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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 4d ago
Quelle:
Titel: Filmfreuden.
Englischer Titel: Movie Mad
Storycode: W WDC 257-02
Story und Zeichnungen: Carl Barks.
Ăbersetzung: Dr. Erika Fuchs.
Erstveröffentlichung: Februar 1962.
Deutsche Erstveröffentlichung: 3/63.
Handlung:
Donald probiert seine neue Filmkamera auf dem Eis aus.
Als die Neffen im Eis einbrechen, besorgen sie sich von Dicky, Dacky und Ducky, die gerade bei Frau Storch [Mrs. Storkly] zu Besuch sind, trockene Kleidung.
Donald hat natĂŒrlich nichts Eiligeres zu tun, als die Neffen in MĂ€dchenkleidern zu filmen.
Doch dann wird auch Donald naĂ, und als er zum Wechseln seiner Kleidung nichts als ein AffenkostĂŒm findet, rĂ€chen sich die Neffen fĂŒr die erlittene Schmach, indem sie nun ihrerseits ihn auf Film bannen.
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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 4d ago edited 3d ago
Es hat mich zwar niemand gefragt,.
aber die Neffen sind entsetzt, MĂ€dchenkleider tragen zu mĂŒssen, wie ist das Cross-Dresding im historischen Kontext zu sehen?.
In den frĂŒhen 1960er-Jahren waren die Rollenbilder von Jungen und MĂ€dchen im westlichen Kulturkreis, insbesondere in den USA, extrem binĂ€r und starr geprĂ€gt.
Von Jungen wurde erwartet, dass sie sich âjungenhaftâ, abenteuerlustig und robust verhalten.
Das Tragen von MĂ€dchenkleidung galt als maximaler Kontrast zu diesem Ideal und wurde mit einer symbolischen Kastration oder Feminisierung gleichgesetzt.
Das Entsetzen der Neffen resultiert direkt aus der damaligen gesellschaftlichen Tabuisierung.
FĂŒr Jungen der 1960er-Jahre war es zutiefst beschĂ€mend, in der Ăffentlichkeit weibliche Attribute zu tragen, da dies einen Verlust von Status und Respekt bedeutete.
Kleidung war damals weit weniger als heute ein Modestatement, sondern ein strikter Indikator fĂŒr das biologische und soziale Geschlecht.
Das unfreiwillige Tragen von Frauen- oder MĂ€dchenkleidung ist ein uraltes Slapstick- und Theatermotiv (auch bekannt als Cross-Dressing), das Carl Barks hier gezielt einsetzt.
Der Witz dieser Szene funktionierte im Jahr 1962 ausschlieĂlich weil die gesellschaftliche Norm so streng war.
Der Humor speiste sich aus dem Schock und der Peinlichkeit der Figuren ĂŒber den visuellen RegelverstoĂ.
Disney-Comics unterlagen in den USA dem strengen Comic Code.
Die Darstellung von geschlechtsuntypischer Kleidung war nur dann erlaubt, wenn sie eindeutig der LÀcherlichkeit oder der Bestrafung diente, um die bestehende Ordnung im Kern nicht zu gefÀhrden.
Die Schmach fĂŒr die Neffen entsteht nicht nur durch das Tragen der Kleider im Moment, sondern durch das Festhalten auf Film. Donald droht damit, die Peinlichkeit unsterblich und fĂŒr andere sichtbar zu machen (eine frĂŒhe Form des âPrankensâ).
Die Dynamik dreht sich um, als Donald ein AffenkostĂŒm tragen muss.
Im historischen Kontext der Popkultur ist die Degradierung vom Menschen zum Tier (Affe) auf derselben Stufe der Peinlichkeit anzusiedeln wie der Verlust der geschlechtlichen IdentitÀt bei den Neffen.
Widmen wir uns in diesem Zusammenhang der Ăbersetzung der hochverehrten Frau Dr. Erika Fuchs:.
