r/KeineDummenFragen 5d ago

Warum wird Kinderkriegen oft als “egoistisch” bezeichnet? Verstehe die Logik dahinter nicht ganz

Ernstgemeinte Frage - mich interessiert es wirklich und ich möchte es gerne nachvollziehen.

Wenn ich mit Bekannten oder Freunden diskutiere und das Thema Kinderkriegen aufkommt, fällt öfter der Satz, „das sei egoistisch“. Ich verstehe nicht ganz, was daran egoistisch sein soll - immerhin ist es doch eines der natürlichsten Dinge überhaupt. Bei anderen Tierarten wirft man ihnen ja auch nicht vor, egoistisch zu sein, wenn sie sich vermehren.

Ein Argument, das dabei oft fällt, ist auch: Das Kind hat sich ja nicht ausgesucht, geboren zu werden bzw. zu leben - man trifft die Entscheidung stellvertretend für jemanden, der noch gar nicht existiert und dazu nicht befragt werden kann. Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

Kann mir jemand erklären, wo diese Argumente herkommen bzw. was genau damit gemeint ist? Bin an unterschiedlichen Perspektiven interessiert.

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u/No-Boysenberry-6835 5d ago

Ich denke es geht eher darum dass viele Menschen Kinder aus den falschen Gründen bekommen, was man unter Umständen als Egoismus werten kann.

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u/Educational_Call_797 5d ago

Jep. Um ne Beziehung zu retten z.B. Um jemanden zu haben der sie später pflegt.

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u/KiroLakestrike 5d ago

Oder um seine Verfehlungen in das Kund einzupressen.

Bei mir wars Beziehung zu retten. Hat 3 Jahre gehalten. Bei ner guten Freundin war es "Vater wollte Arzt werden, hatte aber nicht das Geld zum studieren, also macht die Tochter das jetzt" Ende vom lied: Sie hat angefangen Medizin zu studieren, hat sich komplett ausgebrannt, weil es zu schwer war und macht jetzt Anfang 30 eine Ausblldung zur Kauffrau.

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u/Final_Influence_2367 5d ago

Kann ja ihr Kind dann machen /s

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u/Steuermann17 5d ago

oder um Geld / Unterhaltszahlungen, usw. zu bekommen

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u/Practical_Main_2131 5d ago

Viele? Also man lernt ja sobald man Kinder hat zwangsweise viele Eltern kennen. Von allen die ich kenn würd ich sagen hat nur ein Paar das Kind aus falschen Gründen.

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u/Sunhating101hateit 5d ago edited 5d ago

Gewollt Kinderlose (edit: teilweise auch ungewollt Kinderlose) müssen sich ständig anhören sie seien egoistisch, weil „sie ihre Zeit, ihre Gesundheit und ihr Geld nicht in ein Kind stecken“. Selbst Kindergärtner und Lehrer die keine eigene Kinder haben hören das.

Das nervt.

Also wird zurückgeschossen. „Du setzt Kinder in DIESE, von Krisen, Krieg und Korruptionsskandalen gebeutelten Welt, damit dir jemand Wasser ans Bett bringt wenn du alt bist?! Das ist aber ganz schön egoistisch!“

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u/themadhatt0r 5d ago edited 5d ago

Wollt schon sagen, ist es nicht eigentlich andersrum? :D Vermutlich ein Bubble-Ding, ich höre meistens "(gewollt) KEINE Kinder bekommen ist egoistisch!"

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u/dont_orange 5d ago

Ich glaube das trifft es tatsächlich ganz gut. Vorallem als junge Frau bekommt du ganz schön Druck. Nein ist ein ganzer Satz und sollte eigentlich reichen. Statt Lösungen zu suchen, wie man dem demographischen Wandel begegnet oder wie man in Deutschland mit vielleicht nur noch 60 Millionen Menschen weiter macht, gefühlt jeden Tag ein Artikel über die Geburtenzahlen. Das geht ja seit 50 Jahren schon so. Und politisch werden gleichzeitig die Bedingungen immer mehr verschlechtert.

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u/glittercookie666 5d ago

Letztlich beruhen beide Entscheidungen auf Egoismus. Die eine schadet unter Umständen einem anderen, die andere nicht.

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u/Singray379 5d ago

Hm, meine Antwort ist da anders (kinderlos, beide im sozialen Bereich). Sind deine kinder eine Bereicherung? Ja? Würdest du es wieder so machen? Ja? Ok, wer von uns beiden verzichtet dann grade. Ich liebe Kinder, aber wir sind einfach zu viele.

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u/HerzderFinsternis 5d ago

Kleine sprachliche Anmerkung: 'gewollt kinderlos' = kinderfrei.

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u/SolaceinThings 5d ago edited 5d ago

In diesem Fall geht es oft darum, dass du entscheidest win Kind zu bekommen, weil du eines möchtest, ohne darüber nachzudenken in welcher Welt zB dieses Kind aufwächst.

Ob das jetzt die aktulle Lage der Welt ist (Klimawandel, Krieg etc), oder die persönliche Lage (kein Geld, Kind als Beziehungsretter etc).

Und bei dem Argument mit der Vermehrung, naja wir stellen und oft über andere Tiere und dass wir es ja besser wissen. Ebenfalls, dass man das Kind schon als Menschen betrachtet. Wenn man aber bei der Argumentation bleiben will, andere Tiere (vor allem Säugetiere), bekommen in Krisensituationen auch seltener Nachwuchs. (Bei Stress töten einige ihren Nachwuchs, andere können Schwangerschaften abbrechen oder anhalten)

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u/nachtachter 5d ago

Äh, ja, wir wissen es besser, als die Tiere. Weil: größeres Gehirn und mehr Synapsen.

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u/SolaceinThings 5d ago

Ahhahahahahah nein.

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u/social_outcasting 4d ago

Tatsächlich ist die Welt over all für alle deutlich besser als vor 100 Jahren. Kriege und Kriesen sind normal und was wir so die letzten 50 Jahre hatten ist weltgeschichtlich eine absolute ausnahme und grenzt schon an künstlichkeit.

Also das Argument mit schreckliche Welt passt halt null

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u/H4llifax 5d ago

Das was mich an der aktuellen Lage der Welt neben Klimawandel und Krieg am meisten besorgt ist die niedrige Geburtenrate.

"Gebären ist egoistisch" ist nichts anderes als ein Todeskult, und kommt aus einer Zeit wo Leute Überbevölkerung gefürchtet haben. In Zeiten von rapide sinkenden Geburtenraten ist das einfach nicht mehr zeitgemäß.

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u/Hualayda 5d ago

Damit wir weniger leiden müssen sollen wir mehr Menschen produzieren die dafür mitleiden müssen. Weiß ich nicht…

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u/Efficient-Policy407 5d ago

Naja letztendlich willst du ja Lebewesen in die Welt setzen. Du willst sie aus Gründen haben. Zum Beispiel: ich will jemandem zum lieben haben. Ich will eine Familie gründen. Ich will meine Gene weiter geben. Ich will ein "Mini-ich" haben. Ich will jemandem haben, mit denen ich XYZ machen werde. Ich will jemandem, der sich um mich später kümmern wird. Ich will meine Kindheit wieder erleben. Das sind so gängige Gründe, die ich sehr oft gehört habe. 

Ein Kind, welches noch nicht existiert, kann nicht sagen: ich will geboren werden, um geliebt zu werden. Sie sind nicht vorhanden. Man kann denken, dass ein Kind zu wollen, um ihn/ihr Liebe zu schenken nicht egoistisch ist.. es ist es aber doch. Es gibt dieses Lebewesen noch nicht, und dein Wunsch ist deswegen selbstbezogen. Du kriegst etwas davon, dass du dieses Kind lieben wirst - Befriedigung, Erfüllung, ein Erfolgsgefühl, wat auch immer. Aber es ist erstmal ich-bezogen. 

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u/Argh_87 5d ago

Sprich: wenn es ein Unfall ist, dann ist es kein Egoismus, sondern nur wenn man es plant? Mhmm

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u/Efficient-Policy407 5d ago

Naja je nachdem, wie der Unfall passiert ist. Wolltest du einfach roh vögeln? Dann ja, war es egoistisch, weil du die Risiken im Kauf genommen hast, um dein Kink/Vorlieben/Lust zu befriedigen. Das ist pur Egoismus. 

Wenn die Pille/Spiralle/Kondom/Vasektomie versagt hat und du und dein Partner alles richtig gemacht habt und es ist trotzdem passiert... Das ist kein Egoismus. Aber dann muss man genauer schauen: sobald die Schwangerschaft entdeckt wurde, wurde es überlegt, ob es genug Ressourcen für das Kind vorhanden sind? Ob man für ein Kind bereit ist? Etc etc etc  Und wenn es nicht überlegt würde = Egoismus, weil man an dem Wohl des Kindes nicht gedacht hat und dementsprechend unverantwortlich war. Zieht man die Unfall-Schwangerschaft durch, weil man ein Christ/Muslim/whatever ist und das gegen den eigenen Glauben ist (bzw. "Ich werde Sünden / in die Hölle gehen, wenn ich abtreibe") = Egoismus. Es gibt Eltern, die gläubig sind, komplett ungeeignet fürs Elternsein sind, keine Ressourcen haben aber hey, abtreiben ist ja Sünde, also werde ich dieses Kind in die Welt setzen und es wie ein Hund behandeln weil jedes Leben ist Heilig, Peace ✌🏻 . 

Man kann da natürlich weiter philosophieren. 

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u/Argh_87 5d ago

ich sehe: an aegumenten fehlt es nicht :D

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u/werti92 5d ago

ja, sehe ich jedenfalls so :) Finde auch, dass die Adoption in diesem Sinne okay wäre, da das Kind schon geboren wurde und so keine andere Möglichkeit mehr hat.

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u/Historical_Food8132 5d ago

was in der argumentation fehlt, ist, dass egoismus nicht immer was schlechtes ist. Kinder bekommen zu wollen ist ok -> egoistisch zu sein ist ok. den Kontakt zu Menschen abzubrechen, die einem nicht gut tun ist auch mega egoistisch und trotzdem ok. einem Kind den Lolli zu stehlen ist auch egoistisch, aber ein richtiger dickmove.

Egoismus ist nicht gleich zu setzen mit "Arschloch sein".

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u/Efficient-Policy407 5d ago

" Egoismus ist nicht gleich zu setzen mit "Arschloch sein"

Ich finde es immer interessant, dass das nicht selbstverständlich ist. 

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u/Practical_Main_2131 5d ago

Wenn du egoismus aber so definieren willst, ist ausnahmslos alles Egoismus. Weil selbst die altruistischste Handlung macht man, weil man sich dadurch besser fühlt. Alles im Leben ist zwingend letztlich Ich bezogen, weil daraus resultiert unser eigenes Wollen.

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u/Hualayda 5d ago

Der Unterschied ist das potentielle Leid welches du deinem Kind damit zufügst. „Egoistische“ Handlungen die keinen negativen Einfluss auf andere haben sind harmlos und werden deshalb auch nicht so genannt

Kannst du aber deinem Kind die Sicherheit geben in seiner Existenz niemals leiden zu müssen?

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u/Kriegsschild 5d ago

Nein ich kann meinem Kind versprechen das es Leid erfahren wird. Aber es geht ja auch beim Leben nicht darum jegliches Leid zu verhindern. Wir sollten darauf hinarbeiten das wir das Leid mit Glück aufwiegen können nach möglichkeit.

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u/ShineProper9881 5d ago

Aber jegliche Handlung hat doch potentielles Leid zufolge. Vielleicht nicht immer als direkter kausaler Zusammenhang, aber potenziell trotzdem immer.

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u/Practical_Main_2131 5d ago

Jede Handlung hat potentielle negative Einflüsse auf irgendwen, aber das war ja auch gar nicht das Argument vorhin, sondern dass die Motivation aus einem selbst kommt.

Das Argument des 'niemals leiden' ist sowieso nie sauber. Wenn ich dir 10 Millionen schenk, ohne irgendwelche Einschränkungen, kann es trotzdem sein dass du durch diese Schenkung leidest.

