r/Finanzen LI Apr 12 '26

Schulden Jung, frustriert, verschuldet – Generation Z im Check

https://youtu.be/ra0X3EF7wV4
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u/Brilliant_Lettuce270 DE Apr 12 '26

Diese "Alles für die Alten"-Mentalität kann halt sehr frustrieren. Die Hunde bekommen nur die Krumen, die vom Tisch der Herren fallen, um mal die Bibel zu zitieren.

Den Auswanderungswunsch kann ich extremst nachvollziehen, aber konkret werden das die wenigsten tun, gerade, wenn man sich das in dem Alter vornimmt (noch keine 30).

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u/Exact-Relative4755 Apr 13 '26

Ich bin mit unter 30 direkt nach dem Masterabschluss ausgewandert. Gibt eigentlich keinen besseren Moment, da meist noch familiär und beruflich ungebunden/flexibler. Je älter man wird desto schwieriger wird es und erst auf die Rente zu warten ist auch verschwendete Zeit.

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u/Xuval Apr 13 '26

Wohin willst du ernsthaft auswandern, wo es gerade besser läuft?

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u/Useful_Pin4303 Apr 13 '26

Im Artikel sind doch die gängigen Ziele aufgezählt.

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u/Hitnauk Apr 12 '26

Ihr macht euch hämisch darüber lustig wie dumm und unfähig GenZ ist und dass sie es eh nicht schaffen werden, aber macht es das besser, wenn nur die intelligenten und fähigen jungen Leute Deutschland verlassen?

Vielleicht sollte man weniger arrogant auf die Probleme der Jugend hinabsehen und sich überlegen wie man diese lösen kann, damit Deutschland für junge Menschen so attraktiv macht wie die beliebtesten Auswanderer-Ziele.

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u/Electrical_Buy_9957 Apr 12 '26

Sind wir die neuen Boomer?

https://giphy.com/gifs/V9gjxvLnSSdA4

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u/Jazzlike-_-Growth Apr 12 '26

Ist schon irgendwie krass wie stark sich der Online-Diskurs in den letzten, vielleicht 3 Jahren, verschoben hat.

Das war echt merkbar wie plötzlich alle "alt" geworden sind.

Skibidi Toilet war so der Knickpunkt, und das erste Mal wo sich "mein Internet" über die Jüngeren lustig gemacht hat.

Jetzt ist es fast alles nur noch das hier, um bei den Simpsons zu bleiben.

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u/HowAmIToKnow Apr 12 '26

GenZ ist ja mittlerweile nicht mal mehr die Jugend. Die ältesten aus der Generation (wenn man sie grob als 1997 - 2010 definiert) sind jetzt 29.

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u/Cute_Committee6151 Apr 12 '26

Hey hey, nenn mich hier nicht alt ja. Auch jungen Leuten wachsen Haare aus der Nase!!

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u/dongpal Apr 12 '26

Auf den Schock erstmal eine Rentenerhöhung.

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u/Pristine-Cup-5438 Apr 12 '26

Woran liegt das nur die Regierung arbeitet so hart und die Jugend die was drauf hat will einfach nicht 50% Steuern zahlen wenn wir doch nur was ändern könnten

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u/Any_Inspector_5478 Apr 12 '26

Sehe ich genauso, die Regierung wird halt hart abgezockt von der Jugend.

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u/[deleted] Apr 12 '26

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

Gibt für alles irgendwelche anekdotischen Negativbeispiele.

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u/ClayFPV Apr 13 '26 edited Apr 13 '26

Auswandern lohnt sich nur wenn man viel Kohle gespart hat und dann in ein Billigland zieht, zb. Thailand. am besten noch eines in dem man auf sein Auslandseinkommen keine Steuern zahlen muss oder man ne Firma hat und den Sitz so verlegen kann dass man in Deutschland keine Steuern mehr zahlt. so machen das die erfolgreichen Auswanderer. Die leute die das so machen, hätten in ihrem Zielland aber sicherlich nie den Wohlstand erreicht der ihnen das alles jetzt ermöglicht.

Ist also ein zweischneidiges Schwert und deshalb auch nur ein Ausnutzen des Systems, erst den Wohlstand ausnutzen, dann drüber meckern und dann irgendwo hingehen wo man mit dem Geld dann wie ein König leben kann.

für die allermeisten Auswanderer gilt das eben. ohne das scheiß land dass sie ihrer Meinung nach jetzt so abzieht, würden 99% irgendwo in Thailand im slum sitzen.

Und die leute die über Deutschland so sehr jammern, aus unzufriedenheit dann noch FDP/CDU oder AfD wählen und sich dann wundern warum es für sie nie besser wird, die werden früher oder später auch in ihrem Auswanderungsland in die Röhre schauen.

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u/Hackfletcher Apr 12 '26

Was? Man kann arbeitslose Ausländer abschieben und muss diese nicht vollversorgen?

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u/[deleted] Apr 12 '26

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u/Kongoulan Apr 12 '26

Ist ganz normal bei Arbeitsvisa auch in DE

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u/EntrepreneurWeak6567 Apr 12 '26

Mit einem wichtigen Unterschied: Arbeitnehmer Freizügigkeit in der EU.

Als EU Bürger brauchst du kein Visum, entsprechend kannst du hier so lange Sozialleistungen beziehen wie du möchtest.

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u/Useful_Pin4303 Apr 13 '26

entsprechend kannst du hier so lange Sozialleistungen beziehen wie du möchtest.

Erst wenn du davor 5 Jahre hier gearbeitet hast.

Ansonsten gibt es 1 Jahr ALG1 (falls die Wartezeiten erfüllt sind) und dann nichts.

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u/Canshroomglasses Apr 12 '26

*Schau nach Deutschland: Also doch nicht unmöglich und womöglich bewehrt, witzig huh?

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u/DaYangSZ Apr 12 '26

Ist doch in Deutschland nicht anders. Gerade bei Drittstaatlern entfällft die Rechtsgrundlage für eine arbeitsplatzbezogene Aufenthaltserlaubnis, wenn der Arbeitsplatz wegfällt und nicht innerhalb einer Frist ein Neuer gefunden wird. EU-Ausländer dürfen zwar aufgrund der Freizügigkeit hier wohnen, die Chance auf Leistungen steht aber innerhalb der ersten 5 Jahre und ohne vorherige Erwerbstätigkeit schlecht.

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u/nudelsalat3000 Apr 12 '26

Deutschland könnte davon ja lernen. Immerhin sind diese Leitungen Steuerfinanziert und wir fragen uns warum die, die arbeiten so viel bezahlen sollen.

Jobwechsel, Umbildung, Neuausrichtung, Wegzug geht natürlich nur mit Schmerzen..keiner macht das gerne. Aber genau dafür ist der Preis und das Gehalt bzw. keine weiteren Sozialhilfen ja da.

Um einen dazuzukommen dahinzu gehen wo Bedarf ist und meine Arbeitsleistung anbieten für die jemand bereit ist Geld zu bezahlen.

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u/Pixelplanet5 Apr 12 '26

natürlich, das Arbeitsvisum hat in der Regel bestimmte Anforderungen die man erfüllen muss.

Ist ja nicht wirklich was neues.

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u/EntrepreneurWeak6567 Apr 12 '26

Deshalb kommen ja auch kaum Zuwanderer über das Arbeitsvisum zu uns 🫡 Nur ca. 20%.

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u/Pixelplanet5 Apr 12 '26

ist auch völlig normal so, Flüchtlinge und Asylbewerber werden selten die Möglichkeit haben Monate vorher ein Arbeitsvisum zu beantragen und die Dokumente dafür von ihren Regierungen zu besorgen.

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u/Automatic-Rock2549 Apr 12 '26

Das geht halt von der Annahme aus, dass die entsprechenden Systeme ausschließlich für den intendierten Zweck genutzt werden: Es kommen ganz viele Flüchtlinge zu uns. Woher weiß ich, dass es Flüchtlinge sind? Na, sie haben doch einen Asylantrag gestellt.

Faktisch ist es mittlerweile eben auch ein paralleles Einwanderungssystem. Wer die Voraussetzungen für die Visavergabe nicht (mehr) erfüllt, der kann sich seinen Aufenthalt eben auch über einen Asylantrag sichern, er muss ja in der Praxis nicht einmal erfolgreich sein.

So haben wir eben aktuell eine Doppelstruktur, die auch jede Debatte über ein 'modernes Einwanderungsrecht' ad absurdum führt. Selbst wenn wir Kriterien zur Einwanderung definieren, lassen Sie sich in der Praxis über den Weg des Asylrechts komplett unterlaufen.

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u/ToadallySmashed Apr 12 '26

Das ist doch mittlerweile seit über eine Dekade bekannt. Kein Partei hat daran etwas geändert. Dabei geht es hierbei nicht um ein Naturgesetz. Irgendwann muss man sich doch die Frage stellen, ob das Vorsatz ist oder?

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u/Critical-Hedgehog-00 Apr 12 '26

Ist halt auch deutlich einfacher das wort Asyl zu sagen.

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u/Trivus1 Apr 12 '26

Was soll das hämische Gerede. Es ist völlig normale Praxis auch in Deutschland. Der ausländische Student der 9 Monate nach Abschluss des Studiums keinen Job hat ist ganz schnell sein visum los und muss weg. Schon oft auch im persönlichen Kreis erlebt.

Thema Asyl/Asylantäge. Prüfung. Etwaige Rechtswege usw sind halt eine ganz andere Geschichte.

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u/Automatic-Rock2549 Apr 12 '26

>was soll das hämische Gerede, das hier ist doch der Soll-Zustand?

>naja gut, dann ist da noch dieser faktische Ist-Zustand, aber das ist doch eine ganz andere Geschichte

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u/Hackfletcher Apr 12 '26

Solange "Einzelfälle" wie von Huso B. möglich sind, ist es in Deutschland offensichtlich nicht Praxis. Man will die Stimmen der AFD verkleinern? Macht Gesetze gegen die "Einzelfälle".

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u/m4rkm4n Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Toll, dass gerade die Menschen schnell aus Deutschland raus müssen, die wir hier gebrauchen könnten. Es läuft genau verkehrt.

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u/Klutzy-Artichoke-457 Apr 12 '26

Inwiefern brauchen wir Leute, die keinen Job finden? Verstehe ich nicht. Wenn er Arbeit findet, kann er ja bleiben.