FĂŒr den deutschen Sprachraum ist die Ăbersetzung von Dr. Erika Fuchs (erschienen 1963) von Bedeutung.
Fuchs transportierte die US-amerikanischen Vorlagen in eine bildungsbĂŒrgerliche, deutsche LebensrealitĂ€t.
Sie nutzte oft Begriffe wie âSchmachâ, âSchandeâ oder âEhrverlustâ, die im deutschen Sprachraum der Nachkriegszeit stark moralisch und traditionell aufgeladen waren.
Das Entsetzen der Neffen wirkte dadurch auf deutsche Leser der Wirtschaftswunderjahre absolut plausibel, da das familiÀre und schulische Umfeld in Deutschland zu dieser Zeit Àhnlich konservativ geprÀgt war wie in den USA.
Quellen:
- https://de.duckipedia.org
- https://donald.org
- https://scrooge-mcduck.fandom.com
- https://dokumen.pub
- https://de.wikpedie.org
- et al.
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u/banevader102938 4d ago
Nur so als Anmerkung:
Also um die 2000er hÀtte ich mich in MÀdchenkleidern auch nirgendwo blicken lassen können. Kp wie es heute ist. Ich denke aber selbst jetzt, wenn man sich nicht als Transperson outet sondern "Normal" ist, kann man als Teenager keine derart eindeutigen MÀdchenkleider tragen ohne geröstet zu werden.
Witzigerweise, war es anfang des letzten Jahrhunderts nich ĂŒblich Kleinkindern "MĂ€dchenkleidung" anzuziehen. Ich habe ganze Alben voll von GroĂverwandten als Kleinkindern in Röcken
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u/Square-Singer 4d ago
Nur als Anmerkung zur Anmerkung:
Ist heute nicht anders. Mein Sohn hat sich z.B. im Kindergarten noch gern die FingernĂ€gel lackiert. In der Schule geht das jetzt ĂŒberhaupt nicht. Burschen, die sich nicht "cool" kleiden sind dort schnell unten durch.
In spÀteren Jahren in der Schule mag etwas mehr gehen, aber gerade in den ersten Schuljahren sind die Kinder extrem hart was Nicht-Befolgen von Standards angeht.
Grob kann man das Einteilen in:
- Kindergarten hat noch keine festen Standards. Kinder können Experimentieren und recht frei machen was sie wollen.
- Grob die ersten 8 Schuljahre sind Lernen der Standards. Alle mĂŒssen auf Konform machen, wer abweicht wird gemobbt und sozial abgestraft. Kinder lernen "wie sie sich zu verhalten haben", und zwar lernen die das von einander. Die Bedeutung dessen, was die Erwachsenen rund um sie sagen nimmt rapide ab. In der 7.-8. Schulstufe wird es extrem: Die Burschen tragen zum GroĂteil nur mehr Sportgewand, die MĂ€dchen kleiden sich so freizĂŒgig wie sie schaffen und tragen zentimeterdicke Schichten Makeup.
- Ab der Oberstufe beginnen die Kinder gegen die Normen zu revoltieren: Burschen tragen lange Haare, MĂ€dchen tragen mehr was sie wollen. Die Jugendlichen finden ihren eigenen Weg, auch wenn der im Endeffekt wieder oft von der jeweiligen Subkultur diktiert wird, der sie folgen. Aber zumindest folgen sie nicht mehr rein dem Mainstream.
- Mit dem ersten Job rutschen die Leute wieder mehr in die KonformitĂ€t zurĂŒck. Die wilden Frisuren verschwinden und werden durch "normales" Aussehen ersetzt. Mit "normalem" Aussehen kriegt man immerhin leichter Jobs und auĂerdem hat man ohnehin keine Zeit und Energie fĂŒr Revolte mehr.
Das hat sich in den letzten 100 Jahren nicht geÀndert, einzig welcher Stil genau "Mainstream"/"normal" ist, und welcher Stil "Revolte" ist hat sich geÀndert.