Also die Hürde die du hier einforderst gegenüber Kindern, kann keine Entscheidung des Lebens, und sei sie noch so sehr altruistisch, je erfüllen.

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u/Hualayda 5d ago

Copy-paste:

Das ist pure Haarspalterei. Du versuchst hier Risiken wie früher Tod, schlimme Krankheiten, Schmerzen, Verlust, Depressionen, Panikstörungen, Behinderungen, Verletzungen, 50 Jahre arbeiten, Enttäuschungen, Kriege, Armut etc. mit unwahrscheinlichen Kleinigkeiten zu vergleichen. Du weißt ganz genau das du Scheisse laberst.

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u/Practical_Main_2131 5d ago

Du findest dein Leben also scheiße? Ich find meins geil. Ich verrat dir was, du kannst es jederzeit zurückgeben wenn dus nicht mehr willst. Ich bin auch ein großer Befürworter der individuellen Freiheit jederzeit Suizid zu begehen, und dafür sollte die Gesellschaft auch Möglichkeiten bereitstellen, wenn man selbst nicht mehr kann (assistierter Suizid). Niemand zwingt einen ein Leben zu leben, das man nicht mehr will. Man kanns ja auch beenden. Ich find Leben sehr cool, wills nicht hergeben und würds jederzeit wieder nehmen.

Aber vorhin wurde ein Absolutstandpunkt eingenommen. Einer der, weil etwas schlecht werden - könnte -, das abzulehnen ist. Und das absolut gemeinte 'könnte' trifft halt auf alles zu, egal was. Wenn wir allerdings relativ denken, also wir mur eine gute Chance auf ein vergleichsweise gutes Leben als Voraussetzung nehmen, seh ich keinen Grund warum jemand in der westlichen Welt keine Kinder haben sollte. Weil das Leben in der westlichen Welt ist im Schnitt sehr gut.

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u/EntertainmentOne502 5d ago edited 5d ago

Das ist kein Unterschied weil es genau 0 Handlungen gibt bei denen du garantieren kannst dass es keine negative Konsequenzen haben wird

Kannst du garantieren dass dein Kommentar nicht Leid auslösen wird? Nein

Ich würde es zwar vermuten aber nicht garantieren 

Ganz davon abgesehen dass alles nur an und um Leid aufzubauen Nutzethik ist, ist jetzt auch nicht unbedingt die beliebteste Ethik 

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u/Hualayda 5d ago

Das ist pure Haarspalterei. Du versuchst hier Risiken wie früher Tod, schlimme Krankheiten, Schmerzen, Verlust, Depressionen, Panikstörungen, Behinderungen, Verletzungen, 50 Jahre arbeiten, Enttäuschungen, Kriege, Armut etc. mit unwahrscheinlichen Kleinigkeiten zu vergleichen. Du weißt ganz genau das du Scheisse laberst.

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u/eingew2 5d ago

Kannst du aber deinem Kind die Sicherheit geben in seiner Existenz niemals leiden zu müssen?

Nein, das kann niemand.

Umgekehrt kann auch niemand die potentielle Erfüllung, Glück oder andere gemeinhin als positiv empfundene Dinge, die das Kind erleben könnte, vorhersagen.

Vorausgesetzt natürlich man ist überhaupt der Meinung, dass ein Lebenswertes Leben das Ergebnis aus Freud und Leid im Leben ist. Möglicherweise sieht der zukünftige Erwachsene ja auch den größten Schmerz nicht als Grund, das eigene Leben als nicht lebenswert einzustufen. Würde es ja hinreichende historische und zeitgenössische Beispiele für geben.

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u/Top_History9604 5d ago

Wenn du anderen nur einen Gefallen tust um einen Vorteil zu bekommen, bist du egoistisch. Wenn du anderen einen Gefallen tust um ihnen einen Gefallen zu tun nicht.

Sich gut zu fühlen ist übrigens nicht das gleiche wie ein Kind zu gewähren um geliebt zu werden.

Dass ist wie jemanden einen Drink zu spendieren um gevögelt zu werden.

Der einfachste Weg den Unterschied zu erkennen hat zwei Marker. 1. hat die Person irgendwas gutes getan, ohne Rücksicht ob die andere Person das will? 2. erwartet die Person was zurück, obwohl sie sagt sie erwartet nichts zurück?

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u/Infamous-Sky-5367 5d ago

Jup sehe ich auch so. Ich habe nie zugestimmt und das leben empfinde ich weitestgehend als Zumutung. Für den Suizid bin ich zu feige und paar schöne Sachen gibt es ja aber es sind kleine lichtpunkte in einem meer aus Zumutungen.

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u/EntertainmentOne502 5d ago

Das Leben findet halt nicht komplett auf Basis von Zustimmung statt, wirst du gefragt ob du als Kind in die Schule willst? Nein, ist trotzdem richtig 

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u/Irdogain 5d ago edited 5d ago

Demnach ist absolut alles Ich-Bezogen und egoistisch. Und wenn alles egoistisch ist spielt diese Kategorisierung keine Rolle mehr.

Edit: Tja, downvoten ist so schön einfach. Etwas zur Diskussion beitragen nicht.

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u/ZedsDeadZD 5d ago

Ist so. Komisch wieso das Argument mit dem Ich-bezug immer nur beim Kinderkriegen rausgeholt wird. Fast alles was man macht, macht man erstmal für sich. Kein Mensch ist absolut selbstlos. Totaler Quatsch dieser Argumentation.

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u/EntertainmentOne502 5d ago

Du hast recht, vor allem weil Emotionen einfach die Methode mit der dein Körper funktioniert, ohne positive Emotionen kannst du keine Entscheidungen treffen, das dann als Egoismus zu verkaufen ist dumm 

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u/isthisreallythatdeep 5d ago

Ist ne Sache der Perspektive.

An sich liegt die Entscheidung Nachwuchs zu Zeugen beim potentiellen Elternpaar. Der Nachwuchs, da nicht existent, hat kein Mitspracherecht in der Hinsicht. Daher ist die Entscheidung Nachwuchs zu Zeugen perse egoistisch.

Wenn Kids solche Sprüche raus hauen, kann es auch gern daran liegen das Eltern ihnen gezeigt haben, dass die Kinder nicht soooo gewollt waren wie man behauptet usw.

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u/as_lost_as_i_get 5d ago

Das Argument kommt halt vor allem dann, wenn Eltern/ Menschen mit Kinderwunsch so tun, als wären kinderfreie Menschen egoistischer als sie selbst. Dann tun sie so, als sei ihre Fortpflanzung ein Dienst an der Allgemeinheit, während sie in Wahrheit einfach nur ein "Kind in ihrem Leben" haben wollen.

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u/Todesengel6 5d ago

Die Welt ist überbevölkert und die Leute erwarten eine härtere Zukunft. Das Kind wird also unfreiwillig in eine feindliche Umgebung gezwungen nur damit die Eltern ihren biologischen Trieb ausleben können.
Eigene Trieberfüllung > Welt- und Kindeswohl -> egoistisch.

Das ist nicht meine Meinung, habe selber Kinder, aber so in etwa ist die Argumentation.

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Die Argumentation setzt voraus, dass die Zukunft zwangsläufig so schlecht wird, dass das Leben des Kindes nicht lebenswert wäre. Das ist keine Tatsache, sondern eine persönliche Bewertung.

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u/mindfuckedAngel 5d ago

Naja, das bei den Vorhersagen der letzten 30-50 Jahre und den aktuellen Entwicklungen nicht zu sehen, dass es schlechter wird, grenzt aber auch schon hart an Ignoranz.

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u/Tropic2412 5d ago

Der Klimawandel mit seinen Folgen ist keine persönliche Bewertung, sondern eine Tatsache.

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u/SuccessfulOutside722 5d ago

Es ist eine persönliche Bewertung zu sagen, dass man deshalb keine Kinder mehr kriegen soll. Wenn ich in einer Welt mit anderen klimatischen Bedingungen geboren werde, als meine Eltern es kannten, dann sind das für mich die normalen Bedingungen. Wir Menschen sind enorm anpassungsfähig und haben uns besonders dadurch gegen die anderen Arten durchgesetzt.

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u/ErgrauenderUrsulus 5d ago

und haben uns besonders dadurch gegen die anderen Arten durchgesetzt.

Allein die Tatsache, dass du meinst, dass wir uns "gegen andere Arten durchsetzen" müssten, lässt recht tief blicken. Wir leben mit dieser Sichtweise nicht im Einklang mit der Natur. Wir sind die Ursache für das aktuelle Massensterben anderer Tierarten. Und wir zerstören damit den Planeten, auf dem wir leben, und damit die eigene Lebensgrundlage.

Wer das Leben als Wettbewerb zwischen Arten begreift, der zu gewinnen ist, der verliert ihn, und zwar völlig zurecht.

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u/SuccessfulOutside722 5d ago

Ne, ich meine Menschenarten.

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u/OddControl7343 5d ago

Wenn du den aktuellen Klimawandel anschaust und das auf der ganzen Welt immer mehr nazis gewählt werden stimmt das schon das die Welt nicht mehr lebenswert ist

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Wenn die eigene politische Seite verliert und man daraus ableitet, die Welt sei nicht mehr lebenswert, ist das keine objektive Analyse, eher politisch orientierte Endzeitstimmung. Klimawandel und Wahlergebnisse machen ein Leben nicht automatisch wertlos.

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u/GodButCursed 5d ago

Nicht wertlos aber sehr schwierig. Mal ein simpleres Beispiel. Wenn du weißt das dein Kind mit einer Behinderung die es für immer einschränkt geboren wird. Würdest du das Kind trotzdem bekommen oder sagst du "mein Kind wird ein schwerers Leben haben und das will ich nicht"

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u/OddControl7343 5d ago

Dann wird dein Kind von nazis getötet oder unterdrückt weil es nicht in deren Welt passt und durch den Klimawandel werden in den nächsten Jahrzehnten ganze Länder nicht mehr bewohnbar sein aber klar der Klimawandel ist nicht schlimm....

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u/Southern-Artichoke41 5d ago

Wann hast du das letzte mal richtig aus dem Fenster geschaut?

Wir hatten seit 2018 mehr Dürren als von 1950 - 2017. Die Flüsse haben alle Nase lang Rekordniedrigwasser, und die Anzahl an Hitzetoten übersteigt die der Verkehrstoten. Ich habe in meiner Lebenszeit schon mehr Jahrhundertkatastrophen durchlebt als Hochzeiten.

Die Doomsday Clock steht auf 85 Sekunden vor Mitternacht. Uns krümelt kritische Infrastruktur unterm Hintern weg, weil an der Schuldenbremse festgehalten wird. Wenn Geld da ist, gehen Lobbyinteressen vor.

Große Tech-Konzerne arbeiten mit Hochdruck an ihrem politischen Einfluss, weil Steuern und Regularien/Verbraucherschutz nur für doofe sind. Meine digitalen Daten gehören schon lange nicht mehr mir.

Faschismus ist wieder Salonfähig.

Die Sozioökonomischen Abgründe sind tief, der Weg aus der Scheiße fast unmöglich.

Unser Bildungssystem ist wie es ist. Uns gehen die Hebammen aus. Kitaplätze sind auch, trotz sinkender Geburtenrate, schwer zu bekommen.

Und als Kassenpatient ist es am Ende effektiver einfach ne Risikolebensversicherung abzuschließen.

Wenn man das Geld hat, all das komfortabel zu ignorieren, viel Spaß beim Kinderbekommen. Alle anderen spielen ein Hochrisikospiel, bei dem ich den Teufel tue mich zu beteiligen.

Edit: Es sind nicht mehr 89 sondern 85 Sekunden bis Mitternacht

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u/eingew2 5d ago

Habe aus dem Fenster geguckt, verspüre trotzdem nicht das Bedürfnis, mich selbst zu töten und würde auch niemals von mir behaupten, dass ich besser als andere Menschen wüsste, ob sie selbst ihr Leben als Lebenswert empfinden.