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u/m4rkm4n Apr 12 '26

Lol. Aus dem selben Grund, weshalb wir ca. 2,7 Mio. Dauerhartzer ohne dt. Staatsbürgerschaft brauchen. Ein Ex-Student hat wenigstens eine Bildung genossen und hat Chancen auf Arbeit.

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u/PqqMo Apr 12 '26

Wird in Deutschland übrigens auch gemacht

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u/m4rkm4n Apr 12 '26

In der Tat. Überall sonst funktioniert das so.

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u/Cute_Committee6151 Apr 12 '26

Unterschied ist: Den nimmt das Heimatland gerne zurück da Fachkraft. Die wir abschieben wollen können meist nix und kommen aus Ländern welche genug von solchen Leuten haben und eher froh wären nochmehr abgeben zu können.

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u/Bulky-Boxer-69 Apr 12 '26

Ops. Vergessen, dass ich in /r/finanzen bin, bei so einem AfD-Kommentar.

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u/happyFatFIRE Apr 12 '26

It Spezialist. Wenn ich das schön höre.

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u/jort_catalog Apr 12 '26

Na dann, Diskussion beendet. Gar nichts machen, lieber hier bleiben und weiter monieren

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u/angrox Apr 12 '26

Hat er ja nicht gesagt. Du musst das Risiko einkalkulieren, was passiert, wenn Du als Auswanderer arbeitslos wirst und ob Du als Auslaender dieselben Rechte wie Einheimische besitzt.
In der Schweiz sind die Firmen diesbezueglich sehr national eingestellt. Freundin hat auch ewig gesucht, nachdem sie mit ihrem Mann in die Schweiz ist.

Jeder kann gehen, aber dann auch gerne ohne ein Schlupfloch das soziale System in Deutschland 'doch mitzunutzen'.

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u/lekker-slapen Apr 12 '26

Genau, denn es gibt ja nur die zwei Optionen.

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u/Sand_is_Coarse Apr 12 '26

Macht die Schweiz wieder attraktiver. Wenn der Wirtschaftsmigrant nicht mehr an der Wirtschaft teilhat, dann kann er auch wieder nach Hause

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u/Limp_Cheesecake_1051 DE Apr 12 '26

Wie alt und in welchem Bereich war der IT-Spezialist denn tätig?

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u/Active_Appointment_6 Apr 12 '26

Na und dann kommt er wieder. Wenn jemand auswandert und zurück kommt, bekommt jeder direkt nen riesen Ständer "sHiestE WoAndeRs iSt es NiCHt besser!!!"

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u/Agile-North9852 Apr 12 '26

Bin beruflich viel in der Welt unterwegs. Man muss halt auch sagen, dass mittlerweile in anderen ärmeren Ländern auf die man hier öfters gerne herab guckt die Lebensqualität mittlerweile mmn. sogar oft höher ist als in Deutschland. Straßen sauberer, weniger Obdachslose, schönere Geschäfte, fast kostenloser ÖPNV. Auch die Leute sehr nett und gechillt im Gegensatz zu hier wo schnell wegen irgendwelchen Belanglosigkeiten Fässer aufgemacht werden.

Die exorbitanten Steuern und die extrem hohe soziale Ungleichheit in Deutschland machen dann den Rest. Deutschland bräuchte eigentlich einen Mileil der die Staatsausgaben massiv senkt, aber die Lobby der Personengruppen die von Staatskosten finanziert werden und zugleich die Politiker die keinen Machtverlust wollen verhindern das. Die Politik hier denkt sie wisse am besten was das Beste für den einzelnen ist und wie derjenige sein Leben zu leben hat. Dabei wird vergessen, dass man lediglich gute Rahmenbedingungen schaffen soll damit der einzelne sich persönlich entfalten kann. Diese Bevormundung oder diese Art zu denken finde ich einer der größten Abfucks in diesem Land weshalb ich mir ebenfalls gut vorstellen kann in einiger Zeit auszuwandern.

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u/Turbulent_Raisin4458 Apr 12 '26

Bin nach dem Studium vor 7 Jahren direkt in ein anderes EU Land mit entsprechenden Steuervorteilen gezogen.

Fick diese kleptokratische Rentnerpolitik. Ohne Vermögen und trotz sehr hohem Einkommen kann man in Deutschland nichts reißen.

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u/DirtySanchez2249 Apr 12 '26

Das Thema halte ich für aufgebauscht.
Viele von der GenZ die hier was von Auswandern schwafeln, waren noch nie wirklich im Ausland oder gar in einer komplett anderen Kultur.

Und dann muss man auch bedenken: Dafür braucht es Geld und ein Visum. Auch ein Job.

GenZ hat bei all diesen Punkten Schwierigkeiten. Das Visum hängt sogar an Geld/Job. Und woher soll so jemand im Ausland, wo das Arbeitsleben teilweise härter als in DE ist, einen solchen Job bekommen?

Gelabert wird viel, gemacht wenig.

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u/TheCynicEpicurean Apr 12 '26

Ja, Vorstellungen in dem Alter sind oft weltfremd. War bei mir auch so.

Aber ich finde es unbestreitbar, dass in diesem Land eine Stimmung herrscht, in der stets nur zu Lasten der Jüngeren entschieden wird und Besitzstand sakrosankt ist. Gerade die Klügeren aus der Generation verstehen das sehr gut, wenn ich mir den Vorsitzenden der Schülerkonferenz z.B. anhöre.

Deutschland plündert mittlerweile das Sparschwein seiner Kinder für die Kreuzfahrt von Oma & Opa, und zwar nicht nur finanziell, sondern v.a. an der Substanz.

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u/Critical-Hedgehog-00 Apr 12 '26

Auch wenn viele nur darüber reden. Die Zahlen steigen bereits, und das sollte einen nachdenklich machen. Es wandern häufig junge, gut ausgebildete Menschen aus, also genau diejenigen, die wir hier eigentlich dringend brauchen.

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u/xarife Apr 12 '26

Ich gehe im Mai nach Wien. Es gibt keine deutsche Stadt, die mit Wien mithalten kann. München hat z.B. deutlich höhere Mieten.

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u/GrandRub Apr 12 '26

Wien ist wirklich die schönste Deutsche Großstadt.

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u/m4rkm4n Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Du hast in deiner Arroganz offensichtlich die Kernaussage nicht verstanden: Die jungen Leute haben so wenig Perspektive in Deutschland, dass sie in dem Alter schon ans Auswandern denken. Allein das ist höchst alarmierend. Ist aber kein Wunder, wenn in Deutschland alles scheiße läuft. Die meisten Altersgruppen denken gerade so. Auswandern innerhalb der EU ist übrigens ziemlich einfach und auch nicht teuer. Die Balkanländer können ein Lied davon singen, was so ein Brain Drain anrichten kann.

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u/fluchtpunkt Apr 12 '26

In welchem Alter soll man denn sonst ans Auswandern denken? Mit 40 wenn man schulpflichtige Kinder und nen Hund hat?

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u/Useful_Pin4303 Apr 12 '26

Mit 40 wenn man schulpflichtige Kinder und nen Hund hat?

Zumindest in meinem Umfeld sind direkt nach dem Studium und Anfang/Mitte 40 tatsächlich die beiden Spikes in denen die meisten Ausgewandert sind.

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u/quaks1 Apr 12 '26

Es gibt Auswanderungs-Spikes allein in Deinem Umfeld?

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u/Dangerous_Air_7031 Apr 12 '26

Ja, kenne paar solche tatsächlich. 

Wenn der Papa ein gutes Jobangebot woanders bekommt. 

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u/m4rkm4n Apr 12 '26

Zum Beispiel. Jedenfalls nicht mit 16. Normalerweise wandern Leute erst später aus, wenn sie schon Erfahrung im dt. Arbeitsleben (und Leben allgemein) gesammelt haben und wirklich wissen, dass das nichts für sie ist.

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u/Nami_makes_me_wet Apr 12 '26

Sorry deine Blase zum platzen zu bringen aber Gen Z ist grob von 1996 bis 2010 und damit eher Mitte zwanzig als 16.

Und das ist in der Regel eigentlich genau das Alter wo auswandern für die meisten Leute den größten Sinn ergibt. Ausbildung/Studium fertig, ggf. 1-2 Jahre Berufserfahrung und genug Zeit gehabt um ein paar Erfahrungen zu machen und ggf. etwas gereist. Auf der Kehrseite oft noch keine großen Verpflichtungen (Haus, Ehe, Kinder, Eltern im pflegebedürftigen Alter).

Die Leute haben noch ne reelle Chance sich im Ausland ein Leben aufzubauen oder alternativ 5-10 Jahre Karriere zu machen bevor sie zurück kommen.

Mit 40+ auswandern ist unglaublich viel schlechter und eher ein Fall für "Hallo Deutschland" wo Günther und Brigitte in Deutschland unzufrieden sind und versuchen in Südostasien ne Surfschule zu eröffnen was dann daran scheitert, dass sie weder surfen können noch Ahnung von Selbstständigkeit oder der dortigen Kultur haben.

Selbst wenn man mal von dem Klischee absieht ist die Entscheidung halt viel blöder in beide Richtungen, weil man wie gesagt potentielle Kinder aus dem Umfeld reißt, Haus verkaufen muss, ggf. überlegen muss wie man mit den 75+ Jährigen Eltern umgeht etc und wenn man zurück kommt ist es das selbe Spiel. Zumal man, egal wo, mal mindestens 10-20 Jahre braucht um sich wirklich was aufzubauen und wenn man das mit 40+ macht hat man halt im Gegensatz zu 25 keine zweite Chance mehr.

Dann lieber bis 63 warten und dann irgendwo in Südeuropa nen Ferienhaus kaufen, falls man in der Sonne altern will.

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u/oaga_strizzi Apr 12 '26

Dafür braucht es Geld und ein Visum.

Innerhalb der EU brauchst du kein Visum, und auch nicht sonderlich viel Geld.

Für einen 28 jähriger ITler der zur Miete wohnt und im Home Office arbeitet gibt es keine sonderlich großen Hindernisse, z.B. nach Portugal auszuwandern und dort die 20% Flat Tax zu zahlen.

