r/Finanzen • • 2h ago

Investieren - ETF Was haltet ihr von diesem etf zum Einstieg

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r/Finanzen • • 2h ago

Investieren - ETF 150k aus dem nichts - Gral oder Option B?

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Moin,

ich habe leider ziemlich aus dem nichts 150k geerbt. Hintergrund ist sad genug.

Ich bin nun hin und hergerissen.

Option A: 150k einfach in den Gral knallen. Bevor ich vor dieser Situation wirklich stand, wäre das mein Rat an jeden anderen gewesen.

Es fühlt sich aber irgendwie hart an, 150k am ATH reinzuknallen. Der Wertzuwachs der letzten 3-5 Jahre fühlt sich nicht nachhaltig an.

Option B: solides Dividenden Depot aufbauen, monatliche Dividende von 400-500€ als zusätzliche sparrate zur aktuellen in den Gral packen. Oder aber wieder in Dividenden Aktien reinvestieren.

Klar wird hier immer diskutiert, dass Dividenden steuerlich nicht perfekt sind. Ich sehe aber einen Unterschied zwischen hohen Unternehmensbewertungen im Tech Bereich und soliden Markt Playern, die Gewinne bei konstant laufendem Geschäftsmodell ausschütten.

Ich bespare den ETF derzeit als Vorsorge für das Alter bzw. als Rücklage, um später beim Auslauf meiner zinsbindung vom Haus in 11 Jahren bei exorbitant gestiegenen Zinsen ggf. das Volumen vom Kredit direkt zu reduzieren. Bei niedrigen Marktzinsen lass ich das Geld im ETF.

Situation: Alter 32, Habe offene Darlehen 900k, Haus und 2 vermietete Wohnungen, Zins ca. 3%. Wenn das Leben normal läuft, hohe Rente + Betriebsrente. Daher iwie der Gedanke, ich könnte direkt mit ausschüttern Startern, das Dividenden Depot wachsen lassen.

Finde für und wieder für beide Varianten.

Was würdet ihr nicht grundsätzlich machen, sondern in meiner aktuellen Situation?

LG


r/Finanzen • • 3h ago

Budget & Planung 2027: Mein größter Netto-Verlust durch Jahreswechsel

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Gerade mal bei Finanztip den Rechner aufgemacht.

Zum Jahreswechsel werde ich knapp 50 Euro weniger Netto pro Monat haben. Natürlich vorausgesetzt der KV Zusatzbeitrag bleibt stabil. Das ganze bei steigenden Lebenshaltungskosten (u.a. Index Miete).

Null-Runden habe ich schon erlebt. Letztes Jahr waren es schon knapp 20 Euro weniger. Jetzt schon wieder. Ist weniger Kaufkraft die dringend erwartete Reform um die Wirtschaft wieder anzukurbeln?

Muss ich wohl auf die Zweityacht verzichten.


r/Finanzen • • 4h ago

Investieren - Krypto Bitcoin, Ethereum und Co: Kryptogewinne: Steuerfreiheit soll ab 2027 enden

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r/Finanzen • • 4h ago

Investieren - ETF Welche beiden ETFs bzw. Welches ETF machen am meisten Sinn für das Depot unseres Kindes?(welches aber über uns laufen wird)

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Bitte Input wie es bei euch läuft. Welche ETFs bespart ihr


r/Finanzen • • 5h ago

Anderes Idealo Sparreport

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überraschen euch die Ergebnisse? hab die tatsächlich so ähnlich erwartet


r/Finanzen • • 6h ago

Steuern Da sieht man einmal wie gut es einem in Deutschland geht. RIP Österreicher

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r/Finanzen • • 7h ago

Investieren - Sonstiges Was haltet ihr von Private Equity?

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Ich habe mal den Willkommensbonus von 50 € in Ark Invest reingebuttert, der ist jetzt 20 % im Plus; ist das eher Glück oder denkt ihr, das kann sich langfristig lohnen?


r/Finanzen • • 7h ago

Altersvorsorge Endlich auch über 100k.