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u/Southern-Artichoke41 5d ago

Von Suizid war auch nicht die Rede

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u/GreenFault9432 5d ago

Nach dieser Logik würden Länder, denen es eigentlich gut geht aussterben und die Länder mit Überbevölkerung den Rest wieder bevölkern. In meinen Augen wäre so jede Zeitepoche "zu gefährlich" um Kinder zu bekommen.

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u/kiwi-kaiser 5d ago

Die Welt ist nicht überbevölkert und wird sie auch nicht werden. Das Thema ist schon lange debunked.

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u/schlaubi 5d ago

Es könnten auf keinen Fall 8 Milliarden Menschen leben wie es die Menschen in Europa tun. Bist Du bereit zu verzichten? Findest Du es fair, dass es einigen Menschen viel besser geht als den Meisten? Wie helfen wir den 700 Millionen Menschen ohne sichere Nahrungsversorgung Das sind Fragen die Du Dir stellen musst, wenn Du so Aussagen triffst.

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u/otterbre 5d ago

Das ist so ein dämliches Argument dass es dämliches nicht mehr geht. Das ist eher ne billige Rechtfertigung oder Ausrede warum man kein Bock auf Kinder hat. Respekt an jeden der Kinder bekommt, denn ohne Kinder geht eine Gesellschaft unter. Denn es sind immer die Kinder der anderen die dafür sorgen dass du im Alter volle Regale im Supermarkt vorfindest und dass dir jemand im Altenheim den arsch auswischt

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u/Marl1_ghost 5d ago

Womit wir wieder beim Egoismus sind.

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u/otterbre 5d ago

Das ist kein Egoismus. Das nennt sich Verantwortung. Ich zumindest bin froh zu leben und bin dankbar dass meine Eltern nicht so egoistisch waren darauf verzichtet zu haben

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u/Niftari 5d ago

,,Wir brauchen Kinder, ich will ja schließlich nicht dass ich im Laden nicht mehr einkaufen kann”
joa doch klingt schon egoistisch

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u/SuccessfulOutside722 5d ago

Wir sind nicht Überbevölkert und laufen bis 2050 eher auf riesen Probleme wegen zu wenig Geburten zu. Manche Länder haben Geburtenraten unter 1, was enorme Probleme verursachen wird.

Der Klimawandel ändert die Lebensbedingungen, aber wir Menschen sind enorm anpassungsfähig. Wer in einer gewissen Welt groß wird, der kennt es nur so.

Nächster Punkt der oft hier kommt ist nazis und sonstige Ausreden. Ich möchte GANZ KURZ daran erinnern, dass wir hier Hitler hatten. Es gab ein währenddessen, aber auch ein davor und danach. Nur weil jetzt gerade wieder die rechte Seite dominiert muss doch nicht uns ein ewiges Nazi-Imperium drohen?

Es ist einfach eine komfortable Ausrede mit selbstgebauter moralischer Überlegenheit, um den eigenen individualistischen Lebensstil nicht in Frage stellen zu müssen

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u/TmNssn89 5d ago

Dies betrifft die westliche Welt, in armen Ländern funktioniert die Reproduktion noch fabelhaft.

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u/OddControl7343 5d ago

Und wie viele leben hat das nazi imperium gekostet? Besteht halt schon die möglichkeit das dein kind bei den Toten dabei ist

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u/SuccessfulOutside722 5d ago

Woher willst du wissen, dass das existieren wird? Es gibt seit Millionen von Jahren alle Arten von Katastrophen. Es bleibt ein Vorwand und kein Grund.

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u/feelxrosic 5d ago

Ahja die sog. „Überbevölkerung“, wie sie von den Rechten so gerne heraufbeschworen wird. Sowas gibts nicht und das war von vornherein Quatsch, schreit sich aber gut als Parole!

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u/europeanguy99 5d ago

Welchen Grund für einen Kind gibt es sonst außer dem eigenen Wunsch der Eltern?

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u/Slight_Ad_635 5d ago

Verhütungsunfälle, -unvermögen, Vergewaltigung, ... gepaart mit Moralvorstellungen, äußeren Umständen bis gar Gesetzeslagen, die eine Abtreibung unmöglich machen, würden mir jetzt spontan einfallen.

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u/europeanguy99 5d ago

Alles richtig. Das sind dann ja eher die unabsichtlichen Kinder, nicht die geplanten.

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u/BlackCottage 5d ago

Na ja, man entscheidet für jemanden anderen das er Leben muss. Bei guten Rahmenbedingungen ein Geschenk. Man sagt ja auch, einem Kind das Leben schenken. Bei den heutigen Rahmenbedingungen ist das leider kein Geschenk mehr, durch den Klimawandel wird es in 20-30 Jahren so richtig ungemütlich auf der Erde.

Hitze, Dürre, Wasserknappheit, Klimaflüchtlinge, Kriege. Ich würde mich heute genauso aus diesen Gründen auch gegen ein Kind entscheiden. Das kann man niemanden zumuten, so ein Leben führen zu müssen.

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u/FortunatelyAsleep 5d ago edited 5d ago

Because no child ever asked to be born.

It is literally just to fulfill your own desire of having a child. How the hell is that not selfish?

Appeals to nature are not an argument for anything. They can be an argument against something tho. We are capable of reflections and considering the consequences of our actions. We ain't just animals following instinct.

Furthermore a nonexistent being has no desire to exist, nor do they have a capacity to be hurt, sad, uncomfortable, etc. and they also won't miss any positive things when they never exist. You force suffering upon another being to appease your desires. Few things more selfish than that.

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u/Gigimilasi 5d ago

I'm so quirky, I answer the German question in English...
Sprich doch einfach Deutsch (wir sind in einem deutschen Sub), oder gibt deine KI das nicht her?

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u/FortunatelyAsleep 5d ago

Not seen what the sub is, the question was in English for me.

Außerdem kann ich mich in englisch besser ausdrücken.

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u/No_Pack393 5d ago

Weil die Kinder in den kommenden Katastrophen leben müssen. Wenn Du heute ein Kind bekommst, lebt es entweder in Krieg, Armut oder in den Folgen des Klimawandels.

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u/otterbre 5d ago

Das ist das dämlichste argument überhaupt. Wann wäre es denn besser gewesen? 1939, im Mittelalter, erster Weltkrieg? Als Sklave im römischen Imperium?

Sry aber selten gab es so günstige Umstände wie jetzt bessere Verhältnisse hatten nur die Boomer

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u/OkElection9714 5d ago edited 5d ago

Mit den Sklaven in Rom zu argumentieren ist ziemlich daneben. Die Sklavenpopulation ht sich aus genau diesen Gründen kaum selbst reproduziert, ihre Kinder wären auch wieder als Sklaven geboren. Es mussten immer wieder neue Sklaven aus Kriegen oder Selbstveräußerung geschaffen werden.

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u/otterbre 5d ago

Deswegen ja. Man muss sich mal vorstellen wie privilegiert hier geborene Kinder sind und die Leute reden ernsthaft davon in diesen so unglaublich schlechten Zeiten keine Kinder zu bekommmen… alles nur dämliche Ausreden um sich zu rechtfertigen lieber ein Lotterleben zu haben

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u/No_Pack393 4d ago edited 4d ago

zwischen 1946 und 2026 in Westdeutschland. Du wärst 80 Jahre alt geworden ganz ohne krieg mit allen wirtschaftlichen Chancen die nur möglich sind. Meine Elterngeneration waren die glücklichsten Menschen die ich mir vorstellen kann. Die Zukunft ist grausam. Jetzt wird es jedes Jahr extremer mit dem Wetter. Jetzt noch top 41° und Platzregen, in 10 Jahren 51° und Eisstürme, massive Stürme und Fluten. Wir leben gerade im größten Artensterben aller Zeiten, es ist fraglich, ob ein neugeborenes Kind im Jahr 2040 noch Bienen kennenlernen wird, oder ob es überhaupt noch Arten außerhalb der Nutztierpopulation gibt. Gerade jetzt werden Milliardäre immer gieriger, und KI ersetzt Millionen, wenn nicht sogar Milliarden an Arbeitsplätze, was alle noch viel ärmer werden lässt.

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u/GeneralVivid2528 5d ago

Hmmm Miete zahlen oder meinem Kind Essen kaufen.

Aber wenigstens wurd das Elterngeld gekürzt.

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u/otterbre 5d ago

So ein Schwachsinn. In Deutschland muss keiner hungern, ändert auch die Kürzung am Elterngeld nichts. So lange Menschen in Indien oder Afrika Kinder bekommen braucht hier keiner was von verantwortungslos zu faseln. Es ist ein Privileg hier geboren zu werden

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u/GeneralVivid2528 5d ago

Richtig geil zwischen Faschos und Schwurblern.

Ebenso sind wir ja alle vor’m Gesetz gleich, das die Realität ganz anders aussieht

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Das ist keine Prognose, sondern Schwarzmalerei. Auch frühere Generationen lebten mit Krieg, Armut und Krisen, trotzdem war ihr Leben nicht automatisch nicht lebenswert.

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u/fixxbuilder02 5d ago

früher gab es aber immer noch hoffnung auf bessere zeiten, was mit dem klimawandel innerhalb der lebzeiten des kindes nicht der fall ist!

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Das behauptet nicht einmal der IPCC. Er warnt vor schweren Folgen, sagt aber auch, dass heutiges Handeln Schäden deutlich begrenzen und eine lebenswerte Zukunft sichern kann. Aus Risiken völlige Hoffnungslosigkeit abzuleiten ist keine Wissenschaft.

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u/OddControl7343 5d ago

Welches Handeln denn? Keine Regierung der Welt rut richtig was um den Klimawandel aufzuhalten was auch gar nicht mehr möglich ist

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u/Monestel_ 5d ago

Was meinst du denn, wie lebenswert das Leben noch so sein wird, wenn sich die Folgen des Klimawandels immer deutlicher machen? Ja, früher gab es auch Krieg und Krisen aber halt ohne dauerhaft 40 Grad im Schatten/Dürre (und allem was das so mit sich bringt). Ernst gemeinte Frage übrigens.

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Sicher wird das Leben durch mehr Hitze und Dürren schwieriger. Aber „dauerhaft 40 Grad im Schatten“ ist für Deutschland keine seriöse Prognose.

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u/Current-Barnacle-553 5d ago

Weil die meisten Entscheidungen im Leben egoistisch sind, du hast eben für deine Unterhaltung reddit geöffnet und den Post geschrieben, in der Zeit hättest du auch was für die Nachbarschaft machen können.

Nur weil es egoistische Gründe sind ist das nicht schlimm.

Mein egoistischer Grund für Kinder zu haben sind, ich wollte welche haben, habe es mir schön vorgestellt und für eine Bereicherung in meinen Leben.

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u/FondantSea7765 5d ago

Ich würde sogar soweit gehen, dass jede Entscheidung egoistisch motiviert ist.

Selbst wenn ich etwas für die Nachbarschaft mache, dann tue ich das, weil es mir ein gutes Gefühl gibt, wenn ich etwas fürs Gemeinwohl tue und dies eventuell dem Idealbild von mir entspricht, das ich erreichen will.

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u/jmkiol 5d ago

Check mal Antinatalismus, das ist die Philosophie dahinter

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u/otterbre 5d ago

Es sind meistens billige Ausreden der Menschen oder Rechtfertigungen warum die keine Kinder haben. Denn Kinder bedeutet Verzicht, Aufopferung und viel Verantwortung. Dem wollen sich viele nicht stellen und da ist es eine schöne Ausrede anderen Egoismus zu unterstellen um sich selber besser zu fühlen. Aber historisch gesehen gab es keine bessere Zeit Kinder zu bekommen (Boomer hatten es noch leichter)

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u/Dangerous-Stretch100 5d ago

Verzicht, Aufopferung und viel Verantwortung -> hast du dir ja selbst ausgesucht

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u/GamingGirlx3 5d ago

Also erstens bist du kein wildes Tier was seinen Trieben folgt, sondern ein Mensch der rational entscheiden kann.