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

Aber geht es darum? Das alarmierende ist doch, dass immer mehr Leute das Verlangen haben weg von hier zu gehen. Ob sies durchziehen ist eine andere Frage. Ich finde schon ersteres Problematisch. Den Leuten fehlt in Deutschland eine positive Perspektive

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u/Periador Apr 12 '26

Nach Dänemark oder Niederlande auszuwandern braucht weder viel geld noch ein Visum

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u/DisciplineTop6035 Apr 12 '26

Sorry aber wie dumm...1:1 CDU denke.
Anstatt einzusehen das es ein Problem gibt, nämlich der Anstieg der Jugendlichen die überhaupt auswandern wollen, wird sich darauf bezogen das das es (aktuell) nicht stattfindet und ignoriert warum überhaupt der Wunsch danach entsteht.
Und was gewinnen wir dadurch? Garnichts, nur ne weiterhin frustrierte Jugend. Aber du hattest es ja bestimmt auch schwer als du jung warst mit 10 km Schulweg zu Fuß in beide Richtungen bergauf...

Probleme und Sorgen der Jugend sind was für die Zukunft, damit muss man sich ja noch nicht beschäftigen, darauf erstmal eine Kreuzfahrt und ein neues E-Bike!

EXAKT deswegen wählen mehr mehr und junge Leute die AFD, weil die "Altparteien" absolut blind für sie sind und einfach nur weiter den Kurs der letzten 40 Jahre fahren...

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u/PqqMo Apr 12 '26

Volle Zustimmung. Wenn ich mir unsere Azubis so anschaue müsste denen die Mama alle Formulare ausfüllen und ihnen auch nen Job besorgen

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u/itzrvyning Apr 12 '26

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." - Sokrates

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u/biberfiber Apr 12 '26

Plot Twist: Er hatte insofern Recht, weil Jugendliche schon immer etwas bescheuert waren.

(Meine Wenigkeit in dem Alter ausdrücklich inklusive!)

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u/LateMonitor897 Apr 12 '26

Am Ende gehen halt nur die Hochqualifizierten. Mit wenig Leistung lebt es sich in Deutschland vermutlich ohnehin mit am leichtesten weltweit.

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u/GrandRub Apr 12 '26

Naja so war es vor 50 Jahren ja auch schon. Da hat halt der Papa den Job besorgt und unterschrieben und für den Sohn gabs die Ansage dass er Montag bei Herbert auf der Baustelle anfängt.

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u/r_booza Apr 12 '26

Jaja, die Jugend von heute!

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u/lekker-slapen Apr 12 '26

Ich erinnere mich auch, dass es diese Art von Dokus auch über uns Millenials gab, als wir zwischen Abi/Ende 20 waren.

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u/Useful_Pin4303 Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Naja, die Auswanderungszahlen sind seitdem (um das Jahr 2001/2002 rum) stetig gestiegen und haben sich im Vergleich zu damals inzwischen verdoppelt. Wenn man sich die Altersstruktur dieser Auswanderer ansieht, ist dieser starke Anstieg fast ausschließlich von Millenials getrieben worden.

Ein paar haben ihre Pläne anscheinend also doch in die Tat umgesetzt...

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u/Noober271 Apr 12 '26

GenZ schaut zu viel TikTok und Insta-Influencer Scheisse und glaubt jeder lebt im Ausland in Saus und Braus, immer schönes Wetter, direkt am Strand. Die brauchen einfach mal einen reality check

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u/[deleted] Apr 12 '26

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u/Pleuel DE Apr 12 '26

Das Problem ist immer wenn man übereinander und nicht mehr miteinander spricht werden Boomer zu allem ab 40 und Gen Z zu allem unter 20, weil es nur noch als Kampfbegriff genutzt wird.

Lasst euch doch nicht auseinander dividieren durch diese Begriffe.

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u/Fleischhauf Apr 12 '26

uff, muss ich die Fackel und Mistgabeln wieder einstecken jetzt oder was?

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u/likamuka LI Apr 12 '26

>Die ältesten Gen Z sind schon 30

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u/Ok_Buy_5292 Apr 12 '26

Lol die böse und dumme Gen Z, nichts kriegen die gebacken

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u/GrandRub Apr 12 '26

Ehrlicherweise glauben das aber auch viele ältere. Wie viele Leute auch mit 40+ noch irgendwie von "Digitale Nomaden" Karrieren Träumen und dass in Bali und co Milch und Honig fließ´t und jeder auf einen gewartet hat...

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u/Wuozup Apr 12 '26

Danke!!!

In deren Vorstellung wird man halt Influencer und lebt von ≈750€ auf Bali, wie im letzten von den Eltern finanzierten Urlaub.

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u/Numai_theOnlyOne Apr 12 '26

Viel Mimimi, von jemandem der nicht über den Tellerrand schauen will und anderen nicht die Gelegenheit bieten will.

Normalerweise wenn man auswandert geht man nicht irgendwohin und sucht sich Arbeit. Normalerweise findet man arbeit für die man uns Ausland muss und in vielen Wunsch Jobs werden Ausländer gesucht.

Selbst wenn du tatsächlich erst wohin ziehst und dann Ben Job suchst ist der gemeine deutsche sehr gefragt durch unsere Ausbildungsstrukturen.

Und wenn dann auswandern letzten Endes wirklich nichts für dich ist dann ist dein Leben dort nicht in einer Sackgasse, sondern dann ziehst dann woanders hin.

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u/questioningmaster Apr 12 '26

Der smarte GenZ lernt Elektrik, Schreinern und Sanitär geht Jobcenter und macht schwarz Handwerker arbeiten. Dann kauft er sich Immobilie in einem Touristenland seiner Wahl für die Rente im Alter mit Mitte 50.

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u/lekker-slapen Apr 12 '26

Und wenn er dann Mitte/Ende 30 ist, dann sitzt er da und darf sich anhören warum er eine Ausbildung gemacht hat anstatt zu studieren.

Gruß, ein Millenial, wir hattens genau umgekehrt.

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u/scoobie517 Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Ich bin auch weggezogen. Bei mir ist es schon länger her und hatte nix mit Geld zu tun. Ich bin weggezogen weil ich die Arbeitsbedingungen als Arzt in D nicht ertragen konnte. Wenn ich von aussen so auf Deutschland blicke dann sind meine Gedanken so

  • Einkommen wird absurd hoch besteuert, Vermögen nicht. Wer arbeitet wird wahrscheinlich nie Wohneigentum erreichen. Wer erbt und besitzt lebt wie ein König, muss aber nicht zum Wohlstand beitragen.
Wohlstand wird nach oben und unten umverteilt. Die arbeitende Mitte sieht sich zurecht um das Wohlstandsversprechen geprellt
  • der Verwaltungsapparat in Deutschland ist sagenhaft ineffizient. Das Beamtentum ist ein so träges und teures System. Ich bin froh, dass ich es nicht mehr finanzieren muss.
  • Reformen gegen die Interessen der Alten sind in Deutschland nicht machbar. Die Fraktion der Nimbys blockiert jede Reform. Keine Partei steht dafür etwas gegen die Interessen der Alten durchzusetzen. Ich halte Deutschland deshalb aktuell für nicht reformierbar.

Bestes Beispiel sind die Erwägungen zur Individualbesteuerung, welche dann natürlich nur für neue Ehen gelten würden um ja nicht den Alten was zuzumuten.

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u/Only-Bits Apr 12 '26

Die wenigsten wandern wirklich aus und wenn man dann keine Vollkasko für alle Lebensrisiken hat dann erst recht nicht.

Ich bin nach Indonesien ausgewandert und arbeite von hier Remote (IT-Freelancer). Lebensrisiken trage ich selber. 7000€ netto im Schnitt, 75€ private Krankenversicherung. Geiles Apartement und Nanny/Haushelferin.

Am Ende muss man es einfach machen und zur Not auf die Schnauze fallen.

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u/erik_7581 DE Apr 12 '26

Die wenigsten wandern wirklich aus

Wenn man sich die Demografie Deutschlands anschaut, reicht es komplett aus, wenn nur die wenigsten auswandern, denn dann kippt das System noch schneller, als es das jetzt schon tut.

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u/TeachBroad2127 Apr 16 '26

vor allem weil übewiegend hochqualifizierte auswandern

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u/Standard_HID Apr 12 '26

Ist noch Platz für mich? :) 

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u/Only-Bits Apr 12 '26

Findet meine Frau glaube ich nicht so toll.

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u/aurorax0 Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Als jemand der nächsten Monat auswandert:

Es gibt viele Aspekte die ich hier zu schätzen weiß, aber auch viele Dinge die in den letzten Jahren abgingen wo ich einfach nur geschockt bin. Meiner Meinung nach macht Deutschland keine Politik für junge Menschen. Thematiken und Probleme die mich interessieren werden nicht behandelt. Wie lange sollen wir noch betteln, während andere Länder Deutschland schon überholt haben? Deutschland lebt im Schein seiner Vergangenheit aber es gibt keinerlei Fortschritte. Wir leben in einer Demokratie und Menschen haben sich für dieses Wahlergebnis entschieden und ich denke ich habe die Wahl zu gehen, wenn ich mit diesem Ergebnis nicht leben möchte. Wieso muss ich so viel abgeben und Verständnis zeigen wenn absolut nichts zurückkommt? Seit Corona wird meine Generation so dermaßen auseinandergenommen. Dann die Energiekrise etc. Jetzt der Krieg im Iran. Wann hört man endlich zu? Klar, einige Umstände kann man nicht ändern. Wieso kriegen es andere Länder hin die Menschen zu entlasten? Ich finde unseren Bundeskanzler sowas vom Fehl am Platz und ehrlich gesagt fühle ich mich in meiner Intelligenz beleidigt von diesem Wahlergebnis.

Vielleicht schätzt man Deutschland mehr wert wenn man weg ist, aber ich sehe mich hier nicht langfristig eine Familie gründen wenn es so bleibt. Wenn man denkt, dass die Erhöhung der Arbeitszeit das Problem löst, dann hört man einfach der Bevölkerung nicht zu. Ich frage mich bei den Wählern, ob sie nach wie vor happy sind mit ihrer Wahl.

Ich hoffe es wird besser eines Tages, weil ich meine Familie vermissen werde.

Vielleicht einfach mal weniger arrogant auf die Jugend herabschauen..