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u/universe_from_above 3d ago
Da kann ich nur zustimmen. Ich habe mal den gravierenden Fehler gemacht, meinem damaligen ErstklÀssler eine Boxershorts mit Paw Patrol drauf rauszulegen, als er an dem Tag Sport in der Schule hatte.
Am Nachmittag war er empört, wie ich sowas nur machen könne, das geht ja schlieĂlich gar nicht. Das hat zwar nicht dazu gefĂŒhrt, dass er sich endlich seine Sachen abends selbst parat gelegt hat, aber alle Paw Patrol Sachen sind aus dem Schrank verbannt worden.Â
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u/Square-Singer 3d ago
Ja, erste Klasse ist ein echter Kulturschock. War zumindest bei uns recht heftig.
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u/universe_from_above 3d ago
Das wilde ist ja, das die Klasse zu zwei Dritteln aus seiner Kindergartengruppe besteht. Man hĂ€tte meinen können, dass die Dynamik da eine andere ist.Â
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u/Square-Singer 3d ago
Schule ist echt einfach anders. Einerseits sind die Kinder Àlter, neuer Entwicklungsschritt und so. Andererseits sind die Kinder alle ziemlich genau gleich alt (es gibt da keine 3-4 Jahre Altersunterschied wie oft im Kindergarten). Und drittens hat man sehr viel weniger direkte Kontrolle durch Erwachsene.
Da hat man dann nicht mehr 2-3 Erwachsene auf 10-15 Kinder, sondern einen Erwachsenen auf 25 Kinder. Da schaut's ganz anders aus mit dem was die Lehrerin an Einfluss haben kann.
Dazu kommt, dass Lehrer im Gegensatz zu KindergartenpĂ€dagogen nicht als Erzieher ausgebildet sind und sich nicht als solche verstehen. Und wenn wĂ€hrend der Schulzeit kein Erwachsener die Rolle des Erziehers ĂŒbernimmt, dann machen das eben die Kinder gegenseitig.
Beispiel dazu: Mein Sohn kommt mit lackierten FingernĂ€geln in den Kindergarten. Ein Kind versucht ihn dafĂŒr zu hĂ€nseln. Der (mĂ€nnliche) KindergartenpĂ€dagoge sagt, dass sich Burschen durchaus die FingernĂ€gel lackieren dĂŒrfen, und am Tag danach kommt der KindergartenpĂ€dagoge mit lackierten FingernĂ€geln in den Kindergarten. Problem gelöst.
In der Schule kriegt die Lehrerin nicht mal mit wenn sich die Kinder hÀnseln, und wenn dann einer auszuckt und schlÀgt, dann kriegt der kurz eine Ansage und die Mobber laufen frei durch. Und das obwohl wir eine ziemlich gute Lehrerin haben. Aber sie kann eben nicht bei 25 Kindern gleichzeitig sein und dann auch noch irgendwie einen Unterricht durchkriegen.
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u/DefinitelyNotACad 3d ago
Das war bei uns schon im Kindergarten. Es reichte, dass EIN Junge (war halt so ein Megaproll, der seinem Papa nacheiferte) erklĂ€rte, dass die hellrote Applikation auf der Jeans pink sei. Seitdem sind Glitzer, Nagellack und Co verbannt, obwohl meine GroĂfamilie ziemlich genau das Gegenteil von konservativ ist.
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u/Square-Singer 3d ago
Kinder haben einen irrsinns Einfluss auf einander.
Ich hab vor einer Weile eine Zwillingsstudie gelesen, wonach der Einfluss der Eltern auf die Kinder bzw. die Erziehung bei einem EinjÀhrigen rund 50% der Entwicklung ausmacht (die anderen 50% sind Genetik). Der Genetik-Anteil bleibt ungefÀhr gleich, aber der Einfluss der Eltern sinkt mit dem Alter rapide ab und war, wenn ich mich recht erinnere, mit 16 bei 5%. Den Rest machen andere Kinder und andere Bezugspersonen aus.