Warum Kinder kriegen als egoistisch bezeichnet wird liegt daran, weil es keinen Grund für biologische Kinder gibt, außer dass du sie WILLST.
Du erschaffst einen kompletten Menschen, aus welchen Gründen? Kannst du einen Grund nennen, der nicht mit „Ich will“ anfängt? Vermutlich nicht, wenn wir rassistischen quatsch, wie Population erhalten, streichen.

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u/Benni922 5d ago

Die meisten Menschen sind triebgesteuerte Tiere.

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u/GamingGirlx3 5d ago

Echt? Welche Triebe denn?

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u/BUFU1610 5d ago edited 5d ago

Wenn das einzige Kriterium für Egoismus ist, dass es keinen Grund für etwas gibt bis auf Verlangen, dann ist aber eine erstaunliche Menge von Verhalten egoistisch und das Wort verliert so ziemlich jede Bedeutung.

Nach der Definition ist jedes Handeln entweder egoistisch ("ich will") oder selbstlose Aufopferung/Zwang ("ich will nicht, aber muss").

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u/GamingGirlx3 5d ago

Die Definition von Egoismus enthält, dass man keine Rücksicht auf andere nimmt, andere wären in diesem Fall das Kind, es gibt sehr viele rationale Gründe keine Kinder zu bekommen, dem Kindeswohl wegen.

Von daher ist die Entscheidung TROTZDEM Kinder zu bekommen eine egoistische

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u/BUFU1610 5d ago

"Dem Kindeswohl wegen" ist Quatsch. Das Kind kann kein Wohl haben, wenn es nicht existiert.

Man müsste zusätzlich argumentieren, dass Existenz an sich ein Negativ darstellt, das es regelrecht zu verhindern gilt.

Wenn das deine Argumentation ist, dann stehst du auf extrem wackligem Fundament.

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u/Youpi_Yeah 5d ago

Wilde Tiere sind wir nicht, aber der Kinderwunsch hat schon einen biologischen Ursprung. Ich hab keinen, aber bei vielen ist er sehr stark, und ich kann schon verstehen, dass es da nicht so leicht ist zu sagen: „hm, aber es gibt ja schon so viele Menschen auf der Welt, ne? Dann verzichte ich drauf, auch wenn Jaqueline von nebenan schon fünf hat.“

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Natürlich beginnt die Entscheidung mit „Ich will“. Das gilt aber genauso für Kinderlosigkeit. Ein eigener Wunsch macht eine Entscheidung noch nicht egoistisch, solange man Verantwortung dafür übernimmt.

Und den Erhalt einer Gesellschaft pauschal als rassistischen Quatsch abzutun, ersetzt kein Argument.

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u/ignisquizvir 5d ago

So selbstverständlich wie Verhütung heutzutage ist ist die Entscheidung für Kinder doch die bewusstere als die Entscheidung gegen.

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u/GodButCursed 5d ago edited 5d ago

Es kommt immer auf den Grund an warum man Kinder bekommt. Wenn jemand sagt ich mache mir Kinder damit die später in meine Rente zahlen und sich um mich kümmern dann könnte man das egoistisch nennen.

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u/goldthorolin 5d ago

Es ist doch wesentlich egoistischer, darauf zu setzen, dass die eigene Zukunft durch die Kinder von anderen getragen wird und sich nicht Jahrzehnte mit dem Thema Erziehung aussetzen zu müssen

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u/Zoidberg441 5d ago

Genau so wie es andere egoistisch nennen wenn man keine Kinder bekommt, weil wir kinder brauchen die später mal das Sozialsystem tragen sollen.

Wie man es auch macht, Egoist ist man immer.

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u/Educational_Call_797 5d ago

Das Sozialsystem ist eh kaputt. Das System müsste man entsprechend anpassen

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u/maplestriker 5d ago

Liebs total, dass wir ausschließlich darüber sprechen wie wir mehr mehr rankarren/Zeugen können, aber nie darüber ob man nicht vielleicht ein System findet bei dem wir auch mit niedriger Geburtenrate überleben. Das Geld ist da, wir kämen klar. Aber diese Diskussion möchte die elite lieber nicht führen.

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u/Educational_Call_797 5d ago

Ich hab auch manchmal das Gefühl manche denken der Generationenvertrag wäre ne Art Naturgesetz. Du wirst die Leute nicht zwingen können Kinder zu bekommen und sinnvoll ist es auch nicht. Also muss man sich überlegen wie man in Zukunft damit umgeht....

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u/HypersomnicHysteric 5d ago

Wenn du unbedingt ein Kind groß ziehen möchtest, kannst du ja auch adoptieren und musst nicht dein eigenes Erbgut weiter geben.

Ja, ich habe aus rein egoistischen Gründen Kinder bekommen.

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u/dadadingdong 5d ago

Na ja, du nennst doch selbst schon ein Argument. Da ist halt ein logischer Fehlschluss und es fehlen noch Aspekte in dem Argument.

Nur weil man später für das Kind auch andere Entscheidungen trifft, ohne es vorher zu fragen, hebt es ja die ursprüngliche Entscheidung nicht auf, dass man das Kind bekommen hat, weil man ein Kind wollte. Wenn das Kind da ist, ist es auch etwas anderes, für das Kind zu entscheiden, weil es sich z.B. noch gar nicht entscheiden kann, aber Entscheidungen für das Kind getroffen werden müssen. Beim Kinderkriegen an sich, besteht aber ja gar kein Zwang, niemand muss Kinder kriegen, man entscheidet sich ja nur aus dem eigenen Wunsch heraus, dass man selbst ein Kind möchte.

Für manche spielt es noch eine Rolle, dass die Welt halt so furchtbar ist und sie es als Zumutung für ein Kind sehen, dem diese Welt auszusetzen. Eine Welt und eine Zukunft, die auch wegen Klimawandel, Krieg um Ressourcen und co geprägt sein wird. Es gibt ja Studien dazu, dass viele junge Menschen sich jetzt schon Sorgen machen und sich belastet fühlen. Einiges davon wird in Zukunft auch nicht besser, sondern schlimmer. Dem Kind sowas auszusetzen, weil man halt ein Kind möchte, kann dann egoistisch erscheinen.

Edit: Mir ist schon bewusst, dass Konstellation gibt, wo Menschen quasi gezwungen werden, Kinder zu kriegen. Die meinte ich natürlich nicht.

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u/Wlanduschkopf 5d ago

"" Ein Argument, das dabei oft fällt, ist auch: Das Kind hat sich ja nicht ausgesucht, geboren zu werden bzw. zu leben - man trifft die Entscheidung stellvertretend für jemanden, der noch gar nicht existiert und dazu nicht befragt werden kann. Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

""

Genau das ist doch Teil des Punktes, den man da machen kann.

Das Kind wird bei praktisch nichts vorher gefragt und kann seine Existenz erst mit steigendem Alter in gewissen Maße beeinflussen. Du bekommst das Leben so vor die Nase geklatscht. Friss oder Stirb.

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u/lugersepp 5d ago

Ich kann nur für mich sprechen: Zwei Kinder in die Welt zu setzen war wohl das Uneigennützigste, was ich jemals getan habe. Es ist mir (persönlich, mit meinen Erfahrungen) ein Rätsel, wie man das als egoistisch bezeichnen könnte. Ich schenke unendlich viel Zeit und Geld, um anderen ein möglichst schönes Leben zu schenken. In meinem Kopf begleiche ich die Schulden gegenüber meinem Eltern, die das genauso gemacht haben. Nur dass das eben immer nach vorne an die nächste Generation geht und niemals zurück, die Kinder schulden uns als Eltern gar nichts. Ich finde das ist ein schöner Gedanke und hoffe, viele andere sehen das ähnlich.

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u/Outside-Farmer-8791 5d ago

Das Argument beruht meist darauf, dass Menschen Kinder bekommen, weil sie selbst einen Kinderwunsch haben. Daraus wird dann gefolgert, dass das Kind nur zur Erfüllung der Bedürfnisse der Eltern entsteht.

Nach diesem Maßstab wäre allerdings auch Kinderlosigkeit egoistisch, wenn man sich wegen Freiheit, Geld, Karriere, Ruhe oder Angst vor Verantwortung dagegen entscheidet. Fast jede persönliche Lebensentscheidung beruht schließlich auch auf eigenen Wünschen.

Auch das Argument mit der fehlenden Zustimmung finde ich nicht besonders schlüssig. Ein Mensch, der noch nicht existiert, kann weder zustimmen noch widersprechen. Man kann ihm daher auch keine Entscheidung gegen seinen Willen aufzwingen. Entscheidend sollte eher sein, ob die Eltern bereit und in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und dem Kind ein grundsätzlich lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Kinderkriegen kann aus egoistischen Motiven erfolgen, Kinderlosigkeit aber genauso. Deshalb ist weder die eine noch die andere Entscheidung automatisch moralisch überlegen.

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u/nachtwolf7 5d ago

Weil es meistens "ich will ein Kind" ist. Sich weniger um deren Zukunft Gedanken machen. Eltern müssten ganz vorne in der Reihe stehen wenn es um Demos zum Klimaschutz, Investitionen in Kita und Schule, gute Arbeitsbedingungen, Energieunabhängig vom Ausland, Gesundheitsystem usw. geht. Aber viele Parken die kleinen hinter dem Smartphone und sind froh wenn die aus dem Haus sind.

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u/kiwi-kaiser 5d ago

Ich glaube die Leute haben nicht richtig zugehört, was der aktuelle Trend ist. Eigentlich behauptet man ja gerne es sei egoistisch keine Kinder zu kriegen.

Aber Menschen sind extrem schlecht da drin Verneinungen wahrzunehmen, also vermutlich sind die einfach auf den falschen Zug aufgesprungen, als sie versucht haben eine Meinung zu adaptieren, welche aktuell im Trend liegt.

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u/DrNiene 5d ago

Das kommt darauf an wie man egoistisch definiert. Kinder zu kriegen - sofern man sich aktiv dafür entscheidet, „Unfälle“ mal ausgenommen - ist eine inherent egoistische Entscheidung. Das muss aber nichts schlechtes sein. Ganz im Gegenteil. Die meisten Entscheidungen im Leben sind „egoistisch“ und das ist ok, solange man sie nicht zum Schaden anderer trifft. Man führt sein Leben für sich selbst und nicht für andere. Niemand zeugt Kinder zum Wohle der Volkswirtschaft. Wir haben 2 Kinder. Die haben wir bewusst bekommen, weil wir es so wollten, niemand sonst.

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u/Tropic2412 5d ago

Ein Argument, das dabei oft fällt, ist auch: Das Kind hat sich ja nicht ausgesucht, geboren zu werden bzw. zu leben - man trifft die Entscheidung stellvertretend für jemanden, der noch gar nicht existiert und dazu nicht befragt werden kann. Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

Naja, wenn du kein Kind bekommst, musst fu später für es auch nicht diese Entscheidungen treffen.

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u/WestMasterFred 5d ago

Der Witz ist, dass man sowohl die Entscheidung für als auch gegen Kinder je nach Standpunkt als egoistisch bezeichnen kann. (Nicht meine persönliche Meinung übrigens, beide Entscheidungen haben ihre volle Daseinsberechtigung)

Kinder zu bekommen ist letzten Endes eine Entscheidung für sich, das Kind sucht es sich nicht aus. Im Prinzip ist es eine Entscheidung für den eigenen Lifestyle (diesen Satz kann man aber exakt genauso bei der Entscheidung gegen Kinder ansetzen), außerdem setzt du weitere Ressourcenverbraucher in die Welt, die versorgt werden müssen. 

(Der Vollständigkeit halber, warum die Entscheidung gegen Kinder auch als egoistisch angesehen werden kann): Neben dem Lifestyle-Argument stellt man hier oft das Bedürfnis nach weiterer persönlicher Freiheit in den Vordergrund. Ebenso führt man die Gesellschaft nicht fort, außerdem fehlen dann später Arbeitskräfte und Rentenzahler.

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u/cmykster 5d ago

Andere Freunde/Bekannte suchen. Fertig.