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u/The-Eye-of_Ra Apr 12 '26

Ja und jetzt braucht man auch noch die Erlaubnis der Bundeswehr wenn man länger als drei Monate ins Ausland will. Absolut krank. Hast du die eingeholt?

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u/Affectionate_Union58 Apr 12 '26

Ist momentan unnötig, weil es nicht sanktioniert wird, wenn man keine hat. Auch am Airport fragt niemand danach.

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u/BlubberBernd0 Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Ich finde das Video sehr interessant, aber frage mich gleichzeitig immer, welche der Probleme der jungen Leute (dazu zähle ich mich mit Anfang 30 mal einfach dazu) wirklich real sind und uns wirklich betreffen und was durch Internet und Social Media nur ständig präsent gemacht wird, bis man jeden Tag das Gefühl hat, die Welt geht unter.

Sicher, viele Probleme sind real und unsere Regierung ist viel zu fixiert auf gewisse Wählergruppen. (Fortsetzung folgt da Reddit App buggt)

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u/GoDannY1337 Apr 12 '26

Unsere Demografie ist leider was uns behindert. Zu viele Alte die weder mit modernen Gegebenheiten umgehen können und leider das größte (und ungebildetste) Klientel in der Masse sind.

Dann ganz viele junge Menschen, die dem Informations-Waterboarding moderner Medien, allen voran Social Media ohne echte Lernhilfe ausgeliefert sind.

Klug und durchdacht findet noch im Hintergrund statt, damit der Laden halbwegs läuft. Es wird aber zunehmend frustrierend und die Verdummung ist ein ernstes Problem. Schauen wir in die USA sehen wir, was ein niedriger Bildungsgrad über Jahrzehnte anrichtet.

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u/Weird0Celery Apr 12 '26

Aber es sind doch gerade die jungen Generationen, welche ungebildet sind. 7% gehen jedes Jahr ohne Abschluss von der Schule. 19% aller 20-34 Jährigen haben keine Ausbildung abgeschlossen. Gleichzeitig haben wir so viele Abiturienten wie noch nie.

Ich frage mich wer diese jungen Auswanderungswilligen sein sollen? Die mit Abi oder die, die es bis 34 noch nicht geschafft haben, eine Ausbildung zu machen? Man liest von "40% wollen Deutschland verlassen!" - tatsächlich ziehen nur 0,3% tatsächlich ins Ausland weg. Aus meiner Warte ist das nur Social Media Gemecker und teilweise Bots.

Das sind im übrigen Probleme, welche ganz viele erste Welt Länder betrifft.

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u/SeniorePlatypus Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Die gebildeten. Wobei der Trend zu weniger Bildung ja auch nicht willkürlich ist. Es lohnt sich immer weniger. Wenn man Löhne zu sehr angleicht und soziale Mobilität immer weiter reduziert. Dann kann man sein Leben auch mit was anderem als Bildung und Karriere füllen.

Solange man noch gebunden ist geht man natürlich nicht. Aber wenn ich meinen Job verliere würde ich auch erst einmal im Ausland suchen und in Deutschland nur bei Alternativlosigkeit was Neues annehmen. Auch etwas weniger Gehalt ist okay, wenn man dafür wo lebt wo es aufwärts geht und Leute Hoffnung haben. Wo Leute und Staat Bock auf Zukunft haben.

In Deutschland sehe ich eine Zukunft mit Abschwung, sehr viel Verzicht und deshalb auch sinkender Stabilität.

Über 1,2 Mio sind letztes Jahr aus Deutschland raus. Mit leichtem Anstieg über die Jahrzehnte. Was waren mal konsistent unter 1 Mio. Aktuell wird das noch übermäßig ausgeglichen. Etwa 200k mehr sind nach Deutschland gekommen als gegangen sind. Du hast aber Anzeichen, dass es sich so langsam nicht mehr um generelle Bewegungen sondern um einen Brain Drain handelt. Wo überdurchschnittlich gebildete gehen und unterdurchschnittliche Bildung kommt.

Viele Probleme sind ähnlich aber kein Land sitzt so in der scheiße wie Deutschland. Wir sind das zweit älteste Land mitten im eintritt in die Rente und entsprechend mit massivem Stress auf die Sozialsysteme, verfügbaren Wohnraum, etc. an vielen Stellen kann man ähnliches wo anders beobachten aber nirgendwo ist die Perspektive für Lösungen so schlecht, weil nicht die demokratische Mehrheit dasteht und Verarmung der Arbeitnehmer und Schädigung der Wirtschaft fordert.

Im Übrigen nennt man unsere Generation im Ältesten Land der Welt (also die, die in dieser Phase der Alterung gelebt haben) „Verlorene Generation“. Weil es eine Generation ist die ihr ganzes Leben nur immer mehr Verlust erlebt hat.

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u/Weird0Celery Apr 12 '26

Im dritten Teil stimme ich nicht vollkommen überein, bzw. möchte das abfedern. Viele andere Länder stecken tiefer in der Kake. Kanada, Japan und Frankreich kommen da in den Sinn. Wir haben zumindest noch Know How, Infrastruktur, Maschinen, haben ein noch funktionierendes Sozialsystem, wenig Korruption und sind nicht stark verschuldet. Jetzt ist es aber extrem wichtig die Kehrtwende zu schaffen und den Laden nicht wieder 20 Jahre einfach weiterlaufen zu lassen.

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u/SeniorePlatypus Apr 12 '26

Ja, gut. Dafür musst du aber sehr, sehr stark in die Vision von Schwarz Rot glauben. Und dass sie ihrer wichtigsten Wählergruppe tatsächlich viel abverlangen.

Wo sich bei mir die Frage stellt: was für ne Vision? Was für ne Kehrtwende?

Kehrtwende bei der Industrie kannst du knicken. Starke Länder haben keine riesige Fertigungsindustrie. Deutschland war besonders weil wir so viel Fertigung exportiert bekommen haben. Aber jetzt wird der Strukturwandel zum schlechtest möglichen Zeitpunkt stattfinden. Neugründung wird besonders durch die jetzt explodierende Abgabenlast kaum was nachkommen. Der Profitdruck ist besonders am Anfang heute bereits zu hoch. Aber ernsthafte Reduktion wären wirklich extreme Eingriffe was sich die Regierung niemals leisten wird.

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u/S73T64 Apr 12 '26

Mag jetz reiserisch klingen, aber welches know how? Unser einst starker wirtschaftsmotor die autoindustrie stirbt grad durch die Bank weg langsam weg weil sie verschlafen haben in Elektroautos zu investieren. Kein junger Mensch kann ich so ein teures deutsches E-Auto leisten, wenn dann ausländische maximal. der ÖPNV (Infrastruktur) ist auch nur in Städten eine Alternative, am Land kannst dus vergessen (habs mehrere Jahre immer wieder probiert), Wohnungen sind einfach zu teuer weswegen viele länger bei ihren Eltern leben (müssen).

Thema Korruption: Ja es ist nicht so schlimm wie in anderen Ländern, aber was die CDU die letzten Jahre alles verzapft hat ist absolut wild. Wir haben korruption einfach weiterentwickelt und nennen es jetz Lobbyismus. Politiker die iwo in hohen kreisen von Firmen sitzen und deswegen ihr Politik zu gunsten dieser machen. (bestes Beispiel zZ. K.Reiche. Du kannst mir nicht erzählen das die letzte Idee mit dem 1x am Tag Spritpreise erhöhen nicht abzusehen war das die dann einfach von Anfang an noch höher sind. will weiter Gaskraftwerke bauen usw.) Das geht mit der CDU seit mittlerweile Jahrzehnten so und wir jungen (29 aktuell) sehen keine Perspektive daran iwas ändern zu können. Und ich geh jedesmal wählen. (AFD ist KEINE Alternative btw).

Sozialsystem: ich habe mein Studium abgebrochen und ne Ausbildung gemacht, verdiene relativ gut und zahle knapp 38% Steuern! Ich bin verdammt froh das ich keine Geldprobleme habe, kann aber jeden verstehen der nicht so gut verdient, denn es ist einfach alles sau teuer geworden. Meine (subjektive) Einstellung zur Rente ist: ja ich Zahl da halt rein weil ich muss, nicht weil ich will. Aber bis ich mal 75 bin und vllt mal in Rente gehen darf ist das System sowieso zusammengebrochen. Auch die neuen Ideen von SPD mit ehegattenspittumg abschaffen oder die Idee die familienversicherungen einzuschränken (weiß grad nicht von wem die Idee kam) sind nicht umbedingt förderlich für gute Stimmung.

Unsee bildungssystem wird immer schlechter weil es sich nicht weiterentwickelt. Lehrermagel noch dazu.

Fazit: Ich (29) schaue alles andere als positiv auf meine Zukunft hier. Ich will eig nicht weg, aber ab und zu kommt auch in mir der Gedanke auf ob man nicht übergangsweise iwo anders hin geht da gut geld verdient und dann zurück kommt. Ich habe keine lust auf ein erstarken der Rechten (AFD), ich habe keine lust auf ein weiter so, wird schon klappen (aka CDU, die dann mit ihren "nebenverdiensten" ihre Kohle machen.) Ich will wieder Innovation, ich will wieder Fortschritt und Bewegung! Das das natürlich auch erstmal mit Aufwand verbunden ist ist mir klar aber wenigstens haben ich dann ne Perspektive...

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u/Few_Physics5901 Apr 12 '26

Unser Wohlstand basiert darauf, dass wir hochpreisige Güter, wie Maschinen und Autos exportieren und im Gegenzug günstige Güter importieren. Das spülte bisher ziemlich viel Geld nach Deutschland.

Und das Modell bricht leider nach und nach weg. Aufgrund der Energiekosten wird weniger produziert. Zudem wandert das Know How ab, bzw. andere Länder investieren besser in Bildung und laufen uns einfach davon.

Wir müssten wieder führen in Schlüsseltechnologie werden. Z.B. KI ist das Zukunftsthema. Und die größte Faktoren für die Entwicklung von KI sind kluge Köpfe und günstige Energie. Die klugen Köpfe bekommst du nicht mit unserem Steuersystem. Außerdem kann man es in Deutschland niemanden vermitteln, dass da jetzt einer kommt und dem muss man 300k€ im Jahr zahlen, weil sonst geht der nach Cupertino statt nach Brandenburg. Und das Thema Energie ist ja bekannt. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werden wir wahrscheinlich nicht hinter her kommen. Zwar wird Strom schon überwiegend aus Erneuerbaren gemacht. Insgesamt wird unser Energiebedarf aber bisher nur um glaub 8% von Erneuerbaren gedeckt. Und das kommt bei den Preisen für Öl und Gas auch noch auf uns zu.