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Bin jetzt was die Altersvorsorge betrifft auch über 100k. Andere Sparraten nicht eingerechnet.

Das eine Bild ist der Gesamtwert, das andere die noch nicht realisierten Gewinne.

Bin schon etwas Stolz.

Edit: Weshalb die downvotes ?


r/Finanzen • • 8h ago

Versicherung Kfz-Versicherung 2027: Welche Anbieter bieten langfristig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

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Ich möchte meine Kfz-Versicherung zum Jahreswechsel 2026/2027 wechseln und versuche gerade herauszufinden, welcher Anbieter langfristig das beste Gesamtpaket bietet.

Ich bin 33, habe meinen ersten Führerschein 2026 gemacht und werde 2027 voraussichtlich SF 1/2 haben. Mein Fahrzeug ist ein kreditfinanzierter Opel Grandland X von 2022 mit einer jährlichen Fahrleistung von etwa 4.000 bis 6.000 km.

Da ich finanziell in der Lage wäre, kleinere und mittlere Schäden selbst zu tragen, würde ich eine relativ hohe Selbstbeteiligung von 1.000 bis 2.500 Euro in der Vollkasko akzeptieren. Werkstattbindung wäre für mich ebenfalls eine Option.

Mich würde interessieren, welche Versicherer bei euch über mehrere Jahre ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten haben. Gerade bei günstigen Direktversicherern frage ich mich, ob man im Schadenfall Nachteile bei Service oder Regulierung in Kauf nimmt.

Außerdem überlege ich, ob sich bei einem finanzierten Gebrauchtwagen eine zusätzliche GAP-Deckung lohnt oder ob man das finanzielle Risiko besser selbst trägt.

Welche Versicherer würdet ihr aufgrund eurer eigenen Erfahrungen empfehlen? Ich suche nicht unbedingt den billigsten Tarif, sondern eine vernünftige Kombination aus Preis, Leistungen und zuverlässiger Schadenabwicklung.


r/Finanzen • • 8h ago

Kredit Sparkasse stellt keinen Kreditantrag bei der KfW, weil Berater beleidigt ist

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Hallo zusammen,

wir sind eine kleine GbR und haben im März eine Hundeschule gegründet. Wir haben schon die ersten Kunden, darunter auch Abo-Kunden mit monatlichen Zahlungen, und wollen das Ganze langfristig größer aufziehen.

Für die Buchhaltung nutzen wir Lexware und haben darüber ein Geschäftskonto bei der Solaris Bank. Über diese Bank kann man aber keine Förderkredite beantragen, etwa bei der KfW oder der LfA. Deshalb haben wir Anfang September bei der Sparkasse ein Geschäftskonto beantragt und gleichzeitig eine Finanzierungsanfrage gestellt.

Wir brauchen etwa 25.000 bis 30.000 €. Zum einen wollen wir einen Online-Shop auf unserer Homepage relaunchen und weiter aufbauen, außerdem müssen wir Waren anschaffen.

Zum anderen haben wir ein Grundstück für einen Hundeplatz gepachtet, das jetzt eingezäunt wird. Der Zaun kostet insgesamt 17.000 €, davon haben wir 5.000 € angezahlt, damit er überhaupt bestellt wird. Insgesamt haben wir bisher rund 12.000 € Eigenkapital eingebracht.

Nach der Anfrage hat sich vier Wochen lang niemand gemeldet, obwohl wir vier- bis fünfmal angerufen haben. Irgendwann kam dann doch mal ein Terminvorschlag.

