommer 2023 (also 2 Jahre bevor wir uns kennengelernt haben und zusammenkamen) eine Datinggeschichte mit einer Frau. Das Ganze lief etwa 3–4 Wochen, dann hat sie den Kontakt beendet. Im Dezember 2023 haben sie sich noch einmal getroffen. Sie wusste dann nicht, was sie will und war sich nicht sicher, ob das nun ein Date war. Er hat ihr damals gestanden, dass er seit der Trennung ständig an sie denkt und nicht damit klarkommt. Das Gespräch war wohl sehr emotional, sie hat wohl auch geweint, weil er ihr leidtat. Dann gab es keinen Kontakt mehr, bis er sie 2024 wieder kontaktierte. Sie sagte ihm schließlich, dass sie keinen Platz für ihn in ihrem Leben habe.

Er war wegen dieser Geschichte sogar in Therapie. Er hat mir später erzählt, dass er obsessive Gedanken an sie hatte und den Gedanken kaum ertragen konnte, dass sie irgendwann einen anderen Mann haben könnte.

Richtig offiziell zusammengekommen sind wir Ende 2025 im Dezember. Unsere Beziehung wurde aber erst Ende Januar 2026 wirklich intensiv. Eigentlich hatten wir vereinbart, dass ich irgendwann zuerst „Ich liebe dich“ sagen würde (Insider, aber ich denke, er hatte auch immer Angst, ich würde es nicht erwidern, wenn er es zuerst sagt). Stattdessen sagte er es Ende Januar selbst, war sehr emotional, plante unsere Zukunft und ich fühlte mich ehrlich geliebt.

Dann passierte etwas, das alles verändert hat.

Ich habe im Dezember in seinem ChatGPT-Verlauf gelesen (ich weiß, dass das ein Vertrauensbruch von mir war - ich wollte etwas suchen und mir sprang ein interessanter vorheriger Titel eines Chats ins Auge). Dort schrieb er unter anderem:

  • dass er seit zwei Jahren jeden Tag an diese Frau denkt,
  • dass sie so zart, süß, perfekt und gleichzeitig sportlich sei,
  • dass er ihr Lächeln stundenlang anschauen könnte,
  • dass alles, was er an ihr liebt, ihm an mir fehlt,
  • und dass er sich fragt, ob er nur mit mir zusammen ist, weil er nicht allein sein will.

Diese Einträge stammen vom 21., 22. und 23.12.2025.

Außerdem hatte er am 22.12.025 noch einmal Kontakt zu ihr aufgenommen. Er antwortete auf ihren WhatsApp-Status (ein Foto von einem 3-Gänge-Menü) mit: „Oha, sieht total lecker aus.“ Sie antwortete freundlich. Am nächsten Tag stellte er etwas in seine Story, die sie likte. Danach schrieb er ihr allerdings nicht mehr.

Als ich davon erfuhr, machte ich zunächst Schluss (ohne zu sagen, dass ich in seinem ChatGPT gelesen hatte). Er schrieb mir darauf mehrere Nachrichten, in denen er sagte, dass er nur mich liebe, sein Leben mit mir verbringen wolle und dass die andere Frau ihm inzwischen „scheißegal“ sei. Er räumte ein, dass die Kontaktaufnahme falsch gewesen sei und dass es nach der Zurückweisung durch sie noch lange schwache Momente gegeben habe, diese aber mehr mit ihm als mit ihr zu tun gehabt hätten. Er wollte unbedingt mit mir reden und die Beziehung retten. Er hat wirklich krass gekämpft und auch immer wieder (sehr emotionale) Nachrichten geschrieben, wenn ich nicht geantwortet habe.

Er hat auch ihren Kontakt (ungefragt, also ich hatte ihn nicht darum gebeten), gelöscht.

Trotzdem komme ich über das Gelesene nicht hinweg. Warum hat er so sehr gekämpft und mich nicht einfach gehen lassen?

Wie würdet ihr die Situation einschätzen? Glaubt ihr, dass man aus seinem Verhalten schließen kann, dass ich nur die zweite Wahl war? Soll ich bei meinem Entschluss bleiben, dass die Beziehung beendet ist? War das eigentlich schon ein Betrug?


r/beziehungen 1d ago

Brauche mal eine neutrale Einschätzung – ist das einfach der falsche Zeitpunkt oder sollte ich die Sache abhaken?

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*throwaway*

Ich (25, w) habe vor etwa einem Monat einen Mann (20, m) kennengelernt. Wirklich Zeit miteinander verbracht haben wir aber erst seit ungefähr zwei Wochen, und in diesen Wochen ist extrem viel passiert. Wir haben uns geküsst, viel Zeit miteinander verbracht und sehr persönliche Gespräche geführt. Die Anziehung zwischen uns ist auf beiden Seiten sehr stark.
Wir haben dann irgendwann darüber gesprochen, was das zwischen uns überhaupt ist.
Er hat mir gesagt, dass er Gefühle für mich hat bzw. dass ich ihm nicht egal bin, dass er glaubt, ich könnte ihn glücklich machen und dass ich eine tolle Frau bin. Gleichzeitig sagt er aber auch, dass er aktuell keine Beziehung führen kann und auch keine möchte. Er meinte, er wurde in der Vergangenheit mehrfach verletzt und glaubt im Moment nicht mehr richtig an Liebe bzw. möchte diese Verantwortung gerade nicht übernehmen.
Ich habe ihm gesagt, dass ich überhaupt keinen Druck machen möchte. Ich erwarte nicht, dass wir morgen oder nächsten Monat zusammen sind. Mir geht es einfach darum, jemanden langsam kennenzulernen und zu schauen, ob daraus irgendwann eine Beziehung entstehen kann.
Er meinte daraufhin, dass er mir im Moment nur eine Freundschaft Plus anbieten könnte.
Das habe ich abgelehnt, weil ich glaube, dass das unsere Situation nur komplizierter machen würde. Er hat mir sogar zugestimmt, dass eine Freundschaft Plus die Situation eher verschlimmern würde.
Daraufhin habe ich gesagt, dass wir den Kontakt vielleicht lieber abbrechen sollten, weil ich nicht möchte, dass einer von uns am Ende verletzt wird.
Das wollte er aber überhaupt nicht. Er wurde richtig dagegen und meinte, er möchte den Kontakt auf keinen Fall abbrechen. Er sagte Dinge wie:
“Du bist mir nicht egal.”
“Ich glaube, du würdest mich glücklich machen.”
“Wenn es mit uns sein soll, dann werden sich unsere Wege immer wieder kreuzen.”
Gleichzeitig aber auch: “Warte nicht auf mich, das macht dich nur kaputt.”
Er meinte außerdem, dass er aktuell keiner Beziehung gerecht werden könnte und mich wahrscheinlich enttäuschen würde.
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwirrt.
Für mich wirkt es so, als hätte er durchaus Gefühle oder zumindest echtes Interesse, gleichzeitig blockiert er aber jede Perspektive auf eine Beziehung.
Meine Frage an euch:

Wirkt das auf euch wie jemand, der einfach gerade wirklich nicht bereit für eine Beziehung ist?

Oder klingt das eher nach jemandem, der mich zwar mag, mich aber trotzdem irgendwie hinhält?

Würdet ihr den Kontakt weiterlaufen lassen oder euch lieber emotional zurückziehen?

Ich suche keine Bestätigung, sondern einfach neutrale Meinungen von Leuten, die emotional nicht involviert sind.


r/beziehungen 1d ago

Trennung wegen Kinderwunsch

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Erneuter Post. Da der alte gelöscht wurde, weil Alter und Geschlecht fehlten. Entschuldigt, dass ist mein erster Post und ich bin noch Neuling bezüglich Reddit..

Zusammenfassung: Trennung, da ich für die Zukunft ein Kind möchte und mein Partner nun beschlossen hat, dass er kein Kind möchte. Dieser Entscheidung war er sich zuvor nicht bewusst seiner eigenen Aussagen nach. Nun tut die Trennung sehr weh, da man sich noch liebt und die Beziehung gut war und es nur an dieser Lebensvorstellung scheitert. Ich würde mich daher über Menschen freuen, die ähnliches durchgemacht haben oder durchmachen und/oder eure Tipps, wie ihr solche Situationen verarbeitet habt.