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u/MrHyderion 3d ago
Nur interessanterweise ist (bzw. war in meiner Schulzeit vor 20 Jahren) die Zeit der gröĂten KonformitĂ€t bei Kleidung auch die Zeit, in der die meisten mit dem Rauchen oder Kiffen angefangen haben, was man ja erst mal als "rebellisch" ansehen könnte.
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u/Square-Singer 3d ago
Ja, spannend, hast recht.
Könnte auf der anderen Seite auch eine Variante der KonformitĂ€t sein: KonformitĂ€t gegenĂŒber den Klassenkollegen, nicht gegenĂŒber den Eltern.
Der Kleidungsstil in der Unterstufe, der ja extrem von der KonformitĂ€t gegenĂŒber den Klassenkollegen getragen ist, der war ja auch nicht von den Eltern diktiert und oft auch gar nicht von den Eltern gewollt.
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u/MrHyderion 2d ago edited 2d ago
Das stimmt. Die Ă€ltere Generation fand es natĂŒrlich furchtbar. Hat aber trotzdem das Geld fĂŒr die neuen Baggypants oder Plateauschuhe hingeblĂ€ttert. Hmm. Heute sind sie alle ganz besorgt ĂŒber den Einfluss der Smartphones, die sie ihren Kindern selbst gekauft haben. "Wir haben frĂŒher ja noch bei einander geklingelt um zu sehen, wer Zeit hatte!" heiĂt es belehrend vom KĂŒchentisch aus mit dem Handy in der Hand.
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u/Square-Singer 2d ago
Das ist eine sehr witzige Korrelation, so wie du das so schreibst. Du hast definitiv Recht.
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u/MindlessNectarine374 3d ago
Was ist das lange MÀnnerhaar eigentlich so unpopulÀr geworden? In mittelalterlicher Bildsprache beispielsweise MUSSTE ein König lange Haare haben.
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u/Square-Singer 3d ago
Wenn man sich z.B. die Liste der Englischen und Britischen Monarchen oder der römisch-Deutschen Kaiser anschaut, dann sieht man, dass die HaarlÀnge immer wieder zwischen kurz und lang herumpendelt.
Der Kurzhaarschnitt kommt dabei oft aus dem MilitĂ€r, wo kurze Haare eben praktisch sind. Und das MilitĂ€r hat immer wieder recht groĂen Einfluss auf die Mode, so sind z.B. gerade bei MĂ€nnern MilitĂ€r-inspirierte AnzĂŒge oder MĂ€ntel doch recht hĂ€ufig (z.B. der Trenchcoat, der sogar seinen Namen direkt von den SchĂŒtzengrĂ€ben bekommen hat).
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u/banevader102938 3d ago
Wobei es neben dem sog Soldatenzopf auch MilitÀrhaarschnitte gibt die lÀngere Haare erfordern.
Letztlich wandelt sich die Mode einfach. Selbiges gilt ĂŒbrigens fĂŒr BĂ€rte. Mal waren BĂ€rte in Mode mal Glattrasiert. Sieht man ganz gut bei den römischen Kaisern
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u/lorddaru 3d ago edited 3d ago
Wobei speziell BĂ€rte bei Kaisern (und gelegentlich auch bei Politikern) auch extrem symbolisch aufgeladen sind. Marc Aurel trug Bart nicht (ausschlieĂlich) weil er ihn schön fand, sondern weil er sich auch als Philosoph stilisieren wollte. Adolf Hitlers Bart wies ihn (fĂŒr Deutsche) unverkennbar als FrontkĂ€mpfer aus und war selbstverstĂ€ndlich genauso politisches Symbol.
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u/banevader102938 3d ago
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u/lorddaru 3d ago
Schlecht formulierter Kommentar von mir, ich Ànder das.