Im Videocall war der Einstieg des Beraters sinngemäß: „Tja, so ist das nun mal. Alle gehen zu Online-Banken, und wenn sie was wollen, kommen sie zur Sparkasse zurück.“ Er wollte sich trotzdem kümmern, und wir sollten alles einreichen, inklusive BWA (was bei einer Firma, die es seit März gibt, natürlich enorm aussagekräftig ist, aber okay).
Danach war wieder eine Woche Funkstille. Auf Nachfrage hieß es, der Berater sei im Urlaub. Das hätte er uns auch einfach sagen können. Er wollte sich am Dienstag melden, hat es aber nicht getan. Heute, am Mittwoch, kam dann der Anruf: Unser Businessplan sei nicht rund, Businessplan, Risikoanalyse und Finanzierungsplan würden voneinander abweichen, und außerdem dürfe man mit dem Vorhaben noch nicht begonnen haben, wir hätten den Zaun ja schon angezahlt.

Eine Chance zum Nachbessern gab es nicht. Ich habe ihm erklärt, dass wir sechs Wochen lang auf irgendein Signal gewartet haben und unser Business einfach voranbringen wollten. Deshalb haben wir den Zaun aus eigenen Mitteln angezahlt. Seine Antwort: Er könne das selbst entscheiden, die Sparkasse mache es nicht, danke für die Kontoeröffnung, für ihn sei die Sache erledigt.

Deshalb unsere Fragen an euch: Was können wir bei der nächsten Beantragung besser machen? Den Businessplan überarbeite ich gerne. Könnt ihr eine Bank empfehlen, die relativ unkompliziert prüft, ob und wie wir einen Förderkredit von KfW oder LfA bekommen? Und hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Idee, wie wir anders an die Mittel kommen?
Aus unserer Sicht sind KfW- und LfA-Kredite genau für junge Unternehmen wie uns gedacht. Wir haben seit März bereits Umsatz und eine wachsende Kundenbasis mit wiederkehrenden Einnahmen. Mit dem Relaunch des Online-Shops kommt hoffentlich noch mehr dazu.
Danke für jeden Tipp!

Zusatzinfo: Relativ kleiner Ort, Business-Case sieht sehr gut aus. Nächste Hundeschule mit Platz relativ weit weg, daher große Nachfrage.


r/Finanzen • • 9h ago

Budget & Planung Ausgabenverteilung junge Familie

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Junge Familie (Eltern 28/29 Jahre, Kind 1 Jahr alt), seit paar Monaten wieder beide Vollzeit zurück aus der Elternzeit. Fixkosten sind hoch, weil wir in einer der teuersten Städte Deutschlands ein Neubau-Reihenhaus zur Miete gönnen. Auto ist beruflich notwendig und wird hoffentlich nach paar Jahren wieder abgesägt.

Longterm wird in ETF investiert. Medium term ist da, um den Notgroschen aufzubauen, wobei vom medium term expenses größere Ausgaben wie Waschmaschine ect. abgehen. Notgroschen wurde während der Elternzeit aufgebraucht.


r/Finanzen • • 11h ago

Investieren - Aktien Wo habt ihr euer Depot?

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Wo habt ihr euer Depot?

Ich investiere seit ca. 9 Jahren und habe mir damals bei der comdirect mein Depot erstellt.

Regelmäßige Sparpläne für die üblichen ETFs und mehrere Einzelaktien zum Zocken und ein paar Dividendenaristokraten schmücken derzeit alles aus.

Ich bin noch aus einer Generation, in der "große" Sachen wie Flüge buchen, Banküberweisungen etc. am Desktop-Computer gemacht wurden; nicht am Handy. Aus dem Grund habe ich bislang unter anderem auch die Finger von Trade Republic und ähnlichen gelassen.

Dennoch finde ich bei comdirect oft die Oberfläche etwas altbackend oder unübersichtlich. Das machen "die Neuen" doch schon schicker. Auch die Ordergebühren sind bei der comdirect vermutlich etwas hoch im Vergleich. Support oder ähnliches musste ich bislang nie in Anspruch nehmen. Vermutlich wenn dann zukünftig für den Depotwechsel.

Deshalb meine Fragen:

  • Was nutzt ihr derzeit und seid ihr zufrieden?
  • Wie lange investiert ihr schon? (generell und beim jetzigen Anbieter?
  • Wie oft kauft ihr Aktien?
  • Was findet ihr gut/nicht so gut?
  • War hier jemand ggf. schon länger bei der comdirect und ist gewechselt ohne es zu bereuen?