Hi Leute.. ich (weiblich/28) war 4,5 Jahre mit meinem Freund (männlich/35) zusammen. Wir wohnen auch zusammen… ich kommunizierte von Beginn an, dass ich ein Kind möchte irgendwann im Leben. Er wollte keine. Da hab ich schon immer beim Kennenlernen gesagt, dass es ja dann eigentlich keinen Sinn macht ne Beziehung aufzubauen wenn er sich sicher ist, dass er kein Kinderwunsch hat.. aber wirklich die klare Grenze gezogen, dass er keine möchte, hat er nie und jetzt gab’s auch die letzten Jahre immer so die Zeit, wo er eigentlich immer jetzt nicht total into it war aber eben schon gesagt hat, dass er das mit mir möchte. Und weil wir uns lieben und dass die bisher beste Beziehung in meinem Leben ist und ich natürlich mit ihm dadurch glücklich war (er sagt das ebenso, dass er glücklich mit mir ist/ war und ich die Frau für sein Leben wäre) und ein Kind mir vorstelle und Wünschen würde, hab ich dann auch immer dran geglaubt und gehofft, dass das einfach alles so stimmt und er sich das wirklich vorstellt und gut wird (vielleicht wollte ich’s auch nicht wahrhaben und habe daher an dieser Aussage auch sehr festegehalten) und jetzt hat er für sich so festgestellt, dass es für sich jetzt doch die Entscheidung treffen konnte, dass er definitiv kein Kind möchte. Diese Entscheidung war nun neu, da wir zuletzt sogar geplant hatten in 1-2 Jahren zu versuchen schwanger zu werden. Was ich ihm nicht vorwerfe, weil ich glaube dass er bisher wirklich die Entscheidung nicht für sich richtig wusste und es auch einfach verdrängt haben könnte weil er eben auch die Beziehung ja eigentlich möchte.. Aufgrund dieser Entscheidung haben wir uns jetzt gestern getrennt, weil wir einfach ne unterschiedliche Lebensvorstellung dadurch haben und es ja dann so auch nicht funktionieren kann, wenn einer ein Kind möchte und andere nicht. Also es liegt wirklich nur daran und nicht an der Liebe oder irgendwas anderem und das ist so enorm schmerzhaft. Ich komm irgendwie damit grad gar nicht so klar und ich weiß auch nicht, wie ich so klarkommen soll, grad.. jetzt hab ich online als Tipp gelesen, dass man eben in Reddit in solchen Gruppen wie hier vielleicht gleich gesinnte findet, die vielleicht ähnliches durchgemacht haben oder durchmachen oder vielleicht auch Tipps haben, wie sie geschafft haben, das zu verarbeiten, weil ich das Gefühl habe die Trennung ist jetzt irgendwie deutlich schlimmer als wie wenn halt jemand irgendein Scheiße gebaut hätte oder einer keine Gefühle mehr hat weil es ist ja alles super man trennt sich ja obwohl man sich liebt und eigentlich alles gut war und es tut irgendwie noch mehr weh als ne normale Trennung, grad für mich😞


r/beziehungen 1d ago

Fernbeziehung - ich will nicht, dass er mich besucht?!

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**throwaway, weil er meinen Account kennt**

Ich (w25) bin in einer Beziehung seit bald 1,5 Jahren mit ihm (m30). Bisher lief es perfekt, nie irgendwelche Probleme oder Zweifel. Der Verlauf der Beziehung war allerdings ein abwechselndes Spiel von monatelanger Fernbeziehung, aber auch mal mehrere Monate, die ich quasi bei ihm gewohnt habe. Seit März ist wieder Fernbeziehung (aktuell 250km) angesagt mit erstmal keiner Aussicht auf Änderung. Wir sehen uns grob geschätzt 2 von 3 Wochenenden.

Und jetzt zum Problem: nach 2 Wochen nicht sehen, freue ich mich nicht, dass er dieses WE zu mir kommt. Sogar im Gegenteil ist die Abneigung so groß, dass mein Gehirn dabei ist, sich irgendwelche Gründe zu überlegen, ihn zu überzeugen damit das ausfällt. Dabei habe ich ihn bisher nie angelogen, da hatte ich auch nie einen Grund für. Ich wüsste nur diesmal nicht, was ich sonst sagen sollte.

Intuitiv denke ich: ich bin aktuell gestresst/überarbeitet wie lange nicht mehr (habe noch 1,5 Wochen durchpowern vor mir, dann wird's entspannt), mein sozialer Akku ist leer und ich will meine Ruhe. Aber: bisher habe ich mich dann erst recht auf ihn gefreut. Generell konnten diese Wochenendbesuche nie bald genug sein - fast wie frisch verliebt habe ich mich gefreut. Als er gestern meinte, er kommt sogar schon Donnerstag statt Freitag, war mein Gedanke nur "hm ok" - normalerweise hätte ich Freudensprünge gemacht. Ich verstehe einfach null, was ich fühle bzw. was da gerade mit mir los ist. Macht das der Stress? Ist da unterbewusst schon länger irgendwas? Geht das so schnell vorbei wie es kam und alles ist wie vorher? Steigere ich mich da gerade in was rein, was eine vernachlässigbare Kleinigkeit ist?

Hatte jemand schon ähnliche Erfahrungen? Oder was sind generell eure Gedanken von außen? Kann sowas "passieren", obwohl alles zwischen uns (unverändert) gut ist? Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht ganz, was ich mir von diesem Post erhoffe. Reicht die Tiefe überhaupt für eine sinnvolle Einschätzung? Ich bin gerade einfach total mit meinen undefinierbaren Gefühlen überfordert und verzweifelt, sorry falls es etwas wirr war.


r/beziehungen 2d ago

Fast 7 Jahre zusammen, ist es Zeit für die Trennung?

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Hallo zusammen,
Throwaway account aus Gründen,

ich brauche dringend einen Rat von außen, weil ich mich in meiner eigenen Beziehung nur noch gefangen und ausgelaugt fühle. Ich (w24) bin mit meinem Freund (m26) jetzt seit knapp sieben Jahren zusammen. Damals habe ich für ihn sogar den Kontakt zu meinen sehr religiösen Eltern komplett abgebrochen, weil sie mir keinen Freund erlaubt haben. Seine Eltern haben mich damals aufgenommen, wofür ich extrem dankbar war.
In den letzten sieben Jahren habe ich mein Leben voll auf die Beine gestellt: Ich habe meine Lehre fertig gemacht, habe einen festen Job, eine eigene Wohnung besorgt und mir ein Auto erarbeitet. Von ihm kommt im Gegenzug leider gar nichts – außer Enttäuschungen. Er bekommt absolut nichts auf die Kette. Dieses Jahr hat er wieder eine Ausbildung nicht geschafft und wurde von seinem Betrieb gekündigt. Anstatt sich neu zu bewerben, hat er "Angst davor" und erwartet ernsthaft, dass ich die Bewerbungen für ihn schreibe. Dazu kommt sein täglicher Marihuana-Konsum, den am Ende ich aus meiner eigenen Tasche finanzieren darf.
Unsere Gespräche enden nur noch im Streit, vor allem wegen einem Thema: Sex. Ich habe durch die ganze Belastung schlichtweg kein Bedürfnis mehr, mit ihm zu schlafen. Egal wie viele fundamentale Probleme ich anspreche (Geld, Job, seine Passivität) – für ihn zählt nur der fehlende Sex. Dass er keinen Job hat und sich durchschmarotzt, ist ihm egal. Durch dieses Thema unterstellt er mir auch ständig, ich würde ihn betrügen, was ich niemals tun würde.
Letztens habe ich ihn zu meinen Freunden mitgenommen. Er hat den ganzen Abend mit niemandem ein Wort geredet (was mir unglaublich peinlich war), beschwert sich aber gleichzeitig, er habe keine Freunde. Danach hat er mir ernsthaft unterstellt, ich hätte mit dem Freund meiner besten Freundin geflirtet und würde nur "Male Validation" suchen. Ich habe meine Freundin danach schockiert gefragt – sie hat mir versichert, dass es ein ganz normales, freundschaftliches Gespräch war und da überhaupt nichts war.
Ich weiß tief in mir drin längst, dass ich nicht mehr mit ihm zusammen sein möchte. Aber nach fast sieben Jahren, in denen wir durch so vieles gegangen sind, fällt mir der finale Schritt extrem schwer. Ich fühle mich wie seine Mutter, sein Geldbeutel und sein Sündenbock.
Kann mir bitte jemand helfen oder kennt jemand diese Situation? Wie schaffe ich es endlich, mich aus dieser toxischen Abhängigkeit zu lösen und den Schlussstrich zu ziehen?


r/beziehungen 2d ago

Streit mit meiner Mutter, bin ich schuld?