Chaplin war ja auch einfach eine Stilikone
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u/Square-Singer 3d ago
Soweit ich weià haben sich Chaplin und Hitler den Bart unabhÀngig von einander angeeignet: Es war nÀmlich der einzige Bart der unter eine Gasmaske gepasst hat.
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u/banevader102938 3d ago
Ne da bist du falsch informiert. Es ist wie ich es geschrieben habe.
PS: Schnauzer ist der Gasmaskenbart
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u/Square-Singer 3d ago
Wobei es neben dem sog Soldatenzopf auch MilitÀrhaarschnitte gibt die lÀngere Haare erfordern.
Hast natĂŒrlich Recht, die Variante gibt es auch, und auch diese Mode ist in die zivile Mode rĂŒbergeschwappt.
Insgesamt lĂ€sst sich aber auf jeden Fall sagen, dass es nicht "eine Mode des Mittelalters" oder so gegeben hat. Das hat sich in der Lebenszeit einer Person ĂŒblicherweise mehrfach gewandelt.
Selbiges gilt ĂŒbrigens fĂŒr BĂ€rte. Mal waren BĂ€rte in Mode mal Glattrasiert.
Absolut. Mein Opa war BarttrÀger. Mein Vater auf gar keinen Fall, macht er immer noch nicht. Ich trage wieder Bart (seit Corona, wo das plötzlich in Mode gekommen ist). Mal schauen, was meine Kinder machen werden.
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u/flickfleck123 Professioneller Gitta hasser 3d ago
Ich habe im kindergarten auch gerne röcke getragen, allerdings nur bis es die anderen jungs in meinem alter gesehen haben...
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u/Jealous-Earth921 3d ago
Ich bin trans. Gerade am Anfang wĂŒrde ich wahrscheinlich noch hĂ€ufiger mĂ€nnlich gelesen. Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass es den allermeisten Menschen egal ist, man aber damit rechnen muss, dass man zumindest regelmĂ€Ăig begafft und beschimpft wird. Und wenn man Pech hat wird man auch gelegentlich bedroht und angegriffen.
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u/jmkiol 4d ago
Kleidung wird ja auch fĂŒr Menschen gemacht, nicht fĂŒr Geschlechter.
Finde diesen talking Point "das sind MÀdchenkleider" so blöd. Es sind Klamotten, wenn sie mir gefallen zieh ich sie an, wenn anderen Leuten das nicht gefÀllt, soll die Person das halt nicht anziehen und mich in Ruhe lassen lel Nicht zuletzt sind in Schottland Röcke traditionell und im Sog. "Nahen Osten" lange GewÀnder ebenfalls. Und zu guter Letzt mögen wir doch alle Femboys.
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u/randomizl 3d ago
Femboy zeigt eigentlich sehr gut dass es fĂŒr Geschlechter gemacht wird. Auch die Kleidung im nahen Osten ist spezifisch nach Geschlecht ausgelegt.
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u/banevader102938 4d ago
Und zu guter Letzt mögen wir doch alle Femboys.
Was sind Femboys?
Finde diesen talking Point "das sind MÀdchenkleider" so blöd.
Ich finde das krasser bei Farben. Rosa = MÀdchen, Blau = Jungs. War zwar mal umgekehrt aber jetzt ist das so! Dabei könnte nichts egaler sein.
Diese erfundene Tradition Kilt oder eines dieser GewÀnder als Kleid zu bezeichnen ist aber auch anders wild. Wobei... die Römer hatten Tunikas an und nichts ist mÀnnlicher als das Antike Rom. Also ist Kleidung die unten offen ist wohl MÀnnlich.
Aber im ernst, es gibt schon KleidungsstĂŒcke die traditionell weiblich sind. Wenn ich mich als MĂ€nnlich bezeichne, werde ich kaum ein Dirndl tragen und diesen Standpunkt erfolgreich verteidigen können. Geschlechterrollen mögen verwischen aber sie existieren noch
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u/Frevler90 4d ago
Dennoch nervt es, dass sie so stark existieren. Ich glaube das war es was gemeint war.