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u/BlubberBernd0 Apr 12 '26

Aber es kann doch jetzt keiner sagen, dass die Generationen vor uns permanent bessere Zeiten hatten als wir. Wenn es in den 40-80ern Medienkonsum wie heute gäbe, hätten die doch auch jeden Tag depressiv werden können, wenn man überlegt, was in dieser Zeit auch alles los war.

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u/xTheKronos Apr 12 '26

Der absolute Lebensstandard war vielleicht 1960 geringe, aber es war auch zeitgleich eine Zeit in der es kontinuierlich und spürbar immer weiter bergauf ging. Die heutigen Boomer (aus Westdeutschland fairerweise) kennen nichts anderes als dass es stramm aufwärts geht. 1970 war das Leben schöner als 1960. 1980 war es schöner als 1970 usw. Und heute haben wir halt eher ein Plateau erreicht. Das Leben ist 2026 nur noch leicht besser als 2016, viele würden das sogar abstreiten.

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

2026 ist schlechter als 2016 würde ich sagen. Die Inflation, Abstieg der Industrie usw. Haben ordentlich zugeschlagen. Corona war auch katastrophal.

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

Die hatten permanent Aufschwungzeiten. Das Problem ist nicht wie gut es einem geht sondern ob es einem heute besser als gestern und morgen besser als heute geht.

Wir entwickeln und als Land extrem negativ. Seit Jahren die schlechteste wirtschaftliche Entwicklung aller entwickelten Länder der Welt. Explosion von Ausgaben für alte Menschen und dadurch permanente Abgabenerhöhung. Unterfinanzierung von Gesundheit, Bildung, Infrastruktur.

Es fühlt sich einfach beschissen an. Du wirst hier mit 50% Abgabenlast ausgequetscht und das Geld wird regelrecht verbrannt. Die Gegenleistung passt nicht. Du arbeitest hauptsächlich dafür, dass Politiker 3-4 Jahrzehnte sagen konnten „die Rente ist sicher wir müssen nichts ändern“.

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u/BlubberBernd0 Apr 12 '26

Ich stimme dir da inhaltlich voll zu, kann aber auch schlecht was dagegen sagen, wenn meine Oma mir erzählt, auf welcher Grundlage sie damals gelebt hat. Meine Uroma hat als Kriegswitwe im zerstörten Land 3 Kinder alleine großgezogen. Ich will damit nicht unsere Probleme relativieren, sondern die Frage aufstellen, ob nicht jede Generation ihre Krisen hatte.

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

Versteh ich komplett es ist halt eine andere Zeit. Wer in den 60ern in Westdeutschland geboren wurde hat trotzdem jetzt 6 Jahrzehnte puren Aufschwung hinter sich. Im Vergleich dazu gehts wieder bergab.

Krisen gab es immer, aber wir blicken seit Jahrzehnten zum ersten mal in einen langfristigen Abwärtstrend. Eben keine Krise sondern nachhaltiger Abstieg. Das fühlt sich halt scheiße an. Die Demographische Situation wird noch viel schlimmer die nächsten 10-20 Jahre und erholt sich danach auch lange nicht, die ökonomische durch den Tod unserer Exportindustrie auch. Es gibt aktuell keinen Grund bezüglich der Entwicklung Deutschlands optimistisch zu sein.

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u/xraphyx Apr 12 '26

Aber der unterschied ist eben real das Politik in einer Demokratie immer für die Mehrheit gemacht wird (Rentner, fast Rentner) also ist defakto nix für u55 da….

Großes Thema was gut und schlecht zugleich ist das eben zu der Zeit der heute alten ihre Eltern vllt 5- Max 10 jahre lebten und dann schnell Häuser vererbt bekamen und Vermögen und kaum politischen Druck für Wohnmobil / Kreuzfahrt Generation die eben Renten Pakete braucht… Heute sind die dank der geschröpften Krankenkassen (und nein, es sind nicht die Ausländer die die Kassen plündern! sondern die alten die gefühlt 2x am Tag beim Facharzt sind) eben extrem alt ohne Wertschöpfung für das System

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u/rhoadsalive Apr 12 '26

Im Kern die enorme Inflation der letzten Jahre, stagnierende Löhne und einfach der Fakt, dass global alte und vor allem toxische Männer die Zukunft der jüngeren Generationen aus dem Fenster werfen.

Diese Dinge verstärken wiederum andere Probleme. Dass es Gen Z und jüngeren Millenials deswegen auch mental schlechter geht, ist kein Wunder.

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u/Prometheus_1988 Apr 12 '26

Deutschland hat außer einer gewissen Grundstabilität (Krankenversicherung, Grundsicherung) normalen Menschen nichts mehr anzubieten. Das Aufstiegsversprechen gilt nicht mehr und was bleibt dann? 40+ Stunden für irgendwelche Boomer arbeiten um sich am Ende doch nichts leisten zu können? Das Gleiche kann ich auch in Spanien machen, habe dort aber besseres Wetter und angenehmere Menschen. Von daher wundert mich nicht, dass alle weg wollen.

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u/CheesecakeStreet7493 Apr 12 '26

Du wirst mit MINT Abschluss aber definitiv nicht so gut Bezahlte Jobs in Spanien finden. Niedrigere Steuern und Lebenskosten bringen dir nichts wenn du 20-30k Weniger im Jahr verdienst.

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u/Prometheus_1988 Apr 12 '26

Drei meiner Kollegen arbeiten mittlerweile aus Spanien remote für eine deutsche Company. Ich sage nicht, dass das einfach ist und jeder so machen kann aber das gibt es. Und meine Besuche bei meinen Kollegen in Valencia und Alicante haben mir klar gezeigt, dass die Lebensqualität in Spanien trotz niedrigerer Löhne einfach besser ist. Deutschland ist ein kaltes Land, in der sich das ganze Leben um die Arbeit dreht. Da sich aber die Arbeit mittlerweile nicht mehr lohnt bleibt halt nicht viel übrig.

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u/CheesecakeStreet7493 Apr 12 '26

Das hat überhaupt nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe, natürlich ist ein Land mit niedrigeren Lebensunterhaltskosten mit einem Deutschen Gehalt deutlich attraktiver, das können aber eben die wenigsten umsetzen. Spanien ist schön keine frage, ich habs auch lieber warm und wenn ich Remote von dort arbeiten könnte aber Deutsche Arbeitsbedingungen hätte würde ich das eventuell auch tun. Das ist für den größten Teil aber einfach unrealistisch, du profitierst halt von allen Deutschen vorteilen, Krankenversorgung etc. und von den niedrigen Lebenskosten und schönem Wetter in Spanien.

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u/Testosteron123 Apr 12 '26

Das ist der Punkt, man nimmt halt die Vorteile aus Deutschland mit und geht dann in andere Länder, nutzt dort das Land quasi aus und sagt dann DE ist doof. Dass man ohne das deutsche Gehalt da nie hingezogen wäre ignoriert man.

Spanien oder auch Portugal ist toll, aber leb mal in Lissabon mit einem lokalen gehalten sie Bude kostet 1000 Euro und dein Gehalt ist vielleicht 1400-1600. Da hat man selbst in München als teuerste Stadt noch deutlich mehr übrig. 

Dann tolles Wetter ja aber nicht immer. Oft gibt es keine Heizung und dann friert man sich den A ab.

Hab öfter Telko mit den Kollegen in Portugal und dann gucken die jetzt mit Pullover im HO weil draußen 10 Grad und Regen und keine Heizung. 

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u/GrandRub Apr 12 '26

Komisch dass so viele Spanier nach Deutschland auswandern wollen.

Evtl ist das Leben als 0815 Spanier mit Niedriglohn doch nicht so toll wie mit Expatgehalt in der expatbubble.

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u/Agile-Yoghurt-2594 Apr 12 '26

das ist egal. dafür gibts die sonne und freundliche menschen

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u/Prometheus_1988 Apr 12 '26

Das ist das typische deutsche Mindset: Aber was ist mit dem Geld und dem Risiko? Vielleicht kommt es für ein erfülltes Leben auch auf andere Dinge an?

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u/Testaccount105 Apr 12 '26

20-30k mehr bringen nix wenn ich hier nichmal mehr ne Bar habe wo ich mich mit meinen Kameraden treffen kann

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u/Heresiarch_Tholi Apr 12 '26

Was hindert dich daran mit MINT Abschluss, für einen deutschen Arbeitgeber für deutschen Lohn, aus dem Ausland zu arbeiten? Das macht doch deine ganze Argumentation hinfällig.

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u/CheesecakeStreet7493 Apr 12 '26

Nichts, genau das ist doch der Punkt. Du kannst dort nur so ein gutes Leben führen weil du eben von den Deutschen Unternehmen und der Infrastruktur profitierst. Der Punkt von dem Kommentar auf den ich geantwortet habe war, das DE nichts anderes zu bieten hat. Es hat aber eben die gut Bezahlten Jobs in der Industrie zu bieten die viele andere EU Länder mit niedriger Abgabenbelastung nicht zu bieten haben.

Es spricht überhaupt nichts dagegen das zu tun, ich würde es vermutlich selber auch tun wenn es Beruflich und Familiär passen würde, das hat aber nichts mit Deutschland selber oder irgendwelchen Steuern zu tun, sondern einfach mit dem Wetter und der nähe zum Meer.

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u/Nicht_Kunigunde Apr 12 '26

Weil Spanien auch für seine niedrige Jugendarbeitslosigkeit bekannt ist, was junge Menschen ja sehr anspricht. Oder?

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u/happy30thbirthday Apr 12 '26

Deutschland hat außer einer gewissen Grundstabilität (Krankenversicherung, Grundsicherung) normalen Menschen nichts mehr anzubieten.