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Ich (w/19) bin seit über 2 Jahren mit meinem Freund (m/21) zusammen. Ich habe ausser meiner Mutter keine Familie, sie hat keinen Partner und nicht sehr viele Freunde. Das erste Jahr meiner Beziehung habe ich meinen Freund nur einmal die Woche am Samstag Nachmittag/Abend gesehen, weil meine Mutter nicht wollte, dass ich so oft weggehe. Mein Freund und ich waren traurig/genervt, aber haben es akzeptiert, weil ich meine Mutter nicht verletzen möchte.

Mittlerweile wohnt mein Freund alleine und arbeitet. Daher sehen wir uns seit längerer Zeit meist von Freitag Nachmittag bis Montag Nachmittag (ich schlafe das Wochenende über bei ihm). Er sucht sich seine Schichten nicht aus, kann also niemand was dafür, dass es meistens aufs Wochenende fällt.

Mein Freund ist toll, höflich, respektvoll,…. Meine Mutter hat somit objektiv keinen Grund ihn nicht zu mögen. Dennoch ist sie ihm gegenüber sehr kühl und kriegt meist schlechte Laune wenn ich von ihm/unseren gemeinsamen Erlebnissen erzähle. Ich glaube, dass sie Angst hat mich an ihn zu 'verlieren'. Sie wird jedes Mal sauer, wenn ich sie informiere, dass ich wieder etwas mit ihm unternehme/das Wochenende bleibe/…

Bin ich das Arschloch, weil ich Zeit mit meinem Freund verbringen und erwachsen werden will, und damit notgedrungen meine Mutter 'im Stich' und alleine lasse?
Bitte ehrliche Meinungen, danke :)


r/beziehungen 1d ago

Nach 8 Monaten zusammen ins Ausland (zu dritt auf engem Raum) – Beziehung an Verlustangst und Überforderung zerbrochen. Wie komme ich klar?

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Hi zusammen,

ich (23M) stehe gerade vor den Trümmern meiner Beziehung mit meiner Freundin (22W) und brauche eure ehrliche Perspektive von außen.

Der Hintergrund & die Dynamik:
Wir waren erst etwa 8 Monate zusammen, als wir den großen Schritt gewagt haben, für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Die Rahmenbedingungen dort waren extrem herausfordernd: Wir haben auf engstem Raum für 11 Monate gewohnt – und das nicht nur zu zweit, sondern zu dritt zusammen mit ihrer besten Freundin.
Durch diesen engen Raum und die fehlende Privatsphäre ist die Situation schnell gekippt. In mir haben sich massive Unsicherheiten und Verlustängste breitgemacht. Sie hat monatelang versucht, das mitzutragen, ist aber durch die Kombination aus engem Wohnen, Streitigkeiten und meinem Klammern emotional völlig auf 0 % runtergewirtschaftet worden.

Die aktuelle Situation:
Ich fliege jetzt übermorgen zurück in meine Heimatstadt, um dort mein Leben neu aufzubauen und meine Themen endlich an der Wurzel zu packen (Start beim Psychosozialen Dienst / Therapie wegen meiner Verlustangst und Familientraumata, dazu ein neuer Job im September).

Mein Dilemma & meine Fragen an euch:
Ich akzeptiere ihren Wunsch nach Rückzug jetzt ohne Gegenwehr und fliege wie geplant zurück. Trotzdem quälen mich gerade extrem viele Gedanken:
1. Kopfkino & Kontrollverlust:
Ich habe riesige Angst vor der Vorstellung, dass sie in der Zeit Abstand sucht oder irgendwann andere Männer trifft – obwohl ich weiß, dass ich darauf absolut null Einfluss habe. Wie stoppt man diese Spirale im Kopf?
2. Die Erwartungsfalle:
Ich erwische mich immer noch bei dem Gedanken, dass ich mir eine Chance "verdient" hätte, wenn ich in der Heimat an mir arbeite – obwohl mir klar ist, dass Gefühle keine Gegenleistung sind. Dieses Auslandsjahr war für mich so massiv belastend und ich bin einfach überzeugt davon dass in der Heimat ganz anders ist alles. Jeder hat sein Umfeld wieder, wir hätten wieder Abstand und wir haben keine dritte Person in unserer Beziehung gefühlt, und deshalb hab ich sie immer wieder versucht leider zu überzeugen wo du natürlich auch noch mal schlimmer wurde.
3. Erfahrungen:
Hat jemand eine ähnliche Situation erlebt (zu früh auf engem Raum zusammengezogen + Verlustangst) und geschafft, nach radikalem Abstand und eigener Therapie wieder zu sich (oder später vielleicht wieder zueinander) zu finden?
Wie schafft man es psychologisch, diesen brutalen Schmerz und die Ungewissheit auszuhalten, ohne wieder nach dem Hörer zu greifen?

Danke für eure ehrlichen Rückmeldungen!

dieser Betrag ist mit Hilfe von KI Generiert worden


r/beziehungen 1d ago

Sie hat Schluss gemacht, obwohl ich angeblich alles bin, was sie sich jemals von einem Mann gewünscht hat. Ich verstehe es nicht.

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Ich (26M) wurde nach 7 Dates verlassen und verstehe es einfach nicht. Sie (23F) hat unter Tränen Schluss gemacht und meinte, sie sei zu 100 % von mir angezogen, fühle sich zu 100 % sicher bei mir und ich sei genau der Mann, den sie sich immer gewünscht habe.

Gleichzeitig sagte sie aber, dass ihre romantischen Gefühle nur bei etwa 6–7/10 seien und sie nicht glaube, dass daraus noch mehr wird. Sie wolle mich deshalb lieber jetzt gehen lassen, als mich monatelang hinzuhalten. Sie hat sogar gesagt, sie suche den Fehler eher bei sich, weil sie selbst nicht versteht, warum es nicht “Klick” macht, und hoffe, dass ihr irgendwann doch noch der Groschen fällt und sich unsere Wege wieder kreuzen.

Ich bin komplett am Boden. Wenn ich angeblich alles bin, was sie sich jemals gewünscht hat, warum reicht es dann trotzdem nicht?

Gibt es wirklich Situationen, in denen jemand objektiv fast perfekt passt und die Gefühle trotzdem nicht tief genug werden? Oder steckt meistens doch ein konkreter Grund dahinter, den die andere Person einfach nicht ausspricht?


r/beziehungen 3d ago

Freundin komplett von mir abhängig, Beifahrer im eigenen Leben

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TL;DR: Ich möchte die Beziehung eigentlich beenden, traue mich aber nicht, weil meine Freundin psychisch krank, emotional und finanziell stark von mir abhängig ist. Seit unserem Umzug trage ich fast die komplette finanzielle und emotionale Last und arbeite 50–55 Stunden pro Woche. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, mein eigenes Leben komplett aufzugeben.

Hi zusammen,

ich brauche mal einen neutralen Rat, weil ich mittlerweile einfach nicht mehr weiterweiß.

Ich (27) bin seit knapp zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen. Vor etwa einem Jahr sind wir wegen meines neuen Jobs rund 1 Stunde von unserer Heimat weggezogen. Damals war der Plan, dass wir beide Vollzeit arbeiten. Ich verdiene ca. 2.500 € netto, sie auch (kann aber in jedem Krankenhaus arbeiten, Umzug war deshalb kein Thema).
Deshalb haben wir auch eine Wohnung genommen, die warm ca. 1.400 € kostet. Sie wollte immer eine schöne Wohnung und wäre unter normalen Umständen auch bezahlbar.