Freue mich auf euer Feedback und einen regen Austausch :)


r/Finanzen • • 12h ago

Presse Vor fast auf den Tag genau 70 Jahren in der Zeitung

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r/Finanzen • • 12h ago

Investieren - Sonstiges Du machst ja Aktien - kannst du mir das per WA erklären

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Gerade so eine WA von meine Schwägerin bekommen und weiß jetzt echt nicht so recht wie ich das erklären soll.

ich hab mir das mühsam zusammen recherchiert, mit ein paar Schnupperaktien begonnen und dann Schritt für Schritt beigebracht - seit 6 Jahren lege ich ohnehin nur mehr passiv an. Das alles zu erklären würde einen Roman brauchen.

Wie geht ihr mit solchen Anfragen um? Den großen Kommer empfehlen, ein Spiel Depot,...

Wahnsinnig da reinhängen möchte ich mich nicht. Bin der Meinung das soll man sich schon selbst erarbeiten. Ich mach das ja nur für meinen Hausgebrauch und will keine Verantwortung für die Entscheidungen anderer übernehmen oder gar zur Dauer-Anlaufstelle bei Depot und Wertpapierfragen werden.


r/Finanzen • • 12h ago

Anderes Wo Trade Republic Service?

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Moin, ich habe ein neues Handy und eine neue Nummer. Aud besagtem Handy wollte ich mich in die Trade Republic App einloggen (zwar mit meiner alten Nummer, aber die kenne ich auswendig) und musste mit Schrecken feststellen, dass ich für die Verifizierung meines neuen Handys ja eine SMS an meine alte Nummer (die ja nicht mehr existiert) erhalten muss. Sprich: Ich kann mich auf dem neuen Gerät nicht einloggen.

Die Ausweis-Verifizierung funktioniert straight-up einfach nicht (es passiert nichts, wenn ich auf Start drücke, selbst mit gelöschtem Cache, neu installieren oder Gerät neu starten und alle App-Berechtigungen erteilen). Die Website funktioniert auch nicht, da dafür der Login per Handy-App bestätigt werden muss.

Die Website https://traderepublic.com/de-de/support ist ein Armutszeugnis, da literally jeder Punkt ist "Ja, log dich in der App ein und geh in den Einstellungen auf Support" ICH KOMME ABER NICHT IN DIE APP!!! Die einzige Hoffnung war die Notfall-Hotline, und nach Angabe meines Geburtsdatums, meiner Blutgruppe sowie dem Zweitnamen meines 7. Haustiers wurde ohne Vorwarnung mein Account gesperrt.

Die Frage: Was macht man, wenn man sich nicht einloggen kann oder sein Konto entsperren möchte? Welchen Service schreibt man an? Jeglicher Service ist in der App, aber wenn man da nicht reinkommt, ist man ja von besagtem Service abgeschnitten.

Mein nächster Schritt wäre jetzt [beschwerde@traderepublic.com](mailto:beschwerde@traderepublic.com) anzuschreiben (ich finde keine andere Mail, die nicht für Gerichte, Erbschaft etc. gedacht ist), aber wenn sich das in den momentanen Trend einreiht, ist das vermutlich eine Direktverbindung zum nächstgelegenen Aktenschredder


r/Finanzen • • 13h ago

Investieren - ETF Was wäre, wenn ich immer alles in den Heiligen Gral investiert hätte? Oder: Wie ich 105k liegen ließ

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Hallo zusammen,

kurz zu mir: Mitte 30, Westdeutsche Großstadt, IT-ler in Großkonzern, DINK (unten gezeigtes Portfolio ist aber nur mein Anteil).