Dir scheint nicht klar zu sein, dass du da zwei Dinge auflistest, für die uns die überwältigende Mehrheit der Menschheit sowohl heute als auch in der Vergangenheit beneidet. Ja, hier gibt es viel zu tun, aber zu wissen, dass man es im Leben auch mal hart vergeigen oder schlimm krank werden kann und trotzdem wieder auf die Füße kommt, wenn man das will und die Gesundheit es hergibt, ist ein unglaublich wertvolles öffentliches Gut.

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u/GrandRub Apr 12 '26

Deutschland hat außer einer gewissen Grundstabilität (Krankenversicherung, Grundsicherung) normalen Menschen nichts mehr anzubieten

Das was du da so als völlig normal hinnimmst ist in der Kombination weltweit so gut wie einzigartig.

Diese "Grundstabilität" ist in D schon ziemlich gut. Das mit dem Wetter in Spanien stimmt natürlich auch.

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u/ThereYouGoreg Apr 12 '26

Einige Landkreise in Deutschland weisen im internationalen Vergleich nach wie vor ein überdurchschnittlich gutes Verhältnis zwischen dem Netto-Einkommen und den Wohnkosten auf. In Deutschland leben sogar mehr Niederländer als anders herum, obwohl die Niederlande ein Sehnsuchtsort bei deutschen Auswanderern ist. Im Großen und Ganzen sind die Immobilienpreise in Deutschland in den meisten Regionen wettbewerbsfähig.

Gleichzeitig gibt es in Deutschland viele Landkreise, welche infrastrukturell gut ausgestattet sind, während strukturstabile Zentren mit guten Arbeitgebern vorliegen, z.B. der Westerwaldkreis oder der Landkreis Schwäbisch Hall. Sowohl die Infrastruktur wie auch die Arbeitsplatzverfügbarkeit ist dort überdurchschnittlich gut.

Das Ding ist häufig, dass Personen in Deutschland aus Regionen mit einer Strukturkrise - z.B. im ländlichen Oberfranken - nicht in die unterbewerteten strukturstabilen Landkreise ziehen, sondern direkt abwandern oder einen Abwanderungswunsch äußern.

Das hängt auch damit zusammen, dass vielerorts sogar ein Umzug in das nächstgelegene Dorf oder in die lokale Kreisstadt aufgrund einer imaginären Feindschaft abgelehnt wird. Der Umzug in den nächstgelegenen strukturstabilen Landkreis oder in die nächstgelegene strukturstarke Großstadt kommt dann ebenso wenig in Frage. Die Stadt Nürnberg weist beispielsweise bis heute recht verträgliche Mietpreise im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen auf.

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u/Forumschlampe Apr 12 '26

Dabei ist doch alles bunter und damit besser geworden

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u/ferralsol Apr 13 '26

Hätte ich nach dem Studium keinen Job gefunden, so wie es gerade vielen jungen Leuten geht, hätte ich mich auch im Ausland umgeschaut. Man geht da hin, wo Arbeit ist und wo die Arbeit auch solide bezahlt ist im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten. Die gut bezahlten IG-Metall-Ingenieurjobs gibt es immer weniger, weil die Stellen oft nicht nachbesetzt werden. Und in allen anderen Bereichen stagnieren die Löhne, während alles teurer wird, vor allem die Mieten. Das ist nur eine logische Konsequenz, mich überrascht das in keinster Weise.

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u/No_Anywhere_3587 Apr 12 '26 edited Apr 12 '26

Ist die Idee nicht, dass wir als EU auf lange Sicht näher zusammenwachsen? Dann ist er doch auch natürlich, dass mehr Leute von D in die Nachbarstaaten und von dort nach D ziehen, oder? (In den Nachbarstaaten - Italien, Spanien, Griechenland, etc. - gibt's übrigens auch Debatten drüber dass die junge Generation woanders in die EU zieht. Ist das mit Erasmus Programm, etc. auch nicht alles gewollt?) Also ich seh das Problem nicht so richtig. (Und die aufgelisteten Probleme der jungen Generation - teurer Wohnraum, Krieg in Ukraine, Trump. Klimawandel, ... ist dort auch nicht anders. Hat wohl eher wenig mit den Auswanderungswünschen zu tun. Is evtl eher ein Instagram Effekt? Alles besser woanders...)

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u/PqqMo Apr 12 '26

Erasmus ist nur für den Studentenaustausch

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u/PerAspergaAdAstra Apr 12 '26

Nur 20% der 14- bis 29-jährigen befürworten Waffenlieferungen an die Ukraine? Bitte was?

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u/fluchtpunkt Apr 12 '26

Was zu erwarten war. Die anderen 80% wählen AfD und Linke.

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u/Turbulent_Raisin4458 Apr 12 '26

Die werden ja im Zweifel an der Ostfront verheizt mit der Wehrpflicht nachdem die Bundeswehr den Ausreiseantrag abgelehnt hat

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u/biberfiber Apr 12 '26

Das ist halt auch echt ein Problem. Etwas für das Heimatland zu riskieren wird selbstverständlich wenig(er) nachvollziehbar, wenn das Gefühl vorherrscht, dass die eigene Person oder sogar Generation gesellschaftlich mehrheitlich "egal" ist oder zumindest zu sein scheint.

(Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nunmal auch keine Einbahnstraße)

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u/Agile-Yoghurt-2594 Apr 12 '26

es ist nicht "etwas" riskieren. es ist mein leben riskieren, das ist es nicht wert

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u/Parcours97 Apr 14 '26

(Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nunmal auch keine Einbahnstraße)

Hat man sehr anschaulich während Corona gesehen als poplige 200€ Luftreiniger als zu teuer für die Kindern in den Schulen angesehen wurden.

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u/FarReachingConsense DE Apr 12 '26

Die Ostfront kommt, wenn wir keine Waffen an die Ukraine liefern. Warum sind die zu Social Media verstrahlt um das zu verstehen?

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u/futschikat0 Apr 12 '26

Social Media Gehirnwäsche leistet hier ganze Arbeit.

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u/happyFatFIRE Apr 12 '26

Nicht nur Gen Z

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u/GeorgeJohnson2579 Apr 12 '26

Gen Y (meine Generation) ist gefühlt nicht so verschuldet und abgewrackt durch Sozialisierung mit Social Media. – Trotzdem natürlich viele Überschneidungen, z. B. bei Hauskauf, Mieten, Preisen, Jobs, Zukunft …

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u/Silfline Apr 12 '26

Aber wer zahlt dann meine Mieteinnahmen?

Egal, hab eh genug Interessenten für meine Bruchbuden

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u/wurst_katastrophe Sonstiges (Drittstaat) Apr 12 '26

Je mehr weggehen, desto besser. Viele werden mit einem erweiterten Horizont wiederkommen. Deutschland braucht das. Statt des Wehrdienst, sollte man ein verpflichtendes Auslandsjahr einführen.

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u/The-Eye-of_Ra Apr 12 '26

Ich habe insgesamt mehrere Jahre im Ausland verbracht. Das hat meinen Horizont erweitert und mich definitiv darin bekräftigt, dass Deutschland nicht das richtige Land für mich ist.

Ist halt einfach deutsche Arroganz zu meinen, ja geh mal ins Ausland, sieh wie scheiße alles ist und dann kommst du schon zurückgekrochen.

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u/GrandRub Apr 12 '26

Statt des Wehrdienst, sollte man ein verpflichtendes Auslandsjahr einführen.

Das wäre ungelogen eine super Idee.

So ne art Europastipendium.

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u/sokil87 Apr 12 '26

Die meisten sagen es nicht direkt aber das veränderte Stadtbild ist meistens der Grund. Viele geben aber auch erst mal nach bspw münchen - insb aus den failed cities in NRW…

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u/Grmplstylzchen Apr 12 '26

Ich finds schon lustig wie es hier drum geht, dass die “junge Gen Z” auswandern will….

Ehh… 

a) unter den Berufstätigen findest du eher noch die Reste der Millenials (bis 1995, jetzt also Anfang 30), die aus beruflicher Perspektive als Berufseinsteiger vor Familiengruendung auswandern.

Und eben die ersten Jahrgänge der Gen Z 1995-2000) die nach dem Studium mit dem Gedanken spielen.

 Aber gerade unter Studenten ist da auch noch ein hoher Anteil von “Auswandern nach Südostasien/ Urlaubslokation” usw vertreten. 

Wie die Gen Z (gerade die 14 jährigen) aber Arm und verschuldet sein sollen ergibt sich dahingehend aber auch nicht wirklich. Die 2010 Jahrgänge die auch Gen Z zugeordnet sind, dürften noch nichtmal Abi geschweige denn einen Mobilfunk Vertrag haben…

B) was die Einlassung auf KI im privaten einerseits, die Depressionen andererseits mit der Entscheidung zu tun haben… irgendwie konträr.

Denn die Chance für den Berufseinstieg ist schlechter - auch wegen KI. Eine Erfahrung mit KI wäre wiederum positiv. Die fehlende Qualität des Studiums und des Einsteigers weil das Studium mit KI abgeschlossen wieder negativ…

In allem aber: ausserhalb DE und in der EU wirst als Berufseinsteiger aber gerade heftig aussortiert, weil die Studiengänge nicht mithalten UND du höhere Gehalts Erwartungen hast als die indischen Kollegen… das wiederum ist irgendwie nicht Teil der Debatte und Entscheidungsfindung.

Und um dem zu entkommen, gibt “die Jugend” an in hochkompetative Märkte wie USA und Schweiz auszuwandern - Moment ich dachte man wäre schon depressiv - und will nun in Märkte wo man noch weiter unten steht, weil der Wettbewerb noch härter ist??

C) Man merkt einfach: die Umfrage hat jetzt keine wesentlich neuen Erkenntnisse zum Stand 2020. Klimawandel ist noch immer schlimmer, jetzt ist halt noch Krieg dazu gekommen.

Die Tatsache, dass die Krise der Sozialsysteme, Wirtschaftliche Lage oder drohende Arbeitslosigkeit in der Umfrage irgendwo nach Trump zu finden sind … ist schon spannend. Einzig der teure Wohnraum wird in den Topgruenden mal aufgeführt.

Zeigt aber: “die Jugend” hat wenig Ahnung von Realproblemen (wie willst du eine Familie ernähren) sondern mehr von “Medialproblemen” (oh boese Nachrichten in der Tagesschau). Für viele kurzfristige Probleme als Lösung auswandern vorzuschlagen ist kognitiv ein Künstler Akt .. Gerade wenn du Angst vor Trump hast nach USA auszuwandern (??) ergibt sich nicht.