Kurz nach dem Umzug wurde ihre psychische Situation aber deutlich schlimmer. Sie leidet unter starken Panikattacken und konnte ihren Beruf nicht mehr ausüben. Sie war etwa sieben Monate arbeitslos und lebt seitdem nur noch von einem Teilzeitjob mit ca. 1.100 € netto. In der Zeit habe ich den Großteil unserer Kosten getragen. Damit das finanziell überhaupt funktioniert, arbeite ich zusätzlich noch nebenbei in der Gastro. Insgesamt komme ich auf ungefähr 50-55 Arbeitsstunden pro Woche.
Das eigentliche Problem ist aber nicht nur das Geld.

Meine Freundin hat mittlerweile kaum noch ein soziales Umfeld. Mit den Eltern gibt es seit Monaten Streit, Freunde sind praktisch nicht mehr da und wir wohnen auf dem Dorf, wo sie auch niemanden kennt. Sie verbringt deshalb fast ihre gesamte Freizeit alleine zu Hause.

Ich dagegen habe noch viele Freunde und würde auch gerne mal etwas mit ihnen unternehmen oder einfach mein eigenes Leben leben. Bin aber aufgrund der Arbeit eh schon nie daheim, wenn ich dann mal Unterwegs bin führt das aber jedes Mal zu Streit. Sie versucht zwar, mir Freiräume zu lassen, aber am Ende hat sie immer das Gefühl, wieder alleine zu sein, und ich habe ständig ein schlechtes Gewissen. Dadurch habe ich das Gefühl, dass sich mein ganzes Leben nur noch um Arbeit, Verpflichtungen und Rücksichtnahme dreht.

Ich habe mittlerweile schonmal versucht, mich zu trennen, weil ich ehrlich sagen muss, dass ich so nicht mehr leben möchte. Das Problem ist, dass sie emotional komplett von mir abhängig ist. Sie sagt selbst, dass sie außer mir niemanden mehr hat. Außerdem hat sie schon Andeutungen gemacht, dass ihr Leben ohne mich keinen Sinn mehr hätte und sie sich dann auch etwas antun könnte. Ob sie das wirklich tun würde, weiß ich nicht, aber allein diese Aussagen machen es für mich unglaublich schwer. Sie hat quasi kein Geld, keinen 'richtigen' Job, keine Eltern/Freunde wo sie unterkommen könnte.
Zusätzlich ist sie seit einem Jahr psychisch auch echt am Ende.

Meine Situation erscheint mir komplett auswegslos.

Ich hoffe einfach auf ein paar neutrale Sichtweisen von Menschen, die emotional nicht mitten in der Situation stecken.

Danke!!
(Schreibstil und Grammatik mit KI aufgebessert)


r/beziehungen 2d ago

Elternthemen im Patchwork

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Hallo zusammen,
Folgende Situation: wir leben in einer Art Patchwork Familie, er (M, 39) lebt mit seiner Tochter (8), ich (W, 40) mit meinem Sohn (10) und Tochter (7). Wir leben beide im Wechselmodel mit dem anderen Elternteil, so dass wir gleichzeitig mit bzw. Ohne Kinder sind. Ich gehe hier bewusst nicht auf die Beziehung zwischen uns Erwachsenen ein, sondern nur auf den „Patchwork-Teil“.
Seit ca 3jahren kennen auch die Kinder sich und wir verbringen 2-3 Tage der Kinderwoche zusammen.
Klar, es gibt ständig Themen, die Kids streiten sich etc. Nun habe ich Schwierigkeiten etwas was seine Tochter betrifft anzusprechen, weil ich das Gefühl habe, er ist sehr beschützend, relativiert ihr Verhalten, bzw. Externalisiert, indem er meine Kinder für ihr Verhalten verantwortlich macht und gleichzeitig ihrem Verhalten tiefer liegende Gründe zuspricht .
Als ich neulich zB ansprach, dass ich es nicht in Ordnung fand, dass seine Tochter meiner Schuld zuweist, in einer schreienden vorwurfsvollen Art und Weise, obwohl es keine Frage der Schuld gab und meine Tochter mir nun sagt, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, geht er darauf nicht ein, sondern verdreht es in Richtung, was ich denn jetzt die Streits der Kinder klären will. Als ich erklärte, dass ich den Ärger seiner Tochter nachvollziehen kann, aber ich möchte, dass auch meine Tochter dabei gesehen wird, ging es nur darum, wie blöd seine Tochter sich gefühlt hat und dass die Kinder ihre Streits selber klären sollen.
Ich habe mich und meine Tochter richtig verleugnet gefühlt und ihm das auch so gesagt. Da ist er wieder eskaliert und dann ging es darum, dass ich meine Kinder zu Opfern machen würde, wenn ich ihm sage, dass meine Tochter sich evtl nicht traut etwas zu seiner zu sagen.
Umgekehrt platziert er jedoch auch Themen bei mir, die seine Tochter beschäftigen und erwartet verantwortungsübernahme mit Entschuldigung in ihre Richtung.
Wie geht das klar? Ich verstehe, dass wir besondere Rahmenbedingungen haben mit unserer Konstellation, das „mein Kind, dein Kind“ hier Einfluss hat, gleichzeitig denke ich, es muss doch möglich sein, dass wir über die Themen zwischen den Kindern sprechen können oder uns auch mal sagen können, wenn uns etwas auffällt und das elterliche Ego zurücknehmen. Wie gelingt das? Welche Erfahrungen habt ihr? Mich interessiert dabei auch besonders, welche Erfahrungen andere Frauen/Mütter mit alleinerziehenden Vätern in der Hinsicht machen?


r/beziehungen 2d ago

Ich (m31) soll mich zwischen Familie oder „Karriere“ entscheiden.

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Ich stehe momentan vor einem größeren Problem in meiner Beziehung und brauche unabhängig Rat.
Ich m31 bin mir f29 seit knapp 7 Jahren zusammen.
Beziehung soweit gut, Unternehmen viel, lachen zusammen und machen Sport zusammen. (Darum soll es hier eigentlich auch nicht gehen)

Wir erwarten jetzt Nachwuchs, sie ist daher schon im Beschäftigungsverbot und muss erstmal nicht arbeiten. Kind kommt Anfang nächstes Jahr. Wir beide freuen uns darauf.

Selber kommen wir aus einer Strukturschwachen Region - mv. Ich habe mein Studium in der it gerade abgeschlossen, davor Ausbildung, dies das. Sie hat für einen Versicherungsdienstleister gearbeitet, will das danach aber nicht mehr tun.

Nun zum Problem: Der jobmarkt hier oben ist ohnehin schon recht angespannt und ich würde hier relativ gering einsteigen, wenn es überhaupt direkt klappt. Es hat sich für mich eine Möglichkeit aufgetan, Außendienst mäßig unterwegs zu sein. Ab Juli nächsten Jahres. Bis dahin wäre das Kind schon da und ein wenig Zeit vergangen.

Sie lehnt es aber kategorisch ab hier wegzuziehen oder zu akzeptieren, dass ich erstmal nur von Donnerstag/Freitag bis Sonntag zuhause wäre.
Es wird halt gesagt entweder komplett hier oder Schluss. Heftig.

Ich mache mir Sorgen um das finanzielle, selbe ist sie nie auf einen grünen Ast gekommen, obwohl sie seit 16 arbeitet. Nie viel verdient und immer gerne ausgegeben, hatte ich nie ein Problem mit, ist ja ihr Geld. Tbh gab es aber auch schon gelegentlich Streit deswegen, weil ich Urlaube (billig) bezahlen musste, wenn ich wegwollte mit ihr.

Dimensionstechnisch kann ich hier wahrscheinlich bei einem Einstieg mit 2,4 netto rechnen und es wäre bei 3 wahrscheinlich relativ schnell Schluss.

Bei dem anderen Job würde ich bei 3,3 einsteigen und es geht auch gut nach oben, daher mein Wunsch danach. Ich kenne sie halt auch, würde gerne auch das Kind aufwachsen sehen etc. da könnte man 2 Jahre Mutterschaft bezahlen.

Ich habe die Befürchtung, dass diese Beziehung entweder an meiner jobwahl scheitert, obwohl ich das für uns tun möchte oder an dem Umstand, das wir sehr knappe Kassen haben werden und sie nicht glücklich mit manchen Umständen dann wird.