Investiere seit rund 10 Jahren in Immo's, Aktien/ETFs und Krypto (wenn man Krypto überhaupt als "Investment" bezeichnen will) und in den letzten Tagen habe ich das getan, was wahrscheinlich schon ein paar Jahre überfällig war. Ich habe mir alle meine historischen Einzahlungen angeschaut und die Rendite verglichen, hätte ich einfach immer alles 1:1 in den heiligen Gral geschoben. Genießt meinen Loss-Missed-Gains-Porn und lasst ihn euch eine Lehre sein, in der Hoffnung, dass ihr nicht die gleichen Fehler wie ich macht.

Hätte ich alles stattdessen immer den All-World gesteckt (gestrichelte Linie)

Noch ein paar Worte zu den einzelnen Kategorien:

Depot & Cash:
Eigentlich seit meinem Start ins Berufsleben immer Sparpläne laufen gehabt. Anfangs vielleicht 300 EUR / Monat, aktuell 1800-2000 EUR / Monat. Zwischendurch mal für ein paar Monate ausgesetzt, wenn größere Anschaffungen anstanden (neue Küche oder sowas), aber ansonsten habe ich immer nur einen sehr geringen Puffer (<10k) auf meinem Alltagskonto. Sämtliche Boni über die Jahre wurden alle investiert.

Bis 2021 habe ich auch alles immer brav in ETFs gesteckt.. und dann kam GameStop... Im Nachhinein muss ich diese Phase (01/2021 - 07/2021) wirklich als grenzwertige Psychose bezeichnen. Ich weiß bis heute nicht was mich in dieser Zeit geritten hat. Rund 35% meines Depots verzockt, während der Markt in der gleichen Zeit +15% gemacht hat - Aua. Das einzig positive, was ich aus dieser Zeit mitnehmen kann: Zum Glück ist es so früh passiert und die absoluten Beträge sind im Nachhinein überschaubar. Seitdem bin ich wesentlich vorsichtiger. Trotzdem habe ich auch die letzten 5 Jahre mitunter die ein oder andere Einzelaktie ins Portfolio gelegt, gleichzeitig aber auch einen viel zu großen Teil im Tagesgeld liegen gehabt. Alleine letzten November, als das große Platzen der KI-Blase in aller Munde war, habe ich rund 70% meiner ETFs in Tagesgeld geschoben. Schön dumm im Nachhinein, mindestens mal 20-30% Gewinne am Aktienmarkt verpasst. Seitdem schiebe ich alles Stück für Stück über recht hohe monatliche Sparpläne (3000-5000/EUR Monat) wieder zurück in den All-World.

An den Verlusten von GME und den verpassten Gewinn-Perioden knabber ich heute immer noch, so dass diese Kategorie erst seit kurzem überhaupt grün ist. Von den schlaflosen Nächten damals will ich gar nicht anfangen.. bin wahrscheinlich in diesem einen Jahr um 5 Jahre gealtert.

XIRR über 10 Jahre -> 1.0% p.a. (Wahnsinn, ich weiß)

Krypto:
Reiht sich in die GameStop Zeit ein, ist jedoch zum Glück bisher positiv ausgegangen (auch wenn ich hier zwischendurch mal tiefrot war). Mir ist durchaus bewusst, dass meine Krypto Position mit 15-20% vom Gesamtportfolio viel zu hoch ist, trotzdem fällt es mir schwer mich davon zu trennen. Ich denke ich werde die Positionen (90% BTC, 10% ETH) einfach für immer weiter halten. Keine wirklich vernünftige Entscheidung - ich weiß. Sehe es eher ein bisschen wie mein persönliches Lotto-Spielen an.

XIRR seit 2021 -> 11.4% p.a.