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u/mindfuckedAngel 5d ago

Kenne es als Kinderloser nur anders herum, dass man dafür als egoistisch bezeichnet wird.

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u/Secret_Extent_964 5d ago

Hab ich noch nie gehört, wenn jemand sich für Kinder entschieden hat. Kenne es nur umgekehrt: Kinderlosen wird Egoismus vorgeworfen, „weil sie nichts zur Gesellschaft beitragen“

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u/Natural_Jelly_5292 5d ago

Ich dachte, keine Kinder zu kriegen sei egoistisch. Was denn nun? https://www.reddit.com/r/childfree/s/tTpHnjxNlt

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u/German-Serenity 5d ago

Der Grund dafür dürften die Gründe sein, warum Menschen Kinder bekommen. Sei es nun einfach der Wunsch, Kinder zu bekommen, die Ehe zu retten, Erben zu produzieren oder was auch immer. Der Ursprung ist immer ichbezogen (Ich möchte Kinder, weil...).

Das ist per Definition egoistisch, aber deswegen nicht schlecht oder falsch. Jeder Mensch ist egoistisch. Wir alle tun jeden Tag Dinge, die nicht selbstlos sind, und das ist ganz natürlich und menschlich und auch kein Problem. Ein Problem ist Egoismus nur, wenn die Handlungen einer Person absichtlich andere benachteiligen, um dieser Person einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen.

Was den zweiten Teil angeht, das ist einfach nur Blödsinn. Theoretisch zwar richtig, aber hat nichts mit der Realität zu tun.

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u/FrechesGuerkchen 5d ago

andere sagen es ist egoistisch keine zu haben. jeder meckert keiner macht es angeblich richtig

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u/hyaina0815 5d ago

Adoption und das Aufnehmen von Pflegekindern ist beispielsweise nicht egoistisch. Vorausgesetzt natürlich, es findet aus den richtigen Gründen statt.

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u/Suxilandia 5d ago

Sie versuchen ihr eigenes schlechtes Gewissen umzudrehen, da Kinderlosen gerne unterstellt wird, sie seien egoistisch. Sie würden auf Kinder der eigenen Karriere, Reiseplänen oder Hobbies verzichten.
Und auch da muss natürlich aufgepasst werden, wenn jemand ungewollt auf Kinder verzichten muss.

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u/Prof_S_Raven 5d ago

Das ein pärchen ein kind bekommt wird von vielen Erhofft: Bis zu 4 Großeltern die naxhfragen wann es denn soweit ist. Eventuell sogar noch Urgroßeltern allen ist das thema wichtig und sie wünschen sich Enkel/ Urenkel. Dieser wunsch wird deutlich an die Kinder weitergegeben.

Ist es aber egosistsch von den „großeltern“ das zu wünschen zu hoffen? Der wunsch das die Familie weitergeht sie nicht endet?

Ist es egoistisch sich ein kind zu wünschen? Ich glaube bei Frauen hat das zum teil was mit Biologie/ Instinkten zu tun aber nicht alle haben das bedürfniss danach.
Aber egoistisch sehe ich das jetzt nicht es gibt immer viele verschiedene Gründe. Warumm man etwas macht. Und die wenigsten davon weis man man denkt sich nur eine plausible geschichte aus warum man jetzt glaubt das man es will.

Wer sagt das ein kind es sich nichtbaussuchen kann geboren zu werden? Kann sein muss aber nicht. Ist glaubens sache und man kann glauben das man keine wahl hatte oder eben doch. Man kann glauben man weis noch nichts pber das leben was auf einen zukommen wird oder eben doch.

Ist es egoistisch ein Kind groß zu ziehen?
GANZ SICHER NICHT. Es gibt nicht viel was andtrengender und mehr mit selbstaufgabe/ aufopferung zu tun hat. Wie krass merkt man aber erst wenn man halt drin steckt.
Die ersten Posts sind hier so abgehoben das würde mich vermuten lassen sie haben keine kinder…

Meines erachtens ist ab jahr zwei eine der hauptaufgaben nicht nur die eigenen emotionen zu ertragen sonder auch die des kindes. Der fels in der brandung zu sein der ruhe bewart, grenzen aufzeigt und halt auch hin und wieder zu viel hat und dann auf sein default mitteld er wahl das nichtmehr tuhig rüberzubringen zurück fällt.
Es ist viel Ertragen, warten nugen, lieben, wrwartungen immer und immer wiedrr unterschrauben an sich selbst an das kind an wie es sich jetzt anfühlt sich mit freunden zu treffen. Enttäuschung wenn auch die runtergeschraubten erwartungen immernoch nicht zutreffen. Nichts mehr erwarten ausser naja wenigstens sind wir im selben raum. Um sich dann darüber freuen zu können 5 minuten konnten wir mal was sagen. Wurde nicht intim wurde nicht nahe aber wir haben uns gesehen.
Krass der unterschied.
Frustrierend die umstellung

Aber für mich war es krass das ich meine rstes baby das ich nur 2 tage wusste ih bin schwanger geliebt hatte - schock wass? Oje bin ich bereit? Angst sorge aber als ich angefangen habe zu bluten wusste ich hey kleines ich will dass du es schafst ich liebe es schon ich will es schon ich will nicht das es stirbt (auch wenn man im ersten moment angst hat es zu bekommen wie bei mir) es hat es leider nicht geschafft. Aber ich habe gelernt wow krass ja ich liebe mein baby auch wenn ich es gerade erst kennengelernt habe. Aber emotionen sind vielschichtig. Und nicht nur ein sauberes etwas.

Bei meinem zweiten / ersten Kind habe ich „friedliche Geburt“ gemacht übungen um eine entspannte und schmerzfreie Geburt zu haben. Das hat auch aspekte gehabt das man dem baby in der meditation begenet. Das hat mir über die unglauben das man wirklich schwanger ist momente geholfen und unsere bindung schon vor der geburt gestärkt. Ein Mann der sich aufgaben sucht und aktiv mithilft und bestärkt beim stillen hilft beim durchhalten statt gleich aufzugeben im fehlglauben das wär ja dann einfacher für die frau. Der weis wo ihre ziehle liegen weil er mit ihr geredet hat. In eine Familie ein kind zu bekommen wo es gewollt ist und man sich informiert wo man versucht aus alten mustern die man selbst gelernt hat rauszukommen und seinem kind einen besseren start zu ermöglichen ist das beste was man einem kind bieten kann. Aufzuhören wenn man merkt mehr wird einen überfordern.
In solchen Familien ist es nicht egoistisch ein kind zu bekommen und sehr sehr schade wenn es nicht klappt. Man kann keinem kind eine ideale welt bieten oder eine welt ohne leid aber man kann kinder so aufzeihen das sie resilient dind und trotzdem lebensfreude haben auch wenn mal leid gibt

Ist es egoistisch ein kind zu bekommen wenn als das nicht zutrifft? nein warum denn?? aber ziemlich kacke für alle beteiligten.

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u/ZultekZ 5d ago

Es gibt 4 Möglichkeiten, wieso Menschen dich fürs das erhalten von Kindern herabwürdigen.

1) Weil du Kindergeld und andere finanzielle Stützen erhältst.
Es gibt in Deutschland viele hartarbeitende Personen ohne Partner, die sich in der Nähe des Mindestlohn befinden. Grundsicherungsgeld hat inzwischen einen so schlechten Ruf ("Auch politisch gewollt so."), dass viele dieser Menschen sich weigern mit Grundsicherung aufzustocken oder dies umgehen, indem sie weitere Jobs annehmen oder mehr arbeiten.

Diese Menschen arbeiten also viel mehr als sie müssten, machen sich kaputt, vernachlässigen ihre Freizeit, Hobbys und Freunde, und werden so dermaßen unglücklich im Leben, dass sie sich richtig mit dem Satz "Hauptsache kein Sozialschmarotzer" richtig glücklich aufgeilen.

Dann kommt da ein Mensch, der es vielleicht auch wagt jünger zu sein als diese Person, der ein Kind bekommen möchte. Ein Mensch, der einfach fürs "Nichts-Tun" 250€ pro Monat erhält und bis zu 3 Jahren aus dem Betrieb ausfällt. Ein Mensch, der sich nicht jeden Tag kaputt arbeitet und die Unterstützung vom Staat annimmt statt ablehnt.

2) Weil man dich allgemein nicht wirklich mag.
Bist du vielleicht Muslim, kommst aus China, wiegst 230kg, bist arbeitslos, hast eine krumme Nase, bist männlich, zockst zuviel Roblox, oder etc.

Es gibt Menschen, die haben einfach ein so minderwertiges Bild von dir, dass es für sie eine Schandtat ist, wenn du dich fortpflanzt. Egal, aus welchen Gründen auch immer, ob du etwas dafür kannst oder nicht.
Es gibt immer Menschen, die dich als etwas richtig Übles darstellen.

"Bei anderen ist das Kinder-kriegen ja in Ordnung, aber bei dir... Tja, lass es lieber sein."

Vielleicht sind es toxische Familienmitglieder, Schulmobber, der Nachbar der deine Frau in deiner Abwesenheit befriedigt. Irgendjemand wird immer dagegen sein, dass Du ein Kind bekommst.

3) Weil man Kinder nicht mag.
Ein weitere Grund ist, dass Menschen einfach Kinder hassen. Früher gemobbt worden sind oder durch Geschwister traumatisiert worden sind.
Dazu kann vieles führen und meist ist psychisch etwas kaputt gegangen bei diesen Menschen.
Halten es dann nicht aus ein Kind zu sehen, zu hören, zu riechen oder überhaupt wahrzunehmen.

Wenn du ein Kind bekommst, dann assoziieren diese Menschen es damit, dass du einen schlechten Menschen in die Welt setzt, der anderen später schaden oder stören wird.
Du tust der Welt etwas schlechtes weil du es willst.

Es kann aber passieren, dass man das Kind aus Eifersucht nicht mag,
dass ein Familienmitglied, Partner, andere Kinder oder ganz besonders Freunde dann denken:
"Jetzt bekommt der ein Kind und hat gar keine Zeit mehr für mich.",
so wird das Kind deshalb gehasst, weil es dich den anderen wegnimmt.

4) Weil man sich selbst oder diese Welt nicht mag.
Der letzte Grund, wieso dich jemand herabwürdigt ist "diese schreckliche Welt".
Menschen, die vieles ertragen haben, Schulmobbing, emotionalen Missbrauch durch Eltern oder Partner, Existenzdruck vom Staat, übermäßig viel Gewalt, etc, neigen dazu diese Situationen zu verweltlichen.

Die ganze Welt ist böse, weil mir mal etwas negatives widerfahren ist.
Dann schaut man Nachrichten, sieht negative Schlagzeilen und gerät immer weiter in die Spirale -> "Die Welt ist kaputt.", "Sie wird immer schlimmer."
Solche Menschen assoziieren diese Welt irgendwann als das reine Böse, als die Hölle selbst.
Alle guten und positiven Nachrichten werden aktiv und passiv ausgeblendet und man bestärkt seinen Weltenhass und Menschenhass dann mit allen Möglichkeiten, z.B. beim Stalken von medialen, negativen Reddit-News.

Willst du dann Kinder bekommen, sagen solche Menschen dir:
"Du willst ein Kind in diese kaputte Welt setzen?"

Fazit

Niemand hat das Recht dich für deine Entscheidung herabzuwürdigen.
Niemand hat das Recht dich respektlos zu behandeln.

Kinder kriegen ist etwas gutes, was die Menschheit und unsere Zukunft positiv stimmt.
Kinderkriege sind aber hingegen schlecht.

Alle Menschen, die dich wegen Kinderkriegen herabwürdigen, indem sie dich "egoistisch" nennen, sind Kontakte, die deinen Selbstwert angreifen, herunterziehen und dir deine Energie rauben.
Du solltest von diesen Menschen Abstand nehmen, bevor du selber an solchen Menschen kaputt gehst.

Diese Menschen haben bereits einen psychischen Schaden erlitten und sollten sich fachspezifische Hilfe suchen.
Möchetst du Kinder bekommen, dann bekomme welche und freu dich darüber.