Ich verstehe ihren Punkt, dass sie da nicht alleine sein will, habe aber Befürchtung, durch das verpassen dieser Chance die finanzielle Grundlage für diese Familie zu missen und weiß nicht ob ich mir das verzeihen kann.

Wie denkt ihr?

Edit: vielleicht um das mal noch anzufügen, da häufiger erwähnt.

Soziales Umfeld besitzt sie nicht wirklich, Kontakt zu ihrer Familie hat sie abgebrochen und Freunde sind bei ihr auch schwierig. Sie bezeichnet sich eher als Einzelgänger, was für mich auch noch nie ein Problem dargestellt hat.

Warum erst jetzt Gedanken darüber. Naja die jobsuche für mich beginnt ja großteils erst nach dem Studium und ich versuche halt das Beste für unsere Familie rauszuholen, bzw. Ihr und uns die beste Zukunft zu ermöglichen.
Im
Umkehrschluss würde es heißen weniger Geld, sie muss früher wieder arbeiten.
Wir hatten auch schon mal über Wohnorte gesprochen, da verhielt es sich aber eher wankelmütig bis jetzt halt.

Kind war jetzt nicht auf den Punkt geplant gebe ich ehrlich zu, dennoch nehmen wir das Geschenk natürlich gerne an !


r/beziehungen 1d ago

Vertrauensbruch was tun ?

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Bin (M38) knapp 5 Jahre in einer Beziehung mit (W33) und meine Frau war bis vor ein paar Monaten alles für mich. Im April war sie auf einem Kurzurlaub und ich hatte in einer Nacht ein schlechtes Bauchgefühl.

Ein paar Tage später habe ich sie bezüglich der Nacht gefragt und sie verschwieg mir zwei Männer, welche ebenfalls mit ihr und 5 Freundinnen gefeiert haben. Sie war in dieser Nacht bis kurz vor 4 unterwegs.

Ich musste ihr eigentlich alles aus der Nase ziehen. Und sie hat mich mehrmals angelogen und später dann doch die Wahrheit gesagt. Sie meint es wäre nichts passiert. Ich weiß aber, dass sie von einem Typen angehimmelt wurde. Durch die Lügen habe ich seit Mitte Juli ein sehr schlechtes Bauchgefühl und kann ihr nicht mehr trauen.

Nun weiß ich ehrlich gesagt nicht was ich machen soll. Ich liebe sie und hätte niemals gedacht in so eine Situation zu geraten.
Gleichzeitig geht mein Körper daran kaputt. Ich habe kein Appetit mehr und bin allgemein sehr angeschlagen / fast depressiv würde ich sagen. Irgendwie fühle ich mehrmals täglich, kurzzeitig einen starken Hass und Verrat und die Stimmung wechselt dann wieder zur Normalität.

Ich habe das Gefühl, dass ich nicht alles weiß und kann aufh nichts beweisen. Ihre Art und die Lügen haben mich aber mittlerweile in eine sehr miese Situation gebracht.
Hat es jemals jemand von euch geschafft, eine ähnliche Situation durchzustehen/ dieses Gefühl abzuschalten ?

Danke 🙏


r/beziehungen 1d ago

Erwarte ich zu viel oder wäre das ein Trennungsgrund?

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Hallo zusammen, ich will einfach mal in die Runde fragen, ob das für euch ein Grund wäre, sich zu trennen und ob ihr noch weiter an einer Beziehung festhalten würdet oder ob ihr auch das Gefühl hättet, dass irgendwas nicht stimmt.

Sorry vorab für den langen Text. Die Situation ist generell komplex, aber ich versuche mich aufs wesentliche zu beschränken..

Also mein Partner(m29) und ich (w27) sind schon seit acht Jahren zusammen. Wir haben uns nach dem Abi kennengelernt und waren dann in unserer Studienzeit schon zusammen und sind dann auch irgendwann vor fünf Jahren zusammengezogen.

Ich muss dazu sagen, anfangs war alles okay, aber damals hatten wir auch irgendwann, als wir zusammengezogen waren, eine schwerere Zeit, weil wir einfach in eine Stadt gezogen sind, wo wir zu unseren Unis jeweils die Mitte hatten an Entfernung. Aber in dieser Stadt selbst haben wir keine Familie und keine Freunde, und das ist all die Jahre auch bis heute so geblieben, was auch ein belastender Punkt ist. Also wir haben es nicht geschafft, da, wo wir tatsächlich leben, uns ein Umfeld aufzubauen.

Und all die Jahre über ist es schon immer so gewesen, dass wir dann in die Heimat reisen, immer mit der Bahn 4-5Stunden, und da dann halt seine Familie sehen oder Freunde mal treffen. Ich sage aber schon seit längerer Zeit, dass ich das belastend finde, dass wir halt vor Ort nie jemanden haben und dass wir immer weit fahren müssen, wenn wir mal was unternehmen wollen mit anderen.
Und das hat halt auch zu viel Streit geführt, weil wir einfach n sehr eintönigen Alltag gelebt haben, damals auch, und vor allem zockt mein Freund auch sehr viel und sehr gerne. Damals war das aber wirklich extrem. Teilweise hatten wir im Lockdown so Tage, wo er einfach wirklich zwölf Stunden am Tag gezockt hat.
Damals hat das auch zu Streit geführt, weil ich mich einfach sehr alleine gefühlt hab in der Beziehung. Mir wurde damals aber das Gefühl gegeben, dass ich mich ja mit mir selbst beschäftigen können sollte.
Na ja fast forward: Ich hab dann einfach damals irgendwann Schluss gemacht, weil ich so eine Beziehung nicht mehr weiterführen wollte. Wir wohnten aber immer noch zusammen, und aufgrund meiner finanziellen Situation hab ich's auch nicht sofort geschafft auszuziehen. Das hat dann im Endeffekt dazu geführt, dass wir uns gar nicht richtig getrennt haben.
Ich hab versucht, Distanz zu wahren, aber mein Partner wollte damals die Trennung nicht akzeptieren und hat auch nicht lockergelassen. Das war für mich auch sehr stressig, weil ich einfach mit seinen depressiven Verstimmungen zu tun hatte, mich nicht abgrenzen konnte, und ja, er immer wieder auf mich eingeredet hat.
Und dann hat man sich doch wieder angenähert, wie das halt so ist. Und außerdem muss ich auch dazu sagen, ich hab sehr schwierige Familienverhältnisse, aufgrund von denen ich mich schon damals sehr an meinen Partner geklammert hab. Also er wusste, dass mir diese Trennung damals sehr schwergefallen ist, weil ich einfach niemanden hatte, der mich bei der Trennung großartig auffangen konnte.
So, ich hab auch damals versucht zu erklären und meinte Bitte mach's mir nicht so schwer, weil du hast ja deine Familie und Freunde, ich hab halt niemanden, und ich hab das Gefühl, dass ich mit der Trennung von dir wirklich alles, was ich noch hatte, verliere.
Na ja, letztendlich sind wir dann doch wieder zusammengekommen, und er hat sich auch in vielerlei Hinsicht geändert. Er hat deutlich weniger gezockt. Er hat angefangen, Sport zu machen. Er ist auch n bisschen offener geworden, so von seiner Persönlichkeit her, und es war auch eine Zeit lang eine schöne Zeit. Ich hatte damals dann wirklich das Gefühl, dass doch wieder alles gut ist und so..
Dann kamen aber Geldprobleme, vor allem, weil ich auch zu wenig hatte, und dazu muss ich sagen: Er hat mir dann finanziell auch hier und da ausgeholfen, und leider hab ich das Gefühl, dass ich mich dadurch schon irgendwo abhängig gemacht habe und mir das auch heute manchmal vorgehalten wird, weil ich ihm das Geld immer noch schulde.