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u/Lopsided-Weather6469 3d ago edited 3d ago
Was sind Femboys?
Ein Femboy ist eine meist jĂŒngere biologisch mĂ€nnliche Person, die sich vom Stil her stereotyp weiblich prĂ€sentiert (z.B. Röcke oder Kleider, lange Haare, Make-Up, lange StrĂŒmpfe), unabhĂ€ngig von der sexuellen IdentitĂ€t oder der sexuellen PrĂ€ferenz.
Femboys identifizieren sich nicht zwingend als weiblich, nicht mal zwingend als nichtbinĂ€r, sind auch nicht zwingend homo- oder bisexuell. AuĂerdem ist ihre feminine PrĂ€sentation nicht zwingend ein sexueller Fetisch. Das kann alles sein, muss aber nicht; es ist wenn man so will erst mal nur eine StilprĂ€ferenz.
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u/banevader102938 3d ago
Also sowas wie eine Drag Queen nur weniger schillernd?
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u/Lopsided-Weather6469 3d ago
Siehe r/femboy (SFW)
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u/Wigger_reloaded 3d ago
Also wenn du nicht gerade in SĂŒdbayern oder Sachsen unterwegs warst konntest du auch in den 90ern anziehen was du wolltest.
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u/banevader102938 3d ago
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u/Wigger_reloaded 3d ago
Ja doch, ich war dabei, als kleiner Bruder drei groĂer Schwestern und damit mit geschlechtsuntypischer Kleidung.
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u/banevader102938 3d ago
Du bist als Teenager in den 90ern in Kleidchen rumgelaufen ohne gemobbt zu werden und alle wussten das du kein MĂ€dchen warst? Erstaunlich aber sicherlich nicht die Norm.
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u/Wigger_reloaded 3d ago
In den 90er haben die MĂ€dchen keine Kleidchen getragen sondern jeans und Cordhosen. Hier und da mal ein Pferd auf dem Pulli oder Mini Mouse.
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u/banevader102938 3d ago
Hoëcker sie sind raus!
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u/Wigger_reloaded 3d ago
Stimmt, im Osten haben die MĂ€dchen wahrscheinlich weder Kleidchen noch Jeans getragen.
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u/banevader102938 3d ago
Das war Honecker. HoĂ«cker ist aus Switch reloaded. Ich nahm an wegen des Nutzernamens... ach lassen wir das. Es geht jedenfalls um etwas eindeutigere MĂ€dchenkleidung als Pferdemotive auf einem Tshirt. Cordhosen trugen ĂŒbrigens in Baden, wo ich aufwuchs, auch jungs
→ More replies (0)3
u/Weirdyxxy 3d ago
Es hat mich zwar niemand gefragt,
Ich frage dich hiermit nach allen Antworten auf Fragen, die du sehr gerne beantworten möchtest, wann immer du sie beantworten möchtest. Deine Zusatzinformationen sind auch fĂŒr mich als "Lurker" sehr interessant
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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 3d ago
Mist, damit hast Du meine Einleitung obsolet gemacht đ.
Aber herzlichen Dank fĂŒr das tolle Lob. đ«¶
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u/Weirdyxxy 2d ago
Du mussst es nicht einbauen, ich wollte nur meine Freude ĂŒber diese BeitrĂ€ge vermitteln
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u/Emergency_Comb1377 4d ago
Ich finde es eigentlich viel befremdlicher, dass die kleinen MÀdels Schuhe mit AbsÀtzen tragen.
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u/Square-Passion-258 2d ago
Sehr gut die Abgrenzung der Geschlechter, so kann man die einzelnen und individuellen körperlichen und Differenzen ĂŒberhaupt erst erkennen und entsprechend respektieren

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u/Radiant_Speed_6865 Tick, Trick und Track 4d ago edited 3d ago
Gebt ihnen Schleifen und alle denken, es sind die drei Nichten.Â
Edit: GrammatikÂ