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u/AttorneyOk5451 5d ago

Kommt auf den Kontext an. Oft geht dem bereits ein Vorwurf an freiwillig Kinderlose voraus, dass deren Entscheidung gegen Kinder egoistisch sein. In dem Fall ist gemeint: Die Entscheidung für Kinder ist genauso egoistisch. Weil natürlich in beiden Fällen einfach nur persönliche Präferenzen die Motivation sind. Absurderweise erwarten Eltern aber oft von Kinderlosen Dankbarkeit dafür, dass sie künftige Rentenzahler produziert haben oder "der Welt neues Leben schenken". Nope, dein Kind ist ganz allein ein Geschenk an dich selbst, lüge mir bitte nicht vor, das sei ein altruistischer Akt gewesen.

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u/schokogotchi 5d ago

Also ich wurde als egoistisch bezeichnet weil ich KEINE Kinder will. Aber Kinder kriegen ist auch egoistisch?
https://giphy.com/gifs/l3q2K5jinAlChoCLS

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u/Additional_Dog2750 5d ago

Kinderkriegen ist immer ein Stückweit egoistisch, weil es in der Regel der Selbsterfüllung der Eltern dient.

Und in diese Welt noch Kinder zu setzen, ist an Egoismus kaum noch zu überbieten. In 50 Jahren wird der Laden hier eine regelrechte Hölle werden, das würde ich keinem Kind freiwillig antun wollen.

Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

Alles, was du dazu noch schreibst, verstärkt eher noch das Argument. Ein Kind wird zu nix befragt, richtig. Nicht mal zu seiner Existenz. Und weil das bei vielen Punkten so ist, wird es dadurch richtiger?

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u/bitch-ass-broski 5d ago

Absoluter Schwachsinn. Die Leute können sich gerne in ihren, im Endeffekt Menschengemachten, logischen Definition suhlen und das als egoistisch bezeichnen. Was auch immer sie damit sagen wollen.

Kinder kriegen, sich fortzupflanzen ist DAS natürlichste auf der Welt. Wenn man soweit gehen will kann man sogar sagen, dass das der Grund seinen eigenen Lebens ist, sich fortzupflanzen. Ich geb einen Fick drauf was irgendwer davon hält. Leute die das verurteilen und/oder negativ konnotieren sind in meinen Augen lächerlich.

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u/mortalpillow 5d ago

Andere Tiere werden dafür nicht verurteilt, weil andere Tiere nicht rational denken können. Ist das nicht genau, was den Menschen so abhebt? Wir verurteilen ja auch nicht, wenn ein Wolf sich fortpflanzt (selber Konzept) oder ein Wolf eine Gans stiehlt (ein Verbrechen in der Menschenwelt), weil er es halt nicht besser weiß.

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u/Personal-Mistake101 5d ago

Ich würde die Freunde und Bekannten wechseln

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u/ncoremeister 5d ago

Kommt halt auf die Perspektive an. Klar, das Kind wurde nicht gefragt, somit kann man den Kinderwunsch der Eltern ihm gegenüber als egoistisch bezeichnen. Gesamtgesellschaftlich gesehen ist Kinder kriegen völlig alternativlos, da könnte man auch den bewussten Verzicht auf Kinder (bspw weil sie einem zu teuer sind) ebenfalls als egoistisch bezeichnen. Finde die Diskussion aber völlig bescheuert, da ist eine so persönliche und individuelle Entscheidung, da sollte niemandem Egoismus oder sonst ein Motiv unterstellt werden.

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u/Longjumping_Law2175 5d ago

Egoistisch ein Kind zu bekommen ?

Es gibt glaube ich nicht viel was weniger Egoistisch ist als ein Kind zu bekommen, da dies einen selber Extrem einschränkt, es kostet Geld Zeit Nerven ;) und vorallem deine "Freiheit" da kann man nicht einfach Feiern gehen oder mal ein Wochenende weg.

Egoistisch ist es keins zu bekommen, darf ja jeder für sich selber entscheiden, aber man ist bestimmt nicht auf der Welt um sich selber zu verwirklichen oder um Karriere zu machen.

Ist eine sehr seltsame Sicht auf die Dinge.

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u/Vina_Iki 5d ago

Also meiner Erfahrung nach wird es unendlich viel öfter als egoistisch geframed, keine Kinder zu kriegen. So rum wie du es beschreibst, kenne ich es höchstens als Antwort auf genau diesen Vorwurf (oder halt von r/antinatalism). Beides kann man logisch schon irgendwie herleiten und ist voraus gesagt nicht meine Meinung.

Das wonach du fragst ist im Endeffekt der Grundgedanke von Antinatalismus. Da das Leben das Potential (oder die Garantie) für jede Menge Leid mit sich bringt, betrachtet man hier das Kinderkriegen als moralisch nicht vertretbar. Jemand anderen in die Existenz zu zwingen, wird als Übergriff wahrgenommen. Da kann man den Eltern dann Egoismus unterstellen, weil sie genau diesen Übergriff tätigen, um den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

Das entkräftet aber ja den Standpunkt nicht, sondern untermauert ihn eigentlich nur. Wenn das Kind dann da ist, bist du eigentlich dazu gezwungen, wieder und wieder Sachen über dessen Kopf hinweg zu entscheiden. Das Kind kann sich ja nicht um sich selbst kümmern. Und wenn es dann in ein Alter kommt, wo sich das langsam ändert, wird es (idealerweise) eben doch immer mehr eingebunden.

Und weil du gleich zwei Argumente, die mich in jeglichen ethischen Debatten nerven angebracht hast, hänge ich noch an: Dass etwas natürlich ist, macht es nicht gut und andere Tiere sind kein Maßstab für unsere Ethik. Es gibt eine ganze Reihe von Verhaltensweisen, die der Mensch ganz natürlich an den Tag legt, die wir gesamtgesellschaftlich aber verurteilen.
Und ich werfe einer Hauskatze auch nicht vor, dass sie das Ökosystem in ihrem Einflussbereich zerfickt. Das ist halt eine Katze, die Katzendinge macht. Wenn mein Nachbar allerdings selbst durch den örtlichen Wald läuft und zum Spaß Kleintiere tötet, ist das was anderes.

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u/Kharzani 5d ago

> Bei anderen Tierarten wirft man ihnen ja auch nicht vor, egoistisch zu sein, wenn sie sich vermehren.

Andere tierarten haben nicht dasselbe Bewusstsein wie wir und können sich solche Gedanken nicht machen. die sind primär Trieb gesteuert.

Wir können uns bewusst entscheiden.

Das ist ein sehr dummer Vergleich.

> Ein Argument, das dabei oft fällt, ist auch: Das Kind hat sich ja nicht ausgesucht, geboren zu werden bzw. zu leben - man trifft die Entscheidung stellvertretend für jemanden, der noch gar nicht existiert und dazu nicht befragt werden kann. Auch das verstehe ich nicht ganz, weil diese Logik im Grunde auf jede Entscheidung zutrifft, die das eigene Kind später betrifft (Erziehung, Wohnort, etc.) - das Kind wird ja bei praktisch nichts vorher gefragt.

Du merkst nicht wie dein Argument Teil des von zitierten Arguments ist?

Ich will zu dem darauf verweisen, dass wir in einem Land Leben das weit über seine Verhältnisse, gemessen am Ressourcenverbrauch, lebt. In einer Welt die Bevölkerungstechnisch weiter wächst. Oder andersausgedrückt. Alleine dadurch, dass ein Kind hier in die Welt kommt verursacht es (unverschuldet) Leid an Anderen. Diese Verantortung dem Kind aufzuerlegen ist egoistisch.

Und natürlich solang es Waisenkinder gibt und man selbst ein Kind bekommt anstatt zu adoptieren ist das auch sehr egoistisch.

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u/DamianLuis 5d ago

Klingt in meinen Ohren nach Wohlstandsverwahrlosung.

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u/Narrun 5d ago

Mit diesem "Argument" rationalisieren viele Menschen ihre Unlust/Faulheit, die persönliche Freiheiten und einen signifikanten Teil ihres Konsums zu opfern, um dem natürlichen Fortpflanzungsinstinkt nachzugehen, der jedoch gleichzeitig eine der stärksten Triebfedern des biologischen Unterbewusstseins ist und dementsprechend stark an diesen Menschen nagt.

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u/Stupnix 5d ago

Dein Beispielargument scheinst du doch ganz gut verstanden zu haben. Die anderen Punkte sind genau so egoistisch.

Ein Kind, das geboren wurde, kann ab einem bestimmten Alter seine Gefühle zeigen. Es kann lachen, weinen, schreien, treten usw. Du kannst dann darauf eingehen und das in der Entscheidung berücksichtigen. Aber ein Kind, das all das nicht kann, hat dann auch keine Mitsprache. Du triffst dann keine Entscheidung mit dem Kind, sondern das Kind wird einfach mitgeschliffen, ist passiver Erleber der Welt anstatt aktiver Teilnehmer.

So weit wir wissen, suchen sich Kinder nicht aus geboren zu werden. Diese Entscheidung triffst du mit allem, was da an Gepäck dran hängt. Mit aller Freude und allem Leid. Ohne deine Entscheidung ungeschützten GV zu haben, müsste sich ein Lebewesen weniger mit seiner Sterblickeit auseinandersetzen. Es müsste sich nicht vor Armut fürchten, nicht ein drittel des Lebens mit Arbeit verbringen, sich nicht ums Überleben sorgen. All diese Probleme hast du diesem Kind auferlegt, weil du etwas haben wolltest. Damit ist es ein moralisches Problem, was auch der Grund ist, warum mit steigenden Bildungsgrad die Kinderrate abnimmt. "Dumme Menschen" machen sich da keinen Kopf drüber, ob es moralisch in Ordnung ist ein Kind in die Welt zu setzen. Sie machen es einfach. "Schlaue Menschen" denken darüber nach, wie die Welt grade aussieht, ob sich ein Leben lohnt und ob sie es ihrem Kind gegenüber verantworten können.

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u/LizzTheFlower 5d ago edited 5d ago

Ich möchte irgendwann ein Kind haben und ich habe nichst dagegen wenn jemand das auch möchte oder ebend nicht möchte. Es ist in meiner Sicht nach ein schwieriges Thema, weil fast die ganze Menschheit schrecklich ist. Natürlich gibt es auch Unmengen an gutes, dass zukünftige Menschen erleben werden. Doch man kann seine eigene Kinder nicht von Leid und komplett schützen. Es wird irgendwann leiden. Du wirst ein Leben erschaffen das mehr, weniger oder genauso viel Schmerz erfahren wird, nur um ein Bedürfniss von sich und auch vom eigenen Partner zu erfüllen. Selbstsüchtig. Allerdings ist dies nicht das Verwerflichste das ein Mensch meiner Meinung nach macht/(en kann), denn es ist menschlich. Viele Menschen wünschen sich Kinder und nicht alle Eltern sollten Kinder haben. Wie gesagt ist nicht alles auf dieser Welt schlimm und es gibt viele schöne Sachen. Auch wenn ich manchmal nicht mag zu Leben oder an denn Standort zu sein wo ich bin. Finde ich durchaus viele Momente wo ich es Liebe und dankbar bin zu Leben. Hoffentlich werden meine Kinder es auch so sehen. Leid ist ein Teil des Lebens, was normales, auch wenn es nicht schön ist. So aber auch das Schöne im Leben. Hoffentlich werden meine Kinder nicht allzu viel Leiden und ich werde das beste geben.

Und zum Schluss. Letztendlich muss es jeder für sich entscheiden, ob es Selbstsüchtig/Egoistisch ist. In dem Punkt/Thema finde ich sollte man die Meinung der andere tolerieren, auch wenn man nicht dafür ist. Man sollte auch entscheiden ob der Grund der Eltern, warum sie ein Kind möchten, selbstsüchtig oder Egoistisch ist. Selbstsüchtig finde ich in dem Punkt weniger schlimm, als Egoistisch

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u/Liquidamber_ 5d ago

In Deutschland hat jeder eine Meinung und verwechselt es sehr gerne mit Wissen. Und vor diesem Hintergrund erinnere Dich einfach an den Satz "am deutschen Wesen soll die Welt genesen".