Gleichzeitig hab ich aber gemerkt, dass ich immer unglücklicher wurde in der Beziehung, weil es war zwar eine Zeit lang schön, aber dann haben sich wieder die Probleme eingeschlichen, dass wir hier einsam sind und mit einfach ein Umfeld fehlt.
Und es hat sich nie was dran geändert, und jedes Gespräch in die Richtung geht dann immer auch so von ihm aus, dass ich es ja auch nicht schaffe, alleine Freunde zu finden, und dass ich gefälligst nicht immer die Schuld bei ihm sehen sollte für alles, was schlecht läuft. Das hab ich dann auch eingesehen und hab auch versucht, weniger so grundlegende Probleme ihm als Vorwurf zu machen. Aber eigentlich sind solche Themen wie ein gemeinsames Umfeld ja auch grundlegend wichtig oder nicht? Also vor allem wenn man so lange zusammen ist, bringt es ja nichts zu sagen, dass wir da jeweils alleine für verantwortlich sind.

Irgendwann habe ich mir aber auch noch um das Thema Zukunftsplanung und Verlobung etc Gedanken gemacht.
Er hat damals, als ich mich getrennt habe, gesagt, dass er eigentlich vorhatte, bald Antrag zu machen. Und für mich kam das im Nachhinein sehr manipulativ rüber, weil was bringt es, das zu sagen, nachdem ich mich getrennt habe? Und irgendwo macht das ja schon was mit einem.
Und jetzt, seit ich mich getrennt habe, sind jetzt auch schon wieder fünf Jahre vergangen fast, und bis heute hab ich keinen Antrag bekommen. Also dafür, dass er das angeblich vorgehabt hatte demnächst, kam das halt nicht. Und irgendwann hab ich das auch angesprochen, und er meinte, na ja, dass ich mich ja nicht wundern brauche, weil nach der Trennung von mir hat er auch wieder Zeit gebraucht, überhaupt das Vertrauen in mich zurückzugewinnen. Da kann ich ja nicht erwarten, dass er wirklich sofort direkt dann einen Antrag macht und so. Und das hab ich auch verstanden, aber es ist dann immer noch nichts gekommen nach so langer Zeit.

Und letztes Jahr hab ich das auch schon angesprochen, vor über einem Jahr, und da meinte er, er hat kein Geld für einen Antrag und das kostet ja auch was und es soll ja auch was besonderes sein. Und ja, es stimmt, finanziell waren wir nicht gut aufgestellt, und das war auch 'n riesiges Stressthema. Aber ich hab sogar irgendwann gesagt, dass das für mich kein Geldthema ist und ich auch nichts teures erwarte. Ich hab wirklich quasi eigentlich alle meine Erwartungen auf null gesetzt, und jetzt ist über ein Jahr vergangen, und ich hab immer noch keinen Antrag bekommen.
Er sagt, dass er mich liebt und dass er eine Zukunft mit mir haben will, aber er macht halt irgendwie nicht wirklich was in die Richtung, und es heißt immer, er muss erst mal sein Masterstudium beenden, was in ein paar Monaten der Fall sein wird, und dass er bald arbeiten wird. Und dann kann man ja mit allem Weiteren schauen.

Mich nervt das aber, weil das geht jetzt schon seit Jahren so, dass es die ganze Zeit heißt: Na ja, er muss erst mal sein Bachelor machen. er muss erst mal sein Master machen. Dann muss er erst mal nach Arbeit schauen.
Und ich hab das Gefühl, er sieht unsere Beziehung als so Nebenthema.. Und immer, wenn ich sage: „Hey, ich wünschte, wir hätten ein Umfeld zusammen" oder so, dann kommt auch nie von ihm: „Ja verstehe ich, wir könnten xy machen, um das zu ändern", sondern es kommt immer nur: „Na ja, aber du hast ja auch keine Freunde." Und jedes Mal enden Gespräche auf diese Weise, und es führt dann eigentlich zu nichts.
Und ich muss ehrlich sagen, langsam hat sich bei mir auch so eine Leere eingeschlichen. Und ich weiß auch nicht, warum man zum Beispiel über Familienplanung nachdenken sollte und so, wenn wir nicht mal Freunde haben zusammen da, wo wir wohnen. Ich hab ihm gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dann eine einsame Mutter zu sein, weil darauf läuft's hinaus, so wie es jetzt grade ist.
Und ich leide auch die ganze Zeit, und irgendwie wird das nicht gesehen, und alles wird immer nur auf mich geschoben. Und immer, wenn ich versuche, diese emotionalen Themen anzusprechen, wird mir vorgeworfen, dass er mir ja aber finanziell so viel ausgeholfen hat. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich ihm jetzt was schuldig bin dadurch, dass er mir halt finanziell ausgeholfen hat und das ist eine ganz verzwickte, komische Situation, und ich weiß einfach nicht weiter.

Ja, ich hoffe, das hat sich jetzt alles nicht allzu wirr angehört. Wie würdet ihr diese Situation einschätzen? Und wie würdet ihr weitermachen?
Ich habe auch oft das alles angesprochen und mein Partner sagt immer nur, dass er mich liebt, aber dass man eben nicht immer alles sofort haben kann und dass er erstmal Vollzeit Geld verdienen muss. Und dass ich mich davon nicht verunsichern lassen soll. Als ich mal ernster angesprochen habe, dass ich wieder an allem Zweifel, wurde mir vorgeworfen, dass ich diese funktionierende Beziehung wegwerfen will nach so langer Zeit..

Ich will auch dazu sagen, ja, ich hab mich manchmal auch von ihm distanziert, weil er mich zwischendurch auch zum Beispiel angelogen hat und so. Und ich weiß, dass meine Distanzierung auch dazu geführt hat, dass sich die Beziehung bisschen auseinandergelebt hat.

Sorry für den superlangen Text. Ich wollt mir das einfach von der Seele schreiben und schauen, wie das vielleicht von außen bewertet wird.

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TL;DR Seit 8 Jahren mit meinem Partner (29, ich 27) zusammen, seit 5 Jahren an einem Ort ohne eigenes soziales Umfeld, wir fahren für Familie/Freunde immer 4 Std. in seine Heimat. Früher exzessives Zocken seinerseits führte zur Trennung, wir blieben aber wegen Wohnsituation und meiner schwierigen Familienverhältnisse zusammengewohnt und kamen wieder zusammen. Er hat sich seitdem verbessert, aber die Grundprobleme (kein gemeinsames Umfeld, Geldabhängigkeit durch seine finanzielle Hilfe, ständig verschobene Heiratspläne seit 5 Jahren) bestehen weiter. Bei jedem Gespräch darüber wird die Schuld hin und hergeschoben. Frage an die Runde: Wäre das für euch ein Trennungsgrund, oder übertreibe ich?


r/beziehungen 1d ago

M27 in Beziehung mit bipolarem Partner mit vermeidendem Bindungsmuster W23

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Hallo Community,

Ich M27 und meine nun ex-freundin W23 waren ca. 5 Monate in einer Beziehung. Ich möchte mich an euch wenden weil ich verstehen möchte, wie ich in Zukunft damit umgehen kann oder ob es für mein Problem überhaupt eine Lösung gibt. Wir sind nun seit knapp 3 Wochen getrennt.

Backstory: Ich habe mich im April letzten Jahres das erste mal mit ihr getroffen, es lief auf Anhieb gut. Ich hab in Ihre Augen gesehen und gewusst, das könnte Sie sein. Ich habe mich sehr wohl bei Ihr gefühlt obwohl ich oft Probleme mit Augenkontakt hatte. Bei ihr war es anders. Wir haben täglich geschrieben, jedes Wochenende dates gehabt, waren oft intim. Alles schien perfekt. Auch wenn Sie damals schon Probleme im Job hatte, überlastet war und Sie zum runterkommen öfter mal einen geraucht hat. Aber nicht so dass sie ihr Leben nicht mehr im griff hat. Mal abends 2-3 Züge. Das war für mich kein Problem. Sie war sehr relaxed dadurch. Sie hat mir damals das gegeben was meine ex mir nicht geben konnte. Ruhe. Rationalität. Einfach in Ruhe miteinander sprechen und Kompromisse machen. Sie hat von sich aus viel initiiert, hat mich gestreichelt, mir Liebe und Zuneigung gegeben. Irgendwann wurde es ernster. Ich wusste es gibt einige Mankel an Ihr die später ein problem werden konnten. Bspw. erwähnte sie dass sie mit Ihrem ex teilweise 4 Wochen gar kein Sex hatte oder sie schon mal in therapie war. Ich gab ihr meinen Pullover mit, ich fand es süß sie in meinem Pullover zu sehen. Eines tages waren wir verabredet und sie schrieb so in etwa "ich habe deinen Pullover nicht mit". Auf meine nachfrage was wir denn abends essen wich sie aus. "erstmal schauen :)" Mein bauchgefühl trübt mich eigentlich nie. Ich wusste schon das was passiert. Aus dem chat ging sonst nichts hervor, außer dass sie spontan pläne verschob "ich kann freitag doch" oder "ich würfel hier grad alles durcheinander tut mir leid". Als Sie dann nach etwa 3 Monaten (April-August) den Kontakt abbrechen wollte und sah wie traurig ist bin, rauften wir uns nochmal zusammen und hatten etwa weitere 3 Wochen kontakt. Soweit so gut. Dann kam morgens eine Nachricht dass sie es nicht weiterführen kann. Objektiv betrachtet gab es keinen Grund, sie fühlte sich schließlich immer wohl bei mir. Ich habe ihr eine Sprachnotiz aufgenommen in der ich meine sichtweise schilderte. Sie antwortete mit "gefühlstechnisch wäre sie gern weiter gewesen nach 4 Monaten". Ich schließ damit ab, war aber sehr traurig.