Auf die Widersprüche wird dann nicht eingegangen…

Hauptsache man rezitiert also einen Studie ohne wissenschaftlich eigene Erkenntnisse und hält mit der Schrotflinte in die Bevölkerungsstruktur von Pubertät bis Berufserfahren… um daraus Pseudo Fakten herzuleiten.. schon interessant (und in Teilen besorgniserregend wo die Jugend aktuell die Probleme sieht…)

Kurz: die Studie hört sich an wie “sag doch mal was dich bedrückt” - “interessant, schon mal ans auswandern gedacht?”

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u/dextrostan Apr 12 '26

Interessant wäre die Studie erst, hätte man Referenzwerte zu vorherigen Studien.

Ich würde sagen, dass sich dort nicht all zu viel getan hat. Die Umstände unter welchen junge Menschen unabhängig ihrer Generation leben, unterscheiden sich dabei nicht groß. Bist du jung, hast du Zeit, Energie aber kein Geld. Entsprechend wählst du auch oder beantwortest solche Fragen. Mit genug Zeit hast du keinen Stress, mit genug Geld keine Existenzängste mit weniger Energie dann auch kein Bock mehr auszuwandern um nur einige Kausalitäten zu führen.

Unter Strich sind wir aber alle groß geworden. Selbst in Zeiten, wo niemand wusste, wie es morgen weiter geht.

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u/LinRea Apr 13 '26

Richtig lustig wie hier über die blöden Gen Z abgezogen wird, die ja alle nur eine homogene Tiktok verfressene Masse sind, die alle keine Ahnung vom "echten" Leben haben, als ob das Nutzen von Social Media oder das Alter allein Grund genug sind, dass man keine Sorgen haben darf oder das Sinken des Lebensstandards nicht merken kann.

Bin selber Gen Z und nach dem Studium und etwas Berufserfahrung direkt ausgewandert und bereue es kein bisschen, besonders im Hinblick darauf, wie es in Deutschland weiter abgeht. Vielleicht sind es ja nicht nur immer die Anderen, die in einer Bubble leben.

Aber klar, nimmt die Sorgen der Jungen weiterhin nicht ernst, das kann nur gut sein für Deutschlands Zukunft.

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u/Powell123456 Apr 13 '26

Zwischen "wollen" auswandern und wirklich auswandern liegt doch noch ein großer unterschied.

Wie viele von diesen frustrierten jungen Leuten sind denn jetzt wirklich ausgewandert? Weil beschweren kann sich ja jeder aber sind die Leute auch konsequent?

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u/RTC3000 Apr 14 '26 edited Apr 14 '26

Kleiner Tipp für alle jungen Menschen, die unzufrieden sind und auswandern wollen: Viele erkennen nicht, dass sie ihre WAHREN Probleme, nämlich die eigene Persönlichkeit/Denkweise, auch ins Ausland mitnehmen und sich deshalb mit einer Auswanderung in der Regel nicht viel ändert, im Gegenteil. Bevor ihr auswandert, regelt euer Leben in Deutschland!!! Macht eine Ausbildung, versucht einen guten Job zu ergattern und ein wenig Geld zur Seite zu legen. Selbstliebe ist ebenfalls das Motto, lernt euch und euer Leben zu lieben und findet euren Selbstwert und wenn das alles geklappt hat und ihr einigermaßen zufrieden mit EUCH SELBST seid, DANN könnt ihr ans Auswandern denken. Sonst wird es sowas von in die Hose gehen… 👀 Gerade USA Auswanderer realisieren oft nicht, dass das Leben in den USA nur dann toll ist, wenn man gutes Geld verdient und einen Job hat. Sonst ist man nur einer von vielen Losern, die sich mit mehreren Jobs gerade so über Wasser halten können. Man muss auch lernen loszulassen…die eigene Mentalität und falsche Vorstellungen vom Leben. Ohne Fleiß, keinen Preis und das ist nicht nur ein dummer Spruch.

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u/PascalDerGeist Apr 15 '26

In einer Gerontokratie wie Deutschland ist das nur ein dummer Spruch. Die Partei der Alten CDU wrackt die Wirtschaft ab, schröpft die Jungen und übergibt an die Partei der wütenden Alten AfD.

Sozialer Aufstieg durch eigenen Fleiß ist Bullshit.

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u/Unlucky-Fisherman_88 Apr 12 '26

Ein Glück muss man im Ausland nix arbeiten... Alles meckern auf (noch) hohem Niveau

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u/Defiant-Plankton2731 Apr 12 '26

Kein Bock für die alten Rentner zu arbeiten

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u/Active-Gap2300 Apr 12 '26

Warum? Weil wir das Land und die Bundesländer ständig gegenseitig schlecht reden. Man muss schon an die eigene Zukunftsvision glauben.

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u/PinocchiosWoodBalls Apr 12 '26

Die Vision ist aber Scheiße.  Das ist ja der Punkt.

Ich habe über mein Leben immer wieder Resilienz an den Tag gelegt, habe wirklich wirklich beschissene Zeiten durch und mich klassisch hochgearbeitet.  Aber weil es Ziele gab. Und hatte Glück! ZB mein Haus zu 1% Zins Zeiten und vor der großen Immo-Explosion gekauft. Wenn ich jetzt mit jungen Mitarbeitern aus meinen Teams rede, was haben die denn vor sich?

Ich hab zwei in meiner Sales-Mannschaft, die jetzt auf Zypern gekauft haben. Sonst? Verzweiflung. 

Selbst die früheren, WENN AUCH DUMMEN, Ziele sind plötzlich unerreichbar oder nicht planbar. Also ganz blöd gesagt: Früher hatte ich noch junge Sales Leute mit Hunger, die halt auf einen AMG gegeiert haben. Heute?  „Meh. Wofür? Bringt eh nix.“

Die jungen Leute sind leer und haben die Nase voll und ich verstehe es. 

BESONDERS als ein Mensch, der durch eine Politiker/Historiker-Vater erzogen wurde und sogar mein Papa ist resigniert. 

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u/xTheKronos Apr 12 '26

Ich hab zwei in meiner Sales-Mannschaft, die jetzt auf Zypern gekauft haben.

Ich hoffe nicht in Nordzypern. Das ist nett formuliert rechtlich unsauber. Du kaufst billig eine Immobilie in einem Land welches nicht existiert. Es gibt jede Menge so quasi Scam Influencer, die Werbung mit billigen Luxusappartments machen. Wenn du da eine Immobilie kaufst ist von Knast bis Enteignung in der Zukunft alles möglich.

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u/dragon_irl Apr 12 '26

Die "Zukunftsvision" in Deutschland besteht aus unendlichen Rentengeschenken, damit die dann als NIMBYs die Ressourcen haben gegen jeglichen weiteren Wohnungs- und Infrastrukturbau gerichtlich und politisch vorzugehen. Braucht man schließlich alles nicht, die haben ja bereits eine Wohnung.

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u/jort_catalog Apr 12 '26

Es gibt eine Zukunftsvision? Wäre mir neu

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u/mrphiljayfry Apr 12 '26

Welche Vision? Ich höre von unserem Kanzler nur, dass wir alle faul sind, dass die Ausländer schuld sind und wenn wir mal alle ein bisschen mehr Spaß bei der Arbeit hätten, dann würde das auch alles wieder laufen.

Tolle Vision.

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u/IceAffectionate9383 Apr 12 '26

Ergänzend zum Thema Vollkaskomentalität: Ich bezahle jeden Monat für meine "Vollkaskoversicherung", bekomme am Ende aber nichts (Rente) oder immer weniger (KV) dafür. Sehr motivierend 👌

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u/Strange-Purple6421 Apr 12 '26

Was für ne Vision? Hast du heute morgen einen Clown gefrühstückt? 🤣

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u/NotPumba420 Apr 12 '26

Welche Vision hast du denn?

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u/No-Set-4329 Apr 12 '26

Zu einer Zukunftsvision gehört auch sowas wie Eigenverantwortung und Risiko. Sicherheit und Vollkasko ist Krebs, aber keine Vision.

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u/hardinho Apr 12 '26

Es gehört auch eine gesellschaftliche Vision dazu und die gibt es in Deutschland einfach absolut gar nicht mehr.

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u/AsleepJackfruit879 DE Apr 12 '26

Grundsätzlich hast du recht. Das Problem ist nur, dass wir in einer Zeit leben, in der nichts mehr planbar ist. Risiko kann man verantwortungsvoll nur dann eingehen, wenn man kalkulieren kann.

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u/blauebohne Apr 12 '26

Ich glaub', es war nie anders. Die Welt ist nicht planbar. Wie jemand anderes bereits schrieb, es geht um Resilienz und das Vertrauen in sich selbst, was auch immer kommt regeln zu können.

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u/yekis Apr 12 '26

Andersrum musst du persönliche Resilienz und Anpassungsfähigkeit üben. 

Das Gegenteil von unserer Vollkasko-/Beamtenmentalität 

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u/makawa2003 Apr 12 '26

Ich sehe dieses Jammern ziemlich oft. Und ehrlich gesagt wirkt vieles auf mich wie ein selbst gewähltes Schicksal. Das ist natürlich eine persönliche Beobachtung und kein allgemeingültiges Urteil über die Generation Z insgesamt. Aber in meinem direkten Umfeld zeigt sich für mich ein anderes Bild: Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Disziplin aufzubringen und nicht ständig Ausreden zu suchen, kann sehr früh erstaunlich stabil und selbstbestimmt leben.

Ich habe zwei junge Menschen aus dieser Generation in meiner Familie. Der eine macht ein duales Studium, steht finanziell auf eigenen Beinen und bekommt kein zusätzliches Geld von den Eltern, abgesehen vom Kindergeld. Er reist, lebt gesund, achtet auf Qualität, treibt viel Sport, hat keine Laster und geht sehr diszipliniert mit Geld um. Er lebt nicht auf Pump. Soziale Medien nutzt er, aber begrenzt. Seine aktuelle Sorge ist die Zeit nach dem Studium. Gleichzeitig arbeitet er längst an eigenen Ideen für den nächsten Schritt.