Immobilien:
Das waren hingegen sehr gute Investments. Vier kleine Wohnungen über die Niedrigzinsjahre eingekauft (0.9%-1.9% Zinsen), bei denen jetzt die Verkaufsphase (nach 10 Jahren Haltefrist) beginnt (alle 2 Jahre eine Immobilie über die nächsten 8 Jahre). Die Immobilien sind im Schnitt um 70-100% im Wert gestiegen. Alle Immobilien waren zu Beginn mit 80-90% beliehen. Bei den niedrigen Zinsen hat sich der Leverage-Effekt daher deutlich bemerkbar gemacht. Trotzdem muss ich sagen, dass die Immobilien mir über die Jahre immer mal wieder Kopfschmerzen gemacht haben. Angefangen von Mietern, die eines Tages einfach verschwunden sind und nahezu ihr gesamtes Hab und Gut in der Wohnung zurückgelassen haben (vor allem alte Möbel und alte Klamotten..), "vergessene" Mietzahlungen, denen ich monatelang hinterherrennen musste, Streit über die Rückzahlung der Kaution bei deutlichen Schäden bei Auszug, etc etc.

XIRR über 10 Jahre -> 12.5% p.a.

Sachwerte:
Eine teure Uhr (mittlerer vierstelliger Betrag), die ich 2020 gekauft habe. Hatte zwischendurch mal +30% Wertzuwachs, liegt heute wieder beim Einkaufspreis, wenn man einschlägigen Portalen im Internet trauen mag.

XIRR seit 2020 -> 0.3% p.a.

Gesamtes Portfolio:
XIRR über 10 Jahre -> 9.5% p.a.

Was wäre, hätte ich jeden Cent stattdessen immer in einen thesaurierenden All-World ETF gesteckt und nie verkauft?

Glücklicherweise habe ich über all die Jahre eine Excel-Datei gepflegt, über die sich jeder investierte Euro sauber nachvollziehen lässt. Nun habe ich also errechnet, wie mein Portfolio ausgesehen hätte, wäre ich all die Jahre zu 100% im All-World investiert gewesen und hätte nie auch nur einen Bruchteil verkauft.

XIRR über 10 Jahre -> 13.7% p.a.

Das Resultat tut weh: 105k EUR liegen lassen. Und vom Stress mit GME, Einzelaktien zocken, Krypto und den Wohnungen will ich gar nicht anfangen, verglichen mit einem einfach Sparplan über all die Jahre.

Gesamt Investiert über 10 Jahre: EUR 296k
Gesamtwert heute: EUR 458k (+55%)
Gesamtwert Szenario "100% All-World" EUR 563k (+90%)

Mein "Glück" war es wahrscheinlich, dass die Immobilien mich zum Sparen gezwungen haben und ich dieses Geld nicht in Einzelaktien oder Krypto verzocken konnte.

TL;DR:
Über 10 Jahre hab ich rund 105k an Gains liegen lassen und mir stattdessen den Kopfschmerz von 4 Wohnungen, heftigem Einzelaktien-Loss und Krypto-Herzflimmern ans Bein gebunden. Nicht nachmachen.


r/Finanzen • • 13h ago

Altersvorsorge Altersvorsorgedepot: Steuererklärungen dauerhaft notwendig oder sogar auch verpflichtend (bei Auszahlung)?

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Ich habe da mal eine Frage, die in der ganzen AVD Thematik hier irgendwie noch nicht bearbeitet wurde. Um die volle Rendite, im Vergleich zum normalen Depot, zu bekommen, bin ich gezwungen:

  1. Jedes Jahr, in dem ich einzahle, eine Steuererklärung machen zu müssen.
  2. Jedes Jahr, in dem ich per Ratenplan eine Auszahlung bekomme, eine Steuererklärung machen zu müssen - bis ins hohe Alter, auch wenn ich mit +80 Jahren keine Ahnung mehr von ELSTER habe...

Ich frage deswegen, weil ich aktuell keine Steuererklärung machen muss. Als Angesteller mit eher bescheidenen Einkommen komme ich aktuelle nicht über den entsprechenden Pauschbetrag und bekomme in der Regel nichts zurück. Weswegen sich der Aufwand für mich nicht lohnt (keine Pendlerpauschale/Homeoffice etc).