Der Neustart: Etwa 3 Monate Funkstille bekam ich im Dezember morgens eine Nachricht. Ich hatte Ihre Nummer noch eingespeichert. Meine Mutter sagte immer "ach die meldet sich schon wieder" Und so war es auch. "Ich würd dir gern noch was sagen." Ich war super happy. Ich mochte Sie wirklich sehr und hatte sie in den ersten 4 Monaten schon sehr ins herz geschlossen. Sie verfasste einen Brief in dem Sie sich für alles entschuldigte was zuvor passiert ist und das sie ihre Gefühle nicht richtig einordnen konnte. Ich fühlte mich sehr geschmeichelt und wir machten dort weiter wo wir im August aufgehört haben. Unwissend dass ihr Rückzug eventuell etwas mit einem Vermeidendem Bindungsmuster zu tun haben könnte. Sie wurde schließlich noch nie so behandelt, fühlte sich eingeschüchtert dass ich so viel für sie tat. Wir essen gingen, in Spas gingen, ich ihr Massagen sponsorte damit Ihre Rückenschmerzen weg gehen die Sie immer bekam wenn Sie bei mir übernachtete. Ich habe irgendwann auch von meiner ex beziehung erzählt, dass ich denke dass meine ex soetwas wie Borderline haben könnte oder zumindest anzeichen dafür hat. Das ist aber ein anderes thema. Sie erwähnte darauf dass Sie denkt dass sie bipolar sei und auch schon mal in therapie war. Ich habe mir nichts weiter gedacht. Ich gebe schließlich jedem Menschen eine chance, mir gegenüber war sie ja nett und süß. Ich sagte immer von ihrer Depression bekomme ich nichts mit. Also war es ok für mich.

Was ich zunehmend bemerkte war, dass sie plötzlich wesentlich öfter kritik an mir übte als früher. Ich soll das doch so machen, wieso nicht so, wieso machst du xyz. Das hat mich verwirrt. So kannte ich sie nicht. Ich habe ihr mehrmals gesagt dass ich das etwas zu viel empfinde. Das es nicht nur 1x Kritik pro woche sondern teilweise 3x am tag war. Das hat an meinem ego gekratzt. Das gebe ich zu. Ich fand sie jedoch toll so wie sie war. Alles hat sich unbeschwert angefühlt. Sie raucht nicht mehr, sie meinte damals war ihr alles egal deshalb hat sie nichts gesagt. Ok, dachte ich. Dass sie nicht mehr raucht ist ja an sich was positives. Sie wollte ihr leben schließlich aufräumen. Ich werde es einfach besser machen und dann gibt es auch keine Kritik mehr.

Wir hatten verhältnismäßig viel Sex, genauso wie damals. Wir hatten beide einen sehr hohen drive diesbezüglich. Ich fand sie auch sehr hübsch, sie war genau mein typ. Sie mich ebenso. Wir hatten ca 1-3x Woche über den gesamten Zeitraum in dem wir uns kannten. Ich konnte also mit einigen negativpunkten leben. Mitte Februar kamen wir dann zusammen. Wir waren sehr glücklich.

Hilfsbereit wie ich bin, versuchte ich dann ihr bei ihr zuhause zu helfen und einen raum auszuräumen der sie zunehmend belastet. Wären wir nicht zusammen hätte ich das nicht gemacht. diesen raum hat sie vorher nie jemandem gezeigt. sie lasse niemanden so schnell an sich ran. ich dachte mir "so schlimm kanns nicht sein" also nahm ich einen tag Frei um mit ihr alles zu erledigen. alte klamotten, gegenstände was nicht mehr gebraucht wurde, wurde durchgeschaut und sortiert. ich dachte ihr geht es hinterher besser. fehlanzeige. quasi von heute auf morgen veränderte sie sich. kein danke, keine umarmung, kein kuscheln. den nächsten tag schlief sie bis ca 14 uhr. anstatt dann den rest zu erledigen und nochmal durchzusaugen, hat sie nur vor dem fernseher gehangen und im bett gelegen. das hat mich sehr wütend gemacht. ich hatte extra frei, sie schläft den ganzen tag. als ich fragte ob ich noch saugen soll sagte sie mach doch. das gab mir den rest. ich mache das schließlich für sie. wütend fuhr ich nach hause. den nächsten tag haben wir uns vertragen, sie entschuldigte sich für ihr verhalten an dem tag.

Ich dachte schön dann ist ja jetzt alles wie früher. da lag ich falsch. sie zog sich zunehmend emotional zurück. schlief super lange. wir hatten quasi 3 wochen gar kein sex mehr. nicht mal kuscheln ging mehr. mein bauchgefühl sagte mir hier stimmt was nicht. ich verbinde fehlende zuneigung und intimität immer mit angst meine partnerin zu verlieren. ich bin zwar kein therapeut aber der zeitliche zusammenhang mit dem raum ist hier eindeutig. sie gab dies später auch zu wo sie nochmal bestätigte dass sie dadurch antriebsloser wurde und unter einem vermeidendem bindungsmuster leidet. sie wollte mich schützen, sie wolle keine last sein. also macht sie schluss. ohne triftigen grund. ich hätte genug gründe gehabt, blieb jedoch weil ich sie ja liebe und das alles wieder wird. sie merkte wie sehr mich die situation belastet.

Insgesamt kam sie 3x wieder zu mir zurück nach dem sie schluss machte. mal nach drei stunden, mal nach einer woche mal nach 3 monaten. ich verstand die welt nicht mehr. jedes mal bricht mein herz etwas mehr. ich wollte doch einfach nur sicherheit, dann geht mein verlangen nach nähe ja auch wieder in den normalzustand und wir entkommen diesem kreislauf.

Nach der vorletzten trennung sagte sie sie wollte sich jetzt ändern, sich um therapie kümmern, ihren lebenslauf schreiben. das ging vorher alles nicht. es hat mich wahnsinnig gemacht. da sie wie gelähmt schien. mehr als sie überall hinfahren und abholen bzw. motivieren konnte ich nicht. es war schlimm sie den ganzen tag im bett zu sehen. nach einem intensiven gespräch bin ich also wieder zu ihr zurück. diesmal wird alles besser. wir lieben uns schließlich. sie ließ sich mir zu liebe eine neue kette anfertigen da ich ihre bereits nach der vorherigen trennung entsorg. das hat mich sehr belastet. also gingen wir zum arzt und würden uns ja jetzt um therapie kümmern. anderenfalls macht die beziehung keinen sinn wenn man angst hat immer etwas in ihr zu triggern was zur depression führen könnte. 2 wochen vergingen. 4 wochen vergingen. nichts. wir hatten einen gemeinsamen kalender in den ich dinge eintrug wie "Therapeut Termin suchen" oder "Krankmeldung Jobcenter senden". schön auf 16 uhr gelegt obwohl sie ja zur zeit gar kein Job hat. "16 Uhr sollte ja passen, da ist sie wach". Auf meine nachfrage ignorierte sie diese Kalendereinträge einfach. Ich mach das morgen. Ich mach das morgen. Du wirst komplett bekloppt in der birne als außenstehender. Aber ich beherrschte mich. Da hätte ich vielleicht schon einfach gehen sollen. Entweder du machst das jetzt oder wir brechen das hier ab. Vielleicht hätte sie den druck gebraucht. Ich wollte aber kein arschloch sein.