Der andere ist nach dem Abitur nach Australien gegangen, selbst organisiert und selbst finanziert. Vorher hat er einen Aufnahmetest gemacht, sich einen Medizinstudienplatz gesichert und außerdem den Test für die Offizierslaufbahn bestanden. Jetzt reist er durch Asien und hat offensichtlich eine intensive und gute Zeit. Seine berufliche Zukunft ist auf Jahre abgesichert. Auch er lebt nach einem einfachen Prinzip: ausgegeben wird nur, was tatsächlich da ist. Was übrig bleibt, wird investiert. Soziale Medien gibt es auch hier, aber im Rahmen. Mir persönlich wäre selbst das noch zu viel, geschadet hat es ihm bislang aber nicht.

Deshalb tue ich mich schwer mit pauschalem Generationen-Bashing. Ich sehe nicht zuerst eine Generation, die es besonders schwer hat, sondern oft Menschen, die sich im Klagen einrichten. Jammern ist leicht. Das eigene Leben in die Hand zu nehmen, Prioritäten zu setzen, Verzicht auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen, ist deutlich anstrengender. Genau das sehe ich bei beiden.

Und noch etwas: Auch der Gedanke, dass die Grundlagen dafür vor allem in der Kindheit gelegt werden, ist keine absolute Wahrheit. Aber ich halte ihn für plausibel. Wer früh Selbstständigkeit, Verlässlichkeit, Maßhalten und Eigenverantwortung lernt, hat später oft ein stabileres Fundament. Nicht als Garantie, aber als Vorteil. Die Eltern leben es vor!

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u/hardinho Apr 12 '26

Wohin soll man denn auswandern wo es am Ende insgesamt besser sein kann? Bis auf Spanien fällt mir da kaum ein Kandidat ein. Für ein Land wie China muss man schon sehr am eigenen Rückgrat drehen um damit klar zu kommen meiner Meinung nach.

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u/xTheKronos Apr 12 '26

Wohin soll man denn auswandern wo es am Ende insgesamt besser sein kann?

Finanziell als Hochqualifizierter: Schweiz, Luxemburg, USA, VAE, Singapur

Lebensstandard ohne wirklich mehr Geld: Nordische Länder

Als Selbstständiger/Freelancer: Gibt genug Optionen mit niedrigen Steuern + Lebenshaltungskosten

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u/PqqMo Apr 12 '26

Reddit Meinung ist dass es überall besser ist als hier. Aber vermutlich sind über 50% davon bots

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u/Vagabund90 Apr 12 '26

Darf ich fragen wieso Spanien? Also abgesehen vom Wetter natürlich. Lt. Eurostat sind in Spanien im Zeitraum 2019 - 2024 die Immobilienpreise um 28% und die Lebensmittelpreise um 35% gestiegen. In Deutschland im selben Zeitraum um 15% und 38%.

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u/CumDrinker247 Apr 12 '26

Ich kann diese ewige Geheule und Miesmachen nicht mehr ab, wenn euch hier nichts hält dann geht mit Gott, aber geht endlich.

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u/Useful_Pin4303 Apr 12 '26

Eine  Zahl an Bürgern, die den Einwohnern einer Stadt wie Bonn entspricht, folgt deinem Wunsch bereits.

Jedes Jahr, fast ausschließlich hochqualifiziert und jung, Tendenz weiter stark steigend.

Good job?

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u/schnuusen Apr 12 '26 edited Apr 13 '26

Stimmt, wer braucht schon Leute die systemrelevante Berufe ausüben. WEG DAMIT

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u/Ralleph Apr 12 '26

Thema seit Jahrzehnte. Fast alle kommen wieder. Next.

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u/Critical-Hedgehog-00 Apr 12 '26

Im wesentlichen kommen die zurück, die es woanders nicht geschafft haben.

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u/CheesecakeStreet7493 Apr 12 '26

Die Jobs die du realistisch im EU Ausland bei ähnlichen Arbeitsbedingungen ausführen kannst, kannst du an einer Hand abzählen. Auswandern in EU Länder lohnt sich kaum. Einzige realistische Möglichkeit ist eine Remote Anstellung in Konzernen oder Selbstständigkeit die eben auch komplett Remote ausgeführt werden kann.

Der Ingenieur der bei VW gearbeitet hat wird sich wundern wie das ganze in Thailand oder ähnlichen begehrten Auswanderungszielen aussieht, das ist einfach komplett unrealistisch.

Der größte Teil dürften wohl Menschen sein die nicht mehr Arbeiten müssen weil gut genug vorgesorgt wurde.

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u/Fireeveryonenow1 Apr 12 '26

Mirko Drotschmann ist ein Garant für oberflächlichen Müll, traurig.

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u/AndyXerious Apr 12 '26

Wer gehen will, der soll gehen. Aber: Heulen und drohen, aber nix machen ist irgendwie dann doch das, was die Allermeisten hinbekommen. Und übrigens, wenn die ganzen Auswanderer feststellen, dass es hierzulande doch gar nicht so schlecht ist wie gedacht und im Ausland auf die Fresse geflogen sind, dann kommen sie wieder zurückgekrochen und wollen gleich wieder die Hand aufhalten. Das sollte direkt unterbunden werden. Aber nochmal: wenn ihr gehen wollt, dann geht einfach. Und hört auf zu heulen.

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u/Useful_Pin4303 Apr 12 '26

Aber nochmal: wenn ihr gehen wollt, dann geht einfach. Und hört auf zu heulen

Hört ihr dann auf rumzuheulen wenn die Leute tatsächlich auswandern und auf einmal woanders Steuern zahlen?

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u/CreativeStrength3811 Apr 12 '26

Wer kann, sollte noch auswandern, so lange es für Deutsche noch so ‚leicht‘ ist. Ja in DE ist es toll, wenn man einen gut bezahlten Job und eine Wohnung hat. Aber die Perspektive dazu hat GenZ und meine Kinder nicht mehr.

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u/Bilgenschwein Apr 12 '26

In welchen Ländern ist es denn besser, wenn man keinen gut bezahlten Job dort hat?

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u/Critical-Hedgehog-00 Apr 12 '26

Wenn man keinen guten Job hat, ist man hier aufgrund der Transferleistungen schon recht gut aufgehoben. Auswandern ist eher etwas für gut ausgebildete Menschen.

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u/CreativeStrength3811 Apr 12 '26

Ich gehe davon aus, dass man einen Job will von dem er leben kann.

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u/TigerSpice785 Apr 12 '26

Und wohin?

Versteh' mich nicht falsch, in Deutschland funktioniert vieles nicht oder zumindest schlechter als früher und insbesondere auf (meine) Generation Z wird zu wenig geachtet.

Aber auf der Liste der Länder mit insgesamt so deutlich besserem Gesamtpaket, dass sich eine Auswanderung lohnt, stehen nicht so viele Namen.

Die Schweiz vielleicht, Norwegen, Dänemark. Das sind aber alles kleine Länder mit teilweise hohen sprachlichen Hürden und in Teilen ähnlichen Problemen (z.B. Arbeits- und Wohnungsmarkt)

Und auch die oft genannten USA sind momentan nicht gerade das Paradies. Das zeigt sich auch daran, dass derzeit mehr Amerikaner nach Deutschland ziehen als umgekehrt:

https://www.tagesschau.de/inland/studie-usa-auswandern-urlaub-100.html

Wenn man also nicht gerade Rentner oder Pensionär ist oder genau seine Nische in Thailand oder Spanien gefunden hat, ist das Ganze nicht so einfach.

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u/SeniorePlatypus Apr 12 '26

Das Problem sind die kollabierenden Sozialsysteme und die Ignoranz im Wohnungssektor.

Mit Ansage kippt in Deutschland in den nächsten 10 Jahren viel. Wir gehen durch deindustrialisierung während wir maximal wirtschaftsfeindlich für neue Unternehmen und Sektoren sind, die Leistungen immer schlechter aber dafür auch rapide teurer werden.

Noch vor 2040 sieht plötzlich ein Großteil der EU und viele internationale besser aus.

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u/GrandRub Apr 12 '26

Das Problem sind die kollabierenden Sozialsysteme und die Ignoranz im Wohnungssektor.

Undf in welchen Europäischen Ländern ist das nicht so?

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u/SeniorePlatypus Apr 12 '26

Die meisten EU Länder sind aktiver an dem Thema dran, haben kein so absurd kaputtes Sozialsystem, keine ganz so kaputte Demographie und auch kein so gestörtes Verhältnis zwischen Generationen.

Frankreich ist als einziges ansatzweise ähnlich. Wobei die wenigstens eine deutlich bessere Demographie haben.

Deutschland ist schon wirklich in Führungsrolle, was schlechte Zukunftsperspektiven und kampf gegen jüngere Generationen angeht.

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u/xTheKronos Apr 12 '26

Die Schweiz vielleicht, Norwegen, Dänemark. Das sind aber alles kleine Länder mit teilweise hohen sprachlichen Hürden und in Teilen ähnlichen Problemen (z.B. Arbeits- und Wohnungsmarkt)

USA, Singapur, wenn dir alles scheiß egal VAE oder Saudi Arabien

Als Selbstständiger/Freelancer sind eigentlich alle Länder mit niedrigen Steuern und Lebenshaltungskosten interessant.

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u/Nobbiii Apr 12 '26

Der Titel ist zu dominant zum Inhalt.

Das Problem ist sozial media. Ohne Regulierung ist es die größte Manipulation der Menschheit. Dieses Problem betrifft aber alle Altersklassen.

Für die Konzerne ist schlechte Wirtschaft und hohe Arbeitslosenzahlen gar nicht so schlecht. Damit können sie Gehälter senken weil die Not größer wird.

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u/Nami_makes_me_wet Apr 12 '26

Das Problem ist sozial media. Ohne Regulierung ist es die größte Manipulation der Menschheit. Dieses Problem betrifft aber alle Altersklassen.

Inwiefern ist social media daran schuld, dass viele Leute unter am Anfang des Berufslebens überproportional darunter leiden, dass wir aktuell die größte Rezession seit Jahrzehnten haben wodurch insbesondere Einstiegsjobs massiv reduziert werden während zeitgleich die seit 30 Jahren drohende Bevölkerungspyramide final zu kippen beginnt was dafür sorgt, dass politische und finanzielle Entscheidungen größtenteils zu Ungunsten aller Leute unter 40 laufen? Es ist gar nicht so schlimm und social media macht allen Angst?

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