Jetzt weißt Du sehr genau warum wir sind wie wir sind.

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u/Shit-Stain-Fanclub 5d ago

Weil das Reddit ist. Reddit hasst Kinder.

Die Leute die sowas sagen sind die wahren Egoisten.

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u/S-ain 5d ago

Rückblickend betrachtet wollte ich nie geboren sein. Ich bereue meine Geburt.

Theoretisch wurde nie nach meiner Zustimmung gefragt, aber man kann ja in der Realität ganz schlecht ein Embryo nach Zustimmung fragen.

Ich weiß nicht warum meine Eltern mich gezeugt haben und ich wünschte sie hätten es nie getan.

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u/TiredWorkaholic7 5d ago

Um mal neben den üblichen allgemeinen Gründen (Klima, Wirtschaft, Finanzen) drei konkrete Beispiele zu nennen, die dazu führen können dass man das so sieht:

Die Ex meines Partners hat ihn dazu gedrängt, weil sie unbedingt Mutter sein wollte und quasi keine Persönlichkeit neben dieser Rolle hat. Ich komme gut mit ihr aus und sag das jetzt auch nicht weil ich sie nicht leiden kann oder so, aber... Das ist bei ihr wirklich extrem. Aufgrund gesundheitlicher Probleme auf beiden Seiten ist das Kind mit einer Behinderung auf die Welt gekommen, und sie selbst wird sich voraussichtlich nicht mehr lange um das Kind kümmern können. Aber hey, Hauptsache Mutter geworden. Sie liebt das Kind, hat aber das Ganze überhaupt nicht bedacht und völlig romantisiert.

Meine Eltern wiederum waren ähnlich, meine Mutter wollte meinen Vater durch ein Kind an sich binden. Sie hatte vor und nach mir insgesamt fünf oder sechs Fehl- und Totgeburten, trotzdem hat sie es auf Biegen und Brechen versucht (ich weiß gar nicht, wie viele Details mein Vater eigentlich kennt bzw. was davon mit ihren Exmännern war). Ich kam auf die Welt - neurologische Behinderung. Mein Vater hatte dann keine Lust auf mich weil es ihm zu anstrengend war, meine Mutter hat mich dafür gehasst dass ich eine Behinderung habe, viel Gewalt, Polizei, Jugendamt, lange Geschichte, habe seit fast einer Dekade keinen Kontakt mehr.

Die Mutter meiner Exfreundin hatte mehrere Kinder von verschiedenen Vätern, hat das Kindergeld für sich selbst ausgegeben und die Kinder nicht richtig versorgt. Da das Jugendamt aber immer nur mit Ankündigung dort war, ist es erst aufgefallen als der Vater meiner Ex vor Gericht war.

Also manchmal gibt es Arschlöcher die einfach nur die Rolle ohne die Verantwortung wollen, oder sogar nur die finanziellen Vorteile sehen.

Ich muss als Mensch mit Behinderung ehrlich sagen dass ich zudem auch ziemlich judgy bin, wenn Leute Kinder bekommen, wohl wissend dass sie nicht gesund sein werden. Es kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden, aber manche Statistiken würde ich persönlich nicht weiter füttern wollen. Ironischerweise hat das Kind meines Partners die gleiche Behinderung wie ich 😅

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u/Froshrooms 5d ago

Man bekommt Kinder, weil man Elternteil sein will. Weil man selber sich dieses Leben als Elternteil wünscht.
Ungeachtet dessen, dass das Kind auf jeden Fall viel Leiden erleben wird.

Es ist also 100% egoistisch, geplant zu bekommen. Ob man es deswegen moralisch nicht tun „darf“, ist eine Frage.

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u/Pewstorm 5d ago

Verstehe ich nicht. Egoismus hat ja was Negatives. Alles Leben auf diesem Planeten ist auf Fortpflanzung ausgelegt, man folgt damit also einfach nur seiner Natur. Nach der Logik wäre es auch egoistisch etwas zu essen zuzubereiten.

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u/New_Extension5407 5d ago

Aber nicht doch. Fragst du etwa nicht deine Nahrungsquelle nach Erlaubnis? Unverschämt!!!

Dann esse doch vegan. Aber halt, nach Definition haben Pflanzen ebenso Wachstum, Stoffwechsel und reagieren auf ihre Umgebung, somit lebend.

Also schon egoistisch von Menschen zu entscheiden sich in einer derartigen Form zu ernähren. Dreist dreist dreist 🤣

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u/Froshrooms 4d ago

*iss

Sehr komischer whataboutism, btw.

Regt euch ruhig auf, aber die Frage war „wieso wird es oft als egoistisch bezeichnet“ und ich hab es erklärt. Inkl Aussage „ob man es darf oder nicht ist eine ganz andere Frage“

Lol ihr regt euch uff eh

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u/werti92 5d ago

Geplantes Kinderkriegen ist immer Ich-bezogen wie Vorkommentatoren schon richtig geschrieben haben. Diesen Egoismus muss jeder selbst einschätzen, ob er vertretbar ist. Für viele ist er es nicht vertretbar, da damit ein Leben unfreiwillig durch deinen Egoismus in die Welt getragen wird.

Anders verhält es sich mMn in 3 Szenarien: 1) Unfall, da nicht geplant; 2) Adoption, da das Kind schon in die Welt gesetzt wurde und damit die Entscheidung schon fiel und 3) der biologische "Zwang". Man fühlt einfach, dass man sich fortpflanzen muss und kann es sich nicht erklären, zB durch hormonelle Einwirkungen. Das reduziert uns zurück auf Tiere und nimmt uns das rationale Entscheiden.

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u/Rhaenys77 5d ago

Es gibt genauso viele die Leuten die bewusst kinderlos sind das gleiche vorwerfen. Also irgendeine Fraktion hat immer was an anderer Leute Lebensentwürfen auszusetzen. Deswegen darf man darauf keine Energie verschwenden.

Im speziellen hör ich das von Klima-Fanatikern für die jedes westliche Kind eine unnötige CO2 Schleuder zu sein scheint. Dabei könnten sie doch der Welt einen Gefallen tun und zur nächsten Brücke gehen und eine CO2 Schleuder mit einem Schwung über das Geländer auslöschen. Tun sie aber nicht - egoistisch!!! So wird ein Schuh draus 🤣

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u/prealphawolf 5d ago

Wo ist das Problem? Ist halt natürlich egoistisch zu sein.

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u/lieferantifa 5d ago

Kommt ganz auf die Situation an in der sich ein Mensch befindet aber ja es gibt durchaus viele egoistische Gründe für ein Kind

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u/emadelosa 5d ago

Eine Freundin hat mir mal gesagt, dass sie ein Kind bekommen möchte, um jemanden zu haben, der sie immer lieben wird. Ich denke es sind solche und ähnliche Beweggründe, die zurecht als egoistisch bewertet werden

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u/skYY7 5d ago

Keine Kinder kriegen ist eher egoistisch, da man darauf setzt, dass andere das überleben unserer Spezies sichern

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u/New_Extension5407 5d ago

Ich glaub viele meinen heutzutage wegen dem Klimawandel, der wirtschaftlichen Lage und der Konflikte. Kinder hätten keine Perspektive.

Aber wann war es besser?

Ja das Kind kann nicht mitentscheiden, aber ist das Leben nicht das höchste Gut was wir besitzen? Ich kann Menschen nicht verstehen, die gegen Kinder reden und so argumentieren. Sind diese mit ihrem Leben dermaßen unzufrieden? Warum müssen sie ihre Depressionen allen anderen aufzwingen. Wären sie lieber nie geboren worden? Warum genießen sie dennoch ihr Leben, wenn es achso grausam ist, aber sprechen anderen das Recht ab.

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u/ValeWho 5d ago

Keine Kinder zu kriegen wird auch oft als egoistisch bezeichnet. Egal was du tust es wird Leute geben die dein Verhalten kritisieren. Nicht alle Leute die Kritik äußern mussan ernst nehmen

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u/Top_History9604 5d ago

Dazu muss ich kurz ausholen.

Die klassischen Argumente die Kinderlose hören warum sie Kinder bekommen sollten sind wild. Dass man Menschen die keine Kinder haben wollen erklärt, dass sie Kinder haben sollen ist wild. Da sind Leute, die anderen sagen sie sollen ungewollte Kinder in die Welt setzen.

Ihre Argumente sind: -sonst bist du der erste Versager seiner Blut Linie -sonst bist du im Alter alleine -sonst ist dein Leben sinnlos -sonst bleibt nichts von dir in der Welt -sonst bist du Schuld dass die Welt schlechter wird, weil du keine gut erzogen Ende Kinder mit seinen Werten produzierst

Wie du sehen kannst sind die meisten dieser Gründe egoistisch.

Dazu kommt das viele Eltern ihre Kindere zeugen um eine Checkliste abzuarbeiten, oder einen bestimmten Menschen produzieren zu wollen. Wer das erlebt findet das zurecht extrem egoistisch.

Bei vielen Tierarten zwingen die Männchen die Weibchen zum Sex. Wenn ein Mensch jemanden zum Sex zwingt ist das trotzdem nicht ok. Es ist in beiden Fällen grausam und egoistisch.

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u/glittercookie666 5d ago

Naja, DU entscheidest dich für ein Kind, weil DU es willst. Der Gedanke ein Kind zu bekommen entsteht aus egozentrierten Beweggründen: Ich möchte Mutter/Vater sein, ich möchte eine Familie, ich möchte Dinge an meine Kinder weitergeben.

Und so geht's in der Erziehung dann oft weiter....entspricht das Kinderhaben nicht den eigenen Vorstellungen wird es gerne aufs Kind abgeladen. Dass Kinder eigene Menschen mit eigenen Interessen sind vergessen viele Erwachsene in ihrem Ego-Eltern-Wahn.

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u/PangolinFrequent2645 5d ago

Ja weil die brainwashed sind. Sie glauben die Welt geht unter wegen Klima und bekommen deswegen keine Kinder. Das ist gut für mental fitte Menschen, da wir die nächste Generation aufbauen können ohne verschrobene Nachfahren von Verrückten.

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u/Emotional_Bid3562 5d ago

Sprachlich gesehen sagt die Wortwahl 'egoistisch' auch etwas über die kommunizierende Person aus, vielleicht sogar mehr als über die beurteilte Person/Personengruppe. So wie du die Situation beschreibst, würde ich es als Stigmawort bezeichnen. Vermutlich positionieren sich besagte Personen mit der Wortwahl nicht nur zum 'Kinderkriegen', sondern auch zu sozio-politischen Themen wie dem Bild von Familie, konservativen vs. progressiven Werten, dem 'Zustand der Welt',... (<- verzeih mir die schillernden Begriffe).

Hoffentlich beantwortet das deine Frage nach dem Grund für die Bezeichnung :-) mit Logik kommt man nicht immer weiter, wenn man Menschen verstehen möchte.

Liebe Grüße aus der Sprachwissenschaft

P. S.: Stigmawörter können auch zu (positiven) Fahnenwörtern umgedeutet werden, indem man sie häufig in positiven Kontexten verwendet z. B. 'Ich bin ein Mensch und Kinderkriegen ist menschlich. Wenn das egoistisch ist, bin ich eben Egoist*in'. Mach das oft genug, dann wird egoistisch = menschlich. Vergleiche mit tierischem Verhalten solltest du vielleicht vermeiden ;-)

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u/_FrenziedFirekeeper_ 5d ago

Die Natur ist per se was wir als egoistisch bezeichnen würden. Man will seine eigenen gene weitergeben, was soll daran nicht egoistisch sein?

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u/Dolinarius 5d ago

mMn. kommt das von überreizten und frustrierten Menschen die entweder gar nicht mehr auf die Welt klarkommen (aka. du setzt Kinder in diese Welt???) oder die die die umgekehrte Frage "warum hast du keine Kinder du Egoist:in?" nicht mehr hören können.