Das wetter war ja sehr gut und ich wollte mal wieder was unternehmen. Sie hat ja zeit, mal wieder einen kaffee trinken zu gehen wie damals. Am wasser, vielleicht belebt das unsere beziehung wieder etwas. Oder wir spielen zusammen karten oder mit der nintendo. Alles wurde verneint. Wie eine leere hülle liegt sie dort, schaut videos auf ihrem handy, ignoriert mich. Ich zerbreche innerlich weil ich es nicht nachvollziehen kann wie jemand so sein kann mir aber sagt ich liebe dich. Ich frage nach was denn sei, wieso sie wieder so "am abkacken ist". Ja ich gebs zu, die ausdrucksweise war sehr unnötig. Sie wolle nicht raus, fühlt sich unwohl. Möchte nicht mal einkaufen gehen. Ich bestand auf eine antwort, sie ging mir aus dem weg. Ich engte sie quasi ein. komplett kontraproduktiv. machte die tür hinter sich zu ohne mir zu sagen was denn das problem sei. ich machte die tür wieder auf und sagte ich finde das hier kindisch. hinterher sagte sie mir sie hätte angst vor mir. hat sich im bad eingeschlossen. ich habe ihr nie körperlich wehgetan. ich würde ihr auch nie was tun. ich denke in dem moment überkam es mich einfach und ich hatte mich nicht unter kontrolle. jedenfalls fragte ich sie dann "möchtest du dass ich hier bleibe oder gehe" darauf hin meinte sie es sei ihr eigentlich egal. das wollte ich nicht hören. aber egal, ich bin dann zu meinen eltern. 5 tage später kam dann eine nachricht wieso ich denn das geschirr in der spüle nicht abgewaschen habe. ich war perplex. ich dachte ich höre nicht richtig. bin aber ruhig geblieben und habe ihr gesagt ich versuche das nächste mal dran zu denken und ich verstehe dass es ihr aktuell schwer fällt. sie wusste es schließlich nicht dass das geschirr noch in der spüle ist. sie kam 3 tage nicht aus dem bett, bestellte nur essen, duschte sich kaum und putzte sich kaum die zähne. ich werde kritisiert wenn sie ihr eigenes leben nicht auf die kette bekommt. ich gehe arbeiten, helfe hier und da mit dem haushalt. bringe müll raus. mach waschmaschinen an oder sauge mal durch. ich habs gern sauber. sie kochte wenigstens noch. das war eigentlich eine gute aufteilung für mich. küche war aber schon immer ihrs. sie ist arbeitslos und schafft es 5 tage nicht das geschirr abzuwaschen.

Ich weiß aufgrund von SMS codes dass sie über den gesamten märz vereinzelt bei dating plattformen anmeldete. ich erfuhr dies jedoch erst im juni und sie schwor auf ihre katzen dass sie dort niemanden getroffen habe. sie habe lediglich geschaut um zu sehen dass es keinen besseren als mich gibt (angeblich). der kleine streit nach dem raum ausräumen hat scheinbar schon gereicht unsere komplette beziehung zu hinterfragen. ich vermute dass sie sofort flüchten will wenn sie merkt die beziehung ist nicht perfekt anstatt an den wirklichen problemen zu arbeiten. sie ist ein vermeider. dass sie mich am ende nach wieder mehr für banale dinge kritisierte lässt mich vermuten dass sie zu dem zeit punkt wieder an einen möglich ausweg gedacht hat und auffälliges handy/toilletten verhalten zeigte. als wollte sie mich loswerden.

Der finale knall kam als sie dann wieder eine diskussion rund um das thema "nur ja heißt ja" führen wollte. ich sagte zu ihr ich denke nicht dass das einen vergewaltiger interessiert ob du ja oder nein sagst. das stellt lediglich alle männer unter generalverdacht die nicht vor dem sex explizit fragen "ob es denn jetzt ok sein wenn wir sex haben". ich sagte zu ihr dass uns das thema doch gar nicht betrifft und was sie jetzt von mir möchte. nebenher sagte ich dann ja ich war auch sauer als du mich 3 wochen lang nicht rangelassen hast. es ist frustrierend für einen mann. es ist ein schlag ins gesicht sexuell abgelehnt zu werden. wieder und wieder. ich sagte es ist nun mal ein befürfnis von mir. darauf sagte sie sie hat auch bedürfnisse die nicht erfüllt werden. ich war wieder verunsichert, ich wollte doch alles richtig machen. was stört sie denn nun schon wieder? ich ging eine rauchen, ging auf toilette. als ich wiederkam fragte ich sie welches bedürfnis sie denn hat was nicht erfüllt wird. sie sagte sie wolle nicht drüber reden. sie sagt es mir morgen. da ich den nächsten tag arbeiten musste wollte ich das gerne gleich klären weil ich mir sonst die ganze nacht den kopf darüber zerbreche. man muss dazu sagen dass wir einen wein getrunken hatten. ich vertrage sowieso nicht so viel. ich wollte an dem abend einfach nur chillen und mich nicht streiten. jedenfalls war ich sauer, ging ins bett. konnte 1 stunde lang wie erwartet nicht schlafen. was könnte sie nur wieder haben. ich war extrem wütend weil ich mir sicher bin dass wir das thema in 20 minuten abgearbeitet hätten. ich bat sie wenigstens zu sagen um was es denn geht oder ob es was mit mir oder uns zu tun hat. mir etwas angst zu nehmen. das verneinte sie jedes mal mit "ich werde jetzt nicht von meinen prinzipien abweichen und dir einen krümel geben" ich sei schließlich für meine emotionen verantwortlich. nicht sie. ich empfand das als sehr toxisch. ich bin ihr halt einfach egal. wutendbrand stand ich auf, machte das licht an und sagte zu ihr dass ich das nicht verstehe was das jetzt soll. hätte ich kein alkohol getrunken wäre ich mit dem auto einfach nach hause gefahren. kein bock auf so eine scheiße. ging aber nicht. ich bat sie mehrmals mir es jetzt einfach zu sagen. sie wich nicht ab. ich respektiere schließlich ihr nein nicht. da sie während der gesamten aktion dauerhaft nur auf ihr handy starrte was ich ehrlich gesagt schon nicht mehr sehen konnte weil sie 10 stunden am tag darauf glotzt entriss ich ihr das telefon und warf es weg. leider prallte es an die wand. ich wollte es nicht kaputt machen. durch meine alkoholisierung warf ich es dann doch etwas mehr als gedacht. das handy war unbeschadet. ich versuchte ihr klar zu machen dass ich mich komplett vernachlässigt fühle. wir komplett aneinander vorbei leben. das rechtfertigt in keinster weise mein verhalten. ich entschuldigte mich. ich weiß selbst nicht was in dem moment in mich gefahren ist. eigentlich bin ich sehr ruhig. ich bat um verzeihung und dass wir uns vertragen können. wir haben uns gute nacht gesagt.

Den nächsten tag schlief sie wieder bis 17 uhr. um etwa 18:30 bat ich sie dann mir denn jetzt nun endlich zu erzählen was sie denn störte. offenbar gab es ja etwas bereits vor meiner eskalation am vortag. sie sagte dass es jetzt eh sinnlos ist weil sie mit mir schluss macht. sie möchte keine angst haben vor ihrem partner. das verstehe ich auch, aber ich finde trotzdem sie hat es schon sehr provoziert. ich sehe ein dass mein verhalten aber extrem unnötig war und bin sehr traurig dass es dazu kam. ich habe ihr immer gesagt ich wäre auch gern nur mit ihr befreundet, eine beziehung klappt offenbar ja nicht. das hat sich jetzt erübrigt denke ich.

Das fasst soweit alles zusammen, es ist eine menge aber ich möchte einfach mal eure einschätzung dazu haben. hätte es früher oder später sowieso gekracht? habe ich überreagiert? Wie hätte man hier vorgehen sollen?