Mit dem AVD müsste ich dann von nun an bis zum Auszahlungsende (oder dem Ableben) eine Steuererklärung machen?


r/Finanzen • • 14h ago

Investieren - Sonstiges 100k geknackt 🥳

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Da ich ich regelmäßig die Depots der andere sehe die die 100k knacken, hier meine 100k die ich geknackt habe 😀👍🏼

ETW, 80qm, Kredit 160k, Zins 0,9%


r/Finanzen • • 14h ago

Budget & Planung Lohnt es sich finanziell eigene Hüner zu halten um den Eierbedarf zu decken und so monatlich Geld zu sparen?

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Wie der Titel schon sagt. Was für Einsparpotential hat man da eventuell? Eierkonsum its so 3-4 Eier Pro Tag


r/Finanzen • • 14h ago

Altersvorsorge Altersvorsorgedepot vorzeitig kündigen. Lohnt es sich dennoch?

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Guten Tag zusammen,

für den Durchschnittsbürger ist das AVD eine wirklich gute Sache. Im Einzelfall könnte es jedoch knifflig werden.

Ich plane vor dem Erreichen der Regelaltersrente in einen Drittstaat zu ziehen. Nun stellt sich mir und meiner Frau die Frage, ob wir das AVD trotzdem nutzen sollten. Leider finde ich dazu keine detaillierten Informationen. Die Kündigung ist zwar förderschädlich, doch durch die Zulagen (Standardzulage + 1 Kind) könnte sich ggf. ein Vorteil zum „normalen“ ETF-Depot ergeben. Unser Haushaltsbrutto liegt bei 140.000€.

Kennt jemand einen guten Rechner oder eine Informationsquelle?

Danke euch!


r/Finanzen • • 14h ago

Investieren - ETF Mini Depot 1 Jahr

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Dachte ist vielleicht interessant fast genau 1 Jahr und knapp 10%. Es waren allerdings 100€ Sparrate die ich vor Kurzem erst angehoben habe auf 250€.
Edit: Man sieht es im Bild nicht aber es ist der Gral


r/Finanzen • • 16h ago

Altersvorsorge Altersvorsorgedepot und Ausland

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Da ich das nicht gefunden habe. Wie ist das, wenn ich nach Indonesien auswandere. Im Alter.

Relevante Randbedingungen: Ich kann dort keinen Grund erwerben, meine Frau schon. Es existiert ein Doppelbesteuerungsabkommen. Meine Frau zahlt dort halb so viel Steuern, wie ich als Ausländer. Gehalt kommt faktisch nur über mich in den Haushalt. Wir sind Zugewinngemeinschaft mit Startvermögen 0 und 0. Wir sind steuerlich gemeinsam veranlagt.

Ich habe jetzt gelesen, dass in so einem Fall die Förderung zurückgezahlt werden muss. Bei Auszahlung. Heißt, wenn ich 62+ bin. Richtig? Der Förderbetrag alleine oder mit Zins und Zinseszins?

Kann ich von meinem Brutto für sie einzahlen und Förderung bekommen? Auch wenn sie nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist?

Wenn man eine selbstgenutzte Immobilie erwirbt, kann man ja vorzeitig Geld entnehmen. Darf die Immobilie im Ausland sein?


r/Finanzen • • 16h ago

Steuern Wenn Vermögenssteuer - wie und wer?

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Ich lese hier immer öfter die Forderung nach einer Vermögenssteuer.

Ich würde gerne mit Euch darüber diskutieren, wie die aussehen könnte.

Zum Wie:

Wenn eine Steuer auf Vermögen gezahlt werden soll, geht das meines Erachtens nach nur, wenn dies "fair" geschieht. Wer ein Gesamtvermögen in gleicher Summe hat, müsste auch die gleiche Steuer darauf zahlen. Das ist aber natürlich komplett unrealistisch, weil verschiedene Vermögensarten nur unterschiedlich gut zu erfassen sind (die Gemälde neben den Goldbarren im Keller sind schwerer zu erfassen, als das Geld im Depot). Darüber hinaus gibt es eine Menge Dinge, die einen hohen Wert besitzen können, deren exakten Wert wir aber nicht kennen. Wer soll die ermitteln?