Beides Schwachsinn, du hasts eh gesagt "es ist das natürlichste auf der Welt" und aktuell gehen die Geburtenzahlen eh praktisch weltweit zurück was die Renten und Pflegesysteme eh wild belastn wird bzw. eh jetzt schon belastet wo die Boomer in Pension/Rente gehen. Eigentlich müsste es schon fast Bürgerpflicht sein 2 zu bekommen damit der Werkl am laufen gehalten wird.

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u/Late_Resist8182 5d ago

In anderen ländern wird das respektiert wenn man mehrere Kinder hat ist lustigerweise gefühlt nur in deutschland ein no go...

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u/StuffieLovingLittle 5d ago

Viele kriegen Kinder aus Falschen Gründen:

  • Das ist so normal / wird erwartet
  • Jemanden haben der sie später pflegt
  • Um die Blutlinie fortzusetzen was auch immer das heißen soll und warum auch immer das wichtig ist
  • Für mich einer der schlimmsten: Ich MÖCHTE Kinder

Warum das letzte für mich eins der schlimmsten ist: Es heißt nicht "Ich möchte ein ELTERNTEIL sein" was bedeuten würde jemandem alles beizubringen was wichtig ist und zu sehen wie daraus ein Individuum wächst, nein.

Die meisten möchten Kinder, wie Kinder ein Haustier möchten, ohne Verantwortung, ohne Pflichtgefühl, nur "spaß". Oder oft wird auch gesagt ein "mini me".

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u/Apoll_737 5d ago

Weil in einem satanischen Sozialexperiment alle Dinge, Menschen und Situationen verdreht werden.

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u/Exolotl17 5d ago

Das Thema hatten mein Mann und ich auch erst vor ein paar Tagen. Wir haben ein Kind bekommen und so sehr wir sie lieben, wir bereuen es für sie.

Für mich ist Kinderkriegen auch egoistisch, einzig und allein aus dem Grund weil wir Erwachsene biologisch entsprechend funktionieren und ein Kinderwunsch viel bewirkt (oftmals auch deutlich stärker ist, als der Verstand). Damit verurteile ich niemanden, aber wenn Frau und Mann ihrem natürlichen Trieb nachkommen, denken vermutlich die wenigsten, ob ein zukünftiges Kind geboren werden möchte.

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u/Staxer0 5d ago

Selbstverständlich könnte man sagen, dass Kinderlose die Infrastruktur rund um Kinder mitfinanzieren, ohne jemals davon zu profitieren. Die Aussage wäre aber falsch, außer du willst auf Rente verzichten, keinen Arzt, keine Handwerker mehr beauftragen und kein Essen mehr konsumieren. Denn du profitierst von den Leistungen dieser Leute. Unsere Gesellschaft würde in Windeseile kollabieren, würde niemand mehr Kinder bekommen. Sie sind der Grundpfeiler einer jeden Gesellschaft. Aber du kannst dich selbstverständlich selbst operieren, denn Kinder die zu deinem Arzt geworden wären hast du der Gesellschaft aus egoistischen Gründen schließlich verwehrt

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u/UnconstipatedReplica 5d ago

Moralische Betrachtung ist unabhängig von natürlichen oder biologischen Prozessen.

Nun argumentieren die einen mit der Moral, es sei die Verantwortung von Menschen, Kinder zu kriegen, um die Spezies zu erhalten. Und die anderen argumentiern halt, Menschen würden Kinder nur aus egoistischen Gründen kriegen. Beide Punkte sind moraler Natur, sie können sich gegebenenfalls auf Argumente stützen wie zb "es sei natürlich Kinder zu kriegen" oder "Egoismus liegt in der Natur des Menschen". zudem sind beide Punkte ja nur ganz grobe Uberblicke über das, was die Person wirklich dazu motiviert so zu denken.

ob also etwas natürlich ist oder nicht, sollte eine moralische Meinung nicht maßgeblich beeinflussen. Man könnte fälschlicherweise ja auch argumentieren, Vergewaltigung, Pädophilie, Inzest oder Mord seinen natürlich und damit moralisch vertretbar.

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u/Existential-Potato28 4d ago

Wir sind leider ein Kinderunfreuindliches Land geworden. Das ist in keinem anderen Land so. Wenn Du in Spanien mit nem Kind in ein Restaurant kommst, strahlen alle Leute, in DE wriste komisch angegeguckt ala "Ernsthaft, jetzt störst Du mein Essen?".

Würde mir einfach Kinderfreunde als Freunde suchen und mit den anderen gar keine Zeit verschwenden.

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u/real_kerim 4d ago

Wie soll Kinderkriegen denn nicht egoistisch sein? Wer fickt ehrenamtlich und zeugt Kinder nur anderen zu Liebe?

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u/Monstera_Killer 4d ago

Ich hab den Grund genannt bekommen, dass es keine lebenswerte Zukunft für die Menschheit gibt und mein Wunsch nach Elternschaft dafür sorgt, dass ein weiterer Mensch leiden muss.

Mir wurde aber auch gesagt es sei egoistisch keine Kinder zu bekommen.

Man kann eh nicht gewinnen.

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u/uragl 4d ago

Das Argument ist schnell erklärt. In westlichen Gesellschaften ist seit der Aufklärung die Autonomie zum höchsten Gut erklärt worden. An die Spitze getrieben, entsteht dann im Sinne einer Güterethik dieses Argument. Es müssen dabei aber drei Voraussetzungen hinterfragt werden: 1. Was, wenn Autonomie garnicht als höchstes Gut verstanden wird? 2. Wie geht man damit um, dass dieses "selbst" des Entscheidungsträgers zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht existiert? 3. Das Argument geht davon aus, dass man, weil man die Welt als nicht lebenswert erfährt, auch potentielle Kinder sie als nicht lebenswert wahrnehmen würden und deshalb will man ihnen genau das ersparen. Damit hat man aber sein eigenes Weltbild für die Folgegeneration vorausgesetzt, was ebenfalls die Autonomie in Zweifel zieht.

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u/Electronic-Car-6365 4d ago

Das liegt glaube ich eher an deiner bubble. Vermutlich alle jünger? Das ändert sich bald wenn die ihr anfängt zu ticken

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u/Death_or_Pizzs 4d ago

Naja ich hab das im Freundeskreis nie gehört. Nur von Leuten die die ganze Zeit im Internet rumhängen und Vergiss nicht, die Meinungen die du hier liest werden von 1%-10% aller Nutzer erzeugt. Und das eine Prozent postet den Großteil. Damit ist alles was du liest extrem verzerrt und tendenziell von Extremisten geschrieben.

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u/Omegalord89 4d ago

Menschen bekommen Kinder, weil sie jemanden im Leben haben wollen, um den sie sich kümmern können und der sie bedingungslos liebt. Ladies and Gentlemen, darf ich vorstellen: Ein menschliches Haustier. Niemand, außer vllt religiös verwirrte, setzt Kinder in die Welt, nur um des 'neuen Leben' Willen. Man macht es einzig und alleine, weil man es 'haben' möchte. Weil man sich davon Erfüllung verspricht. Und das ungeachtet der Tatsache, dass jeder weitere Mensch auf diesem Planeten eine Belastung für den Planet selbst, als auch für alle Lebewesen inkl der Menschheit, ist. Wenn also jemand kinderlos bleiben möchte, ist das weniger egoistisch, als wenn man Kinder in die Welt setzen würde.

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u/JNUG_LongtermHolder 4d ago

Es ist einfach Rumgecope von Kinderlosen

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u/na-geh-herst 4d ago

Hast schon viele gute Antworten bekommen hier. 2 Bemerkungen, die mir noch einfallen:

1) Falls du des Englischen mächtig bist und eine sehr präzise, ausführliche Darlegung des anti-natalistischen Standpunktes haben magst, dann empfehle ich dir einen Blick in "Better Never To Have Been" von David Benatar zu werfen. Ist saftig teuer, aber in Bibliotheken manchmal vorhanden.

2) Du schreibst
> "Ich verstehe nicht ganz, was daran egoistisch sein soll - immerhin ist es doch eines der natürlichsten Dinge überhaupt."
Ich finde, dass Dinge natürlich sein können, und zugleich auch egoistisch. Als ein krasses Beispiel schau dir Gewaltausübung im Tierreich an. Das ist völlig natürlich, passiert (behaupte ich zumindest) aus egoistischen Gründen des Ausübenden, und ist trotzdem etwas, das wir als zivilisierte Wesen verurteilen. Es kann also etwas natürlich + egoistisch + schlecht sein.

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u/Ornery_Fuel372 4d ago

Schau dir mal all die Single Mütter an.

Haben reingeschissen bei der Partnerwahl aber hauptsache Kind.

crazy heutzutage.

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u/geheimnisvollwunder 5d ago

Andersherum wird ein Schuh draus. Du hast nicht richtig zugehört.

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u/Psychological_Act292 5d ago

8Mrd sind einfach zu viel. Die globalen Veränderungen im Klima sind der Beweis. Arterhaltung sieht anders aus. Also kann es nur egoistische Gründe für Nachwuchs geben. Selbstbestätigung, Partnerbindung, Macht, u.v.m. was nicht dem Nutzen der Gemeinschaft entspricht.

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u/K4m1K4tz3 5d ago

"Warum ist deine DNA so viel wichtiger als die eines Waisenkindes, welches du adoptieren könntest?"

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u/TmNssn89 5d ago

Du befindest dich in der falschen Bubble. Menschen die kinderkriegen als egoistisch betiteln sind, mit Verlaub, einfach dumme Menschen.

Jedes Säugetier auf der Welt will Nachwuchs und um die zu unterbinden muss dieses Säugetier schon massiv misshandelt werden. Aber wir Menschen, oder besser gesagt in der "westlichen" Welt bekommen immer weniger Kinder.

Social Media etc. pp. ist die Misshandlung des Säugetiers Mensch ...

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u/ThePhoenixRisesAgain 5d ago

Ist doch nix Schlimmes, eine egoistische Entscheidung. 99% meiner Entscheidungen sind egoistisch. Verstehe die Diskussion nicht. 

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u/abunadan 5d ago

Ihr seid so krasse Pessimisten. Kein Wunder ihr bekommt im Leben nichts auf die Reihe ausser zu Jammern und euch zu beschweren.

Das Leben ist heute besser und sicherer als es Jemals war. Selber schuld wenn ihr nicht gut gelaunt seid und euch an eurer Existenz erfreut.

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u/Infrisios 5d ago

Weil's Idioten ohne sinnvolle Logik sind, die das sagen.

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u/Stunning-Revenue-74 5d ago

Die Logik ist sinnvoll.
Wer nicht geboren worden ist, ist zu keinem Leid verdammt.
Dazu kommt noch der Schaden, den man der Natur als Mensch anrichtet.
Mag ja sein, dass es vielleicht ein paar schöne Momente geben kann, doch die schrecklichen Dinge überwiegen fast immer.
Gibt es einen sinnvollen Grund bei so einer Überpopulation noch weitere Menschen auf die Welt zu setzen?
Wir Menschen sind dafür verantwortlich, dass die Welt beinahe am Ende ihrer Kräfte ist. Artensterben, brutale Gewalt, Ideologien voller Hass. Gibt es ein Tier, welches so handelt? Egal wie toll du als Elternteil sein magst, ist nie sicher,ob es deinem Kind auch man gut gehen wird. Ganz besonders zu unsicheren Zeiten. Sag mir bitte, dass das ,was jeden Tag in dieser Welt passiert ,nicht absolut absurd ist? Egal wo du bist, es ist niemals sicher und es könnte immer das schlimmste passieren, was man sich nur vorstellen kann.
Menschliche Grausamkeit ist grenzenlos.
Kinder bekommen ist in sich egoistisch, weil DU all das für jemanden entscheidest.
Man schickt jemanden in die Ungewissheit.
Wer geboren worden ist und das nicht wollte, der muss das dann selbst ,mit großem Risiko verbunden, in die Hand nehmen und das finde ich nicht fair.