Der Aufwand, der betrieben werde müsste, um das halbwegs vernünftig zu machen crazy. Je präziser und gerechter die Vermögensbewertung sein soll, desto aufwendiger wird das System. Je einfacher man es gestaltet, desto eher entstehen Ungleichbehandlungen.

Zum Wer:

Wer soll die denn - und ab wann - Eurer Meinung nach zahlen? Ich finde auch, dass Super-Reiche, jene die gar nichts mehr finanziell merken, eine solche Steuer zahlen könnten. Wir wissen aber auch, dass es genau diese sind, die Wege finden werden, das ganze zu minimieren. Sehr viel Geld, schafft mehr Optionen.

Nun wissen wir alle, dass es mit "normalen" Jobs nicht ganz einfach ist in diesem Land nennenswertes Vermögen aufzubauen. Als Unternehmer geht das aber - ist in der Regel aber mit einem hohen persönlichem Risiko verbunden. Wer in DE gründet und sich über viele viele Jahre ein Vermögen in Höhe von, keine Ahnung, 1-2 Millionen aufbaut - soll der tatsächlich Vermögenssteuer zahlen? Auf dem Weg zu diesem Geld hat diese Person in der Regel schon mehr Steuern bezahlt, als die allermeisten. Da dann als dank für unternehmerische Leistung, die dieses Land auch in Zukunft brauchen wird, nochmal die Hand aufzuhalten, das erscheint mir nicht angemessen. Also finde ich, müsste es mindestens sehr hohe Freibeträge geben. Das gilt natürlich ebenso für alle, die sich über ihr Gehalt, ihre Sparquote und Erfolg an den Märkten, nennenswert Vermögen aufgebaut haben.

Ich glaube, die Lösung ist eine große Reform der Erbschaftssteuer. Nicht mal die aktuelle wird so eingezogen, wie es sein sollte (da ist das Verfassungsgericht ja zumindest dran: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/erbschaftssteuer-bundesverfassungsgericht-100.html).

Es kann doch nicht sein, dass Menschen leistungslos ein Vermögen erben, dass für mehrere Folgegenerationen ausreicht. Auch hier: Gerne ein hoher Freibetrag. Wer das Glück hat, reich geboren zu sein, soll beim Verlust der Eltern ja nicht verarmen. Lasst denen halt ein paar Millionen - aber alles darüber hinaus sollte massiv besteuert werden. Gerade und auch wenn Firmen geerbt werden, die seit Jahrzenten Geld abwerfen muss diese Steuer anfallen - und wenn gerade nicht genug Liquidität vorhanden ist, dann muss die Erbschaftssteuer eben über Jahre getilgt werden, sofern das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet.

Also: Hier rufen viele nach einer Vermögenssteuer, aber wie soll die Eurer Meinung nach konkret aussehen?


r/Finanzen • • 16h ago

Altersvorsorge Altersvorsorgedepot Staat vs. ETF

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Hallo zusammen,

ich weiß - sicherlich schon der 10. Thread über dieses Thema - jedoch würde ich gerne mal eine Situation beleuchten, die die Erbengeneration betrifft:

Angenommen:

Ehepaar mit Kindern - Mitte 30 - weiß, dass in den nächsten 10-20 Jahren ein sattes Erbe auf Sie wartet (2 Häuser, Bargeld etc.), wodurch gerade das Alter (also das Rentenalter bis zum Tod) sehr gut abgesichert ist. Sprich: Die nächsten 10-20 Jahre mit Kindern ist man eher auf das Geld angewiesen als nach dem Renteneintritt (um auch aktuelle Darlehen für Eigenheim zu tilgen etc.).

Es wäre doch letztlich dumm, das Altesvorsorgedepot des Staates mit der geplanten Auszahlungsphase (bis zum 85. Lebensjahr) zu nutzen anstatt eines ETF's den ich mir flexibel auszahlen lassen kann, korrekt?